Nach der langen Sommervorbereitung geht es für den 1. FC Köln endlich los. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner zum Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligaaufsteiger werden die Kölner direkt gefordert sein, um einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit hinzulegen: Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg.
Zum Start in die neue Saison geht es für den 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals wie bereits im Vorjahr zu einem Drittligisten. Nachdem sich die Kölner in der vergangenen Spielzeit spät mit 2:1 gegen Jahn Regensburg durchsetzten, ist der FC in diesem Jahr bei den Würzburger Kickers zu Gast. Obwohl die Geißböcke als klarer Favorit in die Partie gehen, dürfen die Profis der Domstädter den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.

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Form: Nach fünf Siegen aus sechs Testspielen sowie dem deutlichen 6:0-Erfolg im Landespokal Bayern beim 1. FC Trogen, startete Würzburg bereits vor zwei Wochen in die neue Drittligasaison. Zum Auftakt gastierte das Team von Trainer Michael Schiele beim FC Ingolstadt. Gegen die Schanzer zeigten die Kickers gleich zwei Mal ihre Comeback-Qualitäten und holten Dank der Treffer von Tarsis Bonga und Liam Omore ein am Ende verdientes 2:2. Am vergangenen Wochenende empfingen die Rot-Weißen dann vor heimischem Publikum den SV Wehen Wiesbaden. Von Beginn an war Würzburg die tonangebende Mannschaft und setzte sich am Ende Dank eines Doppelpacks vom Ex-Wiesbadener Ivan-Leon Franjic sowie der Tore von Tim Kraus und Xaver Kiefersauer souverän mit 4:0 durch. Dadurch steht Würzburg in der dritten Liga nach zwei Spieltagen mit vier Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.
Im Fokus
Im Fokus: Ivan-Leon Franjic machte bereits in den ersten beiden Spielen auf sich aufmerksam. Der offensive Mittelfeldspieler kehrte im Sommer nach zwei Spielzeiten bei Wehen Wiesbaden nach Würzburg zurück. Zwischen 2022 und 2024 sammelte der 28-Jährige für die Kickers in 78 Pflichtspielen 18 Treffer und legte ganze 41 Tore auf. Am vergangenen Wochenende ließ Franjic seine Qualität dann ausgerechnet gegen Wiesbaden aufblitzen. Zunächst brachte der Offensivspieler seine Mannschaft per direktem Freistoß mit 1:0 in Führung, bevor er kurz vor dem Ende den 4:0-Endstand perfekt machte. Franjic, der beidfüßig ist, überzeugt vor allem durch seine Technik, seine Übersicht sowie sein enormes Spielverständnis. Zudem traut sich der 28-Jährige auch mal, ein gewisses Risiko einzugehen, und kreiert so oft sehr gefährliche Situationen für seine Teamkollegen.
Neuzugänge: Mit David Abrango, David Kinsombi, Franck Evina, Nathan de Medina, Marko Rajkovacic, Ivan-Leon Franjic, Namrud Embaye, Kristijan Taseski, Burak Karakaya, Leo Eberle und Xaver Kiefersauer tätigte Würzburg nach dem Aufstieg gleich elf Neuverpflichtungen. Während viele der Neuzugänge noch kaum Erfahrung im Profibereich sammelten, kann Kinsombi als echter Königstransfer bezeichnet werden. Der Mittelfeldspieler kam von Bundesligaaufsteiger Paderborn zu den Kickers und war davor schon für Eintracht Frankfurt, Karlsruhe, Magdeburg, Kiel, Hamburg, Sandhausen und Münster aktiv. Insgesamt weist der 30-Jährige die Erfahrung von 238 Zweitligaspielen, vier Begegnungen in der Bundesliga sowie 18 im DFB‑Pokal auf. Im noch unerfahrenen und teilweise jungen Kader dürfte Kinsombi im Laufe der Saison ein wichtiger Akteur werden, der die Kickers im besten Fall zum Klassenerhalt führt.
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5-2-1-2-System
Formation: Trainer Michael Schiele lässt seine Mannschaft in einem 5-2-1-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Johann Hipper die klare Nummer Eins. Vor dem Schlussmann haben Ebrahim Farahnak und Kapitän Daniel Hägele ihren Platz in der Dreierkette sicher. Die offene Position machen Leo Eberle und Nathan de Medina unter sich aus. Auf den Schienen haben David Abrango links und Liam Omore die Nase vorn. Die Doppelsechs bilden Namrud Embaye und David Kinsombi. Hinter den beiden Spitzen ist Franjic der klare Zehner und Spielgestalter. Im Sturm agiert Würzburg mit Bonga, der als klarer Zielspieler fungiert, und Kraus, der sich bei eigenem Ballbesitz auch mal tief fallen lässt und sich die Bälle weit in der eigenen Hälfte abholt.
Mögliche Aufstellung: Hipper – Farahnak, Hägele, Eberle – Abrango, Embaye, Kinsombi, Omore – Franjic – Kraus, Bonga
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