Said El Mala in der Endauswahl: FC-Youngster darf vom Golden Boy träumen und trainiert wieder – Wagner testet U19-Stürmer

Said El Mala und Mikey Moore wieder im Training
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Said El Mala in der Endauswahl: FC-Youngster darf vom Golden Boy träumen und trainiert wieder – Wagner testet U19-Stürmer

Zwischen Geißbockheim und internationaler Auszeichnung: Said El Malas Karriere geht weiter steil nach oben. Nach seiner starken Premierensaison beim 1. FC Köln und dem kürzlichen Debüt bei der deutschen Nationalmannschaft hat der 20-Jährige es nun in die Endauswahl für den Golden-Boy-Award geschafft.

Der Trainingsplatz füllt sich am Geißbockheim. Bei der Einheit am Dienstagvormittag gab es bereits die nächsten Rückkehrer: Said El Mala und Mikey Moore waren wieder mit dabei. Genauso wie ein weiteres neues Gesicht: U19-Angreifer Kevin Ekweribe darf sich ebenfalls zeigen. El Moore kehrten mit viel Selbstvertrauen von der Länderspielreise zurück, einer hat sogar eine Auszeichnung im Blick. Said El Mala hat es in die Endauswahl für den Golden-Boy-Award geschafft und gehört damit zu den letzten verbliebenen 25 Talenten auf der Liste.

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Seit 2003 vergibt die italienische Zeitung „Tuttosport“, in diesem Jahr gemeinsam mit transfermarkt.de, eine Auszeichnung für den besten Nachwuchsspieler Europas. Die Talente müssen ab 2006 geboren sein und im Bewertungszeitraum in einer der europäischen Top-Ligen aktiv sein.

Said El Mala unter den letzten 25 beim Golden Boy 2026

Nach einer starken Premierensaison mit 13 Toren und fünf Assists wurde El Mala im Kalenderjahr 2026 für den Award nominiert. Eine Jury aus Sportjournalisten verschiedener Länder konnte für die U21-Talente abstimmen. In der ersten Runde im Mai konnten auch noch Fans an der Abstimmung teilnehmen. Jeden Monat wurden dann die Letztplatzierten gestrichen. Bei einer Gala Anfang Dezember wird der glückliche Gewinner bekannt gegeben.

Es handelt sich nicht um einen offiziellen Titel, aber um eine renommierte Auszeichnung. Erstmals konnten es monatlich auch neue Spieler in die Liste schaffen. Das finale Wort am Ende der Wahl hat dann die Jury. Neben El Mala sind mit Lennart Karl und Finn Jeltsch noch zwei weitere deutsche Youngsters in der Endauswahl vertreten. Aus der Bundesliga kommen noch Konstantinos Kartestas und Joane Gadou vom BVB hinzu. Mikey Moore war auch in den vorherigen Listen vertreten, schaffte es aber nicht in die 25.

El Malas Leistungen hatten in der vergangenen Saison für Furore gesorgt und das Interesse von zahlreichen Top-Klubs im Sommer geweckt. Der 20-Jährige war in Deutschland in der Sommer-Transferperiode zwischenzeitlich das Gesprächsthema Nummer eins. Letztlich entschied er sich jedoch für einen Verbleib am Geißbockheim und feierte zuletzt sein Debüt bei der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Jürgen Klopp.

Podolski schaffte es 2005 unter die besten drei

2024 war mit Max Finkgräfe letztmals ein FC-Profi für den Award nominiert. Die Kölner Fans stimmten zu Beginn fleißig ab für den Außenverteidiger, der die erste Runde mit 50 Prozent aller Stimmen zunächst gewann. Doch dann flog er aus der Wertung, als der FC in die 2. Bundesliga abstieg. Denn an der Wahl dürfen nur Spieler der ersten Liga teilnehmen. Der bislang einzige FC-Spieler, der es unter die besten drei schaffte, war Lukas Podolski. Das Kölner Eigengewächs belegt 2005 den dritten Platz hinter Wayne Rooney und Lionel Messi.

