Was bedeutet der Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln?

Said El Mala glücklich beim Training
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Was bedeutet der Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln?

Nach wochenlangen Spekulationen und einer schier endlosen Reihe von Meldungen rund um die Zukunft von Said El Mala herrscht nun endlich Klarheit. Nachdem bereits ein Wechsel zum BVB platzte, ist nun auch ein Transfer zu RB Leipzig vom Tisch. Der Shootingstar bleibt dem Klub über diesen Sommer hinaus erhalten und läuft zukünftig mit der prestigeträchtigen Nummer 10 auf. Der Verbleib beeinflusst nun auch maßgeblich die finale Phase der kölschen Kaderplanung. Was bedeutet der Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln?

Über Wochen bis Monate zog sich der Transferpoker um Said El Mala. Eine Entscheidung war lange offen. Dabei dürfte die spektakuläre Vertragsverlängerung zumindest von längerer Hand geplant gewesen sein. Nun bleibt der Spieler in Köln und das mit Folgen.

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Besonders aus sportlicher Sicht dürfte der Verbleib des Senkrechtstarters für den FC von erheblicher Bedeutung. El Mala entwickelte sich in der abgelaufenen Spielzeit trotz seines jungen Alters zur Lebensversicherung der Geißböcke und konnte in seiner ersten Bundesligasaison 13 Tore und fünf Vorlagen beisteuern. Sein Tempo, seine Unbekümmertheit und seine Dynamik im Eins-gegen-eins lieferten dem FC eine individuelle Qualität, die nur schwer zu ersetzen wäre. Gerade mit Blick auf die weit fortgeschrittene Transferphase wäre die Suche nach einer adäquaten Offensivverstärkung mit enormem zeitlichem Druck verbunden gewesen, um doch noch einen Spieler zu finden, der diese Qualitäten annähernd auffangen könnte. Viele Konjunktive, die am Geißbockheim nun keine Rolle mehr spielen. Zumindest zum Großteil. Zwar behält der FC durch den Verbleib den aktuell besten Spieler in den eigenen Reihen, erschwert sich aber auch die Suche nach Verstärkungen auf anderen Positionen.

Verzicht auf Rekordablöse

Denn der finanzielle Aspekt spielt bei diesem Thema natürlich eine zentrale Rolle. Laut der „BILD“ soll RB Leipzig bereit gewesen sein eine fixe Summe von 50 Millionen Euro zu bieten, die mit Erreichen aller Bonuszahlungen auf insgesamt 60 Millionen Euro hätte ansteigen können. Zudem hätte das Gesamtpaket wohl auch eine Weiterverkausbeteiligung enthalten. Finanzielle Mittel, die der FC in mehrere Baustellen hätte investieren können. Durch den Verbleib ist nun klar: Für die ganz großen Lösungen wird das Geld nicht mehr da sein. Aber sind diese jetzt überhaupt noch nötig? Ein Gedanke der durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Schließlich bleiben den Geißböcken 18 Torbeteiligungen aus der vergangenen Saison erhalten. Ob man bei einem Verkauf aber an Qualität dazu gewonnen hätte, darf also zumindest hinterfragt werden. Denn auch ohne die El Mala-Millionen gelang es den Verantwortlichen die größten Baustellen des Kaders zu schließen.

Sind alle Lücken gestopft?

Nach den Verpflichtungen von Thijs Dallinga und Ellyes Skhiri steht offenbar noch ein weiterer Transfer kurz bevor. Mikey Moore könnte innerhalb der nächsten Woche endlich in Köln aufschlagen. Denn Savinho von Manchester City steht kurz vor einem Wechsel zu den Tottenham Hotspurs und würde mit seinem Transfer den Weg für die Moore-Leihe freimachen. Neben dem bestehenden Gerücht um Marcel Regula machte auch ein wildes Gerücht aus England die Runde. Laut „indykaila“ habe der FC Interesse an einer Leihe von Arsenal-Youngster Ethan Nwaneri bekundet. Nach Informationen von come-on-fc-com soll es tatsächlich ein loses Interesse gegeben haben, mehr aber auch nicht. Durch den El Mala-Verbleib wird ein Transfer einer dieser Kandidaten zwar ohnehin unwahrscheinlicher, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Sowohl Nwaneri als auch Regula kommen hauptsächlich über die rechte Seite.

Sollten die angesprochenen Deals tatsächlich über die Bühne gehen oder platzen, steht nur noch die Verpflichtung eines Linksverteidiger-Backups für Gideon Mensah aus. Damit hat der Verbleib des 19-Jährigen die Kölner Kaderplanung letztlich weniger auf den Kopf gestellt, als es nach den wochenlangen Spekulationen zunächst den Anschein machte. Der FC muss seinen Unterschiedsspieler nicht ersetzen, sondern kann die Mannschaft gezielt um ihn ergänzen. Klar ist aber auch, dass die Domstädter damit ein gewisses Risiko eingehen. Die Kölner setzen viel darauf, dass El Mala seine starke Entwicklung bestätigt und an seine starken Leistungen aus der Vorsaison nahtlos anknüpft. Ein Kalkül, das aber genauso gut aufgehen könnte. Ob dieser mutige Ansatz schlussendlich belohnt wird, werden die kommenden Monate zeigen. Nur, wenn er belohnt wird, dann wohl richtig! Einen kleinen Vorgeschmack dürfte der sicherlich ansteigende Trikotverkauf mit der Nummer 10 bieten.


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Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Hat Said El Mala eine Ausstiegsklausel?

Nein, Thomas Kessler bestätigte auf einer FC-Veranstaltung, dass es keine Klausel in dem Vertrag gibt. Auch ein Agreement wurde demnach nicht vereinbart.

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RB Leipzig nimmt Kontakt zum 1. FC Köln auf: El-Mala-Transfersaga nimmt noch kein Ende

Said El Mala beim Training des 1. FC Köln
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RB Leipzig nimmt Kontakt zum 1. FC Köln auf: El-Mala-Transfersaga nimmt noch kein Ende

Mit dem Aus des BVB aus dem Transferpoker schien das Thema eines Wechsels des Kölner Shootingstars schon beendet. Seit gestern wird ein Interesse aus Sachsen kolportiert – und das scheint sich nun zuzuspitzen im Fall Said El Mala: RB Leipzig nimmt Kontakt zum 1. FC Köln auf.

