Effzeh im Dauerrotationsmodus? So viel Startelf steckte schon im Spiel gegen Sociedad

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Effzeh im Dauerrotationsmodus? So viel Startelf steckte schon im Spiel gegen Sociedad

Nach den beiden Tests gegen Real Sociedad will FC-Coach René Wagner noch nichts wissen von Tendenzen für eine erste Elf – mit Ausnahme einer Position. Dabei hatte gerade der zweite Test gegen Real Sociedad schon viel von einer möglichen Anfangsformation beim 1. FC Köln: So viel Startelf steckt im Testspiel.

Im zweiten Test gegen Real Sociedad San Sebastián drehte Wagner kräftig am Personalkarussell – auf fast jeder Position ließ er verschiedene Kombinationen ran, nur im Tor rührte er nichts an. Doch bedeutet das viele Ausprobieren auch, dass sich der FC-Trainer einer klaren Startelf annähert? Mitnichten, teilte dieser nach dem Spiel am Samstag mit. Und doch bleibt ein gewisser Eindruck.

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Bereits unter der Woche hatte FC-Chefcoach René Wagner angekündigt, in den Spielen gegen Real Sociedad San Sebastián seinen Worten Taten folgen zu lassen. Gegen die Basken probierte der junge Übungsleiter viel aus, verschaffte einigen Talenten aus der U21 Spielzeit in seiner Auswahl und rotierte im Tor sowie auf dem Platz. Besonders stark wechselte Wagner auf dem linken Flügel. Nach 62 Minuten musste Said El Mala, der gegen die Matarazzo-Elf ein weiteres Mal bewies, dass er trotz des um ihn herrschenden Transferwirbels vollständig mit dem Kopf in Köln zu sein scheint, aufgrund eines Krampfes auf der Bank Platz nehmen. Für ihn betrat Maik Afri Akumu den Rasen. Der 18-Jährige hatte keine Zeit zu verlieren. Nur gut zehn Minuten später bereitete er mit einer präzisen Flanke das 2:1-Endtor durch Nilas Yacobi vor, nur um dann in der 80. Minute wieder für Reigan Heskey Platz zu machen.

Viel Wettkampf auf jeder Position – bis auf die des Torhüters

Akumus kurzer, aber einflussreicher Auftritt wird Wagner mit Sicherheit keine expliziten Antworten auf offene Fragen, insbesondere hinsichtlich der Kaderzusammensetzung für die anstehende Spielzeit, geliefert haben. Tatsächlich erklärte der Coach im Anschluss an den zweiten Test, dass er nichts von sicheren Kandidaten für die erste Elf wissen wolle. Mit Ausnahme der Frage, wer das Kölner Tor hütet, lasse sie auf keiner Position einen Spieler als gesetzt gelten. „Wir haben Linton jetzt noch auf der Position getestet, auf der Jan gegen Hertha gestartet ist. Said ist natürlich ein besonderer Spieler. Am Ende weiß er, wo er spielen wird, wenn er dann in Würzburg aufläuft. Aber außer Marvin ist für mich aktuell alles so, dass es an jeder Position viel Wettkampf gibt“, sagte Wagner.

Das schließt auch die letzte Kette ein, die gegen „La Real“ bis auf das höchst unglückliche Eigentor von Lochoshvili insgesamt einen soliden Eindruck machte. Wäre die Konstellation Simpson-Pusey und „Locho” nicht auch eine, die man als gesetzt betrachten könnte? Nicht, wenn es nach Wagner geht. „Ich glaube, das war am Ende im Test. Wir haben verschiedene Kombinationen getestet und haben Locho und Jahmai noch nicht zusammen in der Vorbereitung gesehen. Wir hatten Joel und Jahmai schon, ich glaube, wir hatten auch schon Locho und Joel. Deswegen haben wir die Kombination getestet.“

Offensive offenbart Fragezeichen

Doch auch Wagner weiß, dass das erste Pflichtspiel in Würzburg nicht mehr lange auf sich warten lässt. Und so dürfte gerade der zweite Test schon eine gewisse Ähnlichkeit mit einer möglichen Anfangsformation haben. Gideon Mensah hat aktuell keine große Konkurrenz, Luka Lochoshvili tut viel für einen Stammplatz, genauso wie auf der rechten Seite Sebastian Sebulonsen (fehlte gegen Sociedad angeschlagen). Tom Krauß hat aktuell ebenfalls gute Karten und Ragnar Ache ist sowieso gesetzt. An Said El Mala führt zurzeit nur Dortmund vorbei. Sollte der Youngster bleiben, ist er natürlich gesetzt. Dennoch offenbart die Offensive mehr Fragezeichen als die Defensive. Und das, obwohl die einzige Sicherheit auf der Sechs die Suche nach ihr ist.

„… und dann geht irgendwann der Spielalltag los“

Sicherlich verrät der Trainer ungern seine ausgereiftere Vision für den Kader, den er zum Pokalspiel nach Bayern mitnehmen wird. Andererseits wäre es nicht klug, so spät in der Vorbereitung und zu Beginn der Saison Spannungen in der Mannschaft zu erzeugen. Und so tut der Trainer, was er offensichtlich besonders gut kann. Er vermittelt seiner Mannschaft und jedem, der potenziell dazugehören könnte, das Gefühl, sein absolutes Vertrauen zu genießen – um so das Beste aus jedem heraus zu kitzeln. Nur so könne ein funktionierendes Team zusammenwachsen. „Es ist, glaube ich, gerade ganz wichtig, dass wir es schaffen, die Spieler, die vielleicht enttäuscht sind, was normal ist, bei der Stange zu halten, wenn es zu der ersten Entscheidung kommt. Ich glaube, dass wir gerade hier echt eine gute Truppe zusammenbekommen, dass die Jungs zusammenhalten und die jungen Spieler viel Bock haben und viel Energie geben. Und dann geht irgendwann der Spieltagsalltag los.“

Bevor der Alltag die Geißböcke einholt, bleibt ihnen noch ein weiterer Test gegen einen bisher unbekannten Gegner. Ob Wagner in dieser Generalprobe um ein weiteres Mal wild rotiert, das kann man so kurz vor dem Pokalauftakt in Würzburg zumindest anzweifeln. Auszuschließen ist es aber nicht.


