Frauen-Sportchefin des 1. FC Köln Nicole Bender-Rummler im Interview: „Fleiß wird immer belohnt“

Nicole Bender-Rummler spricht über den 1. FC Köln
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Frauen-Sportchefin des 1. FC Köln Nicole Bender-Rummler im Interview: „Fleiß wird immer belohnt“

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben die beste Bundesliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt. Die Bereichsleiterin für den FC-Frauenfußball ist in diesen Wochen entsprechend bester Laune. Nicole Bender-Rummler vom 1. FC Köln im Interview.

Die 43-Jährige äußerte sich gegenüber come-on-fc.com unter anderem zum bisherigen Saison-Verlauf, den kommenden Zielen und der Zukunft der Trainerin. Nicole Bender-Rummler vom 1. FC Köln im Interview.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die FC-Frauen haben ihre historisch erfolgreiche Hinrunde kurz vor Weihnachten mit dem 1:0-Erfolg zum Rückrundenstart in Leipzig gekrönt. Entsprechend gingen alle Beteiligten mit zufriedenen Gesichtern in die Weihnachtspause. Wenige Tage nach dem geglückten Jahresabschluss in Leipzig traf sich die Redaktion mit der Bereichsleiterin für den Frauenfußball beim FC, Nicole-Bender-Rummler, für eine Zwischenbilanz zur Saison-Mitte. Die gebürtige Ludwigshafenerin, die mittlerweile jedoch seit Jahren mit Herz und Seele für den FC und die Domstadt brennt, äußerte sich dabei über…

…den holprigen Saisonstart: „Für mich war es von Anfang an klar, dass sehr viel Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Anfang war holprig, aber wir wussten direkt nach den Spielen, was wir zukünftig besser machen müssen, um die Punkte einzufahren. Fleiß wird am Ende immer belohnt.“

„Das ist der nächste Entwicklungsschritt…“

…die Stärke des aktuellen Kaders: „Wir haben den Kader als Erfahrungswert der letzten Jahre breiter, aber auch qualitativ besser aufgestellt. Selbst jetzt, wenn drei von vier Torhüterinnen ausfallen, haben wir immer noch eine Frau im Tor, die Bundesliga-Niveau hat. Das ist nur eine Personalie von vielen. Natürlich geht es auch um Tore. Die Offensive hat es auch sehr gut gemacht, unter anderem mit Sandra Jessen und Pauline Bremer. Genau das hat uns in den letzten Jahren gefehlt. Wer hätte gedacht, dass sich eine Spielerin des 1. FC Köln mal oben in der Torjägerinnenliste platziert? Und wir sind endlich in der Defensiv wirklich stabiler geworden. Zudem ist unser Spiel attraktiver geworden, das ist auch in den verschiedenen Spielphasen zu sehen.“

…Verbesserungsmöglichkeiten: „Das sind leider die Spiele, in denen wir vermeintlich in der Favoritenrolle waren. Das ist der nächste Prozess, bei dem wir uns weiterentwickeln wollen. Es war für uns alle sehr enttäuschend, dass wir gegen Sand aus dem DFB-Pokal geflogen sind. Oder auch die Niederlage gegen Jena. Das ist der nächste Entwicklungsschritt, dass wir mit der Favoritenrolle besser umgehen müssen.“

…die Verlängerung des auslaufenden Vertrags von Trainerin Britta Carlson: „Wir sind gerade in guten Gesprächen. Einen genauen Termin haben wir noch nicht, aber beide Seiten können sich sehr gut vorstellen, die Zukunft des 1. FC Köln gemeinsam zu gestalten.“

„Es wird ein paar Veränderungen geben“

…ein Dutzend im Sommer auslaufende Verträge von Spielerinnen: „Da ist es sehr gut, dass wir sportlich so gut dastehen und schon jetzt in die Planung für den Sommer gehen können. Wir sind in Gesprächen und ich gehe davon aus, dass wir zeitnah schon die ersten Vertragsverlängerungen verkünden können. Was ich jetzt schon sagen kann: Es wird keinen Riesenumbruch geben, wie in den vergangenen Jahren, weil wir den Kern jetzt einfach für uns gefunden haben. Die Mannschaft hat sich gefunden. Es wird ein paar Veränderungen geben,  zu einer Zusammenarbeit gehören immer zwei Parteien. Aber es ist so, dass ein Großteil verlängern wird.“

…die Verletzung der Kapitänin Marina Hegering: „Jeder Körper reagiert unterschiedlich auf eine Verletzung. Daher ist es schwierig, das genau abzuschätzen. Marina wird schon eine gewisse Zeit fehlen. Sie wird aber auf jeden Fall in der Rückrunde noch Spiele für uns machen.“

…die Ziele für die Zukunft: „Wir wollen die Saison positiv abschließen. In der Rückrunde wollen wir die Punkte, die wir in der Hinrunde für unseren Anspruch unnötigerweise haben liegenlassen, noch zusätzlich holen. Perspektivisch werden wir nicht die nächsten fünf Jahre von einem frühzeitigen Klassenerhalt sprechen, das ist klar.  Aber wir müssen bodenständig bleiben und Schritt für Schritt gehen.“

Die FC-Frauen sind am vergangenen Samstag nach der kurzen Weihnachtspause wieder ins Training gestartet. In der Bundesliga geht es am 24. Januar (12 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg weiter.

