Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? Die Antwort ist komplexer als man denkt

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Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? Die Antwort ist komplexer als man denkt

Neben denen um Said El Mala und Jakub Kaminski drängt sich eine weitere Entscheidung um einen Schlüsselspieler der Geißböcke auf. Denn die Zukunft der Kölner Nummer Eins ist ebenfalls nicht gänzlich geklärt. Und so stellt sich durchaus die Frage zu Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln: Verlängerung oder Abgang?

Der Kontrakt des Keepers läuft im kommenden Jahr aus. Gerüchten Zufolge gibt es bereits Interessenten an den Diensten des 31-Jährigen Kapitäns der Domstädter.

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In den letzten Tagen war in den Medien rund um den 1. FC Köln an ihnen kein Vorbeikommen: Said El Mala und Jakub Kaminski gehören zu den wichtigsten Personalfragen. Sie lassen dem Verein, Sportdirektor Thomas Kessler und den Anhängern keine Zeit, um in der Sommerpause nach den Strapazen der abgelaufenen Saison durchzuatmen. Bei all den Push-Mitteilungen, Eilmeldungen und exklusiven News zu den beiden Top-Spielern der Geißböcke gerät schnell in Vergessenheit, dass den Domstädtern in diesem Sommer mit Stammkeeper Marvin Schwäbe eine weitere essentielle Stütze verloren gehen könnte. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft im kommenden Jahr aus. Ein Abgang gegen eine Ablöse erfordert, dass sich beide Parteien noch im laufenden Transfersommer trennen müssten. Was spricht für einen Verbleib der Nummer eins im Kölner Kasten, was könnte die Verantwortlichen beim 1. FC Köln vielleicht zum Zögern bringen?

Torwartfrage ohne einfache Antwort

Auch bei der Frage nach der Zukunft der aktuellen Nummer eins wird die Führungsetage sicherlich nichts überstürzen wollen. Neben dem unbestreitbaren emotionalen Stellenwert des Keepers, der innerhalb der Mannschaft und unter den Anhängern besondere Anerkennung genießt, wird man die Saison des Torhüters auch nüchtern in Zahlen betrachten. Dabei müssen sich die Entscheidungsträger auch mit unbequemen Wahrheiten auseinandersetzen. Mit einer Save-Rate von lediglich 60,4 Prozent zählt der 31-jährige Schwäbe nämlich zu den schwächsten Torhütern der Liga. Klar ist, dass diese Kennzahl alleinstehend mit Vorsicht zu genießen ist. Sie berücksichtigt weder Schwierigkeit der einzelnen Schüsse noch die Qualität der Chancen. Für eine fundierte Bewertung muss die Save-Rate daher im Zusammenhang mit weiteren Daten, etwa den erwarteten Gegentoren (xG), betrachtet werden. Dann wird klar: Mit Schwäbe zwischen den Pfosten kassierten die Kölner rund acht Treffer mehr, als es der Chancenqualität der Gegner entsprochen hätte.

Zusätzlich musste Köln 63 Gegentore hinnehmen, obwohl der erwartete Wert bei 55,48 lag. Ein Fakt, der bei Vertragsverhandlungen definitiv eine Rolle spielen könnte. Dennoch dürfte man am Geißbockheim nicht in Verlegenheit geraten, von einem Torhüterproblem zu sprechen. Denn es gelang Schwäbe in der jüngsten Saison, sein Spiel insbesondere in einer Hinsicht auf ein neues Level zu heben. Er gehört im Spielaufbau zur Ligaspitze. Mit einer Progressive-Pass-Quote von 82,3 Prozent und 1 036 gespielten Pässen erzielte er die drittbeste Leistung aller Bundesliga-Torhüter. Für einen modernen Fußball, in dem der Torhüter als erster Spieleröffner verstanden wird, ist das ein bedeutender Wert. Hinzu kommt, dass der gebürtige Darmstädter auf der Linie und im Eins-gegen-Eins zu den besten Torhütern der Liga gehört und seiner Mannschaft bekanntlich mit spektakulären Paraden mehrfach überlebenswichtige Punkte gesichert hat. Auftritte wie beim 1:1 gegen St. Pauli, als er im Eins-gegen-Eins mit Paulis Andreas Hountondji den Ball herausragend mit dem Fuß parierte, haben Eindruck geschunden.

FC in der Causa Schwäbe unter Zugzwang

Auf Kesslers langer To-do-Liste muss man den Namen Schwäbe nicht lange suchen. Von Spielerseite aus kann es aber nicht schnell genug gehen. Laut einem Bericht der Sport Bild wird der Stammtorwart von seinem Management „Neblung Network“ aktiv auf dem Markt angeboten – womöglich, um am Geißbockheim endlich eine Verlängerung anzustoßen. Laut Informationen des Kickers gibt es bereits konkretes Interesse an Schwäbe aus England, allerdings für eine ablösefreie Verpflichtung ab Sommer 2027. Der Spieler selbst äußerte sich ebenfalls sehr eindeutig, wie er zur eine Verlängerung seines Arbeitspapiers, die vielleicht letzte große seiner Karriere, steht: „Jeder ist ambitioniert, ich bin ehrgeizig. Jeder will so hoch und gut spielen wie möglich“, teilte er im Anschluss an das Spiel gegen den FC Bayern München am letzten Spieltag mit und fügte dann hinzu: „Und das will ich am liebsten mit dem FC.“


„Ein modernes NLZ am Geißbockheim und die olympische Idee entspringen demselben Gedanken“ – FC-Präsident Stobbe hofft auf Schub für Geißbockheim und Stadion-Ausbau

Jörn Stobbe bei der Kickoff-Veranstaltung zur Kölner Olmypia-Bewerbung
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„Ein modernes NLZ am Geißbockheim und die olympische Idee entspringen demselben Gedanken“ – FC-Präsident Stobbe hofft auf Schub für Geißbockheim und Stadion-Ausbau

Heute ist Stichtag für das Einreichen der Olympia-Bewerbungen und auch Köln ist mit im Rennen. FC-Präsident Jörn Stobbe sprach mit come-on-fc.com unter anderem über die Chancen einer Austragung in Köln. Was kann der FC tatsächlich beitragen, was würden die Spiele die Stadt kosten – und wem würden sie am Ende nützen? Der 1. FC Köln und Olympia: Jörn Stobbe hofft auf Fortschritte beim FC.

Vereinspräsident Jörn Stobbe spricht von einer gemeinsamen Vision für die Stadt und macht keinen Hehl daraus, dass er sich vom olympischen Schwung auch Fortschritte am Geißbockheim erhofft. Was kann der FC zur Bewerbung beisteuern, was könnten die Spiele die Stadt kosten und wie bewerten Kritiker die Pläne?