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Der 1. FC Köln spielt gegen Real Sociedad 2:1

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Der 1. FC Köln spielt gegen Real Sociedad 2:1

Der FC hat auch im zweiten Test gegen San Sebastian die Nase vorn. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Real Sociedad 2:1. Die Tore erzielten Linton Maina und Nilas Yacobi.

Am Samstag empfing der 1. FC Köln im RheinEnergie Stadion San Sebastian zum zweiten Testspiel. Gegen den spanischen Pokalsieger ließen die Geißböcke erneut nichts anbrennen.

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come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergie Stadion

Zum ersten Mal seit dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison lud der 1. FC Köln wieder zu einem Fußballfest ins RheinEnergieStadion ein. Über 30.000 Zuschauer strömten nach Müngersdorf, um das zweite Testspiel der Domstädter gegen den spanischen Topklub Real Sociedad San Sebastian zu verfolgen. Während sich im ersten Testspiel gegen Real Sociedad vor allem die zweite Garde zeigen durfte, stellte Wagner am Samstagnachmittag eine Startelf zusammen, die bereits Aufschluss über mögliche Konstellationen für den Pflichtspielstart geben konnte.

Marvin Schwäbe hütete für Ron-Robert Zieler das Tor, Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey bildeten die Innenverteidigung. Ragnar Ache rotierte für Youssoupha Niang in die erste Elf und auch Said El Mala durfte von Beginn an spielen. Sebastian Sebulonsen musste mit muskulären Problemen aussetzen. Anstelle des Norwegers startete David Fürst zum ersten Mal auf großer Bühne. Auch Neuzugang Gideon Mensah kam zu seinem Debüt in der Startelf.

Slapstick-Eigentor von Lochoshvili

Die erste Szene gehörte den Hausherren. Eine Ecke von Johannesson landete über Umwege bei Fürst, der den Ball aus 20 Metern gefährlich per Volley traf. Leicht abgefälscht schlug die Kugel rechts neben dem Torwart der Gäste, Alex Remiro, ein (3.). Kurze Zeit später fiel die Führung für den FC. In der fünften Spielminute schickte Johannesson aus dem linken Halbfeld nahe der Mittellinie einen hohen Ball in die Spitze. Dort startete Maina durch, eroberte den Ball nach einem unbeholfenen Klärungsversuch eines gegnerischen Innenverteidigers und schob ihn abgebrüht ins Tor. Allerdings benötigten die Spanier nur kurz, um sich vom frühen Schock zu erholen. Offensivmann Carlos Soler wurde von der Hintermannschaft der Geißböcke nur dürftig gestört, sodass er einen erstklassigen Schnittstellenpass auf Stürmer Alex Marchal spielen konnte.

Das sorgte für Abstimmungsprobleme zwischen Simpson-Pusey und Lochoshvili, sodass letzterer den Ball mit einer unglücklichen Berührung im eigenen Tor versenkte (10.). Die Matarazzo-Elf drückte im Anschluss auf das Gaspedal und probierten es mehrfach mit scharfen herausgaben über die rechte Seite. Stürmer Orri Stein Oskarrson´s Kopfball zischte nur knapp über das Kölner Tor (20.). Marius Bülter hatte in der Gegenbewegung eine vielversprechende Gelegenheit, den alten Abstand wiederherzustellen: Nach Ablage durch El Mala stieß er in den gegnerischen Strafraum und hatte nur noch Torwart Remiro vor sich. Bülter entschied sich jedoch für ein Abspiel auf Ache, das ein Verteidiger von „La Real“ entschärfte (21.).

Zäher zweiter Durchgang

Zeitweise gönnten sich beide Teams eine Verschnaufpause. Inmitten des Rumgeplänkels fasste sich Krauß schließlich ein Herz und schloss aus gut 25 Metern in zentraler Position ab. Das Leder verfehlte sein Ziel jedoch deutlich (36.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit übertölpelte Bülter nach einem Anspiel von Krauß durch eine clevere Bewegung die Hintermannschaft der Spanier. Sociedad-Torhüter Remiro konnte den satten Schuss El Malas nicht konsequent klären, doch Innenverteidiger Zubeldia das Leder aus der gefährlichen Zone (46.).

Die zweite Hälfte begann aufregend. Ein wohldosierter Pass von Schwäbe in den Lauf von El Mala verschaffte diesem Platz für einen Schuss aus der Drehung auf Höhe der linken Strafraumkante (47.). Der anspruchsvolle Versuch landete im Toraus (51.). Der in der Pause eingewechselte Jonathan scheiterte in der Folge mit einem flachen, wuchtigen Schuss an einem schnellen Reflex von Remiro (56.). Für El Mala war bereits in der 61. Minute Feierabend. Wagner brachte das Talent Maik Afri Akumu ins Spiel. Das Testspiel verfiel daraufhin für eine ganze Weile in einen Tiefschlaf. Erst in der 79. Minute wurde das RheinEnergie Stadion durch das Kopfballtor des eingewechselten Nilas Yacobi (79.) wachgerüttelt. Youssoupha Niang, ebenfalls eingewechselt, bereitete das Tor mit einer butterweichen Flanke über die linken Seite vor. Reigan Heskey, in der 80. Minute für Akumu in die Partie gekommen, scheiterte nach einem Sololauf knapp. Der Engländer setzte den Ball nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. (83.). Den Schlussakkord spielte der Baske Javi Lopez. Anspruchsvoll setzte sich der Stürmer gegen die Kölner Hintermannschaft durch, fand seinen Meister aber in Marvin Schwäbe (92.).

