Weiterer Abgang ist fix: 1. FC Köln zieht Kaufoption für Felipe Chávez nicht

Felipe Chávez wird den FC wohl verlassen
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Weiterer Abgang ist fix: 1. FC Köln zieht Kaufoption für Felipe Chávez nicht

Ein weiterer Spieler wird künftig nicht mehr für den FC auflaufen. Felipe Chávez verlässt den 1. FC Köln wieder und kehrt zum FC Bayern München zurück. Das bestätigte der Verein am Donnerstagnachmittag.

Die Geißböcke werden auch in der Offensive nachrüsten müssen. Der FC zeiht die Kaufoption nicht. Auch die Optionen von Cenk Özkacar und Kristoffer Lund wurden nicht in Anspruch genommen.

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Nach den beiden Abgängen von Cenk Özkacar und Kristoffer Lund verlässt nun ein dritter Spieler, bei dem die Geißböcke eine Kaufoption vereinbart hatten, den Verein. Denn auch bei Felipe Chávez zieht der FC diese nicht. Der 19-Jährige war vor einem halben Jahr vom FC Bayern München an die Kölner ausgeliehen worden und kam in der Winterpause auf Leihbasis an den Rhein. Bei den Bayern spielte der Deutsch-Peruaner im Nachwuchs und sollte in Köln Spielpraxis sammeln. Doch ganz so, wie erhofft, dürfte die Leihe für den Spieler nicht verlaufen sein. Chávez kommt beim FC auf sieben Einsätze in der Bundesliga.

Abschied ohne Worte

Der Mittelfeldspieler stand dabei lediglich 96 Einsatzminuten auf dem Platz, spielte nur einmal mehr als 20 Minuten und wurde somit ausschließlich als Joker eingesetzt. Sieben Mal stand der 19-Jährige gar nicht erst im Kader. Im Duell gegen seinen Heimatclub, den FC Bayern München, hätte sich der Spieler noch einmal ins Schaufenster stellen können. Doch René Wagner ließ den Youngster auf der Bank. Eine Reaktion auf ein Zuspätkommen des jungen Talents zu einer Besprechung. Um ihn – wie zuvor Jahmai Simpson-Pusey – ganz aus dem Spieltagskader zu streichen, war es im letzten Spiel der vergangenen Saison bereits zu spät. Eigenwerbung hat Chávez damit aber sicherlich nicht betrieben. In den Trainingseinheiten hatte der 19-Jährige zwar durchaus starke Veranlagungen gezeigt, war wohl aber insgesamt dann doch ein gutes Stück zu weit entfernt von mehr.

Der Mittelfeldspieler kehrt nun erst einmal zurück nach München. Wie es dann für Chávez weitergeht, ist noch offen. Anders als bei den Abgängen von Özkacar und Lund äußerte sich FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler diesmal nicht zum Spieler und der Entscheidung. Auch Chávez selbst gab kein Statement zu seinem Abgang ab.


Weiterer Abgang ist fix: Auch Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln
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Weiterer Abgang ist fix: Auch Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln

Ein weiterer Spieler wird künftig nicht mehr für den FC auflaufen. Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln. Das bestätigte FC-Vize-Präsident Ulf Sobek. Die Kölner werden sich also noch intensiver auf der Position des Linksverteidigers umschauen müssen.

Die Geißböcke werden auch auf der Position des Linksverteidigers nachrüsten müssen. Der FC wird die Kaufoption bei Kristoffer Lund nicht ziehen. Bereits am Dienstag hatte der Verein bekannt gegeben, dass Cenk Özkacar abgegeben wird, nun also auch Lund.