Geht jetzt doch alles nochmal ganz schnell? Oder entscheidet sich der FC, seinen Youngster zu behalten? Eine Entscheidung aus Köln wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.

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Mit dem Rückzug des BVB aus dem Transferpoker um Said El Mala atmeten einige Fans auf. Ein möglicher Verbleib schien immer wahrscheinlicher. Nun gibt es aber wohl die nächste Wende. Denn nach Informationen der „BILD“ hat RB Leipzig nun den 1. FC Köln kontaktiert und konkretes Interesse an einer Verpflichtung des Shootingstars hinterlegt. Und die Leipziger sind wohl bereit, mehr zu bieten als die Dortmunder.

Geld und Bedarf sind vorhanden

Denn mit dem 125 Millionen Euro-Transfer von Yan Diomande zu Real Madrid ist die Geldbörse am Cottaweg prall gefüllt. Zusätzlich ist durch den Abgang des Leistungsträgers akkuter Bedarf auf dessen Position entstanden. Nach dem geplatzten BVB-Wechsel ist El Mala jetzt im Leipziger Fokus. Der FC will nach wie vor eine kolportierte fixe Ablösesumme in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro. Laut „BILD“ sei eine Weiterkaufsbeteiligung sowie Bonuszahlungen Teil des Gesamtpakets. Und RB bereite genau ein solches Angebot vor. Gut möglich also, dass ein Transfer schnell über die Bühne geht.

Ein großes Fragezeichen hängt aber an Saids älterem Bruder Malek El Mala. Das Problem: RB verfügt über keine Zweitvertretung. Dass Malek sofort ein fester Bestand des Profikaders wird, scheint eher unwahrscheinlich. Womöglich würden die Sachsen den 21-Jährigen verleihen, um ihm Spielpraxis zu ermöglichen. Wenn diese Frage, für alle Parteien zufriedenstellend beanwtortet wird, erscheint ein Wechsel nach Leipzig durchaus wahrscheinlich. Bisher ist bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln aber kein Angebot eingegangen. Gut möglich, dass der Poker in den nächsten Tagen wieder Fahrt aufnimmt.


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Rani Khedira zum FC? Die sportliche Entwicklung wirft doch Fragen auf

Rani Khedira soll ein Kandidat beim 1. FC Köln sein (Foto: Ronny Hartmann/Getty Images)
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Rani Khedira zum FC? Die sportliche Entwicklung wirft doch Fragen auf

Laut „Sky“ soll es Gespräche zwischen Rani Khedira und dem FC geben. Rein von seiner Erfahrung und seinen defensiven Stärken passt er ins Profil der Kölner. Doch inwieweit ist der 32-Jährige wirklich der richtige Kandidat beim 1. FC Köln: Rani Khedira in der Datenanalyse.

Schon lange suchen die Geißböcke einen erfahrenen Sechser, der die Mannschaft anführen soll. Ein Kandidat soll Rani Khedira von Union Berlin sein. Dabei kommt der tunesische Nationalspieler nicht aus seiner stärksten Saison.

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Der 1. FC Köln beschäftigt sich wohl mit einer Verpflichtung von Rani Khedira sowie wieder Ellyes Skhiri. Der 32-jährige Khedira könnte die Lücke in zentralen Mittelfeld schließen und mit seiner Erfahrung und Führungsstärke weiterhelfen. So trug der Unioner in dieser Saison regelmäßig die Binde, wenn Kapitän Christopher Trimmel auf der Bank Platz nehmen musste. Außerdem passt der tunesische Nationalspieler als defensiv orientierter Mittelfeldspieler grundlegend ins skizzierte FC-Profil für die Position des Sechsers. Ein Blick auf seine Entwicklung zeigt allerdings, dass seine Leistungen zuletzt nicht ans Niveau seiner ersten Spielzeiten in Köpenick kommen.

Klare Defizite mit Ball

Besonders im Spiel mit dem Ball ist ein deutlicher Unterschied zu seinen ersten Union-Jahren erkennbar. In der Saison 2021/22 spielte Khedira noch 28,40 Pässe pro 90 Minuten und brachte davon 77,95 Prozent zum Mitspieler. In der abgelaufenen Saison waren es nur noch 19,72 Pässe mit einer Erfolgsquote von 68,80 Prozent. Auch bei den Vorwärtspässen ist ein Rückgang von 9,95 auf 8,36 pro 90 Minuten erkennbar, bei Pässen ins letzte Drittel fiel der Wert von 4,40 auf 3,06. Das bedeutet zwar nicht, dass Khedira keinen spielerischen Einfluss mehr einbringen kann. Sein Spiel war bereits zu früheren Zeiten nicht auf gestalterische Elemente ausgelegt. Für einen Sechser ist das dennoch ein auffälliger Negativtrend.

Spannend ist dabei der Vergleich mit Eric Martel. Denn auch beim Ex-Kölner sorgte die fehlende Progressivität immer wieder für Gesprächsstoff. Martel war nicht gerade dafür bekannt mit schnellen Pässen nach vorne das Offensivspiel zu beschleunigen. Auch seine Stärken liegen vor allem in der Defensive. Trotzdem kommt er in der abgelaufenen Saison auf 12,15 Vorwärtspässe und 3,60 Pässe ins letzte Drittel – jeweils mehr als Khedira. Noch größer ist der Abstand beim gesamten Passvolumen. Martel spielte mit einer Erfolgsquote von 89,11 Prozent 44,04 Pässe pro 90 Minuten und damit mehr als doppelt so viele im Vergleich zum gebürtigen Stuttgarter. Khedira ist damit deutlich seltener am Spiel mit Ball beteiligt. Das könnte auch am destruktiven Ansatz der Berliner liegen. Nichtsdestotrotz Werte, die, gerade unter Beachtung von Martels Limitationen mit Ball, alles andere als gut aussehen.

