Transfergerücht um Ianis Stoica: Warum er Kesslers Sturmproblem beim 1. FC Köln nicht lösen würde

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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Transfergerücht um Ianis Stoica: Warum er Kesslers Sturmproblem beim 1. FC Köln nicht lösen würde

Die vergangene Transferphase ist erst ein paar Wochen alt, da ploppen beim 1. FC Köln bereits die Transfergerüchte für den kommenden Winter auf. Dass die Kölner nachbessern wollen, steht fest. Doch ob Ianis Stoica wirklich eine akute Verstärkung wäre, ist stand jetzt eher unwahrscheinlich.

Die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache wiegen bei den Geißböcken schwer. Das hat auch der Freitagabend verdeutlicht, als die Kölner wieder einmal die ganz große Torgefahr vermissen ließen. Kein Wunder also, dass die ersten Namen aufploppen. Ein rumänisches Portal hat nun Ianis Stoica als möglichen Neuzugang in den Ring geworfen. Eine Einordnung.

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Kaum ist das erste Transfergerücht der Saison in der Welt, schon wird es als mögliche Lösung für das größte Kölner Problem gehandelt: das verwaiste Sturmzentrum. Kein Wunder, mit Dallinga, Ache und Imad Rondic fehlen dem FC aktuell drei Zielstürmer. Nach Informationen des rumänischen Portals Fanatik beobachtet der 1. FC Köln Ianis Stoica von Estrela Amadora. Auf den ersten Blick wirkt der Spieler tatsächlich interessant. Stoica ist 23, rumänischer Junioren-Nationalspieler und hat sich in Portugal schnell zur echt gefunden. Seit 2025 ist der Offensivspieler dort, in dieser Saison erzielte er bereits vier Tore, bereitete zwei weitere vor. Die Statistik ist also ordentlich. Das Portal transfermarkt.de taxiert seinen Marktwert auf vier Millionen Euro, laut Fanatik würde Estrela ihn nicht unter 2,5 Millionen Euro abgeben. Nach seinem starken Saisonstart dürfte der Preis eher steigen.

Holt der 1. FC Köln einen Flügelspieler, obwohl er einen Stürmer braucht?

Genau hier liegt der Haken. Stoica ist kein Mittelstürmer, sondern ein klassischer Linksaußen. Seine Stärken: Tempo, ein guter rechter Fuß und der Zug von der linken Seite nach innen, um selbst abzuschließen. Das ist ein Profil, das der FC bereits hat – es ist das von Said El Mala. Stoica wäre also stand jetzt eher Konkurrenz oder Ergänzung für den Kölner Offensivspieler als eine Antwort auf die Frage, wer im Sturmzentrum die Bälle festmacht und die Abschlüsse aus kurzer Distanz sucht. Als Nachfolger von El Mala wäre eine Option, allerdings erst im kommenden Sommer. Und auch da haben die Geißböcke mit Reigan Heskey eine weitere starke Alternative – zumindest ist das die Erwartungshaltung. Und genau das fehlt dem FC. Dass der FC zwar viel schießt, sich aber wenige Großchancen erspielt, hängt auch damit zusammen, dass im Zentrum der Spieler fehlt, der in die gefährlichen Räume geht.

Bislang stützt sich alles auf eine einzige Quelle aus Rumänien, der FC wird dort als einer von mehreren Interessenten genannt. Bestätigungen gibt es nicht, vom Verein ohnehin nicht. Dass die Kölner Scouts einen 23-Jährigen mit diesen Zahlen auf dem Zettel haben, ist plausibel – Beobachtung ist aber noch lange kein Interesse, und Interesse noch lange kein Transfer. Das wird auch nicht durch das Wiederholen der Quelle glaubhafter. Unter vielen Transferexperten ist fanatik.ro jedenfalls keine verlässliche Quelle. Viele der Gerüchte stellten sich später als falsch heraus. Ianis Stoica ist ein interessanter Spieler mit Entwicklungspotenzial. Als Lösung für das Kölner Sturmproblem taugt er aber nicht. Sollte der FC im Winter nachlegen wollen, dürfte die Suche einem anderen Profil gelten: einem Stürmer, der im Zentrum zu Hause ist.

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Sorge nach Startelf-Comeback: Auch Joel Schmied droht nun auszufallen

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Sorge nach Startelf-Comeback: Auch Joel Schmied droht nun auszufallen

Der FC ist ersatzgeschwächt nach Frankfurt gefahren, die Situation hat sich nach dem Spiel gegen die Eintracht möglicherweise noch einmal verschärft. Denn Joel Schmied könnte dem 1. FC Köln vorerst fehlen. Der Abwehrspieler verletzte sich im Duell gegen die SGE.

Die Pechsträhne scheint bei den Geißböcken nicht abzureißen. Nach den Verletzungen der vergangenen Spieltage ist nun auch die Personalie Joel Schmied zunächst ungewiss. Im Duell gegen Eintracht Frankfurt verletzte sich der Schweizer und musste frühzeitig vom Platz.

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Den Weg zu den mitgereisten Fans ging Joel Schmied nach der 0:1-Niederlage gegen Frankfurt nicht mehr mit. Der Schweizer befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Katakomben des Deutsche Bank Parks, vermutlich mit einem dicken Eisbeutel am Knöchel. Zwar gab es am Freitagabend keine Diagnose mehr vom Verein, doch aktuell scheint es sehr wahrscheinlich, dass der Abwehrspieler der nächste Ausfall sein wird, den die Kölner zu beklagen haben. Schmied war im Spiel bei den Hessen nach einem Zweikampf unglücklich umgeknickt. Die Fernsehbilder ließen bereits erahnen, dass diese Verletzung eine besonders schmerzhafte sein musste. Immerhin befand sich der Fuß in einer sehr unnatürlichen Körperhaltung. Gut möglich, dass sich der Schweizer eine Sprunggelenkverletzung zugezogen hat, möglicherweise an den Bändern.

