Medienbericht: Gibt es ein Ultimatum für Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln?

Wie geht es weiter mit Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln?
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Medienbericht: Gibt es ein Ultimatum für Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln?

Nach dem bitteren 0:2 gegen den FC Augsburg hat sich die Situation bei den Geißböcken noch einmal drastisch verändert. Der Abstiegsplatz ist nur noch zwei Zähler entfernt. Nun sorgt ein Medienbericht für zusätzliche Brisanz beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ultimatum für Lukas Kwasniok?

Nicht zum ersten Mal befindet sich Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft in dieser Saison im Krisenmodus. Doch offensichtlich wird es für den Coach bis zur kommenden Länderspielpause Mitte März besonders eng.

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Gewohnt ehrlich brachte Lukas Kwasniok die Situation rund um den 1. FC Köln am Freitagabend nach dem 0:2 gegen den FC Augsburg auf den Punkt. „Es ist klar, dass der Druck etwas größer wird“, sagte der 44-Jährige. Das zeigt schon der Blick auf die Tabelle. Nach dem 24. Spieltag hat der FC nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schon nach dem kommenden Wochenende, nach dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund, könnte Köln also einen Abstiegsplatz belegen. Und gegen den BVB ist wahrlich nicht mit einem Dreier zu rechnen. Der Druck ist allerdings auch sicher aufgrund der Leistung am vergangenen Wochenende größer geworden. Den Kölnern fiel gegen den FCA herzlich wenig ein, Kwasniok fand mit seinem Team keinen Schlüssel gegen die defensiv agierenden Fuggerstädter.

Vier Punkte für die Jobsicherheit?

Nur Stunden nach der Pleite stärkten die Kölner Verantwortlichen in Person von Vizepräsident Ulf Sobek dem Trainer den Rücken. Aktuell steht Kwasniok nicht zu Disposition. Im Gegenteil, man wolle zusammenstehen. Gemeinsam soll der Weg aus der Krise klappen. Nun aber berichtet die „Sport Bild„, dass Kwasniok dann vielleicht doch nicht ganz so sicher im Sattel sitzt. So soll es noch am Samstag ein Krisengespräch mit Trainer und Thomas Kessler gegeben haben. Demnach habe der Geschäftsführer Sport dem Trainer zwar weiterhin den Rücken gestärkt, gleichzeitig aber auch einige Bedingungen auf den Tisch gelegt. Laut Bericht soll Kwasniok ein Ultimatum für die kommenden drei Spiele beim FC erhalten haben. Demnach würden diese über die Zukunft des Trainers entscheiden.

Dann steht die Länderspielpause an. Allein aus logistischen Gründen ein durchaus nachvollziehbarer Zeitpunkt. Ein neuer Coach hätte dann mehr Zeit, Einfluss auf die Mannschaft zu nehmen. Die „Sport Bild“ wird in ihrem Artikel dann auch deutlich konkreter. Demnach gibt es für Kwasniok ein Vier-Punkte-Ultimatum. Die Kölner müssen aus den kommenden drei Spielen vier Zähler holen. Kein leichtes Unterfangen, denn nach dem schweren Heimspiel gegen den BVB steht das sicher emotionale Duell beim Hamburger SV auf dem Spielplan, dann folgt das Rheinderby, in dem bekanntlich so ziemlich alles passieren kann. Keine leichte Situation also für den Kölner Coach. Doch es ist bekanntlich auch nicht die erste brenzlige Phase des 44-Jährigen. Klar ist, sollte der FC am Samstagabend auch sein siebtes Topspiel verlieren, wird der Druck sicher nicht kleiner werden.


Gegen alle Gesetzmäßigkeiten: Gegen den BVB spricht nicht viel für den 1. FC Köln

Said El Mala im Zweikampf mit Waldemar Anton
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Gegen alle Gesetzmäßigkeiten: Gegen den BVB spricht nicht viel für den 1. FC Köln

Für den FC steht am Samstagabend bereits das siebte Topspiel der Saison an. Von den bisherigen konnten die Kölner keins gewinnen. Und auch die Ergebnisse gegen die Top-Teams der Liga sprechen nicht für eine Überraschung des 1. FC Köln: Der FC steht vor der schweren Aufgabe BVB.

Vor dem Duell gegen den VfB Stuttgart hatte der Kölner Trainer ob der aktuellen Bilanz den Schwaben bereits im Vorfeld der Begegnung gratuliert. Auch gegen den BVB spricht eher wenig für einen Erfolg der Geißböcke.

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Trotz oder gerade wegen der doch eher schwachen Leistung gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag gab sich Lukas Kwasniok im Anschluss kämpferisch: „Wir gucken, dass wir uns jetzt schütteln und trotzdem nächste Woche natürlich gegen Dortmund unseren ersten Sieg an einem Samstagabend einfahren, erklärte Kölns Trainer und sorgte damit dann doch für ein wenig Stirnrunzeln. Denn der FC hatte gerade wirklich ein schwaches Spiel abgeliefert, hat aus den vergangenen 15 Spielen zwei Siege geholt und strotzt dementsprechend gerade nicht vor Selbstvertrauen. Das dürfte zwar auch für den kommenden Gegner gelten. Das hat aber andere Gründe. Der BVB unterlag bekanntlich Atalanta Bergamo in der Champions League und schied vor dem Achtelfinale aus, es folgte die Pleite gegen die Bayern und damit das Aus in der Meisterschaft.