Nach dem gestrigen Erfolg gewinnt der FC am Ende auch den zweiten Test gegen San Sebastian. In einer Medienrunde am Mittwoch kündigte Wagner einen weiteren Test an. Gegner und Zeitpunkt ließ er dabei offen.

1. FC Köln: Schwäbe – Mensah (Friemel 46.), Simpson-Pusey, Lochoshvili, Fürst (Pauli 46.) – Krauß, Johannesson (Irmiev (80.), – S. El Mala (Afri Akumu 62.) (Heskey für Akumu in der 80.), Bülter (Waldschmidt 76.), Maina (Yacobi 76.) – Ache (Niang 76.)

Gelbe Karten 1. FC Köln: Krauß (41.), Zubeldia (50.),

Tore: Maina (5.), Lochoshvili (Eigentor) (10.), Yacobi (79.)


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Nach erneutem Angebot für El Mala – FC erteilt Dortmund nächste Absage

Said El Mala und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Nach erneutem Angebot für El Mala – FC erteilt Dortmund nächste Absage

Liegen die Verhandlungen um Said El Mala nun endgültig auf Eis? 1. FC Köln: Absage nach verbessertem Angebot von Dortmund

Wie die „Bild“ am Freitagmittag berichtet, sind die Schwarz-Gelben auch mit der verbesserten Offerte bei FC-Geschäftsführer Thomas Kessler abgeblitzt.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause scheinen die Verhandlungen um Said El Mala wieder Fahrt aufzunehmen. Laut Berichten ist Dortmund am Donnerstag mit einem verbesserten Angebot an den FC herangetreten. Dieses umfasste laut Quellen des Transferjournalisten Patrick Berger eine Fixsumme von rund 40 Millionen Euro. Darüber hinaus sollen die Schwarz-Gelben mit weiteren Bonuszahlungen gelockt haben. Dortmund setzte darauf, den 1. FC Köln mit einer „attraktiven und fair gestalteten Bonusstruktur” doch noch zu überzeugen. Wie die „Bild“ nun am Freitagmittag berichtet, ließ sich FC-Geschäftsführer Thomas Kessler auch von dieser verbesserten Offerte nicht aus der Reserve locken. Den Journalisten des Boulevardblattes sollen Informationen vorliegen, nach denen Kessler in Übereinstimmung mit Vereinsgremien die Entscheidung getroffen habe, die Verhandlungen mit Dortmund vorerst auf Eis zu legen.

Bleibt El Mala in der Domstadt?

El Mala selbst habe laut Berger klargemacht, dass er den Wechsel grundsätzlich anstrebe, und dies auch intern beim FC entsprechend platziert. Dennoch soll er, so heißt es weiter in dem Bericht der Bild, grundsätzlich kein Problem mit einem verbleib bei den Geißböcken haben. Das Dortmund nun endgültig von El Mala ablässt, ist damit aber nicht sicher gesagt. Noch am Mittwoch äußerte BVB-Sportdirektor Nils-Ole Book zudem, dass man beim BVB nach dem Abgang von Karim Adeyemi auf weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz wäre: „[…] ein bisschen Schnelligkeit und ein bisschen 1-gegen-1-Dribbling ist für uns mit Sicherheit noch ein Element, nach dem wir uns umschauen“, teilte der 40-Jährige mit. Dazu hat sich, glaubt man weiteren Berichten der „Bild”, BVB-Coach Niko Kovac von El Mala sehr angetan gezeigt. Insbesondere dessen professionelle Haltung hinsichtlich seiner konstant guten Trainingsleistungen trotz seines angeblichen Wechselwunsches würde Kovac begeistern.


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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

„La Real“ ist zu Gast in Müngersdorf: Mit Pellegrino Matarazzo, Weltmeister Mikel Oyarzabal und einer besonderen Vereinsphilosophie bringt Real Sociedad einiges mit zum Test gegen den 1. FC Köln: Sparringspartner San Sebastián im Porträt.

Mit Pellegrino Matarazzo steht ein Trainer an der Seitenlinie, der eine ganz besondere Geschichte mit den Geißböcken verbindet. Real Sociedad bringt mit Kapitän Mikel Oyarzabal zudem einen Weltmeister und eine in Europa einzigartige Vereinsphilosophie mit.

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Beim Testspiel im RheinEnergieStadion am Samstag lohnt es sich nicht nur, das Geschehen auf dem Rasen zu verfolgen. Auch in der Coaching Zone ist ein spannender Charakter zu Gast in Köln: Dort wird Pellegrino Matarazzo für Real Sociedad auf der Bank Platz nehmen. Die meisten dürften ihn noch aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim und beim VfB Stuttgart kennen. Mit den Geißböcken verbindet Matarazzo eines der wohl prägendsten Spiele seiner Karriere: Nach einer verkorksten Saison 2021/22 musste der US-Amerikaner am letzten Spieltag gegen Steffen Baumgarts Kölner ran, die zu diesem Zeitpunkt bereits einen Platz in der Conference League sicher hatten. Aus Sicht der Matarazzo-Elf folgte eine der denkwürdigsten Begegnungen der Vereinsgeschichte: Wataru Endo köpfte die Schwaben in der Nachspielzeit zum sicheren Klassenerhalt. In der Folgesaison musste Matarazzo dann sein Büro in Stuttgart räumen – nach neun Spielen ohne Sieg stellte ihn Vorstandschef Alexander Wehrle frei.