Mehr als ein halbes Dutzend Spieler des 1. FC Köln fallenaus

Schmied probierte es nach kurzer Behandlungsphase zwar nochmal, doch der Innenverteidiger lief alles andere als rund, ging immer wieder in die Knie und ließ sich dann doch auswechseln. Und ehrlicherweise sah es so aus, als wäre das die absolut richtige Entscheidung. Besonders ärgerlich: der Abwehrspieler war gegen Frankfurt endlich mal wieder in die Anfangsformation rotiert. Zuletzt hatte Schmied gegen Ende der vergangenen Saison begonnen. Trotz guter Vorbereitung war der 28-Jährige unter René Wagner nur Innenverteidiger Nummer drei. Da der Kölner Coach gegen die Hessen aber die Dreierkette auspackte, rückte Schmied dann in die Anfangsformation. Und der Schweizer machte seine Sache insgesamt gut, wirkte im Zweikampfverhalten routiniert, wenn auch nicht immer ganz glücklich. Nun könnte sich der Abwehrspieler in die lange Liste der Verletzten eintragen.

Dort stehen mit Thijs Dallinga (Kreuzbandriss), Timo Hübers (Knieverletzung), Ragnar Ache, Rav van den Berg, Imad Rondic (alle muskuläre Probleme) und Ellyes Skhiri (Sprunggelenksverletzung) gleich ein halbes Dutzend Spieler auf der Liste. Wie schon in der vergangenen Spielzeit ist der FC von enormen Verletzungspech betroffen.

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„Extremst gefährlich. Dann wird es schwer in der Liga“- Die Stimmen zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln

Said El Mala wirkte ratlos nach dem Spiel
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„Extremst gefährlich. Dann wird es schwer in der Liga“- Die Stimmen zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln

Die Kölner kehren ohne Punkte aus Frankfurt heim. Der FC spielte bei der Eintracht lange gut mit, belohnte sich aber wieder nicht. Und auch mit der weißen Weste war es nichts. Nach dem Spiel äußerten sich die Akteure. Die Stimmen zum Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln.

Lange sah es so aus, als könnten die Kölner eine Negativserie stoppen. Denn die Null hielt. Doch kurz vor Spielende kassierte der FC dann doch noch den Gegentreffer. Es gab die nächste Pleite. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Said El Mala, René Wagner und Thomas Kessler.


come-on-fc.com berichtet aus dem Deutsche Bank Park

Die Enttäuschung nach der Niederlage in Frankfurt war den Spielern deutlich anzumerken. Der FC kämpfte aufopferungsvoll, am Ende standen die Geißböcke aber einmal mehr mit leeren Händen da.


René Wagner wirkt nachdenklich

René Wagner

„Aber wir arbeiten jede Woche hart daran“

„Wir gehen jetzt leider mit einer Niederlage nach Hause“



Marvin Schwäbe soll auf der Liste der Bayern stehen

Marvin Schwäbe

„Er kann da machen, was er will“

„Das macht es dann in der Situation nicht einfacher“



Said El Mala bejubelt seinen Treffer im Derby (Foto: Lars Baron/Getty Images)

Said El Mala

„Das ist Quatsch“

„Es tut unfassbar weh, dass wir die Punkte nicht mit nach Hause nehmen“


Marius Bülter überzeugte nicht gegen Würzburg

Marius Bülter

„Eine Kleinigkeit hat heute das Spiel entschieden“

„Den ersten will ich ihm über den Kopf hauen, da reißt er die Arme hoch, den zweiten hält er ganz gut“


Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

„Natürlich werden wir auch auswärts punkten“

„Ich glaube, wir hatten gute Phasen, wo wir uns mit einem Tor hätten belohnen müssen“



Mehr zum Thema:
>>1. FC Köln News aktuell: Alle FC-News im Newsticker


Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Aufstellung, Liveticker und alle Infos

Alessio Castro-Montes im Spiel gegen Eintracht Frankfurt
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Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Aufstellung, Liveticker und alle Infos

Mit dem Duell bei Eintracht Frankfurt steht für die Geißböcke am Freitag das nächste Duell an. Es ist die Eröffnung des 6. Spieltags. Bilanz, Aufstellung, Formkurve – hier findet ihr vor, während und nach dem Spiel alle Infos zum 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt.

Willkommen zum 6. Spieltag in der Bundesliga. Der 1. FC Köln ist am Abend (20.30 Uhr) zu Gast bei Eintracht Frankfurt. Für den FC geht es darum, den Schwung aus dem Derby mit in den Deutsche Bank Park zu nehmen. In dieser Übersicht findet ihr vor, während und nach dem Spiel alle Infos rund um die Begegnung bei den Hessen.



Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
Anpfiff in
–
1. FC Köln
1. FC Köln

1. FC Köln
Live-Aufstellung
–
LIVE-STATISTIK
Zahlen zum Spiel
Eintracht Frankfurt
1. FC Köln
0 Ballbesitz 0
0 Torschüsse 0
0 Schüsse aufs Tor 0
0,00 xGoals 0,00
0 Ecken 0
0 Fouls 0
FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison

Spielereignisse
Die wichtigsten Szenen
Heimverein Eintracht Frankfurt
vs.
Gastverein 1. FC Köln
⚽ Tor
🟡 Gelb
🟥 Rot
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Aufstellung: Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln

Die Aufstellung der Eintracht
Der FC spielt gegen Frankfurt wohl mit einer Fünferkette

Atubolu – Collins, Brassier, Koch, Kosugi, – Doan ,Götze, Onyedika, Chaibi – Ebnoutalib, Burkard

Schwäbe – Sosa, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Schmied, Sebulonsen – Krauß, Johannesson – Bülter, El Mala, Maina

Kader

Der Kader für Frankfurt
Diese Spieler stehen im FC-Aufgebot
Tor
Marvin Schwäbe · Ron-Robert Zieler
Abwehr
Alessio Castro-Montes · Sebastian Sebulonsen · Jahmai Simpson-Pusey · Luka Lochoshvili · Joel Schmied · Assad Kotya-Fofana · Gideon Mensah · Borna Sosa
Mittelfeld
Isak Johannesson · Tom Krauß · Linton Maina · Mikey Moore · Jan Thielmann · Paul Okon-Engstler · Reigan Heskey
Sturm
Said El Mala · Marius Bülter · Luca Waldschmidt
FC-Kader
Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln
20
Spieler
Gesperrt & verletzt
Personal vor dem Spiel
1. FC Köln
1. FC Köln
Timo Hübers
Knieverletzung
Verletzt
Thijs Dallinga
Kreuzbandriss
Verletzt
Ragnar Ache
Muskelverletzung
Verletzt
Ellyes Skhiri
Sprunggelenksverletzung
Verletzt
Imad Rondic
Muskelverletzung
Verletzt
Van den Berg
Muskuläre Probleme
Verletzt
Personal
1. FC Köln
6
Ausfälle


Sportliche Bilanz

Direktvergleich
Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln 1. FC Köln
Gesamt
43 S 34 U 39 N ⚽ 194:177
Letzte 5 Duelle
05.04.26 Bundesliga
Eintracht Frankfurt 2:2 1. FC Köln
22.11.25 Bundesliga
1. FC Köln 3:4 Eintracht Frankfurt
03.02.24 Bundesliga
1. FC Köln 2:0 Eintracht Frankfurt
03.09.23 Bundesliga
Eintracht Frankfurt 1:1 1. FC Köln
12.02.23 Bundesliga
1. FC Köln 3:0 Eintracht Frankfurt
Tabelle
Bundesliga
Pl.VereinSp.TorePkt.
9
SV Elversberg Elversberg
58:87
10
1. FC Köln Köln
58:107
11
VfB Stuttgart Stuttgart
58:96
12
Hamburger SV Hamburg
55:156
13
FC Schalke 04 Schalke
54:65
14
Eintracht Frankfurt Frankfurt
59:165
Form
Letzte 5 Spiele
1. FC Köln
1. FC Köln
S N U N S
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
U N S U N
S Sieg  ·  U Unentschieden  ·  N Niederlage

FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison
FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
Frankfurt
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen
Schiedsrichter
Spielleitung
Benjamin Brand
Benjamin Brand
FC-Bilanz unter Brand
4
Siege
3
Remis
5
Niederlagen
Bundesliga · 6. Spieltag

Service

Deutsche Bank Park
Stadion & Anreise
🏟️
Kapazität
60.100 Plätze
🚋
ÖPNV
S7, S8 & S9 · Tram 20/21
Haltestelle Stadion · 10–15 Min. Fußweg
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P
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Mikey Moore vom 1. FC Köln bei der Abfahrt
Bundesliga
Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Frankfurt
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„Ich hatte Möglichkeiten, in England zu bleiben“ – Warum sich Mikey Moore bewusst für den 1. FC Köln entschied

Mikey Moore im Trikot des 1. FC Köln
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„Ich hatte Möglichkeiten, in England zu bleiben“ – Warum sich Mikey Moore bewusst für den 1. FC Köln entschied

Zwar ist die Scorer-Ausbeute noch überschaubar, aber Mikey Moore hat schon innerhalb weniger Wochen dem Offensivspiel beim 1. FC Köln seinen Stempel aufgedrückt. Der 19-Jährige hat sich bewusst für den Schritt in die Bundesliga entschieden und dafür sogar Angebote aus seiner Heimat ausgeschlagen. Über die Beweggründe sprach der Spieler in England in einem Interview.

Dass die Bundesliga als Sprungbrett für englische Talente gelten kann, ist nicht erst seit Jude Bellingham oder Jadon Sancho bekannt. Einen ähnlichen Weg erhofft sich offenbar auch Mikey Moore. Der Offensivspieler wechselte bekanntlich kurz vor dem Deadline Day auf Leihbasis zum FC und will in Köln den Durchbruch schaffen. Und das, obwohl es für den Offensivspieler durchaus Alternativen in seiner englischen Heimat gegeben hätte. Im Gespräch mit dem BBC-Podcast „Euro Leagues“ verriet Moore nun, warum seine Wahl dennoch auf den FC gefallen ist.

