Backup oder Nachfolger oder Konkurrent? Wie passen Reigan Heskey und Said El Mala beim 1. FC Köln zusammen?

Reigan Heskey von Manchester City
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Backup oder Nachfolger oder Konkurrent? Wie passen Reigan Heskey und Said El Mala beim 1. FC Köln zusammen?

Die Verpflichtung von Reigan Heskey sorgte beim 1. FC Köln für Aufsehen. Ein 18-Jähriger aus der Manchester-City-Akademie, Sohn einer englischen Fußballlegende, auf dem linken Flügel – genau dort, wo Said El Mala zuhause ist. Die Frage liegt nahe: Was ist Heskey beim 1. FC Köln? Backup? Konkurrenz? Oder gar Nachfolger?

Der FC überrascht mit dem Transfer von Reigan Heskey. Möglich hat den Deal wohl eine Reihe von Vereinbarungen mit Manchester City gemacht. Laut übereinstimmenden britischen Medienberichten sollen eine Weiterverkaufsgebühr, eine Rückkaufoption, aber auch ein Matching Right, also ein Vorverkaufsrecht festgeschrieben worden sein. Je nach Entwicklung streichen die Skyblues auch horrende Boni ein. Das alles ist das Talent den Kölnern wert – und das, obwohl der FC mit Said El Mala einen ähnlichen Spielertypen im Kader hat.

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Dynamisch über die Außen, dribbelstark, die ständige Suche nach dem Eins-gegen-Eins, der direkte Weg von den Außen ins Zentrum – was sich anhört, wie eine Beschreibung des 19-jährigen Kölner Shootingstars Said El Mala ist tatsächlich das Profil von Reigan Heskey. Der 18-Jährige überzeugte in den Nachwuchsmannschaften von Manchester City auf der linken Außenbahn – mit Dynamik, mit Physis, mit dem direkten Weg zum Tor. „Direkt“ ist auch das Wort, mit dem sich der 18-Jährige selbst beschreibt. „Wenn ich den Ball kriege, überlege ich nicht viel, sondern handele instinktiv. Ich liebe es, ins Eins-gegen-Eins zu gehen“, sagt der Youngster. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit“, erklärt Thomas Kessler. Tatsächlich lassen sich Parallelen zu Said El Mala nicht wegdiskutieren – auch, wenn es natürlich gravierende Unterschiede gibt. Vor allem wohl die Erfahrung des Kölner Topstars, der immerhin schon eine Bundesliga-Saison in den Knochen hat – dazu noch eine sehr erfolgreiche mit 13 Toren und fünf Assists. Ein Schritt, den Heskey durchaus noch gehen muss.  

>>>Das zeichnet Reigan Heskey aus<<<

Transferstrategie von Kessler?

Aber wohl auch kann. Zumindest sind die Werte und Daten der vergangenen Spielzeit beeindruckend. Die technische Ausbildung bei Manchester City ist zweifelfrei über jeglichen Zweifel erhaben. „Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen“, so Kessler weiter. Der FC verfügt nun also über einen 19- und einen 18-jährigen Linksaußen – beide ähnlich veranlagt. Und bei dem ein oder anderen Fan kommt tatsächlich in den Sozialen Medien die Frage auf, ob Heskey ein Back-up oder vielleicht schon der Nachfolger von El Mala sein kann. Oder anders: Ob die Verpflichtung des Engländers ein Fingerzeig in Richtung Transfer des Kölner Shootingstars darstellen könnte. Dass beim FC durchaus zwei starke Linksaußen erfolgreich auflaufen können, hat die vergangene Spielzeit gezeigt. Dort avancierten Jakub Kaminski und El Mala bekanntlich zu den Topscorern der Mannschaft. Allerdings auch, weil Kaminski gefühlt auf jeder Position eingesetzt wurde und El Mala später eher im Sturmzentrum spielte.

Die kommenden Testspiele könnten schon andeuten, welche Rolle Wagner für den Kölner Youngster sieht. Auf der anderen Seite kann Heskey eben auch andere Positionen spielen, unter anderem auf der rechten Außenbahn, auf der personelle Veränderungen wohl nicht sonderlich überraschen würden. Es ist aber auch nicht davon auszugehen, dass die Neuverpflichtung super schnell einen Platz in der Startelf ergattert. Den Konkurrenzkampf erhöht die Neuverpflichtung aber allemal. Nun wäre es wohl grob fahrlässig, nur mit einem 18-Jährigen zu planen, der zwar als Talent gilt, das aber auf dem höchsten Niveau noch nicht nachgewiesen hat. Wer die Transferpolitik von Thomas Kessler in den vergangenen Monaten verfolgt hat, erkennt ein Muster. Jahmai Simpson-Pusey kam als weitgehend unbekannte Leihgabe, wurde Stammspieler, wurde fest verpflichtet – für fünf statt acht Millionen Euro. Said El Mala selbst kostete den 1. FC Köln einst rund 350.000 Euro, sein Marktwert liegt heute bei 45 Millionen Euro. Kessler kauft früh, günstig – und richtig. Heskey fügt sich nahtlos in dieses Muster ein.