Alle Topspiele bislang verloren

Daraus aber eine Schwächephase der Borussen abzuleiten, wäre wohl fatal. Tatsächlich spielt der BVB eine besonders erfolgreiche Saison. Die Westfalen kassierten in der Liga genau zwei Niederlage. Beide gegen den FC Bayern und beide nur mit einem Tor unterschied. Gegen alle anderen 16 Teams punktete Dortmund. Die letzte Pleite gegen ein anderes Team als den FCB gab es in der Liga seit ziemlich genau einem Jahr nicht mehr. Dortmund unterlag Mitte März 2025 RB Leipzig. Nicht umsonst sind die Schwarzgelben aktuell unumstrittener Tabellenzweiter mit sechs Zählern Vorsprung auf Rang drei. Zudem hat der BVB unter Niko Kovac noch nie drei Spiele in Folge verloren. Der FC hingegen wartet auf den nächsten Sieg seit dem knappen 1:0-Erfolg über den VfL Wolfsburg.

Der FC kämpft vor allem aber gegen eine andere Serie an. Bislang haben die Kölner in dieser Spielzeit sechs Topspiele am Samstagabend bestritten. Alle sechs gingen verloren. Zudem gab es in dieser Saison erst vier Punkte gegen die Teams aus der Top-6 – alle vier gegen Hoffenheim. Dass die Geißböcke in jenen Spielen – so wie im Hinspiel im Signal-Iduna-Park – meist gut mithalten konnten, ihr Umschaltspiel aufzogen, hilft bei der geringen Ausbeute der Zähler dann eben auch nur bedingt. „Im Fußball weißt du vor einem Spiel nie, wie es ausgehen wird. Auch nicht gegen die guten oder großen Mannschaften. Wir müssen den Fokus auf uns richten und die beste Leistung bringen“, erklärte Cenk Özkacar am Dienstag nach der Trainingseinheit. Möglicherweise ist dann eine Überraschung drin.

Und tatsächlich sind die Ergebnisse der Heimspiele der vergangenen Jahre auch nicht komplett entmutigend. Seit 2012 hat der FC zehn Mal zu Hause gegen die Borussia gespielt, vier Partien gingen verloren, immerhin drei hat Köln gewonnen. In der Not der Verzweiflung wäre es doch genau der richtige Zeitpunkt für den Ausgleich der Bilanz.


Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln Interesse an Pablo Pagis?

Pablo Pagis vom FC Lorient
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Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln Interesse an Pablo Pagis?

Auch, wenn es zurzeit nicht so richtig rund läuft bei den Geißböcken ist Said El Mala einer der Shootingstars der Liga. Sucht der FC bereits das nächste Supertalent für die offensive Außenbahn? Der 1. FC Köln soll an Pablo Pagis interessiert sein.

Am Montagabend tauchte mal wieder ein Gerücht über den Kölner Shootingstar Said El Mala auf. In der Sky-Sendung „transfer update“ berichtete Florian Plettenberg einmal mehr von dem Interesse von Brighton & Hove Albion. Demnach soll der englische Clube mehr als 30 Millionen Euro für El Mala investieren wollen. Brighton wollte den Offensivspieler direkt wieder an den FC zurück verleihen.

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Laut Plettenberg hat der Geschäftsführer des 1. FC Köln das Angebot aber abgelehnt. Und dennoch scheinen die Kölner die Augen bereits nach weiteren Talenten offen zu halten. So soll Pablo Pagis in den Fokus der Geißböcke geraten sein. Das berichtet das Online-Portal „jeunesfooteaux„. Der FC sei „beeindruckt von seinem Einsatz, seiner Fähigkeit, Räume hinter der Abwehr zu nutzen, seiner Technik und vor allem seiner Ballkontrolle“, heißt es in dem Artikel. Auch der FC Augsburg soll bereits sein Interesse an dem Offensivspieler bekundet haben. Pagis ist ebenfalls auf der linken Außenbahn zu Hause, spielte aber auch auf dem anderen Flügel und zentral. Der Franzose gilt als technisch hoch versiert und schnell, sucht immer wieder den Weg in die Tiefe.

Marktwert liegt bei fünf Millionen Euro

Im aktuellen Saisonverlauf kommt der Angreifer auf 21 Einsätze, erzielte für den FC Lorient acht Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Den Marktwert gibt das Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro an. Der Franzose hat noch vertrag bis zum Sommer 2027. Pablo ist der Sohn von Mickaël Pagis, der insgesamt 244 Ligue-1-Spiele absolvierte. Der Offensivspieler ist sehr begehrt. Nach übereinstimmenden französischen Medienberichten stehen mehrere Clubs aus der Ligue 1 Schlange. Unter anderem sollen Olympique Marseille, Stade Rennes und Lens an dem 23-Jährigen interessiert sei. Aktuell sind die Kölner auf der linken Außenposition mit El Mala, Linton Maina und Jakub Kaminski gut besetzt.

Said El Mala: Zwischen erhoffter Entwicklung und einer überbordeten Erwartungshaltung

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
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Said El Mala: Zwischen erhoffter Entwicklung und einer überbordeten Erwartungshaltung

Der Aufstieg des Kölner Shootingstars zu Beginn der aktuellen Saison war beeindruckend. Das mediale Interesse und die Erwartungshaltung gegenüber dem 19-Jährigen wuchs rasant und wurde durch die erbrachten Leistungen weiter geschürt. Doch die Kurve stagniert beim 1. FC Köln: Kann Said El Mala die in ihn gesetzten Erwartungen überhaupt erfüllen?

