Darum ist Mikey Moore ein Top-Transfer für den 1. FC Köln

Mikey Moore beim Training des 1. FC Köln
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Darum ist Mikey Moore ein Top-Transfer für den 1. FC Köln

Am Donnerstag konnte sich auch die Fans einen ersten Eindruck von Mikey Moore machen. Dribbelstark, torgefährlich, vielseitig: Ein Blick auf die Leistungsdaten zeigt, warum Tottenhams Supertalent trotz Leihe ohne Kaufoption ein echter Gewinn ist für den 1. FC Köln: Darum ist Mikey Moore ein Top-Transfer für die Geißböcke.

Der FC hat kurz vor Toresschluss noch Tottenhams Mikey Moore ausgeliehen. Die Zahlen des 19-Jährigen sprechen eine klare Sprache zu der Qualität, die das Talent von der Insel mitbringt.

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René Wagner kam am Mittwoch auf der Pressekonferenz nicht mehr so recht aus dem Schwärmen für seinen Neuzugang. „Das Schöne ist, dass er alles kann. Wir haben eigentlich einen Zehner gesucht, er kann aber auch auf den Flügel spielen. Wir setzen ihn da ein, wo er am meisten hilft“, sagte der Trainer. Doch welche Fähigkeiten bringt der Spieler wirklich mit? Wie kann Mikey Moore dem 1. FC Köln weiterhelfen?

Ein Blick auf die Leistungsdaten der vergangenen Saison zeigt, warum die Spurs ihrem Offensivtalent eine große Zukunft prophezeien. Besonders auffällig ist seine Aktivität im Eins-gegen-Eins. Im Durchschnitt kommt Moore auf 5,01 Dribblings und 11,39 Offensivduelle pro 90 Minuten. Dabei schließt er 2,41 jener Versuche auch erfolgreich ab. Der Engländer ist also kein Flügelspieler, der lediglich die Breite gibt und einfache Lösungen sucht. Vielmehr sucht er regelmäßig den direkten Weg am Gegenspieler vorbei und kreiert dadurch gefährliche Situationen. Gerade gegen einen tiefen Block, wie man ihn häufig während der letzten WM gesehen hat, ist ein solcher Spielertyp Gold wert, um defensive Strukturen aufzubrechen und Räume für Mitspieler zu eröffnen.

Zug zum Tor

Sein mutiges Spiel spiegelt sich auch in seiner Positionierung wider. Durchschnittlich weist Moore 3,45 progressive Läufe und 3,92 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum pro 90 Minuten auf. Der 19-Jährige beschränkt sich also nicht auf die Seitenlinie, sondern rückt immer wieder in gefährliche Zonen ein. Das deutet auf einen modernen Flügel hin, der häufig den Weg ins Zentrum sucht und dort selbst für Torgefahr sorgt. Dass Moore selbst den Abschluss sucht, unterstreichen auch seine weiteren Offensivwerte. Mit 2,49 Schüssen und einem xG-Wert von 0,32 erwarteten Toren pro 90 Minuten sorgt der Youngster regelmäßig für Torgefahr. Die Werte zeigen auch, dass Moore seine Schüsse überwiegend aus guten Positionen abgibt und nicht wahllos abzieht.

Sein Spiel beschränkt sich aber nicht auf eigene Torgefahr. Auch als Vorbereiter bringt der junge Engländer Qualitäten mit. Im Schnitt spielt er pro 90 Minuten 2,11 erfolgreiche Pässe in den Strafraum sowie 1,89 erfolgreiche Zuspiele ins letzte Drittel. Daraus resultiert ein erwarter Assist-Wert von immerhin 0,12 xA pro 90 Minuten. Auffällig ist auch, wie Moore Chancen kreiert. Während einige Flügelspieler häufig über Flanken zum Erfolg kommen, entstehen seine Vorlagen eher nach Dribblings oder schnellen Kombinationen in engen Räumen.

Vorgriff auf El Mala-Abgang?

Die Daten zeichnen das Bild eines modernen Offensivspielers, dessen größte Stärken im Eins-gegen-Eins, in seiner Dynamik und in seinem Zug zum Tor liegen. Er sucht regelmäßig den direkten Weg in gefährliche Räume, bindet Gegenspieler und übernimmt Verantwortung im letzten Drittel. Ähnlich wie Said El Mala. Auch wenn sich einige Stärken der beiden Spieler überschneiden, ist Moore der deutlich flexiblere Spieler. Neben dem linken Flügel kann er, abgesehen von der alleinigen Spitze, nahezu jede Rolle in der Offensive spielen. Daher kann Moore auch als Ersatz für den an Benfica verkauften Jakub Kaminski angesehen werden. El Mala fungierte unter René Wagner die meiste Zeit als Stürmer. Ob sich dies mit der Rückkehr von Ache ändert, bleibt abzuwarten. So oder so gibt es mehrere Möglichkeiten, die beiden Youngster gleichzeitig aufzubieten.

Ob Moore seine Qualitäten in der Bundesliga konstant abrufen kann, wird sich noch zeigen. Die Leistungsdaten der abgelaufenen Saison deuten jedoch darauf hin, dass der FC mit dem Engländer einen sehr spannenden Spieler bekommen hat. Seine Fähigkeiten könnten den Kölnern zumindest für eine Saison gut zu Gesicht stehen. Bei einem Marktwert von 18 Millionen Euro und den mittelfristigen Plänen seines Stammvereins scheint alles andere jedoch ein Wunschtraum zu bleiben.


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Gideon Mensah oder Borna Sosa? Die Antwort liegt nicht im direkten Duell, sie liegt in der Marschroute

Borna Sosa im Training beim 1. FC Köln
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Gideon Mensah oder Borna Sosa? Die Antwort liegt nicht im direkten Duell, sie liegt in der Marschroute

Der 1. FC Köln trifft am Freitagabend auf den VfB Stuttgart. Die Domstädter gehen gegen den Champions-League-Teilnehmer als Außenseiter in die Partie. Für FC-Neuzugang Borna Sosa eine ungewohnte Ausgangslage. Rund drei Jahre nach seinem Abgang steht für Sosa nun die Rückkehr an alte Wirkungstätte an – Dieses Mal im Trikot des 1. FC Köln: Findet Borna Sosa zurück zu alter Stärke?

Als der damalige Stuttgarter im Februar 2021 mit seinem Team in Müngersdorf gastierte, ging der im Vorjahr aufgestiegene VfB nicht als Favorit in die Partie. Als die Schwaben in der 49. Minute einen Freistoß an der Seitenlinie, rund 40 Meter vom Kölner Tor entfernt zugesprochen bekamen, stand Sosa bereit, um die Kugel in den Strafraum zu bugsieren. Der Standardspezialist flankte scharf Richtung Elfmeterpunkt. Dort schraubte sich Sasa Kalajdzic hoch und köpfte zur 1:0 Führung ein. Eine Torproduktion, die sich bei den Stuttgartern etablierte und beide Beteiligten in die beste Form ihrer Karriere brachte, ehe beide den Verein verließen. Während es Kalajdzic zu den Wolves zog, landete Sosa über die Stationen Ajax und FC Turin schließlich bei Crystal Palace.