Wer so einen Spieler holt, denkt mittel- bis langfristig

Das könnte aber aber eben auch bedeuten, dass Heskey nicht als kurzfristiger Backup gedacht ist. Wer so einen Spieler holt, denkt mittel- bis langfristig. Und wer mittel- bis langfristig denkt, denkt bei El Mala zwangsläufig auch an einen möglichen Abgang – wenn auch mittelfristig. „Wir haben keine Not, dass wir etwas tun müssen“, ist der El-Mala-Tenor beim Verein. Aber ausgeschlossen ist ein Verkauf eben auch nicht. Bleibt El Mala, hätte René Wagner auf dem linken Flügel zwei interessante Optionen. Heskey könnte sich in Ruhe entwickeln, lernen, gelegentlich Einsatzzeiten sammeln. El Mala wäre der Stammspieler, wenn er denn auf der Außenposition vorgesehen ist. Kommt das 50-Millionen-Angebot für den Youngster, wäre Heskey ganz schnell viel mehr. Simpson-Pusey, der bei Celtic außen vor war, hat gezeigt, wie schnell es gehen kann. Am Ende des Tages hängt Heskeys Rolle stark mit der eigenen Entwicklung, aber auch mit den Zukunftsplänen von Said El Mala zusammen.

Der 18-jährige Engländer ist wohl eher ein Investment in die Zukunft, als ein aktueller Nachfolger des Kölner Shootingstars. Ausgeschlossen ist nichts. Wahrscheinlich haben Thomas Kessler und Co. aber einen Spieler verpflichtet, der dem FC noch viel Freude bereiten wird. Wenn er denn darf.

 


Offiziell! 1. FC Köln verpflichtet Reigan Heskey – das sagen Spieler und Thomas Kessler

Reigan Heskey unterschreibt beim 1. FC Köln
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Offiziell! 1. FC Köln verpflichtet Reigan Heskey – das sagen Spieler und Thomas Kessler

Die Geißböcke haben einen weiteren neuen Spieler unter Vertrag genommen. Der 1. FC Köln verpflichtet Reigan Heskey. Der Linksaußen stand bis zum Sommer bei Manchester City unter Vertrag, wechselt für eine Ausbildungsentschädigung zum FC. Das gab der Verein nun bekannt. Der Vertrag läuft bis 2031.

Der FC hat die dritte Neuverpflichtung des Sommers eingetütet. Die Kölner haben erwartungsgemäß Reigan Heskey, Sohn der Liverpool-Legende Emile Heskey unter Vertrag genommen. Der 18-Jährige hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

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Der Name ist ein großer – der FC hat Reigan Heskey unter Vertrag genommen, Sohn der Liverpool-Legende Emile Heskey. Doch die Geißböcke verpflichten keinen Zielstürmer, vielmehr ist der 18-Jährige auf einigen Positionen in der offensiven Kette einzusetzen. Nominell ist der Engländer aber auf der linken Außenbahn zu Hause. Und dort vermittelt er einige El-Mala-Vibes. Wie der Kölner Shootingstar sucht Heskey gerne über die Außen das Eins-gegen-eins, ist dynamisch in den Dribblings und zieht von den Flügeln ins Zentrum, um abzuschließen. Heskey kommt von Manchester City an den Rhein. „Reigan hat sich in den vergangenen Jahren bei Manchester City hervorragend entwickelt und zählt mit seinen Qualitäten international zu den besten Offensivspielern seines Jahrgangs“, sagt Thomas Kessler. „Umso mehr freut es uns, dass wir ihn in den Gesprächen von unserem gemeinsamen Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten. René hat ihm dabei einen klaren sportlichen Plan aufgezeigt und vermittelt, warum der FC für seine weitere Entwicklung genau der richtige Schritt ist. Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen. Davon sind wir absolut überzeugt.“

„Ich wollte unbedingt zum 1. FC Köln kommen“

Heskey überzeugte im Juniorenbereich bei den Skyblues mit einer beeindruckenden Torgefahr. Im September 2025 gab er in der dritten Runde des EFL Cups unter Pep Guardiola sein Pflichtspieldebüt. Der Vertrag des Youngsters war ausgelaufen und nicht verlängert worden, trotz der Bemühungen von City. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit. Gemeinsam mit unserem Trainerteam wollen wir ihn in den kommenden Jahren gezielt weiterentwickeln und sind überzeugt, dass er beim FC die idealen Bedingungen vorfindet, um sein großes Potenzial auf höchstem Niveau auszuschöpfen“, so Der Geschäftsführer weiter. Dem Vernehmen nach müssen die Kölner rund zwei Millionen Euro bezahlen. Allerdings als Ausbildungsentschädigung. „Ich wollte unbedingt zum 1. FC Köln kommen, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass meine Art, Fußball zu spielen sehr gut zum Verein passt. Ich freue mich auf die Herausforderung in der Bundesliga und will die Chance nutzen, mich hier zu beweisen. Ich bin bereit“, sagt Reigan Heskey.  