Amtierender Copa-del-Rey-Sieger zu Gast in Müngersdorf.

Aus Sicht der deutschen Fans kam die Meldung Ende Dezember 2025 doch etwas überraschend: Nach Ablauf des 17. Spieltags wurde Pellegrino Matarazzo als neuer Trainer von San Sebastián vorgestellt. Mittlerweile ist die Überraschung gewichen. Denn unter Matarazzo hat sich „La Real“ prächtig entwickelt, der US-Amerikaner wird für seine Erfolge gefeiert. Unter seinem Vorgänger Sergio Francisco war die ambitionierte Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit in der Tabelle immer weiter abgerutscht, bei dessen Entlassung trennten San Sebastián nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen.

Matarazzo übernahm zum Jahreswechsel und führte die Basken mit neun Spielen ohne Niederlage zurück in die Spur. In La Liga sicherte er ihnen am Ende einen Platz im internationalen Geschäft. Inzwischen ist Real Sociedad zudem zum vierten Mal Pokalsieger. Dass die Mannschaft zu mehr in der Lage sein würde, als sie über weite Strecken der Hinrunde zeigte, liegt beim Blick auf den Kader auf der Hand. An erster Stelle ist Stürmer Mikel Oyarzabal zu nennen. Als Eigengewächs und Kapitän ist der 30-Jährige eine echte Identifikationsfigur. Oyarzabal ist auch in der spanischen Nationalmannschaft gesetzt, die sich unlängst in Amerika zum Weltmeister krönte.

Die Wohlfühloase aus dem Norden Spaniens

„Es fühlt sich an wie eine Bruderschaft. Dies ist ein ganz besonderer Ort zum Leben und Spielen“, verriet Mittelfeldspieler Mikel Merino, der von 2018 bis 2024 das Trikot der Basken trug, einmal in einem Interview mit ESPN. Merino ist damit nicht allein. Der Club aus dem Norden der iberischen Halbinsel gilt als stressfreies Umfeld, in dem regelmäßig in Sackgassen geratene Talente einen Kickstart für ihre Karriere finden. So geschehen bei Martin Odegaard, Alexander Isak oder Takefusa Kubo. Diese Feelgood-Philosophie liegt auch der Jugendarbeit des Vereins zugrunde.

Zeitweise kam die gesamte Mannschaft aus der eigenen Region, oft sogar nur aus der eigenen Provinz. Nachbar Athletic Club aus Bilbao pflegt dieses Erbe bis heute so streng, dass er ausschließlich Spieler mit baskischen Wurzeln, Geburtsort oder zumindest Kindheitsverein aufnimmt. Real Sociedad hingegen verpflichtete 1989 den ersten Ausländer und 2003 den ersten Profi aus einem anderen Teil Spaniens. „Unsere Philosophie basiert auf der Nachwuchsförderung, aber um in Europa mithalten zu können, braucht man Talente, die eine Provinz mit 700.000 Einwohnern nicht immer hervorbringen kann“, sagte der Leiter der Zubieta-Akademie, Luki Iriarte, im April der Zeitung El Comercio de Gijon.

Dennoch bleibt das Hauptaugenmerk auf der nahen Umgebung: In der Zubieta-Akademie gehen die Basken dabei einen besonderen Weg und bauten ein Netzwerk auf, in dem 70 Vereine aus der Region im direkten Kontakt mit La Real stehen, um Talente zu beobachten. „Unsere Botschaft lautet: Bleib in deinem Umfeld. Bleib bei deiner Familie. Bleib bei deinen Freunden. Und wenn du das Gefühl hast, dass du bereit bist, all das hinter dir zu lassen, dann kannst du zu Real Sociedad kommen“, sagte Iriarte einmal dem Guardian.

Wagner: „Freuen uns auf das Spiel“

Festzuhalten bleibt: Die Gäste der Geißböcke bringen alles mit, um dem FC als optimaler Sparringspartner in die letzte Phase der Saisonvorbereitung zu begleiten. FC-Coach Wagner kann den Test gegen Matarazzos San Sebastián kaum abwarten: „Ich glaube, jeder freut sich, dass es wieder losgeht. Vor allem in unserer Stadt. Alle sind verrückt nach dem 1. FC Köln. Alle freuen sich darauf, dass die Saison wieder losgeht. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir freuen uns auf jeden, der am Samstag im Stadion steht.“ Auch aus den Zielen für die Tests am Wochenende machte Wagner keinen Hehl: „Wir als Staff, als Mannschaft, wollen schon ein bisschen in die Spieltagsabläufe kommen. Und dann geht es trotzdem darum, uns noch einmal gut zu präsentieren. Jetzt geht es auch zum ersten Mal wirklich darum, 90 Minuten Fußball zu spielen und uns am Samstag und am Freitag vor vielen Zuschauern gut zu präsentieren.


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„Es kribbelt schon“ – Das sagt FC-Coach René Wagner vor dem Testspiel gegen Real Sociedad San Sebastián

René Wagner spricht in der Mixed Zone
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„Es kribbelt schon“ – Das sagt FC-Coach René Wagner vor dem Testspiel gegen Real Sociedad San Sebastián

Die Zeit bis zum Pflichtspielstart rennt. Am Samstag testen die Geißböcke im RheinEnergieStadion vor großer Kulisse. Die heiße Phase der Vorbereitung hat begonnen für den 1. FC Köln: Das sagt Coach Wagner vor dem Test gegen San Sebastian

In einer Medienrunde am Vormittag gab FC-Cheftrainer René Wagner seine Einschätzung zum anstehenden Testspiel gegen den La-Liga-Club Real Sociedad San Sebastián ab.

