Schmied ist zurück, Ache muss sich noch gedulden. Vor dem Heimspiel gegen Schalke gibt es beim FC gute und schlechte Nachrichten. Welche Talente aus der U21 er für das Traditionsduell im Blick hat und wie er den kommenden Gegner Schalke 04 einschätzt.
Eine Sorge weniger, eine bleibt: Joel Schmied ist rechtzeitig fit für Schalke, Ragnar Ache fällt noch bis zum Pokal gegen Union aus. Vorne fehlt weiter ein echter Zielspieler, deshalb klopfen Nilas Yacobi und Malek El Mala aus der U21 an. Und Wagner warnt: Dieses Schalke ist „brutal gut in den Basics”, auch nach der Mainz-Pleite.

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Für den Innenverteidiger Joel Schmied und den Stürmer Ragnar Ache wurde unter der Woche die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr aus der Verletzungspause geschürt. Beide waren am Dienstag ins Mannschaftstraining eingestiegen und konnten zumindest Teile der Einheiten absolvieren. Wie heute verkündet wurde, wird zumindest einer der beiden gegen Schalke mit dabei sein. Ragnar Ache wird dagegen erst für das Pokalspiel gegen Union Berlin kommende Woche wieder zum Kaderkandidaten. Schmied ist bereits jetzt wieder voll einsatzfähig. Der Schweizer ist voll belastungsfähig und wird eine Option für den Kader sein, der gegen die Mannschaft von Miron Muslic den nächsten Heimsieg nach dem Derbyerfolg gegen Gladbach einfahren soll.
Chance für FC-Talente
Thijs Dallinga, Imad Rondic, Rav Van den Berg und Timo Hübers fallen weiterhin verletzungsbedingt aus. Fest steht somit auch am Samstag, dass in der Offensive ein gelernter Zielspieler fehlen wird. Wieder können Young Goats aus der Kölner U21 auf einen Kaderplatz in der Bundesliga hoffen. Wen genau er nachrücken lassen wird, ließ Wagner offen.
Im Gespräch sind Malek El Mala und Nilas Yacobi, der in der U21 eine herausragende Saison spielt und sich für höhere Aufgaben empfiehlt – auch in der Mannschaft von Coach Wagner. „Er ist super in der Mannschaft angekommen, hat gute Verbindungen zu den Jungs aufgebaut und in den Wochen, in denen er bei uns war, einen super Eindruck hinterlassen“, teilte Wagner mit. Es ist ein weiterer Beweis für die exzellente Jugendarbeit am Geißbockheim, meint der 33-Jährige: „Genau dafür ist die U21 da: Spieler wie Nilas können dort ihre Leistung bringen, Tore schießen und der Mannschaft Sicherheit geben, sodass sie wettkampffähig in der Regionalliga sind und sich für uns empfehlen.“
Gegen Schalke kommt es auf die Basics an
Nun zum Gegner. Die Gelsenkirchener verloren am vergangenen Spieltag gegen den FSV Mainz 05 mit 0:1. Die Schalker agierten über weite Strecken des Spiels schlampig in den Zweikämpfen und sorgten für wenig Gefahr vor dem Mainzer Tor. Dies ist umso bemerkenswerter, da die Schalker eigentlich dafür bekannt sind, zu malochen: Sie gehören zu den Teams mit den meisten zurückgelegten Kilometern, den meisten intensiven Läufen und nicht zuletzt den meisten geführten Zweikämpfen in der Liga.
Wagner ist sich sicher, dass sich der Auftritt der Gelsenkirchener gegen Mainz im Spiel gegen den 1. FC Köln nicht wiederholen wird. „Ich glaube, dass wir auf einen Gegner treffen, der brutal gut in den Basics ist. Er verteidigt mit Leidenschaft, ist sehr intensiv und kann brandgefährlich sein, wenn er den schnellen Weg zum Tor sucht. Wir müssen schauen, dass wir das vermeiden, dass wir dagegenhalten, dass wir auch darüber gehen können, dass wir die Zweikämpfe annehmen und den Tacken mehr Leidenschaft zeigen als die Schalker. Dann wird es ein Spiel, das wir gewinnen können. Mit diesem Anspruch gehen wir ins Heimspiel“, machte der Übungsleiter deutlich.
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