Das Gespräch führte Daniel Mertens

Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Fynn Schenten vom 1. FC Köln
,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Er ist der Überflieger der FC-Akademie in der laufenden Saison: Fynn Schenten schoss sich mit seinen Toren in der U19 in den Fokus von Profi-Trainer Lukas Kwasniok. Der 18-Jährige dürfte in der Rückrunde Spielpraxis in der U21 sammeln. Vielleicht geht auch mehr beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wie es ab Sommer mit dem Talent weitergeht, ist aktuell noch offen – am Geißbockheim hoffen alle auf eine Verlängerung des auflaufenden Vertrags beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Das Youth-League-Rückspiel der U19 beim FC Midtjylland war die vorerst letzte große Bühne für Fynn Schenten. Der Stürmer sicherte mit seinem Doppelpack beim 4:1-Erfolg das Weiterkommen fast im Alleingang. Der 18-Jährige traf in allen vier Europapokal-Spielen der FC-Talente, netzte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in 18 Einsätzen 15 Mal. Eine Quote, die durchaus an Erling Haaland erinnern lässt.

Fynn Schenten zieht Aufmerksamkeit auf sich

Wenn sich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derart in den Fokus spielt, wird natürlich auch der Profi-Trainer Lukas Kwasniok auf ein solches Juwel aufmerksam. Der Lohn: Schenten durfte in der vergangenen Woche mit den FC-Profis trainieren, stand letztlich sogar im Aufgebot gegen Union Berlin. Die Bundesliga-Premiere musste aber noch warten, zum Einsatz kam das Talent vorerst noch nicht. Die schnelle Beförderung Schentens hat jedoch nicht nur einen belohnenden Charakter. Die Verantwortlichen am Geißbockheim hoffen sicher auch, dem Talent einen Verbleib beim FC damit schmackhaft gemacht zu haben. Denn Schentens Vertrag läuft nach dieser Saison aus – und insbesondere mit seinen Youth-League-Auftritten dürfte sich der Stürmer in die Notizbücher so manches Branchen-Riesen gespielt haben.

Eins steht auf jeden Fall fest: Schenten wird die U19 im Sommer auf jeden Fall verlassen, gehört er doch dem älteren Jahrgang an. Bei solchen Spielern ist es in den vergangenen Jahren Usus, dass sie in der Rückrunde bereits Spielpraxis bei der U21 in der Regionalliga West sammeln. Das dürfte auch bei dem Angreifer der Fall sein, wie unlängst der Trainer Evangelos Sbonias zumindest zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Wir werden diese Dinge mit den betroffenen Spielern zunächst intern thematisieren. Mir ist es deswegen wichtig, die Reihenfolge einzuhalten und es zuerst mit den Jungs zu besprechen. Klar ist natürlich, dass Fynn eine super Quote hat in der U19. Als jemand aus dem älteren Jahrgang ist er natürlich auch bei uns im Fokus.“

„Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird“

Sbonias konstatierte kurz vor Weihnachten aber auch: „Aktuell haben wir aber noch mit niemandem gesprochen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen.“ Mit Einsätzen ausschließlich in der U19 in der Rückrunde dürfte der FC jedoch kaum Chancen auf eine Vertragsverlängerung haben. Schenten, der neben der deutschen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, kam 2016 vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief seither die FC-Akademie und feierte im Frühjahr dieses Jahres mit der U19 die deutsche Meisterschaft. Die Youth League ist nun die nächste Entwicklungsstation für den Knipser auf dem Weg nach oben.

Der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck betonte nach dem Doppelpack in Dänemark die Rolle der gesamten Mannschaft, die ihren Stürmer glänzen lässt: „Es ist nicht immer so, dass er sich selbst in die Situationen bringt, sondern dass wir alle dafür was tun, dass er in die Situationen kommt. Das ist ein Unterschied. Das Rollenverständnis, was mein Mitspieler kann und zu wissen, was ich selber kann, ist in meiner Arbeit unheimlich wichtig. Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird. Bei Fynn Schenten wissen alle, wenn er die Tiefe anbietet, dann müssen wir auch tief spielen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Schon nach dem Hinspiel hatte der Coach seinen Stürmer so charakterisiert: „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen. Natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“

Der FC wird nach der Winterpause zweifellos in den verschiedenen Wettbewerben noch viel Freude an seinem Stürmer haben – und am Geißbockheim hoffen sie, dass dies auch über den Sommer hinaus gelingen wird.

21 Punkte dank Jessens neuntem Tor: Frauen des 1. FC Köln bejubeln geglückten Jahres-Abschluss in Leipzig

Die FC-Frauen jubeln nach dem Sieg
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

21 Punkte dank Jessens neuntem Tor: Frauen des 1. FC Köln bejubeln geglückten Jahres-Abschluss in Leipzig

Die Fußballerinnen des FC haben sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschiedet: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen zum Rückrunden-Auftakt der Bundesliga bei RB Leipzig mit 1:0 (0:0) und knackten damit die 20-Punkte-Marke in dieser Saison.