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Vor einigen Wochen stimmten die Kölner Bürgerinnen und Bürger darüber ab, ob sie sich Olympische Spiele vor der eigenen Haustür vorstellen können und mit dem heutigen 4. Juni erreicht die deutsche Olympiabewerbung einen wichtigen Meilenstein. Bis zum Ablauf des Tages müssen die interessierten Regionen ihre Bewerbungsunterlagen beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen. Für die Initiative KölnRheinRuhr bedeutet der Stichtag den Übergang in die nächste Phase. Das knappste Ergebnis aller 17 am Referendum beteiligten Kommunen kam aus Köln: 57 Prozent. Hätte die sogenannte „Leading City“ mit ihren vielen angedachten Disziplinen mit „Nein“ gestimmt, wäre das Konzept gescheitert. Das knappe „Ja“ der Kölnerinnen und Kölner hat auch beim 1. FC Köln für Begeisterung gesorgt. Präsident Jörn Stobbe ließ sich dazu in einem euphorischem Statement wie folgt zitieren: „Mein Vater Horst hat mir als ehemaliger Olympionike oft vom olympischen Geist erzählt – heute spüre ich einen Hauch dieses Geistes in unserer Stadt. Jetzt liegt es an uns allen, diesen Schwung zu nutzen, um Köln schneller, effizienter und mutiger zu machen. Wir als FC sind bereit, unseren Teil beizutragen“.

Doch worin könnte dieser Beitrag konkret bestehen – und welche Effekte erhofft man sich am Geißbockheim, sollten tatsächlich Spiele in Köln stattfinden?

FC-Präsident Stobbe: „Wir spüren einen klaren politischen Willen“

Den Verantwortlichen und Unterstützern des Vereins beschäftigt der Erhalt und Ausbau des Geißbockheims seit Jahren. Noch am letzten Heimspieltag gegen Heidenheim zeigte die Südkurve Banner mit bekannten Appellen an die Entscheidungsträger. Von der Olympia-Bewegung erhofft man sich in dieser Angelegenheit Fortschritte, wie Stobbe auf Anfrage von come-on-fc.com erläuterte: „Wir wollen und müssen uns bekanntermaßen am Geißbockheim weiterentwickeln, um in der Bundesliga dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Ebenso gehört dazu, dass wir seriös und intensiv alle Optionen prüfen, das RheinEnergieSTADION zu modernisieren und langfristig sogar auszubauen. Unter der Führung von Oberbürgermeister Torsten Burmester spüren wir einen klaren politischen Willen, dem Sport in Köln mehr Bedeutung beizumessen. Dieser Kurs hat durch das Votum für Olympia abermals eine Legitimation durch die Bürgerinnen und Bürger Kölns erhalten.“

In den Plänen des Organisationskomitees ist das RheinEnergieSTADION als Veranstaltungsort für Fußball und Siebener-Rugby vorgesehen, auf der angrenzenden Jahnwiese soll Bogenschießen stattfinden. Einen Ausbau des Stadions sehen die Olympia-Planungen dabei nicht vor. Dennoch, so Stobbe, wirkten Großereignisse dieser Art häufig als Beschleuniger für Prozesse, die unter normalen Umständen Jahre dauerten. Der FC-Präsident macht dazu deutlich: „Wenn Köln als ‚Leading City‘ einer so wichtigen Bewerbung auftritt, muss auch der Anspruch steigen, die Infrastruktur der Stadt in allen Bereichen zu verbessern“.

Das macht den FC unersetzlich für Kölns Olympia-Pläne

Dabei betont er ausdrücklich, dass der Verein seine Strahlkraft nicht als Verhandlungsmasse verstehe: „Es geht hier nicht um ‚Deals‘ oder taktische Gegengeschäfte. Es geht um eine gemeinsame Vision für Köln. Wenn die Stadt den Anspruch hat, Gastgeberin für die Welt zu sein, muss sie auch die Rahmenbedingungen für ihre lokalen Leuchttürme schaffen. Ein modernes NLZ am Geißbockheim und die olympische Idee entspringen demselben Gedanken: Wir wollen den Sport in Köln stärken und zukunftsfähig machen. In diesem Geiste führen wir die Gespräche mit der Politik über mögliche Synergien“, teilte der Präsdent come-on-fc.com mit.

Den größten Beitrag des Vereins sieht Stobbe in der kulturellen Verankerung des FC mit der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern: „Wir sehen uns als konstruktiver Partner der Stadt Köln. Wir signalisieren den Verbänden: Der 1. FC Köln steht hinter dieser Vision. Mit unserer Infrastruktur, unserer Erfahrung und unserer riesigen Fan-Basis sind wir ein Aktivposten, der eine Bewerbung glaubwürdig und lebendig macht.“

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Das Land NRW und die Stadt Köln können den 1. FC Köln als Glaubwürdigkeits-Booster im Bewerbungsprozess für die Spiele gut gebrauchen. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Olympische Spiele nicht selten zur Belastungsprobe für das Vertrauen zwischen Verein, Stadtpolitik und Bevölkerung werden. „In der Vergangenheit hat es immer wieder Fälle gegeben, in denen Städte im Zusammenhang mit Großveranstaltungen ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben. Deshalb ist es entscheidend, dass die Stadt den gesamten Prozess von Anfang an transparent gestaltet und aktiv Vertrauen aufbaut“, sagt Dr. Kirstin Hallmann vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln, die unter anderem zu Mega-Events und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen forscht.

Die Sportökonomin mahnt, mögliche Herausforderungen nicht zu unterschätzen: „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Öffentlichkeit zunächst mit allzu optimistischen Versprechen besänftigt wird, nur damit am Ende eine massive Kostenexplosion ans Licht kommt. Denn genau das ist die Befürchtung vieler Bürgerinnen und Bürger. Natürlich lässt sich nicht jede Kostensteigerung im Voraus kalkulieren. Doch die Erfahrungen aus vergangenen Spielen sprechen eine deutliche Sprache: Die tatsächlichen Kosten lagen mitunter um 150 bis 170 Prozent über den ursprünglichen Schätzungen“. Das jüngste Beispiel sind die Spiele von Paris 2024, wo die Kosten von geplanten 2,4 auf 6,6 Milliarden Euro stiegen.

Das sagen Olympia-Kritiker

Auch Kritiker der Kölner Bewerbung verweisen auf diese Erfahrungen. So weist etwa die Initiative „NOlympia Köln” darauf hin, dass die Stadt bereits heute mit knappen Mitteln haushalten muss. Es fehle an Geld für sanierte Schulen, ausreichend Kita-Personal, eine leistungsfähige KVB, Radwege sowie intakte Schwimmbäder, Turnhallen und Sportplätze. Zusätzliche Olympia-Kosten könnten das bestehende Haushaltsdefizit weiter vergrößern. Auch am versprochenen wirtschaftlichen Nutzen bestehen Zweifel. „Die Argumentation, Olympia bringe Investitionen, ist schlichtweg falsch. Es rechnet sich nicht, am Ende zahlt man drauf“, sagt Jörg Detjen von NOlympia Colonia gegenüber dem ZDF. Als mögliche Nebenwirkungen nennen Ökonomen zudem steigende Preise und Mieten sowie Wohnraumverknappung, indessen Wohnraum bereits heute dringend gebraucht wird.

