„Die Mannschaft folgt, die Mannschaft ist voller Energie“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Bayern München

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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„Die Mannschaft folgt, die Mannschaft ist voller Energie“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Bayern München

Nach einem aufopferungsvollen Fight kann sich der FC nicht belohnen. Verstecken muss sich die Mannschaft von Lukas Kwasniok nach der 1:3-Niederlage gegen den FCB aber nicht: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Mit vier Veränderungen der Startelf war Lukas Kwasniok im Gegensatz zum Duell in Heidenheim gestartet. Gegen die Bayern lagen die Kölner sogar zunächst in Führung und hielten lange mit: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

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Marvin Schwäbe im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
Marvin Schwäbe (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)

Marvin Schwäbe:

„Ich glaube, dass wir das Spiel sehr lange offen gehalten haben, dass wir unsere Chancen hatten, dass wir Umschalter gut ausgespielt haben. Wir hatten die ein oder andere Situation, die hätten wir klarer sein können, um einfach ein bisschen zwingender vor dem Tor zu sein. Am Ende ist natürlich ärgerlich, dass wir mit einem 1:1 in die Halbzeitgehen. Dann hätten wir es vielleicht noch ein bisschen länger ziehen können, das zweite Gegentor zu bekommen. Insgesamt haben wir sehr, sehr gut verteidigt, wir haben ein gutes Spiel gezeigt und dann muss man einfach sagen: Die Bayern haben ihre Qualitäten.“

“Wir haben heute gefightet von der ersten bis zu letzten Minute. Das ist gerade in der Phase, in der wir sind, das, worauf es ankommt. Auch jetzt am Wochenende gegen Mainz müssen wir dann einfach wieder alles in die Waagschale werfen und zu Hause versuchen, die drei Punke hier zu lassen.“

Zum Tor von Serge Gnabry: „Ich hab es noch nicht gesehen. Für mich war das eher so, dass ich das Gefühl hatte, das war unabsichtlich. Natürlich passt er dann perfekt. Er tritt irgendwie auf den Ball, der geht drüber und direkt unter die Latte. In den letzten Wochen fressen wir solche Tore.“

Zur Defensivleistung: „Wir können uns auf jeden verlassen. Egal in welcher Situation wir stecken und egal, wer uns im Moment wegfällt, wir bekommen es adäquat hin, dass wir hinten eine Kette haben, die sich reinhaut, die versucht, alles weg zu verteidigen. Auch heute. Wie gesagt, die Bayern haben ihre Qualität.“

Zu Jahmai Simpson-Pusey: „Ich hatte am Wochenende schon gesagt, dass wir uns auf den Jungen freuen können, dass es ein guter Junge ist. Fußballerisch und körperlich bringt er einiges mit und macht sich sehr gut. Er wurde ins kalte Wasser geschmissen. Auch heute konnte man sehen, dass auf ihn Verlass ist und dass er für sein Lebensalter schon sehr weit ist.“

„Wir haben alles getan. Wir kämpfen, wir laufen.“

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli
Jakub Kaminski

Jakub Kaminski:

„Wir haben alles getan. Wir kämpfen, wir laufen. Am Ende ist es einfach die Qualität der Bayern – mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz.“

Zur vergebenen Chance: „Ich habe meine rechte Wade da ein bisschen gespürt. Der letzte Schritt war dann nicht so gut von mir. Es war einfach ein intensives Spiel, für mich dann auch noch eine neue Position. Es tut natürlich weh. Aber am Samstag steht schon das nächste Spiel an und wir müssen schnell regenerieren.“

„Das war jetzt das letzte Spiel der Hinrunde. Wir müssen kämpfen, denn die Teams stehen alle sehr eng beieinander. Es war jetzt das achte Spiel ohne Sieg und da ist die Stimmung natürlich nicht so gut. Wir müssen jetzt kämpfen, kämpfen, kämpfen.“

„Ich bin bei meinen Positionen flexibel einsetzbar. Ich mache alles für den Verein. Es war eine gute Idee vom Trainer, weil die Bayern über die Flügel spielen und ich sollte in der Verteidigung Lundi und Cenk helfen.“

„Wir Jungs müssen kämpfen, Punkte sammeln. Am Ende müssen wir die Unterstützung der Fans haben. Die Stimmung ist in Köln immer überragend.“

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke
Jahmai Simpson-Pusey

Jahmai Simpson-Pusey:

Zum Duell gegen Harry Kane: „Es hat sich großartig angefühlt. Er ist ein Top-Spieler und es ist für mich eine tolle Erfahrung gegen den Kapitän der englischen Nationalmannschaft zu spielen. Es gibt immer Dinge, die man verbessern kann.“

„Ich habe fast sieben Monate darauf gewartet, wieder zu spielen. Jetzt bekommen ich meine Chance und bin dafür wirklich dankbar.“

„Die Fans sind verrückt und ich mag es verrückt. Sie geben dir wirklich noch einmal einen Boost. Beim ersten Auswärtsspiel in Heidenheim hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Aber ich habe da schon einen ersten Eindruck von den FC-Fans bekommen.“

„Ich versuche immer, Ruhe auszustrahlen. Gerade im Zentrum der Innenverteidigung darfst du nicht panisch wirken. Wenn ich Ruhe ausstrahle, sind auch die Jungs vor mir ruhig.“

„Die Mannschaft hat lange keinen Sieg mehr eingefahren und sehnt sich danach. Das ist das Ziel und wir arbeiten hart daran. Wir wollen keine Unentschieden, wir wollen gewinnen.“

„Wir wussten natürlich, was auf uns zu kommt. Der Spitzenreiter, ein Top-Trainer, taktisch hervorragend. In Heidenheim wurden wir dagegen eher physisch gefordert. Es war eine ganz andere Aufgabe.„