Die Frauen des 1. FC Köln gewannen bei RB Leipzig mit 1:0. Damit gelang auch die erfolgreiche Wiedergutmachung nach dem Jena-Fehltritt eine Woche zuvor.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation zum Jahres-Abschluss zum Vergleich zur 0:1-Heimpleite gegen Jena nur auf einer Positionen: Laura Vogt kehrte nach ihrer Gelb-Sperre zurück in die erste Elf und ersetzte dort die am Fuß verletzte Vanessa Leimenstoll. Emilia Asgeirsdottir setzte bedrängt von der nacheilenden Martyna Wiankowska einen Schuss ans Kölner Außennetz (4.). Direkt im Gegenzug wurde es hitzig in der Leipziger Hälfte: Adriana Achcinska passte aus dem Mittelfeld in die Spitze in den Lauf der durchstartenden Sandra Jessen. Die Stürmerin wurde jedoch von Julia Magerl zu Fall gebracht, auch die Keeperin Elvira Herzog war bereits aus ihrem Tor geeilt, um zu klären (5.). Der anschließende Freistoß aus gefährlicher Situation von Wiankowska knapp vor dem Strafraum blieb jedoch in der RB-Abwehr hängen.

Jessen mit neuntem Saisontreffer

Wenig später hätte sich RB den Ball fast selbst ins Tor gelegt: Elvira Herzog passte die Kugel genau in den Fuß von Laura Feiersinger, die direkt zu Achcinska ablegte. Deren zu schwacher Abschluss war jedoch keine Mühe für Herzog (12.). Und obwohl das Spiel bis dahin zumeist in ihrer Hälfte stattfand, besaßen die Leipzigerinnen die beste Torchance: Annabel Schaschings Schuss innerhalb des Sechzehners landete in hohem Bogen an der Kölner Latte. Den Abpraller von Delice Boboy kratzte Anna Gerhardt von der Torlinie und der dritte Versuch von Asgeirsdottir aus spitzem Winkel landete nur am FC-Außennetz (19.).

Die Kölnerinnen gaben die Partie danach jedoch aus den Händen, RB war fortan tonangebend, kam jedoch zu keinen zwingenden Torchancen mehr bis zur Halbzeit. Dafür strich ein abgefälschter Schuss von Wiankowska in der Nachspielzeit plötzlich nur knapp am Leipziger Tor vorbei (45.+2). Die FC-Frauen wechselten zur zweiten Hälfte: Lydia Andrade ersetzte die angeschlagene Pauline Bremer. Und die Gäste starteten furios. Zunächst köpfte Sandra Jessen einen Freistoß von Laura Vogt am Fünfer nur an die Latte (47.). Wenige Augenblicke später servierte abermals Vogt einen Ball hoch in den Strafraum, Laura Feiersinger legte ab und Jessen hatte aus kurzer Distanz keine Probleme, zum 1:0 für den FC einzuschieben (48.). Es war der neunte Saisontreffer der Isländerin.

FC-Frauen überwintern auf Platz acht

Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der jedoch lange ohne zwingende Torraum-Szenen blieb. Jessen scheiterte nach einem Aussetzer der RB-Abwehr mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Herzog (80.). Unterm Strich war der Sieg nicht komplett unverdient, da Leipzig nach der kurzen Kölner Drangphase zum Start der zweiten Hälfte nichts mehr einfiel. Der FC überwintert damit bei bärenstarken 21 Punkten auf dem achten Platz. In der Bundesliga geht es am 24. Januar (12 Uhr) zuhause gegen den SC Freiburg weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (90.+6 Bohnen), Degen, Agrez, Wiankowska – Vogt, Feiersinger – Donhauser, Achcinska (82. Hasenauer), Bremer (46. Andrade) – Jessen. Tor: 0:1 Jessen (48.).


„Noch eine Rechnung offen“: Frauen des 1. FC Köln wollen Revanche zum Jahres-Abschluss

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

„Noch eine Rechnung offen“: Frauen des 1. FC Köln wollen Revanche zum Jahres-Abschluss

Das Team kann am Sonntagnachmittag bei RB Leipzig nicht nur die Jena-Pleite aus der Vorwoche vergessen machen, sondern auch Revanche für das Hinspiel nehmen – und RB auf acht Punkte distanzieren. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei RB Leipzig.

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln peilen zum Rückrunden-Start der Bundesliga einen versöhnlichen Jahres-Abschluss an. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei RB Leipzig.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

img src=“https://vg04.met.vgwort.de/na/c1a12f1dc74e4ea5a99e7a4b59da8529″ width=“1″ height=“1″ alt=““>

An den ersten Spieltag der laufenden Saison wird man sich am Geißbockheim nur ungerne erinnern. Die Kölnerinnen verloren zuhause mit 0:2 gegen RB Leipzig, Celina Degen flog zudem mit der gelb-roten Karte vom Platz. Seither ist jedoch viel passiert. Der 1. FC Köln spielte die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte mit 18 Punkten. Eigentlich hätten es sogar 21 werden können und sollen, doch zum Abschluss setzte es in der Vorwoche die bittere 0:1-Heimniederlage gegen Jena.

