Für den FC steht am Sonntag das Heimspiel gegen die Nordlichter an. Tobias Reichel pfeift die Partie des 1. FC Köln gegen Bremen. Beide Vereine haben mit dem Unparteiischen ihre jeweiligen Erfahrungen gemacht, allerdings nicht immer gute.
Für den FC geht es in die beiden wichtigen Spiele gegen Werder Bremen und St. Pauli. Sollte der FC die beiden Partien gewinnen, sieht es in Sachen Klassenerhalt wohl sehr gut aus. Schiedsrichter der Begegnung gegen die Grün-Weißen ist Tobias Reichel.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 50000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Es war ein hitziger Pokalabend vor anderthalb Jahren. Der 1. FC Köln kämpfte gegen Hertha BSC Berlin um den Einzug ins Viertelfinale. Doch die Mannschaft tat sich schwer, geriet schon in der 12. Minute in Rückstand. Dann kam Mitte der ersten Hälfte der Wendepunkt: Deyovaisio Zeefuik verlor auf der Seite der Herthaner die Nerven und ließ sich zu einem Kopfstoß gegen Timo Hübers hinreißen. Schiedsrichter Tobias Reichel zeigte dem Berliner folgerichtig die Rote Karte. Nur fünf Minuten später gelang den Geißböcken dadurch der Ausgleich, ehe Dejan Ljubicic die Begegnung in der Nachspielzeit der Verlängerung durch einen Foulelfmeter entschied.
Gemischte Erfahrungen bei Werder
Die Kölner haben also durchaus positive Erinnerungen an die Partie im Winter 2024 mit Reichel als Schiedsrichter. In beiden spielentscheidenden Szenen entschied der Unparteiische zurecht für die Geißböcke. Ansonsten pfiff der 40-Jährige den FC bislang eher selten. Insgesamt sind es gerade einmal fünf Partien. Im April 23 unterlag Köln im Heimspiel dem SC Freiburg 0:1 und in der Saison 21/22 setzte es mit Reichel als Schiedsrichter für den FC eine 0:5-Klatsche gegen die TSG Hoffenheim. Zu Beginn der Saison gelang den Kölnern ein 4:1-Erfolg über Freiburg und zuletzt im Dezember 2025 ein Remis gegen St. Pauli. Dort fiel der Gegentreffer zum 1:1 bekanntlich in der Nachspielzeit.
Bereits zehn Mal leitete der 40-Jährige Begegnungen von Werder Bremen. Vier gewannen die Hanseaten, zwei Parteien gingen verloren. So wirklich glücklich waren die Bremer nicht immer mit den Entscheidungen des Unparteiischen. Als VAR hätte Reichel Dortmund im Duell gegen Bremen im Januar 2025 beispielsweise ein Tor aberkennen müssen, hielt eine vermeintliche Abseitsstellung aber nicht für regelwidrig. Ein Fehler, wie der DFB später einräumte. Im Januar hätten sich die Bremer dagegen einen Elfmeterpfiff von Reichel im Duell gegen Leverkusen gewünscht, als Ibrahim Maza SV-Spieler Marco Grüll zu Fall gebracht hatte.