Treffer Nummer acht für einen Leihspieler des 1. FC Köln – Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Treffer Nummer acht für einen Leihspieler des 1. FC Köln – Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

So richtig zufrieden waren die Anhänger des FC nach der bitteren Niederlage gegen Leverkusen nicht. Und auch bei den ausgeliehenen FC-Profis hat sich wohl mancher am vergangenen Spieltag geärgert. Für einen lief es allerdings gut: Der Leihspieler des 1. FC Köln Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch.

Nicht für alle Leihspieler des 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Doch ein Akteur brachte am vergangenen Wochenende bei seinem Verein eine gute Leistung. Ob es für die Rückkehr zu den Geißböcken reicht, ist indes fraglich.

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Als der zuletzt wieder vermehrt als Joker fungierende Mansour Ouro-Tagba am vergangenen Wochenende in der 67. Spielminute für den VfB Stuttgart II auf den Platz lief, stand es 1:1 gegen die TSV Havelse. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung stellte der ausgeliehene Spieler des 1. FC Köln auf 2:1 für den VfB. Dass das Spiel dennoch verloren ging und Havelse zurückkam, kurz vor Schuss sogar noch den Siegtreffer zum 3:2 einschob, war für die Stuttgarter besonders ärgerlich. Für den 21-Jährigen läuft es momentan in seiner zweite Leihe allerdings rund. Denn der gebürtige New Yorker bestätigte die vergangenen Wochen sein Formhoch, traf in der aktuellen Saison bereits acht Mal und lieferte drei Assists für die Stuttgarter. Trotz der guten Leistungen scheint eine Rückkehr zum FC eher unwahrscheinlich.

Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

Insgesamt profitiert der Stürmer von der Leihe an den Drittligisten. Denn mit 1842 Minuten Einsatzzeit und 19 Startelf-Einsätzen in 35 Spielen scheint sich die Leihe für die Kölner Leihgabe zu lohnen. Nachdem Ouro-Tagba in der vergangenen Saison zunächst an Jahn Regensburg verliehen worden war, scheint der Plan von FC-Geschäftsführer Thomas Kessler im zweiten Leihjahr besser aufzugehen. Apropos Kessler: Der Nationalspieler Togos soll eine Kaufoption im Vertrag verankert haben. Ob diese allerdings gezogen wird, ist noch nicht bekannt. Vor einigen Wochen ploppte allerdings das Gerücht über die Höhe der vereinbarten Summe auf – und die überraschte dann schon ein wenig. Wie die „Bild“ damals berichtete, soll die Ablösesumme, die in der Kaufoption verankert ist, bei zwei Millionen Euro liegen. Erstaunlich hoch für einen Stürmer der 3. Liga.

Für die übrigen Leihspieler des 1. FC Köln verlief der Spieltag eher durchwachsen. Julian Pauli und Imad Rondic verloren mit ihren jeweiligen Teams die Duelle, standen aber immerhin von Beginn an auf dem Platz. Bitter: Rondic stellte mit einem späten Eigentor selbst auf 3:2 für Arminia Bielefeld und bescherte Münster eine Niederlage. Zu zumindest einigen Minuten Spielzeit kam Jusuf Gazibegovic bei Sturm Graz. Das Duell gegen Austria Wien endetet 1:1-Unentschieden, brachte einen Punkt ein, das reichte aber nicht für den Erhalt der Tabellenspitze. Die verbleibenden Leihspieler des FC Emin Kujovic, Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen kamen an diesem Wochenende nicht zum Einsatz.


Leihspieler des 1. FC Köln drängt sich auf für mehr

Julian Pauli könnte im Sommer zurückkehren
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Leihspieler des 1. FC Köln drängt sich auf für mehr

Gerade in der Defensive hat der FC aktuell wieder die Qual der Wahl. Das könnte auch für Thomas Kessler im Sommer gelten, gerade bei den Innenverteidigern des 1. FC Köln: Mit Julian Pauli drängt sich ein weiterer auf.