“Ich hoffe einfach, dass wir die Punkte holen“

Diesen Makel wollen die Kölnerinnen noch vor der Weihnachtspause ausbessern mit einem Dreier am Cottaweg in Leipzig am Sonntag-Nachmittag. Damit würden die FC-Frauen dem kommenden Gegner in der Tabelle sogar bis auf acht Punkte enteilen – es wäre eine Macht-Demonstration gegenüber dem ebenso ambitionierten Brause-Verein. Die Kölner Trainerin Britta Carlson schob diese Rechenspiele jedoch beiseite: „Ich hoffe einfach, dass wir die Punkte holen – unabhängig davon, was vor oder hinter uns passiert. Wir schauen erst einmal auf uns. Klar ist es aber schön, dass es gerade so ist. Aber wir ärgern uns auch noch über verlorene Punkte, die wir hätten mitnehmen können.“

Damit ist freilich der Bogen schnell gespannt zum jüngsten Auftritt ihrer Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Jena. „Wir sind als Mannschaft noch im Prozess und müssen uns stetig weiterentwickeln. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen, um erfolgreich zu sein“, konstatierte Carlson, „wenn zwei, drei Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht umgesetzt werden, und zwei, drei Spielerinnen nicht ihre Leistung abrufen, wird es schwer, das als Team zu kompensieren.“ In Leipzig erwartet die Trainerin derweil ein Duell auf Augenhöhe: „RB ist ambitioniert mit hohen Zielen, genau wie wir sie auch haben. Wir haben das Hinspiel verloren, von daher haben wir noch eine Rechnung offen. Wir wissen, dass es eine große Aufgabe wird, aber wir möchten zum Abschluss des Jahres in Leipzig natürlich auch Punkte mitnehmen.“

„Wir erwarten sehr viele Zweikämpfe“

Die Abwehrspielerin Sara Agrez äußerte: „Wir erwarten sehr viele Zweikämpfe und sehr viele  Chancen auf beiden Seiten. Ich hoffe, dass wir Leipzig mit unserem Pressing unter Druck setzen und schnell die Tore machen.“ Agrez ist als Teil der Defensive ein Pfeiler des Kölner Erfolgs in dieser Saison. Der FC stellt mit 18 Gegentoren die drittbeste Abwehr der Bundesliga. Leipzig hat hingegen mit 28 Gegentoren die drittschlechteste Defensive der Liga, kassierte zudem vier Liga-Niederlagen in Folge.

Bei RB stehen mit der Torhüterin Elvira Herzog und der zuletzt verletzten Marleen Schimmer zwei Ex-Kölnerinnen unter Vertrag. Beim FC hofft derweil die Ex-Leipzigerin Lydia Andrade auf neuen Schwung just gegen ihren Ex-Verein. Die Schweizer Nationalspielerin, die im Sommer ans Geißbockheim wechselte, stand seit Anfang November nicht mehr in der Bundesliga auf dem Platz und kam zuletzt zweimal für die U21 in der Regionalliga West zum Einsatz.


Serie reißt nach Elfer-Tor: Frauen des 1. FC Köln beenden Bundesliga-Hinrunde mit Niederlage

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Serie reißt nach Elfer-Tor: Frauen des 1. FC Köln beenden Bundesliga-Hinrunde mit Niederlage

Die Hinrunde der Frauen-Bundesliga endete für den FC genau so, wie sie auch begonnen hat: Mit einer Enttäuschung zuhause: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren 0:1 gegen Jena.

Die Saison startete Anfang September mit einem 0:2 zuhause gegen Leipzig und endete am Sonntagnachmittag mit einem frustrierenden 0:1 gegen das Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena.  Der erste Saisonsieg der Gäste war jedoch mehr als nur schmeichelhaft. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren 0:1 gegen Jena.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zum 4:1-Erfolg sechs Tage zuvor in Hamburg auf drei Positionen: Laura Vogt fehlte gelbgesperrt und Weronika Zawistowska und Anna-Lena Stolze pausierten angeschlagen. Dafür starteten Adriana Achcinska, Laura Donhauser und Vanessa Leimenstoll. Die Kölnerinnen wurden in punkto Ballbesitz ihrer Favoritenrolle von Anfang an gerecht, allerdings standen die Gäste aus Thüringen mit ihrer Fünferkette in der Abwehr sicher und boten zunächst keine Angriffsfläche.

Vor der Pause besonders bitter

Nach einer knappen halben Stunde nahm die Partie Fahrt auf. Zunächst traten die FC-Frauen in Erscheinung. Jenas Torfrau Jasmin Janning lenkte einen flachen Distanzschuss von Achcinska mit den Fingerspitzen um den Pfosten (30.). Und wenig später verlängerten die Gäste eine Ecke von Laura Feiersinger unfreiwillig zu Pauline Bremer, die am zweiten Pfosten mit ihrem Kopfball nur das Außennetz traf (32.). Unmittelbar danach setzte Jena aber plötzlich zwei Akzente. Irina Fuchs musste sich bei einem Freistoß von Isabella Jaron weit aus dem Mittelfeld strecken, der sich an Freund und Feind vorbei gefährlich aufs Tor drehte (33.). Bei der anschließenden Ecke landete der Ball direkt vor den Füßen einer Jenaerin, die jedoch das Tor verfehlte (34.).

