Fast schon ungewohnt offen sprach Thomas Kessler am Dienstag über ein Angebot für Said El Mala. Ein Angebot, bei dem er sich durchaus „gesprächsbereit“ zeige. Und nur wenige Minuten später wurde wieder einmal ein möglicher Interessent für den Spieler des 1. FC Köln bekannt: Der Poker um Said El Mala beginnt.
Thomas Kessler ist wahrlich nicht bekannt dafür, Personalien früh bekannt zu geben, Spekulationen anzuheizen. Insofern überraschte der Kölner Geschäftsführer am Dienstag, als er zugab, dass es ein Angebot für Said El Mala gäbe, bei dem er „gesprächsbereit“ sei. Zuletzt war der Tenor eher, bislang läge nichts Interessantes auf dem Tisch.

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Das habe sich nun geändert, betonte der 40-Jährige, ohne natürlich konkret zu werden. Es gäbe nun eben nur ein Angebot, bei dem er „gesprächsbereit“ sei. Es liegt der Verdacht nahe, dass es ein Angebot aus England gibt. Aber eben nur der Verdacht. „Man muss das nicht auf ein Land reduzieren“, sagte Kessler. „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Clubs in Europa, die nicht über ihn stolpern. Ob sie dann in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die sich der 1. FC Köln vorstellt, ist eine andere Frage.“ Doch passend dazu meldete sich am Nachmittag Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg zu Wort. „Brentford hat ein Angebot in Höhe von 45 Millionen an den 1. FC Köln für Said El Mala abgegeben“, schreibt der Reporter auf „x“ und gibt an, dass es sich dabei um 40 Millionen fix sowie fünf Millionen Euro Boni handle. Die angegebenen 45 Millionen sind nicht mehr so weit entfernt von den 50 Millionen, die als Kölns Wunsch kolportiert wurden.
Englische Clubs an El Mala interessiert
Auch in englischen Medien wird die Summe genannt. Allerdings schreibt Plettenberg auch, dass der FC noch nicht reagiert habe. Auch El Mala hat sich demnach nach noch nicht mit Brentford unterhalten, will laut Bericht, dass die Verein zuerst miteinander sprechen. Unterdessen scheint nach Informationen von come-on-fc.com auch Tottenham mittlerweile interessiert zu sein. Die Spurs reihen sich in eine illustre Runde englischer Topclubs ein. Ob es sich bei dem Brentford-Angebot um das von Kessler angedeutete handle, ist nicht belegt, aber wahrscheinlich. So oder so dürfte dem Geschäftsführer das Wort „gesprächsbereit“ nicht aus Versehen über die Lippen gegangen sein. Denn damit dürfte der ehemalige Kölner Keeper das Wettbieten um den Spieler vielleicht sogar eröffnet haben. Zumindest suggeriert seine Aussage bei dem ein oder anderen Club, dass ein gewisser Zeitdruck entsteht.
Aber: Wie die „SportBild“ berichtet, ist das vorliegende Angebot von Brentford zeitlich begrenzt. Der FC wird seinerseits aber auch nicht zu lange warten wollen, da an der Personalie des Shootingstars auch die weitere Kaderplanung der Kölner entscheidend gebunden ist. So oder so kommt wieder ein wenig mehr Bewegung in den Poker um Said El Mala.