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Das anstehende Spiel ist also definitiv ein besonderes für den Linksverteidiger. Ausgerechnet in dem Stadion, in dem er zur Höchstform auflief, könnte er nun sein Debüt für seinen neuen Klub geben. Die Saison 2020/21 zeigt eindrucksvoll, was den heute 28-Jährigen in Stuttgart so stark machte. Besonders offensiv sticht Sosa positiv heraus. Sosa kam auf 7,41 Flanken pro 90 Minuten – ein enorm hoher Wert, der zeigt, wie häufig er aus seiner Position heraus den Weg in gefährliche Räume suchte und anschließend den Strafraum, meist Sasa Kalajdzic mit seinen Hereingaben bediente. 2,51 erfolgreiche Dribblings und 2,22 progressive Läufe pro 90 Minuten zeigen zudem, dass er auch selbst mit dem Ball Raum gewinnen und das Spiel antreiben konnte. Auch seine 4,31 Pässe ins letzte Drittel pro 90 Minuten passen ins Bild eines offensiv denkenden Außenverteidigers. Sosa beendete die Saison mit zehn Assists in 26 Partien. Der DFB prüfte kurz vor der EM 2021 sogar eine Blitzeinbürgerung des damaligen Stuttgarters. Eine Nominierung blieb aufgrund von FIFA-Regularien jedoch aus. Auch in den folgenden Spielzeiten konnte Sosa mit starken Leistungen überzeugen und wurde kroatischer Nationalspieler.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach
Köln
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Plötzlich ungefährlich

Doch mit dem Abgang vom VfB veränderte sich das Bild. Nach einer verkorksten Debütsaison bei Ajax Amsterdam wurde der Linksverteidiger in der Saison 2024/25 an den FC Turin verliehen. Dort kam er auf nur noch 3,48 Flanken pro 90 Minuten. Ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu seiner Zeit im Schwabenland. Noch deutlicher wird der Verlust der offensiven Aktivität bei den Aktionen, mit denen er selbst Raum gewinnen konnte. Seine progressiven Läufe gingen auf 0,85 pro 90 Minuten zurück, die erfolgreichen Dribblings auf 0,64. Gleichzeitig stieg die Zahl seiner Defensivduelle von 4,06 auf 5,89 pro 90 Minuten. Was auf den ersten Blick nach einem deutlichen Leistungsabsturz aussieht, lässt sich aber auch anders interpretieren. Sosa wurde bei seinen Folgestationen stärker in den Defensivverbund eingebunden und konnte seine offensiven Qualitäten kaum noch ausspielen.

Beim 1. FC Köln trifft er nun mit Gideon Mensah auf einen Konkurrenten, der seine Position weitaus defensiver interpretiert als der Kroate und einen Gegensatz zu seiner Version in Stuttgart darstellt. In der abgelaufenen Ligue-1-Saison kam Mensah auf 6,82 Defensivduelle pro 90 Minuten, von denen er 4 gewann. Seine Aufgabe liegt also deutlich stärker darin, die linke Seite abzusichern und Zweikämpfe zu führen. Gleichzeitig würde es dem Ghanaer nicht gerecht werden, ihn auf seine Defensivarbeit zu reduzieren. Denn mit 6,68 erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel pro 90 Minuten konnte er auch im Offensivspiel der AJ Auxerre seine Akzente setzen. Nichtsdestotrotz ist Sosa der klar offensiver denkende Außenverteidiger.

Verschiedene Profile als Chance?

Dem FC stehen damit auf der linken Seite zwei unterschiedliche Spielertypen zur Verfügung. Sosa hat während seiner Zeit in Stuttgart unter Beweis gestellt, welche Gefahr er mit seinem linken Fuß erzeugen kann. Mit Thijs Dallinga und Ragnar Ache stehen zwei Stürmer im Kader die aufgrund ihres Kopfballspiels von der Flankenqualität des Kroaten enorm profitieren könnten. Richtig eingesetzt könnte sich der Kroate also zu einer Geheimwaffe entwickeln. Aktuell hat Mensah aufgrund der Eingespieltheit aber noch die Nase im direkten Vergleich vorn. Der ghanaische Nationalspieler hat gegen Hoffenheim bereits gezeigt, dass er die Kölner Defensive durch seine Zweikampfstärke stabilisieren kann.

Für René Wagner könnte genau dieser Unterschied interessant werden. Denn der FC hat nun die Möglichkeit je nach Spielsituation und Gegner zu reagieren. Brauchen die Kölner ein Tor, kann Sosa mit seinen Flanken für Gefahr im letzten Drittel sorgen. Muss dagegen eine Führung verteidigt werden, ist das zweikampfstarke Profil von Mensah gefragt. Der Vergleich zwischen den beiden Spielern ist also weniger eine Frage nach dem besseren Spieler als nach der passenden Option für die jeweilige Situation. Vielleicht bekommt der Deadline-Day-Neuzugang bereits im Duell gegen den VfB Stuttgart die Chance, seine Qualitäten in der Bundesliga erneut unter Beweis zu stellen und seiner alten Liebe wehzutun.

Wer fällt gegen den VfB Stuttgart aus?

Neben Timo Hübers sowie Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt muss René Wagner wohl auch auf Said El Mala und Thijs Dallinga verzichten.

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Nach gelungener Saisonpremiere – So will der 1. FC Köln das Duell gegen Stuttgart angehen

Linton Maina im Duell mit dem VfB Stuttgart
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Nach gelungener Saisonpremiere – So will der 1. FC Köln das Duell gegen Stuttgart angehen

Der Bundesliga-Auftakt ist kaum vorbei, da wartet auf den 1. FC Köln bereits die nächste schwere Aufgabe. Nach dem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim ist die Mannschaft von René Wagner am Freitagabend beim VfB Stuttgart gefordert. Trotz der 1:5-Niederlage in München gehen die Schwaben als Favorit in die Partie und dürften auf Wiedergutmachung aus sein. Für den FC hingegen geht es darum, die gute Leistung des vergangenen Spieltags zu bestätigen. So will der 1. FC Köln das Spiel beim VfB Stuttgart angehen.

Für den FC steht am Freitagabend das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart an. Keine leichte Aufgabe. Zumal den Kölner wichtige Spieler wegbrechen.

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Die Lehren aus dem Hoffenheim-Spiel

Insbesondere die Moral seiner Mannschaft dürfte René Wagner gefallen haben. Zweimal geriet der FC gegen Hoffenheim in Rückstand, zweimal kam die Mannschaft zurück. Said El Mala sorgte für den Ausgleich, ehe Thijs Dallinga mit seinem Doppelpack in der Schlussphase den 3:2-Erfolg perfekt machte. Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch, dass die Domstädter dem Gegner über längere Phasen zu viel Kontrolle überließ. Vor allem in der ersten Halbzeit fehlte es an Zugriff und Klarheit im eigenen Spiel. In Stuttgart wird sich der FC solche Phasen vermutlich nicht erlauben können. Gegen die TSG blieb die Mannschaft ruhig und konnte die erspielten Möglichkeiten verwerten. Diese Stärke will Wagner aus dem Auftakt mitnehmen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf diese Chancen warten und dann gefährlich werden.“ Genau diese Effizienz wird auch in Stuttgart gefragt sein.