So will René Wagner das Testspiel gegen Rheinsüd angehen

René Wagner wird weiterhin auf Said El Mala setzen wollen
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So will René Wagner das Testspiel gegen Rheinsüd angehen

Für die Geißböcke steht nach fünf intensiven Vorbereitungstagen am Samstag das erste Testspiel an. Eine schwere Aufgabe erwartet den 1. FC Köln eigentlich nicht: So geht René Wagner den Test gegen Rheinsüd an. Bereits um elf Uhr ist Anstoß im Südstadion.

Ungewohnt früh ist das Testspiel im Kölner Südstadion angesetzt. Um elf Uhr treffen die Geißböcke am Samstag auf Rheinsüd Köln. Für René Wagner ist es eine erste Standortbestimmung, bei der sich die sportlichen Erkenntnisse aber in Grenzen halten werden.

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Die ganz große Herausforderung erwartet die Spieler des 1. FC Köln am Samstagvormittag wohl eher nicht – zumindest qualitativ sollten die Kölner gegen Rheinsüd doch im Vorteil sein. „Es wird kein Duell der Qualität, aber ein Duell der Haltung sein“, sagte deswegen auch René Wagner. „Die Spiele am Anfang der Vorbereitung sind nicht gerade die einfachsten, die Gegner sind maximal motiviert. Es ist klar, dass wir die bessere Mannschaft sein werden, aber wir müssen auch die bessere Haltung haben – das ist mir wichtig.“ Wagner erwartet von seiner Mannschaft also die richtige Einstellung, Moral. „Wir haben jetzt die ganze Woche besprochen, Charakter zu zeigen, jeden Trainingstag so zu nutzen, dass wir besser werden. Und da gehört auch das Spiel dazu“, so der Trainer weiter. Auf dem Platz solle gegen den Stadtnachbarn so gearbeitet werden, wie in den vergangenen Tagen auf dem Platz.

Zwei Innenverteidiger nicht dabei

Dabei geht es sicherlich auch darum, sich für weitere Aufgaben zu beweisen. Zum Einsatz werden auch einige U21-Spieler kommen. Und für die geht es auch darum, sich einen Platz für das Trainingslager zu sichern. Schon in den vergangenen Tagen waren einige Nachwuchshoffnungen bei den Einheiten dabei. Nun nahm auch Malek El Mala am Training der Profis teil und wird auch am Samstag zum Einsatz kommen. „Es tut uns ganz gut, dass wir mit genug Spielern dahinfahren, damit nicht schon jeder über die Grenze gehen muss“, sagte Wagner. El Mala wird für Rav van den Berg mit dabei sein. Der Innenverteidiger hatte sich am Mittwoch bei der Einheit verletzt. Es liegt zwar keine strukturelle Verletzung vor, ausfallen wird der Niederländer dennoch vorerst. Auch Julian Pauli steht am Samstag nicht zur Verfügung. Für den Innenverteidiger reist Patrik Kristal mit. Der Youngster wurde zuletzt mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht. Kristal will sich offenbar verleihen lassen, um auf höherem Niveau Spielpraxis zu sammeln.

Wagner kündigte an, dass die Spieler wohl jeweils 45 Minuten zum Einsatz kommen würden. So auch Neuzugang Luka Lochoshvili.  „Er bringt bislang alles mit, was wir uns von ihm erhofft haben“, sagte Wagner. Gideon Mensah weilt noch im WM-Sonderurlaub.


Einigung offenbar erzielt: Reigan Heskey verstärkt den 1. FC Köln

Reigan Heskey soll auf der Liste der Kölner stehen
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Einigung offenbar erzielt: Reigan Heskey verstärkt den 1. FC Köln

Die Geißböcke verstärken ihre Offensive mit einem großen Talent: Reigan Heskey wechselt zum 1. FC Köln. Der 18-Jährige stand zuletzt bei Manchester City unter Vertrag. Eine Einigung ist bereits erzielt und auch der Medizincheck soll schon absolviert sein.

Der FC wird in Kürze offenbar den nächsten Transfer bekannt geben. Denn die Kölner haben eine Einigung mit Reigan Heskey erzielt. Der Offensivspieler wechselt zu den Geißböcken. Das berichten unter anderem Sky-Reporter Florian Plettenberg, aber auch englische Medien übereinstimmend.

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Die Vertragssituation hat Fragen aufgeworfen. Auf der einen Seite war eine mögliche Leihe kolportiert worden, auf der anderen Seite soll der Vertrag ausgelaufen sein, ein Leihkonstrukt für den FC wohl gar nicht nötig. Und tatsächlich nehmen die Geißböcke den Offensivspieler offensichtlich fest unter Vertrag. Schon am Morgen berichteten englische Medien, dass Heskeys Vertrag definitiv ausgelaufen sei, er seinen Kontrakt bei ManCity nicht ausweiten wollte. Davon profitiert nun der FC. Die Kölner können den Spieler zwar ablösefrei unter Vertrag nehmen, müssen aber eine Gebühr an die Skyblues entrichten. Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg liegt die „Übertrittsgebühr“ bei rund zwei Millionen Euro. Der Transfer-Experte berichtet weiter, dass Heskey einen Vertrag bis 2030 bei den Kölnern unterschrieben hat. Gleich mehrere internationale Clubs sollen die Fühler nach dem Spieler ausgestreckt haben.