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FC-Coach René Wagner steht vor seiner ersten vollwertigen Saison als Cheftrainer an der Seitenlinie der Geißböcke. Seit Mitte Juli bereiten sich die Rheinländer auf die neue Spielzeit vor, am Wochenende steht mit der Partie gegen La Liga Club und Copa-del-Rey Gewinner Real Sociedad San Sebastian eine weitere Standortbestimmung an. In einer Medienrunde am Mittwochvormittag bekundet der 37-Jährige Wagner offen seine Vorfreude auf das Aufeinandertreffen mit der Mannschaft von Ex-Bundesliga Trainer Pellegrino Materazzo: „Wir wollen alles geben und uns gut präsentieren. Jeder bekommt in den Testspielen auch schon den ersten großen Schwapp an Spielminuten. Deswegen freuen wir uns darauf. Es wird ein harter und interessanter Gegner sein. Und natürlich am Samstag im Stadion vor ausverkauften Häusern. Ja, so ein bisschen kribbelt es schon.“

Mit der Rückkehr von Innenverteidiger Elias Bakatukanda ins Training, der zwischenzeitlich wegen Krankheit pausieren musste, sind bis auf den rekonvaleszenten Timo Hübers alle Spieler des FC spielbereit. Wagner kann im Testspiel gegen die Basken viel ausprobieren. Deshalb wird der Test erwartungsgemäß für Experimente genutzt werden, so Wagner: „Wir müssen die beste Kombination aus Spielern finden. Dafür muss man auch mal eine Kombination ausprobieren, die vielleicht noch nicht im Kopf drin ist, wie jetzt am Wochenende. Wir möchten die Spieler unter Druck sehen, sie im Testspiel beobachten und sie anschließend neu bewerten. Unser Ziel ist es, in Würzburg die finale erste Elf auf dem Platz zu haben.”

Wagner: „Es geht darum, das mal zu belohnen“

Wie schon im Trainingslager in Österreich durften in dieser Woche die U21-Akteure Maik Afri Akumu, Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal und Kristyan Irmiev mit Wagner mit trainieren. Für ihre guten Leistungen will der Coach die Nachwuchskicker am Samstag im RheinEnergie Stadion mit Einsatzminuten auf der großen Bühne entlohnen. „Wir haben jetzt auch noch ein paar Spieler wie Gideon, der ein bisschen später dazugestoßen ist und noch nicht die vollen 90 Minuten gehen kann. Da müssen wir substituieren und kompensieren. Wir müssen auf jeden Fall auch den Jungs Minuten geben, die vielleicht in Würzburg nicht dabei sein werden. Aber am Ende haben sich in den letzten drei Wochen alle Jungs den Arsch aufgerissen. Und dann geht es auch darum, das mal zu belohnen.“


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Transferkandidat beim 1. FC Köln: Die besondere Biographie von Gil Neves

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Transferkandidat beim 1. FC Köln: Die besondere Biographie von Gil Neves

Gil Neves soll laut übereinstimmenden Berichten nach Köln wechseln. Das Talent hat eine besondere Vita vorzuweisen vor dem Wechsel zum 1. FC Köln: Wer ist Benfica-Talent Gil Neves?

Aus der renommierten Benfica-Akademie könnte der 1. FC Köln das nächste Talent holen: Gil Neves steht laut Berichten vor einem Wechsel in die Domstadt. Der 18-Jährige hat schon heute eine interessante Vita vorzuweisen.

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Die gut informierten Journalisten Florian Plettenberg und Patrick Berger haben Gil Neves als Neuzugang des 1. FC Köln ausgemacht. Der 18-Jährige kommt aus der renommierten Nachwuchsschmiede von Benfica Lissabon. Jenem Benfica Lissabon, dem sich vor kurzem erst Jakub Kaminski für eine beträchtliche Summe von 17 Millionen Euro angeschlossen hat. Die strategischen Masterminds beider Vereine scheinen Gefallen aneinander gefunden zu haben. Schon am Donnerstag soll Neves zum Medizincheck in Köln erwartet werden. Das Talent sei, so teilten die Transferexperten mit, soll von Beginn an bei den Profis mitrainieren. Die wenigsten werden den Youngster auf dem Zettel gehabt haben, was einen Wechsel in die Domstadt betrifft. Daher die Frage: Wer ist Gil Neves – und warum will ihn der 1. FC Köln ins Rheinland holen?

Metz, Düdelingen, Lissabon- Köln?

Neves hat noch keine Profiminute bestritten und spielt aktuell in der U23 der berühmten Benfica-Akademie. Die Nachwuchsabteilung des portugiesischen Vereins hat bereits internationale Superstars wie Rúben Dias, Bernardo Silva (Real Madrid), João Félix (Al-Nassr FC) oder Gonçalo Ramos (AC Mailand) hervorgebracht. Diese Talentflut entsteht nicht im luftleeren Raum. Der Verein investiert massiv in die Jugendarbeit: Auf dem 2006 gegründeten und 2019 erweiterten Campus werden die jungen Fußballer ab der U14 von rund 150 Mitarbeitern betreut. Auf dem riesigen Areal liegen neun Fußballplätze, ein Hotel- und Bürokomplex sowie Fitness- und Freizeiteinrichtungen verstreut – es fehlt an nichts. Bei Benfica bedeutet Potenzial vor allem technische Fähigkeit. „Die Technik ist bei uns der König”, sagte der ehemalige Campus-Direktor Mil-Homens 2023 in einem Interview mit der taz. „Wer nicht perfekt in der Ballbehandlung ist, schafft es nicht auf Benficas Campus. Und wer einmal hier ist, hat beste Aussichten, als Profi durchzustarten.”