Nicht für alle Leihspieler des 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Doch ein Akteur bringt bei seinem Verein gute Leistungen und empfiehlt sich für die Rückkehr zu den Geißböcken. Julian Pauli dreht in Dresden auf und könnte im Sommer zurück ans Geißbockheim kommen. Ob eine weitere Leihe ansteht, ist aktuell noch offen.

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Der Punkt gegen St. Pauli war ein teuer erkaufter. Ragnar Ache fällt mit einer muskulären Verletzung bis voraussichtlich zum Saisonende aus. Und doch hat sich die ganz große Verletztenmisere beim FC zumindest aktuell verbessert. Und sie führt René Wagner bekanntlich zur Qual der Wahl – vor allem in der Defensive. Und auch Thomas Kessler wird sich mit der Menge der Abwehrspieler beschäftigen müssen. Cenk Özkacar gilt als sicherer Kaufkandidat. Der Innenverteidiger hat sich mit soliden bis guten Leistungen festgespielt, erhielt zuletzt immer wieder den Vorzug vor Rav van den Berg. Die feste Verpflichtung ist von daher sehr wahrscheinlich.

Pauli überzeugt in Dresden

Auch Jahmai Simpson-Pusey soll im Idealfall gehalten werden – allerdings ist die Ablöse bei mehr als acht Millionen Euro hoch. Mit Rav van den Berg, Joel Schmied und Timo Hübers (Vertrag soll verlängert werden) befinden sich weitere Innenverteidiger auch für die kommende Spielzeit im Kader. Dem Vernehmen nach will der FC noch einen weiteren erfahrenen Abwehrspieler verpflichten. Und dann drängt sich noch ein weiterer Kölner auf. Allerdings einer, der in dieser Spielzeit nicht für den FC aufläuft. Julian Pauli ist längst eine wichtige Säule im Defensivverbund von Dynamo Dresden. Am Wochenende stand der 20-Jährige zum siebten Mal in Folge von Beginn an in der Startelf, zum sechsten Mal 90 Minuten und freute sich über einen 2:0-Erfolg.

Der Innenverteidiger hat großen Anteil an den jüngsten Erfolgen des Traditionsvereins. Dresden holte aus den vergangenen fünf Spielen neun Punkte, kassierte gerade einmal zwei Gegentore. Zu gerne würde Dynamo den Spieler behalten. Doch der Plan ist, dass Pauli im Sommer erst einmal zum FC zurückkehrt. In der vergangenen Spielzeit war der heute 20-Jährige der Kölner Shootingstar in der Abwehr, in dieser Saison ging es um mehr Spielpraxis, die er in Köln wohl nicht bekommen hätte. Ob die Chancen im Sommer wieder steigen, ist offen und damit auch die Zukunft des Akteurs. Bewerbungspunkte hat Pauli in den vergangenen Wochen einige gesammelt.

Rondic weiter außer Form

Anders als Elias Bakatukanda, der ebenfalls aktuell verliehen ist. Doch der 20-Jährige kommt in Linz aktuell gar nicht mehr zum Zug, sammelt dementsprechend keine Spielzeit und stand auch am Wochenende für die Blau-Weißen nicht im Aufgebot. Ganz anders als Jusuf Gazibegovic, der für Graz wieder in der Startelf im Spitzenspiel gegen LASK stand. Der Bosnier hofft noch, auf den WM-Zug aufzuspringen. Die Leihe von Imad Rondic will dagegen auch weiterhin nicht in Schwung kommen. Mit Preußen Münster musste der Angreifer eine Niederlage gegen Schalke hinnehmen, kam zur Pause, hatte aber keinen Zugriff auf das Spiel. Mehr als ein Treffer steht noch nicht auf dem Konto des Angreifers.

Eine bittere Niederlage gab es auch für Jaka Potocnik mit Rot-Weiß Essen. Trotz deutlicher Führung kassierte RWE eine 3:5-Pleite in Cottbus. Potocnik kam für 25 Minuten zum Einsatz. Dennoch befindet sich Essen weiterhin auf Aufstiegskurs.