18-Jähriger vor Wechsel zum FC

Dass der FC den Zuschlag erhalten hat, ist durchaus als Erfolg für Thomas Kessler und Tim Steidten zu werten. Bei ManCity hat man lange auf die Vertragsverlängerung gezählt. Von dem Offensivspieler erhoffen sich die Kölner eine ähnliche Entwicklung wie bei Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger war ebenfalls von ManCity zu den Kölnern gekommen. Allerdings als Leihspieler und nach einer eher unglücklichen Halbserie bei Celtic Glasgow. Heskey ähnelt von seiner Spielweise Said El Mala. Der Offensivspieler kommt über den linken Flügel, lebt von seinem Tempo, sucht immer wieder das Eins-gegen-eins und den Weg vom linken Flügel ins Zentrum. Dort überzeugt er mit einem Torriecher und seinem Abschluss. Heskey gilt in England als großes Talent – technisch versiert und unheimlich physisch. Der Vater des Youngsters ist Liverpool-Legende Emile Heskey, der für die Nationalmannschaft auflief – unter anderem zwei Mal gegen Deutschland, so bei der WM 2010 in Südafrika.

Wie Sky berichtet soll die offizielle Verkündung „in Kürze“ erfolgen.


Kapitänsfrage beim 1. FC Köln geklärt: „Wir vertrauen uns“

Bleibt auch in der kommenden Saison der Kapitän
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Kapitänsfrage beim 1. FC Köln geklärt: „Wir vertrauen uns“

Zwar steht der Kader für die kommende Spielzeit noch nicht fest, eine weitere wichtige Personalie ist aber geklärt. Marvin Schwäbe bleibt Kapitän des 1. FC Köln. Das bestätigte der Kölner Coach René Wagner am Freitag nach der Trainingseinheit.

Ohne Rav van den Berg und Julian Pauli fand die Einheit am Freitag statt. Es liegen zwar keine strukturellen Verletzungen vor, doch beide Spieler werden auch das Testspiel am Samstag verpassen. Eine andere Personalie ist dagegen frühzeitig geklärt.

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Und zwar die des Spielführers für die kommende Saison. „Ja, der Marvin bleibt Kapitän“, bestätigte Trainer René Wagner am Freitag nach der Einheit. „Marvin kennt den Verein. Er ist jetzt lang genug da. Er hat die schweren Zeiten durchlebt, aber er war auch bei den Top-Zeiten im ersten Jahr mit der Conference-League dabei“, sagte der Coach. „Ich glaube, der hat alles mal gesehen. Er ist in der Kabine eine laute Stimme und sagt, wenn ihn was stört.“ Schwäbe mache den Mund auf, wenn ihn was störe und organisiere das Team, so der Trainer weiter. „Und dann habe ich natürlich auch mit Marvin ein gutes Verhältnis. Wir kennen uns jetzt in fünf Jahren, wir vertrauen uns“, sagt Wagner. „Und ich glaube, damit habe ich einfach einen Top-Mann an meiner Seite, der für uns alle voran gehen wird. Das ist mir wichtig.“ Schwäbe kam im Sommer 2021 als frisch gebackener dänischer Meister ans Geißbockheim. Den Titel holte er mit Bröndby.

„Tacheles-Gruppe“

Schon in der vergangenen Spielzeit war der Keeper der Kapitän, fand gehör im Team und war der verlängerte Arm der beiden Trainer. Ein Mannschaftsrat ist dagegen noch nicht gefunden. „Ich glaube, das Thema wird vor allen Dingen in Deutschland immer sehr, sehr hoch gehalten. Denn Mannschaftsrat gibt es dann vielleicht in anderen Ländern nicht so“, sagt Wagner. „Da gibt es eher dann irgendwie Leadership-Gruppen oder Gruppen an Spielern, die sich so ein bisschen selber herauskristallisieren.“ Ob es einen Mannschaftsrat geben wird, konnte der Trainer nicht sagen, er wolle aber Spieler in seinen Reihen haben, die Führung übernehmen würden. So habe es schon in der Vorsaison eine „Tacheles-Gruppe“ gegeben, in der „dann auch mal offen miteinander gesprochen wird“. Wagner selbst sei nicht dabei, war aber beispielsweise bei Union Berlin als Co-Trainer Teil dieser Gruppe.