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Stuttgart ist trotz der Bayern-Pleite gefährlich

Der VfB hat beim 1:5 in München zwar einen Fehlstart hingelegt, die Partie aber nicht über die gesamten 90 Minuten so deutlich gestaltet, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Schwaben begannen stark und erspielten sich Chancen. Dennoch traf der deutsche Rekordmeister zur Führung. Stuttgart kam nach dem frühen Rückstand zurück und erzielte in Person von Josha Vagnoman den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Erst danach übernahm der FC Bayern endgültig die Kontrolle und nutzte die Fehler des VfB konsequent aus. Die Stuttgarter haben also die Qualität, Top-Teams die Stirn zu bieten. Cheftrainer Wagner verwies auf die Entwicklung des VfB in den vergangenen Jahren und sprach von „überragender Arbeit“. Gleichzeitig erwartet er eine Mannschaft, die den Kölnern mit „viel Intensität und individueller Qualität“ begegnen wird. Die Niederlage in München dürfte den VfB zusätzlich motivieren, vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen. Der FC muss deshalb damit rechnen, dass der VfB von Beginn an Druck machen wird. Trotzdem sieht Wagner auch Möglichkeiten für seine Mannschaft: „Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir auch in Stuttgart zu unseren Chancen kommen werden.“ Die Aufgabe wird darin liegen, diese Momente konsequent zu nutzen und gleichzeitig dem Stuttgarter Druck standzuhalten.

Der 36-Jährige geht dabei nicht davon aus, dass der FC nach dem erfolgreichen Auftakt plötzlich von seinem Weg abweichen muss. Vielmehr soll die Mannschaft die Entwicklung fortsetzen und aus den ersten 90 Minuten lernen. „Meine Aufgabe ist es, jeden Tag die gleiche Erwartungshaltung zu haben. Egal, wie die Spiele ausgehen“, erklärte der Trainer. Besonders wichtig ist dabei die richtige Einordnung des Sieges gegen Hoffenheim. Wagner sprach von den „Wellenausschlägen“, die eine Bundesliga-Saison mit sich bringe und die seine Mannschaft nicht aus der Bahn werfen dürften. Gleichzeitig soll der FC den „Flow des guten Starts“ mitnehmen. Auch taktisch könnte Wagner dabei auf Erkenntnisse aus dem Auftakt setzen. Gegen Hoffenheim halfen ihm die zwei Achter dabei, die Tiefe besser zu verteidigen. Diese Variante dürfte deshalb auch in Stuttgart eine Rolle spielen. Gegen einen VfB mit viel Tempo und hoher individueller Qualität wird es für die Domstädter darauf ankommen, kompakt zu bleiben und nach Ballgewinnen schnell in die gefährlichen Räume zu kommen.

Neue Optionen – und zwei große Fragezeichen

Personell ist die Vorbereitung auf Stuttgart allerdings nicht ganz problemlos verlaufen. Ausgerechnet Said El Mala und  Doppeltorschütze Thijs Dallinga mussten krankheitsbedingt das Training abbrechen und fallen damit aus. Auch Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt fehlen weiterhin. Dafür stehen mit Mikey Moore und Borna Sosa zwei weitere Neuzugänge zur Verfügung. Beide werden aller Voraussicht nach im Kader stehen. Falls El Mala nicht rechtzeitig fit werden sollte, dürfte dem Engländer das Startelfdebüt winken.

Unter dem Strich wird es für den FC darum gehen, die richtige Mischung an Erkenntnissen aus dem Hoffenheim-Spiel mitzunehmen. Die Moral und die Fähigkeit, auch nach Rückschlägen zurückzukommen, sind wichtige Eigenschaften. Gleichzeitig muss Köln in Stuttgart über längere Phasen konzentrierter und stabiler auftreten. Der VfB wird nach dem 1:5 in München auf eine Reaktion aus sein, doch auch die Kölner haben mit dem Auftaktsieg gezeigt, dass sie sich vor einem starken Gegner nicht verstecken müssen. Wenn es Wagner gelingt, die defensive Stabilität mit der Effizienz aus dem Hoffenheim-Spiel zu verbinden, könnte der FC auch aus Stuttgart etwas mitnehmen.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Hat der FC seinen Linksverteidiger gefunden? Borna Sosa soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Borna Sosa soll auf der Liste der Kölner stehen
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Hat der FC seinen Linksverteidiger gefunden? Borna Sosa soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Nachdem am Morgen schon die bevorstehende Leihe von Mikey Moore durchsickerte, ist noch die Baustelle des Linksverteidigers offen. Und da könnte es eine interessante Lösung geben für den 1. FC Köln: Sosa Borna soll auf der Liste stehen.

Der FC sucht einen weiteren Linksverteidiger. Laut „Sky“ steht auf dem Zettel ein durchaus bekannter Name. So sollen die Kölner angeblich Borna Sosa auf der Liste haben. Der Linksverteidiger spielte unter anderem fünf Jahre für den VfB Stuttgart und ist kroatischer Nationalspieler.

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Kurz vor dem Ende der Transferphase wird der 1. FC Köln vielleicht noch einmal aktiv auf dem Transfermarkt. Der FC soll nach Informationen von „Sky“ an einer Verpflichtung von Borna Sosa interessiert sein. Demnach prüfe man auch weitere Kandidaten für die Position des Linksverteidigers.  

Der 28-Jährige steht aktuell noch bis 2028 beim Premier League-Klub Crystal Palace unter Vertrag. Dort scheint er jedoch nicht mehr gebraucht zu werden. In der vergangenen Saison kam er in der Premier League auf gerade einmal knapp 100 Minuten. Am 1. Spieltag gegen Everton saß der ehemalige Nationalspieler 90 Minuten auf der Bank, gegen Manchester City schaffte er es nicht einmal in den Spieltagskader. Die Tür für einen Transfer dürfte also durchaus weit offen sein, nachdem der ehemalige Stuttgarter den Erwartungen in Südlondon nicht gerecht werden konnte.

Zurück zu alter Stärke?

Für Sosa wäre der Wechsel in die Bundesliga die Chance, einen neuen Anlauf in der Liga zu starten in der er die bisher stärksten Leistungen seiner Karriere zeigen konnte. Beim VfB Stuttgart entwickelte sich der Linksverteidiger zum Stammspieler und Leistungsträger und machte mit guten Spielen auf sich aufmerksam. Nach einer herausragenden Saison mit elf Assists in 26 Begegnungen prüfte der DFB Anfang 2021 kurz vor der durch Corona verschobenen EM die Möglichkeit einer Blitz-Einbürgerung mit anschließender Nominierung. Letztere blieb aufgrund von FIFA-Regularien jedoch aus. Sollte er auch nur annähernd zur alten Stärke zurückfinden, wäre Sosa eine spannende Optionen für die letzte Baustelle im Kölner Kader.

Transferdoppelpack?

Eine mögliche Verpflichtung des Kroaten würde die Transferplanungen des FC vermutlich abschließen. Denn durch die bevorstehende Verpflichtung von Mikey Moore haben die Domstädter ihren Kreativspieler für die Offensive gefunden. Somit fehlt nur noch eine weitere Option für hinten links. Bis zum morgigen Abend hat der FC noch Zeit die Problemstelle mit Sosa oder einem anderen Kandidaten zu besetzen.

Wird der FC noch weiter auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Nach den Verpflichtungen von Mikey Moore und einem Linksverteidiger sind alle Lücken gestopft.

Wie lange hat das Transferfenster geöffnet?

In Deutschland schließt das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet. In die kann der FC Spieler noch abgeben.

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Nach Platz fünf im Vorjahr – Hoffenheim will offenbar den nächsten Schritt gehen

Die Spieler der TSG Hoffenheim jubeln vergangene Saison
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Nach Platz fünf im Vorjahr – Hoffenheim will offenbar den nächsten Schritt gehen

70 Millionen Euro hat die TSG Hoffenheim in diesem Sommer bereits in neue Spieler investiert und kratzt damit an die Ausgaben einiger Spitzenclubs. Und die Neuverpflichtungen können sich sehen lassen. Der kommende Gegner des 1. FC Köln hat anscheinend viel vor: Die TSG Hoffenheim könnte das Überraschungsteam werden.