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Als Thomas Kessler am Dienstag bei einer Medienrunde die möglichen Transferziele skizzierte, nannte der Geschäftsführer Sport auch eine potenzielle Verstärkung für die Linksverteidiger-Position. Und dieser Blick dürfte nun noch einmal intensiviert werden, denn Kristoffer Lund hat keine Zukunft mehr beim FC, wird vorerst nach Palermo zurückkehren, die Geißböcke die Kaufoption dementsprechend nicht ziehen. „Wir haben entschieden, dass ,Lundi‘ nicht mehr Teil des neuen Kaders sein wird“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek bei einer Medienrunde am Donnerstagabend. „Das ist Kristoffer auch schon mitgeteilt worden. Keiner, von denen, die wir nicht übernommen haben, kann sich nicht vorwerfen lassen, irgendwie sein Herz beim FC liegengelassen zu haben. Im Gesamtpaket war es die Entscheidung, Lundi nicht mit in die neue Saison zu nehmen.“ Der FC besaß eine Kaufoption in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Ein weiterer Spieler verabschiedet sich

Der gebürtige Däne mit amerikanischem Pass war im vergangenen Sommer aus der zweiten italienischen Liga an den Rhein gewechselt. Der damalige Kölner Coach Lukas Kwasniok erhoffte sich von dem „Wingback“ in der Defensive Stabilität, aber auch einen Impact auf die Offensive. Die Erwartungen erfüllte der 24-Jährige nicht vollends. Im Laufe der Saison unterliefen Lund gleich mehrere folgenschwere Patzer, die mitunter auch zu Gegentoren führten. Auch in der Vorwärtsbewegung hatte der Schienenspieler so gut wie keinen Impact, legte insgesamt zweit Tore vor. Lund absolvierte in der abgelaufenen Saison 35 von 36 Pflichtspielen, 27 davon in der Startelf. 

Wie dringend die Kölner nun auf der Position nachbessern müssen, zeigt der Blick in den Kader. Denn einen nominellen Linksverteidiger sucht man nach dem Abgang vergebens. Alessio Castro-Montes spielte die Rolle in der Saison, überzeugte auch in Teilen, ist aber eigentlich auf der rechten Schiene zu Hause. Mit dem Kristoffer Lund verabschiedet sich somit nach Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar und Eric Martel nun der sechste Spieler des aktuellen Kaders. Wie es mit den weiteren Leihspielern aussieht, ist dagegen noch nicht geklärt. Dem Vernehmen nach stehen die Zeichen bei Felipe Chávez auf Abschied. Jahmai Simpson-Pusey sol eigentlich gehalten werden. Allerdings hat Manchester City die Hand auf dem Deal. Jakub Kaminski wird indes sicher verpflichtet.


Droht dem 1. FC Köln der Abschied des nächsten Talents?

Wie geht es weiter mit Neo Telle?
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Droht dem 1. FC Köln der Abschied des nächsten Talents?

In der vergangenen Saison gab er sein Profi-Debüt, nun kämpft er um den Anschluss in der Regionalliga. Die Zeichen stehen auf Abschied bei einem weiteren Youngster des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Neo Telle?

Anfang des Jahres feierte Neo Telle sein Profidebüt bei den Geißböcken. Nun droht es einen weiteren ablösefreien Abgang zu geben beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Neo Telle?

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Gut zehn Minuten durfte Lukas Kwasniok erste Eindrücke sammeln – im März als Trainer des SC Paderborn. Damals lief Neo Telle bereits zum dritten Mal in der 2. Bundesliga für die Geißböcke auf, einen guten Monat zuvor hatte der Innenverteidiger unter Gerhard Struber gegen den FC Schalke 04 sein Profi-Debüt gefeiert. Der Österreicher feierte den Youngster als „ganz cooles Talent“. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Telle seine Chance auch aufgrund einer dünnen Personaldecke in der Innenverteidigung erhielt. Den ganz großen Eindruck scheint Telle bei Kwasniok aber nicht hinterlassen zu haben. Denn in den Planungen des Kölner Coachs spielt der 20-Jährige ganz offensichtlich keine Rolle und damit stehen die Zeichen wohl auf Abschied. Noch im Sommer war der Plan, den 2026 auslaufenden Vertrag des Youngsters zu verlängern, ihn zu verleihen.