Egal ob Staff, Spieler oder Trainerteam – alle sollen mit eingebunden werden. Jeder könne laut Wagner so Punkte anbringen, die ihn stören. Die meisten dieser Themen würden gar nicht bis zu ihm durchdringen. Co-Kapitän bleibt allerdings wohl auch Ron-Robert Zieler. „Dann werden wir trotzdem gucken, dass wir auch immer auf dem Feld jemanden haben, der dann die Verantwortung da auch übernehmen kann.“ Somit wird wohl Marvin Schwäbe das Team am Samstag beim Testspiel gegen Rheinsüd (11 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com) aufs Feld führen.


Von Álvarez über Heskey bis Rosengren – was die Transferverhandlungen über die Kaderplanung des 1. FC Köln aussagen

Thomas Kessler und Tim Steidten bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Von Álvarez über Heskey bis Rosengren – was die Transferverhandlungen über die Kaderplanung des 1. FC Köln aussagen

Ellyes Skhiri, Otto Rosengren oder Reigan Heskey – die Liste möglicher Neuzugänge wird beim FC länger und länger. Natürlich wird Köln nicht alle der gehandelten Namen unter Vertrag nehmen, vielleicht noch nicht einmal das Gespräch suchen. Doch es zeigt sich eine Tendenz beim 1. FC Köln und den Transfers 2026: Routine, Talent und Weitblick.

Gehandelt werden viele Namen, am Ende wird es aber auch einige Neuzugänge geben. Dabei scheinen die Kölner sehr breitgefächert zu suchen.

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Auf der einen Seite der 31-jährige Routinier, der mehrere hundert Profi-Pflichtspiele auf dem Buckel hat, auf der anderen Seite das 18-jährige Talent, das noch immer auf den ersten Einsatz bei den Profis wartet. Natürlich sind nicht alle Transfergerüchte gleich heiß, bei manchen handelt es sich bekanntlich um Enten, bei anderen geht es wohl um ein generelles Abklopfen, was für den FC denn möglich ist und dann sind dann doch die, die ganz schnell heiß werden können. Eine Tendenz ist bei den Transfergerüchten dennoch abzusehen. Zumal es in diesem Sommer nicht die ganz großen Luftschlösser wie noch im Vorjahr gibt. Um die Neuverpflichtungen beim FC ranken sich natürlich auch zahlreiche Spekulationen. Das hängt auch mit der Bandbreite an Positionen zusammen, die die Kölner auf dem Weg zum kompletten Kader suchen. Die Geißböcke haben nach wie vor zahlreiche Lücken zu stopfen. Immerhin stehen auf der Zugangs-Seite mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah erst zwei Namen, nur die Planung der Innenverteidigung ist laut Thomas Kessler bei den Feldspielern abgeschlossen.

Routine für die Defensive

Dass also Namen in Bezug auf die Sechs, die Acht, die Außen und die Offensive gehandelt werden, ist folgerichtig. Der ein oder andere Kandidat überrascht dann aber doch. Denn die Bandbreite ist eine große – in mehrerlei Hinsicht. Der FC hat ganz offensichtlich seinen zu scoutenden Markt ausgeweitet. Während Köln in den vergangenen Jahren häufig auf die Bundesliga oder die unmittelbaren Nachbarländer fokussiert war, reicht das Suchfeld mittlerweile deutlich weiter. Edson Álvarez aus Mexiko befindet sich genauso auf dem Zettel wie der Australier Paul Okon-Engstler. Letzterer steht bekanntlich unmittelbar vor der Verpflichtung. Lochoshvili ist Georgier, Mensah Ghanaer, doch auf der Liste stehen auch Spieler aus Polen, England oder Schweden. Das ist kein Hexenwerk – immerhin ist das Scouten durch die Digitalisierung viel leichter geworden. Doch es ist durchaus eine Veränderung. Eine positive, wie René Wagner noch in der vergangenen Woche erklärte.

Vor allem aber fällt auf, dass der FC nicht nach dem einen Muster Spieler sucht – unabhängig der Position. Mit Mensah und Lochoshvili verpflichtete Kessler zwei Spieler, die eine gewisse Erfahrung mit in die Defensive bringen – offenbar die junge Zentrale der hintersten Kette um Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg mit ihrer Routine unterstützen sollen. Auch die gehandelten Ellyes Skhiri und Edson Álvarez würden im defensiven Mittelfeld reichlich Erfahrung mit einbringen, sollen als Leader vorangehen. Durch die positionsgenauen Abschiede von Eric Martel (24) und Kristoffer Lund (24) schrauben die Kölner das Alter und die Erfahrung an wichtigen Stellen nach oben. Es sind Akteure, die durchaus Verantwortung übernehmen sollen und auch können, wie sie schon bewiesen haben.