In der Vorsaison verpasste die TSG Hoffenheim nur knapp die Champions-League-Plätze – in dieser Saison soll es klappen. Auch dafür wurde einmal mehr viel investiert. Rund 70 Millionen Euro sind der zweithöchste Transfersommer der Sinsheimer Vereinsgeschichte.

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Nicht wenige belächelten Christian Ilzer als er im März 2025 seine Ziele für die TSG Hoffenheim formulierte. „Ich will Hoffenheim in drei Jahren zurück ins internationale Geschäft bringen. Und ich will in fünf Jahren mit Hoffenheim um die deutsche Meisterschaft spielen“, sagte der Cheftrainer der TSG einst. Damals steckten die Kraichgauer noch im Abstiegskampf, weshalb Ilzers Aussagen zunächst irritierten. Über ein Jahr später sieht das schon ganz anders aus. Hoffenheim beendete die vergangene Saison auf Platz fünf, sicherte sich so die Teilnahme in der Europa League und verpasste nur knapp die Qualifikation für die Champions League. Ein Ergebnis, welches die TSG mindestens bestätigen, wenn nicht sogar übertreffen will.

Hohe Aktivität auf dem Transfermarkt

Das wird besonders mit Blick auf den Transfersommer der Kraichgauer deutlich. Zwar verlor die TSG mit Bazouma Touré einen der wichtigsten Offensivspieler der vergangen Saison, der mit seinen 17 Torbeteiligungen ein essenzieller Bestandteil des Erfolgs war. Der Abgang des Ivorers zu Newcastle United spülte jedoch rund 50 Millionen Euro in die Kassen. Geld, das in mehrere Mannschaftsteile investiert wurde. Insbesondere mit der Verpflichtung von Nathan De Cat setzte die TSG ein Ausrufezeichen. Das 18-jährige Megatalent stand bei mehreren europäischen Topklubs auf dem Zettel. Der Wechsel für rund 17 Millionen Euro vom RSC Anderlecht nach Sinsheim kam also definitiv überraschend. Mit unter anderem Adam Daghim (20), Cajetan Lenz (20), Mats Rots (20) und Patrick Wimmer (25) verpflichtete die TSG einige weitere talentierte Spieler, die sofort helfen können, gleichzeitig aber auch noch Entwicklungspotenzial mitbringen.

Überraschender Verbleib

Hinzu kommt eine Personalie die eigentlich gar kein Neuzugang ist. Fisnik Asllani, der in der vergangenen Saison mit zehn Toren und neun Vorlagen einen großen Anteil an der Europa-Qualifikation hatte, stand zwischenzeitlich unmittelbar vor einem Wechsel zu RB Leipzig. Nachdem der Transfer aufgrund medizinischer Bedenken der Roten Bullen platzte, bleib der Offensivspieler wohl in Sinsheim. Aktuell befindet sich der 23-Jährige im Aufbautraining und soll wohl in Kürze wieder zur Mannschaft stoßen. Mit dem Nationalstürmer des Kosovo steht Ilzer also ein weiterer Leistungsträger zur Verfügung, dessen Abgang eigentlich schon beschlossen galt.

Zum Bundesligaauftakt erwartet also eine große Herausforderung. Eine Aufgabe, die trotz der starken Entwicklung der TSG keineswegs unlösbar ist. Denn in der vergangenen Saison verkaufte sich der FC in den beiden direkten Duellen durchaus ordentlich. In Sinsheim gelang den Domstädtern Anfang Oktober vergangenen Jahres mit einem 0:1 der bis dato letzte Auswärtserfolg. Im Rückspiel blieb nach dem 2:2 zumindest ein Punkt in Müngersdorf. Die Bilanz aus der Vorsaison macht also zumindest Mut, auch wenn die Vorzeichen inzwischen andere sind. Die Kraichgauer gehen mit einem breiteren Kader und reichlich gewonnenem Selbstvertrauen in die neue Spielzeit. Unddürften daher den Anspruch haben, ihre Ambitionen direkt zu Saisonbeginn zu zementieren. Ob der FC der TSG wieder ein Bein stellen und Ilzers Vision einen Dämpfer verpassen kann, wird sich am Samstag Nachmittag im RheinEnergieSTADION zeigen.

Wie stark ist die TSG Hoffenheim?

Hoffenheim verpasste die Champions-League-Teilnahme nur knapp und landete am Ende der vergangenen Saison auf Platz fünf. Damit spielt das Team Europa-League. Zudem hat sich der Verein mit Transfers in Höhe von 70 Millionen Euro verstärkt.

Wer sind die interessantesten Spieler von Hoffenheim?

Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen Hoffenheim?

Die Geißböcke treffen am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 am 29. August 2026 auf Hoffenheim. Das Duell wird um 15:30 Uhr im RheinEnergieSTADION angepfiffen.

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Das Spiel gegen Würzburg offenbart, was dem FC zurzeit so richtig fehlt

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
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Das Spiel gegen Würzburg offenbart, was dem FC zurzeit so richtig fehlt

René Wagner erklärte am Donnerstag, dass er davon überzeugt sei, dieser Kader habe die Qualität die Klasse zu halten. Gegen Würzburg fand der 1. FC Köln aber kein spielerisches Mittel. Und so gibt es durchaus noch Fragezeichen. Der Pokal-Erfolg zeigt, was dem 1. FC Köln dringend fehlt.

Lange tat sich der 1. FC Köln gegen die Würzburger Kickers schwer. Gegen den tief stehenden Drittligisten fand der FC vor allem in der ersten Halbzeit nur wenig Lösungen, um die kompakte Defensive zu überwinden. Erst nach der Pause gelang es den Kölnern, insbesondere durch Doppelpacker Isak Johannesson, die Partie zu drehen. Dass die Kickers kurz vor Schluss nur das Aluminium trafen und dem FC damit das Weiterkommen ermöglichten, passte zu einem Abend, an dem der Bundesligist lange eher Kontrolle als echte offensive Durchschlagskraft zeigte. Das Pokalspiel offenbarte damit eine Qualität, die dem FC gegen einen tiefen Block derzeit noch fehlt: Kreative Qualität im letzten Drittel.

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Eine Entwicklung, die nicht erst seit Montag zu beobachten ist. Bereits im Verlauf der vergangenen Saison zeigte sich immer wieder, dass der FC nur schwer zu klaren Chancen kam. Oftmals beschränkte sich das Offensivspiel auf lange Bälle und Einzelaktionen von Said El Mala. Aktionen, die zwar einzelne Situationen auflösten, sich jedoch nur begrenzt als dauerhaftes Mittel eigneten. Sobald die Räume rund um den Strafraum enger wurden, mangelte es den Domstädtern an kreativen Momenten, die eine kompakte Defensive aus ihrer Ordnung bringen konnten. Besonders gegen einen tiefen Block braucht es deshalb Spieler, die im letzten Drittel kreative Lösungen finden.

Klares Profil nötig

Das gesuchte Profil lässt sich dabei ziemlich klar skizzieren. Ein solcher Offensivspieler müsste selbst Räume schaffen können, anstatt ausschließlich bereits vorhandene zu bespielen. Dazu gehören Fähigkeiten im Eins-gegen-eins, Dynamik mit Ball und progressive Läufe, aber auch nach einem erfolgreichen Dribbling oder Raumgewinn die richtige Entscheidung zu treffen. Er sollte selbst in gefährliche Räume vorstoßen, gleichzeitig aber auch seine Mitspieler in Szene setzen können. Besonders gegen tief stehende Gegner ist so ein Spielertyp essenziell, da ein gewonnener Zweikampf oder gefährlicher Pass den Defensivverbund zu einer Reaktion zwingt und so die Struktur auflöst. Gesucht ist also nicht zwangsläufig ein Zehner, sondern vielmehr ein Offensivspieler, der durch Einzelaktionen Chancen kreiert.

