Die U21 des 1. FC Köln jubelt nach einem Treffer
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U21 des 1. FC Köln spielt mit zwei Debütanten trotz Überzahl nur 2:2 gegen Paderborn

Die U21 des 1. FC Köln konnte ihre englische Woche nicht zu einem krönenden Abschluss bringen. Die FC-Reserve kam nach zuvor zwei Siegen in Rödinghausen und auf Schalke zuhause gegen die U21 des SC Paderborn trotz Überzahl nur zu einem späten 2:2 (0:1).

Marvin Ajani sicherte den einen Punkt mit seinem Ausgleich spät in der Nachspielzeit. Zwei Talente aus der U19 feierten ihre Debüts in der Regionalliga, eines davon sogar in der Startelf.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg bei der U23 des FC Schalke 04 am Dienstagnachmittag auf drei Positionen: Lionel Voufack, Marvin Ajani und überraschend Milian Eggers ersetzten David Fürst, Cenny Neumann und Jonas Arweiler. Der erst 17-jährige Eggers, der im Sommer vom FC Ingolstadt ans Geißbockheim wechselte, feierte damit seine Regionalliga-Premiere. Der Stürmer kommt normalerweise in der U19 zum Einsatz und trat dort mit vier Toren in sieben Spielen in Erscheinung.

Erneut ein frühes Gegentor

Mit dem Linksverteidiger Pierre Tampier-Eken stand ein weiterer Spieler aus der U19 im Kader. Der 18-Jährige nahm zunächst auf der Ersatzbank Platz und kam in der Schlussphase noch in die Partie. Evan Brown stand nach seinem Muskelfaserriss erstmals seit Mitte August wieder im Kader, blieb aber ohne Einsatz. Die Kölner fingen sich einmal mehr ein frühes Gegentor – und das wieder aus der Kategorie vermeidbar. Luka Duric nahm einen Pass an der Mittellinie auf, Niklas Hoffmann kam zunächst nicht in den Zweikampf und anschließend nicht hinterher. Der Paderborner sprintete ungehindert in den Sechzehner und schob schließlich, von Marvin Ajani bedrängt, zum 0:1 ins lange Eck (4.).

Die Gastgeber waren danach zwar um die Spielkontrolle bemüht, nach vorne gelang jedoch wenig. Bezeichnend war, dass der Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana die beiden besten Aktionen hatte, einmal per Kopf nach einer Ecke und einmal per Fernschuss. Beide Male wurde es jedoch nicht richtig gefährlich für das Paderborner Tor. Besonders aktiv und auffällig in der Kölner Offensive war an diesem Nachmittag Nilas Yacobi, vielleicht auch mit einer Prise Frust im Bauch, dass nicht er anstelle von Malek El Mala den Sprung in den Profi-Kader gegen Schalke geschafft hatte. Nach einer Ablage Yacobis traf Etienne Borie aus spitzem Winkel nur das Außennetz (36.). Der Debütant Milian Eggers hatte derweil weiterhin keine Möglichkeit, in Erscheinung zu treten.

Ausgleich in der Nachspielzeit

In der zweiten Hälfte gab es erneut einen frühen Nackenschlag. Die U21 startete zwar tonangebend, fing sich aber ein weiteres Gegentor. Shkrep Stublla spitzelte einen Pass von der rechten Kölner Abwehrseite in den Sechzehner an Marutzki vorbei zum 0:2 ins lange Eck (51.). Auch hier ließ sich die FC-Defensive wieder viel zu einfach überwinden. Marutzki verhinderte mit einer starken Parade gegen den Schuss von Clemens Lippmann sogar den dritten Gegentreffer (58.).

Hartmann reagierte mit einem Doppelwechsel. Der Plan ging auf: Kevin Ekweribe setzte nach wenigen Sekunden auf dem Platz den ersten Akzent mit seinem Schuss ans Außennetz (60.). Wenig später legte er den Ball am Sechzehner quer zum aufgerückten Lionel Voufack, der flach unten ins Eck verwandelte zum 1:2 (63.). Kurz danach dezimierten sich die Gäste selbst. Der bereits verwarnte Kapitän Maximilian Hippe sah für ein Foul an Ekweribe die gelb-rote Karte (66.).

Bis zum verdienten Ausgleich dauerte es jedoch lange: Spät in der Nachspielzeit traf Marvin Ajani nach Flanke von Tampier-Eken per Flachschuss ins lange Eck zum 2:2 (90.+4). Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (18 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Hoffmann, Kotya Fofana, Voufack (79. Tampier-Eken) – Neves (72. Hekmat), Harchaoui (60. Irmiev) – Labenz, Borie (60. Ekweribe), Yacobi – Eggers (72. Stapelmann). Tore: 0:1 Duric (4.), 0:2 Stublla (51.), 1:2 Voufack (63.), 2:2 Ajani (90.+4). Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Hippe (Paderborn/66.). Zuschauer: 236.

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