“Es war mir eine Ehre“ – Nein, uns war es eine Ehre: Mit Dominique Heintz verlässt ein „guter Kerl“ den 1. FC Köln

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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“Es war mir eine Ehre“ – Nein, uns war es eine Ehre: Mit Dominique Heintz verlässt ein „guter Kerl“ den 1. FC Köln

Der Abschied von den Geißböcken fällt dem Innenverteidiger nicht leicht. Im vereinseigenen Interview verriet der 32-Jährige, welche Pläne er hat und welche Emotionen er verbindet mit dem 1. FC Köln: Dominique Heintz spricht über den Abschied und seine Zukunft.

Mit lautem Jubel und Beifall bedachten die Fans vergangenes Wochenende den Auftritt von Dominique Heintz im Müngersdorfer Stadion. Der Innenverteidiger der Geißböcke bekam dabei den Lohn für seine Zeit beim FC.

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Der Abschied von Dominique Heintz am vergangenen Wochenende war schon ein besonders emotionaler. Schon bei der Einwechslung kurz vor Schluss der Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim war der Pfälzer von den Fans mit Standing Ovations und lautem Jubel bedacht worden. Spieler wie Jan Thielmann schubsten den 32-Jährigen Richtung Trainerbank, wollten den Innenverteidiger nochmal auf dem Feld sehen. Von den Mannschaftskollegen gab es anschließend Umarmungen, von Thomas Kessler wertschätzende Worte: „Heinzi, bei dir fällt es mir besonders schwer, wir haben die Kabine geteilt. Der Aufstieg wurde dir genommen, weil der FC gerade Geld brauchte, den haben wir uns letztes Jahr wiedergeholt. Ihr seid immer hier zu Hause“, so Kessler.

„Das lag nicht an mir“

„Heinzi“ hat in seinen beiden jeweils dreijährigen Phasen in Köln Spuren hinterlassen. Dabei war der Wechsel nach Freiburg 2018 keine Entscheidung, die von Seiten des Spielers getroffen wurde, verriet der 32-Jährige im vereinseigenen Podcast. „Das hat Gründe gehabt, die man jetzt auch sagen kann. Das lag nicht an mir. Ich habe gesagt, ich bleibe da nach dem Abstieg und möchte das wieder gutmachen. Aber manchmal kommen im Fußball dann auch andere Menschen dazu im Verein. Und die, die da damals tätig waren, haben eine andere Meinung gehabt hier beim FC, das muss man dann manchmal auch akzeptieren“, so Heintz. Man habe ihm wenig Spielzeit oder sogar gar keinen Kaderplatz in Aussicht gestellt. Dann müsse man in jungen Jahren natürlich auch überlegen, dass man gerade gut unterwegs ist und man so gute Spiele gemacht hat, dass man schauen müsse, dass man weiter Spielzeit bekommt und auch gebraucht wird.

Dass weder der Verein noch die Fans dem Abwehrspieler einen Vorwurf ob des Transfers zum SC Freiburg gemacht haben, zeigte die Freude über die Rückkehr im Sommer 2023. Dennoch scheint die Situation des Abgangs nach dem Abstieg den 32-Jährigen nachhaltig zu beschäftigen. „Vielleicht kann man das nochmal klarstellen, dass es nicht so war, dass ich einfach abhauen wollte, weil wir runtergegangen sind. Für mich wäre das eine Jahr kein Problem gewesen. Das habe ich ja auch das letzte Mal, als wir jetzt abgestiegen sind, so gemacht“, betonte Heintz noch einmal ausdrücklich. „Da wurde ich dann aber gewollt und gebraucht. Ich wollte damals aber auch kein Fass aufmachen, so bin ich nicht.“

