Rav van den Berg muss um seine Chance kämpfen – Kann der Königstransfer beim 1. FC Köln endlich durchstarten?

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
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Rav van den Berg muss um seine Chance kämpfen – Kann der Königstransfer beim 1. FC Köln endlich durchstarten?

Im vergangenen Sommer galt er als der Königstransfer der Geißböcke: Rav van den Berg wurde für rund acht Millionen Euro verpflichtet, der teuerste Abwehrspieler in der Vereinshistorie. Die Erwartungen konnte der Innenverteidiger nicht erfüllen. Rav van den Berg kämpft beim 1. FC Köln um seine Chance.

Auf den 20. Dezember des vergangenen Jahres fiel ein Spieltag, der die Saison des 1. FC Köln eigentlich ziemlich gut einfängt. Nachdem die Kölner über lange Zeit auf Augenhöhe gegen Union Berlin spielten, verlor das Team von Lukas Kwasniok durch einen Moment der Unaufmerksamkeit die Spielkontrolle. Einen auf den ersten Blick ungefährlichen Diagonalball schätzte Rav van den Berg falsch ein und bekam die Kugel als letzter Mann an den abgespreizten Arm. Da auf dem linken Flügel ein Köpenicker freie Bahn gehabt hätte, wurde der Niederländer für das Unterbinden einer klaren Torchance vom Platz gestellt. Der FC kassierte in Unterzahl kurz vor Schluss das 0:1 und musste zum Jahresabschluss eine Niederlage hinnehmen. Ein Spiel, das fast symptomatisch für den Innenverteidiger steht. So richtig konnte der Niederländer in der abgelaufenen Saison nämlich nicht überzeugen. Nun steht Rav van den Berg beim 1. FC Köln auf dem Prüfstand.

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Der 1. FC Köln hat eine durchwachsene Saison erlebt. So auch Rav van den Berg individuell. Als die Kölner im vergangenen Sommer rund acht Millionen Euro nach Middlesbrough überwiesen, werden sich vermutlich alle Beteiligten etwas mehr von dem Wechsel versprochen haben. In den letzten sechs Spielen der abgelaufenen Saison kam der 21-Jährige gar nicht zum Einsatz. Medial wurde zwischenzeitlich über eine Transferklausel spekuliert, die der FC bei einer gewissen Einsatzzahl nach England hätte überweisen müssen. Cheftrainer René Wagner dementierte dies und erklärte, seine geringe Einsatzzeit habe nur sportliche Gründe. Unter dem Dresdner kam Van den Berg nur gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz.

Feste Verpflichtung des Konkurrenten

Viel besser ist die Aussicht auf mehr Spielzeit in der kommenden Saison bisher nicht geworden. Mit Jahmai Simpson-Pusey verpflichten die Geißböcke eine Leihgabe der vergangenen Saison für rund fünf Millionen Euro fest und deuten damit eine interne Rangliste an, die bereits in den vergangenen Spielen sichtbar wurde. Zwar hat Cenk Özkacar den Verein wieder verlassen und somit eine freie Position in der Innenverteidigung geschaffen, jedoch darf man berechtigte Zweifel äußern, ob der FC mit zwei jungen Innenverteidigern in der Startelf plant. Ein Neuzugang mit etwas mehr Erfahrung erscheint die realistische Alternative, da auch Joel Schmied nicht restlos überzeugte. Und zum jetzigen Zeitpunkt hat der Engländer die Nase unter den jungen Innenverteidigern vorn.

Dennoch wird der Niederländer in der Vorbereitung die Chance bekommen, sich zu beweisen. Das stellte Wagner gegen Ende der Saison bereits in Aussicht. „Es geht für ihn darum, im Sommer wiederzukommen und um seine Position zu kämpfen“, sagte der 37-Jährige. Am Geißbockheim hat man den talentierten Innenverteidiger also noch nicht abgeschrieben. Und das aus gutem Grund. Van den Berg zeigte immer wieder gute Einsätze und zeigte, dass er das Potential besitzt in der Bundesliga zu bestehen. Vor allem durch sein Stellungsspiel und seiner Fähigkeit, Spielsituationen zu antizipieren, glänzte der 21-Jährige phasenweise. Doch konstant gelang ihm dies nicht, weshalb sich die Rangordnung in der Innenverteidigung zu seinen Ungunsten verschob.