Dass die Formkurve des jungen Talents nicht weiter ungebremst in die Höhe schießen würde, war abzusehen. Die von vielen erwartete und erhoffte Entwicklung kann der Youngster aktuell nicht immer konstant nachweisen – jedenfalls noch nicht.

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Es ist noch gar nicht so lange her, da stellte Lukas Kwasniok auf einer Pressekonferenz im Vorfeld eines Ligaspiels belustigt fest, dass zum ersten Mal keine Frage zu Said El Mala gestellt worden sei. Der Hype um den Kölner Shootingstar hat die erste Delle erhalten. Das kam nicht sonderlich überraschend, immerhin war der sportliche Aufstieg besonders rasant. Newcomer 3. Liga, Startdebüt Bundesliga, erstes Tor Bundesliga, erster Startelf-Einsatz, Nominierung Nationalmannschaft, Topscorer der Geißböcke, Millionenangebote aus England, das alles in wenigen Monaten – schon naturgemäß war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kurve das erste Mal nicht mehr nur steil bergauf gehen würde. Womöglich hatten sich viele Fans des Shootingstars diesen Moment erst nach einer glorreichen WM erhofft, bei der der Youngster vielleicht eine entscheidende Rolle eingenommen hätte.

„Das ist zu wenig“

Ob der Kölner Offensivspieler am Endturnier in den USA, in Mexiko und Kanada teilnehmen wird, ist aktuell mindestens fraglich, wenn nicht sogar unwahrscheinlich. Julian Nagelsmann hat im „Kicker“ ziemlich klare Worte gefunden. Schon im November vergangenen Jahres hatte der Bundestrainer dem Kölner Talent die Hausaufgabe mitgegeben, Stammspieler zu werden. Vier Monate später hat der 19-Jährige das noch nicht geschafft. „50 Prozent seien zu wenig“, so der Tenor von Nagelsmann. Zu der Stammplatzfrage gehören bekanntlich immer zwei Parteien. Zum einen der Trainer, der Woche für Woche die beste Aufstellung finden soll, auf der anderen Seite der Spieler, der sich diese mit Leistung erarbeiten und rechtfertigen muss. In den Sozialen Medien wird schon seit Wochen oder Monaten über die richtige Rolle von Said El Mala diskutiert. Die meisten Kommentatoren wünschen sich mehr Spielzeit, mehr Einsätze von Beginn an.

So auch am vergangenen Freitag, als der Youngster wieder nicht in der Startelf stand. Wenn auch aus gutem Grund, wie Lukas Kwasniok nach dem Spiel erklärte. Immerhin hatte der 19-Jährige unter der Woche aufgrund muskulärer Probleme nicht voll trainieren können. Kwasniok erklärte, dass mehr als 30 Minuten einfach nicht drin gewesen wären. Eine verständliche und logische Entscheidung. Eine Entscheidung, die angesichts der aktuellen Verletzungsmisere notwendig erschien. Und doch kochten auch nach dem trostlosen Auftritt gegen den FCA die Kritiken für die Maßnahme hoch. Fakt ist, El Mala ist der Topscorer der Kölner, war an vielen Punkten maßgeblich beteiligt, vielleicht sogar so etwas wie ein Punktelieferant, eine Art Lebensversicherung der Hinrunde. Die Qualität des Youngsters ist jedenfalls unumstritten. Der Wunsch der Fans ist also durchaus verständlich.

Eine Erziehungsmaßnahme?

Ob er deswegen berechtigt ist, ist von außen nicht zu beantworten. Genauso wenig, die Frage nach der effektiveren Rolle. Beim FC ist man bemüht, die richtigen Schritte für die beste Entwicklung zu finden. Vor einigen Wochen wurde kolportiert, dass Trainer und Spieler dabei möglicherweise anderer Ansicht seien. Im Doppelpass brachte Moderatorin Valentina Maceri noch eine weitere Sichtweise ins Spiel: „Man hat das Gefühl, er versucht, El Mala zu erziehen – was ja auch okay ist. Aber wenn ich in so einer Situation stecke wie Köln, dann muss ich einfach die besten Spieler auflaufen lassen, die mir die Punkte holen können“, sagte die ehemalige Fußballerin. „Da muss man vielleicht manchmal auch auf diese Erziehungsmaßnahmen verzichten, weil der Spieler einfach die Leistung bringt.“

Diese Einschätzung teilt der Bundestrainer jedenfalls nicht. „Wenn Lukas sich darauf verlassen kann, dass Said immer dasselbe Niveau spielt, warum soll er ihn nicht spielen lassen? Er ist einer der schnellsten Spieler im Kader, hat einen super Schuss, ist torgefährlich. Ein Trainer verzichtet nicht freiwillig auf seinen Top-Spieler, sondern er tut dies, wenn er denkt, dass dieser ihm vielleicht manchmal nicht das gibt, was er für das jeweilige Spiel braucht“, erklärte Nagelsmann. Man sollte durchaus davon ausgehen, dass Lukas Kwasniok die prekäre Lage bei den Geißböcken richtig einordnet und er demnach die aus seiner Sicht beste Elf aufstellt – wohlgemerkt aus seiner Sicht. Eher unwahrscheinlich ist es, dass Geschäftsführer Thomas Kessler eine „Erziehungsmaßnahme“ durchwinken würde.

El Mala in der Leistungsdelle?