„Ich fühle mich großartig. Mein Körper muss sich jetzt erst mal wieder daran gewöhnen, zu spielen.“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Lukas Kwasniok:

„Wir hatten eine große Laufbereitschaft. Das Problem ist, die Bayern sind auch sehr fleißig. Wir konnten sie im Pokal bereits streckenweise stressen, daran konnten wir heute anschließen. In der ersten Hälfte sind wir drei Kilometer mehr gelaufen.“

„Wir haben viele Löcher gestopft, Tom Krauß sticht da heraus. Aber die Bayern mit ihrer individuellen Qualität haben das Spiel entschieden. Das 1:1 machen nicht viele. Und was Harry Kane macht, das ist fast schon außerirdisch. Er ist ein unglaublicher Fußballer, für mich einer der besten Allrounder.“

Kwasniok über Jakub Kaminski: „Kuba kann überall spielen und ist überall gut. Es ist durchaus auch ein Modell für die Zukunft, ihn im zentralen Mittelfeld spielen zu lassen.“

„Es ist schon sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung verkraften und wir den Bayern trotzdem so Paroli bieten konnten. Das geht nur, wenn alle Jungs das Herz am richtigen Fleck haben. Das geht nur, weil alle fokussiert arbeiten und weiter voran kommen wollen. Trotz der Unruhen von außen heute so eine Leistung zu zeigen und die ganzen Ausfälle in der Defensive zu verkraften, das ist nicht so einfach. Ich bin mir sicher, dass sich die Jungs für diese Aufopferungsbereitschaft bald wieder belohnen werden.“

„Die Mannschaft folgt, die Mannschaft ist voller Energie. Heute ärgern wir uns, morgen können wir schon wieder etwas lächeln. Am Freitag wird dann wieder gelacht. Und am Samstag dann hoffentlich gewonnen.“

“In Summe glaube ich, dass wir gegen die besten Gegner der Liga häufig nah dran waren. Das bestärkt die Überzeugung in uns selbst.“

Drohnen-Show über dem Stadion des 1. FC Köln

REWE Drohnen-Show 1. FC Köln
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Drohnen-Show über dem Stadion des 1. FC Köln

Am Mittwochabend hat der FC den Rekordmeister FC Bayern München zu Gast. Im Vorfeld der Begegnung gab es für die Stadionbesucher eine ganz besondere Show im nächtlichen Himmel über Köln: Drohnen-Show beim Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Am 17. Spieltag trifft der FC im Flutlichtspiel auf den Rekordmeister aus Bayern. Im Vorfeld gab es eine Drohnen-Show beim Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

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Das neue Jahr hat für den FC wahrlich nicht besonders glänzend begonnen. Im vergangenen Duell gegen den 1. FC Heidenheim konnten die Geißböcke nur einen Punkt einfahren. Im Anschluss an die Begegnung zeigte die Fankurve sogar ein Anti-Kwasniok-Plakat. Die Stimmung ist aktuell aufgeheizt. Im Laufe der vergangenen Tage gab es von Seiten des Vereins Gespräche mit den Kölner Ultras, in denen die Hintergründe der öffentlichen Kritik besprochen worden sind.

“Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen“, so Kessler weiter.

REWE Drohnen-Show 1. FC Köln

Drohnen-Show über dem Stadion

Vor dem Duell gegen den FC Bayern München sind die Erwartungen an weitere Zähler wohl nicht so hoch wie gegen den Tabellensiebzehnten am vergangenen Wochenende. Im Vorfeld der Partie gab es in Köln für die Fans dann eine besondere Show, die die Anhänger auf die Partie einstimmen und emotionalisieren sollte. FC-Hauptsponsor REWE zeigte im nächtlichen Himmel über Köln eine Drohnenshow, die sowohl den Namen des Vereins als auch den Geißbock und das Logo des Clubs in den Himmel schrieb. Eine besondere Aktion vor dem besonderen Duell, die zumindest kurzfristig den verloren gegangenen Glanz zurückholte.



Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Den 1. FC Köln erwartet gegen Bayern München eine denkbar schwere Aufgabe
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Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Nur wenige Tage nach dem Unentschieden beim 1. FC Heidenheim steht für den 1. FC Köln das letzte Spiel der Hinrunde und gleichzeitig das erste Heimspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Am Mittwochabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Rekordmeister. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Nach dem 2:2 in Heidenheim steht für den FC nur vier Tage später das nächste Ligaspiel vor der Tür. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Kölner den FC Bayern München und damit den Pokalgegner von Oktober. Seit dem ist viel passiert. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Form: Der FC Bayern München ist auch in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge im deutschen Profifußball. Aus den bisherigen 16 Ligaspielen gingen die Münchener 14 Mal als Sieger vom Feld und mussten lediglich bei Union Berlin und gegen Mainz Unentschieden hinnehmen. Auch im Pokal ist der FCB durch die Siege gegen Wiesbaden, Köln und Union Berlin noch vertreten und trifft dort Anfang Februar auf RB Leipzig. In der Champions League haben die Münchner fünf Siege geholt und mussten bei Arsenal wettbewerbsübergreifend die bislang einzige Niederlage der Saison einstecken. Zum Start ins neue Jahr knüpfte der FCB an die Form aus dem vergangenen Jahr an und schlug den VfL Wolfsburg zu Hause mit 8:1. Damit stehen die Jungs von Trainer Vincent Kompany aktuell mit 44 Punkten souverän auf dem ersten Tabellenplatz.

Offensive, Defensive

Stark vor beiden Toren: Mit bereits 63 Treffern stellt der FC Bayern München die mit Abstand beste Offensive der Bundesliga. Im Schnitt erzielen die Jungs von Trainer Kompany fast vier Tore pro Partie. Auch in der Defensive weist der FCB Topwerte auf. So kassierten die Rot-Weißen in den bisherigen 16 Ligaspielen lediglich zwölf Gegentreffer und damit weniger als einen pro Spiel.