FC mit Weitblick

Dann gibt es aber auch das Interesse an Spielern wir Paul Okon-Engstler, Mikey Moore oder Otto Rosengren, die wiederum ihre ersten Schritte in ihren Teams gemacht, sich dort auch durchaus bewiesen haben. Alle drei sind in ihren Clubs unumstrittene Stammspieler, Leistungsträger, haben auch ihre Erfahrungen in der Nationalmannschaft oder der U-Auswahl gemacht. Okon-Engstler nahm sogar an der WM teil. Allerdings spielen sie in Schweden, Schottland und Australien in Ligen, die mit der Bundesliga wohl nicht vergleichbar sind. Das Leistungsniveau wäre noch einmal ein anderes. Dennoch handelt es sich durchaus um Spieler, die das Potenzial haben, in die erste Elf zu rutschen – wenn auch vielleicht nicht direkt als Stammkraft. Möglicherweise ähnlich wie Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer kam bekanntlich im vergangenen Winter nach einer komplizierten Halbserie bei Celtic Glasgow und spielte sich direkt fest.

Und dann scheint da ganz offensichtlich noch eine perspektivische Variante in die Kader-Mischung mit einzufließen. Der FC hat dem Vernehmen nach bereits Namen wie Jamal Iddrissou, Chido Obi und nun Reigan Heskey abgeklopft. Junge Talente, die die 20 Jahre noch nicht überschritten, bereits das Interesse anderer Clubs geweckt haben, aber die noch auf ihren Durchbruch warten. Nachwuchshoffnungen, denen man den Sprung in den Profifußball relativ schnell zutraut, von denen man sich mittelfristig einen sportlichen, vor allem aber einen wirtschaftlichen Erfolg erhofft. Der FC ist gerade dabei eine besondere Bandbreite an Spielern aufzustellen. Nicht jeder der gehandelten Namen wird am Ende auch seinen Weg nach Köln finden. Nicht jeder von denen, die am Geißbockheim auflaufen, wird ein Schnäppchen sein, ist ein Erfolgsgarant. Doch Thomas Kessler scheint mit seinem Team nötige akute Löcher zu stopfen und gleichzeitig perspektivisch in die Zukunft zu schauen.


Medienbericht: Fynn Schenten lehnt offenbar eine Leihe zu Viktoria Köln ab

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Medienbericht: Fynn Schenten lehnt offenbar eine Leihe zu Viktoria Köln ab

Noch im vergangenen Winter war er der Gewinner der Vorbereitung auf die Rückrunde, in dieser Vorbereitung spielt er keine Rolle bei den Profis des 1. FC Köln: Fynn Schenten lehnt aber offenbar auch eine Leihe zu Viktoria Köln ab.

Zahlreiche Lücken hat der Kader der Geißböcke noch. Aufgefüllt wurde der Kader mit einigen Spielern der U21, David Fürst, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Maik Afri Akumu erhalten ihre Chance. Ein Youngster fehlte aber zuletzt: Fynn Schenten. Wohl auch, weil das Talent verliehen werden sollte. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun berichtet, hat der Stürmer eine Leihe zu Viktoria Köln abgelehnt.

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Er war der große Gewinner der Vorbereitung im vergangenen Winter. Lukas Kwasniok hatte Fynn Schenten mit ins Trainingslager nach La Nucia genommen. Und an der Costa Blanca wusste der Stürmer offenbar zu überzeugen. Der Kölner Ex-Coach nahm den Youngster fortan mit zum ersten Pflichtspiel des Jahres gegen den 1. FC Heidenheim und schickte dafür Spieler wie Luca Waldschmidt und Florian Kainz frühzeitig nach Hause. Schenten, der etwa zur gleichen Zeit seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängerte, sammelte erste Profiminuten. Auf sieben Einsätze kam der Youngster bis Februar, dann war der 18-Jährige wieder außen vor. Unter René Wagner kam Schenten bei den Profis nicht mehr zum Einsatz. Und das ist wohl auch nicht für diese Spielzeit vorgesehen. Das Eigengewächs soll verliehen werden, um möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Ein Weg, den die Kölner Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit gerne und auch durchaus erfolgreich gegangen sind – wie die Beispiele Jonas Urbig und Tim Lemperle zeigen.

Schenten will offenbar nicht zur Viktoria

Auch Schenten soll diesen Weg gehen. Schon vor einigen Wochen ploppten Gerüchte auf, belgische und französische Vereine seien an einer Leihe des Youngsters interessiert, wirklich gehaltvoll waren die Gerüchte nicht. Nun berichtet aber der „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass Schenten an die Viktoria verliehen werden sollte. Der FC peilt mit dem Stadtnachbarn bekanntlich eine engere Zusammenarbeit an. Nun berichtet die Zeitung weiter, dass der Youngster eine mögliche Leihe abgelehnt habe. Schenten sehe sich nicht in der 3. Liga heißt es in dem Bericht und dass man beim FC mit Unverständnis auf diese Entscheidung reagiert habe. Tatsächlich würde der Youngster in der Liga auf einige Traditionsclubs wie Fortuna Köln oder den MSV Duisburg treffen. Schenten soll eine Leihe ans Herz gelegt worden sein. Vor allem, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Aktuell trainiert der 18-Jährige mit der U21.

Für Said El Mala entpuppte sich die Station in Höhenberg bekanntlich als wichtiger und richtiger Zwischenschritt. Der Stürmer wurde vor seinem Wechsel ans Geißbockheim zum Newcomer der 3. Liga gewählt. In der abgelaufenen Saison legte der Youngster den Grundstein für seine beeindruckende Karriere, die ihn jetzt mit Top-Clubs in Verbindung bringt. Schenten wird nun einen anderen Weg gehen.