Selbst in der Defensive rückläufige Entwicklung

Und auch in seiner defensiven Kernkompetenz, wegen der ihn der FC eigentlich unter anderem auch holen würde, hat der Routinier etwas Qualität eingebüßt. 2021/22 gewann er noch 7,78 Defensivduelle pro 90 Minuten. In der abgelaufenen Saison lag dieser Wert nur noch bei 5,04. Auch bei den abgefangenen Bällen ist der Trend mit nun 3,58 pro 90 Minuten statt zuvor 4,12 rückläufig. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte. Mit 6,64 statt den früheren 8,43 Eroberungen pro 90 Minuten weist er in dieser Disziplin aber nach wie vor einen starken Wert vor.

Dabei lohnt sich eine genauere Betrachtung. Seine Erfolgsquote in den Defensivduellen ist von 56,57 auf 58,52 Prozent sogar leicht gestiegen. Khedira kommt also schlicht weniger in solche Duelle ohne zwangsläufig seine Zweikampfstärke verloren zu haben. Trotzdem lag Martel mit 5,55 gewonnen Defensivduellen und einer Erfolgsquote von 63,07 auch in diesen Statistiken vor dem Nationalspieler Tunesiens. Selbes gilt für die abgefangen Bälle (5,49 pro 90 Minuten) und die Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte (11,17 pro 90 Minuten). Durch Martels zusätzlicher Einsätze in der Innenverteidigung ist der direkte Vergleich jedoch eventuell nicht komplett aussagekräftig beziehungsweise leicht verzerrt. Der Vergleich mit Khediras Werten von vor einigen Jahren unterstreicht dennoch die Negativentwicklung.

Schwache Leistungen bei der WM

Seine Leistungen in der tunesischen Nationalmannschaft bei der WM passen dabei ebenfalls nicht wirklich ins Bild eines stabilisierenden Sechsers. Khedira war Teil einer Mannschaft, die in der Gruppenphase defensiv massive Probleme hatte und nach drei Spielen und zwölf Gegentoren wieder die Heimreise antreten musste. Den Routinier kann man dafür natürlich nicht alleine verantwortlich machen. Dennoch ließt sich das Turnier nicht gerade wie ein Bewerbungsschreiben des 32-Jährigen. Khedira ist damit keineswegs plötzlich ein schlechter Spieler. Seine Stärken liegen nach wie vor genau in den Bereichen, die der FC fordert: Absicherung, Zweikämpfe und Erfahrung. Gleichzeitig belegen die Daten aber auch, dass sein Paket heute weniger komplett ist als noch vor einigen Jahren. Beim FC sollte also zumindest hinterfragt werden, ob der Transfermarkt nicht etwas spannendere Optionen bietet.

Zuletzt kam wieder Ellyes Skhiri ins Spiel. Aber auch der Ex-Kölner blickt bekanntlich nicht gerade auf seine beste Spielzeit zurück.

Mehr zur Sechser-Suche
>> Ellyes Skhiri wieder ein Kandidat
>> Faktor Wagner bei Khedira


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Datenquelle: Wyscout

Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Kehrt Ellyes Skhiri doch zum FC zurück? (Foto: David Ramos/Getty Images)
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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Bereits zu Beginn des Sommers hatte es Gerüchte um einen Wechsel des Tunesiers zurück zum FC gegeben. Nachdem diese zwischenzeitlich deutlich abgekühlt waren, könnte es nun eine erneute Wende geben: Könnte Ellyes Skhiri doch zum 1. FC Köln zurückkehren?

Schon lange sind die Kölner auf der Suche nach einem Sechser. Jetzt könnte ein altes Gerücht wieder heiß werden: Ellyes Skhiri könnte zum 1. FC Köln zurückkehren.

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Eigentlich schien eine Rückkehr des Tunesiers längst vom Tisch zu sein. Doch wie nun die „BILD“ berichtet, scheint ein Transfer von Ellyes Skhiri heißer zu sein als zuletzt angenommen. Obwohl der Transfer-Poker lange Zeit ins Stocken geriet, ist die Tür für ein Comeback des Leistungsträger noch nicht zu. Ganz im Gegenteil. Demnach seien die Verhandlung der Kölner mit Eintracht Frankfurt bezüglich der Ablösesumme kein Problem. Der Wechsel hänge lediglich von Skhiris Gehaltsforderungen ab.

Gehalt die entscheidende Frage

Und die scheinen wohl noch ein Stück von denen der Geißböcke entfernt zu sein. Laut der „BILD“ bietet der FC dem Sechser ein Jahresgehalt von rund 1,5 Millionen Euro. Skhiri wünsche sich wohl aber ein Gehalt von über zwei Millionen Euro. Die Kölner und der Spieler müssten sich für einen Transfer noch etwas aufeinander zu bewegen. Sollte dies gelingen, könnte der Deal schnell durch gehen. Wohl auch, weil die SGE den Spieler dringend verkaufen will. In Frankfurt zählt der 31-Jährige zu den Topverdienern. Seine sportlichen Leistungen konnten diese Wertschätzung jedoch nur selten zurückzahlen. Sportlich hat der Tunesier keine Perspektive in Frankfurt. Trainer Adi Hütter nominierte den Mittelfeldspieler nicht für das Trainingslager der Eintracht.

Für Skhiri könnte die Rückkehr in die Domstadt daher eine enorme Chance bieten. In Köln hatte der 31-Jährige die individuell stärkste Zeit seiner Karriere und konnte sich durch konstante Leistungen in insgesamt 133 Pflichtspielen für einen Wechsel nach Frankfurt empfehlen. Gleichzeitig erfüllt der Tunesier genau das Kölner Profil auf der Sechs. Die Geißböcke suchen nämlich nach einem erfahrenen, defensivstarken Spieler für die Mittelfeldzentrale. Allerdings: Wie viel von der alten Stärke von Skhiri über geblieben ist, wäre bei einer Verpflichtung die wohl spannendste Frage. Neben dem FC ist wohl auch der FC Sevilla an einer Verpflichtung interessiert.


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Neuer Stürmer im Anflug? Das macht Dallinga für den FC interessant

Thijs Dallinga soll beim FC auf der Liste stehen
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Neuer Stürmer im Anflug? Das macht Dallinga für den FC interessant

Der FC soll unmittelbar vor der Verpflichtung von Thijs Dallinga stehen. Laut Transfer-Experte Gianluca Di Marzio konnten sich die Domstädter mit dem FC Bologna auf eine Leihe mit Kaufoption einigen. Aber was für einen Spieler bekommt der 1. FC Köln mit Thijs Dallinga?

