Dass Jakub Kaminski den FC in diesem Sommer noch verlassen wird, gilt als recht wahrscheinlich. Doch wird es wirklich England? Angeblich muss das nicht sein. Nach einem Medienbericht gibt es weitere Optionen für den Spieler des 1. FC Köln: Leipzig und Benfica angeblich an Jakub Kaminski interessiert.
Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski? Seine Zukunft liegt wohl nicht beim 1. FC Köln. Der Pole hat bekanntlich eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert. Für 20 Millionen Euro ist der Außenbahnspieler zu haben und die Kölner haben keine Handhabe. Eigentlich galt England bislang als mögliches Ziel des Spielers. Nun will der Express erfahren haben, dass es noch andere Interessenten gibt.

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Demnach seien mit RB Leipzig und Benfica Lissabon zwei weitere Clubs an dem Spieler interessiert. Genauere Informationen gibt es über das Interesse nicht, auch keine Angabe, aus welcher Richtung das Gerücht kommt. Bislang galt England als einziger ernst zu nehmender Markt. Und das aus zwei Gründen. Zum einen sind die Engländer durchaus bereit über Marktwert zu bezahlen. Kaminski wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf einen Wert von 17 Millionen Euro eingeschätzt. Die Ablöse liegt bei 20 Millionen. Für einen Club wie Brighton & Hove Albion keine große Differenz. Zum anderen hat Kaminski mehrfach erklärt, dass er seine Zukunft in England sieht. Und das, möglichst sobald sich die Chance ergibt. Brighton wurde immer wieder als Haupt-Interessent genannt. Daran hat sich dem Vernehmen nach auch nicht viel geändert.
Ersatz für Diomande?
Aktuell ist bei RB Yan Diomande noch auf der linken Seite gesetzt. Der Ivorer soll sich aber bereits mit Paris Saint-Germain auf einen Wechsel geeinigt haben. Nur spielt Leipzig noch nicht mit und hat PSG einen ersten Korb erteilt. Ein Wechsel gilt aber durchaus als machbar. Ob dann aber Kaminski ein Ersatz für RB wäre, ist offen. Der Pole selbst würde zwar international spielen, aber eben nicht in seiner Wunschliga. Ein Wechsel nach England ist demnach weiterhin wahrscheinlicher. Für den FC geht es bei dem Transfer hauptsächlich um wichtige Erlöse. Die 20 Millionen Ablöse könnten die Geißböcke gut in den Kader investieren. Denn Baustellen gibt es genug. Dass Leipzig wirklich die Ausstiegsklausel bezahlt, ist eher unwahrscheinlich. Der Zusatz im Kontrakt läuft dem Vernehmen nach Mitte Juli aus. Dann wäre ein Abschied von allen Seiten frei verhandelbar.