Nächste Schritte erst im September

Der innerdeutsche Wettbewerb geht unterdessen weiter. Am 26. September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), mit welcher Bewerbung sich Deutschland um die Ausrichtung der Spiele 2036, 2040 oder 2044 beim Internationalen Olympischen Komitee bewirbt. Neben KölnRheinRuhr sind auch München und Berlin im Rennen, in Hamburg fiel das Votum gegen eine Olympiabewerbung aus. Stobbe ist überzeugt, dass der 1. FC Köln bei der DSOB-Entscheidung eine Rolle spielen wird: „Der FC ist ein emotionaler Motor dieser Stadt. Unser Beitrag liegt in der Mobilisierung der Menschen und der Vermittlung der olympischen und paralympischen Werte – Leistung, Fairplay und Zusammenhalt. Wir stellen unser Know-how in der Organisation von Großevents zur Verfügung und sind bereit, den Standort Müngersdorf als lebendigen Bestandteil der Spiele mitzugestalten“. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist heißt es nun vorerst aber erst einmal Abwarten.

Said El Mala oder Jakub Kaminski: Wen der 1. FC Köln wirklich schwerer ersetzen kann

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Said El Mala oder Jakub Kaminski: Wen der 1. FC Köln wirklich schwerer ersetzen kann

Said El Mala oder Jakub Kaminski? Beide könnten den FC diesen Sommer verlassen, beide will die Premier League. Doch wer von ihnen hinterlässt die größere Lücke? Die Antwort ist weniger eindeutig, als sie auf den ersten Blick scheint beim 1. FC Köln: Said El Mala oder Jakub Kaminski – Wer ist wichtiger für den FC?

Zwei Stammspieler, zwei kolportierte Angebote aus England, eine Frage: Wen kann der 1. FC Köln in diesem Sommer eher entbehren? Auf den ersten Blick scheint die Antwort offensichtlich. Wer genauer hinschaut, muss ins Grübeln kommen.

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Der 1. FC Köln muss sich in diesem Sommer auf schmerzhafte Abgänge einstellen. Sowohl Said El Mala als auch Jakub Kaminski sollen das Interesse von Klubs aus der Premier League geweckt haben. Während die Gerüchte um Kaminski zuletzt vage blieben und sein Verbleib in der Kaderplanung alles andere als sicher ist, gilt El Malas Wechsel auf die Insel für viele nur noch als eine Frage des Preises. In diesem Zusammenhang haben sich die Anhänger des Vereins festgelegt: El Mala ist sportlich der unverzichtbare Mann im Kölner Kader. Im diesjährigen Fan-Votum wählten die FC-Anhänger El Mala mit überwältigenden 44 Prozent zum Spieler der Saison. Dahinter folgen Marvin Schwäbe mit 29 Prozent und Kaminski mit 21 Prozent. Zwei der beliebtesten Spieler des Vereins könnten den Verein bald verlassen. Das wirft eine Frage auf, die den FC diesen Sommer noch beschäftigen wird. Wen können die Domstädter eher entbehren?

Dauerbrenner vs. Überperformer

Beide Spieler fallen dadurch auf, dass sie in der jüngsten Spielzeit keine einzige Partie verpasst haben. Während El Mala die meisten seiner 34 Einsätze als Ein- oder Auswechselspieler bestritt und somit auf einen Schnitt von 57,5 Minuten pro Spiel kommt, war Kaminski von Beginn an gesetzt. Der Pole absolvierte nahezu jede Spielminute und reihte sich damit unter die fünf meisteingesetzten Feldspieler der gesamten Liga ein. Dahinter steckt mehr als eine bloße Fleißkarte. Kaminskis große Stärke liegt in seiner Variabilität: Der polnische Nationalspieler kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden und liefert dort verlässlich ab. Gerade in kritischen Saisonphasen war diese Verfügbarkeit für den FC ein entscheidender Faktor beim Klassenerhalt.

Ein schlagendes Argument für „El Maladonna“ ist, dass El Mala (12,87) und Kaminski (12,48) annähernd dieselben xGoals+Assists-Werte aufweisen, eine der aussagekräftigsten Statistiken im modernen Fußball zur Bewertung direkter Torgefahr. Der Wert zeigt, an wie vielen statistisch erwartbaren Treffern ein Spieler durch eigene Abschlüsse und direkte Vorlagen beteiligt war. El Malas Bilanz von 18 Scorerpunkten weist dabei auf eine deutliche Überperformance hin: Der Youngster holte wesentlich mehr heraus, als die Erwartungswerte nahelegten. Kaminski hingegen blieb mit 12 Scorerpunkten hinter den Erwartungen zurück. Unbestreitbar hat El Mala mit spektakulären Toren und Einzelaktionen einen enormen Beitrag zum Klassenerhalt geleistet. Auf Kaminski jedoch mag FC-Coach Wagner angesichts von dessen Vielfältigkeit und Verlässlichkeit ebenfalls nicht verzichten wollen.

Anzeichen auf Abschied verdichten sich

Während der FC bei El Mala noch selbst das Heft in der Hand hält und kein Angebot annehmen muss, hat Kaminski seinen Traum nie verborgen. „Es ist nun mal die beste Liga der Welt, mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum“, sagte er im vergangenen Jahr gegenüber come-on-fc.com. Im Zweifel kennt dieser Traum keine Kölner Veto-Möglichkeit, denn Kaminskis Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel. Zieht ein Verein diese, sind die Geißböcke außen vor. Die Realität des Transfermarkts könnte also dafür sorgen, dass die Frage, wer von beiden leichter zu ersetzen wäre, am Ende hinfällig wird- sollten beide Schlüsselspieler den Verein in diesem Sommer verlassen.


Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

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Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Heimkehr ans Geißbockheim: Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren in den USA zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin und frühere U17-Europameisterin unterschreibt bis 2028 bei ihrem Ausbildungsverein. Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren an der Arizona State University zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin, die ihre gesamte fußballerische Ausbildung am Geißbockheim absolvierte, wurde als Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln vorgestellt.