Vor der Pause wurde es besonders bitter aus FC-Sicht: Sara Agrez rauschte im Sechzehner mit fehlendem Timing und Schwung in Jaron und brachte diese zu Fall (43.). Die Schiedsrichterin Riem Hussein zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Jaron schnappte sich die Kugel und ließ sich von den Pfiffen der Zuschauer und den Einschüchterungsversuchen der Torhüterin nicht beirren und verwandelte zum 0:1 (45.).

Kölnerinnen verpassen Sprung nach oben

Die zweite Hälfte begann mit einem Knalleffekt: Achcinskas Freistoß aus 18 Metern zentraler Torentfernung landete nur am Pfosten des Jenaer Tors (47.). Laura Donhauser musste nach schönem Zuspiel von Sandra Jessen eigentlich den Ausgleich erzielen, scheiterte jedoch an der Keeperin (50.). Jessen wiederum köpfte eine Flanke von Leimenstoll knapp über die Latte (60.). Und die Isländerin blieb vom Pech verfolgt: Ihr Kopfball nach einer Ecke von Martyna Wiankowska landete nur am Querbalken (65.).

Der Ausgleich wäre zu dieser Zeit hochverdient gewesen, das Spiel fand fast nur noch in der Jenaer Hälfte statt. Ein weiterer Kopfball der freistehenden Jessen nach Achcinska-Flanke aus dem Mittelfeld landete knapp neben dem Gehäuse (71.).

Unterm Strich war der Dreier für Jena, der erste für Carl Zeiss in dieser Saison überhaupt, unverdient, denn die Kölnerinnen arbeiteten insbesondere nach der Pause fleißig am Ausgleich. Die Ladehemmung der bisher besten Torschützin Sandra Jessen wurde dem Team jedoch zum Verhängnis. Die Kölnerinnen, die nach fünf Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen mussten, verpassten damit den Sprung auf 21 Zähler und näher heran an die Top 5 der Tabelle.

Für die FC-Frauen steht am kommenden Sonntag (16 Uhr) zum Jahres-Abschluss der Rückrunden-Auftakt bei RB Leipzig an.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (80. Bohnen), Degen, Agrez, Wiankowska – Leimenstoll, Feiersinger (80. Hasenauer), Achcinska, Donhauser – Bremer, Jessen. Tor: 0:1 Jaron (45., Foulelfmeter).


Vor 400 FC-Fans in Dänemark: U19 des 1. FC Köln erreicht die nächste Runde der Youth League

Stefan Ruthenbeck, Trainer der Kölner U19
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Vor 400 FC-Fans in Dänemark: U19 des 1. FC Köln erreicht die nächste Runde der Youth League

Die Europapokal-Reise der U19 geht weiter: Die U19 des 1. FC Köln bezwingt den FC Midtjylland 4:1 in der UEFA Youth League und steht damit im Sechzehntel-Finale. Dort wartet Anfang Februar ein dicker Brocken, aber immerhin hat der FC Heimrecht. Der Matchwinner in Dänemark war Fynn Schenten mit seinem nächsten Europapokal-Doppelpack. U19 des 1. FC Köln bezwingt Midtjylland 4:1

Die U19 des 1. FC Köln bezwingt den FC Midtjylland 4:1 im Isak-Stadion. Das Hinspiel in Köln endete noch 1:1. Nun wartet vermutlich ein dicker Brocken auf die Geißböcke.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Daniel Mertens berichtet aus Dänemark

Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck änderte seine Start-Formation im Vergleich zum 1:1 im Hinspiel nur auf einer Position: Alessandro Puzzo startete anstelle von Arian Römers. Beiden Mannschaften war eine Grund-Nervosität durchaus anzumerken. Das Augenmerk schien zunächst darauf zu liegen, keinen Fehler im eigenen Spiel zu machen und damit den Gegner aufzubauen. Dennoch wirkten die Kölner einen Tick entschlossener und suchten mehr den Weg in die gegnerische Hälfte. Die Gastgeber besaßen jedoch die erste halbwegs gefährliche Torraum-Aktion nach einer kurz ausgeführten Ecke. Luis Stapelmann klärte die hohe Hereingabe jedoch mit den Haarspitzen zur Ecke (13.).

Schenten bringt den FC in Führung

Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Puzzo prüfte Midtjyllands Torwart mit einem platzierten Distanzschuss, aber Silas Novrup konnte den Ball abwehren (21.). Fynn Schenten erzielte schließlich die Führung für die Kölner: Der Stürmer setzte sich nach einem hohen Ball in die Spitze im Sechzehner gegen Olaide Jamal durch und schob frei vor dem Torwart mühelos zum 1:0 für den FC ein (25.). Damit setzte Schenten seine Youth-League-Serie fort und traf auch im vierten Spiel in Folge. Der euphorisierte Gästeblock feierte den Führungstreffer lautstark und mit Bengalos.

Mikolaj Marutzki verhinderte mit einer starken Fußabwehr gegen einen Schuss Midtjyllands den schnellen Ausgleich (27.) und behielt auch aus kurzer Distanz gegen Malik Pimpong die Nerven (31.). Die Dänen kontrollierten insgesamt nach dem Rückstand das Spielgeschehen, der FC blieb zu passiv, verlagerte sich aufs Kontern, um so den möglicherweise vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. In der Nachspielzeit hatten die Kölner sogar Glück, dass es für einen resoluten Körper-Einsatz von Assad Kotya-Fofana gegen Frederik Vestergaard keinen Foulelfmeter gab (45.+1).

