Kommentar: Der FC hat die Chance auf die frühe Vorentscheidung – Baustellen darf das 3:1 aber nicht kaschieren

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kommentar: Der FC hat die Chance auf die frühe Vorentscheidung – Baustellen darf das 3:1 aber nicht kaschieren

Nach acht sieglosen Spielen in Folge haben die Kölner wieder einen Dreier eingefahren und sich damit die Chance auf die Vorentscheidung am kommenden Freitag erspielt. Geschafft ist der Klassenerhalt aber noch nicht. Ein Kommentar zum wichtigen Sieg des 1. FC Köln gegen Bremen.

Mit dem ersten Sieg seit Ende Januar haben die Kölner einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. In Köln hat man das Gefühl eines kollektiven Aufatmens. Dabei ist das Ziel noch nicht erreicht.

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Es trägt schon eine gewisse Komik in sich, dass Lukas Kwasniok am Ende recht behalten könnte. Der Ex-Trainer der Geißböcke wurde bis kurz vor seinem Aus nicht müde zu betonen, dass seine Mannschaft das Zeug zum Klassenerhalt habe. Dass eben nur ein Quäntchen fehle und dass das Spielglück nicht auf Seiten der Kölner sei. Als Argumente hielten unter anderem die 50:50-Schiedsrichter-Entscheidungen her, der mitunter seltsame Eingriff oder eben Nicht-Eingriff des VARs und ja, auch der Ausfall zahlreicher Spieler wurde selten, aber ab und an genannt. Durch den 3:1-Erfolg gegen Werder Bremen hat sich die Situation beim FC grundlegend verändert. René Wagner hat in den vergangenen beiden Spielen mehr Punkte eingefahren als sein Vorgänger in den sieben Partien zuvor. Der FC hat nun ein beruhigendes Polster von fünf Zählern auf Rang 16, von neun auf Rang 17. Gewinnt Köln am Freitag, ist die Vorentscheidung in Sachen Klassenerhalt gefallen.

Eine andere Ausgangslage

Und das dann vier Spieltage vor Saisonende. Tatsächlich hat sich die Ausgangslage innerhalb von zwei Spieltagen komplett verändert. Rund um das Geißbockheim ist wieder eine gewisse Euphorie zu spüren. Das Ziel Klassenerhalt scheint plötzlich so greifbar nahe. Denn nun lautet die Bilanz nicht mehr acht sieglose Spiele in Folge, sondern vier Partien ohne Niederlage in Serie. Wagner spielt bei seiner bisherigen Ausbeute als Cheftrainer in die Karten, dass die Schiedsrichter-Entscheidungen gegen Bremen zum Großteil mal pro FC ausgefallen sind (zu Recht!) und dass dem Interimscoach nahezu der gesamte Kader wieder zur Verfügung steht. Bis auf die beiden Langzeitverletzten hat der 37-Jährige die Qual der Wahl, muss schmerzhafte Entscheidungen treffen. Quantitativ stellt sich der Kader nicht mehr von alleine auf.

Vor allem aber profitierten die Kölner am Sonntag von dem von Kwasniok angesprochenen Spielglück, das dem FC lange fehlte. Und da liegt dann auch wieder der andere Teil der Wahrheit. Denn auf Glück alleine können und sollten sich die Geißböcke im Saisonfinale nicht verlassen. Der 3:1-Erfolg gegen Bremen darf nicht die Probleme kaschieren, die auch unter René Wagner (noch) nicht abgestellt sind. Der Sieg war zweifelsfrei verdient, die Leistung gegen ein dezimiertes Werder aber ganz sicher nicht beeindruckend. Und das nicht nur aufgrund der eklatant schwachen Chancenverwertung. Der FC tat sich gerade im Spielaufbau in Überzahl doch schwer. Die Geißböcke offenbarten erneut Unkonzentriertheiten, Stockfehler, Ungenauigkeiten und gerieten am Ende des Spiels sogar noch einmal in Bedrängnis.

Der FC kann am Freitag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, eine Art Vorentscheidung herbeiführen. Acht (durch die Torbilanz eigentlich neun) Punkte Vorsprung wären schon ziemlich nah am Klassenerhalt. Er kann! Gespielt ist die Begegnung noch nicht, gewonnen erst recht nicht – wie das Hinspiel in Köln (1:1) enttäuschend bewiesen hat. Aber: Der FC hat die Rettung in der eigenen Hand, hat den Ball im Grunde auf dem Elfmeterpunkt liegen und es wirkt so, als haben die Kölner unter dem neuen Trainer auch eine ergebnisorientierte Idee, wie Siege gelingen können. Mit dem ersten Erfolg seit Ende Januar dürfte sich das Team das nötige Selbstvertrauen geholt haben, am Millerntor die nächsten Punkte einzufahren – möglicherweise die entscheidenden. Sollte dem FC der Klassenerhalt gelingen, hätte Kwasniok recht gehabt. Nur würde der Erfolg der personellen Entscheidung unterm Strich genauso recht geben.


Thomas Kessler und das Wagnis Wagner – Der Geschäftsführer Sport geht ins Risiko

Thomas Kessler und René Wagner
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Thomas Kessler und das Wagnis Wagner – Der Geschäftsführer Sport geht ins Risiko

Am vergangenen Sonntag hat sich der FC von Lukas Kwasniok als Cheftrainer getrennt und den bisherigen Co-Trainer René Wagner befördert. Ob die Entscheidung am Ende die richtige war wird sich zeigen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler steht vor spannenden Wochen der Entscheidung.

Nach dem Aus von Lukas Kwasniok gab sich Thomas Kessler zuletzt selbstkritisch. Der Geschäftsführer hatte sich im Sommer für eine Verpflichtung des Trainers stark gemacht. Nun gestand er sich ein, dass der Plan nicht aufgegangen sei. Mit René Wagner setzt der 40-Jährige auf einen Cheftrainer-Neuling ein und geht damit ins Risiko.