Lösung schon im Anflug?

Ein Spieler, der genau diese Fähigkeiten mitbringt, ist seit Wochen Gesprächsthema rund ums Geißbockheim. Mikey Moore von Tottenham Hotspur zeigte in der vergangenen Saison bei den Glasgow Rangers, dass er besonders im letzten Drittel auf verschiedenen Wegen gefährliche Situationen kreieren kann. 5,16 Dribblings pro 90 Minuten stehen für einen Spieler, der regelmäßig das direkte Duell sucht und dieses mit 2,52 erfolgreichen Dribblings auch häufig gewinnt. Auch gegen einen tiefen Block kann Moore so die gegnerische Defensivreihe vor Probleme stellen. Dazu gewann er 4,00 seiner 11,49 Offensivduelle und kam auf 3,42 progressive Läufe pro 90 Minuten. Seine Qualität liegt also insbesondere darin, mit und ohne Ball am Fuß Raum zu gewinnen. Gegen einen tiefen Block kann genau das ein entscheidendes Mittel sein um Räume zu schaffen und den gegnerischen Defensivverbund aus der Reserve zu locken.

Seine weiteren Werte untermauern, dass er regelmäßig selbst in den gefährlichen Raum kommt aber auch den entscheidenden Pass spielen kann. 3,73 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum pro 90 Minuten zeigen, dass seine Aktionen insbesondere in den entscheidenden Räumen stattfinden. Gleichzeitig spielte er 1,94 erfolgreiche Pässe in den Strafraum und 1,98 erfolgreiche Zuspiele ins letzte Drittel. Seine Kreativität beschränkt sich also nicht darauf selbst an dem Gegenspieler vorbeizukommen. Der Youngster kann den gewonnen Raum auch nutzen um seine Mitspieler in Szene zu setzen. Ein Gesamtpaket, das insbesondere in diesem jungen Alter extrem selten ist.

Interne Lösung möglich?

Das Profil könnte also genau das liefern, was der FC gegen Würzburg schmerzlich vermisste. Ob es am Ende allerdings tatsächlich Moore wird, steht auf einem anderen Blatt. Die grundsätzliche Einigung über eine Leihe nach Köln soll bereits seit Wochen bestehen. Nach wie vor fehlt die Freigabe von Spurs-Coach Roberto De Zerbi. Ein Blick auf die Optionen im Kader zeigt: Eine externe Verstärkung wäre durchaus sinnvoll.

Auch wenn Spieler wie Linton Maina, Isak Johanneson, Jan Thielmann, Said El Mala und auch Neuzugang Reigan Heskey einen Teil der Attribute abdecken können, gehört zur Wahrheit auch, dass abgesehen von El Mala keiner der genannten in diesem Bereich bislang überzeugen konnte. Das könnte durchaus ein Argument dafür sein, sich noch einmal nach einer Verstärkung umzusehen. Nicht zwingend nach Moore – aber definitiv nach einem Spieler, der dem FC genau das geben kann, was gegen Würzburg erneut sichtbar fehlte.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Argumente für offensivere Rolle: Wurde Isak Johannesson beim 1. FC Köln bisher falsch eingesetzt?

Isak Johannesson vom 1. FC Köln
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Argumente für offensivere Rolle: Wurde Isak Johannesson beim 1. FC Köln bisher falsch eingesetzt?

Mit dem Doppelpack am Montagabend gelang es dem Isländer, den 0:1-Rückstand gegen die Würzburger Kickers zu drehen und den FC im DFB-Pokal eine Runde weiter zu schießen. Das lag sicher auch an der offensiver ausgerichteten Rolle des 23-Jährigen. Wurde Isak Johannesson bislang beim 1. FC Köln zu defensiv eingesetzt?

Mit zwei Treffern, einer deutlich offensiveren Ausrichtung und einem guten Spiel avancierte Isak Johannesson zum Matchwinner gegen Würzburg. Damit liefert er weitere Argumente für eine andere Ausrichtung.

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„Genau den!“ Lukas Kwasniok hatte im Dezember 2024 in der „At Broski“-Show eine klare Antwort auf die Frage, welchen Spieler von Fortuna Düsseldorf er sich aussuchen würde, wenn er die Wahl hätte. Gemeint war der heutige Kölner Isak Johannesson. Den linken Fuß des Isländers titulierte Ex-Trainer Lukas Kwasniok einst als „genial“ und bezeichnete Johannesson als seinen „absoluten Lieblingsspieler“ der Fortuna. Als die beiden dann letzten Sommer in Köln zusammentrafen, hofften daher einige Fans auf ein perfektes Match zwischen Spieler und Trainer. Doch so ganz schien der Isländer nicht ins Kwasniok-System zu passen und Johannesson wurde den Erwartungen an seine Verpflichtung nicht unbedingt gerecht. Insbesondere der jüngste Pokalauftritt sorgt für neue Argumente für eine offensivere Rolle des Nationalspielers. Wurde Johannesson beim 1. FC Köln bislang falsch eingesetzt?

Seltener Teil torgefährlicher Aktionen

Ein Blick auf die Zahlen seiner letzten Saison beim rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf und der abgelaufenen Spielzeit beim FC liefert zumindest einige Argumente für eine andere Rolle als bisher. Besonders auffällig ist der Unterschied in der offensiven Präsenz des 23-Jährigen. Während Johannesson in seiner letzten Saison bei der Fortuna auf 1,54 Schüsse pro 90 Minuten kam, sind es beim FC nur noch 0,54. Auch sein xG-Wert fiel damit von 0,21 auf 0,05 erwartete Tore pro 90 Minuten. Der Isländer kam in Düsseldorf also nicht nur häufiger zum Abschluss, sondern war deutlich öfter an Aktionen beteiligt, aus denen eigene Torgefahr entstand.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Johannesson phasenweise die Elfmeter der Fortuna übernahm, wie auch im Derby, weshalb diese Werte ein klein wenig verschönert werden. Dennoch belegen weitere Statistiken den Rückgang in den Aktionen nach vorne. 4,33 gewonnene Offensivduelle sowie 1,28 erfolgreiche Dribblings in Düsseldorf stehen gerade einmal 1,85 beziehungsweise 0,81 in Köln gegenüber. In Liga zwei suchte der Isländer also deutlich häufiger das direkte Duell, um für Gefahr zu sorgen. Interessant ist dabei, dass die Werte für progressive Läufe und seine Ballberührungen im gegnerischen Strafraum mit einer Differenz von jeweils unter 0,09 nahezu gleich geblieben sind. Johannesson erreicht also weiterhin ähnliche Räume, kommt dort aber wesentlich seltener zu den eigenen torgefährlichen Aktionen, die ihn beim Rivalen noch so gefährlich machten.

Zentrales Element im Spielaufbau

Seine Passwerte belegen gleichzeitig, dass die tiefere Rolle beim FC keineswegs eine geringere Wichtigkeit für das Spiel seiner Mannschaft mit Ball bedeutet. Mit 41,51 Pässen pro 90 Minuten spielt er praktisch genauso viele wie vor seinem Wechsel, als der Wert bei 41,53 lag. Bei den Pässen ins letzte Drittel liegt er mit 6,35 sogar leicht über seinem Wert in Düsseldorf von 6,04. Sein Einfluss auf das Spiel hat also definitiv nicht abgenommen. Gleichzeitig ist aber auch, trotz tieferer Position, ein Rückgang in der Defensive erkennbar.