Tatsächlich scheinen sich Bundestrainer und FC-Coach auch in der Bewertung des Spielers einig. Denn beide monierten bereits, dass El Mala gerade in der Defensive, beim Spiel gegen den Ball seine Defizite habe. Der Kölner Shootingstar arbeite nicht ausreichend mit zurück, so sind die Äußerungen zu verstehen. Tatsächlich fällt der Youngster zudem immer mal wieder durch einen gewissen Eigensinn auf. Vielleicht ein entscheidender Faktor eines Highlight-Spielers, vielleicht ein Grund für seine Stärke, seinen Erfolg. Insgesamt waren die Leistungen gerade in der Offensivbewegung im Jahr 2026 aber eher durchwachsen. Mal abgesehen von dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim glänzte der Youngster zuletzt eher selten, kommt in diesem Jahr auf zwei Tore, einen Assist. Sicher auch, weil sich die Gegner auf die Spielweise des gebürtigen Krefelders eingestellt haben. Aber vielleicht nicht nur.

Noch in der Hinrunde war El Mala einer der Dribbelkönige der Liga (46 Dribblings). Nur Yan Diomande (54) und Michael Olise (48) gingen knapp öfter in ähnliche Situationen. Der Kölner setzte sich in 26 Fällen durch – ebenfalls ein Topwert. In der Rückrunde kommt El Mala auf neun Dribblings (vier erfolgreiche), Diomande auf 36. Der Kölner belegt ab dem 18. Spieltag in dieser Statistik „nur“ noch den 22. Rang. In der Hinrunde hatte der 19-Jährige 33 Mal den Abschluss gesucht, hatte dabei sieben Treffer erzielt, obwohl der xGoals-Wert nur vier bis fünf Tore erwarten ließ. In der Rückrunde waren laut xGoals-Wert zwei Treffer möglich, bislang steht einer zu Buche – bei etwa prozentual gleicher Spielzeit. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es der Youngster zurzeit schwerer hat oder sich schwerer tut. „Es wird der nächste Step sein, das unter erschwerten Bedingungen abzurufen“, erklärte Kwasniok vor einigen Wochen.

Said El Mala ist 19 Jahre alt

Insgesamt wirkt es so, als ginge ein nicht ganz unwichtiger Punkt bei der ganzen Diskussion im Netz des Öfteren unter. Said El Mala ist 19 Jahre alt. 19! Ein Youngster, der sportlichen Schwankungen ausgesetzt ist, der ganz sicher noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen kann, der sich noch mitten in seiner fußballerischen Entwicklung befindet. Und ein Youngster, der diese enorme Erwartungshaltung auch erst einmal wegstecken muss. Und dennoch wird Kwasniok – anders als Julian Nagelsmann – nur schwer auf den Punktelieferant verzichten können. Der Bundestrainer brachte das Kriterium für mehr Spielzeit und damit die Chance auf die WM haargenau auf den Punkt. „Es liegt an ihm selbst“, sagte der Bundestrainer. Bringt El Mala (auch defensiv) die Leistung, wird er beim FC spielen. Spielt er ausreichend, steigt die Chance auf eine WM. Und dann werden die Fragen um den Youngster wieder ganz von alleine kommen.


Der 1. FC Köln will vier Siege in zehn Spielen: Machbar? Es ist eine sehr riskante Rechnung

Lukas Kwasniok beim Spiel gegen Bremen
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Der 1. FC Köln will vier Siege in zehn Spielen: Machbar? Es ist eine sehr riskante Rechnung

Schon vor einigen Wochen hat Lukas Kwasniok ein Zehn-Siege-Ziel für sein Team ausgegeben. Vier Erfolge in zehn Spielen erscheinen durchaus machbar. Zumal es oft gegen direkte Konkurrenten geht. Doch genau da liegt auch ein Problem. Für den 1. FC Köln werden vier Siege zur großen Hürde.

Als Lukas Kwasniok vor der Saison nach dem Ziel gefragt worden ist, antwortete der Kölner Trainer flapsig, man wolle vor dem Erzrivalen aus Mönchengladbach landen. Zum einen haben die Fohlen den FC am Wochenende überholt, zum anderen korrigierte der Trainer seine Aussage, strebt nun zehn Saisonsiege für den Klassenerhalt an. Doch genau damit könnte es am Ende sehr eng werden.

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Als Lukas Kwasniok vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim auf die jüngsten Leistungen seiner Mannschaft abgesprochen wurde, da erklärte der Coach, dass sein Team bislang ja noch keine „Grütze“ gespielt habe und sich Performance am Ende dann auch irgendwann mal bezahlt machen werde. Der Trainer zielte darauf ab, dass die Geißböcke gegen die Top-Teams immer nahe an einer Überraschung waren und die Leistung eigentlich durch die Saison eine recht ordentliche war. Und wie zum Beweis holten die Kölner gegen die Sinsheimer dann auch einen verdienten Zähler. Gegen den FCA zeigte Köln dann aber ein ganz anderes Gesicht und der ein oder andere Fan mag dann vielleicht doch das Wort „Grütze“ für den Auftritt der Kölner wählen wollen.

FC steht vor schwierigen Wochen

Der FC fand kein Mittel gegen die plötzlich tief stehenden Augsburger und in der Offensive viel zu wenig statt. Am Ende stand eine bittere und nach dem blutleeren Auftritt auch nicht unverdiente Niederlage. Klar ist, wenn die Kölner gegen die Top-Teams immer nur „nah“ dran sind, dann braucht es Punkte gegen die vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe. Tatsächlich kann man die Bilanz so lesen, dass es bis auf wenige Ausnahmen auch immer Punkte gegen die direkte Konkurrenz gegeben hat. Man kann sie aber auch anders lesen: Siege feierte der FC in jenen Duellen eben auch nur gegen Mainz (2), Wolfsburg und Hamburg. In den Partien gegen Mönchengladbach, St. Pauli, Werder Bremen, den 1. FC Heidenheim und Union Berlin war in dieser Spielzeit nicht mehr als nur ein Punkt drin.