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Thomas Kessler wirkte durchaus aufgeräumt, als der ehemalige Keeper der Geißböcke gewohnt sachlich am vergangenen Montag vor die Presse trat. Der Geschäftsführer erklärte noch einmal, warum er Lukas Kwasniok am Sonntagabend freigestellt hatte und wieso man glaubt, dass René Wagner der richtige Mann sei. Kessler war allerdings auch selbstkritisch. „Wir würden lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich zufrieden damit bin, dass wir uns jetzt von einem Trainer trennen mussten“, erklärte der 40-Jährige. „Natürlich werde ich mir in der Rückbetrachtung Gedanken machen, was man hätte anders machen können, damit es nicht zu diesem Punkt kommt.“ Kessler hatte sich im Sommer für eine Verpflichtung von Lukas Kwasniok stark gemacht, der 44-Jährige war die Wunschlösung. Der gemeinsame Weg ist nicht aufgegangen. „Das ist mir in dem Fall nicht geglückt.“

Erste kleine Niederlage

Man könnte also durchaus in die Trainerentlassung eine erste kleine Niederlage für Kessler interpretieren. Der Geschäftsführer hatte viel investiert, um dem Trainer eine starke Truppe auf den Rasen zu stellen. Mal abgesehen von den externen Umständen wie Verletzungen und Schiedsrichter-Entscheidungen ist das Scheitern des Coachs auch ein Stückweit in der Verantwortung der FC-Bosse. Und das, nachdem Kessler im Sommer noch als Chefkoch von den Fans gefeiert wurde. Dass der Kader der Kölner aber die Qualität zum Klassenerhalt und vielleicht sogar noch ein wenig mehr hat, sehen Vereinsverantwortliche, Fans und Experten ähnlich. Die meisten Verpflichtungen sind eingeschlagen, in der Gänze ergeben sie Sinn und gerade die jungen Spieler lassen auf eine sportliche, vor allem aber wirtschaftliche Entwicklung hoffen.

Und die Leihkonstrukte bieten zudem die Chance, jene Entwicklung der Spieler abwartend zu beobachten. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala ist wohl der größte Transfercoup, der dem FC möglicherweise schon im kommenden Sommer eine hübsche Summe einspielen kann. Und doch steht auch Kessler nach der Trainer-Entlassung ein wenig unter Druck. Und mit der Nachbesetzung durch den Bundesliga-Cheftrainer-Novizen René Wagner gehen die Geißböcke auch ein gewisses Risiko ein. Die Kritik wächst in den Sozialen Medien. Viele, aber nicht jeder Kölner Anhänger sieht in Wagner eine Chance. Die Kommentare sind durchaus kritisch, skeptisch. Der 37-Jährige hat in der Tat sein Können noch nicht beweisen können. Und der Abstiegskampf ist da gefühlt schon ein Kopfsprung ins kalte Wasser.

Wie viele Spiele bekommt René Wagner?

Kesslers Einsatz ist hoch. Sollten die Kölner am Ende der Spielzeit absteigen, würde der Druck auf den Geschäftsführer dann doch immens steigen. Rund 25 Millionen Euro hat der Sportchef im Sommer investiert. Wie der Kader im Falle des Abstiegs aussehen würde, ist schwer zu sagen. Nur ist es kaum vorstellbar, dass Spieler wie Rav van den Berg und Said El Mala trotz Vertrag mit in die 2. Bundesliga gehen – selbst ohne Ausstiegsklausel. Das dürfte auch für den ein oder anderen Leihkandidaten gelten. Zwar könnte der FC die Kaufoption von beispielsweise Jakub Kaminski ziehen, nur soll der Vertrag dem Vernehmen nach dann über eine Ausstiegsklausel verfügen. Und Kaminski würde man keinen Gefallen damit tun, eine Liga tiefer zu spielen.

Der FC würde also ganz sicher einen weiteren dann doch größeren Umbruch angehen und vermutlich auch wieder Geld in die Hand nehmen müssen. Wie viel dafür dann reinkommt, ist ebenfalls offen. Nur dürften die Ablösen beim Absteiger dann deutlich niedriger ausfallen. Um dieses Szenario zu verhindern, ist nun der Trainer gewechselt worden. Ob René Wagner den FC in Spur bringen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Sollte das nicht der Fall sein, wäre auch ein weiterer Wechsel noch vor dem Saison-Aus ein mögliches Szenario. Nur wäre das dann auch keine Klassenerhalt-Garantie und ein weiterer Fehlgriff von Kessler.


Einerseits, andererseits: Soll Said El Mala den 1. FC Köln im Sommer verlassen? Gründe dafür und dagegen

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
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Einerseits, andererseits: Soll Said El Mala den 1. FC Köln im Sommer verlassen? Gründe dafür und dagegen

Wie ein roter Faden ziehen sich die Transfergerüchte um Said El Mala durch die Saison. Nun soll der Kölner Youngster Brighton die Zusage gegeben haben. Die Entscheidung über den Abschied liegt aktuell einzig beim 1. FC Köln: Ein Pro und Contra zu einem möglichen Transfer von Said El Mala.

Es ist kaum vorstellbar, dass Said El Mala mit dem FC in die 2. Bundesliga geht. Aktuell sieht es so aus, als würde der Youngster die Geißböcke so oder so im kommenden Sommer verlassen. Tatsächlich gibt es dafür gute Gründe. Allerdings auch gute, die für einen Verbleib sprechen. Die COFC-Reporter Hendrik Broschart und Simon Bartsch haben die Argumente gesammelt.

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Einerseits…

Als Christian Keller im Sommer der Transfersperre nach und nach junge Talente unter Vertrag nahm und direkt wieder verlieh, da mag der ein oder andere Fan einen gewissen blinden Aktionismus beim damaligen Sportchef ausgemacht haben. Der Tenor „Hauptsache etwas machen“ hätte zwar nicht so wirklich zu dem Analysten Keller gepasst, eine etwaige Motivation wäre angesichts der trostlosen Transferzeit aber durchaus verständlich, wenn auch nicht zwingend logisch gewesen. Dass sich unter den verpflichteten Spielern ein absoluter Rohdiamant befinden würde, war nicht abzusehen, ist aber genauso eingetreten. Nicht nur das: Der kometenhafte Aufstieg von Said El Mala ist beeindruckend. Newcomer der 3. Liga, Bundesliga-Debüt, Topscorer der Geißböcke und Fast-Nationalspieler.

Erinnerungen an Lukas Podolski

Es ist nur folgerichtig, dass die Kölner Fans dem Shootingstar zu Füßen liegen und genauso folgerichtig ist der Vergleich zu Lukas Podolski. Am Geißbockheim gibt es zum ersten Mal seit dem Weltmeister von 2014 ein Eigengewächs, dass schon in seiner Premieren-Saison das Zeug zur Kölner Identifikationsfigur hat. Schon jetzt flitzen die El-Mala-Trikots in sämtlichen Größen über die Sportplätze des Rheinlands. Mit seinen 19 Jahren ist der gebürtige Krefelder der absolute Star der Mannschaft. Der Hype, dessen Ursprung den Medien nachgesagt wird, der aber zum Großteil der erstaunlichen Leistung des Offensivspielers geschuldet ist, ist die logische Konsequenz der unermesslichen Sehnsucht nach einem neuen Prinzen. Der Youngster ist Balsam auf der zuletzt doch arg geschundenen und strapazierten Geißbock-Seele.