Von Verletzung ausgebremst

Eine Entwicklung, die auch mit Verletzungspech verbunden ist. Denn der Start des Niederländers sah vielversprechend aus. Bei seinem Debüt gegen den SC Freiburg durfte van den Berg von Beginn an ran und zeigte beim 4:1-Heimsieg eine starke Leistung. So auch in der Folgewoche in Wolfsburg. Auch gegen die Niedersachsen spielte der Abwehrspieler stark, verschuldete aber durch ein verlorenes Kopfballduell gegen Wolfsburg-Stürmer Amoura ein Gegentor. Nachdem er bei einem Foulspiel unglücklich auf der Schulter landete, musste der Innenverteidiger nach rund 70 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Schulterverletzung brachte Van den Berg aus dem Rhythmus. Nach seiner Rückkehr am zwölften Spieltag kam er nicht mehr wirklich in Fahrt und konnte sich bis zur Entlassung von Lukas Kwasniok nur selten mit guten Leistungen empfehlen.

Van den Berg steht somit vor einer schwierigen Situation. In sechs von sieben Spielen unter dem neuen Cheftrainer kam er nicht zum Einsatz und wird sich berechtigte Sorgen um seine Einsatzzeiten machen. Dennoch traut der FC dem Niederländer eine Menge zu. Sonst wäre man auch vermutlich nicht bereit gewesen acht Millionen für ihn auf den Tisch zu legen. Gerade aufgrund der hohen Ablösesumme wird man in Köln ein besonderes Interesse daran haben, dass Van den Berg seine Chance nutzt und sich im Sommer als Option für Wagner empfiehlt. Denn auch der Innenverteidiger gehört in das Konzept, talentierte Spieler kaufen, weiterentwickeln und für einen möglichst hohen Betrag wieder veräußern. Dass auch van den Berg den FC als Sprungbrett in die Premier League sieht, ist kein Geheimnis.


Fünf Clubs, ein Ziel – Wie gut passt Said El Mala zu den interessierten Teams der Premier League?

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Fünf Clubs, ein Ziel – Wie gut passt Said El Mala zu den interessierten Teams der Premier League?


Vergangenen Sonntag gewann die deutsche Nationalmannschaft mit einem fulminanten 7:1 gegen Curaçao. Nicht mit dabei – Said El Mala. Aber auch trotz fehlender WM-Nominierung, dürften die kommenden Wochen für den 19-Jährigen ziemlich interessant werden. Wie gut passt Said El Mala in die Premier League?

Die Zukunftsplanung läuft bereits auf Hochtouren. Nach dem geplatzten Wechsel zum FC Brentford, bringen sich nun die nächsten englischen Teams in Stellung.

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Eigentlich schien der Abschied des Youngsters schon perfekt zu sein. Brentford bot dem FC eine Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro plus realistisch erreichbaren Boni bis zu fünf Millionen Euro. Zusätzlich hätten die Kölner eine Weiterverkaufsbeteiligung erhalten. Thomas Kessler akzeptierte das Angebot und alles deutete auf einen Abgang hin. In den sozialen Medien verabschiedeten zahlreiche Fans bereits ihren Shootingstar, doch die El-Mala-Seite ließ den Deal platzen. Jetzt sollen sich einige weitere Premier League-Teams mit einer Verpflichtung des 19-Jährigen auseinandersetzen. Als Interessenten werden Newcastle United, der FC Chelsea, der FC Liverpool, Nottingham Forest und Tottenham Hotspur gehandelt.

Profil passt nach England

Dass so viele englische Vereine sich um den Youngster bemühen, ist kein Zufall. El Malas Profil scheint wie gemacht für die Premier League. Neben seiner immensen Geschwindigkeit, besonders mit dem Ball, verfügt der Krefelder über eine für einen Flügelspieler seltene Physis. Mit seiner Größe von 1,87 Meter, dürfte die härtere Gangart auf der Insel den 19-Jährigen nicht vor besondere Probleme stellen. In dieser Saison bewies er mehrfach seine Durchsetzungsfähigkeit im körperlichen Eins-gegen-Eins mit vielen Bundesligaverteidigern. Neben der sportlichen Komponente bleibt aber eben auch die finanzielle. Abgesehen vom FC Bayern, wird wohl kein deutscher Verein in der Lage sein, die geforderten 50 Millionen Euro für den Dribbler auf den Tisch zu legen. Somit rückt nach jetzigem Stand ein Wechsel zum BVB in weite Ferne. In England dürfte das finanzielle Paket für keinen Verein zum Problem werden. Besonders spannend ist hierbei, dass vier der fünf genannten Vereine dringenden Bedarf auf dem linken Flügel haben.