Mausehund und Dabrowski haben Nase vorne

Doch das Vorhaben scheiterte. Einen neuen Kontrakt unterzeichnete das Talent jedenfalls nicht. Und damit war auch eine Leihe nicht möglich. Ein großes Vorspielen bei den Profis gab es für den Youngster seitdem aber auch nicht mehr. Das gibt es für andere Abwehrtalente wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski, beide 19 und beides Spieler, die zuletzt beim Cologne Cup für die Kölner aufliefen und aktuell die Nase deutlich vorne haben. Und das offenbar nicht nur im Kampf um das Vorspielen bei den Profis. Denn auch in der U21 spielt Telle nicht Stamm. Zwei Mal stand der 20-Jährige gar nicht im Kader, sechs Mal kam er nicht zum Einsatz, nur vier Mal lief er von Beginn an auf, drei Mal wurde er eingewechselt. Das große Vertrauen scheint also auch Evangelos Sbonias nicht mehr in der Spieler zu haben, der in der Vorsaison noch 2. Bundesliga kickte.

Die Zeichen stehen auf Abschied. Auch, weil es Telle wohl in der kommenden Zeit bei den Profis auch enorm schwer haben würde. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda werden im kommenden Sommer wohl zwei Talente von ihren Leihen zurückkehren. Mausehund und Dabrowski scharren schon mit den Hufen und mit Spielern wie Rav van den Berg und Joel Schmied, vielleicht auch Timo Hübers wird weiterhin geplant. Telle wird es so schnell sicherlich nicht in den Profikader schaffen. Unabhängig davon, ob die Kölner mit dem Youngster überhaupt noch verlängern wollen.

Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln

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Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln

Derzeit ranken sich viele Gerüchte um den Kader der Geißböcke. Täglich werden neue Kandidaten als potenzielle Zugänge gehandelt. Weiterhin könnten aber auch namenhafte Abgänge eine Rolle spielen beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.

Nachdem bereits Max Finkgräfe den FC in Richtung Leipzig verlassen hat, reißt auch das Buhlen um ein weiteres Eigengewächs nicht ab beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.

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Der Vertrag von Jan Thielmann (23) beim 1. FC Köln läuft noch bis 2026. Aber ob der Offensivspieler auch weiterhin für die Geißböcke aufläuft, ist derzeit noch zu hinterfragen. Bereits Anfang Juni hatte „Sky“ über Interesse von RB Leipzig an dem Flügelspieler berichtet. Erst kürzlich ist mit Max Finkgräfe bereits ein FC-Eigengewächs nach Leipzig gewechselt. In der Zwischenzeit ist es ruhig geworden in der Gerüchteküche um Thielmann. Doch nach exklusiven Informationen von come-on-fc.com hat RB Leipzig den U21 Nationalspieler nach wie vor auf der Liste, das Interesse ist nicht abgeklungen.

Thielmann: „Es ist eine Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt“

Ein Abgang des 23-Jährigen würde dabei nichts geringeres als den Verlust eines Spielers auf dem besten Wege zur Identifikationsfigur bedeuten. 158 Mal stand das Eigengewächs in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Und dessen ist sich Thielmann durchaus bewusst, wie er im come-on-fc-Interview äußerte: “Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.” Thielmann selbst äußerte sich generell zu einem möglichen Interesse von Leipzig, dass während der U-21 EM aufgekommen war: „Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.“

Ein klares Bekenntnis bleibt aus

Der langjährige FC-Spieler hält nichts von voreiligen Entscheidungen. Bislang zählte Thielmann trotz der Vertragssituation nicht zu den Verkaufskandidaten im Kader der Geißböcke. Zumal der FC dann auf der rechten Außenbahn noch einmal nachlegen müsste. Für den FC würde ein Verkauf dennoch frisches Geld bedeuten. Laut „Sky“ wird der Marktwert des Spielers auf sieben Millionen Euro taxiert, transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf drei Millionen Euro ein.