In einer idealen rot-weißen Welt würde diese Liaison von gestillter Sehnsucht eines Kölner Stars und sportlicher Leistung niemals enden dürfen. Die Fußball-Welt ist weder rot-weiß noch ideal, dennoch lief auch ein Lukas Podolski drei Jahre für die Profis des FC auf, bevor es die spätere Legende in die weite Welt zog. Warum sollte El Mala nicht den gleichen Weg gehen? Dass der 19-Jährige kein fertiger Spieler ist, seine Baustellen hat, steht außer Frage. Der Youngster fühlt sich in Köln wohl, kennt das Umfeld, hätte einen Verein, bei dem er viel Spielzeit sammeln würde und sich so weiterentwickeln könnte. Es ist alles andere als gesagt, dass El Mala in England oder bei den Top-Teams Europas seine Einsatzzeit bekommen würde.

Was ist finanziell möglich?

Die verehrenden Kölner Fans würden dem Youngster sicherlich den ein oder anderen sportlichen Fehltritt verzeihen, wie sie es einst auch bei Prinz Poldi gemacht haben. Zweifelsfrei sind die kolportierten Millionen von 35 bis 45 Millionen Euro reizvoll, immerhin gibt es im Sommer einige Ablösen zu zahlen, die die Leihkonstrukte mit sich bringen, aber ist bei El Mala nicht noch mehr möglich? Mal angenommen, der 19-Jährige fährt doch mit zur WM und spielt ein starkes, ein erfolgreiches Turnier – bei der nächsten Einschätzung des Online-Portals transfermarkt.de würde die Ablöse sehr schnell die 50, vielleicht die 60-Millionen Euro-Marke knacken. Und dann würden andere englische Clubs andere Summen auf den Tisch schmeißen.

Auch mit einem weiteren erfolgreichen Jahr in der Bundesliga würde der Marktwert wohl noch einmal steigen. Der Vertrag läuft bekanntlich noch bis 2030, es gibt keine Ablöse. Der FC kann also locker eine weitere Saison die Entwicklung des Spielers abwarten und dann statt einer Hand beide Hände aufhalten. Vor allem aber zeigt die aktuelle Saison die sportliche Bedeutung des Youngster. Said El Mala hat neun Treffer erzielt, vier weitere vorbereitet. El Mala ist damit nicht nur an nahezu jedem dritten Treffer der Geißböcke direkt beteiligt, der Offensivspieler hat den Kölnern durch seine Tore viele Punkte beschert. Punkte, ohne die die Situation im Abstiegskampf nahezu aussichtslos wäre. Es wird schwer einen adäquaten Ersatz zu finden. Und in der jüngeren Vergangenheit haben die über Jahre hinweg nicht ersetzten Leistungsträger zu massiven Problemen geführt.

Andererseits…

Ein möglicher Wechsel von Said El Mala zu Brighton & Hove Albion hätte das Potenzial, zum Musterbeispiel für die strategische Neuausrichtung im erzielen hoher Transfererlöse durch die Ausbildung vielversprechender Talente zu werden. Aus Vereinssicht ist die Argumentation nahezu zwingend. Eine Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro plus Boni, wie die „BILD“ zuletzt hat verlauten lassen, würde El Mala nicht nur zum teuersten Abgang der Vereinsgeschichte machen und den bisherigen Rekord von Anthony Modeste (Der Franzose ging damals für 29 Millionen nach China zu TJ Tianhai) klar übertreffen. Das wäre kein bloßer Transfererfolg, sondern ein Statement. Köln würde eindrucksvoll demonstrieren, dass der eingeschlagene Weg trägt. Junge Spieler verpflichten, entwickeln und gewinnbringend verkaufen. Ein Deal dieser Größenordnung wäre die Bestätigung dieses Modells in Reinform.

Endlich Ruhe im El Mala-Hype

Auch mit Blick auf das stets rumorende Innenleben des Klubs spricht vieles für einen Schnitt. Die Beziehung zwischen El Mala und Trainer Lukas Kwasniok entwickelte sich in dieser Saison zum wiederkehrenden Diskussionsthema. Jede Entscheidung rund um den Offensivspieler wurde seziert, jede Personalie aufgeblasen. Zwischenzeitlich entstand der Eindruck eines abgekühlten Verhältnisses. Ein Wechsel würde diese Dauerdebatte abrupt beenden und dem Umfeld des 1. FC Köln die dringend benötigte Ruhe verschaffen. Der Fokus könnte wieder konsequent auf dem Sportlichen liegen, statt auf Nebenschauplätzen. Es würden wieder Pressekonferenzen vergehen, an denen Kwasniok keine Frage zu El Mala beantworten müsste, was der FC-Coach sicherlich begrüßt.

Sportlich wirkt der Schritt ebenso folgerichtig. El Mala hat in der Bundesliga nachdrücklich bewiesen, wie schnell er sich an ein höheres Niveau anpassen kann. Der Sprung aus der dritten Liga galt einst als Wagnis, entpuppte sich jedoch als Erfolgsgeschichte. Heute steht ein Spieler, der nicht nur mithält, sondern Spiele prägt. Vor diesem Hintergrund verliert die Frage nach der vermeintlich zu großen Premier League an Gewicht. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

El Mala ist bereit für den nächsten Schritt

Brighton bietet dafür nahezu ideale Bedingungen. Der Klub steht wie kaum ein anderer für nachhaltige Spielerentwicklung auf höchstem Niveau. Junge Talente erhalten Vertrauen, Verantwortung und eine klare sportliche Perspektive. Gleichzeitig fungiert der Verein als Sprungbrett in die europäische Spitze. Für El Mala könnte der Wechsel an die Südküste Englands genau der entscheidende Zwischenschritt sein, um sich dauerhaft auf Topniveau zu etablieren. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist zudem das familiäre Umfeld. Berichten zufolge wäre auch ein Wechsel von Malek El Mala Teil des Gesamtpakets. Für Said El Mala wäre das ein entscheidender Stabilitätsanker.

