Die Offensive der Kölner lahmt nicht erst seit der 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg. Schon seit Wochen fehlt die große Torgefahr. Ein Leihspieler sorgt in der 3. Liga für Furore, für den FC war er aber in der vergangenen Wechselperiode noch kein Thema. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?
Nach wie vor betreibt Said El Mala in der 3. Liga viel Eigenwerbung. Nicht umsonst haben sich die Geißböcke früh um die Dienste des Youngsters bemüht. Doch in dieser Spielzeit wird der 18-Jährige dem FC noch nicht helfen. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

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Acht Tore, fünf Vorlagen, starkes Eins-gegen-eins, Stammspieler, Leistungsträger und das mit gerade einmal 18 Jahren. Ein exaktes Bild von den Fähigkeiten bekam Gerhard Struber Anfang des Jahres geliefert. Auch beim 3:2-Erfolg im Stadtderby gegen Viktoria Köln drehte Said El Mala mal so richtig auf. An beiden Toren des Stadtrivalen war der Offensivspieler beteiligt, erzielte den 0:2-Halbzeitstand sogar selbst, ein weiterer El-Mala-Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Dazu einige Tempoläufe, gute Dribblings und intensive Zweikämpfe. Nicht umsonst heißt es, Struber sei ein großer Fan des Angreifers. Wohl gemerkt, des Angreifers, der eigentlich schon beim FC unter Vertrag steht, an die Viktoria verliehen ist und im Winter wohl hätte ans Geißbockheim geholt werden können.
El Mala soll sich „weiterentwickeln“
Und da El Mala in der 3. Liga aktuell mal so richtig aufräumt und für ordentlich Furore sorgt, mehren sich die Fragen in den Sozialen Medien, warum das Talent eben nicht schon jetzt beim FC aufläuft. Immerhin lahmt die Offensive der Kölner aktuell, will in diesem zweiten Saisondrittel nicht mehr so richtig in Fahrt kommen. Doch eine Rückholaktion im Winter wäre zwar denkbar gewesen, aber offensichtlich kein Thema. „Wir haben mit dem FC im Winter früh gesprochen und entschieden, dass sich der Junge noch weiter in der 3. Liga bei uns entwickeln soll“, hatte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters vergangene Woche bei MagentaSport gesagt. Und der Plan klingt auch logisch. Bei der Viktoria erhält der Youngster die Spielzeit, die er für seine Entwicklung braucht. Und die Spielzeit, die er beim FC aktuell nicht erhalten würde.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Denn die linke Außenbahn gehört in der Offensive Linton Maina – einem der absoluten Aktivposten des Kölner Angriffs in dieser Saison. Auch, wenn Maina gegen Magdeburg nicht großartig ins Spiel fand, ist der 25-Jährige aktuell aus der Stammformation nicht wegzudenken. Der gebürtige Berliner kommt in dieser Spielzeit bereits auf elf Torvorlagen und fünf Treffer, ist der Kölner Topscorer. El Mala würde also erst einmal ins zweite Glied rücken. Denn auch im Sturm selbst ist Köln mit Damion Downs und Tim Lemperle eigentlich recht gut aufgestellt. Möglicherweise wäre die Position hinter den Spitzen eine interessante, nur könnte El Mala dort sein Tempo nicht so gut ausspielen. Auch Christian Keller hatte sich Anfang des Jahres auf dem Mitglieder-Stammtisch für einen Verbleib des Youngsters bei der Viktoria ausgesprochen. Der Linksaußen solle sich bei dem Drittligisten in Ruhe weiterentwickeln.
Fehlt der Mut zum Risiko?
Von einigen Anhängern wird Keller für das Zögern in der Causa El Mala in den Sozialen Medien kritisiert. „Warum nicht der Mut zum Risiko? Zu verlieren hat man ja auch nichts“, lautet der Tenor. Und aus Sicht des FC ist da wohl auch etwas Wahres dran. Für den Spieler scheint die 3. Liga aber aktuell genau die richtige Entwicklung, auch, wenn Experten dem jungen Spieler eine große Karriere zutrauen. In der vergangenen Saison sorgte ein anderer verliehener FC-Spieler in der 3. Liga für Furore. Marvin Obuz erzielte für Rot-Weiss Essen sieben Tore bereitete 14 Treffer vor und hielt den Traditionsclub damit lange im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Beim FC kommt der 23-Jährige aktuell auf fünf Kurzeinsätze in der Liga. Glücklich ist Obut darüber nicht, ein Wechsel im Sommer gilt als wahrscheinlich. RWE soll ein möglicher Interessent sein. Der Sprung vom Leistungsträger der 3. Liga zu den Profis bei den Geißböcken scheint ein großer zu sein.
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Leihspieler im Einsatz


Liebe Effzehjecke
Also ich bin seit meiner Kindheit also mehr als 30 Jahren Effzeh Fan.Ich stand damals auf dem Zaun, als Köln in Bielefeld das erste Mal abgestiegen ist und noch vieles mehr erlebt und gesehen.Schwarz mit dem Zug nach München im Winter weil ich keinen Taler in der Täsch hatte nur für die Eintrittskarte um eine 7 zu 0 Pleite in München zu sehen im Olympiastadion….Aber was da in der Führungsebene sitzt und so einen Dress anstellt und keinen Blick hat.Darf es nicht aussprechen….
Wenn der Effzeh wieder wer sein will und ich wünsche es mir vom Herzen, dann muss die ganze Belletage ausgetauscht werden.
Es tut mir so weh das sagen zu müssen,aber es wurde genügend verpeilt,verspielt und Scheisse am Fließband gebaut.
Wenn Herr Keller weiter macht,dann werden wir Untergehen
Warheit tut weh aber „DER EFFZEH“ muss zurück zu Glanz und Gloria