Isak Johannesson im „Dilemma“ – Lukas Kwasniok bleibt aber gelassen

Isak Johannesson im Zweikampf im Spiel des 1. FC Köln gegen Vitesse
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Isak Johannesson im „Dilemma“ – Lukas Kwasniok bleibt aber gelassen

Im Testspiel gegen Vitesse Arnheim erwischte Isak Johannesson einen ganz schlechten Tag. Der Isländer war mit individuellen Fehlern an mehreren Gegentoren beteiligt. Ungewohnt: Denn der Mittelfeldspieler war bislang einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.

Mit rund 5,5 Millionen Euro ist Isak Johannesson der Königstransfer dieser Transferperiode. Doch gegen Arnheim erwischte der Isländer einen rabenschwarzen Tag. Kein Grund zur Panik für Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.

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Die erste Halbzeit war noch nicht zu Ende gespielt, da beorderte Lukas Kwasniok seinen Mittelfeldspieler an die Seitenlinie. Der Coach redete auf Isak Johannesson ein, nahm dann auch eine leichte taktische Veränderung um den Isländer vor. Kein Wunder, der Neuzugang war im Duell gegen Vitesse Arnheim komplett von der Rolle. Schon nach wenigen Minuten verlor der Mittelfeldspieler in der Vorwärtsbewegung im Zweikampf den Ball, doch die Niederländer schlugen aus dem kapitalen Fehler keinen Profit. Johannesson, der sich immer wieder in die letzte Reihe fallen ließ und den offensiveren Part der Doppelsechs Eric Martel überließ, passte seinem Gegenspieler die Kugel in den Fuß. Dieses Mal ließ sich der Gegner nicht zwei Mal bitten und vollendete zum 0:1.

Johannessons Leistung „überrascht“ Kwasniok

Zwar machte auch die restliche Hintermannschaft gegen den Zweitligisten nicht die beste Figur, doch Johannesson blieb der Pechvogel des Spiels. „Ich fand, dass Isak aus diesem Dilemma nicht mehr so richtig herausgekommen ist“, erklärte Kwasniok später. Und tatsächlich verlor der Isländer erneut die Kugel im Gegenpressing, wieder fackelten die Niederländer nicht lang und erhöhten zum 0:2. Auch am dritten Gegentreffer war der Mittelfeldspieler nicht unschuldig. „Nach 45 Minuten habe ich ihn dann mal seitlich herausgeholt und gefragt, ob bei hm alles okay ist, weil ich das so von ihm nicht kenne“, sagte der Trainer. „Umso glücklicher bin ich, dass es heute passiert ist. Etwas, was recht schnell abgestellt werden kann, er war nicht so richtig online. Er hat verneint, ob bei ihm irgendwas vorliegt, weil uns das jetzt heute schon überrascht hat.“

Denn Johannesson war bislang in der Vorbereitung einer der Lichtblicke. Und der FC hat sich die Dienste des Mittelfeldspielers ja auch einiges kosten lassen. 5,5 Millionen Euro sollen die Kölner Richtung Düsseldorf überwiesen haben. Johannesson ist damit zumindest finanziell der Königstransfer dieser Sommerperiode. Während der Isländer in den bisherigen Spielen der Taktgeber, Motor im zentralen Mittelfeld war, nun ein etwas überraschender Auftritt. Für Kwasniok allerdings alles andere als ein Grund zur Panik. „Das wird ihn jetzt nicht aus der Bahn werfen. Ich bin mir sicher, dass ihm das in der Form und in der Häufigkeit nicht nochmal passieren wird“, sagte Kwasniok.

Das ist uns „um die Ohren geflogen“ – Lukas Kwasniok findet deutliche und (selbst-)kritische Worte

Imad Rondic im Testspiel gegen Arnheim
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Das ist uns „um die Ohren geflogen“ – Lukas Kwasniok findet deutliche und (selbst-)kritische Worte

Nach dem 7:4 gegen Vitesse Arnheim äußert sich FC-Coach Lukas Kwasniok kritisch. Vor allem aber sich selbst und seiner Einschätzung gegenüber. Der 0:3-Rückstand hat auch das Trainerteam überrascht. Dennoch gibt es auch gute Erkenntnisse aus dem Testspiel für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zieht eine ehrliche Bilanz nach dem Test gegen Arnheim.

Noch läuft bei den Geißböcken nicht alles rund. Das soll sich bis zum Start in die Pflichtspielsaison noch ändern beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zieht eine ehrliche Bilanz nach dem Test gegen Arnheim.