Sein Bruder spielt eine zentrale Rolle in seiner Entwicklung. Dass ein früherer Wechsel zu Borussia Dortmund unter anderem an diesem Punkt scheiterte, unterstreicht die Bedeutung dieses Aspekts. In Brighton könnte er sportlichen Fortschritt und persönliches Gleichgewicht miteinander verbinden. Hinzu kommt die Arbeit unter Fabian Hürzeler. Der Trainer gilt als eines der spannendsten Profile im europäischen Fußball. Seine intensive, fordernde Spielweise verlangt den Spielern körperlich und mental alles ab. Genau darin liegt für El Mala eine große Chance. Bereits unter Kwasniok wurde deutlich, wie sehr ihn ein solches System fordert. In der Premier League wird diese Intensität zum Dauerzustand. Für einen Spieler mit seinem Potenzial gibt es kaum ein besseres Umfeld, um den nächsten Entwicklungsschritt zu erzwingen und sein Maximum abzurufen.


„Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport“, nur bleiben die guten aus – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok kann nicht mehr hingucken
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„Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport“, nur bleiben die guten aus – Ein Kommentar

Wieder haben die Kölner gegen eine Top-Mannschaft lange gut mitgehalten, an der Überraschung geschnuppert und das in Unterzahl. Am Ende steht der FC wieder mit leeren Händen da. Was bringt ein gutes Spiel, wenn man Woche für Woche den Abstiegsplätzen näher kommt? Nichts! Ein Kommentar zur 1:2-Niederlage des 1. FC Köln gegen Dortmund.

Auch im fünften Spiel in Folge ist der FC sieglos geblieben. Gegen den BVB vielleicht nicht die ganz große Überraschung. Dennoch kommt der Abstiegsplatz immer näher und näher. Und die Zweifel wachsen, ob die Kölner die Kurve noch kriegen werden.

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Lukas Kwasniok war ganz offensichtlich voller Überzeugung und doch klangen seine Worte auf der Pressekonferenz nach der 1:2-Niederlage gegen den BVB auch ein wenig gequält. „Auch, wenn es der ein oder andere nicht mehr hören kann, wir werden dieses Ding drehen“, sagte der Coach der Geißböcke. Und alleine schon, weil das den Klassenerhalt bedeuten würde, darf man fein damit sein, wenn der 44-Jährige nach dem letzten Spieltag ein lautes „Siehste“ hinterherschicken wird. Doch die Situation, und das weiß auch der Trainer, wird von Woche zu Woche bedrohlicher. Denn nachdem am Sonntagnachmittag erst St. Pauli einfach und dann Werder Bremen dreifach gepunktet haben, sind es nur noch acht Gegentore, die den FC vom Relegationsplatz trennen.

In der Formtabelle unten angekommen

Lange hat Köln von einem Polster profitiert, das sich die Geißböcke wiederum angefressen haben, als sie in den ersten Spielen euphorisiert überperformt haben. Die Realität ist hart und schmerzhaft. Mit nur einem Zähler aus den vergangenen fünf Spielen sind die Kölner in der Formtabelle ziemlich weit unten angekommen. Einzig Wolfsburg und Heidenheim sind noch schlechter, aber auch nur aufgrund der Torbilanz und das mit einem Treffer Unterschied. Aus den vergangenen 16 Begegnungen holten die Kölner zwei Siege – genauso wenige wie Schlusslicht Heidenheim. Der FC ist in diesem Zeitraum das zweitschlechteste Team. Dass der Trainer das Vertrauen vieler Fans ganz offensichtlich verloren hat, ist angesichts dieser Punkteausbeute absolut verständlich. Das ist nun einmal Teil der Maschinerie, genauso wie das Rückenstärken der Vereinsführung und die Durchhalteparolen des Trainers.

Dabei kann man Lukas Kwasniok sicher nicht vorwerfen, er habe keinen Plan für die Begegnung gegen den BVB gehabt. Trotz der anhaltenden Verletzungsmisere, die den FC ja auch an diesem Spieltag wieder heimgesucht und über die sich der 44-Jährige noch nicht einmal beschwert hat, schien der Kölner Coach sogar den richtigen Schlüssel gegen schwache Dortmunder gefunden zu haben. Die Geißböcke waren in der Anfangsphase die bessere Mannschaft, waren der Führung deutlich näher und spielten auch nach dem Rückstand aus dem Nichts weiter mit. Tatsächlich durften sich die FC-Fans lange Hoffnung auf die ganz große Überraschung machen. Die (berechtigte) Rote Karte von Jahmai Simpson-Pusey hat die Spieldynamik verändert, dem BVB natürlich in die Karten gespielt.

Fußball ist nun mal ein Ergebnissport

Und dennoch hat Köln weiter Gas gegeben, Moral bewiesen und am Ende an der Überraschung geschnuppert und sie wahrscheinlich sogar mit der klaren Fehlentscheidung in der Nachspielzeit genommen bekommen. Die Leistung der Kölner war gegen den Tabellenzweiten einmal mehr gut. In langer Unterzahl wäre ein Punkt möglich gewesen. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie intakt ist und selbst in dieser schwierigen Zeit nicht auseinanderfällt. Der FC scheint gewappnet für den Abstiegskampf, hat die richtige Reaktion auf den trostlosen Auftritt gegen Augsburg eine Woche zuvor gezeigt. Man ist geneigt, Hoffnung aus der Leistung, der Moral, dem Willen zu ziehen – nur war man das in dieser Spielzeit schon viel zu oft. Es reicht nicht, immer nur nah dran zu sein.

Lukas Kwasniok brachte es am Samstagabend selbst auf den Punkt. „Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport“, sagte der Trainer – wenn auch zu Niko Kovac, um dem BVB-Coach zu den drei Punkten zu gratulieren. Recht hat Kwasniok. Die jüngsten Bilanzen offenbaren aber schonungslos, dass von den guten Ergebnissen in Köln zu wenige vorhanden sind. Auch, wenn der Trainer nichts davon wissen will: Die kommenden Begegnungen werden sicherlich auch über seine Zukunft entscheiden. Gewinnen die Kölner nicht mindestens eine der beiden Partien gegen den Hamburger SV oder Borussia Mönchengladbach, dann wird es für den Trainer eng werden. Und so langsam werden sich die Kölner auf einen Gedanken vorbereiten müssen: Dass das Ding am Ende vielleicht doch nicht gedreht wird.


Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Trotz einer ordentlichen Leistung des 1. FC Köln ist der Qualitätsunterschied zu den Top-Teams am vergangenen Wochenende erneut deutlich geworden. Wieder konnte der FC nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Ein Kommentar zur 1:3-Niederlage des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Nach der Begegnung gegen ein weiteres Team aus der Tabellenspitze wächst der Eindruck, dass die Geißböcke für den Klassenerhalt die Punkte gegen die direkte Konkurrenz brauchen.