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Dabei spielt der Blick auf die englischen Akteure, die es in der Liga geschafft haben eine große Rolle. „Ich denke, über die Jahre hat man so viele junge Spieler gesehen, die hierhergekommen sind. Und es gibt einige wirklich gute Beispiele von Weltklassespielern wie Jude Bellingham und Jadon Sancho, die sich hier hervorragend entwickelt haben“, sagte Moore, der die Bundesliga besonders hervorhob. „Es ist eine großartige Plattform, um Fußball zu spielen. Das haben mir auch die Verantwortlichen des Vereins und der Trainer vermittelt.“ Doch die Aussicht auf Spielzeit in einer der Top-5-Ligen war für den Londoner nur ein Aspekt. Vor allem das Vertrauen, das ihm die Kölner Verantwortlichen entgegenbringen, scheint für Moore eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. Das erklärte René Wagner auch erst kürzlich im Interview mit come-on-fc.com.

Mikey Moore: „Ich wollte meine Komfortzone verlassen“

Der Engländer hat sich bereits in kurzer Zeit zum Stammspieler gemausert und fühlt sich in seiner Entscheidung dementsprechend auch bestätigt. „Sie haben wirklich Vertrauen in mich gesetzt. Dass ich so früh in meiner Karriere beim FC schon so viel Spielzeit bekommen habe, ist schön“, sagte der 19-Jährige. Das Vertrauen des Trainerteams und der Verantwortlichen wisse er zu schätzen. „Ich bin schon jetzt glücklich mit meiner Entscheidung. Jetzt kann ich richtig durchstarten, meine eigene Geschichte schreiben und meinen eigenen Weg im deutschen Fußball gehen“, so Moore. „Ich hatte Möglichkeiten, in England zu bleiben und vielleicht irgendwo zu spielen, wo ich mich etwas wohler gefühlt hätte“, erklärte der Offensivspieler. Doch genau das wollte er offenbar nicht. „Ich wollte meine Komfortzone ein wenig verlassen, mich selbst testen und in einer großen Liga, einer der fünf besten Ligen, spielen.“

Erste Deutschstunde und englische Nachbarn in Köln

Die Gespräche mit den Verantwortlichen hätten ihn zusätzlich überzeugt. Moore habe frühzeitig entschieden, dass er nach Deutschland wechseln wolle. Die Intensität der Bundesliga und die Qualität der Gegner seien für ihn besondere Herausforderungen. „Für mich war das eine klare Sache“, sagte der Engländer. Auch abseits des Platzes scheint sich Moore inzwischen in Köln einzuleben. Der 19-Jährige hat mittlerweile eine Wohnung in der Nähe seiner englischen Teamkollegen Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey gefunden. Und auch die sprachliche Integration nimmt der Offensivspieler mittlerweile in Angriff. Seine erste Deutschstunde hat Moore bereits hinter sich. Nicht zuletzt auf Wunsch seiner Mutter möchte er sich künftig besser verständigen können. Dabei nimmt sich der Engländer selbst nicht allzu ernst. „Ich war in der Schule nicht gerade der Hellste, deshalb könnte es eine Weile dauern, bis ich die Sprache lerne“, so Moore.

Mikey Moore hat einen besonderen Wunsch an Harry Kane

Vorerst liegt der Fokus ohnehin auf seiner Arbeit am Ball. Gegen Frankfurt wollen die Kölner nachlegen. Ein Blick geht dann doch schon in die nähere Zukunft. Das Treffen mit seinem Idol Harry Kane, mit dem er bereits gemeinsam trainierte. „Er war schon seit meiner Kindheit ein riesiges Vorbild für mich. Ich habe Torabschlüsse gesehen, wie ich sie seitdem nie wieder gesehen habe.“, erklärte Moore. „Es wird eine großartige Erfahrung sein, gegen ihn zu spielen und mit ihm auf dem Platz zu stehen. Darauf freue ich mich wirklich sehr.“ Einen ganz besonderen Wunsch hat der Engländer für die Begegnung allerdings auch noch. Er möchte unbedingt das Trikot seines einstigen Teamkollegen ergattern. „Ich werde mein Bestes versuchen, dieses Trikot zu bekommen“, sagte Moore.

Während der vergangenen Länderspielpause habe er Kane bereits getroffen und begrüßt. Sollte sich vor dem Bundesliga-Duell noch einmal die Gelegenheit ergeben, wolle er den Stürmer direkt darauf ansprechen. „Hoffentlich komme ich mit dem Trikot zurück nach Köln“, sagte Moore.

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Der nächste Stürmer fällt aus, Nachwuchsspieler rückt nach – mit diesem Kader fährt der FC nach Frankfurt

Mikey Moore auf dem Wag zum Mannschaftsbus
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Der nächste Stürmer fällt aus, Nachwuchsspieler rückt nach – mit diesem Kader fährt der FC nach Frankfurt

Der 1. FC Köln trifft am Freitagabend auswärts auf Eintracht Frankfurt. Trainer René Wagner muss dabei auf mehrere Spieler verzichten. Nun steht fest, mit welchem Aufgebot die Geißböcke die Reise nach Hessen antreten. Im Kader gibt es einige interessante Personalentscheidungen.

Die Personaldecke wird beim 1. FC Köln dünner und dünner. Denn nun gibt es den nächsten Verletzten. Auch Imad Rondic fällt für das Spiel bei der Eintracht aus und steht ebenfalls nicht im Kader. Dafür werden Nachwuchsspieler mit zur Eintracht reisen.