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Der 1. FC Köln hat Pauline Nelles von den Arizona State Sun Devils unter Vertrag genommen. Die 24-jährige Torhüterin hat ihre Ausbildung bei der FC-Akademie absolviert und kehrt nach vier Jahren in den USA zu ihrem Ausbildungsverein zurück. Sie erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. FC-Funktionärin Nicole Bender-Rummler freut sich über die Rückkehr des Eigengewächses: „Pauline Nelles ist ein echtes Eigengewächs unseres Vereins. Ihr Weg hat sie vor vier Jahren in die USA geführt, umso schöner ist es, dass sie nun den Weg zurück zu uns gefunden hat. Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass Pauline mit ihrer Qualität eine Bereicherung für unser Team sein wird“, teilte die Direktorin Frauen- und Mädchenfußball in einem Statement des Vereins mit.

Nelles: „Ich habe Köln und den FC vermisst“

Die Torhüterin selbst zieht ein positives Fazit ihrer Zeit in Amerika, blickt aber vor allem nach vorne: „Ich freue mich sehr, wieder zurück in der Heimat und beim 1. FC Köln zu sein. Es sind noch einige bekannte Gesichter hier, aber auch viele neue. Ich war vier Jahre weg, da hat sich am Geißbockheim natürlich einiges entwickelt und ich kann es nicht erwarten, nun wieder ein Teil davon zu sein. Ich hatte eine tolle und lehrreiche Zeit in den USA, aber ich habe Köln und den FC vermisst.“ Die gebürtige Bonnerin durchlief alle Juniorinnen-Mannschaften des 1. FC Köln. Mit der U17 wurde sie 2017 und 2018 Meisterin der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. 2019 wurde sie mit der deutschen U17-Nationalmannschaft Europameisterin. 2022 verließ sie den Verein und wechselte von der Kölner U20 an die Arizona State University, wo sie vier Jahre verbrachte. Bislang stehen für Nelles acht Bundesligaspiele und sechs Partien in der 2. Bundesliga zu Buche.


Nur wenige Lichtblicke, mehr Enttäuschungen – So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln über die Saison

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Nur wenige Lichtblicke, mehr Enttäuschungen – So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln über die Saison

Die ehemaligen Spieler des 1. FC Köln haben eine Saison hinter sich, die unterschiedlicher kaum hätte verlaufen können. Während Steffen Tigges mit dem SC Paderborn den Sprung in die Bundesliga feierte und Tim Lemperle in Hoffenheim zur Bundesliga-Entdeckung avancierte, erlebten andere ein Jahr zum Vergessen nach dem Abgang vom 1. FC Köln: Was aus den Ex-Geißböcken geworden ist.

Sie haben den 1. FC Köln im Sommer oder Winter verlassen und sind seitdem sehr unterschiedliche Wege gegangen. Für manche war die Saison 2025/26 ein Neubeginn, für andere ein harter Rückschlag. Und bei mindestens einem lief es so unglücklich, dass es kaum vorstellbar ist.

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In seiner ersten Amtszeit als Geschäftsführer Sport hatte Thomas Kessler alle Hände voll zu tun. Neben zahlreichen Neuzugängen verabschiedete der 40-Jährige in den letzten beiden Transferperioden Spieler, die am Geißbockheim keine absehbare Zukunft mehr hatten. Nach dem Ende der Spielzeit lohnt sich ein Blick auf jene Spieler, die ihr Glück fernab der Domstadt gesucht haben.

Die wohl schönste Geschichte schrieb Steffen Tigges. Im Sommer hatte er den 1. FC Köln verlassen und war zum SC Paderborn in die 2. Bundesliga gewechselt. Was folgte, war ein Aufstiegsmärchen. Der SC Paderborn setzte sich in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durch und spielt damit in der kommenden Saison in der Bundesliga. Tigges war dabei, wenn auch mit einer bemerkenswerten Eigenart: Immer wenn er für die Paderborner traf, dann im Doppelpack. Kurios, aber effektiv. Im Saisonverlauf zog Coach Ralf Kettemann den 22-jährigen Stefano Marino Tigges in der Startelf vor und verdrängte den erfahrenen Angreifer damit zeitweise auf die Reservebank. Dennoch muss sein Saisonfazit positiv ausfallen, denn Tigges kehrt nach nur einer Saison im Unterhaus zurück auf die Beletage. Und damit wird der FC noch eine sechsstellige Prämie einfahren. Ebenfalls nach oben ging es für Neo Telle, wenn auch auf einem anderen Niveau. Der Innenverteidiger gehörte in der Kölner Südstadt zu jener Elf, die den Sprung von der Regionalliga in die 3. Liga schaffte. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Im Finale des Mittelrheinpokals unterlag man dem Stadtrivalen Viktoria Köln im Elfmeterschießen und verpasste damit den Einzug in den DFB-Pokal.

Lemperle explodiert, Ljubicic zurück in der Spur

Kaum ein Spieler hat diese Saison so eindrucksvoll genutzt wie Tim Lemperle. Unter Trainer Christian Ilzer erlebte der in Frankfurt geborene Spieler in Sinsheim eine sensationelle Spielzeit – am Ende fehlte nur ein Wimpernschlag zur Champions League. Sein Marktwert hat sich laut dem Portal Transfermarkt.de nahezu verdreifacht. Zwischenzeitlich brachten Gerüchte ihn mit einem Wechsel zu Atlético Madrid in Verbindung, doch daraus wurde nichts. Stattdessen verlängerte Lemperle seinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim bis 2031. Einen holprigeren Weg zurück in die Spur nahm Dejan Ljubicic. Das kurze Intermezzo bei Dynamo Zagreb verlief enttäuschend. Nach einem überzeugenden Start in der kroatischen Hauptstadt verlor der 28-Jährige die Gunst von Trainer Mario Kovacevic und tat sich insgesamt schwer, Fuß zu fassen. Im Winter folgte dann die vorzeitige Trennung und der Neustart beim Zweitligameister FC Schalke 04, wobei es dem Vernehmen nach Trainer Miron Muslic persönlich war, der Ljubicic von einem Engagement in Gelsenkirchen überzeugte.

Downs und Pacarada: Eine Saison zum vergessen

Nicht alle ehemaligen Kölner konnten auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Damion Downs erlebte beispielsweise ein Jahr zum Vergessen. Southampton, sein erster Anlaufpunkt nach Köln, war kein Erfolg. Auch beim HSV lief es nicht besser. Downs blieb in zwölf Einsätzen ohne Torbeteiligung und fand sich in den letzten beiden Partien nicht einmal mehr im Spieltagskader wieder. Nun wartet die Rückkehr auf die Insel zu einem Arbeitgeber, bei dem es aufgrund eines Spionageskandals rund um Trainer Tonda Eckert gewaltig rumort. Aus dem Regen in die Traufe.