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Lukas Kwasniok brachte es am Samstagabend dann selbst ziemlich treffend auf den Punkt. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, erinnerte der Kölner Coach an den Film, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen ist und eben täglich denselben Tag über sich ergehen lassen muss. Der Kölner Coach hätte gleich mehrere Punkte aufführen können, die viel von einem Déjà-vu haben. Die Niederlagen in den Topspielen am Samstagabend etwa oder die Katerstimmung nach den Karnevalsbegegnungen. Doch der 44-Jährige nannte dann die doch recht ordentliche Leistung, die seine Mannschaft gegen ein Top-Team abgerufen und für die sich dann wiederum nicht belohnt habe. „Am Ende stehst du dann trotz einer ordentlichen Leistung wieder mit leeren Händen da“, so der Tenor.

Schwache Bilanz gegen Top-Teams

Wieder haben die Kölner mitgehalten, zwischenzeitlich ausgeglichen und am Ende verloren sowie eine Woche zuvor gegen Leipzig. Acht Spiele hat der FC gegen Top-Teams in der Liga bestritten, neun inklusive Pokal, dabei eigentlich immer ein Gefühl von temporärer Augenhöhe mindestens aufblitzen lassen, aber eben nur eine Begegnung gewonnen – die gegen den kommenden Gegner, die TSG Hoffenheim. Der Eindruck von viel Aufwand, aber wenig Ertrag ist durchaus berechtigt und ganz sicher verständlich. Das Problem: Keine der Kölner Niederlagen ist eine höchst unglückliche gewesen. Egal ob die Bayern, Dortmund, Leverkusen oder eben zwei Mal Stuttgart – der Kontrahent hat sich immer verdient durchgesetzt, auch, wenn sich die Kölner durchaus gut verkauft haben. Daran ändert auch eine Diskussion um mögliche „Kann-Elfmeter“ nichts.

An der ganz großen Überraschung war der FC dann doch nicht so nah dran. Und sowieso ist nah dran eben nicht genau drin. Kwasniok selbst liefert die Gründe für die Bilanz, wenn er von der Qualität des Gegners schwärmt. Eine Qualität, gegen die ein FC dann nach seiner Auffassung mitunter machtlos erscheint. Dass die Top-sechs der Liga mehr fußballerisches Können in den eigenen Reihen trägt als der Aufsteiger, ist wahrlich keine Überraschung. Die Bayern, Leipzig, Stuttgart und Co. sind nicht die Teams, mit denen sich der FC messen lassen muss. Ein guter Auftritt gegen eine der Top-Mannschaften kann Moral, Selbstvertrauen und sportlichen Aufwind geben, für eine bessere Position in der Tabelle sorgt er nur, wenn auch etwas Zählbares herausspringt.

Der richtige Fokus

Während die Kölner aber weiter auf ihren vierten Punkt gegen ein Topteam warten, weiß die Konkurrenz durchaus zu überraschen, zeigt, dass es geht. Erst am Sonntag trotzte Wolfsburg dem Champions-League-Anwärter RB Leipzig ein Remis ab, in der Woche zuvor gewann St. Pauli in Stuttgart und davor Mainz in Leipzig. Dass die Kölner dennoch ein kleines Polster vor sich hertragen, hängt auch damit zusammen, dass die Konkurrenz zum Teil ebenfalls leer ausging. Darauf werden sich die Geißböcke in den kommenden Wochen aber nicht verlassen können. Der Abstiegskampf hat tatsächlich schon längst begonnen.

Bill Murray befreit sich aus der Murmeltier-Schleife, in dem er sich zu einem anderen Menschen, positiv entwickelt. Die ganz großen Veränderungen wird es beim FC erst einmal nicht geben können. Aber muss es das überhaupt? Kwasniok selbst achtet nur auf das „große Ganze“, die Tabellensituation am Ende der Saison steht im Fokus. Dazu würden Siege und Punkte gegen die direkte Konkurrenz wohl am ehesten helfen. Sind dort genug eingefahren, braucht man über das Top-Team-Murmeltier nicht länger zu grübeln.


Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln beim Duell gegen den VfL Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Mit dem 1:0-Erfolg über die Wölfe haben die Kölner wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Wichtige Punkte, vor allem aber zum richtigen Zeitpunkt. Denn bei einer Niederlage hätte es rund um Karneval mächtig Katerstimmung beim 1. FC Köln gegeben: Ein Kommentar zum Sieg gegen Wolfsburg.

Sieben Mal in Folge hat in der Begegnung zwischen Köln und Wolfsburg die Auswärtsmannschaft nicht mehr verloren, der letzte Kölner Heimsieg lag sechs Jahre zurück. Nun also der 1:0-Erfolg über Wolfsburg – und besser hätte der Zeitpunkt für drei Punkte kaum sein können. Ein Kommentar.

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Der Blick auf die Samstagspiele der Bundesliga wird den Kölner Verantwortlichen vermutlich nicht so richtig gut geschmeckt haben. Auch, wenn eine Maxime von Fußballprofis natürlich vor allem den Blick auf die eigene Leistung beinhaltet. Der 20. Spieltag hätte auf den anderen Plätzen besser für die Geißböcke laufen können. Der 1. FSV Mainz gewann bei RB Leipzig, der Hamburger SV trotzte dem FC Bayern München einen Punkt ab und auch der FC Augsburg, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach punkteten. Noch unter der Woche hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass es ihm egal sei, wann oder gegen wen, seine Mannschaft die Punkte sammeln würde, Hauptsache sie täte es. Doch genau diese Ergebnisse verdeutlichen sehr genau, warum der Erfolg der Geißböcke zum jetzigen Zeitpunkt so unheimlich wichtig gewesen ist.

Der Erfolg hat die Dynamik verändert

Mit einer Niederlage hätte beispielsweise der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte betragen. Noch immer ein kleiner Puffer. Aber in den kommenden Wochen kommen die dicken Fische. Der FC spielt nun gegen die Tabellenplätze drei, vier und fünf. Mit der TSG Hoffenheim, dem VfB Stuttgart und RB Leipzig gegen drei Mannschaften, die sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf die Champions League in der kommenden Spielzeit machen. Schwerere Aufgaben dieser Saison lassen sich wohl an einer Hand abzählen. Die Herausforderung bringt den Vorteil mit sich, dass die Erwartungshaltung eine kleine ist, aber eben den Nachteil, dass Siege eher eine Überraschung sind. Und da an jenen drei Spieltagen die Konkurrenz zum Teil direkt aufeinander trifft, ist die Wahrscheinlichkeit eben nicht gering, dass der FC einiges an Vorsprung einbüßt.