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Noch am Mittwoch hatte René Wagner über die Verletzungen beim FC gesprochen. Man würde jeden Fall intern einzeln untersuchen. Nun gibt es offenbar das nächste „Anschauungsmaterial“. Denn auch Imad Rondic wird nicht mit zur Eintracht fahren. Der Stürmer hatte sich im Abschlusstraining verletzt, fällt nun für das Spiel bei den Hessen aus. Damit gehen dem FC auch die letzten klassischen Zielstürmer aus. Bekanntlich wird Thijs Dallinga dem FC lange, möglicherweise bis zum Saisonende fehlen. Der Niederländer zog sich einen Kreuzbandriss zu. Ragnar Ache fehlt mit einer muskulären Verletzung, nun kommt mit Rondic der dritte Zielstürmer dazu. Am vergangenen Wochenende bewies René Wagner mit seinem Team, dass es aber auch andere Lösungen gibt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Said El Mala in vorderster Front spielen.

Assad Kotya-Fofana im Kader

Inklusive Timo Hübers sind damit aktuell sechs Kölner Spieler verletzt. Die entstandenen Lücken schließt FC-Coach René Wagner mit Spielern aus dem Nachwuchsbereich. Zumindest hatten diese bekanntlich schon unter der Woche, aber auch in jüngerer Vergangenheit den Kader aufgefüllt. So stieg am Donnerstagnachmittag Assad Kotya-Fofana in den Mannschaftsbus. Der Innenverteidiger hatte bereits ein gutes Spiel gegen Viktoria Köln absolviert. Der Abwehrspieler stand im Testspiel von Beginn an auf dem Feld, trainierte anschließend auch mit der Mannschaft. Auf die Verletzung von Ellyes Skhiri reagierte René Wagner nicht mit einer Nachnominierung aus dem eigenen Nachwuchs.

Diese Spieler sind in Frankfurt dabei

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing

Abwehr: Alessio Castro-Montes, Sebastian Sebulonsen – Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Joel Schmied, Assad Kotya-Fofana – Gideon Mensah, Borna Sosa

Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß – Linton Maina, Mikey Moore, Jan Thielmann, Paul Okon-Engstler, Reigan Heskey

Sturm: Said El Mala, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Timo Hübers, Thijs Dallinga, Ragnar Ache, Ellyes Skhiri, Rav Van den Berg, Imad Rondic

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Vom Sorgenkind zum Topscorer: Was sich bei Linton Maina beim 1. FC Köln verändert hat

Linton Maina könnte in der Begegnung wichtig werden
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Vom Sorgenkind zum Topscorer: Was sich bei Linton Maina beim 1. FC Köln verändert hat

In der vergangenen Saison spielte Linton Maina beim 1. FC Köln über weite Strecken nur eine Nebenrolle. Nun führt der 27-Jährige bereits nach fünf Spieltagen die interne Scorerliste an. Trainer René Wagner liefert eine bemerkenswerte Erklärung für den Aufschwung – und deutet an, warum es unter seinem Vorgänger nicht funktionierte.

In der vergangenen Saison spielte Linton Maina beim 1. FC Köln nur eine Nebenrolle. Unter René Wagner ist der 27-Jährige plötzlich wieder Leistungsträger und führt die interne Scorerliste an. Doch was hat sich beim Flügelspieler tatsächlich verändert? Der Trainer liefert eine Erklärung, die weit über Tore und Vorlagen hinausgeht.

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Gemessen an den Punkten und Ergebnissen ist die Bilanz gegen Eintracht Frankfurt für Linton Maina keine positive. Zwei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Noch schlechter fällt die eigene Statistik aus. Gegen die Hessen hat der gebürtige Berliner bis heute noch keinen Scorer gesammelt. Das hat Gründe. Zum Beispiel die Spielzeit. Maina stand in seinen fünf Begegnungen gegen Frankfurt nur zwei Mal in der Startelf. In der vergangenen Saison sammelte er nur 15 Minuten gegen die SGE. Im Hinspiel saß er 90 Minuten auf der Bank. Ohnehin hatte Maina zu Beginn der vergangenen Spielzeit einen guten Zuschauerplatz gebucht. Ex-Trainer Lukas Kwasniok lobte seinen Flügelspieler in höchsten Tönen. Nur war diese „Waffe“ auf der Bank dann doch eher stumpf. In den ersten zwölf Spielen brachte es Maina auf sechs Einsätze, zwei von Beginn. Nicht viel – dementsprechend mau fiel die Scorerbilanz aus.

Linton Maina: Unter Wagner plötzlich wieder Leistungsträger

So mau, dass Maina nun nach dem fünften Spieltag schon mehr Scorer gesammelt hat als in der gesamten vergangenen Saison. Damals waren es zwei Tore und ein Assist. Inklusive Pokal kommt der Offensivspieler nun auf drei Assists und ein Tor. Gemeinsam mit Isak Johannesson führt Maina die interne Topscorerliste bei den Geißböcken also mit vier Punkten an. Plötzlich gehört Maina wieder zu den Leistungsträgern der Geißböcke. Erst im Derby bereitete der Spieler ein weiteres Tor vor. Für FC-Trainer René Wagner beginnt die Erklärung nicht auf dem Spielfeld, sondern beim Menschen. „Linton ist ein Spieler, der sich wohlfühlen und das Vertrauen spüren muss. Das bekommt er von uns zurzeit“, sagte der Coach. Es ist eine Aussage, die viel darüber verrät, wie Wagner den Offensivspieler einschätzt. Aber genauso viel, woran seine Formschwäche in der Vorsaison gelegen haben kann.

