David Fürst im Kreise der U19 des 1. FC Köln beim Spiel gegen Inter (2. v. r.)
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U19 des 1. FC Köln vor dem Finale in Hoffenheim: Mit historischem Triumph zurück nach Europa

Die U19 des 1. FC Köln kann am Sonntag (13 Uhr) Vereinsgeschichte schreiben: Noch nie wurde die A-Jugend der Geißböcke zweimal hintereinander Deutscher Meister. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck ist im Endspiel auswärts bei der TSG Hoffenheim zu Gast und will Historisches schaffen: Die U19 des 1. FC trifft im Finale auf Hoffenheim.

Um das große Ziel der Titelverteidigung zu erreichen, ruft Trainer Evangelos Sbonias die FC-Fans im Vorfeld zur Unterstützung auf.

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Das große Saison-Finale wirft seine Schatten voraus: „Die Stimmung ist schon ein bisschen angespannt“, verriet Stefan Ruthenbeck, Trainer der U19 des 1. FC Köln, am Mittwochmittag, „da merkt man schon, dass der Fokus jetzt entsprechend da ist und dass die Jungs unbedingt das Spiel spielen wollen.“ Am Sonntagmittag trifft der FC im Endspiel auf die TSG Hoffenheim, die Partie wird im Sinsheimer Bundesliga-Stadion ausgetragen. Vor einem Jahr holte sich der FC die nationale Krone durch den Endspiel-Sieg in Leverkusen, diesmal soll die Titelverteidigung im Kraichgau her.

Titelverteidigung gegen Hoffenheim

Einige Spieler können sich damit ebenfalls zum zweiten Mal zum Meister küren. Assad Kotya-Fofana, Jonathan Friemel, Arian Römers und Fynn Schenten waren beispielsweise bereits vor einem Jahr in der BayArena in der Meisterelf. Einen eindeutigen Favoriten gebe laut Ruthenbeck für das Endspiel nicht: „Es ist ein 50-50-Spiel.“ Einzig der Heimvorteil könnte das Spiel möglicherweise zugunsten der TSG kippen lassen. Deswegen appellierte der Coach auch an den reisefreudigen FC-Anhang, seine Mannschaft am Sonntag vor Ort zu unterstützen: „Jetzt brauchen wir noch mal ein paar Leute, weil ich glaube, dass mit Hoffenheim ein Top-Gegner kommt und ich glaube, dass wir eine einmalige Chance haben für die Titelverteidigung und wir brauchen da die Unterstützung. Desto mehr Leute kommen, desto besser wird das. Ich gehe davon aus, dass wir eine gute Unterstützung bekommen werden.“

Das Duell Hoffenheim gegen Köln sei auch das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Spielstile: „Hoffenheim definiert sich sehr viel über Ballbesitz. Wir sind da einen Tick variabler im Spielstil. Wir haben den Fokus auf Umschalt-Momente nach Balleroberungen, das ist bei Hoffenheim ein bisschen weniger. Hoffenheim ist bestückt mit deutschen Nationalspielern. Das ist eines der Top-3-NLZ in Deutschland, wir gehören aber auch dazu.“ Sollte dem 1. FC Köln die Titelverteidigung gelingen, würde dies gleichzeitig auch die erneute Qualifikation für die UEFA Youth League bedeuten, in der dem FC in dieser Saison ein Höhenflug gelang, der erst im Sechzehntelfinale im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion kurz vor Schluss bitter gegen Inter Mailand endete.

„Das ist schon stark“

„Der erste Gedanke, den ich nach dem Spiel hatte, war: Jetzt brauchen wir lange Zeit, um da wieder hinzukommen“, verriet Ruthenbeck, „und jetzt haben wir auf einmal im gleichen Jahr noch mal die Möglichkeit, Deutscher Meister zu werden und wieder Youth League zu spielen, das ist schon stark. Allein der Gedanke daran macht etwas mit einem. Aber ich versuche trotzdem das beiseite zu schieben, um mich wirklich komplett auf das Endspiel zu konzentrieren, das wird schon schwer genug.“

Doch sollte der FC am Sonntag die Meister-Trophäe in den Himmel recken dürfen, so wird der FC-Anhang auf den Tribünen sicherlich auch das Europapokal-Lied anstimmen. Aber davor stehen noch mindestens 90 intensive Minuten im Kraichgau.


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