Mit einer Niederlage hätte auch die Bilanz der Spiele seit dem Erfolg gegen den Hamburger SV im November einen ganz anderen Anstrich gehabt. Sechs von 33 möglichen Punkten hätten da gestanden, ein Sieg in elf Spielen. Und wenn gegen die drei Champions-League-Anwärter selbst eine Überraschung erwartungsgemäß ausgeblieben wäre, dann wäre ein Trainer mit eben einem Sieg aus 14 Spielen (also nahezu die gesamte Liga) wohl nicht mehr haltbar gewesen, die ganz dicke Krise hätte das Geißbockheim erreicht, die Maschinerie würde laufen. Alles Makulatur. Der FC hat gewonnen. Vielleicht glücklich, vielleicht ob einer späten Abwehrschlacht. Doch danach fragt schon heute keiner mehr. Köln steht nun mit 23 Zählern auf dem guten zehnten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die gefährlichen Plätze ist nicht größer geworden, aber eben auch nicht kleiner.

Der FC kann auch zu Null

Der Erfolg gegen Mainz war wichtig, der gegen Wolfsburg ein Befreiungsschlag. Der zweite Heimspiel-Erfolg in Serie, der nächste gegen einen direkten Konkurrenten. Die Kölner haben sich wie in der Hinrunde ein kleines Polster angefressen, von dem sie nun erst einmal ein wenig zehren werden. Durch den dritten Zu-Null-Erfolg in dieser Spielzeit kann die Mannschaft zudem mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Spieltage gehen. Die große Katerstimmung wird es rund um Karneval sicher nicht geben. Und dass diese Mannschaft in der Lage ist, gegen die Topmannschaften gut auszusehen, hat sie ebenfalls bewiesen. Warum sollte also nicht noch der ein oder andere Zähler dazukommen. Dann würde auch die Ausgangslage eine gute bleiben. Eine so gute, dass der Blick auf die Konkurrenz irrelevant und ohne bitteren Geschmack wäre.


Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Nun ist es amtlich: Thomas Kessler ist der neue Geschäftsführer Sport der Geißböcke. Und der 40-Jährige hat mit seinen bisherigen Entscheidungen einen guten Eindruck hinterlassen. Doch der Erfolg wird am Ende am Abschneiden der Mannschaft gemessen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

Seit Mai letzten Jahres leitet der ehemalige Kölner Torhüter als Sportdirektor die Geschicke des Vereins. Seine Aufgabe hat der 40-Jährige bisher gut gemeistert. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Nun kann sich der Blick nach vorne richten – und schwere Aufgaben stehen bevor beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

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Was lange währt, soll ja bekanntlich gut werden. Auf die angekündigte Beförderung von Thomas Kessler mussten die FC-Fans einige Monate warten. Im September hatte der neue Vorstand um Präsident Jörn Stobbe erklärt, den Sportdirektor mit dem Posten des Geschäftsführers Sport ausstatten zu wollen. Knapp vier Monate später wurde die Ankündigung in die Tat umgesetzt. „Kess“ ist nun gesamtverantwortlich für die sportlichen Entscheidungen im Club. Dass sich das Prozedere so lange hingezogen hat, hatte Gründe – dem Vernehmen nach finanzielle, strategische, inhaltliche. Am Ende gab es die erwartbare Einigung. Erwartbar ja, aber eine, für die lange verhandelt wurde. Und dennoch scheint die Beförderung des bisherigen Sportdirektors eine folgerichtige, eine logische zu sein.

Starke Transfers im Sommer

Und das sicher nicht, weil Kessler wie kaum ein anderer die FC-DNA in sich trägt. Kessler hat durchaus einen beachtlichen Werdegang bei den Geißböcken hingelegt. Vom Nachwuchskicker, zum Profi, bis nun hin zum Geschäftsführer. Wenn der 40-Jährige im vereinseigenen Interview erklärt, wie er schon als Kind davon träumte, irgendwann mal am Geißbockheim die Schuhe zu schnüren, dann hat das viel Emotionales, aber eben auch viel Romantisches. Nur ist Romantik sicher kein Kriterium für eine Beförderung in einen Wirtschaftsunternehmen. Es ist sicherlich nicht schlecht, dass der gebürtige Kölner weiß, wie der Verein tickt. Denn der FC tickt anders und auch daran ist sein Vorgänger gescheitert. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Namen mit ähnlichen Vereinsgeschichten, die sich im Nachhinein nicht als die besten in ihrem Amt erwiesen haben.

Kessler scheint die richtige Wahl zu sein, weil der 40-Jährige in den acht Monaten seiner Amtszeit zahlreiche wichtige und offenbar auch richtige Entscheidungen getroffen hat. Schon die Installation von Friedhelm Funkel brachte das erhoffte Ziel, den sicheren Aufstieg. Im Sommer verpflichtete Kessler Spieler wie Jakub Kaminski, Rav van den Berg oder Isak Johannesson, die das Potenzial und auch das Alter haben, dem FC sportlich, aber auch wirtschaftlich weiterzuhelfen. Er stattete interessante Spieler mit einer Kaufoption aus, ist aber nicht gezwungen, diese bei nicht funktionierenden Akteuren dann auch zu ziehen. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala (ohne Ausstiegsklausel) – könnte sich zum absoluten Masterpiece entwickeln.

Eine starke Duftmarke

Zudem schreckt der 40-Jährige ganz offensichtlich nicht vor harten Entscheidungen zurück. Spieler wie Max Finkgräfe oder Damion Downs ließ der damalige Sportdirektor ziehen, um gleichzeitig wieder zu investieren, dem Kader, der in der Vorsaison ehrlich gesagt um den Aufstieg viel zu lange zitterte, ein neues Gesicht zu verleihen. Auch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey erweist sich bislang als genau die richtige. Eine solche Entwicklung war jedenfalls nicht abzusehen. Natürlich ist auch ein Kessler nicht fehlerfrei, natürlich funktionieren nicht alle Neuzugänge. Dennoch hat der neue Geschäftsführer Sport bislang sehr große Spuren hinterlassen.

Doch mit der Beförderung wird der Blick auch nach vorne gerichtet. Kessler steht vor wichtigen, vielleicht schwierigen Aufgaben. Zahlreiche Verträge laufen etwa im kommenden Sommer aus. Ein jeder bringt eine andere Hintergrundgeschichte mit. Bei dem Leistungsträger wird Verhandlungsgeschick gefordert sein, den Spieler an den Verein zu binden. Bei dem altgedienten Routinier die feinfühlige Tonlage, wenn die Zeichen auf Trennung stehen sollten und bei dem Youngster muss die richtige Perspektive für eine gemeinsame Zukunft aufgezeigt werden. Der Kaderumbruch ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen, wird weiter vorangetrieben werden müssen.