Während die Menge der Abfangaktionen von 2,53 auf 2,25 pro 90 Minuten nur gering abnahm, ging die Zahl seiner Defensivduelle von 5,37 auf nur noch 3,87 pro 90 Minuten deutlich zurück. Somit ist Johannesson beim FC zwar stärker aus der Tiefe in den Spielaufbau eingebunden, hat sich aber weder zum deutlich präsenteren Defensivspieler entwickelt noch seine offensive Gefahr aus Düsseldorf beibehalten. Genau diese Kombination macht die Positionsfrage interessant.


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Denn die Zahlen zeichnen eher das Profil eines zentralen Mittelfeldspielers, der seine Qualitäten nicht ausschließlich aus der Tiefe heraus entfaltet. Der 23-Jährige bringt weiterhin die nötige Passqualität und das Spielverständnis mit, um den Spielaufbau zu dirigieren, gleichzeitig beweist der Rückgang seiner Offensivstatistiken, dass ihm durch die tiefere Rolle nahezu seine komplette Wirkung nach vorne genommen wurde. Auf der Acht könnte er weiterhin aus dem Zentrum das Spiel lenken, könnte gleichzeitig aber auch durch seine Progressivität mit und ohne Ball für deutlich mehr Torgefahr sorgen als auf der Doppelsechs. Ob die Acht tatsächlich die ideale Position für den Isländer ist, lässt sich aus den Zahlen allein natürlich nicht abschließend beantworten. Der jüngste Auftritt in Würzburg liefert dafür allerdings durchaus einen spannenden Vorgeschmack.

Matchwinner in offensiverer Rolle

Denn nach dem 0:1-Pausenrückstand bei den Würzburger Kickers wurde Johannesson in Halbzeit zwei offensiver eingesetzt und avancierte zum „Man of the Match“. Der Isländer sicherte mit seinem Doppelpack den 2:1-Auswärtserfolg und damit das Weiterkommen der Kölner im DFB-Pokal. „Isak war in der ersten Halbzeit etwas defensiver und sollte die Bälle verteilen. Dann haben wir in der Halbzeit umgestellt. Er konnte offensiver stehen und dort in die Aktionen kommen.

Beim ersten Tor wäre er dort nicht gewesen, wenn er defensiver gestanden hätte“, kommentierte Thomas Kessler die Partie des Isländers. Seine Leistung liefert also einen weiteren Nachweis für seine Qualitäten nach vorne. Nun liegt es an René Wagner, diese auch bestmöglich in sein System zu integrieren. Sollte dies erfolgreich gelingen könnte Johannesson womöglich endlich zeigen, warum Ex-Coach Kwasniok einst so große Stücke auf den technisch versierten Isländer hielt. Auf der PK am Donnerstag erklärte der Coach, dass man beim FC versuche, den Spieler nun häufiger in die Nähe der Box zu bekommen.

Wurde Isak Johannesson bislang beim 1. FC Köln zu defensiv eingesetzt?

Die Statistiken im Vergleich zu den Werten aus Zeiten bei der Fortuna sprechen zumindest dafür. Bei den Geißböcken ist Johannesson deutlich seltener an gefährlichen Offensivaktionen beteiligt als noch in Düsseldorf.

Auf welcher Position könnte Johannesson seine Stärken besser ausspielen?

Ein Rolle auf der Acht könnte besser zu seinem Profil passen. Dort könnte er weiterhin den Spielaufbau mitgestalten, aber auch on gefährlichere Räume kommen.

Was zeigte Johannessons Auftritt im DFB-Pokal gegen Würzburg?

Mit der offensiveren Rolle gelang es Johannesson, zwei Tore zu erzielen und somit zum Matchwinner des 2:1-Siegs gegen die Kickers zu avancieren. Damit liefert er weitere Argumente für eine offensiver ausgerichtete Rolle.

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Ein Blick in die Daten: Wo findet Jan Thielmann endlich seine Rolle?

Linton Maina und Jan Thielmann
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Ein Blick in die Daten: Wo findet Jan Thielmann endlich seine Rolle?

Ob als Mittelstürmer, hängende Spitze, Rechtsaußen, rechter Schienenspieler oder auch als Rechtsverteidiger – Jan Thielmann kam seit seinem Profidebüt im Dezember 2019 auf zahlreichen Positionen zum Einsatz, konnte sich dennoch nie endgültig fest spielen. Zuletzt rückte Thielmann auf die Zehn. Ein spannendes Experiment, das aber durchaus Fragen aufwirft. Wann findet Jan Thielmann endlich seine Rolle beim 1. FC Köln?

Der mittlerweile 24-Jährige betonte bereits in der Vergangenheit mehrfach, dass er dort spielen werde, wo der Trainer ihn am meisten brauche. So kam es in der Vorbereitung zur nächsten Variante.

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Das Experiment des Zehners ist nun der nächste Versuch von vielen, um die richtige Position für Thielmann zu finden und seine Stärken bestmöglich ins System zu integrieren. Ein Blick auf Thielmanns Karrieredaten in der Bundesliga zeigt zunächst ziemlich deutlich, was den 24-Jährigen auszeichnet. Mit 1,3 Schüssen und 2,39 erfolgreichen Dribblings pro 90 Minuten sucht er regelmäßig selbst den Weg in Richtung Tor. Dazu kommen 6,83 geführte Offensivduelle, von denen er 2,44 gewinnt. Das Eigengewächs lebt damit zu einem großen Teil von seiner Dynamik und der Fähigkeit, selbst Aktionen zu initiieren. Er wartet nicht ausschließlich auf Zuspiele in gefährlichen Räumen, sondern versucht, diese Situationen mit Ball am Fuß selbst herzustellen.

Kreativ genug für die Zehn?

Gleichzeitig ist aber auch seine Arbeit gegen das Spielgerät ein wichtiger Bestandteil seines Spiels. 5,73 Defensivduelle und 5,54 Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte pro 90 Minuten zeigen eine hohe Aktivität gegen den Ball, die nicht nur aus seinen vereinzelten Spielen als Rechtsverteidiger stammt. Das ergibt ein Profil, das zunächst deutlich stärker nach einem dynamischen Offensivspieler als nach einem klassischen Spielmacher klingt. Gerade die Kombination aus Dribbling, Direktheit und Arbeit gegen den Ball macht eine offensive Außenposition naheliegend.

Auch die vergangene Saison verändert dieses Bild nicht grundlegend, zeigt aber mit Blick auf seine mögliche neue Rolle eine interessante Entwicklung. Thielmann führte mit 3,92 Offensivduellen pro 90 Minuten deutlich weniger als im Schnitt seiner Bundesliga-Karriere. Auch seine erfolgreichen Dribblings gingen von 2,39 auf 1,13 pro 90 Minuten zurück. Er suchte das direkte Duell also wesentlich seltener. Seine Torgefahr nahm dagegen nicht im gleichen Maße ab: Mit 1,29 Schüssen und 0,11 xG pro 90 Minuten lagen beide Werte fast exakt auf seinem Karriere-Niveau. Gleichzeitig steigerte Thielmann seine genauen Pässe ins letzte Drittel von 2,78 auf 3,39, was eine kleine Entwicklung im kreativen und gestaltenden Bereich andeutet. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler scheint seine Aktionen damit zuletzt etwas regelmäßiger über Kombinationen und das Zusammenspiel mit seinen Mitspielern zu suchen, ohne seine eigene Abschlussgefahr einzubüßen.

