Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntagabend auf Borussia Dortmund II. Um 17 Uhr wird im traditionsreichen Stadion Rote Erde angepfiffen. Nach zuvor fünf Niederlagen am Stück trotz solider Auftritte, stabilisierte sich das Team von Evangelos Sbonias. Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen stehen zu Buche. Diese Form möchte man gegen den Viertplatzierten der Regionalliga West untermauern.
Mit ordentlich Selbstvertrauen geht es für die Kölner U21 am Wochenende Richtung Dortmund. „Wir sind momentan gut drauf. Wir haben sieben Punkte aus den letzten drei Spielen geholt. Das ist gut. Aber die Dinge, die wir bei den Niederlagen gemacht haben, waren auch nicht so schlecht. Da hat eher das Ergebnis nicht gepasst“, sagte der Coach. „Es war nicht alles so schlecht, wie es das Ergebnis ausgesagt hat, genauso wie jetzt noch nicht alles so rosig ist, wie die Ergebnisse der letzten drei Spiele.“

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Das Hinspiel gegen die Schwarz-Gelben ging im heimischen Franz-Kremer-Stadion mit 3:5 verloren. Ein wildes Torfestival dieser Art möchte Sbonias verhindern. „Am Wochenende kommt es darauf an, kein typisches U-Spiel daraus werden zu lassen, sondern auch in der Entwicklung in Richtung Ende der Saison dann auch erwachsen und seriös zu spielen und damit keinen offenen Schlagabtausch zuzulassen“, sagte Evangelos Sbonias. Der Gegner spielt dabei keine besondere Rolle. „Mir ist es eigentlich relativ egal, auf wen wir treffen. Der Ansatz ist immer gleich und wir versuchen, unsere Inhalte aufs Parkett zu bekommen. Wir haben uns für die letzten zwei Saisonspiele in eine sehr gute Ausgangssituation gebracht.“ Allerdings warnt der Trainer vor dem kommenden Gegner. „Ich erwarte eine sehr spielstarke und mit Ball dominante Mannschaft mit hoher Geschwindigkeit in vorderster Linie mit guten Eins-gegen-eins-Spielern. Das ist schon ein sehr starkes Paket, das da auf uns wartet“, schätzt der 43-Jährige den BVB ein.
Rückkehrer nach langer Leidenszeit
Sargis Adamyan wird am Wochenende gelbgesperrt fehlen. Der Armenier sah beim 2:1-Heimerfolg gegen den SV Rödinghausen seine fünfte Gelbe Karte. Somit fehlt in Dortmund der beste Scorer des Teams. Dafür gibt es eine andere erfreuliche Nachricht. „Diese Woche trainiert Malek El Mala zum ersten Mal wieder voll mit“, sagte der Übungsleiter. „Wir müssen dann am Ende der Woche schauen, inwiefern die Kräfte für einen Kaderplatz reichen. Das wird sich dann kurzfristig entscheiden“. Sonst soll sich am Kader jedoch nicht viel verändern. „Die U19-Spieler bleiben im U19-Setting. Maik Akumu bleibt wie letzte Woche im U21-Setting, das werden wir diese Woche weiterhin so handhaben.“, stellte Sbonias in Aussicht.
Leader auf und neben dem Platz
Die Gefahr und die Torbeteiligungen des ausfallenden Armeniers scheinen aber aktuell von seinen Mitspielern kompensiert zu werden. Das gilt zurzeit vor allem für Marvin Ajani. Der Sommerneuzugang kommt in den vergangenen beiden Spielen auf drei Tore und eine Vorlage. Gegen Rödinghausen wurde er mit seinem Doppelpack zum Matchwinner und sicherte den Jungböcken somit drei Punkte. „Für Marvin freut es mich einfach. Auch für ihn persönlich, dass er sich belohnt, weil er auf dem Platz ein absolutes Vorbild ist. Er geht immer voran, gibt immer Vollgas“, lobte Sbonias den 32-Jährigen. „Er hat scoringtechnisch viel für uns getan, um auch die nötigen Punkte zu holen. Er ist dann einer, der eher über seine Art und Weise wie er auf dem Feld auftritt, als Vorbild vorangeht.“
Am Sonntag bietet sich Ajani dann die nächste Chance seine Torgefahr unter Beweis zu stellen, um mit seiner Mannschaft die nächsten drei Punkte aus Dortmund mitzunehmen. Für beide Teams geht es tabellarisch um nichts mehr. Dennoch werden alle Akteure ihre Saison mit Erfolgserlebnissen abschließen wollen. Ob dies der Truppe von Sbonias gelingt, wird man dann am Wochenende im Stadion Rote Erde sehen. Anstoß ist um 17 Uhr.