„Einfach ein feiner Kerl“

Nein, so ist Heinzi nicht. Der Fußballprofi bestach in all den Jahren durch seine Bodenständigkeit, die Fannähe, ohne den Eindruck zu vermitteln, er würde durch Autogrammanfragen gestört. Der Pfälzer grüßte jeden freundlich, nahm sich selbst im FC-Fanshop Zeit für die großen und kleinen Anhänger der Mannschaft. Und auch gegenüber dem Team zeigte der FC-Profi wahre menschliche Größe. Zuletzt als er langjährige Mitarbeiter des Vereins am Silvesterabend vor dem Trainingslager in La Nucia zu sich nach Hause einlud, damit diese nicht alleine im Hotel den Jahreswechsel feiern mussten. Kein Wunder also, dass auch die Reaktionen auf den Abgang beim FC mit lobenden Worten für den Innenverteidiger gespickt waren. Von „Danke für alles, Heintzi“, bis „Einfach ein feiner Kerl“ schlug dem 32-Jährigen Wertschätzung entgegen. Zum Abschied ebenso wie nach der Bekanntgabe seiner Rückkehr zum FC im Sommer 2023.

Die Freude über die Rückkehr zum FC war aber nicht nur auf Fanseite, sondern auch auf Seiten des Spielers groß. „Ich war froh, nach guten Gesprächen dann wieder hier zu sein, dass der FC mich dann nochmal geholt hat. Das ist selten, dass man nochmal zur alten Wirkungsstätte zurückkommt und dass es so schnell wieder passiert“ so Heintz. „Die letzte drei Jahre sind genauso schön wie die ersten drei. Deswegen bin ich stolz, in den sechs Jahren für den Verein alles gegeben zu haben.“ Egal, ob als Stamm- oder Ergänzungsspieler, auf Heintzi war in den vergangenen Spielzeiten immer Verlass. Besonders positiv fiel der Pfälzer durch seine ruhig und bodenständige Art auf. Immer nett grüßend, mit einem lockeren Spruch oder einem Rat für die jüngeren Mannschaftsmitglieder nahm der 32-Jährige eine Vorbildfunktion innerhalb des Vereins ein.

“Das ist kein ,Tschüß`, sondern ein ,Bis bald`“

Auch seine eigene Arbeitseinstellung trug dazu bei: „Es ist wichtig, dass du im Training jeden Tag Gas gibst, dass du für die Mannschaft da bist und zeigst, dass du ein erfahrener Spieler bist, dass dich nichts umhaut und du bereit bist, jeden Tag ans Limit zu gehen“, so Heintz. „Dann kann man auch persönlich mit einem guten Gefühl nach Hause fahren und sagen ,Ich habe heute alles so investiert, dass ich mit mir zufrieden bin“. Genau dies sei ein guter Weg, den er die ganzen Jahre eingeschlagen habe. „Wenn man dranbleibt und gute Trainingseinheiten abliefert, dann wird man auch wieder belohnt“, so das Credo des Abwehrspielers. Auch Trainer René Wagner hatte zum Abschied lobende Worte für den Innenverteidiger und beglückwünschte künftige Vereine zu einem super Spieler und tollen Menschen.

Der Abschied fiel Heintz sichtlich schwer. „Es war mir eine Ehre hier spielen zu dürfen. Der FC ist meine Familie und wird immer einen tiefen Platz in meinem Herzen haben. Das ist kein ,Tschüß`, sondern ein ,Bis bald`“, sagte Heintz unter Tränen. Der Innenverteidiger wäre gerne noch geblieben, müsse die Entscheidung des Vereins aber akzeptieren. Das täte natürlich weh, weil es jetzt natürlich auch noch mehr Spaß mache, da wo man jetzt wieder sei. Den Kopf in den Sand stecken wird Heintz aber nicht. „Ich werde trotzdem weiter Fußball spielen. Ich habe noch Bock, ich bin noch fit“, so der Pfälzer. Seine Zeit in Köln werde er vermissen, die Leute, die Mannschaftskollegen, den Weg zum Geißbockheim, die Stadt und am meisten das Stadion und die Heimspiele und die Siege mit der Hymne. „Wenn man rausläuft, das war natürlich immer ein Highlight.“

Den FC werde Heintzi noch oft besuchen kommen und es gäbe auch noch einen Plan nach der Karriere, verriet der 32-Jährige. „Man weiß ja nie, was der Fußball noch so bringt und ob ich vielleicht irgendwann hier nochmal aufschlage in anderer Funktion, wenn ich später vielleicht auch meinen Trainerschein habe“, so Heintz. Willkommen ist der bodenständige Pfälzer sicherlich und vielleicht ist das „Tschüß“ dann wirklich nur ein „Bis bald“.

Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

Abschied von Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian
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Tränenreicher Abschied von Dominique Heintz, Florian Kainz und Luca Kilian – „Es war mir eine Ehre“

Beim letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Heidenheim gab es in der bitteren Begegnung dann doch noch einen emotionalen Höhepunkt beim 1. FC Köln: Emotionaler Abschied für Dominique Heintz, Luca Kilian und Florian Kainz.

Spieler, Ex-Spieler, Staff, Familie und Freunde standen Spalier, Eric Martel brachte T-Shirts mit der Aufschrift „Maat es joot“ und die Südkurve bedankte sich bei den Akteuren mit besonderen Worten und Bannern. Dominique Heintz und Florian Kainz sind ein letztes Mal im Kölner Stadion aufgelaufen. Auch Luca Kilian wurde verabschiedet. Mit einer emotionalen Verabschiedung endet für die drei Spieler die Zeit bei den Geißböcken.

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Es waren noch 20 Minuten zu spielen, als sich das Stadion beim Stand von 1:2 in ein Tollhaus verwandelte. Der FC hatte zu diesem Zeitpunkt gerade mit Mühe das 1:3 verhindert, sportlich gab es also gerade wenig Grund zur Freude. Und doch erhoben sich die 50.000 Fans im Stadion – und ja, 50.000 inklusive Heidenheim-Anhänger. Denn es war der Moment, in dem Florian Kainz das letzte Mal das Spielfeld als aktiver Spieler im Kölner Stadion betrat. Der 32-Jährige hat bekanntlich sein Karriere-Ende bekannt gegeben. Nun klatschte ihn noch einmal Linton Maina besonders innig ab. Ärgerlich, dass sich die Kölner nur wenige Sekunden später das 1:3 fingen. Der Abschied fiel umso emotionaler aus. „Wir hatte so viele tolle und schreckliche Momente in dem Club erlebt“, sagte Thomas Kessler nach dem Spiel. „Du warst immer einer der Verantwortung übernommen hat. Vielen Dank für alles. Wann immer du in Köln bist, komm uns besuchen.“

Die Zeit beim FC dürfte insgesamt unvergessen für Kainz sein. Der Mittelfeldspieler hatte zumindest zahlreiche emotionale Erlebnisse. Kainz stieg mit den Kölner auf und ab, spielte europäisch, erlebte mit dem FC das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte, erzielte noch in dieser Saison seinen ersten direkten verwandelten Freistoß gegen den HSV – und auch zum Derbyhelden wurde der Mittelfeldspieler vor zwei Spielzeiten. „Ich muss mich bei vielen Leuten bedanken. Für die Organisation, dass wir so einen schönen Abschied bekommen“, sagte Kainz. „Ich möchte mich bei euch Fans bedanken. Es waren nicht immer gute Zeiten, wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen.“

„Der Aufstieg wurde dir genommen“

Kainz war im Januar 2019 vom SV Werder Bremen zu den Geißböcken gewechselt. Am Samstag absolvierte der Österreicher sein 205. Spiel für den FC. Der Mittelfeldspieler kam auf 28 Tore, bereitete 42 weitere vor. In dieser Spielzeit gab es allerdings nur noch wenige Einsatzminuten für Kainz. Zwar betonte der Routinier, dass das nicht der ausschlaggebende Grund für sein Karriere-Ende gewesen sei, dazu beigetragen dürfte es aber haben.