Auch der Start von Max Finkgräfe verlief ähnlich holprig. Verletzungen warfen ihn in seiner Anfangszeit zurück, ehe Coach Ole Werner sukzessive auf den Linksverteidiger setzte und ihm zumindest in der Rückrunde mehr Vertrauen schenkte. Das schwärzeste Los aber zog Leart Pacarada. Fünf Minuten dauerte sein Debüt für Heidenheim gegen Borussia Dortmund, dann war die Saison schon vorbei: Kreuzbandriss. Ein tragischerer Einstand ist kaum vorstellbar. Pacarada kehrt erst zur neuen Saison wieder zurück auf das Grün und wird, wenn er an der Brenz bleibt, in der nächsten Saison Zweitligafußball spielen.

Olesen mit Happy End

Mehr Spielzeit – das war Mathias Olesens Plan beim Wechsel zu Greuther Fürth. Doch der Plan ging nicht auf. Bei den Mittelfranken fand der Luxemburger nicht in die Spur und war gegen Ende der Hinrunde zum notorischen Bankdrücker geworden. Im Winter räumte er seinen Spind und heuerte beim Grazer AK an. Dort lief es von Beginn an besser: Olesen war von Anfang an in der Startformation gesetzt und half den abstiegsbedrohten Österreichern, den Klassenerhalt zu sichern.

Für Fürth selbst hingegen war es eine Katastrophensaison, die erst in der Relegation ihr Ende fand. Und ausgerechnet dort trafen die Mittelfranken auf Rot-Weiss Essen, bei dem mit Jaka Potocnik und Marvin Obuz zwei weitere ehemalige Kölner unter Vertrag standen. Obuz, der nach einer Leihe zunächst ans Geißbockheim zurückgekehrt war, hatte sich danach für einen festen Wechsel an die Hafenstraße entschieden. In seiner zweiten Spielzeit in Essen blieb er aber deutlich hinter den Erwartungen zurück: Statt der 21 Scorerpunkte aus der Saison 2023/24 sprangen diesmal nur sieben heraus. Justin von der Hitz verließ den FC, um im Profifußball Fuß zu fassen. Der aufgezeigte Weg in Köln reichte nicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erhielt der Rechtsverteidiger zuletzt immer mehr Spielzeit.

Christensen: Mitten im norwegischen Ligabetrieb

Das Leben von Jacob Christensen wird von einem ganz anderen Rhythmus bestimmt. Mit Molde FK kämpft er in der norwegischen Eliteserien um die Teilnahme am europäischen Geschäft. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse im Norden startete die Spielzeit erst im März und läuft noch bis November. Für Christensen scheint der Wechsel an die Westküste Norwegens aufgegangen zu sein. Trainer Sindre Tjelmeland setzt regelmäßig auf den Dänen. Mit Christensen im Defensiven Mittelfeld ist der norwegische Traditionsklub derzeit auf Kurs Europa.

Auch in diesem Sommer werden einige Akteure die Domstadt verlassen. Geschäftsführer Thomas Kessler arbeitet mit Hochdruck an der Kaderzusammenstellung für die neue Saison. Insbesondere über die Zukunft von Said El Mala ist anhand des kolportierten Angebots aus Brentford herrscht reges Interesse.


Kommentar zur Said El Malas Nicht-Berücksichtigung: Nagelsmanns Wette gegen die Zukunft

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Kommentar zur Said El Malas Nicht-Berücksichtigung: Nagelsmanns Wette gegen die Zukunft

13 Tore, fünf Vorlagen, der schnellste Mann im Kader – und trotzdem kein WM-Ticket. Warum Bundestrainer Nagelsmann auf Said El Mala verzichtet und welche Hypothek er damit auf sich nimmt mit dem Verzicht auf den Shootingstar des 1. FC Köln: Bundestrainer Nagelsmann und die El Mala-Hypothek

Seit gestern Mittag steht fest: Said El Mala wird den Sommer nicht in den USA mit der DFB-Auswahl verbringen. Entgegen kolportierter Gerüchte verzichtete Bundestrainer Julian Nagelsmann auf das Talent und setzt stattdessen auf alte Bekannte. Ein Kommentar darüber, warum diese Entscheidung mehr Fragen aufwirft, als Nagelsmann Antworten gegeben hat – und welche Hypothek er damit in die WM trägt.

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Der Spieler selbst wusste es zu diesem Zeitpunkt bereits, doch die breite, interessierte Fußball-Öffentlichkeit zuckte bei der Verkündigung des Kaders für die WM in den USA, in Kanada und in Mexiko zusammen, runzelte die Stirn und rümpfte vielleicht sogar die Nase. Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtete entgegen aller Erwartungen auf Said El Mala und nominierte stattdessen Leroy Sané für die WM. Der Bundestrainer begründete die Absage an El Mala damit, dass der Spielstil des Kölners, der in seiner Premierensaison in der höchsten deutschen Spielklasse mit dem FC beeindruckende 13 Tore und fünf Vorlagen erzielte, eben ein anderer sei als der Spielstil, den „die Mannschaft” unter seiner Leitung spiele.

Vergeudetes Potenzial oder folgerichtige Entscheidung?

Demnach traut er El Mala den Schritt auf die ganz große Bühne noch nicht zu. Und das, obwohl der 19-Jährige sich die offen geübte Kritik Nagelsmanns offenbar zu Herzen genommen hat, sich in der Rückrunde zum unangefochtenen Stammspieler entwickelt hat und unter Wagner in einer neuen Rolle schnell Flexibilität bewies. Von Spieltag zu Spieltag hat er Energieleistungen erbracht. Hier sticht der im Fußball-Jargon oft zitierte „gute Draht” das noch viel öfter zitierte Leistungsprinzip aus. Sanés Leistungen bei der DFB-Elf sind nicht von der Hand zu weisen. Angesichts der dürftigen Spielzeit, die der 30-Jährige in seiner ersten Saison bei Galatasaray Istanbul erlebte, erscheint dies jedoch nicht überzeugend.

Kein anderer Spieler im Kader der Nationalmannschaft bringt so viel Tempo auf den Rasen wie der 19-Jährige. Dazu kommt, dass El Mala die Erfahrung gemacht hat, Teil einer Mannschaft zu sein, die mit dem FC eine Saison erlebt hat, in der sie über weite Strecken gegen den Abstieg kämpfen musste. Diese Erfahrung prägt die Mentalität und kann im langatmigen Turnierverlauf von großem Nutzen sein. Das hat mit Sicherheit auch eine Mentalität gefördert, die in einem solchen Turnierverlauf von Nutzen sein kann. Er verkörpert die Spannung und Aufregung einer neuen Generation, ist jemand, der mit seinen einzigartigen Anlagen Begeisterung entfachen und Spiele entscheiden kann.

Auf Augenhöhe- oder sogar besser?