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Said El Mala über die DFB-Euphorie und den Klopp-Faktor: „Das sieht man dann auch auf dem Platz“

Jürgen Klopp und Said El Mala beim Länderspiel gegen Serbien
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Said El Mala über die DFB-Euphorie und den Klopp-Faktor: „Das sieht man dann auch auf dem Platz“

Für Said El Mala und die deutsche Nationalmannschaft steht am Sonntag die letzte Begegnung in der laufenden Länderspielpause auf dem Programm. Es kommt zum Wiedersehen mit der griechischen Nationalmannschaft, gegen die der erste DFB-Kader noch kürzlich mit 0:1 unterlag. In einem Interview sprach der FC-Profi nun über den Zusammenhalt mit seinen neuen Teamkollegen und das Besondere an Bundestrainer Jürgen Klopp.

Es war ein Abend für die Geschichtsbücher! Jürgen Klopp durfte am vergangenen Donnerstag gegen Serbien seinen ersten Sieg als Bundestrainer feiern und verhalf gleich mehreren Spielern zu ihrem Debüt bei der Nationalmannschaft. Einer davon war Said El Mala. Der Shootingstar des 1. FC Köln kam nach der Halbzeit für Serge Gnabry in die Partie und wurde damit zum 44. Nationalspieler in der Vereinshistorie des FC.

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Wie man es von Jürgen Klopp schon aus seinen vorherigen Klubstationen gewohnt ist, zeichnet den Coach vor allem die enge Bindung zu seinen Spielern aus. Nach Abpfiff unterhielten El Mala und der 59-Jährige sich noch einige Zeit auf dem Spielfeld und hatten dabei sichtlich gute Laune. In einem Interview mit Sky und RTL sprach der FC-Profi nun über den neuen Bundestrainer, wobei er regelrecht ins Schwärmen geriet. „Er ist einfach ein Trainer, der offen und ehrlich mit dir ist. Wir müssen es ja nicht kleiner reden, als es ist: Er hat eine Riesenkarriere hingelegt. Er weiß auch, was er macht, und das wissen die Spieler. Dann hört man auch noch mal anders zu, als wenn ein anderer Trainer vor dir steht. Und ja, das gibt, glaube ich, allen so ein Gefühl von ‚Okay, das kann was werden‘“, so El Mala.


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Said El Mala über Jürgen Klopp: „Macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren“

Viele Fans und Experten reden häufig vom sogenannten Klopp-Faktor. Der Umgang mit den Spielern, seine Emotionalität und sein öffentlicher Auftritt sind nur einige Aspekte, die Klopp so beliebt machen. El Mala betont diesbezüglich: „Der ist wirklich schwer zu beschreiben. Den muss man miterleben – hautnah. Der Coach ist so nah an uns dran und gibt uns allen so ein Gefühl, ein Teil davon zu sein. Wie er mit uns spricht, wie er uns anzündet – auch vor dem Spiel oder in der Woche. Das gibt einfach ein gutes Gefühl. Es macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren. Auch mit der Truppe, die da ist. Jeder versteht sich mit jedem gut. Und das sieht man dann, glaube ich, auch auf dem Platz.“

Wiedersehen mit Griechenland

Klopp will beim DFB eine neue Ära einleiten. Dafür hat er für die erste Länderspielpause gleich zwei Kader nominiert, um gleich mehreren Profis die Chance zu geben, sich vor dem neuen Bundestrainer zu präsentieren. Nachdem der erste Kader sich gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) noch schwergetan hatte, lief es für den zweiten Kader gegen Serbien (2:0) umso besser. Am kommenden Sonntag kommt es dann zum erneuten Aufeinandertreffen gegen die Griechen, wobei Fans und Experten dann auch einen direkten Vergleich zum ersten Kader ziehen können.

DFB-Team brennt auf Revanche

Die Truppe um El Mala ist jedenfalls heiß: „Da ist noch eine Rechnung offen. Wir brennen, haben Bock auf das Spiel. Wir werden uns gut vorbereiten. Und dann werden wir hoffentlich eine Schlacht hinlegen. Ich habe schon mal mit der U21 in Griechenland gespielt. Da war es zwar nicht so voll, aber man hat schon gespürt, dass sie auch eine gute Fankultur haben. Wir werden uns darauf vorbereiten.“