Ballbesitz, Passquote: Das Team von Trainer Vincent Kompany hat in dieser Saison mit 62 Prozent den meisten Ballbesitz aller Bundesligisten. Überdies stellt der deutsche Rekordmeister mit 90,5 Prozent die beste Passquote im deutschen Oberhaus.

Intensität: In der laufenden Spielzeit legten die Profis des FCB mit 1976,3 km die größte Laufstrecke zurück. Bei den intensiven Läufen (11300) sowie den Sprints (2707) stehen die Bayern jeweils hinter der TSG 1899 Hoffenheim.

Im Fokus: Michael Olise

Im Fokus: Michael Olise gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Münchner. Der Franzose, der bereits in der vergangenen Saison mit 37 Scorerpunkten überzeugte, legt in dieser Saison scheinbar noch einmal eine Schippe drauf. In wettbewerbsübergreifend 26 Pflichtspielen sammelte der 24-Jährige bislang zwölf Tore und 15 Vorlagen. Olise gibt dem Spiel des FCB Tempo, Kreativität, Qualität und eine gewisse Unberechenbarkeit. Und der Offensivspieler scheint auch im neuen Jahr direkt da zu sein. Gegen den VfL Wolfsburg hatte der ehemalige Spieler von Crystal Palace mit zwei Toren sowie zwei Vorlagen einen großen Anteil am überragenden 8:1‑Erfolg. Bleibt Olise auf diesem Niveau, dürfte der FCB noch eine Menge Spaß am Franzosen haben.

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Michael Olise

4-2-3-1-System

Formation: Trainer Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei ist Manuel Neuer im Kasten des Rekordmeisters gesetzt. Vor dem ehemaligen Welttorhüter bilden Jonathan Tah und Dayot Upamecano die Innenverteidigung. Auf der rechten Außenverteidigerposition hat sich Konrad Laimer etabliert. Links wechselten sich immer wieder Josip Stanisic, Hiroki Ito und Tom Bischof ab. In der Mittelfeldzentrale hat Joshua Kimmich seinen Platz eigentlich sicher, der Sechser ist aber angeschlagen. Neben dem deutschen Nationalspieler rotiert Kompany meist zwischen Tom Bischof, Leon Goretzka und Aleksandar Pavlović. In der offensiven Dreierreihe haben sich Luis Diaz links, Michael Olise rechts und Lennart Karl auf der Zehn festgespielt. Im Angriff hat Harry Kane eine Stammplatzgarantie und ist dort immer gesetzt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Vincent Kompany: „Was die Jungs am Sonntag gezeigt haben, ist nicht normal, das darf man nicht vergessen. Aber die Motivation ist da, wir wollen sehen, wie weit wir diese Form ziehen können. Wir wissen, dass es nicht leicht ist in Köln, wir hatten im Pokal in der ersten Hälfte ein sehr schweres Spiel, es hat 90 Minuten gebraucht, um den Unterschied zu machen. Aber wir haben das Gefühl, immer Tore machen zu können.“

Mögliche Aufstellung Bayern: Neuer – Laimer, Upamecano, Tah, H. Ito – Goretzka, Pavlovic – Olise, Gnabry, Luis Diaz – Kane


Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Patrick Ittrich im Spiel des 1. FC Köln 2017 gegen den BVB
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Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Am Abend trifft der FC im Heimspiel auf den FC Bayern München. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem an eine Begegnung vielleicht nicht die besten. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Für den FC steht am Abend das erste Heimspiel des Jahres an. Die Geißböcke empfangen den FC Bayern München. An den Schiedsrichter haben die Kölner nicht nur gute Erinnerungen. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Daran dass der FC das Pokalspiel gegen den FC Bayern München im Oktober am Ende durchaus verdient verloren hat, besteht natürlich kein Zweifel. Das 4:1 ging trotz starker erster Halbzeit wohl auch in der Höhe in Ordnung. Und doch gab es den ein oder anderen Misston bei den Kölnern. Denn den Ausgleich durch Luis Diaz hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Spieler stand weit im Abseits, wie auch FC-Trainer Lukas Kwasniok später monierte. „Das war ein halber Meter. Ich finde, dass er das sehen kann, wenn nicht gar sehen muss.“ Doch der Schiedsrichter Tobias Welz hatte es eben nicht gesehen und ein Videoassistent wurde in der 2. Runde des Pokals bekanntlich nicht eingesetzt. Am Abend gibt es diesen, doch der FC ist nicht immer besonders gut mit der technischen Unterstützung gut gefahren.

Ärger über den VAR

So war der FC von einer der ersten Fehlentscheidungen mit dem VAR betroffen. Der FC unterlag im September 2017 dem BVB 0:5. Eine klare Angelegenheit, wie auch die Kölner Verantwortlichen problemlos anerkannten. Allerdings waren die Geißböcke alles andere als mit der Wertung des Spiels zufrieden, denn dagegen wollte der Verein vorgehen. Hintergrund war eine Fehlentscheidung von Patrick Ittrich, der am Abend die Begegnung der Kölner gegen den FC Bayern München pfeift. Der Unparteiische hatte nach einem Abschluss Sokratis die Begegnung abgepfiffen, da er ein Foul des Abwehrspielers am Kölner Keeper Timo Horn gesehen hatte. Erst nach dem Pfiff rollte der Ball über die Linie. Der VAR griff ein und informierte Ittrich, dass aus seiner Sicht kein Vergehen von Sokratis vorgelegen habe – Ittrich gab den Treffer. Das der Pfiff aber erfolgte, bevor der Ball die Linie passierte, war das Tor so oder so ungültig. Es hätte nicht anerkannt werden dürfen.