Auch Dominique Heintz bekam noch seine letzten Minuten, wurde in der 89. Minuten eingewechselt. Während Kainz seine Karriere beendet, wird der Innenverteidiger noch einmal woanders sein Glück suchen. Heintz kehrte im Sommer 2023 von Union Berlin zum FC zurück. Der Innenverteidiger übernahm sofort die Rolle des Ergänzungsspieler und identifizierte sich mit dieser auch. Auf den 32-Jährigen war aber immer Verlass. Wenn er spielte, meistens gut. Von 2015 bis 2018 hatte der Pfälzer bereits seine ersten drei Jahre beim FC, bevor der Abwehrspieler für drei Millionen Euro nach Freiburg wechselte. „Heintzi, bei dir fällt es mir besonders schwer, wir haben die Kabine geteilt“, sagte Kessler. „Der Aufstieg wurde dir genommen, weil der FC gerade Geld brauchte. Den haben wir uns letztes Jahr wieder geholt. Ihr seid immer hier zu Hause und alles alles Gute.“

„Ich möchte mich bei euch im Stadion und bei den Fans bedanken“, sagte Heintz mit den Tränen kämpfend. „Es war mir eine Ehre. Der FC wird immer einen teifen Platz in meinem Herzen haben. Das ist kein ‚Tschüss‘, es ist ein ‚bis bald‘.“

„Wir sehen uns bestimmt wieder“

Das sagte auch Luca Kilian. Der Abwehrspierl erlitt im vergangenen Sommer eine Kreuzband-Reruptur. Bereits der dritte Kreuzbandriss des Spielers. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft aus. „Leider hattest du einige Verletzungen, die auch dazu geführt haben, dass die Zeit beim FC nun endet“, sagte Kessler. Er hoffe, er werde bald wieder zurück sein und vielleicht noch einmal mit einer anderen Mannschaft im Kölner Stadion wiederkommen. „Wir sehen uns ganz bestimmt wieder“, sagte Kilian, der sich vor allem bei der aktiven Fanszene bedankte. Kilian lief 67 Mal für den FC auf, erzielte zwei Tore – vor allem das gegen Mainz ist unvergessen.

Alle drei gingen gemeinsam auf die Ehrenrunde – ein letztes Mal im Kölner Stadion, zumindest in dieser Konstellation. Und erhielten von den Fans ein „En unserem Veedel“.

Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Tolle Geste: Dominique Heintz lädt Mitarbeiter des 1. FC Köln zu Silvester ins eigene Ferienhaus ein

Dominique Heintz beim Training des 1. FC Köln
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Tolle Geste: Dominique Heintz lädt Mitarbeiter des 1. FC Köln zu Silvester ins eigene Ferienhaus ein

Mit einer tollen Geste sorgte der Innenverteidiger für gute Stimmung bei Teilen des Staffs des 1. FC Köln: Dominique Heintz lädt FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus an der Costa Blanca ein.

1850 Kilometer mussten Busfahrer und Zeugwart „runterschrubben“, um für optimale Voraussetzungen im Trainingslager in La Nucai zu sorgen. Das würdigte ein Spieler des 1. FC Köln auf besondere Art und Weise: Dominique Heintz lädt gleich mehrere FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus in Spanien ein.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien

Noch Anfang des Jahres postete Dominique Heintz bei Instagram ein Bild vom Strand in Calpe. Dort besitzt der Innenverteidiger der Geißböcke ein Ferienhaus, in dem er mit seiner Familie Silvester feierte – und das nicht alleine. Heintz hatte die Kölner Busfahrer und Zeugwarte in sein Domizil eingeladen. „Für mich war das eine Selbstverständlichkeit, dass sie nicht zu viert alleine im Hotel sitzen müssen“, sagte Heintz am Samstag nach dem Training. „Da habe ich gesagt, kommt vorbei und wir haben einen schönen Abend erlebt.“ Die Staff-Mitglieder waren schon am 30. Dezember Richtung Spanien aufgebrochen, um den Bus und Trainingsmaterial nach Spanien zu bringen. „Was die eine Last auf sich nehmen, extra vor Silvester losfahren, 1800 Kilometer durchschrubben, nur damit wir alle Klamotten hier haben“, so Heintz weiter.

