Es hatte sich schon in den vergangenen Wochen angedeutet, nun haben anscheinend auch die Gremien zugestimmt: René Wagner bleibt offenbar Trainer des 1. FC Köln. Der 37-Jährige wird die Geißböcke in der kommenden Saison betreuen. Bei den Fans sorgt das für Kritik.
Eine große Überraschung ist es wahrlich nicht mehr, René Wagner erhält offenbar von der Vereinsführung das Vertrauen und wird mit den Geißböcken auch in die kommende Bundesliga-Saison gehen. Sky berichtete zuerst. Die Informationen decken sich mit denen von come-on-fc.com.

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Die angekündigte Analyse hat offenbar die nötigen Erkenntnisse gebracht, alle Fragen sind anscheinend zur Zufriedenheit beantwortet. Der FC wird in die kommende Spielzeit mit René Wagner starten. Eine entsprechende Meldung kann come-on-fc bestätigen. Das hatte sich spätestens am Montag bei der Abschlussfeier der Geißböcke angedeutet, als der Reihe nach Vorstand und Geschäftsführung über die Qualitäten des Trainers gesprochen hatte. Präsident Jörn Stobbe erklärte Wagner befände sich in der Pole-Position und auch Vize-Präsident Ulf Sobek und Geschäftsführer Philipp Türoff lobten den Trainer in höchsten Tönen. Thomas Kessler gilt ohnehin als großer Befürworter, holte den Coach damals als Assistent zurück ans Geißbockheim. Allerdings schon mit dem Plan, den gebürtigen Dresdner irgendwann zum Cheftrainer zu machen. Das klappte am Ende schneller als gedacht. Nach der Entlassung von Lukas Kwasniok übernahm Wagner.
Auftritte führten intern zu Zweifeln
Als einen möglichen Beweggrund pro Wagner nannten die Kölner Verantwortlichen zuletzt immer, dass der 37-Trainer die Mission Klassenerhalt geschafft habe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Lukas Kwasniok vor seiner Entlassung mächtig Vorarbeit geleistet hatte. Letztlich hätte auch der Ex-Coach in sieben Spielen nur noch drei Punkte holen müssen. Wagner gewann von seinen sieben Partien nur eine, holte sechs Punkte und damit einen schlechteren Schnitt als Kwasniok. Bedenklich stimmten die Fans vor allem die desolaten Auftritte gegen die direkten Konkurrenz bei St. Pauli (1:1) und im Heimspiel gegen Heidenheim am vorletzten Spieltag. Nach der 1:5-Pleite gegen die Bayern wuchs die Kritik in den Sozialen Medien. Und auch intern sollen die Leistungen für Skepsis gesorgt haben. Zumindest so sehr, dass heftig diskutiert wurde. Wagner erhielt die Chance, vor dem Ausschuss seine Ansichten und Ansätze zu erläutern. Es soll auch kritische Fragen zu den jüngeren Leistungen gegeben haben.
Dass die Kölner sich nun für Wagner entschieden haben, spricht dafür, dass man trotz der Ergebnisse von der internen Arbeit des Trainers überzeugt war. Allerdings startet der neue Chefcoach nicht unbelastet in die neue Saison. Die jüngsten Ergebnisse und Leistungen haben unter den Fans für mächtig Wirbel gesorgt. Viel Kredit hat der Trainer bei den Fans jedenfalls nicht. Nun werden Verantwortliche und der neue Trainer schnell gemeinsam in die Kaderplanung der Mannschaft gehen.