Flügelsuche in London

Die Spurs stehen nach einer desaströsen Saison vor einem großen Umbruch. Nach dem Fast-Abstieg möchte man den Klub kernsanieren und schaut sich bereits intensiv auf dem Transfermarkt um. Dabei ist den Nord-Londonern wohl Said El Mala ins Auge gestochen. Trainer Roberto De Zerbi soll ein großer Fan des 19-Jährigen sein. Tottenham spielte unter dem Italiener zum Saisonende in einem 4-2-3-1-System. Da Wilson Odobert mit einem Kreuzbandriss noch lange ausfällt, verbleibt den Spurs ein einziger nomineller linker Flügel, der 18-jährige Leihrückkehrer Mikey Moore. Daher wurden neben El Mala auch schon einige andere Namen mit den Londonern in Verbindung gebracht. Beispielsweise Savinho von Manchester City oder auch Cody Gakpo vom FC Liverpool, die preislich in eine ähnliche Kategorie wie der Deutsche fallen dürften. In England mehren sich Gerüchte, dass es schon die ersten Kontakte gegeben habe.

Mit dem FC Chelsea befindet sich ein weiterer Londoner Club auf Suche nach einer Verstärkung für Linksaußen. Alejandro Garnacho und Jamie Gittens stellten sich im Verlauf dieser Saison als Flops heraus, sodass man dringenden Bedarf auf dem linken Flügel sieht. Dabei gibt es aber einen Haken. Xabi Alonso wird zur neuen Saison der Cheftrainer der Blues. Das Problem: In seiner Zeit bei Bayer Leverkusen spielte der Spanier meist mit einem 3-4-2-1, ohne echten Flügel sondern mit Halbraumzehnern. Der FC spielte unter Lukas Kwasniok zwar recht häufig mit der selben Formation, die Flügel standen jedoch deutlich breiter als es bei den Leverkusener Offensivspielern üblich war. Da El Mala aber ohnehin den Weg nach innen sucht, könnte sich diese Umstellung aber auch als Vorteil entpuppen.

Teurer Abgang verursacht Vakanz

Für rund 80 Millionen Euro verlässt Anthony Gordon Newcastle United in Richtung Barcelona. Auch Newcastle hat durch diesen Verkauf mit Harvey Barnes nur noch einen nominellen Linksaußen im Kader. Coach Eddie Howe lässt seine Mannschaft meist in einem offensiven 4-3-3 spielen. Als inverser Flügel könnte El Mala seinen Zug zum Tor ideal ausspielen und Gordons Abgang auffangen. Die Magpies wurden aber auch mit weiteren Flügelspielern in Verbindung gebracht. Demnach sehen sie beispielsweise Bazoumana Touré und Cody Gakpo als Alternativen. Zuletzt scheiterte ein Transfer von Víctor Muñoz von Osasuna, da Liverpool den Deal kurz vor Schluss kaperte.

Somit könnte man meinen, dass der LFC die Baustelle auf dem linken Flügel geschlossen hat. Doch die Reds haben offenbar noch nicht genug. Ganz oben auf der Liste steht wohl Yan Diomande von RB Leipzig. Mit einer ersten Offerte von 90 Millionen Euro und zehn Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen, ist man bei den Leipzigern umgehend abgeblitzt. Ein nächstes Angebot von rund 120 Millionen Euro wird wohl vorbereitet. Sollte auch dieses abgelehnt werden, rückt eventuell Said El Mala in den Fokus des LFC. Aktuell scheint ein Transfer des 19-Jährigen aber keine Priorität zu haben.