Und das macht die Situation noch einmal schwerer. Kwasniok selbst hatte schon vor Wochen die Rechnung aufgemacht, mit zehn Siegen nicht abzusteigen. Bei diesem Grundsatz bleibt der Kölner Coach auch weiterhin. Das bedeutet aber, dass den Kölnern noch vier Siege fehlen. Bei zehn zu spielenden Begegnungen ein eigentlich realistisches Szenario. Nur ist in den Partien gegen Dortmund, Leverkusen, die Bayern und vermutlich auch Frankfurt nicht unbedingt mit einer Überraschung zu rechnen. Bleiben sechs Begegnungen gegen Mannschaften auf Augenhöhe. Davon müsste der FC vier gewinnen. Schon so eine schwere Aufgabe. Sie gewinnt aber noch einmal an Brisanz mit einem Blick auf die Hinrunde. Dort holten die Kölner aus jenen sechs Begegnungen gerade einmal sechs Zähler, gewannen eben nur eine dieser Partien.

Zudem zeigt die Formkurve von Teams wie dem FC St. Pauli, dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach zuletzt deutlich nach oben.


Vorstand des 1. FC Köln stärkt Lukas Kwasniok den Rücken

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Vorstand des 1. FC Köln stärkt Lukas Kwasniok den Rücken

Nach dem 24. Spieltag hat sich die Situation bei den Geißböcken noch einmal drastisch verschärft. Der Relegationsplatz ist vor dem Duell gegen Borussia Dortmund am Samstagabend nur noch zwei Plätze entfernt. Der Trainer steht aber nicht in Frage beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok erhält Rückendeckung vom Präsidium.

Vier Spiele in Folge nicht gewonnen, in den vergangenen 15 Partien gab es nur zwei Siege. Der FC schlittert den Abstiegsplätzen entgegen. Der Trainer steht bei den Verantwortlichen aber nicht in Frage.

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Der Auftritt der Geißböcke war am Samstagabend wahrlich besorgniserregend. Der FC unterlag dem FC Augsburg 0:2 und das mit einer äußerst schwachen Leistung. Da die Konkurrenz aber erstaunlich punktete, rückt die gefährliche Zone bedrohlich nahe. Die Kölner haben zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Bereits am Samstagabend könnte sich das aber ändern. Dann empfangen die Geißböcke Borussia Dortmund in Köln. Alles andere als eine leichte Aufgabe, denn der BVB will nach zwei empfindlichen Niederlagen mit dem Aus in der Champions League und vermutlich auch dem geplatzten Meisterschafts-Traum Wiedergutmachung betreiben. Sollten die Kölner das Heimspiel verlieren, hätte die Konkurrenz die Chance, am FC vorbeizuziehen.

„Entscheidend ist der Umgang damit“

Die sportliche Krise geht an den Fans natürlich nicht vorbei. In den Sozialen Medien wird schon seit einigen Wochen die Ablösung des Trainers gefordert. Und die Stimmen wurden zuletzt mehr und lauter. „Solche Phasen wie aktuell gehören für einen Aufsteiger in dieser Liga zur Realität dazu. Wir haben in dieser Saison bereits gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind und Spiele auf diesem Niveau gewinnen können. Die aktuelle Punktausbeute zeigt keinen guten Trend auf. Entscheidend ist jetzt der Umgang damit“, sagte Vize-Präsident Ulf Sobek dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Man analysiere intern sehr kritisch, aber klar. „Lukas Kwasniok kennt Drucksituationen und hat in seiner Laufbahn mehrfach bewiesen, dass er Mannschaften stabilisieren und entwickeln kann. Ich erlebe täglich, mit welcher Intensität und Klarheit er mit seinem Trainerteam arbeitet. Wir stehen in einem engen, vertrauensvollen Austausch mit der sportlichen Leitung rund um Thomas Kessler. Jetzt geht es darum, gemeinsam die richtigen Stellschrauben zu justieren und die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen.“ 

Fakt ist, dass die Formkurve der Kölner aktuell so gar nicht stimmt. Zwar betonte Lukas Kwasniok zuletzt immer wieder, dass die Leistung stimme. Doch unterm Strich holten die Kölner mit nur zehn Zählern aus den vergangenen 15 Spielen zu wenig Punkte. Die Leistung gegen den FCA war besonders alarmierend. Der Kölner Coach hatte nach der Niederlage am Freitagabend selbst betont, dass der Druck nun größer werde. Die kommenden drei Begegnungen dürften für den Trainer mehr als nur richtungweisend sein. Zunächst steht die Partie gegen den BVB an, es folgen die Spiele gegen den Hamburger SV sowie Borussia Mönchengladbach.


Rückt die WM für Said El Mala in weite Ferne? Bundestrainer Nagelsmann: „Das ist zu wenig“

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Rückt die WM für Said El Mala in weite Ferne? Bundestrainer Nagelsmann: „Das ist zu wenig“

Am Freitagabend reichte es für Said El Mala wieder nur zum Kurzeinsatz. Allerdings aufgrund seiner muskulären Probleme unter der Woche. Einen Stammplatz hat der Shootingstar nicht sicher beim 1. FC Köln: Die WM rückt für Said El Mala wohl in weite Ferne.