Thijs Dallinga soll Ragnar Ache im Kölner Sturm Druck machen. Bei einem Blick auf die Daten von seinen vergangenen Stationen zeigt sich, warum der FC den Niederländer wohl per Leihe mit Kaufoption verpflichten möchte. Es ist aber auch zu sehen, warum seine Zeit in Bologna sehr unglücklich lief.

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Dallinga bringt ein Profil mit, das zu einem klassischen Mittelstürmer passt. Mit 1,90 Metern ist er körperlich zwar sehr präsent, gleichzeitig ist sein Spiel nicht ausschließlich auf seine Physis ausgelegt. Besonders auffällig sind seine Bewegungen ohne Ball und sein Gespür für Räume zwischen den Verteidigern. So sucht Dallinga die Lücken in der gegnerischen Defensive und bringt sich dadurch in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Außerdem holte Bologna ihn vor zwei Jahren wegen seiner technischen Qualität, seiner Abschlussfähigkeit aus unterschiedlichsten Positionen und seinem starken Timing bei Flanken nach Italien. Dass der Niederländer eine Menge Potential hat, zeigte sich jedoch das erste Mal bereits 2021/22 bei Excelsior Rotterdam in der zweiten niederländischen Liga. Mit 45 Torbeteiligungen in 43 Spielen war Dallinga der entscheidende Faktor für den Aufstieg seiner Mannschaft. Für eine Ablösesumme in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro folgte darum der Schritt zum FC Toulouse in die Ligue 1, wo der Angreifer seine Torjägerqualitäten bestätigen konnte.

Beeindruckende Zahlen in Frankreich

Besonders die Zeit bei Toulouse ist für die Einschätzung des möglichen Neuzugangs interessant. Dallinga erzielte dort in seinen beiden Spielzeiten in der Ligue 1 im Schnitt 0,45 Tore pro 90 Minuten und kam auf einen xG-Wert von 0,47 erwarteten Toren pro 90 Minuten. Zum Vergleich: Ragnar Ache kam in der abgelaufenen Saison auf 0,33 Tore pro 90 Minuten und generierte 0,42 xG pro 90 Minuten. Bei den Abschlüssen zeichnet sich ein ähnliches Bild. Dallinga kam bei Toulouse auf 2,36 Schüsse und 1,16 Schüsse aufs Tor pro 90 Minuten, Ache auf 2,05 beziehungsweise 1,00. Der Niederländer kam in Toulouse also nicht nur häufiger zum Abschluss, sondern sorgte dabei auch für mehr Torgefahr. Dass sein xG-Wert sogar leicht über seiner tatsächlichen Torquote liegt, spricht zudem dafür, dass er sich regelmäßig in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringt.

Auch bei seinen Aktionen im gegnerischen Strafraum zeichnet sich dieses Bild. In Frankreich kam der Mittelstürmer auf 3,66 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum pro 90 Minuten. Der Wert von Ache in der vergangenen Saison liegt bei 3,28. Somit war der Niederländer etwas häufiger unmittelbar in gefährlichen Bereichen am Spiel beteiligt. Etwas anders sieht es bei den gewonnenen Offensivduellen aus. Im Schnitt kommt Dallinga bei Toulouse auf 5,02 Offensivduelle pro 90 Minuten, Ache auf 6,37. Seine Spiel Ist also nicht auf das direkte Duell mit dem Gegenspieler ausgelegt. Vielmehr scheint er davon zu profitieren, sich durch seine Laufwege und sein Stellungsspiel in gefährliche Positionen zu bringen, um dann zum Abschluss zu kommen. Die Kombination aus vielen Abschlüssen und seiner Präsenz im Strafraum passt dazu.

Leistungsdelle nach Transfer zu Bologna

Diese Werte und Stärken brachten den FC Bologna im Sommer 2024 dazu, ganze 16 Millionen Euro für ihn auszugeben. Diese Ablöse konnte er jedoch nicht wirklich rechtfertigen. Sowohl bei der Torproduktion, als auch bei den Abschlüssen gingen seine Werte zurück. In der Serie A kam er auf 0,2 Tore, 0,29 xG, 1,91 Schüsse und lediglich 0,65 Schüsse aufs Tor pro 90 Minuten. Immerhin seine Präsenz im gegnerischen Strafraum blieb mit 3,78 Ballberührungen pro 90 Minuten erhalten. Bei den Offensivduellen kam er sogar auf 7,32. Dennoch gingen die entscheidenden Werte für einen Mittelstürmer zurück.

Das lässt sich auch an seiner Torausbeute ablesen. Während er in Toulouse in zwei Jahren auf zwölf und 14 Saisontore in der Liga kam, konnte er in zwei Spielzeiten Serie A insgesamt lediglich fünf Treffer erzielen. Auch beim Kopfballspiel zeigt sich ein erkennbarer Unterschied zu seiner Zeit in Frankreich. Bei Toulouse gewann er 40,37 Prozent seiner Kopfballduelle. In der abgelaufenen Serie A-Saison lag dieser Wert bei gerade einmal rund 27 Prozent.

Formtief öffnet dem FC die Tür

Diese Entwicklung erklärt auch, warum ein Transfer nach Köln überhaupt realistisch ist. Sportlich wurde Dallinga für den italienischen Erstligisten nämlich zunehmend unwichtiger. In der abgelaufenen Saison kam er zwar auf 23 Ligaeinsätze, stand aber nur neunmal in der Startelf. Mit 26 Jahren hat der Niederländer bereits sowohl Erfahrungen in europäischen Topligen gesammelt, als auch in der Champions League und der Europa League. Ohne die schwächere Phase in Bologna wäre ein Spieler mit dieser Vita für den FC vermutlich deutlich schwerer zu bekommen. Für den Stürmer selbst könnte der Wechsel in die Domstadt deshalb die Chance sein, wieder eine wichtigere Rolle einzunehmen und an die Leistungen aus seiner Zeit in Toulouse anzuknüpfen.