Auslosung am Freitag

Was sich vor der Pause bereits angedeutet hatte, passierte direkt nach der Halbzeit: Midtjylland kam zum hochverdienten Ausgleich. Julius Emefile, der im Hinspiel getroffen hatte, setzte sich außen am Sechzehner robust gegen David Fürst durch. Malik Pimpong hatte keine Mühe, den Querpass aus kurzer Distanz zum 1:1 einzuschieben (48.). Doch die Geißblöcke zeigten sich davon keineswegs beeindruckt und schlugen direkt zurück, wenn auch mit Glück. Midtjyllands Torwart Novrup sah bei dem flachen Distanzschuss von Kristiyan Irmiev nicht gut aus, ließ ihn über die Hand rutschen ins Eck zum 2:1 (50.).

Der FC kontrollierte seinerseits fortan das Geschehen. Schenten war bei einem Fehlpass der Dänen aufmerksam, schnappte sich den Ball, spurtete aufs Tor zu und vollendete sicher zum 3:1 (65.). Der eingewechselte Lennard Völp erhöhte nach einer Ecke, die Midtjylland nicht aus dem Strafraum bekam, aus kurzer Distanz sogar auf 4:1 (82.). Die Auslosung für das Sechzehntel-Finale, das am 3. und 4. Februar in jeweils nur einer einzigen Partie ausgetragen wird, findet am Freitag ab 15:30 Uhr statt. Der 1. FC Köln wird dabei ein Heimspiel haben und trifft auf ein Team von den Plätzen sieben bis 16 des Champions-League-Stranges.

Pokalspiel abgesetzt

Für die U19 war das Spiel in Dänemark zugleich auch der Jahres-Abschluss. Das eigentlich für Sonntag terminierte Viertelfinale im DFB-Pokal der Junioren bei Eintracht Frankfurt wurde kurzfristig abgesetzt. Nach Rücksprache mit der ZIS und der Landesinformationsstelle Sporteinsätze Hessen (LIS HE) unter Berücksichtigung der aktuellen Kenntnislage und der zugrundeliegenden Sicherheitsbewertung konnte das Viertelfinale nach Informationen von come-on-fc.com nicht am kommenden Sonntag ausgetragen werden. Der U19 wird dies aber angesichts des zuletzt vollen Terminkalenders sicherlich gelegen kommen.

1. FC Köln U19: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Kotya-Fofana, Friemel – Irmiev – Harchaoui (76. Völp), Ley (83. Zimmermann) – Ponente-Ramirez (76. Karadeniz), Schenten (83. Assiobo-Tipoh), Puzzo (60. Römers). Tore: 0:1 Schenten (25.), 1:1 Pimpong (48.), 1:2 Irmiev (50.), 1:3 Schenten (65.), 1:4 Völp (82.). 


Frauen des 1. FC Köln fünf Spiele ungeschlagen: Jessen-Dreierpack sichert klaren Sieg beim HSV

Die FC-Frauen jubeln nach dem Sieg
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Frauen des 1. FC Köln fünf Spiele ungeschlagen: Jessen-Dreierpack sichert klaren Sieg beim HSV

Das Team von Trainerin Britta Carlson ist weiter im Aufwind: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen am Montagabend beim Hamburger SV mit 4:1 (2:0). Die FC-Frauen bauten ihre Serie damit auf fünf Bundesliga-Spiele ohne Niederlage aus.

Vor allen Dingen für Sandra Jessen war der Abend in der Hansestadt erfolgreich. Jessen traf gleich dreifach: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen beim Hamburger SV mit 4:1.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 1:1 in Bremen vor der Länderspiel-Pause auf einer Position: Anna Gerhardt ersetzte Adriana Achcinska. Die Kölnerinnen starteten im Volksparkstadion direkt engagiert – und belohnten sich mit der frühen Führung. Leni Eggert konnte Weronika Zawistowska vor dem Strafraum nur per Foul stoppen. Martyna Wiankowska servierte den Freistoß in den Sechzehner, wo Sandra Jessen unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 für den FC einköpfte (10.). Auf der Gegenseite war der HSV ebenfalls durch einen Freistoß von der linken Kölner Abwehrseite gefährlich. Der flog direkt aufs kurze flache Eck, doch Irina Fuchs war unten und wehrte den Ball zur Seite ab (24.).

Schockmoment beim FC

Die Hamburgerinnen waren in der kurzen Phase danach durchaus selbstbewusst – und die Kölnerinnen mussten einen Schock-Moment verdauen: Sandra Jessen wurde nach einem Kopf-Zusammenstoß mit Nina Räcke minutenlang am Mittelkreis behandelt (33.). Die Isländerin konnte jedoch weiterspielen – und antwortete kurz danach bemerkenswert. Pauline Bremer spielte die Sturm-Kollergin mit einem schönen Pass in die Spitze frei, Jessen verwandelte eiskalt per Flachschuss ins lange Eck zum Kölner 2:0 (36.). Der FC hatte wiederum Glück, dass Melanie Brunnthalers Treffer wegen einer Abseits-Position im Vorfeld nicht zählte (45.).