Der nächste Konkurrent: Kommt es nun zum Dreikampf um Otto Rosengren?

Otto Rosengren steht wohl auf dem Zettel der Geißböcke
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Der nächste Konkurrent: Kommt es nun zum Dreikampf um Otto Rosengren?

Nach wie vor stehen erst zwei Neuzugänge auf der Liste der Geißböcke. Das soll sich in den kommenden Tagen und Wochen ändern. Schon ins Trainingslager sollen weitere Neuverpflichtungen fahren. Doch das startet schon in einer Woche. Möglicherweise gibt es einen Mittelfeldspieler für den 1. FC Köln: Kommt es zum Dreikampf um Otto Rosengren?

Die große Transfer-Offensive lässt beim FC noch auf sich warten. Doch hinter den Kulissen wird kräftig am neuen Kader geschraubt. Es stehen zahlreiche Namen auf der Liste.

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Dem Vernehmen nach eben auch Otto Rosengren von Malmö. Der Mittelfeldspieler bringt ein interessantes Profil mit, spielte in der abgelaufenen Saison zwar oft auf der Sechs, sieht sich aber selbst deutlich offensiver. Und die Daten geben der Auslegung des Spielers durchaus recht. Ein Blick auf die Wyscout-Daten der laufenden Saison zeigt, dass der Schwede eine Passmaschine ist – und das gerade bei den Bällen in Richtung letztes Drittel. „Seine größte Stärke ist nicht der tödliche Pass, sondern dass er Mitspieler ständig in bessere Positionen bringt“, sagte der schwedische Scout Harry Kruusval in dem Blog „The Football Analyst“. Die Werte sind durch die Bank weg beeindruckend und den Schweden hatte lange kein Topclub auf dem Radar. Und das, obwohl der Marktwert aktuell mit drei Millionen Euro durchaus niedrig angegeben wird. Auch deswegen wittern die Kölner ihre Chance bei Rosengren. In der vergangenen Woche haben Kölner Scouts den Spieler angeblich beobachtet. Dort setzte sich Malmö gegen Göteborg durch – 4:0 hieß es am Ende.

Birmingham steigt ins Buhlen um Rosengren ein

Doch schon am Montag berichtete die schwedische Zeitung „Expressen“, dass eben nicht nur der FC an dem Spieler interessiert sei. Der FC Middlesbrough habe sogar schon Kontakt zu Malmö aufgenommen, hat sein Kaufgesuch hinterlegt. Die Engländer wollen in dieser Spielzeit ein wenig mehr investieren, Rosengren passt perfekt ins Profil der Nordengländer. Und damit nicht genug. Wie das Online-Portal „ontheminute“ nun berichtet, ist auch Birmingham ins Buhlen um den Mittelfeldspieler eingestiegen. Die Blues wollen den Spieler ebenfalls verpflichten. Vorteil FC: Birmingham und Middlesbrough spielen beide in der Championship, Rosengren wird sich sicherlich lieber in das Schaufenster einer der höchsten Klassen Europas stellen. Denn für den selbstbewussten Schweden dürfte eine Station in Köln oder Middlesbrough nur als Zwischenstation eine Rolle spielen.


Wechsel, Vertragssituation, zu teuer – gleich mehrere Kandidaten beim 1. FC Köln vom Tisch

Pablo Pagis vom FC Lorient
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Wechsel, Vertragssituation, zu teuer – gleich mehrere Kandidaten beim 1. FC Köln vom Tisch

Er wurde schon im März als möglicher Ersatz für Said El Mala gehandelt und die Gerüchte sind seitdem nur leicht abgeklungen. Nun können sie beendet werden. Pablo Pagis wechselt nicht zum FC. Das französische Talent wird künftig für den FC Paris auflaufen. Und Pagis ist nicht der einzige geplatzte Deal. Mehrere Kandidaten beim 1. FC Köln aus dem Rennen.

Als der Name vor gut vier Monaten das erste Mal aufploppte (come-on-fc berichtete), da war der FC auf der Position Linksaußen noch besonders gut aufgestellt. So gut, dass Jakub Kaminski auf eine andere Position ausweichen musste. Nun aber suchen die Kölner und können einen vermeintlichen Namen von der Liste streichen. Pablo Pagis wechselt jedenfalls nicht zu den Geißböcken.

