Der FC hat am Deadline Day einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Der 1. FC Köln verleiht Patrik Kristal an den FC Thun. Das hatte sich bereits am Montag abgezeichnet. Nun melden beide Seiten den Vollzug. Kristal soll in der Schweiz Spielpraxis sammeln.
Am Montag hatte der Transfer-Experte Dominik Schneider erstmals von einem möglichen Abgang von Patrik Kristal gesprochen, am Dienstag folgte die offizielle Bestätigung. Patrik Kristal verlässt die Geißböcke für ein Jahr, um in der Schweiz Einsatzzeit zu erhalten.

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Denn die hätte der Mittelfeldspieler in Köln in dieser Saison wohl eher nicht bekommen. Und das, obwohl der Este zu den absoluten Gewinnern der Vorbereitung zählte. Das könnte dem 18-Jährigen nun dennoch in die Karten spielen. „Patrik hat sich in der Vorbereitung bei den Profis stark präsentiert und damit die Chance erarbeitet, sich in dieser Saison beim aktuellen Schweizer Meister unter Beweis zu stellen“, so Lukas Berg. „Beim FC Thun findet er großartige Rahmenbedingungen vor, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.“ In der jüngeren Vergangenheit hatten die FC-Verantwortlichen immer wieder erklärt, warum für den eigenen Nachwuchs Leihen ein gutes Konstrukt seien. Das Motto lautet überspitzt gesagt: Fürs RheinEnergieStadion reicht es noch nicht, aber zu gut für das Franz-Kremer-Stadion. Das soll Kristal jetzt beweisen, bevor er dann im kommenden Sommer den nächsten Anlauf beim FC nehmen wird.
Conference League mit Thun
Der Mittelfeldspieler, der für Estland für die A-Nationalmannschaft aufläuft, hatte schon vor der Vorbereitung angedeutet, dass er sich eine Leihe vorstellen könne. Dann überzeugte er in der Vorbereitung und wird möglicherweise auf mehr gehofft haben. Doch die Konkurrenz im Profikader ist nunmal groß. „Es war sehr gut für mich, dass ich die komplette Vorbereitung bei den Profis absolvieren durfte. Das hat mich noch einmal einen großen Schritt weitergebracht. Um mich auf diesem Niveau zu etablieren, ist es aber wichtig für mich, dass ich viel spiele“, so Kristal. „Deshalb freue ich mich sehr, mit dieser Perspektive zum FC Thun zu wechseln.“ Der schweizer Club war in der vergangenen Saison überraschend Meister geworden und wird in der kommenden Saison an der Conference League teilnehmen. Sowohl die Playoffs für die Champions League als auch für die Europa League gingen verloren. Dennoch sammelt Kristal weitere Erfahrung auf internationalem Boden.
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