Die Gastgeberinnen wechselten zur zweiten Hälfte dreifach, brachten unter anderem Annaleen Böhler und Christin Meyer ins Spiel. Und dieser Kniff ging auf. Nach einem Zuspiel just von Böhler legte Meyer den Ball halbhoch an Irina Fuchs vorbei ins lange Eck zum 2:1 aus FC-Sicht (47.). Und Meyer hätte beinahe den Ausgleich erzielt, doch Fuchs wehrte den gefährlichen Distanzschuss zur Seite ab (54.). Zwischenzeitlich traf Bremer nach einer flachen Hereingabe von Jessen freistehend im Sechzehner nur die Oberkante der Hamburger Latte (50.). Die eingewechselte Adriana Achcinska verfehlte mit ihrem Schuss das HSV-Tor knapp (67.).

Jessen mit Dreierpack

Besser lief es aber kurz danach für die polnische Nationalspielerin: Achcinska vollendete einen schönen Spielzug über die rechte Seite von Vanessa Leimenstoll in den Sechzehner über Sandra Jessen und Pauline Bremer mühelos zum 3:1 (73.). In der Nachspielzeit erzielte Jessen mit ihrem dritten Treffer nach einem Querpass von Achcinska am Fünfer das 4:1 (90.+2).

Unterm Strich war der Kölner Auswärtssieg völlig verdient. Die FC-Frauen überstanden die heikle Phase nach der Pause abgesehen vom zwischenzeitlichen Anschlusstor und sorgte mit dem dritten Treffer für einen zeitigen Knockout für den HSV. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (16 Uhr) mit einem Heimspiel zum Hinrunden-Abschluss gegen Jena weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Zawistowska (59. Achcinska), Feiersinger, Vogt (89. Hasenauer), Stolze (46. Leimenstoll) – Bremer (78. Donhauser), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (10./36.), 1:2 Meyer (47.), 1:3 Achcinska (73.), 1:4 Jessen (90.+2).


U21 des 1. FC Köln dank neuem Torjäger im Auftrieb: Trainer lobt Entwicklung der Mannschaft

Evangelos Sbonias mit Sargis Adamyan und Mikail Özkan
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

U21 des 1. FC Köln dank neuem Torjäger im Auftrieb: Trainer lobt Entwicklung der Mannschaft

Die U21 des 1. FC Köln kann mit gutem Gefühl in die Weihnachts-Pause gehen: Mit zwei Siegen in Folge zum Abschluss gelang den FC-Talenten ein runder letzter Eindruck. Der Trainer lobte nach dem Spiel die Entwicklung seiner Mannschaft.

Nach dem Sieg gegen Bocholt steht nun erstmal eine Auszeit an. Der Torjäger der vergangenen Wochen bedauerte die anstehende Pause ein wenig. Doch die U21 des 1. FC Köln kann mit gutem Gefühl in die Weihnachts-Pause gehen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die U21 des 1. FC Köln geht mit 29 Punkten aus 18 Spielen in die kurze Weihnachtspause. Diese Bilanz zum Jahresabschluss hätten nach dem fünften Spieltag vermutlich nicht viele Beobachter erwartet: Seinerzeit stand die FC-Reserve nach der vierten Niederlage am Tabellen-Ende. Genau auf diesen Umstand verwies denn auch Trainer Evangelos Sbonias nach dem 3:2-Erfolg gegen Bocholt am Samstagnachmittag: „Man muss das alles kurz vor Weihnachten einordnen. Wir haben in den 13 Spielen seither 26 Punkte geholt, ein Schnitt von 2,0. Daher nötigt mir die Entwicklung der Jungs schon Respekt ab. Und auch dass sie nach den Rückschlägen immer wieder zurückkommen, das ist auch eine Qualität.“

„Momentan läuft es einfach“

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte wirkte die Kabinen-Ansprache des Coaches offenbar: „Da gab es ein paar deutliche Empfehlungen und auch wirklich ungeschönt“, verriet Sbonias, „aber dann haben sie wirklich in der zweiten Halbzeit komplett alles umgesetzt und auch abgeliefert.“ Der Matchwinner war einmal mehr Bernie Lennemann, der in den jüngsten drei Spielen insgesamt viermal traf. „Er hat ein bisschen Zeit gebraucht, bis er bei uns ankommt. Und er hat immer wieder mit kleinen Rückschlägen und Verletzungen zu tun gehabt“, äußerte der Trainer über seinen Stürmer, „jetzt ist er über einen längeren Zeitraum in unserem Setting und das merkt man. Dann kommt auch diese Fitness. Wir haben ja was in ihm gesehen, als wir ihn geholt haben. Diese Abschlussqualitäten und immer wieder diese Tiefenläufe, die eine Abwehr auseinanderreißen können.“

Lennemann selbst strahlte nach seinem Doppelpack: „Momentan läuft es einfach.“ Angesprochen auf sein Erfolgsrezept der letzten Wochen entgegnete der Stürmer: „Ich versuche einfach, Gas zu geben auf dem Platz.“ Das Lob gab er auch direkt an die Mannschaft weiter: „Die Jungs unterstützen mich und wenn man gefüttert wird als Stürmer, dann kann man die Dinger machen. Der 22-Jährige ärgerte sich augenzwinkernd über die nun anstehende Weihnachtspause: „Ich würde natürlich gerne noch ein bisschen weiterspielen, aber es tut dem Körper auch gut, jetzt ein bisschen runterzufahren und dann in der Rückrunde voll anzugreifen.“

In der kommenden Woche warten noch die Belastungstest zur Leistungsdiagnostik auf die Spieler, ehe es in die kurze Pause geht. Am 3. Januar versammelt Sbonias sein Team schon wieder um sich. Eine Woche später steht ein Testspiel beim Oberligisten 1. FC Monheim an. In der Regionalliga geht es am 25. Januar beim Tabellen-Vorletzten SC Wiedenbrück weiter.