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Es ist erst wenige Wochen her, da wurde Lukas Kwasniok noch bei dem ein oder anderen Beobachter als ein zweiter Steffen Baumgart im Dienste der Geißböcke gehandelt. Spätestens seit Sonntagnachmittag dürfte aber wohl auch dem letzten FC-Fan klar sein, dass mit dem neuen Coach eben kein Baumgart 2.0 seine Zelte am Geißbockheim aufgeschlagen hat. Zumindest hätte man sich um Spieler und Schiebermütze gleichermaßen Sorgen machen müssen, wenn der FC unter dem Ex-Trainer die ersten rund 50 Minuten gegen einen niederländischen Zweitligisten so unter die Räder geraten wäre wie die Kölner am Sonntag gegen Arnheim. „Die Ausrichtung war sehr offensiv gewählt und durch diese Fehlerhäufigkeit im Spielaufbau ist es uns zu Beginn auch schon um die Ohren geflogen“, erklärte Kwasniok ganz sachlich und offenbarte, dass er schon den Gedankengang verfolgt hatte, „den Gegner im letzten Drittel zu bespielen.“

„Das war alles in Ordnung“

Doch diese Offensive brachte der FC im Schlussdrittel eben lange nicht auf den Platz und war darüber hinaus im eigenen Schlussdrittel viel zu anfällig. Kwasniok hatte eine überraschende Aufstellung mit nur einem etatmäßigen Innenverteidiger gewählt und musste dafür Lehrgeld bezahlen. „Wir haben schon gemerkt, dass sich der ein oder andere nichts so ganz wohl in der Rolle gefühlt hat“, sagte Kwasniok. Neben dem Gespür stand da nach 40 Minuten auch die nackte Zahl auf der Anzeigetafel: 0:3. Der Coach gab auch zu, überrascht gewesen zu sein, „wie viele Ballverluste“, sein Team sich da zusammenspielte. Alleine Isak Johannesson verlor gleich drei Mal die Kugel, zwei Mal mit Gegentoren als direkte Folge. Auch die weiteren Defensivspieler wurden viel zu leicht überspielt. So ging das 0:3 gegen den Club, der sich gerade extreme Sorgen um die Zukunft macht, vollkommen in Ordnung.

Dass Kwasniok so sachlich reagierte, hing sicherlich zum einen mit der Bedeutung des Vorbereitungsspiels zusammen, zum anderen aber ganz sicher auch damit, dass die Geißböcke im Laufe des Spiels immer besser wurden und sich besser zurecht fanden. „Sehr wichtig und gut war die Energie. Es war nicht so, dass die Jungs nicht wollten, sondern sie sind dauerhaft drangeblieben“, so Kwasniok. „Beim 3:0 kann es natürlich dann auch schonmal einen Knick geben. Dann haben sie einfach weitergemacht und sich auch noch belohnt. Das war alles in Ordnung.“ So glichen Jakub Kaminski mit einem Doppelpack und Linton Maina aus. Doch so richtig in Ordnung war die Leistung der ersten 60 Minuten nicht – daran konnten auch die letzten zehn Minuten nichts mehr ändern.

„In Summe war nicht alles optimal“

Zwar kassierte dann die zweite Anfangsformation ebenfalls einen schnellen Gegentreffer, doch der FC war nun deutlich besser im Spiel, stand in der Defensive sicherer, war im Angriff gefährlicher. Und so belohnten Ragnar Ache mit einem Hattrick und Imad Rondic den FC. „Das war ein ganz wichtiger Fingerzeig auch in meine Richtung, dass die Jungs sich nicht von negativen Ereignissen auf dem Platz beeinflussen lassen“, sagte Kwasniok. „In Summe war nicht alles optimal, aber sieben Tore muss du erzielen und das haben wir getan. Jetzt gilt es zu bewerten und nichts schön zu reden und weiterzumachen, weil logischerweise vieles noch nicht da ist, wo wir uns das wünschen.“

Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Vitesse Arnheim: 7:4 durch Rondic

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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Vitesse Arnheim: 7:4 durch Rondic

Im fünften Testspiel der Vorbereitung auf die Saison testen die Geißböcke gegen Vitesse Arnheim. Der Bundesliga-Aufsteiger spielt am Sonntagnachmittag im Franz-Kremer-Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Vitesse Arnheim.

Nach dem Testspiel gegen Siegburg testet der FC nun gegen Arnheim. Am Sonntagnachmittag kommt es zur Begegnung mit dem Gegner aus der zweiten niederländischen Liga. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Vitesse Arnheim.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Vitesse Arnheim. Im Franz-Kremer-Stadion trifft der FC am Sonntag um 15:30 Uhr auf den niederländischen Zweitligisten. Der Test ist für die Spieler die fünfte Chance der neuen Saison, sich zu beweisen. Bereits gegen Bergisch Gladbach machte der Trainer erkennbare Schwächen vor allem in der Kölner Defensive aus. Nach dem zweiten Testspiel gegen Fortuna Köln zeigte sich Kwasniok mit der Leistung einiger Spieler unzufrieden. Nach einer Woche Trainingslager in Bad Waltersdorf zeigte sich der Coach beim 3:1 gegen Leicester deutlich zufriedener, gegen Siegburg war der Coach mit der Leistung einverstanden. Im fünften Testspiel wird sich so langsam die Ausrichtung der Startelf für die Saison herauskristallisieren, denn in zwei Wochen wird es für die Geißböcke im Pokal gegen Jahn Regensburg das erste Mal ernst. Kwasniok erwartet gegen Arnheim das „perfekte Testspiel“.