Für den FC macht genau diese Ausgangslage den Transfer interessant. Dallinga bringt körperliche Präsenz, Erfahrung auf Topniveau und nachgewiesene Torgefahr mit. Vor allem seine Torquote aus den Jahren vor seinem Bologna-Wechsel machen den Niederländer zu einem interessanten Kandidaten. Sollte ein Transfer tatsächlich über die Bühne gehen, bekäme der FC einen Stürmer, der seine Qualitäten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Ob Dallinga dieses Niveau dann auch in der Bundesliga wiederfindet, bleibt dann die entscheidende Frage.


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Erst Fan-Kritik, dann Bankplatz: Jakub Kaminski kommt bei Benfica noch nicht in Fahrt

Jakub Kaminski muss bei Benfica erst noch in Schwung kommen (Foto: Gualter Fatia/Getty Images)
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Erst Fan-Kritik, dann Bankplatz: Jakub Kaminski kommt bei Benfica noch nicht in Fahrt

Der Wechsel zu Benfica Lissabon soll für Jakub Kaminski der nächste Schritt sein. Der ist aber gerade nicht so leicht für den Abgang des 1. FC Köln: Jakub Kaminski tut sich in Lissabon noch schwer.

Zwei Spiele hat Jakub Kaminski zwar bei Benfica Lissabon schon in der Startelf gestanden, zuletzt dann jedoch mehr mit der Bank vorlieb nehmen müssen. Auch wenn er noch am Anfang seiner Zeit in Portugal steht, ist der Start schonmal nicht so einfach für den Polen.

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Nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon befindet sich Jakub Kaminski spürbar in einer frühen Phase der Eingewöhnung. Der Offensivspieler kam zwar bereits zu ersten Einsätzen in der Qualifikation für die Europa League, fand sich jedoch zuletzt auf der Ersatzbank wieder und konnte nur bedingt überzeugen. Der Leistungsträger des 1. FC Köln aus der vergangenen Saison tut sich bei seinem neuen Arbeitgeber bislang noch schwer.

Fan-Kritik nach ersten Auftritten

Obwohl sich zu Beginn andeutete, dass Kaminski schnell eine wichtige Rolle einnehmen könnte. Der Pole stand in beiden Qualifikationsspielen gegen den FC St. Gallen noch in der Startelf und konnte früh Spielzeit sammeln. Während der 24-Jährige bei der 1:2-Hinspielniederlage in der Schweiz ohne direkten Einfluss blieb, konnte er beim deutlichen 5:0-Erfolg zumindest seine erste Torvorlage beisteuern. Trotzdem zeigten sich viele Benfica-Fans auf Social Media kritisch. So gab es einige negative Kommentare auf X. „Er hat nicht das Niveau, um bei Benfica zu spielen. Er ist auf dem Niveau von Vitória Guimarães. Dass er jetzt spielt, zeigt deutlich, in welchen Zustand wir angekommen sind“, meinte ein Fan. Oder auch: „Scheint ein Flop zu sein. Man weiß nie, aber ich habe nichts gesehen, das mich begeistert hätte. Und das ist normal. Mit Spielern aus dem deutschen Tabellen-Mittelfeld kommt Benfica nicht weiter.“

Auch wenn es durchaus Anhänger gab, die dem variablen Offensivspieler nicht sofort abschreiben: „Er braucht noch Zeit, um sich an unseren Fußball und die Ideen des Trainers zu gewöhnen.“ In den beiden darauffolgenden Partien gab ihm sein Trainer Marco Silva jedoch kaum noch die Chance, den Eindruck der Fans richtig zu stellen. Beim 6:1-Sieg gegen Heart of Midlothian wurde Kaminski erst kurz vor Schluss eingewechselt. Im ersten Ligaspiel gegen Académico Viseu (2:2) am vergangenen Sonntag kam er nicht zum Einsatz und saß die komplette Spielzeit auf der Bank. Die Tendenz seiner Einsatzzeit zeigt damit klar nach unten. Ein Hinweis darauf, dass Kaminski aktuell nicht zu den ersten Optionen auf der offensiven Außenbahn zählt.

Viel Konkurrenz in der Offensive

Ein wesentlicher Faktor dafür ist die Konkurrenzsituation. Am Wochenende bekleideten Gianluca Prestianni und Rafa die Flügelpositionen. Mit Andreas Schjelderup und Ex-Herthaner Dodi Lukebakio erheben weitere prominente Namen Anspruch auf Spielzeit. In einem Kader mit so hoher individueller Qualität ist es entsprechend schwierig, sich unmittelbar festzuspielen – insbesondere in einer Phase, in der Trainer ihre Hierarchie noch austesten und verschiedene Optionen prüfen. Wobei Kaminski natürlich seine Flexibilität helfen könnte, in Zukunft auf Einsatzzeit zu kommen. Die bisherigen Eindrücke lassen sich aufgrund der geringen Menge daher nur vorsichtig einordnen. Zwar steht mit der Vorlage im Europapokal ein erster positiver Moment, die zuletzt stark reduzierte Einsatzzeit zeigt aber, dass der Pole sich seinen Platz in der Startelf noch erarbeiten muss. Von einer klaren Entwicklung in die ein oder andere Richtung kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede sein.

Trotzdem bewegte es den portugiesischen Journalisten und Kommentator João Rosado beim Medium SIC Notícias bereits jetzt zu einem harten Urteil. „Natürlich kämen die 17 Millionen, die für einen Unbekannten namens Kaminski gezahlt wurden, jetzt sehr gelegen, um die Investition in einen Stürmer-Star zu finanzieren“, kritisierte Rosado die Strategie hinter der Kaminski-Verpflichtung. Die Summe, die der Verein für den 24-Jährigen hingelegt hat, sorgt automatisch für mehr Druck und solche Kommentare, wenn der Pole nicht viel spielt. Spannend wird sein, wie Kaminski mit dieser Situation umgehen wird. In Köln war er von Anfang an sehr beliebt. In Lissabon muss der Linksaußen sich das aber erst erarbeiten. Wichtig wäre dafür Spielzeit, damit sich der Ex-Kölner schnell eingewöhnen kann. Und vielleicht bekommt er dazu direkt am Donnerstag im Rückspiel gegen Heart of Midlothian die Chance. Nach dem 6:1-Sieg im Hinspiel wäre zumindest die Möglichkeit für Trainer Marco Silva da, Kaminski weiter auszutesten.