Die Kölner kündigten einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, wollten das Ergebnis so nicht stehen lassen, nahmen schließlich aber davon Abstand. „Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind“, hieß es in einer Meldung. „Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird.“ Insgesamt hat Ittrich den FC zehn Mal gepfiffen. Fünf Niederlagen stehen vier Siegen gegenüber. Zuletzt gab es im Februar 24 ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Polizeibeamte die Begegnung des Rekordmeisters gegen den FC leitet. Im September 2019 war Ittrich Schiedsrichter beim 4:0-Sieg der Münchner.

Warum das 1:4 gegen die Bayern dem 1. FC Köln viel Mut machen kann

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln um Duell gegen die Bayern
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Warum das 1:4 gegen die Bayern dem 1. FC Köln viel Mut machen kann

Mit dem 1:4 gegen die Bayern ist der FC durchaus verdient aus dem Pokal ausgeschieden. Der Rekordmeister war einfach die bessere Mannschaft. Das ist auch zu erwarten gewesen. Allerdings haben sich die Kölner teuer verkauft. Sehr teuer. Warum die Bayern-Pleite dem 1. FC Köln Mut machen kann.

Der Blick auf die Anzeigetafel war heftig. 1:4 stand dort nach 90 Minuten in großen Ziffern. Zwar ging das Ergebnis in Ordnung, der FC hat sich aber teuer verkauft. Warum die Bayern-Pleite dem 1. FC Köln Mut machen kann.

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Lukas Kwasniok hatte es vor dem Pokalfight gegen den FC Bayern München gesagt und der Trainer wiederholte es auch nach der 1:4-Pleite. Um die Bayern zu „stressen, muss ganz ganz viel zusammenkommen“, sagte der Kölner Coach etwa am Dienstag. „Du brauchst mehr als nur ein Quäntchen Glück. Du brauchst einen schlechten Tag der Bayern“, so Kwasniok weiter, der als zusätzliche Zutaten für das Bayern-Erfolgs-Rezept auch noch die Fans und einen aufopferungsvollen Kampf nannte. Den Kampf lieferten die Kölner, die Fans standen ohnehin als 12. Mann hinter den Geißböcken. Es fehlte aber das Quäntchen Glück und ganz offensichtlich auch der schlechte Tag des Gegners. So stand am Ende eine verdiente 1:4-Niederlage auf der Anzeigetafel und doch war Kwasniok der Meinung, dass alle „ein wenig zufrieden nach Hause“ gehen könnten – „zumindest mit der Leistung“.

Köln bislang Bayerns größte Herausforderung

Angesichts des Ergebnisses und des Pokal-Aus hätte die Aussage überraschen können. Sie tat es nicht, weil der FC durchaus eine gute Leistung gezeigt hat. Eine Leistung, die Mut für mehr machen sollte. Denn der FC Bayern gewann in Köln auch sein 14. Pflichtspiel in dieser Saison. Egal, ob im DFB-Pokal, in der Liga oder der Champions League; egal, ob der FC Chelsea, Borussia Dortmund oder Eintracht Frankfurt – bislang konnte noch kein Team dem Rekordmeister das Wasser reichen. Im Gegenteil: Die Bayern springen auch in dieser Spielzeit wieder von Rekord zu Rekord. Acht Siege in der Liga mit einer Tordifferenz von 30:4 hat noch kein Bundesligist in der Historie abgerissen. Europaweit gibt es aktuell auch kein Team, das eben jene 14 Pflichtspiele gewonnen hat.

In der Liga ließen die Münchner bislang im Schnitt acht gegnerische Torschüsse zu, von denen wiederum nur zwei auch aufs Tor kamen, der gegnerische xGoals-Wert lag im Schnitt bei 0,6. Der FC schloss insgesamt 13 Mal Richtung gegnerischen Kasten ab, so viel wie noch kein Gegner in dieser Saison, brachte davon auch sieben Versuche aufs Tor und erreichte einen xGoals-Wert von 1,52. Eine halbe Stunde sah es so aus, als könne der FC im Pokal für die nächste Überraschung sorgen. Und das eben nicht nur durch Wille und Leidenschaft, also die Zutaten, die für eine Pokal-Sensation nötig sind. Der FC spielte mutig mit. Und das war auch der Masterplan. „Wenn du die Bayern nicht Mann gegen Mann anläufst, dann verteidigst du nur dein eigenes Tor. Und über 90 Minuten ist es dann nicht möglich, die Null zu halten“, sagte der Trainer. „Das ist unmöglich und du kommst gleichzeitig nicht in die Möglichkeit, ein Tor zu erzielen.“

Niederlage darf durchaus Mut machen

Und genau das darf dem FC auch Mut machen. Lukas Kwasniok hat wie am vergangenen Wochenende gegen Borussia Dortmund nun auch gegen den Rekordmeister einen taktischen Plan ausgeheckt, der mit eben jenem Quäntchen Glück, ein erfolgreicher hätte sein können. Der Kölner Coach hat in dieser Spielzeit schon mehrfach bewiesen, dass er mit seinen taktischen Kniffen richtig gelegen hat. Gegen die individuelle Klasse und Qualität der Top-Mannschaften ist es dann aber noch ein weiter Schritt. „Die vier Niederlagen sind alles Niederlagen gegen Mannschaften, mit denen wir uns noch nicht messen können“, sagte der Coach. Immerhin wäre gegen den VfB Stuttgart wohl durchaus ein wenig mehr drin gewesen. Gegen Leipzig, Dortmund und nun München setzte sich dann doch die qualitativ stärkere Mannschaft durch.