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Im März berichtete das Online-Portal „jeunesfooteaux“, der FC sei „beeindruckt von seinem Einsatz, seiner Fähigkeit, Räume hinter der Abwehr zu nutzen, seiner Technik und vor allem seiner Ballkontrolle“. Auch der FC Augsburg soll damals sein Interesse an dem Offensivspieler hinterlegt haben. Pagis gilt als technisch hoch versiert und schnell, sucht immer wieder den Weg in die Tiefe. Im Mai war dann wieder die Rede von drei französischen Talenten, die der FC genau beobachte. Pagis war erneut dabei, wurde erneut genannt. Obwohl auch zahlreiche französische Clubs ihre Interesse bekundet hatten. Unter anderem Olympique Lyon. Doch der Sohn des ehemaligen Ligue-1-Spielers Mickaël Pagis wird nicht zum FC kommen. Der Flügelspieler wird nach übereinstimmenden Medienberichten in Frankreich bleiben, aber sich dem FC Paris anschließen. Und das offenbar für 15 Millionen Euro. Wie die „L’Equipe“ berichtet unterschreib Pagis für fünf Jahre und streicht rund 15 Millionen Euro plus weitere Boni ein. Ob die Kölner in dieser Größenordnung mitgeboten hätten, darf zumindest in Frage gestellt werden.

Adeline wechselt zum HSV

Pagis gilt als eins der größten französischen Talente. Der Offensivspieler erzielte in der abgelaufenen Saison für den FC Laurient zehn Tore und bereitete fünf Treffer vor. Alleine seit März ist der Marktwert des 23-Jährigen laut dem Onlineportal transfermarkt.de von fünf auf 15 Millionen Euro angestiegen. Sollten die Kölner wirklich ernsthaft an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein, wäre ihnen möglicherweise innerhalb von wenigen Tagen das zweite französische Talent durch die Lappen gegangen. Denn angeblich war Köln auch an einer Verpflichtung von Martin Adeline interessiert. Der Offensivspieler wechselt aber zum Hamburger SV. Wie die „Bild“ berichtet hat sich der FC auch noch von zwei weiteren Kandidaten verabschiedet. Demnach habe man – wie berichtet – durchaus Jamal Iddrissou auf dem Zettel gehabt, doch der Stürmer komme nicht in Frage, weil Inter eine Kaufpflicht in den Vertrag schreiben lassen wollte. Diese hätte bereits nach wenigen Spielen gegriffen. Auch Mateusz Zukowski ist wohl ebenfalls kein Thema mehr. Der Stürmer sei den Geißböcken einfach zu teuer, schreibt die „Bild“. Der Verein verlangt bekanntlich rund fünf Millionen Euro.

FC-Frauen verpflichten Sædís Rún Heiðarsdóttir – Spielplan veröffentlicht

Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die FC-Frauen
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FC-Frauen verpflichten Sædís Rún Heiðarsdóttir – Spielplan veröffentlicht

Die FC-Fußballerinnen haben einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die Frauen des 1. FC Köln. Die Isländerin kommt vom norwegischen Club Vålerenga an den Rhein. Heiðarsdóttir hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vermelden den nächsten Neuzugang: Sædís Rún Heiðarsdóttir läuft in der kommenden Spielzeit für die Kölner Frauen auf. Die 21-Jährige ist isländische Nationalspielerin.

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Die Kölner Fußballfrauen haben noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt den FC. Die 21-Jährige wechselt aus Norwegen nach Köln – und das gegen einige Konkurrenz. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sædís Rún Heiðarsdóttir trotz weiterer attraktiver Angebote für den 1. FC Köln entschieden hat. Sie ist eine spielstarke Außenverteidigerin mit einem hervorragenden linken Fuß, bringt große Qualität bei Standards mit und verfügt über ein ausgezeichnetes Spielverständnis“, sagte Nicole Bender-Rummler. !Mit ihrem hohen Entwicklungspotenzial, ihrer Mentalität und ihrer großen Einsatzbereitschaft passt sie hervorragend zu uns und unserem Weg und wird unser Team in den kommenden Jahren nachhaltig verstärken.“ 

FC zunächst gegen Frankfurt

Die 21-Jährige wechselte im Sommer 2024 von UMF Stjarnan nach Norwegen zu Vålerenga Oslo, gewann dort das Double und qualifizierte sich so für die Champions League. In der Königsklasse warteten so attraktive Gegner wie Arsenal, Bayern München und im Folgejahr Manchester City oder Paris Saint-Germain. Die Außenverteidigerin ist auch Nationalspielerin, nahm unter anderem an der EM teil. „Der FC ist ein ambitionierter Club. Nachdem ich mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln und mit meiner Nationalmannschaftskollegin Sandra Maria Jessen gesprochen habe, hatte ich keine Zweifel mehr daran, dass ich unbedingt zum FC wechseln möchte“, so Heiðarsdóttir. „Ich hoffe, dass ich meinem neuen Team viel Energie geben kann. Ich möchte mich hier weiterentwickeln und ich kann versprechen, dass ich immer 100 Prozent für das Team, den Club und die Fans geben werde, um für viele lächelnde Gesichter zu sorgen.“  

Unterdessen wurde der Spielplan veröffentlicht. Die Kölnerinnen spielen am ersten Spieltag am Wochenende vom 21. bis 24. August gegen Eintracht Frankfurt. Das erste Heimspiel bestreitet Köln eine Woche später gegen die TSG Hoffenheim. Mitte September geht es dann zum FC Bayern München.