Gleichzeitig ging sein Wert für Pässe in den Strafraum pro 90 Minuten von durchschnittlich 2,44 auf 1,93 in der abgelaufenen Saison zurück. Thielmann beteiligt sich so zwar häufiger am Spiel im letzten Drittel, bringt den Ball dadurch aber nicht häufiger direkt in den gefährlichsten Raum. Werte, die das Profil eines Zehners nicht gerade nahelegen. Dazu blieb seine Arbeit gegen den Ball auf einem hohen Niveau. 61,1 Prozent seiner Defensivduelle konnte Thielmann gewinnen. Dazu kommen 5,86 Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte. Sein Spiel ist also zuletzt nicht nur vom direkten Eins-gegen-eins geprägt. Grundsätzlich bleibt er aber ein dynamischer und aktiver Offensivspieler.

Wo findet Thielmann sein Zuhause?

Thielmanns Zahlen lassen sich definitiv auch nicht wie die eines eines klassischen Zehners lesen. Zwar kann er sich stärker ins Kombinationsspiel und ins letzte Drittel einbringen, die Dribblings, Offensivduelle und Abschlüsse zeigen aber, dass seine größten Stärken weiterhin in der eigenen Dynamik liegen. Für einen zentralen Spielmacher, der vor allem zwischen den Linien als kreativer Taktgeber gefragt ist, fehlt ihm statistisch ein klares, kreatives Alleinstellungsmerkmal. Als Stürmer würde wiederum seine Fähigkeit, aus dem Lauf und über direkte Aktionen zu kommen, stärker eingeschränkt werden.

Eine dauerhaft tiefere Rolle als Rechtsverteidiger würde hingegen einen zentralen Teil seiner offensiven Qualitäten verschenken. Zusätzlich wirkte der 24-Jährige selbst in Liga zwei mehrfach überfordert auf der rechten Defensivposition. Am schlüssigsten erscheint deshalb weiterhin eine offensive Rolle auf der rechten Seite, in der Thielmann genügend Freiheit für eigene Aktionen bekommt, gleichzeitig aber situativ einrücken und seine Arbeit gegen den Ball einbringen kann. Die Zehn scheint damit aktuell nicht wirklich mehr als eine interessante zusätzliche Option zu sein. Denn nach den Daten ist diese Position nicht zwingend die, auf der sein Gesamtprofil am besten zur Geltung kommt.

Nicht die perfekte Position, sondern die perfekte Rolle

Die Generalprobe gegen Paderborn liefert trotzdem einen interessanten Fingerzeig. Thielmann agierte dort zentral hinter der Spitze und fühlte sich in dieser Rolle nach eigener Aussage wohl. Das reicht natürlich nicht aus, um aus dem Vorbereitungstest eine neue Stammposition abzuleiten. Es zeigt gleichzeitig aber, dass Wagner seinem Offensivspieler mehr als nur eine klassische Rolle auf der rechten Seite zutraut. Vielleicht liegt die Lösung für Thielmann am Ende ohnehin weniger in einer starren Positionsbezeichnung als in der richtigen Aufgabenverteilung: genügend Freiheit für seine Dynamik, Möglichkeiten für eigene Vorwärtsaktionen und gleichzeitig die Verantwortung, gegen den Ball aktiv zu bleiben.

Die Daten sprechen dabei weiterhin eher für eine offensive Ausgangsposition auf der rechten Seite als für einen dauerhaften Wechsel ins Zentrum. Für Wagner könnte die Herausforderung deshalb darin liegen, nicht die eine perfekte Position für Thielmann zu finden, sondern die Rolle, in der seine unterschiedlichen Stärken am besten zusammenkommen. Genau das, was in den vergangenen Jahren seit Steffen Baumgart bis dato keinem weiteren Trainer gelungen ist.

Auf welcher Position spielt Jan Thielmann?

Jan Thielmann ist eigentlich auf dem rechten Offensivflügel zu Hause. In der jüngeren Vergangenheit wurde der 24-Jährige aber auch immer wieder als rechter Verteidiger ausprobiert. Das Experiment scheiterte und wurde in der vergangenen Spielzeit ad acta gelegt.

Wie lange hat Jan Thielmann in Köln Vertrag?

Der gebürtige Föhrener steht beim FC noch bis Sommer 2028 unter Vertrag. Der Marktwert wird von transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro eingeschätzt.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Warum es unter René Wagner (noch) keine klaren Verlierer der Vorbereitung gibt

Julian Pauli hat viel Konkurrenz beim 1. FC Köln
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Warum es unter René Wagner (noch) keine klaren Verlierer der Vorbereitung gibt

Beim 1. FC Köln gibt es keine klaren Verlierer der Vorbereitung. Dennoch werden einige Akteure nicht zufrieden sein mit den anstehenden Entscheidungen von FC-Trainer René Wagner. Denn der Kader könnte noch verkleinert werden. Dabei zählt der Coach vor allem auf eine gute Kommunikation mit dem Team.

Die Sommervorbereitung neigt sich langsam dem Ende entgegen und der Kader wird entschlackt werden. Wer allerdings seinen Platz bei den Profis verlieren wird oder zunächst auf der Bank Platz nehmen muss, ist aktuell noch nicht sehr deutlich.

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Nach dem abgeschlossenen Trainingslager und den letzten Testspielen ist der 1. FC Köln diese Woche wieder in den normalen Trainingsalltag zurückgekehrt. Gleichzeitig rückt der Saisonstart näher und damit auch die Frage, welche Spieler sich in der Vorbereitung empfehlen konnten und wer eher enttäuscht hat. In den vergangenen Jahren ließen sich zu diesem Zeitpunkt meist schon klare Gewinner und Verlierer ausmachen. In diesem Sommer fällt dies aber, zumindest auf der Seite der Verlierer, deutlich schwerer. Das liegt unter anderem auch an der Kaderhandhabung des Trainers.

Kommunikation als Schlüssel

Wie wichtig dem neuen Cheftrainer der direkte Austausch mit seinen Spielern ist, machte der gebürtige Dresdner bereits zu Beginn seiner Amtszeit deutlich. Vor seinem ersten Spiel als Cheftrainer sprach Wagner im April über die schwierigen Entscheidungen bei einem großen Kader und erklärte mit Blick auf Spieler die eventuell nicht berücksichtigt werden: „Ich habe mit ein, zwei Spielern auch schon drüber gesprochen, dass die Tendenz besteht. Vor allem mit Jungs, die dann vielleicht enttäuscht sind, nicht mitzufahren. Das ist logisch, aber da versuche ich, frühzeitig zu kommunizieren.“ Dieser Ansatz ist auch für aktuelle Kaderplanung relevant. Eine schwere Vorbereitung muss nicht zwingend bedeuten, dass ein Spieler in Wagners Planungen keine Rolle mehr spielt.