Und so machen auch die Aussagen des Trainers Sinn, dass nun die eigentlichen Highlight-Spiele kommen. Denn die bevorstehenden Aufgaben heißen nun einmal Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. Teams, mit denen sich der FC durchaus auf Augenhöhe wähnt. Teams, gegen die die Kölner nun aber auch liefern müssen. Obwohl sich das Ergebnis doch deutlich anhört, kann der FC aus der 1:4-Pleite Selbstvertrauen mitnehmen. Und genau das ließ der Kölner Coach dann auch schnell wieder aufblitzen: „Die Bayern kommen im Januar nochmal nach Köln und dann versuchen wir, noch ein bisschen näher dranzusein.“


Der Bann ist gebrochen: Der 1. FC Köln überzeugt mit seinen Standards

Ragnar Ache, Eric Martel und Jonas Urbig gehen zum Ball
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Der Bann ist gebrochen: Der 1. FC Köln überzeugt mit seinen Standards

In der Liga warten die Kölner nach wie vor auf das erste Tor nach einem ruhenden Ball. Gegen die Bayern hat der FC diesen Bann im Pokal gebrochen: Der 1. FC Köln trifft nach einem Standard. Gegen den HSV soll das nun auch in der Liga gelingen.

In der Liga warten die Geißböcke noch darauf, im Pokal ist es gelungen: Der 1. FC Köln trifft nach einem Standard. Ragnar Ache verwertet eine Ecke von Isak Johannesson.

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In der Bundesliga ist die Statistik noch immer verheerend. Der FC ist nach wie vor die einzige Mannschaft der Liga, die noch nicht nach einer Standardsituation getroffen hat. Ein bitteres Zahlenwerk, denn auch Lukas Kwasniok weiß natürlich um die Bedeutung des ruhenden Balls. Und hob diese auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Bayern hervor. „Es gibt nur ganz wenige Teilbereiche in einem Fußballspiel, in dem du eine völlig überlegene Mannschaft auf dein Niveau heben kannst. Dazu gehören eben auch Standardsituationen“, hatte der Coach noch am Dienstagnachmittag betont. Und den Plan verfolgten die Kölner gegen die Bayern. Vor allem die Ecken von Isak Johannesson sorgten für ordentlich Gefahr.

Ache trifft nach einer Ecke

Und das auch schon gegen den BVB am vergangenen Wochenende. Da hatte der Isländer eine Ecke in die Box gebracht und Eric Martel war scheinbar so überrascht, dass er Nico Schlotterbeck den Vortritt ließ. Der Nationalspieler brachte den Ball unfreiwillig auf das eigene Tor. Nun kamen die Hereingaben ebenfalls so gefährlich vor das Tor, dass man sich über die bisherige Ausbeute von keinem Treffer, der aus einem ruhenden Ball resultiert, wundern durfte. So hätte Ragnar Ache bereits früh für den FC treffen können. Auch der Schussversuch von Johannesson, den Urbig aus dem Giebel kratzte, war die Folge eines Eckballs, genauso wie der Abschluss von Joel Schmied, den Jonathan Tah noch gerade so blockte. Abgesehen von dem Pfostenschuss von Linton Maina ging die größte Gefahr der Kölner tatsächlich von den Standards aus.

Und so war es auch eine Ecke, die dem FC die Hoffnung auf die Sensation gab. Ache setzte sich bei einer weiteren Hereingabe von Johannesson gegen Dayot Upamecano durch und nickte zur Führung ein. Auch, wenn die Statistik in der Liga bitter ist, haben die Kölner bewiesen, dass sie Standardsituationen doch können. Allerdings bestätigte der Pokalfight noch eine andere Statistik. Nämlich die der Kölner Anfälligkeit bei Standards. Auch bei den Gegentoren nach einem ruhenden Ball liegen die Geißböcke in der Liga auf dem letzten Rang. Und auch gegen die Bayern gab es im Pokal nach der Ecke den Treffer zum 1:3. „Der Ball auf den ersten Pfosten. Ich habe noch versucht hinzukommen, aber die Bayern haben einen Block gestellt und ich kam nicht mehr ran“, sagte Keeper Ron-Robert Zieler, der nicht die beste Figur machte.

Am Sonntag geht es nun gegen den Hamburger SV. Und auch die Rothosen sind in dieser Spielzeit alles andere als torgefährlich, wenn es um den ruhenden Ball geht. Erst einen Treffer hat der HSV nach einem Standard in der Liga erzielt. Der FC würde sicherlich gerne nachziehen.


Starker Pokal-Auftritt: Ragnar Ache betreibt beim 1. FC Köln Eigenwerbung

Ragnar Ache im Kopfball-Duell im Spiel gegen den FC Bayern München
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Starker Pokal-Auftritt: Ragnar Ache betreibt beim 1. FC Köln Eigenwerbung

Bislang kam der Angreifer nur selten über die Rolle des Edeljokers hinaus. Gegen die Bayern zeigte der 27-Jährige eine starke Leistung und das nicht nur aufgrund seines Treffers. Ragnar Ache wird beim 1. FC Köln zur Option.

Die 1:4-Niederlage war verdient und fiel doch irgendwie besonders bitter aus. Auch, weil einige Kölner eine richtig starke Partie ablieferten. Vor allem der Angreifer: Ragnar Ache wird beim 1. FC Köln zur Option.

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Der Fuß war mit einem dicken Eisbeutel versehen, als sich die Protagonisten des Kölner Pokalfights Richtung Katakomben bewegten. „Das Eis ist nur für die Sicherheit“, erklärte Ragnar Ache nach dem Duell gegen den FC Bayern. Der Stürmer hatte zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startformation gestanden. Bereits nach einer Viertelstunde war Ache von Aleksandar Pavlović unsanft von den Beinen geholt worden. Die Erinnerung trug der Stürmer also nun noch nach dem Spiel. Doch für den 27-Jährigen gab es an diesem Abend auch gute Erinnerungen. Denn der Angreifer stand nicht nur wieder überraschend in der Startelf, der Sommer-Neuzugang war gegen den FC Bayern auch noch einer der besten Kölner. Und das über die gesamte Spielzeit. „Ich bin richtig froh darüber, vor allem mit meiner Verletzungsgeschichte. 90 Minuten gegen die Bayern ist kein einfaches Spiel“, sagte Ache.