Nottingham erscheint aktuell am unwahrscheinlichsten

Und dann ist da noch Nottingham Forest. Der Traditionsverein dürfte aber nicht gerade die besten Karten im Buhlen um den 19-Jährigen haben. Mit Callum Hudson-Odoi sind die Tricky Trees eigentlich auf der linken Seite gut aufgestellt. Der dreimalige Nationalspieler Englands ist zurzeit verletzt, wird aber noch in der Vorbereitung wieder zur Verfügung stehen. Hudson-Odoi hat noch zwei Jahre Vertrag und aktuell gibt es keine Anzeichen, dass es früher zu einem Abschied kommen würde. Zudem würde ein Wechsel in den Norden Englands nicht den ganz großen Sinn machen, wenn El Mala denn wirklich nach höherem als Brentford strebe. Der Club hat so gerade die Klasse gehalten. Finanziell dürfte der Transfer für Nottingham genauso wie für alle andere Teams stemmbar sein.

Bisher ist noch kein neues Angebot beim 1. FC Köln eingetroffen. Stand jetzt ist also ein Wechsel zu keinem dieser Teams konkret. Zusätzlich ist fraglich, ob alle genannten Vereine bereit wären, Saids älteren Bruder Malek El Mala, ebenfalls zu verpflichten. Dies könnte womöglich zu einem entscheidenden Faktor im Poker um das Talent werden. Am finanziellen Gesamtpaket dürfte ein Transfer nach England aber nicht scheitern.


Wer unterstützt Ragnar Ache? Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Ragnar Ache jubelt nach dem Treffer im Rheinderby
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Wer unterstützt Ragnar Ache? Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Im Saisonfinale mussten die Geißböcke ohne echten Zielstürmer auskommen. Dort hatte zuvor Ragnar Ache eine gute Figur gemacht, doch der Angreifer hatte sich bekanntlich verletzt. Es fehlten die Alternativen. Für die kommende Saison soll wohl Unterstützung her: Könnten diese Stürmer für den 1. FC Köln interessant werden?

Es war eine Schrecksekunde als Ragnar Ache zu Beginn der zweiten Hälfte beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli nach einem Zweikampf verletzt auf dem Boden liegen blieb. Der Angreifer konnte nicht weitermachen und wurde in der 51. Minute ausgewechselt. Ache fiel für die restlichen vier Spiele aus und offenbarte damit ein Problem. Dem FC fehlt es im Sturm an Alternativen. Daher suchen die Domstädter wohl nach Verstärkungen in der Sturmspitze. Und es gibt einige Kandidaten, die passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um konkrete Gerüchte.

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Mit 49 geschossenen Toren beendete der FC die Saison als beste Offensive des unteren Tabellendrittels. Dennoch sucht man nach Ergänzungen für das Sturmzentrum. Möglicherweise könnten zwei bundesligaerfahrene Spieler dabei interessant werden. Mit Myron Boadu und Jonas Wind kommen gleich zwei Torjäger, die ihr Können im deutschen Oberhaus bereits bewiesen haben, ablösefrei auf den Markt. Boadu wechselte im Sommer 2024 leihweise zum VfL Bochum. Auch wenn die Bochumer am Ende der Saison abstiegen, gelangen dem Niederländer in 19 Einsätzen neun Tore und eine Vorlage. Eine starke Quote für einen Absteiger. Im vergangenen Sommer wechselte er zur PSV Eindhoven. Dort kam er nur selten zum Zug und kommt in der Liga auf gerade einmal 323 Minuten, in denen er immerhin drei Tore erzielen konnte. Sein Vertrag beim niederländischen Meister wurde nicht verlängert, sodass er ablösefrei auf den Markt kommt.

Rückkehr ans Geißbockheim?

Dasselbe gilt für Jonas Wind. Nach einer Saison zum Vergessen läuft sein Vertrag in Wolfsburg aus und der Däne sucht eine neue Herausforderung. Nur fünf Mal stand der 27-Jährige in der Startelf und erzielte in insgesamt zwölf Einsätzen nur ein Tor. Eine Quote, die definitiv nicht die Fähigkeiten des Angreifers beschreibt. Das zeigt seine Torausbeute aus den Vorsaisons. In den übrigen 103 Bundesligaspielen für die Wölfe gelangen ihm 31 Tore und elf Assists. Qualität die dem FC definitiv helfen würde.

Sollte der FC bereit sein Ablösesummen zu bezahlen, gibt es im In- und Ausland eine Menge spannender Optionen. Da wäre zum einen Mateusz Zukowski vom 1. FC Magdeburg. 20 Torbeteiligungen in 21 Spielen stehen für den Polen zu Buche. Das dürfte einige Erstligisten auf den Plan rufen. Zukowskis Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Eine mittlere einstellige Millionensumme scheint realistisch.