Selbst die Tests erlauben kein klares Urteil

Natürlich gibt es Spieler, für die der Sommer unglücklicher verlief als für andere. Julian Pauli beispielsweise verpasste aufgrund muskulärer Probleme einen wichtigen Teil der Vorbereitung und damit auch die Gelegenheit, sich nach seiner Leihe in Dresden für einen Platz im Bundesligakader zu empfehlen. Auch auf anderen Positionen gibt es Konkurrenzsituationen, in denen einzelne Akteure die Nase vorn haben. Doch selbst die Testspiele lassen nur bedingt Rückschlüsse auf eine Hierarchie ziehen. Wagner testete verschiedene Konstellationen und gab nahezu jedem eine gehörige Menge an Spielzeit. Erst jetzt müssen aus den gewonnen Eindrücken konkrete Entscheidungen entstehen – selbst, wenn es natürlich schon ein Startelf-Gerüst gibt. Es geht auch um den erweiterten Kader und die Gespräche über die künftigen Rollen.

Die Entscheidungen stehen beim FC nun unmittelbar bevor. Nach dem Abschluss der Vorbereitung soll der derzeit zu große Kader verkleinert werden. Wagner kündigte nach den letzten Testspielen an, dass in den kommenden Tagen Gespräche stattfinden werden, wie es mit den einzelnen Spielern weitergeht. Nun wird sich erstmals deutlicher zeigen, welche Eindrücke aus den vergangenen Wochen tatsächlich Konsequenzen haben. Für die Beurteilung der Verlierer dürfte deshalb weniger entscheidend sein, wer in einem Testspiel in der Startelf stand oder nur auf der Bank saß. Viel entscheidender wird sein, wem Wagner dann schlussendlich zum Pflichtspielauftakt das Vertrauen im Kader schenkt. Damit bleibt die Vorbereitung beim FC vorerst nicht mehr als eine Momentaufnahme.

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Die Gewinner der Vorbereitung


Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wer sind die Gewinner der Vorbereitung?

Neuzugang Luka Lochoshvili hat sich neben Tom Krauß, Linton Maina und Luca Waldschmidt in den Vordergrund gespielt. Aber auch Youssoupha Niang hat eine gute Vorbereitung absolviert.

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Ellyes Skhiri zurück beim 1. FC Köln: So hat sich sein Spiel verändert

Ellyes Skhiri scheint mehrere Interessenten zu haben
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Ellyes Skhiri zurück beim 1. FC Köln: So hat sich sein Spiel verändert

Seit Freitag hat der FC seinen gesuchten Sechser gefunden. Und der ist in Köln wahrlich nicht unbekannt. Mit dem Tunesier kehrt ein Routinier mit noch mehr Erfahrung zurück zum 1. FC Köln: Wie hat sich Ellyes Skhiri seit seiner Zeit bei den Geißböcken verändert?

Seit Ellyes Skhiri von Köln nach Frankfurt gewechselt ist, hat sich einiges getan am Geißbockheim. Doch auch der 31-Jährige hat sich weiterentwickelt. Doch was können die Fans vom Rückkehrer erwarten?

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„Der, der zu Köln gehört“, ist wieder zurück in der Domstadt. Mit diesen Worten kündigte Stadionsprecher Michael Trippel Ellyes Skhiri nach seinem Doppelpack zum 3:0-Endstand gegen Eintracht Frankfurt an. Nach drei Jahren Abstinenz durch seinen Wechsel zu besagter Eintracht kehrt Skhiri nun an alte Wirkungsstätte zurück. Wir haben uns die Daten des Tunesiers aus der abgelaufenen Saison (2025/26), sowie seiner letzten Spielzeit im FC-Trikot genauer angeschaut, um eine Frage zu beantworten, die vermutlich einige Fans bewegt: Wie hat sich Ellyes Skhiri seit seiner Zeit beim 1. FC Köln verändert?

Unterschiede in der Offensive

Besonders in der Offensive zeigen sich erhebliche Unterschiede. In seiner letzten Saison beim FC suchte Skhiri wesentlich häufiger selbst den Weg nach vorne. 1,41 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten stehen in der Saison 2022/23 gerade einmal 0,17 in seiner letzten Frankfurter Spielzeit gegenüber. Auch bei den progressiven Läufen fällt der Unterschied deutlich aus: Sein Wert sank von 1,38 auf 0,45 pro 90 Minuten. Dazu kommen weniger Offensivduelle mit 3,76 zu 2,34 und deutlich weniger Ballberührungen im gegnerischen Strafraum. Dort ging es von 1,38 auf 0,67 pro 90 Minuten zurück. Auch bei den Abschlüssen und dem erwarteten Torwert ist die Entwicklung sichtbar: Skhiri kam in Köln auf 0,88 Schüsse und 0,15 xG pro 90 Minuten, in Frankfurt waren es nur noch 0,45 Schüsse und 0,05 xG. Bei der SGE lagen Skhiris Aufgaben somit fast ausschließlich im Defensivbereich.

Nach wie vor ein Fixpunkt

Weniger offensive Aktionen bedeuten allerdings nicht zwangsläufig, dass Skhiri insgesamt weniger in das Spiel eingebunden war. Sein Passvolumen blieb über die drei Jahre nahezu identisch. In Frankfurt brachte er 49,31 genaue Bälle pro 90 Minuten an den Mann, in seiner letzten Kölner Saison waren es 48,57. Verändert hat sich vielmehr die Art, wie er das Spiel mit seinen Zuspielen beeinflusst. Denn die Anzahl seiner langen Pässe stiegen von 2,64 auf 4,12 pro 90 Minuten, während er auch bei den Pässen ins letzte Drittel von 5,11 auf 6,18 zulegte. Skhiri bleibt damit ein wichtiger Faktor im Spielaufbau, sucht seine Lösungen bei Frankfurt aber häufiger über längere Zuspiele und aus einer tieferen Position heraus. Sein Passspiel ist also eine der Konstanten geblieben, während sich vor allem seine offensive Präsenz verändert hat.

Auch defensiv zeigt der Vergleich einige Unterschiede. Die Passwerte deuten bereits darauf hin, dass Skhiri in Frankfurt insgesamt etwas zurückgezogener agierte als noch in Köln. Trotzdem sind die Werte des Sechsers bei zwei klassischen Aktionen in der Hintermannschaft deutlich zurückgegangen. Die Zahl seiner gewonnenen Defensivduelle sank von 6,41 auf 4,79 pro 90 Minuten, bei den Abfangaktionen ging es sogar von 6,73 auf 4,01 zurück. Gleichzeitig wurde der Tunesier in der Luft stärker. Seine gewonnenen Kopfballduelle stiegen von 2,03 auf 2,67 pro 90 Minuten. Von einem generellen defensiven Abbau kann daher nicht die Rede sein. Auffällig ist aber, dass Skhiri in Frankfurt trotz seiner tieferen Spielweise deutlich seltener aktiv in Zweikämpfe eingriff oder gegnerische Angriffe durch abgefangene Bälle unterbinden konnte.

Findet Skhiri beim FC zu alter Stärke zurück?

Insgesamt erklären die Zahlen durchaus, warum man in Frankfurt schlussendlich nicht restlos vom Tunesier überzeugt war. Mit dem Wechsel bekommt Skhiri in Köln die Möglichkeit, noch einmal in einer Umgebung aufzulaufen, in der er die stärksten Leistungen seiner bisherigen gezeigt hat. Gelingt es dem 31-Jährigen, wieder an das Niveau seiner letzten Saison beim FC anzuknüpfen, könnte sich seine Rückkehr für alle Seiten als großer Gewinn herausstellen. Welche Rolle ihm Cheftrainer René Wagner dabei zugesteht, dürfte dafür ein entscheidender Faktor sein. Denn zur Wahrheit der Statistiken gehört auch, dass Skhiri in der abgelaufenen Saison nur knapp halb so viele Minuten wie in seiner letzten FC-Saison sammeln konnte.


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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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