“Das war ein geiles Gefühl“

Der Stürmer blickt auch auf keinen einfachen Saisonstart zurück. Zumindest aus seiner Sicht. Ache war im Sommer die erste Neuverpflichtung der Geißböcke und direkt mit hohen Erwartungen versehen. Trotz guter Auftritte in der Vorbereitung kam der 27-Jährige aber nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Dabei hatte Ache unter anderem die Partie der ersten Runde des DFB-Pokals nach seiner Einwechslung entscheidend verändert. Der Stürmer hatte gleich beide Kölner Tore in der Schlussphase vorbereitet. Ache sammelte zwei weitere Assists, unter anderem im Duell gegen den VfB Stuttgart, als er ebenfalls von Beginn an auflief. Nun, bei seinem zweiten Startelf-Einsatz, erzielte der Stürmer dann auch endlich sein erstes Tor im FC-Trikot. „Das war ein geiles Gefühl“, sagte Ache. „Wenn man dann endlich das Tor schießt, dann ist man erleichtert.“

Schon zuvor hatte Ache ein Kopfball-Duell gegen die Hintermannschaft der Bayern nach einer Ecke gewonnen. Aber Jonas Urbig bekam noch im rechten Moment den Arm in die Höhe gerissen. Anschließend machte es der Angreifer besser. Ache nickte die Kugel präzise ins Eck ein. Insgesamt gab der Stürmer drei Torschüsse gegen die Bayern ab. Wohlgemerkt gegen die Mannschaft, die in der Liga im Schnitt gerade einmal acht Torschüsse pro Spiel zulässt. Ache bereitete drei weitere Abschlüsse vor. Dazu gewann der Stürmer nahezu 60 Prozent seiner Zweikämpfe, die meisten in der Luft. Und damit betrieb der Stürmer natürlich ordentlich Eigenwerbung. „Ragnar hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte also auch Trainer Lukas Kwasniok.

Eine Einsatzgarantie für die Aufgabe gegen den Hamburger SV am Sonntag war das aber nicht. „Das Spiel war extrem auf ihn zugeschnitten“, fuhr Kwasniok fort. „Gegen den HSV können wir das nicht so 1:1 machen. Wir müssen neue Lösungen finden. Aber er hat auf sich aufmerksam gemacht.“ Bereit wäre der Stürmer. Der Fuß ist wohl nicht schwerer verletzt. „Wenn der Trainer mit mir rechnet, dann bin ich da würde ich sagen“, sagte Ache, der sicher mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen „da“ wäre. 


Kampfgeist, Chaos, Kontroversen: Kölns großer Abend gegen die Bayern

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Kampfgeist, Chaos, Kontroversen: Kölns großer Abend gegen die Bayern

Köln kämpft wie die alten Römer, Bayern siegt wie gewohnt. Ragnar Ache brachte das Kölner Stadion erst zum Beben, doch dann lassen Schiedsrichterpech und Münchner Abgeklärtheit den Traum vom Fußballwunder platzen beim 1. FC Köln: Ein beeindruckender Abend für die Geißböcke.

In der laufenden Spielzeit konnte noch kein Team Rekordmeister FC Bayern München die Stirn bieten wie am gestrigen Abend der 1. FC Köln: Ein beeindruckender Abend für die Geißböcke.

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Pokalnächte haben ihren eigenen Zauber. Sie entfachen die Leidenschaft der Fußball-Romantiker: Im Pokal schrieb der Fußball seine schönsten Geschichten. Hier wurden schon die Wundertaten von Drittligisten wie in der Vorsaison von Arminia Bielefeld zur Legende. Das Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München passte perfekt in dieses Muster. Es war ein Abend voller Emotionen, Wendungen und kleiner Dramen, wie sie nur der DFB-Pokal hervorbringen kann. Ein kämpfender Außenseiter, der sich mit Leidenschaft gegen die übermächtigen Bayern stemmte. Die Rückkehr von Torhüter Jonas Urbig ins Müngersdorfer Stadion. Und schließlich sorgte eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Tobias Welz und seinem Gespann für das Gesprächsthema des Abends.

Tapfere Römer bereiten Bayern ernsthafte Probleme 

Um die Mannschaft vor dem Fight gegen die in der laufenden Saison übermächtig erscheinenden Bayern einzustimmen, tat der Support aus der Kurve in Müngersdorf sein Übriges. Dort spannten die Fans kurz vor Anpfiff ein Tifo, das bei den Spielern einen Nerv getroffen zu haben schien. Die Südkurve zierte das Abbild eines Römischen Soldaten mit gezücktem Schwert in Angriffstellung, geschmückt mit dem Wappen der Stadt Köln. Darunter das Banner:  “Des Römers Erbe bleibt bestehen – Köln wird niemals untergehen” Und die elf Kölschen Legionäre wurden den Ansprüchen, die so eine Inszenierung erweckt, mehr als gerecht. 

