In welche Richtung läuft es für Lukas Kwansiok und den 1. FC Köln
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Auftakt ins neue Jahr und der 1. FC Köln muss direkt liefern – ein Kommentar

Mit dem Trainingslager an der Costa Blanca beginnt für den FC das Jahr 2026. Damit das nicht ähnlich turbulent wie die vergangene Spielzeiten wird, müssen die Kölner sofort liefern. Ein Fehlstart im Januar würde für Katerstimmung an Karneval sorgen. Ein Kommentar zum Jahresauftakt des 1. FC Köln.

Im Winter-Trainingslager an der Costa Blanca bereiten sich die Geißböcke auf das Unterfangen Klassenerhalt vor. Viel Zeit bleibt nicht und die kommenden Aufgaben sind richtungsweisend. Ein Kommentar zum Jahresauftakt des 1. FC Köln.

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Über die Sinnhaftigkeit eines Winter-Trainingslagers lässt sich sicherlich trefflich streiten. Gerade wenn die Vorbereitungszeit nach der ohnehin kurzen Winterpause ebenfalls nur wenige Tage, eigentlich eine originäre Vorbereitungswoche bedeutet. Ob die an der Costa Blanca mehr Sinn macht als am Geißbockheim, darf natürlich hinterfragt werden. Doch schon alleine die aktuellen Witterungsbedingungen geben den Planern der Vorbereitung recht – auch, wenn für Sonntag und Montag teils heftiger Regen über La Nucia angekündigt ist. Immerhin sind die Plätze bespielbar und Trainingseinheiten müssen nicht aufgrund von Frost verschoben werden. Dennoch begibt sich nur rund ein Drittel der Bundesligaclubs auf eine Reise zur Vorbereitung ins Ausland.

Die kommenden Wochen haben es in sich

Lukas Kwasniok geht es vor allem darum, sein Team auf die bevorstehenden Aufgaben in den kommenden Wochen und Monaten vorzubereiten sowie eine Einheit aus der Mannschaft zu formen, die sich auf den Kampf um den Klassenerhalt einschwört. Am ganz großen Rad will und kann der Coach in der kurzen Zeit nicht drehen. Denn der FC wird sofort liefern müssen. Bereits die ersten Wochen sind richtungsweisend. Das Auswärtsspiel in Heidenheim, das Heimspiel gegen Mainz, dazwischen die Begegnung gegen den Rekordmeister – zwei der kommenden drei Duelle finden gegen die direkte Konkurrenz statt. Punkten ist da eigentlich schon Pflicht. Denn der Trend vor der Winterpause mit nur zwei Punkten aus den vergangenen sechs Spielen ist bedenklich, gerade weil sich darunter auch vier Gegner auf Augenhöhe befunden haben.

Die vom Kölner Coach als „Highlight-Spiele“ deklarierten Begegnungen waren viel, aber aus ergebnistechnischer und sportlicher Sicht sicherlich keine Höhepunkte. Die Anfangseuphorie ist längst verblasst, der Startpuffer nahezu aufgebraucht. Bei vielen Fans hat sich zuletzt Frust und Sorge breit gemacht, in den Sozialen Medien wächst die Kritik am Trainer. Sollte sich der Negativtrend bestätigen, ziehen kurz vor Karneval bedrohliche Wolken über dem Geißbockheim auf. Ein Szenario, das die FC-Verantwortlichen sicherlich um jeden Preis verhindern wollen. Auch deswegen befindet sich die erste Neuverpflichtung im wahrsten Sinne des Wortes im Anflug, soll Anfang der Woche in Spanien Mannschaft und Coach kennenlernen.

Für die FC-Verantwortlichen heißt es also auf mehreren Ebenen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das gilt für den Trainer genauso wie für die sportliche Leitung. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Trainingslagers an der Costa Blanca spielt da sicherlich nicht die größte Rolle.

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