Denn das Vertrauen wird Maina trotz der lobenden Worte unter Lukas Kwasniok nicht gespürt haben. Maina benötigt offenbar ein Umfeld, in dem er sich sicher fühlt und seine Stärken einbringen kann. Das Vertrauen des Trainerteams scheint ihm dabei zu helfen. Allerdings geht es alles andere als nur um Softskills. „Linton hat in den letzten Spielen auch einfach immer Leistung gezeigt. Das ist wichtig für einen Spieler, der lange im Verein ist und für sich noch einmal eine neue Phase findet“, erklärte der Trainer. Der 27-Jährige hat sich seinen Platz also nicht nur durch das Wohlwollen seines Coaches erarbeitet, sondern auch durch seine Auftritte auf dem Rasen. „Es ist wichtig, sich neu zu erfinden. Es fällt auf, dass er sehr mit in die Defensive arbeitet“, sagte der Trainer. Seine Schnelligkeit war schon immer eine seiner größten Waffen. Im modernen Fußball reicht es für einen Offensivspieler allerdings nicht, ausschließlich bei eigenen Angriffen gefährlich zu werden.

Ist Mainas Aufschwung beim 1. FC Köln nachhaltig?

Im Gegensatz zu anderen Offensivspielern wie Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann hat der Berliner seine Chance gegen die starke Konkurrenz um Said El Mala und Mikey Moore offenbar genutzt. Vielleicht auch, weil sich die drei Akteure sehr gut ergänzen. Damit zeichnet sich zumindest eine mögliche Erklärung für den Aufschwung ab: Maina profitiert vom Vertrauen seines Trainers, zahlt dieses aber gleichzeitig mit Einsatz und Leistungen zurück. „Er taucht mit viel Motivation auf, gibt jeden Tag Gas“, sagte der Trainer. Die entscheidende Frage wird nun sein, wie nachhaltig diese Entwicklung ist. Maina hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er Spiele entscheiden und Tore vorbereiten kann. Ebenso hat er allerdings eine Saison hinter sich, in der ihm genau das nur selten gelang. Der gute Start ist deshalb ein wichtiges Signal, aber noch kein Beweis dafür, dass der Offensivspieler dauerhaft zu alter Stärke zurückgefunden hat.



Für den FC kommt seine Entwicklung jedenfalls zum richtigen Zeitpunkt. Gerade angesichts der personellen Probleme in der Offensive sind Spieler gefragt, die selbst gefährlich werden und ihre Mitspieler in Szene setzen können. Maina bringt beides mit. Und wenn es ihm gelingt, seine offensive Wirkung mit der von Wagner hervorgehobenen Defensivarbeit zu verbinden, könnte seine Rolle über die eines schnellen Flügelspielers hinauswachsen. Vielleicht hilft dabei auch das gute persönliche Verhältnis zwischen Trainer und Spieler, wie Wagner selbst andeutet. Entscheidend bleibt jedoch, was Maina auf dem Platz daraus macht. Nach seinem schwächsten Bundesliga-Jahr im FC-Trikot hat er jedenfalls einen bemerkenswerten Neustart hingelegt. Ob daraus tatsächlich eine neue Phase seiner Karriere wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

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René Wagner kehrt an den Ort seines ersten großen Moments zurück – und will diesmal mehr

René Wagner vom 1. FC Köln
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René Wagner kehrt an den Ort seines ersten großen Moments zurück – und will diesmal mehr

Das erste Bundesligaspiel als Cheftrainer wird René Wagner wohl nie vergessen. Beim 2:2 in Frankfurt kämpfte sich der 1. FC Köln nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück. Nun kehrt Wagner an den Ort seines besonderen Debüts zurück – mit emotionalen Erinnerungen und einem klaren Ziel.

Die meisten Fußballspiele bleiben einem Trainer wohl am ehesten aufgrund des Ergebnisses in Erinnerung. Manchmal hilft man vielleicht auch ein wenig nach – wie beim FC. dort wurden nun Bilder von Isak Johannessons Treffer gegen die Fohlen sowie ein Jubelbild des Derbysiegs aufgehangen. Es gibt in den Erinnerungen aber auch Begegnungen, die eine weit größere Bedeutung bekommen. Für René Wagner könnte das 2:2 des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt in der vergangenen Saison offenbar in die zweite Kategorie fallen. Denn die Partie war sein erstes Bundesligaspiel als verantwortlicher Cheftrainer, es war ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt – und es war ein Nachmittag, den der Coach wohl sein Leben lang nicht vergessen wird. Nun kehrt Wagner mit dem FC nach Frankfurt zurück.

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Damals holten die Kölner einen Punkt und waren zufrieden. Jetzt soll es anders werden. Dabei hatte Wagners erstes Spiel als Cheftrainer zunächst alles andere als nach einem gelungenen Einstand ausgesehen. Der FC lag in Frankfurt bereits mit 0:2 zurück. Doch die Kölner kamen zurück, erkämpften sich noch ein 2:2 und nahmen einen Punkt mit, der für den Trainer offenbar weit mehr war als ein einzelner Zähler. „Wenn ich zurückdenke, denke ich an eine Mannschaft, die brutal zurückgekämpft hat“, sagte Wagner nun vor der erneuten Begegnung mit der Eintracht. Nach dem zweiten Gegentreffer habe er gehofft, mit Einwechslungen noch einmal etwas verändern zu können. „Das haben wir da geschafft.“

Für Wagner war die Aufholjagd zugleich ein wichtiges Signal im Abstiegskampf. „Das war auch so ein bisschen für mich dann die Bestätigung, dass wir als Gruppe, als Mannschaft dann auch die Liga halten können“, erklärte der Trainer. Nach einem 0:2 in Frankfurt noch einen Punkt zu holen, habe der Mannschaft „viel, viel Kraft gegeben“. Der anschließende Heimsieg gegen Werder Bremen verstärkte dieses Gefühl. „Ich habe mich natürlich danach, nach dem Punkt, so wie das Spiel verlief, super gefreut“, sagte Wagner. Und fügte hinzu: „Das sind die Gedanken, die ich, glaube ich, für den Rest meines Lebens mitnehmen werde.“ Auch, weil der Coach moralische Unterstützung erhielt. Zwei gute Freunde und auch seine Frau verfolgten die Begegnung.