FCB-Coach Vincent Kompany schickte seine erste Garde aufs Feld, nachdem er am Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach noch rotiert hatte. Mit Superstar Harry Kane in der Spitze trat der Rekordmeister in Bestbesetzung an und bekam es mit einem 1. FC Köln zu tun, der von Beginn an keinerlei Ehrfurcht zeigte. Der Effzeh stellte sich der Herausforderung mit den Gästen in einem kampfbetonten Spiel Mann-gegen-Mann. Müngersdorf wurde gestern Abend phasenweise zu einer Gladiatorenarena. Auffällig war dabei vor allem Eric Martel, der als eine Art persönliche Leibgarde von Harry Kane agierte. Der 23-Jährige wich dem englischen Stürmer kaum von der Seite. Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte seine Mannschaft perfekt auf den Favoriten eingestellt. In den ersten 35 Minuten fehlte den Bayern sowohl die gewohnte Dominanz als auch die absolute Kontrolle über das Geschehen.

Erstes Tor von Ache lässt Müngersdorf beben

Das Tor von Ragnar Ache nach einer scharfen Hereingabe fiel zwar etwas überraschend, war angesichts des Spielverlaufs in der Anfangsphase jedoch absolut verdient. Der Angreifer, dessen Trainer nach dem Spiel gegen Augsburg noch eine fehlende Körperlichkeit attestiert hatte, setzte sich im Luftzweikampf gegen den robusten Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano durch und erzielte in der 31. Minute das 1:0. Es war Aches erster Treffer im Trikot des 1. FC Köln. Der Neuzugang aus Kaiserslautern hatte bereits in der ersten Pokalrunde entscheidenden Anteil am Weiterkommen, als er gegen Regensburg als Joker beide Treffer vorbereitete. Auch diesmal ging der Plan von Trainer Kwasniok auf, der besonders auf Standardsituationen vertraute. Köln nutzte jede Gelegenheit, den Favoriten bei ruhenden Bällen zu fordern und zeigte sich in diesen Momenten zielstrebig und entschlossen.

Ache selbst zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert: „Das war ein geiles Gefühl. Die letzten Wochen und Monate waren es nur Assists und keine Tore. Wenn man dann endlich das Tor schießt, dann ist man erleichtert“, sagte der Stürmer. Doch das Momentum der Kölner währte nicht lange. Der amtierende Tabellenführer schüttelte den Schock des Rückstands schnell ab und begann, das Spiel zunehmend an sich zu reißen.

Bayern kämpft sich zurück – mit tatkräftiger Unterstützung des Schiedsrichtergespanns.

Zwei gute Aktionen reichten dem FC Bayern aus, um die Partie noch vor dem Wechsel auf den Kopf zu stellen. Mitten in der Drangphase der Kölner zeigte der Favorit, warum er in Deutschland das Maß aller Dinge ist. Es brauchte einen Moment individueller Klasse, um den Spielverlauf zu drehen. In der 36. Minute marschierte Konrad Laimer dynamisch durch die Kölner Hälfte und legte quer auf Josip Stanišić, der zentral vor Ron-Robert Zieler zum Abschluss kam. Dabei stand jedoch nicht nur der Torschütze im Mittelpunkt, sondern auch das Schiedsrichtergespann um Tobias Welz. Zieler parierte den ersten Versuch stark, doch der Abpraller landete bei Luis Diaz, der den Ball aus einer klaren Abseitsposition über die Linie drückte. Das Tor hätte nicht zählen dürfen, wurde aber dennoch gegeben. Die Proteste der Kölner verhallten wirkungslos und der Ausgleich sorgte für hitzige Diskussionen auf dem Rasen und auf den Rängen.

Nur wenige Minuten später bestraften die Bayern die Gastgeber ein zweites Mal. Harry Kane setzte sich mit einem cleveren Körpereinsatz gegen seinen Manndecker Eric Martel durch und schlenzte den Ball aus spitzem Winkel unhaltbar ins Tor. Kurz vor der Pause hatten die Gäste das Spiel gedreht. Marius Bülter fand nach dem Schlusspfiff deutliche Worte: „Das ist extrem bitter. Vor allem, weil es auch nicht knapp Abseits war. Noch mehr ärgert mich, dass ich in der Halbzeit mit dem Schiedsrichter spreche und er mir erzählen will, er habe es sich in der Halbzeit nicht angeguckt und wolle mich ein Stück weit für doof verkaufen. Das nervt mich. Ich habe ihm ja schon auf dem Spielfeld gesagt, dass es Abseits war, und ihn dann in der Halbzeit noch einmal darauf angesprochen. Ich finde, man sollte dazu stehen.“

Leistungsunterschied wird in Halbzeit zwei deutlich

In der 64. Minute sorgten die Bayern für die Vorentscheidung. Mit einer Ecke von der linken Seite zirkelte Joshua Kimmich den Ball mit viel Effet in den Fünfmeterraum. Kölns Torhüter Zieler wurde dabei eng zugestellt und kam nicht mehr rechtzeitig an den Ball. Kane nutzte den Moment, stieg am höchsten und köpfte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Umringt von Tom Krauß und Martel setzte sich der englische Stürmer dennoch durch und schnürte seinen Doppelpack.

Der Rekordmeister spielte die Partie anschließend routiniert zu Ende. In der 72. Minute leistete sich Kölns Sebastian Sebulonsen einen folgenschweren Ballverlust. Aleksandar Pavlović schaltete schnell, zog über die rechte Seite an und fand im Zentrum Luis Diaz. Der Kolumbianer legte quer auf den einlaufenden Michael Olise, der überlegt einschob und damit den Endstand herstellte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Klassenunterschied deutlich sichtbar.

Kölns Trainer Kwasniok zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch und realistisch. „Wir haben dann Mann gegen Mann versucht, sie von unserem Tor wegzuhalten. 30 Minuten ist das ganz ordentlich gelungen. Dann kam das 1:1, dann das 1:2 innerhalb von drei, vier Minuten, und dann wurde es schwer“, sagte der FC-Coach.