Neves fand erst mit 16 den Weg in die Nachwuchsabteilung des Liga-Nos-Clubs, was vergleichsweise spät ist. Das lässt sich folgendermaßen erklären: Er wuchs nicht in Portugal, sondern in Luxemburg auf, da seine Eltern das Land verlassen hatten. Seine ersten fußballerischen Schritte machte er beim FC Syra Mensdorf. Mit neun Jahren wurde er dann vom FC Metz zum Training eingeladen. Drei Jahre lang spielte er für den Verein aus Lothringen. Anschließend kehrte er nach Luxemburg zurück und spielte in Düdelingen, wo er 2024 den Scouts von Benfica auffiel. Es folgte der Wechsel nach Lissabon, zunächst in die U17 und dann in die U23. Nach Einsätzen in der nationalen Nachwuchsliga sowie in der UEFA Youth League erfolgt nun offenbar der Wechsel nach Deutschland.

Amtierender Europameister mit Portugal

Die U17-Europameisterschaft in Albanien im vergangenen Jahr war zweifellos ein Höhepunkt in Neves‘ noch junger Karriere. Dort krönte sich die portugiesische Auswahl zur besten Mannschaft Europas und fegte im Finale Frankreich mit 3:0 aus dem Stadion. Neves war es, der mit seinem Treffer zum 3:0 den Deckel draufmachte. Ob er aber bereits für das Niveau der Bundesliga bereit ist, muss er noch beweisen. Vorausgesetzt natürlich, der Wechsel geht überhaupt über die Bühne.

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt.

1. FC Köln: Ist Paul Okon-Engstler Teil einer neuen goldenen Generation?

Paul Okon-Engstler soll künftig für den 1. FC Köln spielen
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1. FC Köln: Ist Paul Okon-Engstler Teil einer neuen goldenen Generation?

Paul Okon-Engstler wagt als einer von gleich mehreren jungen Australiern den Sprung in eine der Topligen Europas. Er soll eine zentrale Rolle beim 1. FC Köln einnehmen: Okon-Engstler und die goldene Socceroo Generation.

Von Down Under in die Welt: Derzeit wechseln so viele junge australische Talente in die Topligen wie seit den 90er-Jahren nicht mehr. Paul Okon-Engstler ist einer von ihnen.

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Es ist erst wenige Wochen her, da stand der frischgebackene FC-Spieler Paul Okon-Engstler noch mit den “Socceroos” bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko auf dem Platz. Bekanntlich schloss er sich unmittelbar nach seiner Amerikareise den Geißböcken an, wechselte von von Sydney FC zum 1. FC Köln. Damit reiht sich der 21-Jährige in eine wachsende Gruppe junger Australier ein, die den Rückenwind des Turniers nutzen, um den Sprung in Europas Topligen zu wagen. Auch Torhüter Patrick Beach zog es nach dem Turnier innerhalb der City Football Group von Melbourne City zum frisch aufgestiegenen Ligue-1-Klub Troyes. Innenverteidiger Talent Lucas Herrington (18), steht Berichten zufolge vor einem Rekordwechsel von den Colorado Rapids in der MLS zum Premier-League Aufsteiger Hull City. Der Club aus Nordengland ist dem vernehmen nach dazu bereit, umgerechnet über 20 Millionen Euro für den jüngsten Australischen Nationalspieler aller Zeiten hinzulegen.

Junge Socceroos erobern Europa

Bemerkenswert ist Okon-Engstlers Wechsel vor allem deshalb, weil er ihn direkt von der A-League, der höchsten australischen Spielklasse, in eine der fünf besten europäischen Ligen führt. Frühe Eindrücke aus der Vorbereitung deuten darauf hin, dass er durchaus Chancen auf Einsatzzeit hat. Ein solcher direkter Sprung aus der höchsten australischen Spielklasse in eine der großen Ligen gelang zuletzt Ende der 90er Jahre. Okon-Engstler selbst kommentierte diesen Trend in einer Medienrunde während des Trainingslagers in Kitzbühel bescheiden: „Es gibt viele gute Spieler in Australien und ich bin glücklich, einer von ihnen zu sein.“ An den nächsten Karriereschritt denkt der 21-Jährige dabei noch nicht: „Ich will mich erstmal hier in Köln beweisen und mir einen Stammplatz erkämpfen“, so der defensive Mittelfeldspieler.

Experten sehen großes Potenzial

Mark Schwarzer, früherer australischer Nationaltorwart, sieht den Wechsel in die Bundesliga mit Begeisterung. Köln sei ein großer Klub, der allerdings immer wieder deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben sei: „Sie müssen nur mal bei der Kaderplanung richtig liegen – und ich finde, einen Spieler wie Paul zu holen, ist ein sehr kluger Zug“, sagte der mittlerweile 53-Jährige gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Wer sich in Köln durchsetze, werde für größere Klubs interessant, sagte der Keeper, der einst für Kaiserslautern, Middlesbrough, Fulham und Chelsea spielte. Auch Alexander Baumjohann, Sportdirektor bei Okon-Engstlers vorheriger Station in Sydney, verspricht sich von dem Transfer in die Bundesliga großes.

