Auf der Zugangsseite wird noch nach einem Linksverteidiger gesucht, auf der anderen Seite könnte es noch mehr Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Energie Cottbus ist offenbar an Julian Pauli interessiert. Der Innenverteidiger hat es aktuell im Konkurrenzkampf schwer.
Eigentlich sollte er in dieser Saison wieder eine Chance beim FC bekommen. Doch auch aufgrund von Verletzungen ist Julian Pauli beim FC aktuell wieder hinten dran. Gleich vier Innenverteidiger haben aktuell die Nase vor dem Youngster. Auch deswegen könnte es noch eine Leihe geben, die ersten Interessenten sind jedenfalls vorhanden.

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Julian Pauli absolvierte im Trainingslager in Kitzbühel zunächst einmal individuell die Runden. Auch bei dem ein oder anderen Testspiel war der Kölner Youngster zunächst eher hinten dran. Zwar hatte Pauli einmal mehr mit diversen Verletzungen in der Vorbereitung zu kämpfen, doch die Sommervorbereitung war sicherlich schon ein Fingerzeig, in welche Richtung es bei dem Kölner Eigengewächs gehen könne. Pauli startete in die Vorbereitungsphase mit viel elan, aktuell deutet viel auf eine Leihe. Denn mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Joel Schmied und Rav van den Berg hat der Youngster gleich vier starke Konkurrenten direkt vor der Nase. Die Chancen auf Einsatzzeit halten sich in Grenzen, im Kader stand Pauli in den bisherigen beiden Spielen nicht. Die U21 ist sicherlich aber auch kein Pflaster mehr, auf dem sich der Spieler beweisen sollte. Und so erscheint eine Leihe als interessante Alternative.
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Zu wenig Einsatzzeit für Julian Pauli
Am Montagabend ploppte auch ein Interessent auf. Wie die „Bild“ berichtet, ist Energie Cottbus an einer Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert. Die Zeitung spricht von einem perfekten Match, da ein Teil der Familie des Junioren-Nationalspielers aus Sachsen komme. Schon in der vergangenen Saison hatten die Kölner eine Leihstation für den Abwehrspieler gesucht, der zuvor sein Debüt bei den FC-Profis gegeben hatte. Die Verantwortlichen wurden in Dresden fündig. Pauli spielte für die Sachsen, avancierte zunehmend zum Leistungsträger und verließ Dynamo am Ende doch wieder, um die Chance beim FC nun zu nutzen. Doch das Talent wird sich noch weiter gedulden müssen. Denn es steht die nächste Leihe nun ins Haus. Immerhin ist Pauli nicht alleine. Am Montag ploppte ein Gerücht um Patrik Kristal auf, der beim FC Thun auf der Liste stehen soll. Auch Elias Bakatukanda ist ein heißer Kandidat.
Thomas Kessler hatte erst vor wenigen Wochen erklärt, warum man auf der einen Seite die jungen Talente verleihe, auf der anderen Seite zuletzt aber gleich mehrere junge Spieler aus dem Ausland verpflichtet habe. Unterm Strich ist das Lösungswort wie so oft „Einsatzzeit“. Darum geht es auch für Pauli. Und die wird er bei den Profis in Köln aktuell eher nicht bekommen.
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Auf die eigene jugend zu setzen scheint beim FC nur ein Lippenbekenntniss zuz sein. Anders
kann ich den Umgang mit unseren „hochtalentierten“ Nachwuchsspielern nicht verstehen.
Niang, Schenten, Pauli, Kristal, Potocnik uva. zu verleihen (Kristal sogar mit Kaufoption) ist
mit unbegreiflich, zumal alle ihr Können im Profibereich schon unter Beweis gestellt haben.
Die Argumente Alter und Unerfahrenheit kann ich auch nicht gelten lassen da sie für junge
Talente aus England nicht zu gelten scheinen. Unsere eigenen Talente würden zumindest als
Backup gut genug sein und könnten im eigenen Verein noch weiter reifen.
Ansonsten möchte ich aber die hervorragende Arbeit vvon Thomas Kessler und seinen Leuten
ausdrücklich loben.