Aus Sicht des Bundestrainers lässt sich dagegen die Nominierung von Dortmunds Maxi Beier im direkten Vergleich mit El Mala durchaus schlüssig begründen. Während der Kölner vor allem mit individueller Durchschlagskraft und Entwicklungspotenzial überzeugt, bringt der 23-Jährige bereits belastbare Erfahrung im System Nagelsmann mit. Auf Vereinsebene bewegte sich Beier zuletzt auf Augenhöhe mit El Mala – beide verbuchten in der Bundesliga annähernd 20 Scorerpunkte. Aus Nagelsmanns Perspektive wiegt jedoch schwer, dass Beier diese Leistungen in einem taktisch stabileren Umfeld bestätigt hat. Zudem hat er internationale Erfahrung in der Champions League gesammelt und erfüllt mit Tempo, Flexibilität sowie mannschaftsdienlicher Spielweise genau jene Profilmerkmale, die für das Funktionieren seines Systems entscheidend sind.

El Mala und die Nationalmannschaft: Das Beste steht noch bevor!

Und dennoch darf bei aller Enttäuschung und Frustration nicht vergessen werden, dass El Mala noch am Anfang seiner Karriere steht. Wenn er die Leistungen dieser Saison bestätigt, ist ihm eine Karriere in der Nationalmannschaft sicher. Ist der Sprung erst einmal geschafft, ist eine Nationalmannschaftskarriere kaum aufzuhalten. Bis dahin kann er an seinem Profil feilen und sich für eine Nominierung empfehlen. Was bleibt, ist eine Hypothek für Nagelsmann: Sollte diese WM zur Enttäuschung werden, muss er sich auch an der Zusammenstellung des Kaders messen lassen.


Rückkehr mit Rückenwind: Warum Julian Pauli beim 1. FC Köln einschlagen könnte

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Rückkehr mit Rückenwind: Warum Julian Pauli beim 1. FC Köln einschlagen könnte

Der 1. FC Köln steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Abgänge, Gerüchte, Fragezeichen. Inmitten dieser Ungewissheit gibt es eine Personalie, die Hoffnung macht. Ein Akteur kehrt von seiner Leihe bei Dynamo Dresden zurück zum 1. FC Köln: Der Plan mit Julian Pauli ging voll auf.

Der FC Köln steht vor einem Sommer der Veränderungen. Eric Martel ist weg, weitere Abgänge werden folgen. Doch während die Geißböcke noch mitten im Umbruch stecken, zeichnet sich bei einer Personalie bereits ab, dass die Planungen der Verantwortlichen aufgehen: Julian Pauli hat bei Dynamo Dresden eine Saison gespielt, die Lust auf mehr macht.

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Mit dem verkündeten Abgang von Eric Martel ist ein weiterer Dominostein gefallen. Der Sechser, der sich ablösefrei dem Ligakonkurrenten Mainz 05 anschließen wird, reiht sich in eine Serie von Abgängen ein, die den Umbruch bei den Geißböcken einläuten. Nach den Entscheidungen um Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian folgte damit nur wenige Tage nach dem letzten Saisonspiel der nächste Einschnitt. Die Kölner stehen vor einem tiefgreifenden Neuaufbau. Kein Kaderbaustein wird auf dem anderen gelassen, bis in der durch die WM in den USA etwas verlängerten Sommerpause die neue Spielzeit ansteht. Neben allerlei Gerüchten rund um mögliche Zugänge gibt es jedoch auch Personalien, mit denen in der Domstadt bereits geplant werden kann. Gleich mehrere Leihspieler kehren von ihren Stationen zurück. Unter diesen Kandidaten hat es insbesondere ein Name geschafft, aufzufallen: Dresden-Rückkehrer Julian Pauli.

Dresden und Pauli – das passte zusammen

Nach einer erfolgreichen Saison kehrt Pauli von der Elbe zurück. Mit Dynamo Dresden hat der Innenverteidiger einen bemerkenswerten Kraftakt vollbracht: Der Verein startete nach mageren 13 Punkten und Rang 18 zum Jahreswechsel eine famose Aufholjagd und machte mit dem 2:1-Sieg gegen Holstein Kiel schließlich den Klassenerhalt perfekt. Die Grundlage dafür war eine neu gefundene Defensivstabilität, zu der Pauli in fitten Phasen und als Ankerpunkt in einem in der Rückrunde neu formierten Defensivverbund erheblich beitrug. Kein Team kassierte in der Rückrunde weniger Gegentore. Dazu holte man allein aus den ersten neun Rückrundenspielen 16 Punkte.

Der Plan von Sportdirektor Thomas Kessler scheint voll aufgegangen zu sein. Kessler hatte Pauli im vergangenen Sommer mit einem bis 2028 verlängerten Vertrag ausgestattet und ihn anschließend nach Dresden verliehen. Die Botschaft war klar: „Wir werden ihn auf seinem Weg eng begleiten, in der Überzeugung, dass er gestärkt zurückkommen und perspektivisch eine wichtige Rolle in unserer Bundesliga-Mannschaft einnehmen wird.” Wenn fit, mauserte sich der 20-Jährige in der Tat zur festen Größe in der zentralen Abwehrkette der Dresdner. Lediglich gegen Ende der Hinrunde zwang ihn eine Oberschenkelblessur zu einer unfreiwilligen Pause, weshalb er unter anderem auch beim letzten Auftritt im Rudolf Harbig Stadion fehlte.

Weiterentwicklung in mehrfacher Hinsicht

Dass die Leihe nach Dresden für Pauli sportlich so viel Sinn ergab, lag unter anderem an den Bedingungen, die Cheftrainer Thomas Stamm für einen Spieler wie ihn schuf. Der Dresdner Coach ließ sein Team wahlweise im 4-3-3- oder 4-2-3-1-System agieren, setzte auf mannorientiertes Verteidigen und forderte von seiner Mannschaft konsequentes Pressing über die vollen 90 Minuten. Ein Anforderungsprofil, in das der 1,90 Meter große Pauli mit seiner physisch geprägten Spielweise hineinpasste.

Zusätzliche Pluspunkte sammelte Pauli, indem er sich gemeinsam mit den Dresdnern aus einer handfesten Krise herauskämpfte. In der Hinrunde holte man nur 13 Punkte. Die Arbeit unter Stamm dürfte dem Innenverteidiger nicht nur wertvolle Spielpraxis, sondern auch genau die taktische und athletische Reifung gebracht haben, die ihn für erstklassigen Fußball vorbereitet. Aus Kölner Perspektive hätte die Leihe kaum besser verlaufen können. Ob die Zukunft des in England geborenen Pauli tatsächlich beim FC liegt, werden die kommenden Monate zeigen. Denn zum einen wird der 20-Jährige die Personalentscheidungen Kesslers genau beobachten und für sich bewerten. Zum anderen zeigte sich Dynamos Geschäftsführer Sport, Sören Gonther, zuletzt nicht abgeneigt, das eine oder andere erfolgreiche Leihgeschäft mit dem FC zu wiederholen, ohne dabei allerdings Paulis Namen zu nennen.