Ganz sicher wird Kessler den Verein auf seinem Weg auch durch unruhige Wasser führen müssen – es ist nun mal der 1. FC Köln. Nun hat er vom Vorstand das Vertrauen ausgesprochen bekommen, dass er genau das kann, dass er den FC stabil in der Bundesliga hält. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Bekanntlich wird aber auch der Erfolg des Geschäftsführers Sport am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Erst dann wird sich zeigen, ob das, was lange währt, auch wirklich gut wird.

Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Die Spieler des 1. FC Köln nach ihrem Sieg gegen Mainz 05.
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Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Mit dem 2:1-Erfolg über Mainz ist den Kölnern der Befreiungsschlag gelungen. Nach zuvor acht sieglosen Spielen in Serie wäre es bei einer weiteren Pleite wohl ungemütlich geworden. Das ist nun abgewendet, ausruhen kann sich der FC darauf aber nicht. Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

Ein vorläufiger Turnaround ist den Geißböcken am vergangenen Samstagnachmittag gelungen. Nun wird es darauf ankommen, auch weiterhin zu bestehen: Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

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Glaubt man den Worten von Lukas Kwasniok, gab es am Samstagnachmittag vor allem einen Grund für den ersten Erfolg seit Anfang November: Die Unterstützung der Fans. Der Kölner Coach wurde nicht müde, „die Süd“, die Fans und die Stimmung im Stadion zu loben. Natürlich kann man einen rein zeitlichen Zusammenhang nur wenige Tage nach der deutlichen und plakativen Kritik der Fans an dem 44-Jährigen nicht von der Hand weisen und damit den Versuch, den Schulterschluss zu suchen. Tatsächlich war die Unterstützung der Fans und die Stimmung im Stadion groß, als der FC eben einige Partien nicht für sich entscheiden konnte. Ob Kwasniok die richtigen Worte gefunden hat und der Handshake die Wogen glättet, wird sich wohl zeigen.

Kwasniok hat seine Chance genutzt

Dass der Trainer sie aber nach der ersten Halbzeit gegen Mainz in der Kabine gefunden hat, steht wohl außer Frage. Denn die Kölner traten im zweiten Durchgang ganz anders als in den ersten 45 Minuten und vor allem in den vergangen Wochen gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe auf. Der FC war Spiel bestimmend, erspielte sich zahlreiche Chancen und nutzte diese am Ende auch. Und das zum ersten Mal als Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Tatsächlich wussten die Geißböcke ihre Überlegenheit endlich dann auch zu nutzen und sich für ein gutes Spiel zu belohnen. Chance genutzt, heißt das wohl in mehrerlei Hinsicht. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze beträgt wieder acht Zähler (St. Pauli hat noch ein Nachholspiel), der auf den Relegationsplatz sieben. Die Kölner haben das Polster wieder vergrößert.

Aber auch Kwasniok hat seine Chance genutzt. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Begegnung gegen Mainz ein Endspiel für den 44-Jährigen gewesen wäre, wenn es der Coach mit seiner Mannschaft verloren hätte. Es ist aber ganz sicher, dass bei einer Pleite ziemlich dunkle Wolken über dem Geißbockheim aufgezogen wären. Dem FC ist um fünf vor Zwölf der Befreiungsschlag gelungen. Mit einem weiteren sieglosen Spiel hätten die Kölner den Negativrekord aus der Spielzeit 20/21 eingestellt. Mit einer Niederlage gegen die direkten Konkurrenz wäre die bedrohliche Zone erschreckend nahe gekommen, die Stimmung wenige Wochen vor Karneval alles andere als feucht fröhlich. Vor allem aber sprach Kwasniok davon, dass seiner Mannschaft erstmals das Selbstvertrauen fehlte. Auch das wäre mit einer Niederlage nicht wiedergekommen.

Nun ist ein vorläufiger Turnaround gelungen. Der FC hat am Samstag bewiesen, dass er das Zeug hat, Bundesliga zu spielen. Dass dieser Kader stark genug ist für die höchste deutsche Spielklasse. Kwasniok hat gezeigt, dass er auch in der Krise ruhig und besonnen bei seiner Linie bleibt und auf taktische Schwierigkeiten reagiert, sie korrigiert. Genauso ruhig und besonnen gilt es nun auf den ersten Dreier seit November zu reagieren. Denn ein Sieg über Mainz wird nicht die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen wegwischen. Der Befreiungsschlag ist um fünf vor Zwölf gelungen, die Uhr läuft aber weiter.


Der Auftritt gegen die Bayern macht Hoffnung, aber Hoffnung alleine reicht nicht – ein Kommentar

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Der Auftritt gegen die Bayern macht Hoffnung, aber Hoffnung alleine reicht nicht – ein Kommentar

Mit einer couragierten Leistung haben die Kölner dem FC Bayern am Mittwoch alles abverlangt. Doch am Ende standen eben keine Punkte. Und dann ist ein gutes Spiel rein statistisch eben auch nur brotlose Kunst. Ein Kommentar zum Duell gegen den FC Bayern München.

Die gute Leistung gegen die Bayern weckt Hoffnung. Zu hoch hängen darf man diese auf der anderen Seite allerdings auch nicht. Fest steht: Der FC kann in der Liga leistungsmäßig bestehen, Punkte holen muss er allerdings auch: Ein Kommentar zum Duell gegen den FC Bayern München.

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Lukas Kwasniok musste in der vergangenen Woche viel einstecken. Der Trainer des 1. FC Köln sah sich plötzlich mit der Kritik der aktiven Fanszene konfrontiert – und das ungewohnt plakativ. Zudem kursierten in den Sozialen Medien und Fan-Foren die wildesten Gerüchte über den Coach. Auch Spekulationen über das Innenverhältnis in der Mannschaft machten die Runde. Zumindest den Gegenbeweis hat das Team gegen Heidenheim am vergangenen Samstag und gegen die Bayern am Mittwochabend angetreten. Die Mannschaft wirkt intakt, riss in beiden Begegnungen einen willensstarken und aufopferungsvollen Fight ab. So sehr, dass es lange so aussah, als könnten die Kölner gegen die in dieser Spielzeit noch einmal besonders übermächtigen Bayern ernsthaft punkten.