Diesmal soll es für den 1. FC Köln ein Sieg werden

Ein gutes halbes Jahr später ist die Basis eine andere. Die Ausgangslage ist eine andere, die Zielsetzung ebenfalls. Damals ging es nach einem Zwei-Tore-Rückstand darum, überhaupt noch etwas Zählbares mitzunehmen. Diesmal will der FC von Beginn an auf einen Erfolg hinarbeiten. Auch, weil Frankfurt angeschlagen ist, die Kölner sich im Aufwind befinden. „Jetzt müssen wir schauen, dass wir mit der gleichen Gier auch da wieder in Frankfurt auftauchen“, sagte Wagner. Seine Mannschaft müsse der Eintracht das Leben so schwer wie möglich machen und verhindern, dass der Gegner ausgerechnet gegen Köln sein erhofftes Erfolgserlebnis feiert.



Stattdessen wollen die Geißböcke selbst zuschlagen. Wagner formulierte das Ziel deutlich: „Dass wir genau das Gegenteil dann auch forcieren, dass wir das Spiel da gewinnen können.“ Bei seiner Premiere in Frankfurt fühlte sich ein Punkt für René Wagner wie ein großer Erfolg an. Nun kehrt er mit Erinnerungen fürs Leben zurück. Und mit dem Wunsch, dem besonderen Ort eine weitere hinzuzufügen.

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Come on FC – Heimweg: Kasalla-Sänger Bastian Campmann über den FC, Heimat und seine rührende Verbindung zum „Trömmelche“

Simon Bartsch von come-on-fc.com und Bastian Campmann von Kasalla machen sich auf den Heimweg durch Köln
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Come on FC – Heimweg: Kasalla-Sänger Bastian Campmann über den FC, Heimat und seine rührende Verbindung zum „Trömmelche“

Zwischen Champions-League-Träumen und Abstiegsangst: Kasalla-Frontmann Bastian Campmann kennt die Extreme des 1. FC Köln. In der ersten Folge des neuen Vodcasts „Come on FC – Heimweg“ spricht er über seine Sicht auf René Wagner, die besondere Mentalität der FC-Fans und eine bewegende Geschichte aus seiner Familie.

Es sind witzige aber auch ganz persönliche Geschichten, die Sänger und FC-Fan Bastian Campmann während der Fahrt durch Köln erzählt. Mit „Come on FC – Heimweg“ startet come-on-fc.com ein neues Gesprächsformat, in dem bekannte Kölner Persönlichkeiten auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Gemeinsam geht es zu einem Ort, den der jeweilige Gast mit dem 1. FC Köln verbindet. Unterwegs wird über den Verein, aber auch über Heimat, persönliche Erinnerungen und das Leben abseits des Fußballs gesprochen – ungestört, ungeschönt und persönlich.

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Bastian Campmann: „Da gehört das Drama zum Geschäft“

Für Bastian Campmann führt die erste Fahrt zum Betonauto am Ring. Dort feierte er 2005 den Aufstieg des FC in die Bundesliga. Die Erinnerung an diesen Tag ist bis heute geblieben. Seine Verbundenheit mit dem Verein reicht allerdings deutlich weiter zurück. Bereits 1991 nahm ihn sein Onkel mit zum verlorenen DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen. Es war der Beginn einer Leidenschaft, die ihn bis heute begleitet.

Dabei betrachtet Campmann den FC durchaus mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Der Verein kenne schließlich nur zwei Aggregatzustände: „Entweder steigen wir auf jeden Fall ab oder die Champions League ist nicht mehr weit.“ Dazwischen gebe es kaum emotionalen Spielraum. Und eigentlich könne er sich einen dauerhaft ruhigen, erfolgreichen FC auch nur schwer vorstellen. „Da gehört das Drama zum Geschäft. Und auch irgendwie zur Identität“, sagt Campmann.


Come on FC Heimweg – Folge 1: Bastian Campmann von Kasalla über den FC, Heimat und Hätz

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Im Gespräch geht es entsprechend auch um die aktuelle Situation der Geißböcke. Der 49-Jährige Frontmann der Kölner Band „Kasalla“ lobt die Transferpolitik von Thomas Kessler, schwärmt von den Qualitäten eines Mikey Moore und blickt zugleich mit Sorge auf die personellen Probleme im Sturm. Auch Trainer René Wagner ist ein Thema. Der Musiker gibt offen zu, dass er manche Entscheidungen des Coaches nicht nachvollziehen könne. Gleichzeitig weiß er, wie schnell man als Anhänger ungerecht werde. Er selbst könne sich von dieser Emotionalität keineswegs freimachen.