Im November wurde Said El Mala erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Auf den ersten Einsatz muss der 19-Jährige allerdings noch warten und möglicherweise noch länger. Denn nach den Worten von Julian Nagelsmann könnte es noch ein wenig mit der nächsten Berufung dauern.

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Eine große Wahl hatte Lukas Kwasniok im Duell gegen den FC Augsburg am Freitagabend nicht. Zumindest fand der Kölner Coach eine eindeutige Erklärung in der fast schon obligatorischen Diskussion um die Einsatzzeit von Said El Mala. „Er hat keinen einzigen Sprint in dieser Trainingswoche ziehen können. 30 Minuten waren das Maximum, das ich vertreten konnte“, sagte Kwasniok nach dem Duell gegen die Fuggerstädter. „Wenn ich ihn heute von Beginn an hätte spielen lassen, wäre er uns weggebrochen. Dann wäre ich nicht mehr glücklich geworden und ihr auch nicht. Wenn ich einen Spieler, der letzte Woche ein Tor und einen Assist gemacht hat, in dieser Woche erst 30 Minuten vor Schluss einwechsele, dann nur, weil ich mich um den Jungen kümmere“, so der Kölner Trainer weiter.

„Es ging nicht um meine Wünsche, sondern um die Medizin“

Gerade nach den Ausfällen in den vergangenen Wochen und Monaten ist man beim FC vorsichtig geworden. Vor allem wenn es um das Supertalent geht. „Es wäre hirnrissig gewesen ihn von Beginn an laufen zu lassen. Wenn er jetzt langfristig ausfallen würde, könnte ich mich in Köln wirklich nicht mehr blicken lassen“, so der Coach. „Er hat im Training keinen Sprint angezogen. Diesen Wunsch konnte ich uns selbst nicht erfüllen. Es ging nicht um meine Wünsche, sondern um die Medizin.“ Wenn es nach den Wünschen des Spielers geht, dann würde El Mala wohl grundsätzlich mehr Einsatzzeit beim FC erhalten. Schon vor einigen Wochen wurde kolportiert, dass der Youngster nicht glücklich mit seiner Einsatzzeit sei. Möglicherweise, weil es auch um den Traum von der WM-Teilnahme geht.

Im vergangenen November hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Offensivspieler etwas überraschend in den A-Kader berufen. El Mala reiste bereits nach einem Spiel unverrichteter Dinge ab. Nicht ohne von Nagelsmann eine Hausaufgabe mit auf den Weg zu bekommen: El Mala könne eine Chance erhalten, wenn er denn Stammspieler beim FC sei. Das ist bislang nicht der Fall. „Ich finde, dass er es bei uns im November ordentlich gemacht hat. Es ist noch mal ein Unterschied, ob du bei Bayern oder bei Köln bist. Er muss einfach mehr Spielzeit bekommen in Köln“, sagte Nagelsmann im Interview mit dem „Kicker“. „Said muss den Anspruch haben, dass er in Köln Stammspieler ist und immer spielt. Aber er spielt 50 Prozent, das ist zu wenig.“

„Es liegt an ihm selbst“

Worte, die Wasser auf den Mühlen der Trainer-Kritiker sein dürften. Die Fans fordern bekanntlich seit Monaten mehr Einsatzzeit für den Youngster, der mit acht Toren und vier Assists der Topscorer der Geißböcke ist. Nagelsmann sieht die Situation aber anders. „Das liegt nicht am Trainer, was man dann oft meint, sondern es liegt an ihm selbst, wie stabil er in der Defensive arbeitet“, so der Bundestrainer. „Wenn Lukas sich darauf verlassen kann, dass Said immer dasselbe Niveau spielt, warum soll er ihn nicht spielen lassen? Er ist einer der schnellsten Spieler im Kader, hat einen super Schuss, ist torgefährlich. Ein Trainer verzichtet nicht freiwillig auf seinen Top-Spieler, sondern er tut dies, wenn er denkt, dass dieser ihm vielleicht manchmal nicht das gibt, was er für das jeweilige Spiel braucht.“

Tatsächlich hieß es auch auf Kölner Seite in der Vergangenheit schon mal, dass es an der Defensiv-Arbeit hapere. Zuletzt fiel El Mala aber auch durch eine gewisse Eigensinnigkeit auf, die dem ein oder anderen Fan aufstießen. Nun könnte es für den 19-Jährigen mit der WM tatsächlich eng werden. Denn schon im März stehen die nächsten Länderspiele an. Und die Team-Zusammenstellung wird wohl schon viel von der für das Endturnier in den USA, Mexiko und Kanada haben. „Der Kader wird dem, mit dem wir zur WM reisen wollen, schon sehr ähneln. Natürlich kann sich auch danach noch etwas ändern, aber generell ist die Grundidee, dass der März-Kader und das WM-Aufgebot artverwandt sind“, sagt Nagelsmann. „Und dementsprechend werden im März auch schon Rollengespräche geführt, damit ein Spieler auch eine gewisse Zeit hat, sich mit seiner Rolle zu identifizieren.“

Die Rolle beim FC ist für Said El Mala noch nicht so richtig geklärt.


Routiniert, starke Werte: Darum sollte der 1. FC Köln die Kaufoption bei Jahmai Simpson-Pusey ziehen

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf beim Spiel gegen den FC Augsburg
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Routiniert, starke Werte: Darum sollte der 1. FC Köln die Kaufoption bei Jahmai Simpson-Pusey ziehen

Auch, wenn der FC gegen den FC Augsburg eine mäßige Leistung erwischt, überzeugten einige Spieler. Vor allem der Abwehrspieler knüpfte an seine gute Form vor der Verletzung an. Der 1. FC Köln wird sich um Jahmai Simpson-Pusey bemühen.

