Der FC gewinnt die Begegnung gegen die Fohlen in einem hitzigen Derby. Nach der Partie äußerten sich René Wagner, Said El Mala und Tom Krauß: Die Stimmen zum Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen Gladbach.
Der FC ist Derby-Sieger. Die Kölner setzten sich in einem packenden Duell gegen den Erzrivalen 2:1 durch und feierten den wichtigen Erfolg. Nach dem Spiel äußerten sich Spieler und Trainer.

come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergeiStadion
Der FC konnte das Rheinderby für sich entscheiden und drei Punkte bleiben in Köln. Neben dem spannenden Spiel auf dem Platz, lieferten sich die Anhänger Ausschreitungen. Nach dem Spiel äußerten sich Tom Krauß, Torschütze Said El Mala und René Wagner in der Mixed Zone.

René Wagner
„Das fühlt sich super an“
„Die letzten 15 Minuten waren brutal“
Alle Aussagen anzeigen
Zum Spiel
Wir hatten in der zweiten Halbzeit eine Phase, in der wir auf das dritte Tor gegangen sind, es aber nicht gemacht haben. Dann hätten wir weniger Stress gehabt. Ich bin froh, dass dann das Stadion gekommen ist. Die letzten 15 Minuten waren brutal. Die Jungs haben sich in alles reingeschmissen. Wir haben jeden Ball verteidigt.
Zum Standard-Tor
Ich bin froh, dass wir heute keinen Standard kassiert haben, sondern ein Tor nach Standard gemacht haben. Das ist wichtig für uns, weil wir da ein Thema hatten. Es ist brutal wichtig, in diesen Phasen auch mal Glück zu haben. Isak hat es in der Szene überragend gemacht.
Zur Unterstützung der Fans
Es ist wichtig, dass wir uns auf die Fans verlassen können. Die waren für uns da, das hat den Unterschied gemacht und die Spieler, die nicht mehr so viele Meter gehen konnten, konnten noch mal mehr laufen. Am Ende stehen wir als Sieger da. Das fühlt sich super an.

Tom Krauß
„Wie und was ist mir scheißegal“
„Es tut mir unheimlich Leid für Flacco“
Alle Aussagen anzeigen
Zum Derbysieg
Da können wir alle mal lachen heute. Letztes Jahr haben wir es nicht gezogen, dieses Jahr haben wir es gezogen. Wie und was ist mir scheißegal, wir haben heute gewonnen. Das ist das was zählt.
Die „Vorbereitung“ zum 2:1
Ich hab den Weg für Said frei geräumt. Heute war es ein bisschen anders. Heute kam ich mal von der Bank. Das ist für mich auch absolut in Ordnung, dass ich dann von dort meine Leistung bringe. Es tut mir unheimlich Leid für Flacco. Das sieht nicht so gut aus. Es gibt noch keine Prognose. Deswegen ist der Sieg auch für Flacco. Ich freue mich, dass wir das Spiel gezogen haben.
Zur Bedeutung des Siegs
Nach dem Bremen-Spiel hatten wir das Thema, dass wir nicht mit alle Mann das Tor verteidigt haben. Heute haben wir es mit aller Macht gezogen. Und das ist das wichtige. Wir haben nach dem 1:0 den Faden verloren, bekommen dann das 1:1, das völlig verdient war. Wir haben in der zweiten Halbzeit unfassbar auf das 2:1 gedrückt. Wir haben probiert, mit purer Leidenschaft das Spiel zu ziehen. Heute freuen wir uns alle und können den Sieg heute und morgen genüsslich feiern. Die Woche ist aber kurz. Frankfurt hat auch etwas besser zumachen.

Said El Mala
„Das ist dann die Quittung dafür„
„Ich versuche, immer weiter zu machen“
Alle Aussagen anzeigen
Zum gewonnenen Derby
Es fühlt sich gut an, unbeschreiblich, gewonnen zu haben. Wir haben darauf gebrqannt. Wir haben uns super vorbereitet. Wir haben uns heute aber auch als bessere Mannschaft durchgesetzt.
Zum „Block“ von Tom Krauß
Ich habe die Szene gerade erst gesehen und im Spiel noch gar nicht mitbekommen. Für mich ist es ganz klar kein Foul. Er kann sich ja nicht in Luft auflösen.
Zur vergebenen und genutzten Chance
Ich hab den Ball auch schon drin gesehen. Gestern war ich mit einem Freund unterwegs. Der hat zu mir gesagt, dass ich einen Hattrick schieße. Ich habe geantwortet, er soll locker bleiben, ein Tor ist auch ganz okay. Weil ich die Chance zu einem Hattrick hatte, ärgert es mich schon ein bisschen. Aber im Endeffekt haben wir trotzdem gewonnen und uns belohnt.
Ich glaube mich zeichnet es auch aus, dass ich den Kopf nach so einer Chance nicht in den Sand stecke. Ich versuche, immer weiter zu machen, um meine Chance zu nutzen.
Zum Jubel nach dem 2:1
Es war unglaublich, wie die mich alle angeschrien haben. Das war einfach geil. So kann es gerne weitergehen. Dafür spielt man Fußball, um Tore zu schießen und dann so zu jubeln. Ich habe gesehen, dass ein Gladbacher vor unserer Kurve gejubelt hat. Das geht gar nicht. Das ist dann die Quittung dafür. Das macht man einfach nicht vor unseren Fans. Das ist nicht sportlich. Das gehört sich nicht. Jedes Tor in der Bundesliga ist ein schönes Gefühl. Aber im Derby, gegen den Ex-Verein, es gibt schlechteres.
Mehr zum Thema:
>>1. FC Köln News aktuell: Alle FC-News im Newsticker