Auf HSV-Gastspiel folgt Vereinsgründung: Aufregende Tage für Frauen des 1. FC Köln

Britta Carlson, Trainer in der Frauen des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Archive für Daniel Mertens

Auf HSV-Gastspiel folgt Vereinsgründung: Aufregende Tage für Frauen des 1. FC Köln

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Montagabend beim Hamburger SV an. Das Duell beim Aufsteiger ist für die FC-Trainerin Britta Carlson eine Reise in die eigene Vergangenheit. Derweil wollen die 14 Vereine der Bundesliga den nächsten Entwicklungsschritt für den Frauenfußball in Deutschland vollziehen.

Für Britta Carlson wird es ein besonderes Duell. Sechs Jahre spielte die Trainerin beim HSV: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Montagabend beim Hamburger SV an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen auf come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Der Frauenfußball in Deutschland wird immer populärer. Das Zuschauer- und Medien-Interesse steigt seit Jahren, die Highlight-Spiele in Müngersdorf vor stets mehr als 30.000 Zuschauern sind hierbei nur einer von vielen Beweisen. Die 14 Vereine der Frauen-Bundesliga haben daher einen Prozess angestoßen, um die eigenen Interessen noch stärker vertreten zu können. Am kommenden Mittwoch soll von sämtlichen Erstligisten der Frauen-Bundesliga FBL e.V. gegründet werden. „Der e.V. verfolgt damit das klare Ziel, eine moderne, professionelle und nachhaltige Entwicklung der Frauen-Bundesliga zu gewährleisten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des professionellen Frauenfußballs zu stärken“, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite des 1. FC Köln.

„Potenziale sind noch längst nicht ausgeschöpft“

Weiter heißt es dort: „Grundlage für den Zusammenschluss der Clubs ist die Absicht, signifikant in den Frauenfußball zu investieren, ihn sportlich zu fördern und gesellschaftlich sichtbarer zu machen – und damit auf ein neues professionelles Niveau zu heben.“ Pikant: Ursprünglich sollte der Deutsche Fußball-Bund an dem neuen e.V. mitwirken, dies liegt jedoch vorerst auf Eis. Ob der Verband zu einem späteren Zeitpunkt dazustößt, ist derzeit offen. „Die Frauen-Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Die Potenziale sind aber noch längst nicht ausgeschöpft. Deswegen ist es notwendig, den Frauen-Bundesliga FBL e.V. zu gründen, um den Frauenfußball weiter zu professionalisieren“, kommentierte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball und FC-Akademie weiblich.

Zwei Tage vor diesem angestrebten Quantensprung für den deutschen Frauenfußball ist der FC sportlich noch in Hamburg gefordert. Bemerkenswert: Der HSV steht in der Ewigen Tabelle der Frauen-Bundesliga auf Platz elf – 140 Punkte und elf Ränge vor dem FC. „Das wird ein schweres Spiel“, weiß daher auch Kölns Trainerin Britta Carlson, „es ist eine sehr junge Mannschaft, aber taktisch variabel, die sehr viele enge Ergebnisse hatten, also auch immer wieder bestehen können. Aufgrund der Unerfahrenheit haben sie auch schon mal den einen oder anderen Punkt liegen lassen.“ Allerdings schaffte der HSV am ersten Spieltag auch ein beachtliches 3:3 gegen den VfL Wolfsburg.

Treffen mit der Vergangenheit

Das Duell beim Aufsteiger ist für Kölns Trainerin Britta Carlson auch ein Treffen mit der eigenen Vergangenheit. Die 47-Jährige trug von 1998 bis 2004 das Trikot mit der Raute – in einer Zeit, als der Frauenfußball in Deutschland noch ganz anders organisiert war als heute: „Es gab zehn Pfennig Benzingeld, das war noch die DM-Zeit“, erinnert sich Carlson schmunzelnd, „man hat deswegen Fußball gespielt, weil es einem Spaß bringt. Natürlich war es auch etwas Besonderes, für den HSV zu spielen. Ich hatte sechs intensive schöne Jahre da, aber es war noch weit weg vom professionellen Fußball.“

Das Wiedersehen am Montagabend wird daher für Carlson sicher auch besonders, zumal das Duell im großen Volksparkstadion ausgetragen wird: „Meine Heimat ist in der Nähe, es werden viele Freunde und meine Familie da sein. Darauf freue ich mich. Im Volksparkstadion habe ich früher auch schon viele Spiele geschaut.“ Die Kölnerinnen gehen zweifellos als Favorit in die Partie und wollen ihren Lauf von vier Liga-Spielen ohne Niederlage auch an der Elbe fortsetzen.