Kwasniok: “Hatte Sorge, dass das Stadion auseinanderfällt”

Von diesem Pokalabend werden wohl nur die ersten 45 Minuten in wohliger Erinnerung bleiben, da ist sich Lukas Kwasniok sicher. Besonders die Phase rund um das Führungstor werde ihm im Gedächtnis bleiben: „Es hat uns ein wenig leidgetan um die Stimmung im Stadion, weil die in den Minuten um das 1:0 natürlich unglaublich war. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass das Stadion auseinanderfällt. Aber am Ende gehen alle irgendwie zufrieden nach Hause. 1:4 hört sich hart an, aber wir sind nicht die Ersten, die am Ende von den Bayern den Hintern versohlt bekommen, weil sie einfach gut sind“, sagte der Kölner Trainer nach dem Schlusspfiff.

Für den FC Bayern war es der 14. Sieg im 14. Pflichtspiel der Saison. Das hat vor ihnen noch kein Team der Top-fünf-Ligen Europas erreicht. Zugleich waren es die ersten fünf Minuten in dieser Spielzeit, in denen die Münchner in Rückstand gerieten. Und kein Gegner hatte bislang so häufig auf das Tor der Bayern geschossen wie der 1. FC Köln mit ganzen 13 Abschlüssen. Zahlen, die verdeutlichen, dass die Kölner auch mit den mächtigsten Kräften des deutschen Fußballs mithalten können. Am Sonntag steht für die Mannschaft von Kwasniok bereits das nächste Spiel an. Dann empfangen die Domstädter den Mitaufsteiger Hamburger SV. 


Frust beim 1. FC Köln: Deutliche Kritik nach Abseits-Tor – „…für doof verkaufen“

Marius Bülter fand deutliche Worte
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Frust beim 1. FC Köln: Deutliche Kritik nach Abseits-Tor – „…für doof verkaufen“

Ob die Szene Spiel entscheidend war, ist reine Spekulation. Dennoch war man natürlich nicht sonderlich glücklich beim 1. FC Köln: Die Spieler üben deutliche Kritik nach dem Abseits-Tor der Bayern. Denn der Treffer von Luis Diaz hätte nicht zählen dürfen.

Die Szene hat die Dynamik des Spiels verändert für den 1. FC Köln: Die Spieler üben deutliche Kritik nach dem Abseits-Tor der Bayern.

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Irgendwie wirkt es schon ein wenig kurios, dass die bislang schlechteste Erfahrung mit Tobias Welz für den 1. FC Köln eine als Video-Assistent war. Am 12. Spieltag der Abstiegssaison 2017/18 fingen sich die Geißböcke einen Strafstoß ein. Schiedsrichter Dr. Felix Brych fiel auf eine Schwalbe des Argentiniers Pablo de Blasis rein. Welz hätte aus dem Kölner Keller wohl eingreifen müssen, tat der Unparteiische nicht und wurde anschließend dafür hart kritisiert. Auch im Pokalspiel gegen die Bayern hätte der VAR eigentlich eingreifen müssen, wenn es diesen denn geben würde. Den gibt es aber erst ab dem Achtelfinale. Und so gab es kein Korrektiv, das den Schiedsrichter und sein Team auf dem Platz überstimmte.

„Ich glaube schon, dass man einfach dazu stehen sollte“

Tatsächlich hatte Luis Diaz ziemlich eindeutig im Abseits gestanden, als Josip Stanišić den Torabschluss suchte. Den Ball ließ Ron-Robert Zieler klatschen und der Kolumbianer war mit dem Ausgleich zur Stelle. Der Gegentreffer, vielleicht auch erst das anschließende 1:2, zog den Kölnern komplett den Stecker. „Jetzt hätten wir einmal den VAR gebraucht, jetzt ist er nicht da. Ich muss dennoch sagen, einen, anderthalb Meter kann man schonmal sehen“, sagte Ron-Robert Zieler. Tatsächlich stand Diaz so deutlich im Abseits, dass es ein Linienrichter durchaus hätte sehen können. „Wenn nicht sehen muss. Das ist ein Problem“, sagte auch Lukas Kwasniok. Ein Problem, denn der Gegentreffer veränderte die Spieldynamik komplett. Der FC knüpfte nicht mehr an die starke erste halbe Stunde an.

Und doch zeigte der Kölner Trainer auch Verständnis. „Wenn du halt immer mit Navi unterwegs bist, dann lernst du irgendwann diese Straßen nicht mehr“, sagte Kwasniok. „Du vergisst es. Sie können sich immer auf diesen VAR verlassen und auf einmal ist er nicht da.“ Der FC-Trainer erklärte auch, dass es für die Fans bitter gewesen sei, aber am Ende vielleicht kein Unterschied gemacht hätte. „Sie hätten uns einfach erdrückt“, sagte Kwasniok. Marius Bülter war da schon ein wenig undiplomatischer. „Mich ärgert noch mehr, dass ich dann in der Halbzeit mit dem Schiedsrichter spreche und er mir erzählen will, dass er es sich in der Halbzeit nicht angeguckt hat und mich ein Stück weit für doof verkaufen will“, so der Stürmer. „Ich glaube schon, dass man dann einfach dazu stehen sollte.“

Insgesamt erwischte das Schiedsrichter-Team wohl nicht den allerbesten Abend. So zeigte Welz Said El Mala bereits nach zwei Minuten für ein durchaus hartes Einsteigen die Gelbe Karte. Anschließend blieb der Karton aber meist in der Brusttasche, obwohl die Gangart beider Teams auf dem Niveau des El-Mala-Fouls blieb. Nebe Diaz für Ballwegschlagen sah in der Schlussviertelstunde Dayot Upamecano den Karton für klares Ballspielen. Unterm Strich kassierte der FC die Pokal-Pleite aber nicht aufgrund der Schiedsrichterleistung, Einfluss aufs Spiel nahm sie schon.