Offene Verträge beim 1. FC Köln: Desolater Auftritt zur Unzeit

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Offene Verträge beim 1. FC Köln: Desolater Auftritt zur Unzeit

Beim letzten Heimspiel der Saison mit ungewisser Zukunft lieferten Cenk Özkacar und Kristoffer Lund schwache Auftritte zum ungünstigsten Zeitpunkt ab. Beide Leihspieler hätten gegen Heidenheim Argumente für ihren Verbleib sammeln können. 1. FC Köln: Offene Verträge, schwache Auftritte

Der Klassenerhalt war längst gesichert, die Saison so gut wie abgehakt. Und doch hatte das letzte Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Heidenheim für einige Akteure im Kader eine ganz eigene Bedeutung. Für Leihspieler wie Cenk Özkacar und Kristoffer Lund war es eine von zwei letzten Gelegenheiten, Geschäftsführer Thomas Kessler von ihrer Qualität zu überzeugen. Was die Auftritte der beiden über ihre Zukunft am Geißbockheim verraten.

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Das übergeordnete Saisonziel der Geißböcke war bereits vor Anpfiff erreicht. Und dennoch war der Auftritt gegen Heidenheim ein Gradmesser – nicht nur für Trainer René Wagner, sondern auch für diverse Personalien im Kader. Geschäftsführer Thomas Kessler muss sich in den kommenden Wochen die Frage stellen, ob diese Spieler über den Sommer hinaus für die Domstädter auflaufen werden. Umso bedenklicher stimmt daher der Auftritt am Sonntagnachmittag. Coach Wagner blickt auf diese Angelegenheit mit mittlerweile bekannter Besonnenheit. „Es war ein Bundesligaspiel, das wir verloren haben. Am Ende geht es immer um die Aufgabe. Wir haben versucht, in der Halbzeitpause ein, zwei Dinge anzupassen. Das ist uns in der zweiten Hälfte teilweise gelungen, teilweise aber auch nicht. Wir können uns nicht damit beschäftigen, was drum herum passiert, auch nicht, was in den nächsten Tagen passiert.“

Cenk Özkacars gebrauchter Tag

Insbesondere zwei Akteuren gelang es auf dem Platz nicht, das Spiel gegen Heidenheim zu nutzen, um Zweifel an einem möglichen Verbleib in der Domstadt zu zerstreuen. Dazu gehörte Innenverteidiger Cenk Özkacar, der einen gebrauchten Tag erwischte – obwohl er sich das zu diesem Zeitpunkt wohl am wenigsten leisten konnte. Wie der „Kicker” in der vergangenen Woche berichtete, wollen die Verantwortlichen des 1. FC Köln den 25-jährigen Türken fest vom FC Valencia verpflichten und die Kaufoption von rund zwei Millionen Euro ziehen. Nach Informationen von Sky ist ein Verbleib des Innenverteidigers jedoch noch keine beschlossene Sache. Genau deshalb hätte sich das Spiel gegen Heidenheim angeboten, um überzeugende Argumente für die anstehenden Verhandlungen zu sammeln. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Özkacar leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass durch das Zentrum selbst ein, war beim Gegentreffer nicht eng genug am Torschützen und verlor über die gesamte Partie hinweg ungewohnt viele direkte Duelle auf der letzten Linie. Auch beim zwischenzeitlichen 1:2 fehlte ihm im entscheidenden Moment der Zugriff. Ein Auftritt zum Vergessen zur Unzeit.

Kristoffer Lund wusste nicht zu überzeugen

In diesem Zusammenhang rückt neben Özkacar auch Kristoffer Lund in den Fokus. Zwar sah er beim zweiten Treffer der Heidenheimer unglücklich aus, letztlich konnte er gegen den Abschluss von Arijon Ibrahimović jedoch wenig ausrichten. Und doch lässt sich diese Szene als sinnbildlich für seinen Gesamtauftritt gegen die Mannschaft von der Brenz lesen. In der offensiv ausgerichteten Rolle des Wingbacks warf Lund alles hinein, was er hatte, doch gegen den überragend aufgelegten Eren Dinkçi hatte er über weite Strecken das Nachsehen.

Wie bei Özkacar hatte Geschäftsführer Thomas Kessler auch für Lund eine Kaufoption vereinbart: Rund zwei Millionen Euro würden fällig, wollte der FC den Spieler fest verpflichten. Wie come-on-fc.com berichtet, ist ein Verbleib des Abwehrspielers daher alles andere als sicher. „Sky“ berichtet zudem, dass der FC die Kaufoption nicht ziehen wird. Dann würde Lund im Sommer zurück nach Italien zum SSC Palermo gehen. Thomas Kessler ließ sich am Donnerstag diesbezüglich nicht in die Karten schauen, als er über die Leihen sprach. Er erklärte jedoch, dass man ganz bewusst Kaufoptionen in die Leihverträge verankert habe.

Kein Grund für voreilige Schlüsse

Fest steht: In der spannenden Situation beider Spieler wäre ein starkes Signal wichtig gewesen. Und dennoch gilt es, nach dem desolaten Spiel gegen Heidenheim keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Özkacar und Lund haben in dieser Saison effektiv zum Klassenerhalt beigetragen und sind sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zu festen Größen bei den Rheinländern aufgestiegen. Ihre Bilanz spricht für sich. Doch genau darin liegt das Dilemma, vor dem Thomas Kessler in den kommenden Wochen steht. Auftritte wie gegen Heidenheim streuen Zweifel, ob die vorhandenen Optionen tatsächlich ausreichen, um die sportliche Weiterentwicklung des 1. FC Köln in der kommenden Saison voranzutreiben. Oder ob es nicht an der Zeit wäre, auch andere Wege zu prüfen.

1. FC Köln unterliegt Heidenheim: Eine Niederlage, die Fragen und Ratlosigkeit hinterlässt

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1. FC Köln unterliegt Heidenheim: Eine Niederlage, die Fragen und Ratlosigkeit hinterlässt

Der 1. FC Köln stolpert durch den letzten Heimspieltag der Saison. Und mittendrin steht René Wagner, dessen Zukunft als Cheftrainer nach 96 enttäuschenden Minuten so ungewiss erscheint, wie selten zuvor erscheint. Der 1. FC Köln verliert gegen Heidenheim – eine Niederlage mit Folgen?

Der 1. FC Köln präsentiert sich beim 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim strukturschwach und zweikampfarm. Zu wenig für René Wagner, dessen Trainerbank am Geißbockheim wieder ins Wanken zu geraten scheint.

