Mit Elias Bakatukanda haben die Kölner kurz vor Toresschluss noch einen Spielen Anfang September abgegeben. Nun soll er beim VfL Osnabrück Spielpraxis bekommen, um für den FC einen weiteren Entwicklungsschritt zu machen. Doch bislang gab es in Pflichtspielen noch keine Einsatzzeit. Immerhin hinterließ der Leihspieler des 1. FC Köln nun einen guten Eindruck: Elias Bakatukanda will endlich angreifen.
In der Liga kam er noch nicht zum Einsatz, nun sammelte der Innenverteidiger seine ersten Minuten in einem Testspiel – und überzeugte seinen Trainer Timo Schultz.

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Die Konkurrenz in der Innenverteidigung ist dieser Tage beim FC ganz offensichtlich groß. Rav van den Berg, immerhin für mehr als 8 Millionen Euro nach Köln gewechselt, spielt in den Planungen von Trainer René Wagner aktuell keine große Rolle. Und so ist es auch zu verstehen, dass der FC seinen jungen Spielern und Nachwuchshoffnungen, Einsatzzeit an anderer Stelle ermöglichen will. Denn auch für Akteure wie Julian Pauli oder Elias Bakatukanda wird es nicht einfach bei den Profis.
Und so ging es für die beiden Youngster einmal mehr zu Leih-Clubs. Doch während Pauli in Odense bereits fleißig kickt, bliebt Bakatukanda bislang nur die undankbare Rolle des Zuschauers. Bei den Pflichtspielen kam der gebürtige Kölner beim VfL Osnabrück jedenfalls noch nicht zum Einsatz. Immerhin gab der Abwehrspieler nun im Testspiel sein Debüt für die Niedersachsen. Gegen den SC Wiedenbrück stand „Ele“ auf dem Platz und hatte seinen Anteil am 3:0-Erfolg.
„Ele hat heute das gebracht, was ich mir von ihm auch erwarte“
Und Trainer Timo Schultz, der Bakatukanda noch aus seiner Zeit beim FC kennt, sah einen guten Auftritt des Youngsters. „Die drei hinten haben fast jeden Zweikampf für sich entschieden und gute Bälle hinten rausgespielt“, lobte der Coach im Anschluss an die Begegnung bei VfL-TV. „Ele hat heute das gebracht, was ich mir von ihm auch erwarte. Und das ist eine Menge.“ Dass der 20-Jährige bislang noch nicht zum Einsatz gekommen ist, erklärte Schultz wiederum nicht.
Im Gegenteil, der Trainer lieferte sogar eigentlich ein Argument für mehr Spielzeit. „Baka hat die gesamte Vorbereitung in Köln mitgemacht. Er ist zu 100 Prozent ready. Ihm fehlten bislang lediglich die Spielminuten, aber er hat es sehr gut gemacht.“ Nun wird es auch darauf ankommen, Spielpraxis in den Pflichtspielen zu sammeln. Denn die personelle Situation wird beim FC in den kommenden Spielzeiten sicher nicht viel einfacher werden. Der Innenverteidiger wird wohl weiter an seinem Durchbruch bei seinem Heimatverein arbeiten. Dass das bei Leihen der Kölner nicht immer klappt, zeigt aktuell ein Beispiel eines deutschen Nationalspielers.
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