Gute Leistungen sind ohne Punkte nur brotlose Kunst

Wenn man so will hat das Team die richtige Reaktion, die passende Antwort auf die negativen Schwingungen der vergangenen Tage, vielleicht Wochen gegeben. Der FC hat dem Rekordmeister mehr abverlangt, als es der Großteil der Kölner Fans erwartet hat. Nach acht sieglosen Spielen in Serie weckt der leidenschaftliche Auftritt gegen die Bayern Hoffnung. Man ist geneigt zu sagen „Es geht doch, siehste!“. Man ist geneigt, auf die Wende zu hoffen, an den Turnaround zu glauben. Und doch ist da noch dieses kleine „Aber“. Denn trotz der guten Leistung stand der FC am Ende ohne Punkte da. Davon war wie gesagt auch nicht auszugehen. Was sind aber die leidenschaftlichen und guten Leistungen gegen Leipzig, Leverkusen, Dortmund und die Bayern am Ende der Saison wert, wenn es nicht zum Klassenerhalt reicht?

Am Ende des Tages wecken diese Leistungen Hoffnungen, sie sind aber rein statistisch brotlose Kunst. Lukas Kwasniok wurde im vergangenen Herbst nicht müde zu betonen, dass es sich bei diesen Spielen um ein Zubrot handelt. Die eigentlichen Highlight-Spiele sind die, bei denen es gegen die Gegner auf Augenhöhe geht. Dort müsse man punkten. Mannschaften wie Heidenheim, St. Pauli, Union Berlin oder Bremen. Drei Punkte holte der FC aus jenen Spielen. Die Hinrunde war mit ihren 17 Zählern sicherlich keine schlechte. Sie war aber auch keine besonders gute. Und wenn der FC am kommenden Samstag gegen Mainz verlieren sollte, dann schrumpft der Abstand zu den bedrohlichen Plätzen empfindlich – zumal zahlreiche Teams der unteren Tabellenhälfte noch Nachholspiele vor der Brust haben.

Es ist sicher nicht der Zeitpunkt, alles schwarz zu sehen. Der FC tut gut daran, den Negativtrend nicht zu hoch zu hängen. Es bringt aber auch nichts, sich hinter einer guten Leistung gegen die Bayern zu verstecken. Das Spiel kann sicherlich als Mutmacher dienen, wichtiger wäre aber das gewonnene Selbstvertrauen gegen Mainz in drei Punkte umzuwandeln.

Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

Spieler des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

Vor dem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim war die Stimmung in Köln massiv angespannt. Das 2:2 hat letztlich die Ausgangslage nicht verändert, aber doch ein paar Erkenntnisse gebracht. Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

Von ruhigem Fahrwasser kann man momentan beim FC wahrlich nicht sprechen. Und das, obwohl die Geißböcke als Aufsteiger mit Platz elf rein tabellarisch im Mittelfeld der Liga liegen. Das Unentschieden gegen Heidenheim hat zwar nicht die erhofften drei Punkte eingebracht und war insofern enttäuschend, hatte aber dennoch auch gute Seiten: Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

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Mit dem 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim endete am Samstagnachmittag eine turbulente Woche der Geißböcke. Und am Ende jener Tage steht ein Ergebnis, das bei dem ein oder anderen Kölner Anhänger ein Gefühl von weder Fisch noch Fleisch hinterlässt. Schon vor Weihnachten hat die Kritik am Kölner Trainer unter den FC-Fans deutlich zugenommen. Dass in den Sozialen Medien vornehmlich negativ, deutlich seltener positiv kommentiert wird, ist mittlerweile – leider – normal. Die kritischen Töne haben in den vergangenen Wochen Aber noch einmal merklich zugenommen. Das ist angesichts der Punkteausbeute der jüngsten Phase absolut verständlich und auch legitim. Drei Punkte von möglichen 21, darunter wohl fünf Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe, ist definitiv zu wenig.

Ein paar wichtige Erkenntnisse

Der FC hat sein Punktepolster und Lukas Kwasniok seinen Kredit bei einigen FC-Anhängern in den vergangenen Wochen verspielt. Und so war die Stimmung auch vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim recht aufgeheizt. Aufgeheizt auch, weil der Trainer Kaderentscheidungen getroffen hat, die zum einen als sehr radikal kommuniziert und zum anderen für den ein oder anderen Betroffenen nicht 100 prozentig nachvollziehbar erschienen. In der Wahrnehmung mancher Fans hatte die Begegnung wohl schon etwas von einem Entscheidungsspiel. Auf der einen Seite hofften die Anhänger der Geißböcke auf den großen Befreiungsschlag gegen den Tabellenvorletzten, auf der anderen Seite die Gefahr, mit einer Niederlage in die tiefe Krise zu stürzen.

Nach dem Spiel könnte man also leicht der Meinung sein, dass nichts passiert sei. Das 2:2 an der Ostalb hat den FC rein tabellarisch nicht weiter nach vorne gespült, der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben, die Negativserie ist nicht durchbrochen. Auf der anderen Seite ist aber auch ein Debakel ausgeblieben, das gerade in Durchgang eins möglich schien. Die Kölner sind trotz des Einsatzes der jungen Spieler nicht beim Tabellenvorletzten untergegangen, haben am Polster vor der direkten Konkurrenz nichts eingebüßt.

Drei Zähler gegen Mainz?

Weder Fisch noch Fleisch also? Das kann man so eigentlich nicht sagen. Denn unterm Strich bleiben auch einige wichtige Erkenntnisse. Die ins kalte Wasser geworfenen Debütanten haben durchaus gezeigt, dass sie das Zeug für die Bundesliga haben – wenn auch sicher gegen einen eher harmlosen Gegner. Zudem hat sich der FC gleich zwei Mal wieder zurück gekämpft und schnupperte nach zwei Rückständen sogar zwischenzeitlich am Dreier – das Team scheint also durchaus intakt zu sein. Zudem zeigten die Geißböcke gegen einen nicht gerade für Offensivfußball stehenden Gegner eine spielfreudige Leistung, erspielten sich 21 Abschlüsse und einen xGoals-Wert von nahezu drei.

Das ist kein großer Erfolg – das wären drei Zähler gewesen. Doch ist es auch nicht die von einigen Fans erwartete Katastrophe, die mit der Bekanntgabe der Aufstellung in den Sozialen Medien bereits an die Wand geworfen wurde. Es bleibt dabei, der FC muss von den kommenden beiden Heimspielen eins gewinnen – und das wird nach menschlichem Ermessen wohl die Partie gegen Mainz sein. Im Anschluss wird man dann wissen, ob Fisch oder Fleisch!