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Selbstbewusst hatte René Wagner vor dem letzten Heimspieltag drei Punkte gefordert. Selbst, wenn der Klassenerhalt zu diesem Zeitpunkt in trockenen Tüchern sein sollte, wolle er die Spannung bei seinem Team aufrecht halten. Der Cheftrainer des 1. FC Köln wollte auch nach dem gesicherten Klassenerhalt ein Zeichen setzen, wollte seinen Geißböcken gegen Frank Schmidts Heidenheimer, die noch vor dem vergangenen Spieltag längst als abgestiegen abgeschrieben worden waren, noch einmal Haltung und Siegermentalität abverlangen.

96 Minuten später stand Wagner am DAZN-Mikrophon und suchte nach Erklärungen für eine 1:3-Niederlage, die mehr Fragen aufwarf als sie beantwortete. „Das war mir einfach in vielen Situationen dann ein oder zwei Zweikämpfe zu viel“, räumte der Trainer ein. Ein Satz, der symptomatisch klang. Und der im Umfeld des FC längst auf eine andere, weitaus größere Frage abfärbt: Wer steht in der kommenden Saison an der Seitenlinie?

Fehlender Zugriff, mangelnde Stabilität

Noch in der vergangenen Woche wurde kolportiert, Wagner sei auch in der kommenden Saison Trainer der Geißböcke, der 37-Jährige würde zum Cheftrainer befördert werden. Nach Informationen von come-on-fc.com war die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich gefallen. Immerhin standen noch zwei Spiele aus, die Leistungen gegen Heidenheim und die Bayern sollten sehr wohl noch in die Bewertung fallen. Und die Leistung gegen den Abstiegskandidaten war sicherlich kein Bewerbungsschreiben. Nun deuteten Wagners Worte auf eines von zwei großen Problemfeldern hin, mit denen seine Mannschaft an diesem Nachmittag zu kämpfen hatte. Auffällig war zunächst, wie sehr der Ausfall des gelbgesperrten Martel im Zentrum ins Gewicht fiel. Allzu oft machten es die Geißböcke den Heidenheimern zu leicht, wenn diese den Ball durch die Mitte trugen.

Besonders anschaulich wurde das beim zweiten Treffer der Heidenheimer. Erin Dinkçi tankte sich zentral bis in den Strafraum durch, wurde kurz vor dem Abschluss zwar vom Ball getrennt, doch das Spielgerät prallte nach links zu Arijon Ibrahimović, der aus 13 Metern die rechte untere Ecke anvisierte. Lund wollte vor der Linie klären und fälschte den Ball dabei unglücklich ins eigene Netz ab. Ein weiteres Problemfeld war taktischer Natur. Wagner verlangte seinen Außenverteidigern Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen enorm viel ab: Beide bewegten sich im Angriffsspiel auffällig hoch und weit ins gegnerische Drittel vor.

Das Risiko, das mit dieser Rolleninterpretation einhergeht, offenbarte sich in einer Szene, die glimpflich ausging. Heidenheim schaltete über Pieringer auf Konter um; der Stürmer wollte links den mitgelaufenen Dinkçi bedienen. Doch Maina startete einen Sprint und unterband das Zuspiel noch am Sechzehner. Einmal mehr war es kein strukturelles Kölner Mittel, das die Gefahr bannte, sondern individuelles Engagement im letzten Moment.

Wagners Grande Finale steigt in München

Die Kölner wirkten in der Offensive nicht zielstrebig, in der Defensive unterliefen dem FC erstaunlich viele Fehler, die Zuordnung stimmte nicht, Heidenheim hatte mitunter leichtes Spiel. Von der erhofften Spannung fehlte so ziemlich jede Spur. Unterm Strich eine Leistung, die zum ausgerufenen Spieltagsziel in keinem Verhältnis stand. Und das stimmte auch FC-Keeper Marvin Schwäbe ärgerlich, der seinem Unmut Luft machte: „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen, gerade für die Abschiede, für uns selbst, nochmal für die Fans im Stadion, nochmal einen draufzulegen.“ Dementsprechend blieb der Torwart mit dem Ergebnis und der Vorstellung seiner Mannschaft nicht einverstanden und wurde sogar sehr deutlich: „Das reicht nicht, eine Bundesliga zu bestehen.“

So verwunderte es auch nicht, dass die Fans die Spieler mit einem gellenden Pfeifkonzert zur Verabschiedung von Luca Kilian, Dominique Heintz und Florian Kainz schickten. Ganz offensichtlich ist die Frage nach dem Trainer bei den Fans offener oder kritischer als zuvor. Geschäftsführer Thomas Kessler ließ sich vom schwachen Auftritt seiner Mannschaft nicht zu voreiligen Schlüssen verleiten. „Ich glaube, wir haben viele Dinge gesehen in dieser Saison, die haben mir gut gefallen. Es haben mir aber auch viele Dinge gezeigt, dass wir an Themen arbeiten müssen“, so der 40-Jährige. „Und dass wir unsere Stellschrauben auch noch weiter drehen müssen, um es einfach zu verbessern. Als Aufsteiger 1. FC Köln jetzt zwei Spieltage vor Schluss die Klasse gehalten zu haben, war für uns sehr positiv. Aber das werden wir in Ruhe analysieren. Und dann kommt logischerweise ja die Trainerthematik auf den Tisch.“

Zum Spiel beim Rekordmeister erklärte der Geschäftsführer, dass man auch dort drei Punkte holen könne. Eine Aussage, die mehr nach Pflichtoptimismus klang als nach echter Überzeugung. Für René Wagner aber ist sie die entscheidende: In der Allianz Arena bekommt der Cheftrainer des 1. FC Köln seine letzte Möglichkeit, Argumente für den eigenen Verbleib auf dem Trainerstuhl am Geißbockheim zu liefern.

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Tom Krauß vom 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC Heideheim. Dann steht für die Geißböcke das 33. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim.

Nach dem ärgerlichen 2:2-Unentschieden der Geißböcke gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Frank Schmidt an. Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Geißböcke heute drei Zähler sammeln und einen positiven Saisonabschluss finden.

Live aus dem Kölner Stadion berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Eric Martel fehlt zusätzlich wegen seiner Gelb-Sperre, Isak Johannesson ist dagegen wieder spielberechtigt.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Es wird ein brutal schweres Spiel. Wenn man die Ergebnisse und Leistungen der vergangenen Wochen von Heidenheim sieht, dann geht es für uns darum, dagegenzuhalten. Für Heidenheim geht es um alles, sie werden alles reinhauen.“ Der FC hingegen hat den Klassenerhalt aufgrund des Ausgangs der Duelle der Konkurrenz bereits zu 100 Prozent sicher.

Trainer Frank Schmidt will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Wie es brennt und wie gedimmt es ist, spielt keine Rolle. Das Licht ist an. Und wir sehen die Chance noch. Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir müssen ein Spiel gewinnen. Das ist das Einzige, das wir beeinflussen können“, so Schmidt vor der Begegnung mit den Geißböcken.