Zu viele Mitbewerber?

Auch Elmin Rastoder ist bereit für den nächsten Schritt. Dem mazedonischen Nationalspieler gelang mit dem FC Thun die Sensation. Als Aufsteiger gewannen die Thuner die schweizer Meisterschaft. Rastoder trug mit 21 Torbeteiligungen einen maßgeblichen Anteil zu diesem Erfolg bei. Trotz der damit einhergehenden Champions League-Qualifikation, scheint ein Wechsel im Sommer das realistischste Szenario zu sein. Der HSV und Borussia Mönchengladbach wurden bereits mit dem 24-Jährigen in Verbindung gebracht. Aufgrund seines 2027 auslaufenden Vertrags und einem Marktwert von vier Millionen Euro, dürfte der Mazedonier etwas billiger als Zukowski werden.

Bamba Dieng ist der wertvollste Spieler dieser Liste. Mit einem Marktwert von 15 Millionen Euro käme der Senegalese vom FC Lorient normalerweise wohl nicht für den 1. FC Köln in Frage. Wäre da nicht sein auslaufender Vertrag diesen Sommer. In der Ligue 1 kommt der 26-Jährige auf elf Scorer in 22 Spielen. Das ruft natürlich auch stärkere Teams als den FC auf den Plan. Unter anderem Betis Sevilla und Lazio Rom wurde Interesse nachgesagt. Vermutlich wären die Geißböcke durch den Klassenerhalt aber zumindest nicht chancenlos. Im Verlauf der Saison haben wohl auch Werder Bremen und St. Pauli sich mit einer Verpflichtung des Senegalesen beschäftigt. Ob die Domstadt aber die erste Wahl des Angreifers wäre, darf aufgrund der vielen Mitbewerber zumindest hinterfragt werden.

Wird ein bestehendes Gerücht konkret?

Elias Havel soll wohl bereits auf dem Zettel des 1. FC Köln stehen. Ende April berichteten mehrere Medien über ein Kölner Interesse an dem 23-Jährigen Österreicher. Nach einer überzeugenden Saison ziehen die Hartberger die Kaufoption in Höhe von rund 300.000 Euro. Über den Sommer hinaus wird der 13 Tore-Mann jedoch wohl nicht bleiben. Der Wechsel in eine Topliga scheint das nächste logische Ziel. Erich Korherr, der Obmann (Präsident/Vereinsvorsitzender), forderte zuletzt öffentlich eine hohe siebenstellige Millionsumme im Interview bei „Sky“ für seinen Torjäger.

Ob der FC bereit ist, zum jetzigen Stand solche Summen zu bezahlen, darf angezweifelt werden. Zumal man mit Ragnar Ache bereits einen guten Bundesligastürmer in den eigenen Reihen hat. In der abgelaufenen Saison kam er in der Bundesliga auf zwölf Torbeteiligungen, doch seine Verletzungsanfälligkeit sorgt dafür, dass man sich eben nicht auf ihn als Option beschränken kann. Eine Verstärkung ist somit zwingend nötig, um den 27-Jährigen zu entlasten.


Lose Gerüchte, auslaufender Vertrag, die Suche nach Konstanz – Hat Luca Waldschmidt eine Zukunft beim 1. FC Köln?

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli
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Lose Gerüchte, auslaufender Vertrag, die Suche nach Konstanz – Hat Luca Waldschmidt eine Zukunft beim 1. FC Köln?

Während fast täglich Gerüchte über Said El Mala und/oder Jakub Kaminski aufploppen, ist es beim Rest der Mannschaft recht still. Dabei ist längst nicht gesagt, dass alle Spieler auch beim FC bleiben. Aktuell wurde ein Name mit Hannover 96 in Verbindung gebracht – mehr aber auch nicht. Hat Luca Waldschmidt eine Zukunft beim 1. FC Köln?

Vor wenigen Tagen feierten Luca Waldschmidt und seine Frau Gianna ihre Hochzeit. Im Kreise von Freunden und Familie wurde das Paar auf Mallorca getraut. Während die Eheschließung einen wichtigen Meilenstein im Privatleben des 30-Jährigen markiert, ist seine berufliche Zukunft bisher noch nicht geklärt.