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Steht Isak Johannesson beim 1. FC Köln auf dem Prüfstand?

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Steht Isak Johannesson beim 1. FC Köln auf dem Prüfstand?

Isak Johannesson steht vor einer richtungsweisenden Saison. In seiner ersten Spielzeit deutete der Isländer sein Potenzial und seine Fähigkeiten durchaus an, konnte aber noch nicht komplett überzeugen im Trikot des 1. FC Köln: Steht Isak Johannesson auf dem Prüfstand?

Der Isländer könnte in der anstehenden Spielzeit ins Schwimmen geraten. Aufgrund der wachsenden Konkurrenz auf seiner Position wird der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison besonders gefordert sein.

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Die erste Spielzeit von Johannesson fällt ein Stück weit schwer zu bewerten. Denn prinzipiell war sie keine schlechte. In der abgelaufenen Saison kam der 23-Jährige auf 31 Einsätze, die meisten davon von Beginn an. Doch die Erwartungshaltung nach seinem Wechsel vom Rivalen aus Düsseldorf in die Domstadt war dennoch ein Stück weit anders, als das was man schlussendlich bekam. Als absoluter Wunschspieler von Lukas Kwasniok konnte sich Johannesson nach einer starken Saison in der 2. Bundesliga mit elf Toren und drei Assists für höhere Aufgaben empfehelen und wechselte schlussendlich ans Geißbockheim. Doch die erhoffte Torgefahr blieb nahezu komplett aus. Seit seinem emotionalen Siegtreffer in der 1. Runde des DFB Pokals bei Jahn Regensburg und dem zwischenzeitlichen 2:2 in Wolfsburg ist der Nationalspieler torlos. Das bedeutet eine Durststrecke von fast elf Monaten. Ob diese Erwartungshaltung gegenüber Johannesson gerecht war, kann aber zumindest hinterfragt werden. Unter Kwasniok agierte er schließlich deutlich zurückgezogener als zuvor in Liga zwei.

Gute Ansätze, mangelnde Konstanz

Unabhängig von der Position war die fehlende Konstanz das größte Problem des Mittelfeldstrategen. Zu oft konnte er gute Leistungen nicht bestätigen und landete in der Folge immer wieder kurzzeitig auf der Ersatzbank. Und einfacher dürfte die Situation in der kommenden Spielzeit nicht werden. Mit Paul Okon-Engstler hat der FC nämlich einen direkten Konkurrenten für das zentrale Mittelfeld verpflichtet. Und der Nationalspieler der Socceroos hat sicherlich selbst die Ambition, sich am Geißbockheim kurz oder mittelfristig zum Stammspieler zu entwickeln. Auch Gil Neves, Neuzugang von Benfica Lissabon, möchte sich für Bundesligaeinsätze empfehlen. Zusätzlich könnte ein Younggoat Johannesson herausfordern. Patrik Kristal zählt zu den Gewinnern der Vorbereitung und hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Gut denkbar also, dass der estnische Nationalspieler häufig Teil des Bundesligakaders sein wird. Und ein weiterer, erfahrener Sechser steht schließlich schon seit Wochen auf der Transferliste von Thomas Kessler weit oben. Für Johannesson wird es also trotz des Abgangs von Denis Huseinbasic keineswegs einfacher, seinen Stammplatz zu behalten.

Zentraler Fixpunkt im System

Mit welchen Fähigkeiten Johannesson dem FC helfen kann, zeigte der Isländer phasenweise bereits in der abgelaufenen Saison. Seine Aufgabe im Kölner Spiel war klar erkennbar. Er agierte im Zentrum als Verbindungsspieler, forderte den Ball aktiv und versuchte, über sein Passspiel Struktur in die Aktionen zu bringen. Er bewegte sich viel zwischen den Linien, sorgte für Rhythmus und bereitete Angriffe vor, ohne dabei dauerhaft im Mittelpunkt zu stehen, anders als in Düsseldorf. Mit enormer Spielintelligenz, ausgezeichneter Übersicht und einer sauberen Entscheidungsfindung hat der 23-Jährige das Potenzial zum Schlüsselspieler. Das zeigte der Isländer auch zuletzt im Test gegen Real Sociedad. So gab er mit einem langen Pass die Vorlage für Linton Mainas 1:0 – wenn auch unter etwas Mithilfe des gegnerischen Verteidigers, der den Ball nicht klären konnte.

Aber es zeigt sich: Die Qualitäten des Mittelfeldspielers sind im System des FC gefragt – verbunden mit der Hoffnung, dass sie über einen längeren Zeitraum konstant abgerufen werden. Einzelne gute Momente oder Spiele werden in der kommenden Saison vermutlich nicht ausreichen, um sich dauerhaft durchzusetzen. Die kommende Spielzeit wird für Johannesson damit vor allem zur Frage der Bestätigung: Gelingt es ihm, konstant gute Leistungen abzurufen und sich endgültig ans Bundesliganiveau anzupassen. Bleibt die Entwicklung, wird der 23-Jährige aufgrund der neuen Konkurrenz um seinen Startplatz bangen. Vielleicht gibt dieser Konkurrenzkampf aber auch genau den Motivationsschub, den es braucht, um das Maximum aus dem zweifellos talentierten Isländer rauszuholen.


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Dirigent und Zweikampfmonster: Das sind die Stärken von FC-Neuzugang Gil Neves

Gil Neves ist portugiesischer Junioren-Nationalspieler
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Dirigent und Zweikampfmonster: Das sind die Stärken von FC-Neuzugang Gil Neves

Am Freitagmorgen machte der Verein es offiziell: Talent Gil Neves wechselt aus Lissabon an den Rhein. Was zeichnet den 18-jährigen Youngster aus? Warum wollte man ihn unbedingt verpflichten beim 1. FC Köln: Das sind die Stärken von Neuzugang Gil Neves.

Berichten zufolge ist der Youngster im offensiven Mittelfeld Zuhause. Ein Blick ins Detail offenbart aber: Neves hat noch viel mehr zu bieten.