Gegen den FC Augsburg kehrte Jahmai Simpson-Pusey nach seiner Muskelverletzung erstmals wieder in die Anfangsformation beim FC zurück. Und der Innenverteidiger machte einmal mehr einen guten Job. Auch, wenn sein Spielaufbau recht eindimensional erschien. Doch die Vorgabe wird er sich sicher nicht selbst ausgedacht haben. In seiner Kernkompetenz überzeugte der 20-Jährige einmal mehr und sammelte Pluspunkte für eine Weiterbeschäftigung.

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So ein wenig erinnerte Jahmai Simpson-Pusey an Situationen eines Ronaldinhos. Der brasilianische Superstürmer nahm vor seinen Dribblings gerne mal das Tempo aus der Bewegung, tippte den Ball kurz an, streichelte vorsichtig mit der Sohle über die Kugel, um dann im Eins-gegen-eins zu explodieren. Auch der Kölner Innenverteidiger verlangsamte am Freitagabend immer wieder die Begegnung, allerdings nicht in Vorbereitung auf einen technisch genialen Moment. Vielmehr schien der Masterplan der Geißböcke der lange Ball in die Spitze. Immer wieder probierte es der 20-Jährige mit Pässen auf Zielstürmer Ragnar Ache, der dieses Mal allerdings häufiger als sonst seine Schwierigkeiten hatte, die Bälle dann auch festzumachen oder weiterzuleiten.

Beeindruckende Werte

Und dennoch war der Abwehrspieler am Freitagabend, dem Startelf-Comeback nach seiner Verletzung, wieder einmal einer der absoluten Leistungsträger beim FC. Simpson-Pusey kam auf 90 Ballkontakte, spielte 65 Pässe von denen 95 Prozent ankamen und der 20-Jährige gewann 87 Prozent seiner Zweikämpfe – Bestwert aller Feldspieler, die mehr als eine halbe Stunde auf dem Platz standen. Und genau diese Kernkompetenz des Abwehrspielers überzeugte einmal mehr. Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit luchste der Engländer dem Gegner immer wieder den Ball ab, löste Drucksituationen spielerisch, einmal sogar mit einem No-Look-Hackenpass und suchte dann den Spielaufbau, der dann aber bei der Lösungsfindung gegen den FCA nicht immer so richtig glücklich erschien. Unglücklich war der Abwehrspieler auch beim ersten Gegentor, als er einen Schritt zu spät kam.

Dennoch wirkte der Spieler von Manchester City deutlich sattelfester als sein Nebenmann Rav van den Berg, der wiederum vor der Begegnung gegen die Fuggerstädter von Lukas Kwasniok in hohen Tönen gelobt wurde. Kein Wunder, für den Niederländer haben die Kölner bekanntlich rund acht Millionen Euro ausgegeben, in der Hoffnung einer sportlichen, aber auch wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Wenn es so weitergehe, „dann werden wir noch ganz viel Freude an ihm haben“, hatte der Kölner Coach unter der Woche gesagt. Aktuell bereitet Simpson-Pusey dem FC Freude. So sehr, dass die Kölner nach aktuellem Stand sicher die Kaufoption ziehen würden. Das Problem: ManCity besitzt eine Rückkauf-Option. Und da Pep Guardiola um die Qualitäten des Abwehrspielers weiß und der englische Topclub „nur“ auf den Durchbruch des Spielers wartet, ist davon auszugehen, dass die „Sky Blues“ diesen Weg gehen wollen.

Zumindest, wenn Simpson-Pusey weiter so performt. Aktuell kommt Lukas Kwasniok wohl nicht an dem Youngster vorbei. Und das nicht nur aufgrund der personellen Situation.


Die richtigen Puzzle-Teilchen? Lukas Kwasniok und der Spagat zwischen Offensivpower und Überforderung

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg
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Die richtigen Puzzle-Teilchen? Lukas Kwasniok und der Spagat zwischen Offensivpower und Überforderung

Lukas Kwasniok entschied sich am Freitagabend gegen den Einsatz von Nachwuchskräften. Der Coach setzte Jakub Kaminski als Defensivspieler ein. Dadurch ging aber Offensivkraft verloren beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt auf Jakub Kaminski statt auf den Nachwuchs.

Im Duell gegen den FC Augsburg setzte Lukas Kwasniok auf die Defensivkünste von Jakub Kaminski und entschied sich gegen einen seiner Nachwuchskräfte.

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Lukas Kwasniok wollte sich in der vergangenen Woche nicht festlegen. Der Trainer der Geißböcke hielt einen Einsatz von Cenny Neuman oder einen von David Fürst gegen den FC Augsburg für durchaus denkbar. Bereits am Donnerstag fiel die erste Entscheidung. Fürst reiste gar nicht erst mit in die Fuggerstadt. Neumann stand zwar im Kader, kam aber noch nicht zu seinem Debüt. Für den 19-Jährigen war es die zweite Kader-Nominierung, doch zu einem Einsatz reichte es nicht. Noch nicht. Denn die beiden FC-Youngster könnten in den Überlegungen des Kölner Trainers künftig vielleicht eine größere Rolle spielen. Nach den Ausfällen von Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann fehlen den Geißböcken die etatmäßigen rechten Schienenspielern.