„In den acht Jahren, in denen ich mittlerweile erst als Spieler und anschließend als Sportdirektor in Australien bin, habe ich keinen Australier gesehen, der ein solches Gesamtpaket mitbringt“, sagte der Sportfunktionär kürzlich im „Kicker“. „Aus meiner Sicht kann Paulie mit seinem Gesamtpaket einer der besten australischen Spieler aller Zeiten werden.“ Für den Australier sei das aber kein zusätzlicher Druck, wie er in einer Medienrunde während des Trainingslagers in Kitzbühel mitteilte. „Nein, den spüre ich gar nicht. Ich will mich hier beim FC beweisen und es ins Team schaffen“, so der 21-Jährige. „Ich werde dem Team so gut wie möglich helfen.“

Von Ostende über Brügge und Lissabon nach Köln

Geboren wurde Okon-Engstler in Ostende, seine ersten Jahre verbrachte er dennoch in Australien. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er beim FC Brügge sowie bei Benfica Lissabon. 2025 folgte der Wechsel nach Sydney. Dort wurde er meist als Sechser eingesetzt, ist aber eigentlich auch auf der Acht zu Hause. In seiner Zeit bei Sydney FC kam Okon-Engstler auf 23 von möglichen 26 Ligaspielen und stand dabei bis auf eine Ausnahme immer in der Startelf. Nun soll in Köln der nächste Entwicklungsschritt folgen.


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Inselfieber beim 1. FC Köln: Ist der FC auch an diesem englischen Talent interessiert?

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Inselfieber beim 1. FC Köln: Ist der FC auch an diesem englischen Talent interessiert?

Die Gerüchte aus England reißen nicht ab beim 1. FC Köln: Pokert der FC um England-Talent David Ozoh? Der Mittelfeldspieler soll auf der Liste der Geißböcke stehen. Das berichten englische Medien. Ozoh wäre ein weiteres englisches Talent.

Der FC soll an einer festen Verpflichtung von Mittelfeldspieler David Ozoh interessiert sein, muss sich dabei aber gegen prominente Konkurrenz durchsetzen.

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In den letzten Tagen hatten Medien darüber berichtet, dass sich der 1. FC Köln, Tottenham Hotspur und das englische Supertalent Mikey Moore auf ein Leihgeschäft geeinigt hätten. Wenn man den aktuellsten Gerüchten glaubt, dann kann man am Geißbockheim offenbar nicht genug bekommen von vielversprechenden Nachwuchskickern von der Insel. Denn laut Informationen des Londoner Evening Standard hat der 1. FC Köln Interesse an David Ozoh bekundet. Der defensive Mittelfeldspieler steht aktuell beim Londoner Traditionsclub Crystal Palace unter Vertrag.

David Ozoh wurde bereits im Alter von acht Jahren bei Palace unter Vertrag genommen. Ursprünglich war er Offensivspieler, rückte jedoch im Laufe der Jahre während seiner Zeit in der Akademie ins zentrale Mittelfeld zurück und entwickelte sich zu einem vielseitigen Mittelfeldspieler. Während seiner gesamten Entwicklung spielte er mit älteren Jahrgängen. Seine Beliebtheit bei Trainern und Mannschaftskollegen abseits des Platzes stehe im Gegensatz zu seiner Aggressivität auf dem Platz, heißt es in einem Porträt Ozohs auf der Vereinswebsite der Eagles. Er ist groß, kräftig und technisch versiert und verbindet beeindruckende Athletik mit einem guten Blick für Raum und Ball. Der 21-Jährige verfügt zudem über ausgefeilte Pressing-Fähigkeiten.

Weitere Interessenten aus England und Frankreich

Ozoh verbrachte die abgelaufene Spielzeit beim Championship-Klub Derby County, stand in 43 Spielen für die Rams 24-mal von Beginn an auf dem Platz und erzielte dabei drei Tore. Angaben der Plattform Transfermarkt.de zufolge beträgt der Marktwert des Abräumers 2,2 Millionen Euro. Laut Informationen des Evening Standards würde der FC im Rennen um eine feste Verpflichtung mit Premier-League-Aufsteiger Hull City, Derby County und dem Ligue-Un-Klub Olympique Marseille konkurrieren.


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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt.

75.000 statt 50.000: Präsident Stobbe erklärt die große Stadion-Vision für den FC

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75.000 statt 50.000: Präsident Stobbe erklärt die große Stadion-Vision für den FC

Präsident Jörn Stobbe denkt beim Stadionausbau nicht in halben Sachen: Statt auf 60.000 will er das RheinEnergieStadion gleich auf 75.000 Plätze bringen. 1. FC Köln: Präsident Stobbe erklärt die große Stadion-Vision

Klein, aber geliebt, so beschreibt Jörn Stobbe das aktuelle Stadion des 1. FC Köln. Sein Plan dagegen ist alles andere als klein: 75.000 Plätze, Anschluss an die Allianz Arena, Platz zwei der Liga. Der Präsident erklärt, warum nur die große Lösung wirtschaftlich Sinn ergibt.

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Der Stadionneubau war eines der zentralen Themen im Vorfeld der Vorstandswahl. Mittlerweile im Amt, scheint Präsident Jörn Stobbe diese Angelegenheit weiterhin stark zu beschäftigen. Im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ legte der 60-Jährige seinen Plan dar, wie die Spielstätte des 1. FC Köln erneuert und vergrößert werden könnte. „Der Punkt ist, dass ein Ausbau im ersten Moment total kompliziert klingt. Wenn Sie zehn Leute fragen, sagen Ihnen alle zehn, warum es nicht geht: Lärmschutz, Anwohner, Baumbestand, Zuwegung. Und alle haben erst einmal gute Gründe“, so Stobbe.