Von persönlichen Geschichten bis zum FC-Bingo

Dass Campmann den Fußball auch von der anderen Seite kennt, macht die Unterhaltung besonders. Vor seiner Karriere als Musiker arbeitete er als Sportjournalist, unter anderem für die Kölnische Rundschau und das Kölnsport-Magazin. Dabei musste er zeitweise ausgerechnet über Bayer Leverkusen berichten – das sorgte nicht immer für Begeisterung. Und auch zum „Trömmelche“ hat Campmann eine besondere Beziehung, die unter die Haut geht. Neben den emotionalen Momenten kommt bei der Fahrt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Beim Quiz „FC- Spieler oder…“ muss der Kasalla-Sänger entscheiden, ob ungewöhnliche Namen zu ehemaligen FC-Spielern oder Schlagersängern gehören. Zudem spielt Campmann für die Zuschauer das „FC-Bingo“ und steuert den Preis von zwei Konzertkarten für die Kasalla-Weihnachtskonzerte im Kölner Gloria samt „Meet and Greet“ mit der Band bei.  

So führt die erste Folge von „Come on FC – Heimweg“ durch ganz unterschiedliche Kapitel einer persönlichen FC-Geschichte. Es geht um Aufstiege und Abstiege, um Trainer und Transfers, um die Liebe zur Stadt und um die Menschen, die diese Liebe prägen. Und manchmal reicht schon ein Lied nach einem Tor, um all diese Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen.

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Immer wieder Muskelverletzungen beim 1. FC Köln: Jetzt spricht René Wagner über die Ursachenforschung

René Wagner wirkt nachdenklich
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Immer wieder Muskelverletzungen beim 1. FC Köln: Jetzt spricht René Wagner über die Ursachenforschung

Es zieht sich schon seit vergangener Saison wie ein roter Faden durch die Wochen bei den Geißböcken: Die muskulären Verletzungen bleiben beim 1. FC Köln ein Dauerthema. Nach Ragnar Ache hat es am vergangenen Wochenende auch Rav van den Berg erwischt. René Wagner räumt ein, dass sich nicht jeder Ausfall erklären lässt. Gleichzeitig versichert der Trainer, dass der Verein jeden einzelnen Fall untersucht.

Alessio Castro-Montes kehrt wieder in den Kader zurück, da fällt der nächste aus. Rav van den Berg wird verletzt fehlen. Die Diagnose: Muskuläre Verletzung. Und da klingelt doch was? Es setzt sich eine Entwicklung fort, die bei den Geißböcken längst Fragen aufwirft. Bereits Ende September hatte come-on-fc.com die auffällige Häufung muskulärer Verletzungen beim FC intensiv beleuchtet. Seitdem sind zwei weitere Fälle hinzugekommen. René Wagner erklärte nun, die Verantwortlichen würden sich mit möglichen Ursachen beschäftigen, würden ihre Erkenntnisse allerdings nicht öffentlich diskutieren wollen.

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Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes, Ragnar Ache, nun auch Rav van den Berg – die Muskelverletzungen wollen bei den Geißböcken auch weiterhin nicht abreißen. „Wir haben dieses Jahr schon ein paar gehabt, klar. Bei jedem neuen Vorfall schauen wir natürlich intern, wie der vielleicht zustande gekommen ist“, sagte Wagner am Mittwoch. Der Trainer machte allerdings auch deutlich, dass sich nicht für jede Verletzung eine eindeutige Erklärung finden lasse. „Manchmal ist es im Fußball nicht zu erklären. Wir schauen natürlich dennoch, ob wir im Prozess verändern können. Das machen wir jeden Tag. Bei jeder Verletzung sollten wir erst einmal da gucken, wo wir etwas beeinflussen können. Aber mit dem Wissen, dass wir eben nicht alles steuern können.“ Manchmal sei dann aber auch eben Pech dabei. Allerdings ist die Häufung doch auffällig.

Schon bei der letzten Bestandsaufnahme von come-on-fc.com Ende September waren seit Beginn der Vorsaison 19 entsprechende Verletzungen zusammengekommen. Mit den Ausfällen von Ache und van den Berg wären es nach derselben Zählweise inzwischen 21. Die jüngste Verletzung von Rav van den Berg hat die Verantwortlichen erneut beschäftigt. „Jetzt haben wir mit Rav einen dazubekommen, wo wir natürlich nicht glücklich drüber sind“, sagte Wagner. Die Reaktion darauf unterscheide sich nicht von den vorherigen Fällen: Der Verein habe untersucht, wie es zu der Verletzung gekommen sein könnte. „Auch da haben wir aber intern geschaut, woran es vielleicht gelegen hat. Haben uns dann da unsere Gedanken zugemacht und haben das intern aufgearbeitet“, erklärte Wagner. Über mögliche Erkenntnisse oder Konsequenzen wollte der Coach allerdings nicht sprechen: „Das ist dann auch, glaube ich, eine Sache, die bei uns bleiben sollte.“

Eine Muskelverletzung muss wie berichtet nicht auf eine falsche Belastungssteuerung zurückzuführen sein. Schon in der vergangenen Saison erklärte ein Sportwissenschaftler gegenüber come-on-fc.com, dass es zahlreiche Gründer für diese Art der Verletzung geben würde. Unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Spielsituationen und individuelle Belastungen können eine Rolle spielen. Auch Ernährung könne ein Faktor sein. Einzelne Verletzungen lassen sich auch bei professioneller Betreuung nicht vollständig verhindern. Die Vielzahl der Fälle macht die Frage nach möglichen Zusammenhängen dennoch relevant. Vor allem, weil jeder zusätzliche Ausfall unmittelbare sportliche Konsequenzen hat. Mit Ache fehlt dem FC eine wichtige Option im Angriff, van den Berg vergrößert die personellen Sorgen zusätzlich.

Es geht also nicht nur um die Ursachenforschung, sondern auch um die Suche nach Lösungen auf dem Platz.

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