Puzzle statt Nachwuchskraft

Sollte Alessio Castro-Montes in der kommenden Woche noch nicht zur Verfügung stehen, wären die beiden Nachwuchsspieler sicher wieder eine Option. Auch unmittelbar vor dem Spiel gegen den FCA hatte der Kölner Coach betont, dass sie schon bald ihre Chance erhalten könnten, wenn auch nicht unbedingt von Beginn an. „Wir haben es am Mittwoch auch so trainiert, aber ich hatte noch nicht das Gefühl, dass sie am Freitagabend von Beginn an ihren Mann stehen könnten. Da hätte ich sie überfordert und ihnen keinen Gefallen getan“, sagte der Coach. Und so zog Kwasniok den beiden Talenten ein weiteres Puzzle vor. Und der 44-Jährige darf sich durchaus die Frage gefallen lassen, ob die Teile denn auch wirklich gut ineinander gepasst haben. So schob Kwasniok einmal mehr Jakub Kaminski auf die rechte Defensivseite zurück. Eine Rolle, die der Pole durchaus spielen kann. Kaminski lieferte auf der rechten Schiene erneut eine ordentliche Leistung ab. Mehr aber auch nicht.

In der Offensive ist der 23-Jährige aber durchaus gefährlicher. Das bewies Kaminski im Duell gegen die TSG Hoffenheim, wo der Pole einmal mehr zu den starken Kölnern gehörte, an fünf Torschüssen beteiligt war und den Ausgleich von Said El Mala sogar vorbereitete. Gerade in der Hinrunde zeigte Kaminski, wie wichtig er für den FC in dieser Rolle ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dem FC spielerisch gegen die Augsburger so gut wie gar nichts einfiel. Kaminski gehört zu den Akteuren, die vom schnellen Umschaltspiel der Kölner profitieren. Zu diesen Momenten kam es im Grunde nicht, weil der FCA die Geißböcke (nach druckvoller Anfangsphase) anlaufen ließ, um genau diese Situationen zu unterbinden. Ob Kaminski dem Spiel also ein anderes Element verliehen hätte, darf zumindest hinterfragt werden.

Zudem ist der Sprung für die Nachwuchskräfte in den Profibereich nach wie vor ein großer. Es wird für den Kölner Trainer also ein Abwägen bleiben, ob der Nachwuchs wirklich schon bereit für mehr ist und Kwasniok auf Kaminski in vorderster Front weiterhin verzichten kann. Die Begegnung gegen den BVB spricht jedenfalls wieder für Umschaltmomente, allerdings auch für schnelle gegnerische Außenspieler.


Zurück in der Startelf beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt findet auch gegen Augsburg nicht zur Form

Luca Waldschmidt kam gegen Augsburg nicht so recht in Fahrt
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Zurück in der Startelf beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt findet auch gegen Augsburg nicht zur Form

Eigentlich sollte er für ein spielerisches Element in der Kölner Offensive sorgen. Doch so wirklich wollte das nicht gelingen beim Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt findet auch gegen den FC Augsburg nicht zur Form.

Seit Mitte Dezember stand Luca Waldschmidt gegen Augsburg mal wieder in der Anfangsformation. Allerdings wollte es bei dem Offensivspieler nicht rund laufen.

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Es war in etwa eine Stunde gespielt als Luca Waldschmidt sich ein Herz nahm und aus gut 20 Metern einfach mal abschloss. Der Schuss wurde nicht so wirklich gefährlich, Waldschmidt kam auf einen gesamten xGoals-Wert von 0,05, vor allem aber war es der erste Versuch des Siegeners. Der Offensiv-Arbeitsbeweis las sich mit einem Abschluss, einer Vorarbeit sowie neun Pässen und 25 Ballkontakten. Wäre der 29-Jährige wie in den vergangenen Wochen als Joker eingewechselt worden, die Bilanz wäre insgesamt eine ordentliche gewesen. Nur stand Waldschmidt erstmals seit Dezember wieder in der Anfangsformation. Zuletzt hatte es für den ehemaligen Nationalspieler nur noch zum Edeljoker gereicht. In diesem Jahr stand Waldschmidt nie länger als 25 Minuten auf dem Platz, meist deutlich weniger.

Erneut eine eher schwache Leistung

Noch vor der Saison hatte Waldschmidt den Wunsch auf mehr Spielzeit geäußert, ihn gewisser Weise mit seiner Zukunft in Köln verbunden. Doch die ganz starken Bewerbungsunterlagen für mehr hat der Offensivspieler nicht abgegeben. Waldschmidt erwischte wieder einmal ein eher schwaches Spiel. Dem ehemaligen Nationalspieler fehlt die Konstanz. Dabei war die Idee seiner Aufstellung vermutlich, ein spielerisches Element zu bringen. Denn Augsburg stand bekanntlich tief, der FC brauchte spielerische Mittel und fand diese nicht. Dabei spulte der 29-Jährige wieder ordentlich Kilometer ab. Bis zu seiner Auswechslung nach gut 65 Minuten war Waldschmidt wieder am meisten von allen Spielern unterwegs, nicht das erste Mal in dieser Spielzeit. Und doch war der Ertrag eher ein mäßiger.

“Wir wissen, dass wir nicht mit Fußball glänzen müssen, sondern mit anderen Tugenden. Da mache ich mir aber keine Sorgen bei uns. Es hapert nie am Einsatz oder der Mentalität“, sagte Waldschmidt. „Wir müssen eng zusammenhalten und hart arbeiten, um da gemeinsam wieder Siege zu haben, ein gutes Gefühl zu bekommen und zu wissen, dass wir auch wieder gewinnen können.“ Ob der 29-Jährige gegen Dortmund dabei von Beginn an mithelfen kann, wird sich zeigen müssen.