Der erfahrene Immobilienmanager begegnet den Bedenken zum Bauvorhaben am RheinEnergieStadion mit Pragmatismus: „Aber bei so einer Projektentwicklung muss man als Erstes auf den Ist-Zustand gucken: Sind wir mit unserem Stadion zufrieden? Und nein, das sind wir nicht. Wir lieben es, aber es ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Und es ist ganz einfach zu klein. Ein Schritt wäre, frühzeitig mit den Anwohnern zu sprechen und herauszufinden, welche Probleme sie jetzt schon haben und wie wir ihnen dabei helfen könnten, diese zu lösen. Dafür muss man ins Gespräch kommen.“

Stobbe: „Wirtschaftlich macht es nur Sinn, wenn man auf 75.000 geht“

Stobbe erläutert, dass es wirtschaftlich nur Sinn ergebe, die verfügbaren Plätze nicht etwa von 50.000 auf 60.000, sondern gleich auf 75.000 aufzustocken. Damit würde der Verein mit der Allianz Arena gleichziehen, die bereits über 75.000 Plätze verfügt, und die zweitgrößte Bühne der gesamten Liga bieten. Diesem attraktiven Gedanken stehen laut Stobbe jedoch zahlreiche Hindernisse im Weg: „Wenn man sagt, wir bauen aus, provoziert man natürlich, dass Anwohner sagen: ‚Moment mal, es gibt doch jetzt schon Stress, und dann sollen noch 25.000 Zuschauer dazukommen?‘ Dennoch sehen wir da Möglichkeiten.“

Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung komme es darauf an, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen, sondern ein Problemfeld nach dem anderen zu bearbeiten, so Stobbe. „Einnahmenseite, Kostenseite, Statik. Es wurde schon viel berechnet, und für mich ist nirgendwo ein Showstopper. Wenn man aber versucht, alle Bretter gleichzeitig durchzubohren, scheitert man. Man muss sie isolieren, mit den richtigen anfangen und die richtige Reihenfolge finden. Dann halte ich das für möglich.“ Bereits bei der nächsten Mitgliederversammlung soll über die Pläne für das Stadion berichtet werden.

Finanzierung mit Fingerspitzengefühl

Die Frage der Finanzierung stellt sich bei mitgliedergeführten Vereinen angesichts der Anziehungskraft von Investoren stets als heikle Angelegenheit dar. Entsprechend gefragt ist Fingerspitzengefühl: „Eine Immobiliengesellschaft könnte in diesem Fall aus meiner Sicht Sinn ergeben. Da könnte man über Crowdfunding nachdenken, könnte überlegen, ob man einen Finanzierungspartner mit ins Boot holt, solange er auf Vereinsebene kein Mitspracherecht hat.“ Nutznießer, verspricht Stobbe, sollen allein der Verein und seine Mitglieder sein: „Eine solide, vielleicht innovative Immobilienfinanzierung, die zu Köln passt. Wenn jemand kommt und sagt, er baut uns ein Stadion, 20 Jahre Pacht à 10 Millionen, den würden wir sofort wieder wegschicken. Wir wollen den sportlichen Erfolg dadurch ja nicht schmälern, sondern fördern.“

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Trainingsstart am Montag: Profi muss pausieren, diese „Young Goats“ sind weiterhin dabei

Gideon Mensah beim Training des 1. FC Köln
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Trainingsstart am Montag: Profi muss pausieren, diese „Young Goats“ sind weiterhin dabei

Der 1. FC Köln startet am Montag in die Trainingswoche vor dem Testspiel gegen Real Sociedad San Sebastian. Ein Profi muss krankheitsbedingt pausieren. 1. FC Köln: Personalupdate zum Trainingsstart am Montag

Die Zeit bis zum Saisonstart rennt. Zum Auftakt in die Trainingswoche am Montag kann Coach René Wagner fast auf die gesamte Teamstärke zurückgreifen.

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Bis auf zwei Profis kann FC-Coach Wagner zum Trainingsauftakt am Montag auf die volle Teamstärke zurückgreifen. Wie der Verein bekannt gab, arbeitet Timo Hübers in der Reha weiter an seinem Comeback. Abwehrkollege Elias Bakatukanda muss aufgrund einer Erkrankung pausieren. Aus der U21 dürfen Maik Afri Akumu, Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal und Kristyan Irmiev, die auch schon in Österreich dabei waren, weiterhin mit der ersten Mannschaft mittrainieren. Talent David Fürst selbst erklärte im Interview mit den Vereinsmedien kürzlich, was die Nominierung für die Reise ins Trainingslager der Bundesliga-Auswahl für ihn bedeutete: „Das war alles ziemlich spontan, wir haben es kurzfristig erfahren. Zwei Wochen vorher waren wir schon mit der U21 im Trainingslager. Zwischendurch hat man mitbekommen, dass ein paar Spieler von unten hochkommen. Als ich die Info bekommen habe, dass ich dabei bin, war ich überglücklich.“

U21-Auswahl weiterhin im Wagner-Team dabei

Der Außenbahnspieler betonte zudem, dass der U21-Block, den Wagner zum Trainingsstart am Montag ebenfalls hochgezogen hat, einen positiven Effekt auf die Leistung der jungen Fußballer hat: „Es ist richtig cool, dass wir mit sechs Spielern aus der U21 dabei sind. Dadurch hat man noch einmal zusätzlichen Rückhalt, und wenn irgendetwas ist, kann man immer zu den Jungs gehen. Aber nicht nur das: Es ist einfach schön zu sehen, dass ich jetzt gemeinsam mit den Spielern oben bin, mit denen ich in der vergangenen Saison noch um die Meisterschaft in der U19 gespielt habe. Das freut mich wirklich sehr.“ Fürst und seine Mitstreiter aus der FC-Nachwuchsabteilung können sich gute Chancen ausrechnen, auch im Testspiel gegen den spanischen Pokalsieger und Europapokalteilnehmer San Sebastián kommenden Samstag (08.08., Anpfiff 15:30 Uhr) im RheinEnergieStadion auf dem Rasen zu stehen.