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Eine Geschichte aus der Kategorie „Fußballmärchen“: Gil Neves, der als Kind die Geißböcke im RheinEnergieStadion bewunderte, könnte bald selbst dort auflaufen. Der talentierte Mittelfeldspieler hat am Freitagmorgen einen langfristigen Vertrag unterschrieben und soll behutsam an den Lizenzspielerbereich herangeführt werden. Der 18-Jährige wechselt für eine mittlere sechsstellige Summe an den Rhein, Benfica soll sich zudem eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben. Das Online-Portal „Transfermarkt“ führt den Portugiesen als offensiven Mittelfeldspieler. Entsprechend könnte man zunächst einen Spieler erwarten der Tore vorbereitet und auch regelmäßig selbst den Abschluss sucht und Tore erzielt. Ein genauer Blick auf die Leistungsdaten zeichnet allerdings ein etwas anderes Bild.

Dirigent statt Torjäger

Die Zahlen sprechen vielmehr für einen spielgestaltenden Mittelfeldspieler, dessen größte Starke nicht in der Torgefahr, sondern im Verbinden der Mannschaftsteile liegt. Besonders deutlich wird das im Vergleich mit Luca Waldschmidt. Während der Routinier durchschnittlich 2,77 Schüsse und einen xG-Wert von 0,49 erwarteten Toren pro 90 Minuten aufweist, kommt Neves lediglich auf 0,51 Schüsse und 0,03 xG pro 90 Minuten. Für einen offensiven Mittelfeldspieler wären das ungewöhnlich niedrige Werte. Sie lassen darauf schließen, dass der Portugiese seine Rolle etwas tiefer stehend interpretiert und deutlich häufiger als Verbindungsspieler agiert, anstatt selbst den Abschluss zu suchen.

Das zeigt auch der Vergleich mit Isak Johannesson. Beide Spieler übernehmen viele Aufgaben im Spielaufbau und sind in der Lage, aus dem Zentrum heraus das Spiel ihrer Mannschaft zu strukturieren. Mit 5,48 erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel sowie 1,41 erfolgreichen Pässen in den Strafraum pro 90 Minuten spielt Johannesson etwas häufiger den entscheidenden Ball. Neves bewegt sich mit 3,35 Pässen ins letzte Drittel und 0,69 Pässen in den Strafraum aber auch auf einem ordentlichen Niveau und deutet gute Ansätze im Kombinationsspiel an.

Stark gegen den Ball

Etwas überraschend – Und zwar positiv- ist dagegen seine Arbeit gegen den Ball. Mit 8,49 Defensivduellen und 5,32 gewonnen Defensivduellen pro 90 Minuten arbeitet der junge Portugiese deutlich intensiver gegen den Ball als man es zunächst erwarten könnte. Auch 3,73 abgefangene Bälle pro 90 Minuten unterstreichen, dass der gebürtige Luxemburger nicht nur in der Offensive zu finden ist. Zum Vergleich: Johannesson kommt auf 4,42 Defensivduelle, 2,62 gewonnene Defensivduelle und 2,65 abgefangene Bälle pro 90 Minuten. Die Daten sprechen somit auch für einen lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler, der sich auch aktiv gegen den Ball einbringt.

Dennoch bringt Neves auch offensive Qualitäten mit. Das zeigen beispielsweise seine 5,32 Offensivduelle pro 90 Minuten von denen er 2,14 gewinnt. Im Vergleich zu Waldschmidt (4,36 Offensivduelle, 1,85 gewonnene Offensivduelle) geht der Youngster sogar etwas häufiger in direkte Duelle. Das bedeutet, dass Neves sich auch in engen Räumen behaupten kann und Verantwortung in Ballbesitz übernimmt. Gleichzeitig sucht er das klassische Eins-gegen-eins mit durchschnittlich 0,99 Dribblings pro 90 Minuten vergleichsweise selten. Wer den jungen Mittelfeldspieler spielen sieht, weiß aber sofort, dass ihm diese Fähigkeit keineswegs fehlt. Der Junioren-Nationalspieler verfügt über eine enge Ballführung, kann Gegenspieler mit schnellen Richtungswechseln überwinden und löst auch unter Druck viele Situationen technisch sauber. Seine niedrigen Dribblingwerte scheinen also vielmehr ein Ausdruck seiner Spielweise als mangelnder Qualität zu sein.

Kein klassischer Zehner

Insgesamt müssen diese Zahlen natürlich mit etwas Vorsicht genossen werden. Während Johannesson und Waldschmidt in der vergangenen Saison Bundesliga spielten, stammen die Werte von Neves aus der portugiesischen Jugendliga sowie der UEFA Youth League. Dennoch zeichnen die Daten das Bild eines Spielers, dessen Rolle auf den ersten Blick leicht missverstanden werden könnte. Obwohl Gil Neves als offensiver Mittelfeld geführt wird, zeichnet er sich nicht durch Scorer aus. Stattdessen sprechen viele Kennzahlen für einen spielgestaltenden Mittelfeldspieler, der Angriffe vorbereitet, die Reihen verbindet und gleichzeitig intensiv gegen den Ball arbeitet. Sollte der Wechsel tatsächlich finalisiert werden, würde der FC damit wohl keinen klassischen Zehner verpflichten. Dafür einen vielseitigen Mittelfeldspieler, der im Zentrum unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. Daher wird es spannend zu verfolgen auf welcher Position die Verantwortlichen Neves sehen und welche Rolle er perspektivisch einnehmen kann.


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Wechselgerüchte: Ist er der nächste Abgang des 1. FC Köln?

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Wechselgerüchte: Ist er der nächste Abgang des 1. FC Köln?

Transfergerüchte um FC-Youngster – Nach nur einem Jahr beim 1. FC Köln: Steht Cenny Neumann vor einem Wechsel?

Ein Talent könnte den 1. FC Köln wohlmöglich bald verlassen. Laut Medienberichten soll Cenny Neumann verliehen werden.