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Luca Waldschmidt ist womöglich der Spieler, der die Höhen und Tiefen, die der 1. FC Köln durchlebt, am ehesten personifiziert. Auch in dieser Saison pendelte der Offensivmann zwischen Licht und Schatten und blieb ein Dauerthema unter den FC-Fans. Nach der dritten Saison für die Geißböcke fehlt es dem Ex-Wolfsburger weiterhin an Konstanz. Nun geht er in sein letztes Vertragsjahr. Eine Trennung im Sommer ist daher alles andere als ausgeschlossen. Für den FC wäre das die letzte Chance Waldschmidt zu Geld zu machen.

Starke Statistiken

Sollte sich also ein Verein intensiv um Waldschmidt bemühen, würde man ihm vermutlich keine Steine in den Weg legen. Denn auch in dieser Saison kam der Offensivspieler nicht über die Jokerrolle hinaus. Ein potenzieller Club wurde nun mit Hannover 96 genannt. Doch wirklich viel ist an dem Gerücht (noch) nicht dran. Die „Neue Presse“ mutmaßt, dass der neue Geschäftsführer Jonas Boldt auf die Streichlisten der Bundesligisten zugeht und möglicherweise dann auch Luca Waldschmidt von Interesse sein könnte. Immerhin hatte Waldschmidt mal gesagt, er könne besonders gut mit 96-Coach Christian Titz. Mehr ist an dem Gerücht (noch) nicht dran.

Sportlich lief es bei Waldschmidt in der vergangenen Saison durchwachsen. Insgesamt kam der Offensivspieler auf gerade einmal 666 Minuten, in denen er aber eine beeindruckende Quote vorweisen kann. Fünf Tore und vier Vorlagen stehen  zu Buche. Damit liegt er in der vereinsinternen Scorerliste auf einem geteilten vierten Platz. Waldschmidt kann dem FC also mit seinen Fähigkeiten helfen. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Wichtigkeit Waldschmidts in der Mannschaft. Der 30-Jährige gehört zu den dienstälteren Spielern beim FC und kennt das Umfeld und den Verein. Als der ehemalige Nationalspieler nach der Winterpause von Ex-Coach Lukas Kwasniok für das Spiel in Heidenheim aus dem Kader gestrichen wurde, sei diese Entscheidung bei der Mannschaft wohl nicht besonders gut angekommen.

Mit dem Trainerwechsel änderte sich seine Situation erneut. René Wagner schien bei Waldschmidt den richtigen Ton gefunden zu haben. Der Angreifer wirkte wie ausgetauscht. Zwischenzeitlich gelangen ihm in drei Spielen drei Torbeteiligungen und der FC sicherte sich den Klassenerhalt. Doch auch dieser kurzzeitige Höhenflug scheint schon wieder vorbei zu sein. Zum Ende der Saison folgte ein schwacher Auftritt gegen Heidenheim und ein Kaderplatz ohne Einsatz in München am letzten Spieltag der Saison. Die vergangenen Duelle zeigen aber auch: Waldschmidt kann funktionieren, wenn man ihm das nötige Vertrauen schenkt.

Es fehlt die Konstanz

Das Problem bleibt aber unverändert. Seit seinem Wechsel nach Köln im Sommer 2023 hatte Waldschmidt einige Momente, in denen er die FC-Fans ins Staunen brachte. Oft genug stand der Offensivspieler aber auch sinnbildlich für Harmlosigkeit in der Offensive und schaffte es nie, über einen langen Zeitraum mit guten Leistungen zu überzeugen. Die Qualität die der 30-Jährige an seinen besten Tagen mitbringt, bekommt er einfach zu selten auf den Platz. Die Zusammenarbeit zwischen Wagner und Waldschmidt hat zumindest kurzzeitig angedeutet wie es funktionieren kann. Aber selbst unter seinem Fürsprecher, fand der gebürtige Siegener nicht den Weg in die Startelf. Ob die Festanstellung Wagners für einen erneuten Leistungsschub beim Linksfuß sorgt, wird sich in der anstehenden Saison klären. Noch ist nicht abzusehen wie sich seine Situation im Sommer entwickeln wird. Der FC wird aber nicht alles daran setzen die Nummer sieben loszuwerden. Wenn ein Verein jedoch bereit ist eine marktgerechte Ablöse zu zahlen, würde man dem Spieler wohl keine Steine in den Weg legen. Waldschmidts Vertrag läuft im Sommer des nächsten Jahres aus.