Für den FC-Profi liegt sein emotionales Debüt nun in der Vergangenheit. Jetzt gilt es, den vollen Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten und Klopp davon zu überzeugen, dass er der richtige Spieler für eine neue DFB-Ära ist: „Wenn mir jemand vor drei, vier Jahren gesagt hätte, dass ich mein Debüt gebe, hätte ich es nicht geglaubt. Es fühlt sich einfach gut an. Aber jetzt geht es darum, weiterzumachen, weiterzuarbeiten.“

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DFB-Debüts gegen Serbien: FC kassiert Million-Betrag für Jonas Urbig und zahlt ihn an Said El Mala

Jonas Urbig im Trikot des FC Bayern München
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DFB-Debüts gegen Serbien: FC kassiert Million-Betrag für Jonas Urbig und zahlt ihn an Said El Mala

Die Freude beim FC und seinen Anhängern war groß. Sieben Jahre nach dem letzten DFB-Einsatz von Jonas Hector haben die Kölner endlich wieder einen Nationalspieler. Beim 2:0-Sieg gegen die Serben feierte Said El Mala seine Premiere. Zudem darf sich der FC auch über das Debüt von Torwart Jonas Urbig freuen, da offenbar nun weitere Bonuszahlungen von den Bayern nach Köln fließen. Allerdings wird die Freude getrübt.

Die Fans des 1. FC Köln warteten am Donnerstagabend sehnlichst auf sein Debüt – nach der Halbzeit war es dann endlich so weit. Said El Mala kam mit der Nummer sieben auf dem Rücken ins Spiel für Kapitän Serge Gnabry und reihte sich auf der linken Seite ein.

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Von Felix Rasten

Auch wenn dem 20-Jährigen die Nervosität ein wenig anzumerken war und noch nicht alles klappen wollte, überwog vor allem die Freude über das Debüt und den starken 2:0-Erfolg der deutschen Mannschaft gegen die Serben. Doch der FC hatte nicht nur Grund zur Freude wegen des El-Mala-Debüts. Auch Bayern-Keeper Jonas Urbig, der etliche Jugendabteilungen beim 1. FC Köln durchlief und in der Saison 2024/25 seine Premiere bei den FC-Profis feierte, stand erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft auf dem Platz.

FC kassiert dank Bonuszahlungen für Urbig

Urbig sollte ursprünglich die neue Nummer eins bei den Geißböcken zwischen den Pfosten werden. Nach einigen Startschwierigkeiten in der Saison 2024/25 bekam Marvin Schwäbe jedoch wieder den Vorzug, woraufhin sich Urbig im Winter Richtung Säbener Straße verabschiedete. Für eine feste Ablösesumme von sieben Millionen Euro sicherte sich der FC Bayern die Dienste des Keepers. Hinzu kommen mögliche Bonuszahlungen, die primär an Einsätze geknüpft sind. Laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat der FC schon weitere zwei Millionen Euro kassiert, weil Urbig bereits über 30 Pflichtspiele (34 Einsätze, Stand: 2. Oktober 2026) für den deutschen Rekordmeister absolviert hat. Besonders lukrativ soll laut dem Bericht die Zusatzzahlung für ein Debüt bei der deutschen Nationalmannschaft sein, welche nun an die Kölner fließt. Laut dem Blatt kassiert der FC offenbar rund eine Million Euro für den Urbig-Einsatz gegen Serbien. Die Bonuszahlungen für Urbig laufen auch in Zukunft weiter und könnten inklusive der fixen Ablösesumme auf 15 Millionen Euro anwachsen.

Die Freude über das Geld ist wohl aber nur von kurzer Dauer, denn bei der Vertragsverlängerung von El Mala im vergangenen Sommer hat der Youngster laut einem Bericht der „Sportbild“ wohl mit dem FC einige Leistungsprämien vereinbart. Durch seinen ersten Einsatz im DFB-Dress muss der FC jetzt offenbar rund 100.000 Euro an El Mala abtreten. Weitere Bonuszahlungen fließen bei seinem fünften, zehnten und 15. Einsatz für Deutschland. Von der Urbig-Prämie wird am Ende also wahrscheinlich nicht mehr so viel übrig sein. Dennoch überwiegt am Geißbockheim aber wohl eher der Stolz, endlich wieder einen deutschen Nationalspieler in den eigenen Reihen zu haben.

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