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Cenny Neumann gab in der vergangenen Saison beim 3:3-Derby gegen Borussia Mönchengladbach sein Startelfdebüt für die Profis des 1. FC Köln. Nun steht offenbar eine Leihe im Raum, um die Entwicklung des Rechtsverteidigers zu fördern. Wie Dominik Schneider von „Fussballtransfers“ auf der Plattform X berichtet, könnte der 19-Jährige den FC per Leihgeschäft verlassen. Die Kölner sind mit seiner Entwicklung zufrieden, würden den Spieler aber temporär abgeben, um ihm den nächsten Schritt zu ermöglichen. Demnach haben der VfL Osnabrück, Austria Lustenau aus der österreichischen Bundesliga und weitere Vereine Interesse an einer Leihe des Youngsters.

Ankunft erst im vergangenen Sommer

Neumann wechselte im vergangenen Sommer aus der Jugend von RB Leipzig in die Domstadt und etablierte sich innerhalb der vergangenen Saison als Bestandteil des Profikaders, nachdem er mit guten Leistungen in der UEFA Youth League und der Regionalliga West auf sich aufmerksam gemacht hatte. Auf sein Kaderdebüt im Dezember des vergangenen Jahres beim 0:2 in Leverkusen folgte einige Monate später sein Bundesligadebüt gegen den BVB. Nach seinem Startelfdebüt gegen Gladbach und der Entlassung von Lukas Kwasniok ging es für Neumann zurück in die U21. Neumanns Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, für einen Leih-Deal müsste dieser also vorher noch verlängert werden.


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Diese fünf Fragen könnte der Test gegen San Sebastian klären

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Diese fünf Fragen könnte der Test gegen San Sebastian klären

Welche Rolle spielt El Mala? Wer bildet die Innenverteidigung?Welche Handschrift trägt das FC-Spiel? Bekommt der Nachwuchs Einsatzminuten? Und wie steht es um die Standards?1. FC Köln: Fünf Fragen für den Test gegen San Sebastian

Mit Real Sociedad reist der wohl stärkste Gegner der gesamten Sommervorbereitung nach Müngersdorf. Die Partie bietet die Gelegenheit, gegen einen Topgegner letzte Rückschlüsse auf die Startelf, die Rollenverteilung im Kader und den aktuellen Leistungsstand der Mannschaft zu ziehen. Diese fünf Fragen könnte das Testspiel des 1. FC Köln gegen die Basken beantworten.

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Eine der spannendsten Fragen vor dem Test gegen Real Sociedad San Sebastian dürfte die Rolle von Said El Mala in der kommenden Saison sein. Linker Flügel oder doch Sturmspitze? Zum Saisonendspurt reagierte Wagner auf die Verletzung von Ragnar Ache und bot El Mala zum Saisonendspurt als Mittelstürmer auf. Auch zentral machte der Hoffnungsträger seine Sache gut und wusste zu überzeugen. Mit der Rückkehr von Ache stellt sich nun die Frage: Bleibt El Mala in der Spitze oder geht es zurück auf den linken Flügel? Denkbar ist beides. Denn in der Rückrunde der vergangenen Saison entwickelte sich Ache zum Stammspieler ehe er sich verletzte. Zusätzlich hat der FC mit Reigan Heskey und dem wohl kurz vor Vollzug stehendem Leih-Deal von Mikey Moore zwei weitere nominelle linke Flügel verpflichtet.

Wer bildet Wagners Innenverteidigung?

Auch in der Defensive dürfte die Startelf einen Fingerzeig liefern. Die Vorbereitung nähert sich ihrem Ende und damit wird die Frage, welchem Innenverteidiger-Duo Wagner zum Saisonstart vertraut, immer relevanter. Mit Joël Schmied, Rav van den Berg, Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Jahmai Simpson-Pusey und Neuzugang Luka Lochoshvili stehen dem Cheftrainer einige spannende Optionen zur Verfügung. Gerade gegen einen spielstarken Gegner wie den spanischen Pokalsieger wartet auf die Kölner Hintermannschaft ein echter Härtetest. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf die Innenverteidigung an diesem Wochenende.

Personelle Entscheidungen sind das eine, die Entwicklung der gesamten Mannschaft das andere. Während es in der Vorsaison keine Zeit für Experimente gab, da es nur um den Klassenerhalt ging, hatte Wagner nun eine ganze Vorbereitung um seine Ideen zu vermitteln und neue Abläufe einzustudieren. Gegen die Mannschaft aus San Sebastian dürfte daher nicht nur das Ergebnis spannend sein. Viel interessanter ist welchen Spielstil Wagner implementieren möchte. Wie aggressiv läuft die Mannschaft an? Welche Lösungen findet sie im Spielaufbau und wie reagiert sie nach Ballverlusten? Kurz vor dem Pflichtspielauftakt sollte zumindest in Ansätzen erkennbar sein, welchen Fußball die Kölner spielen wollen.

Chancen für den Nachwuchs?

Für einige Younggoats waren die vergangenen Wochen eine Gelegenheit, sich im Kreis der Profis zu präsentieren. Und sie scheinen ihre Sache gut gemacht zu haben. Denn anders als in den meisten Vorjahren durften Maik Afri Akumu, Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal, Kristiyan Irmiev und Nilas Yacobi über die gesamte Dauer des Trainingslagers bei den Profis bleiben. Daher stellt sich berechtigt die Frage bei welchen Youngsters die Einsatzchancen besonders gut stehen. Während Nilas Yacobi und Kristiyan Irmiev am vergangenen Wochenende wieder dem Aufgebot der U21 angehörten, werden die übrigen Spieler ziemlich sicher Einsatzminuten gegen die Spanier kriegen. Es wird also interessant zu beobachten, bei welchem Talent sich eine größere Rolle im Profikader andeutet.

Sind Fortschritte bei der Standardschwäche erkennbar?

Eine Baustelle aus der vergangenen Saison lässt sich aber nicht innerhalb eines einzigen Testspiels für beendet erklären. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die Standardsituationen. Bereits zu Beginn des Trainingslagers wurden besonders häufig Standards trainiert um die Schwäche der Vorsaison in eine Stärke umzuwandeln. Ein Aspekt der sicherlich auch eine wichtige Rolle bei der Verpflichtung von Lochoshvili gespielt haben wird. Sowohl offensiv als auch defensiv bieten ruhende Bälle die Möglichkeit, durch klare Abläufe und einstudierte Varianten schnell Verbesserungen zu erzielen. Eine Tendenz ob dies gelingt, könnte vielleicht am Samstag bereits sichtbar werden.


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