Der Bus des 1. FC Köln bei der Anfahrt in La Nucia
Der FC-Bus fährt in La Nucia vor (Foto: come-on-fc.com)

„Ich bin froh, dass sie bei uns sind“

Und dem Kölner Innenverteidiger merkt man die ehrlich gemeinte Dankbarkeit durchaus an. „Man kann gar nicht genug beschreiben, wie wertvoll solche Personen für den Verein sind. Ich bin froh, dass sie bei uns sind, weil es einfach gute Männer sind“, so Heintz weiter. Heintz betonte, man habe sich „bis ein Uhr“ über alles mögliche unterhalten. Für den Kölner Innenverteidiger eine Ehrensache, sich erkenntlich zu zeigen. Schon am Mittwoch tritt der Bus die Reise nach Deutschland an. Allerdings erst einmal nach Memmingen. Dort landen die Kölner mit ihrem Charterflug am Freitag, um sich auf das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim vorzubereiten.

Unterdessen bat Lukas Kwasniok sein Team am Samstag bei frühlingshaften 17 Grad zur zweiten Einheit im Trainingslager in La Nucia. Nach ersten kleineren Spielformen absolvierte die Mannschaft ein ausführliches Spiel. Dabei übernahmen Luca Waldschmidt und Marius Bülter die Rolle als freie Spieler, sollten jeweils die Offensivbemühungen der Mannschaften einleiten, das Spiel bei Ballbesitz steuern. Der FC hatte gerade in den vergangenen Begegnungen seine Probleme beim Spiel mit dem Ball.

Gute Nachrichten zum Trainingsstart beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Gute Nachrichten zum Trainingsstart beim 1. FC Köln

Am Dienstagnachmittag ist der FC nach dem Remis gegen St. Pauli in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen Leverkusen gestartet. Vor dem Duell gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz im Lauftraining.

Nach dem Remis am vergangenen Wochenende beginnt am Dienstag die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel der Geißböcke gegen Leverkusen. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz befindet sich wieder im Lauftraining. Youssoupha Niang trainiert in Teilen mit dem Team.

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Am kommenden Wochenende geht es für die Geißböcke zum Nachbarn nach Leverkusen. Im vorletzten Duell vor der Winterpause wollen die Kölner nochmal Punkte einfahren. Ein einfaches Unterfangen wird dies gegen den Vize-Meister der vergangenen Saison sicherlich nicht. Nach vier sieglosen Spielen wächst der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok allerdings in Köln. So bemängeln die Fans in den Sozialen Medien die Rotation in den Startaufstellungen des Coaches. In den bisher gespielten 15 Partien war Kwasniok immer mit einer neuen Kombination seiner Spieler gestartet. Ob der Trainer dann auch am kommenden Wochenende eine neue Anfangsformation wählt, ist stand jetzt offen. Viele weitere Optionen werden sich aber wohl nicht auftun.

Dominique Heintz dreht erste Runden

Immerhin befindet sich Dominique Heintz wieder im Lauftraining. Der Innenverteidiger drehte seine ersten Runden nach der Muskelverletzung, die sich der Abwehrspieler gegen Werder Bremen zugezogen hatte. Eine gute Nachricht gibt es auch bei einem Talent: Youssoupha Niang hat wieder teilintegriert mit der Mannschaft trainiert. Beide Spieler werden aber bis Samstag wohl keine Option für die Mannschaft. Weiterhin befinden sich Joel Schmied nach seiner Muskelverletzung sowie Timo Hübers mit seiner schweren Knieverletzung und Luca Kilian (Kreuzbandriss) im Reha-Training.

Am Dienstag und Mittwoch trainieren die Geißböcke öffentlich, bevor Lukas Kwasniok der Mannschaft am Donnerstag und Freitag den letzten Schliff unter Ausschluss der Öffentlichkeit verpassen will. Am Samstag steht dann das Duell in der BayArena auf dem Plan. Um 18:30 geht es für den FC darum, das Punktekonto vor der Winterpause noch ein wenig nach oben zu schrauben, um dann nach dem letzten Duell vor Weihnachten gegen Union Berlin mit einem Polster ins neue Jahr zu starten. Einfach wird die Aufgabe gegen den aktuell Tabellenvierten sicherlich nicht.