Es wird wohl die Unendliche Geschichte Kölns. Der Ausbau des Trainingszentrums der Geißböcke rückt wieder in weite Ferne, nachdem die für Donnerstag geplante Verhandlung vor dem OVG Münster abgesagt wurde. Ein Dämpfer für den 1. FC Köln: Das sagt Philipp Türoff zum Ausbau des Geißbockheims.
Es ist ein weiterer Rückschlag im Geißbockheim-Streit und es ist das nächste Kapitel der unendlichen Geschichte rund um den erhofften Ausbau. Am Donnerstag sprach Philipp Türoff über den Stand, die verschobene Verhandlung und das weitere Vorgehen.

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Das Sagt Philipp Türoff…
… zur Absage des Verhandlungstermins:
“Die Information traf uns wirklich völlig überraschend. Das Thema ist schon lange zäh, da haben wir schon viele Ups und Downs gehabt. Aber dass jetzt am Abend vor so einem Termin eine Absage kommt, da habe ich mit dem besten Willen nicht mit gerechnet. Letztendlich muss man in der Frage mit allem rechnen. Da ist jetzt aber auch keine Welt zusammen gebrochen, da es in dieser Frage auch Themen gibt, die jetzt so weiter gehen, die verändern jetzt nicht alles vollkommen. Letztendlich ist dieser Termin einer, um den wir viel gekämpft haben. Jetzt war gestern der Vorabend dieses betreffenden Tages und dann kommt so ein Ding raus, da kann ich hauptsächlich antworten: Fassungslos. Nichtsdestotrotz ist das geltendes Recht, da hat niemand gegen verstoßen, solche Eingaben können erfolgen. Da hat jemand nochmal eine Stellungnahme zum Gutachten gemacht mit vier Seiten.“
„Wir müssen weiter vorankommen“
…zur weiteren Terminierung:
„Ich bin da keine seriöse Quelle, um Prognosen abzugeben. In so einem Fall reden wir mit unseren Juristen. Solche Terminlichkeiten werden ja nicht nur zwei, drei Wochen verschoben, sondern die Planung von solchen Verfahren dauert üblicherweise viele Monate. Der zweite Aspekt ist die Frage, warum das Gericht den Termin verschoben hat und was da jetzt nochmal verarbeitet werden muss, um den Termin stattfinden zu lassen.“
… zum weiteren Vorgehen:
„Wir nehmen es, wie es kommt. Nichts, von dem, woran wir konkret arbeiten, kann jetzt pausieren. Wir müssen weiter vorankommen. Das ist am Ende des Tages die entscheidende Botschaft. Wir arbeiten, um den 1. FC Köln besser zu machen. Wir brauchen Fußballplätze. Wir werden durch den Aufschub des Urteils nicht unsere Finalisierung der Planung des Leistungszentrums oder den Baubeginn aufschieben. Da arbeiten wir genauso dran weiter, wie das gestern noch der Fall war. Das ist das Entscheidende. Und in der Sekunde, in der wir den Fußballplatz nicht mehr benutzen können, weil da eine Baustelle entsteht, haben wir ein Problem. Dieser Tag rückt näher.“
… die Sattelitenplätze:
„Da kommt jetzt noch mal ne Schippe Druck drauf, die beiden Plätze (am Fort Deckstein und am Haus am See) zu bekommen. Das läuft nicht erst seit heute. Wir haben die nächste Ratssitzung Anfang Juli vor der Tür. Wenn die Politik will, könnte da was kommen. Den Ascheplatz auf unsere Kosten über den Sommer in einen Kunstrasen umzuwandeln, würde schon mal etwas bringen. Aber dafür müsste auch der Wille da sein.“
„Wir müssen nach Lösungen suchen“
…die Relevanz der Plätze:
„Ich weiß, woran wir jetzt arbeiten. Und das ist eine Geschichte, in der wir rechtssicher sind. Die Baugenehmigungen für das Leistungszentrum liegen vor. Die hängen auch nicht davon ab, ob Die viel größere Relevanz ist die für die Fußballplätze. Die gibt es nicht für die Gleueler Wiese. Und da ist natürlich der Bebauungsplan in höchstem Maße relevant. Wir müssen entweder da hinschauen und jetzt einen Bebauungsplan, der schon mal auf demokratische Art und Weise in diese Welt gebracht worden ist. Das ist natürlich eine Voraussetzung, dass da rechtssicher ist. Oder wir müssen nach Lösungen suchen, dann auch wieder mit Politik, mit Verwaltung, um hier die Fußballfelder zu finden, zu erschließen, die wir brauchen, damit es vorangehen kann. Und in der Frage ist schon das Urteil relevant, weil uns natürlich ein positives Urteil nochmal Schwung gegeben hätte, auch zu sagen, hier, das ist jetzt so viel, ja, das ist demokratisch, das ist auch formal rechtlich offenbar absolut in Ordnung.
Hier haben wir Fußball gespielt. Wir wachsen vor allen Dingen im Bereich Frauen- und Mädchenfußball. Es geht einfach um Fußballplätze. Und ob das jetzt genau die sind oder die anderen Lösungen, Satellitenplätze – das ist das, wo wir hinschauen müssen. Der 1. FC Köln will nicht ein Rechtsstreit gewinnen, der 1. FC Köln möchte Fußball spielen.“

Demokratie ist okay, aber die Bürokratie , die wir hier finden , ist absolut indiskutabel. Der erste FC Köln wächst und braucht daher mehr Platz. Er gehört zu Köln und macht Köln reich 👍⚽️
Ist doch „ganz einfach“. Ausgebaut wird so schnell leider nicht, weil die Politik nicht will. Dann muss man eben gucken, WAS mit den vorhandenen Plätzen möglich und was möglichst „wichtig“ für den 1.FC Köln ist.
Der Grossteil der Mitglieder und der Fans hat Interesse an der ersten Herrenmannschaft. Dann ist das die Priorität und dann muss man den linkswoken Politikern eben sagen – Tut uns leid, erstklassigen Frauenfussball können wir so nicht auch noch bieten und stellen 2029 die Damenabteilung ein, WENN wir nicht die nötigen Plätze bekommen und dann will ich mal sehen, wie schnell der Wind sich dann im Sinne der Gleichberechtigung dreht.
Ist das mit Rekers Vorgeschichte in Münster eigentlich Zufall???