Kommentar zum 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen? Nicht ganz!

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kommentar zum 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen? Nicht ganz!

Die schwere Verletzung von Timo Hübers, der bittere Lastminute-Gegentreffer. Wenn es nach Lukas Kwasniok geht, müsste der Samstagabend aus dem Kalender gestrichen werden. Sportlich gesehen wäre das schade, denn der FC legte genau die Eigenschaften an den Tag, die es im Pokal braucht. Ein Kommentar zur BVB-Niederlage des 1. FC Köln.

Die Enttäuschung nach dem 0:1 in Dortmund war bei den Kölnern verständlicherweise groß: Die Verletzung von Timo Hübers, der späte Gegentreffer, die Großchance von Said El Mala. Dabei zeigte der FC auch einige Ansätze, die am Mittwoch wichtig sein könnten. Ein Kommentar zur BVB-Niederlage des 1. FC Köln.

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Lukas Kwasniok wurde am Samstagabend ziemlich unsanft auf den Boden der Realität zurückgeholt. Der Kölner Trainer neigt bekanntlich nicht gerade dazu, zu übertreiben oder in eine Was-wäre-wenn-Welt abzudriften. Doch die Vorfreude auf das Flutlichtspiel gegen die Borussia war bei dem 44-Jährigen groß. Nur wenige Minuten nach dem Spiel hätte der Kölner Coach die Begegnung gerne aus dem Kalender gestrichen, sagte Kwasniok zumindest auf der Pressekonferenz. Und das ist angesichts der letzten dann tatsächlich auch dramatischen Minuten im Signal Iduna Park mehr als nur verständlich. Die Verletzung von Timo Hübers schockte nicht nur die Spieler und das Trainerteam. Auch die Fans werden angesichts der Bilder und hastigen Reaktionen auf dem Feld mitgelitten haben.

Ein Abend zum Vergessen

Mit Hübers fällt beim FC sicherlich kein unumstrittener Abwehrspieler, aber mindestens ein absolut vorbildlicher Leader – sowohl sportlich als auch menschlich – aus. Hübers wird dem FC monatelang fehlen und Lukas Kwasniok steht vor der schweren, aber nicht unlösbaren Aufgabe, die Innenverteidigung nun umzukrempeln. Nur wenige Minuten später folgte dann auch noch das entscheidende Gegentor, zu einem Zeitpunkt, bei dem sich wohl die Zuschauer schon längst mit einem torlosen Remis angefreundet hatten – zumindest die Kölner Fans. Ein Gegentor, das angesichts der vorherigen glasklaren Großchancen der Borussen eher wie eine Anreihung von unglücklichen Umständen und somit als besonders bitter wahrgenommen werden konnte.

Gefühlt hatte sich der FC durch seinen aufopferungsvollen Kampf einen Zähler verdient – auch, wenn so ziemlich jede Statistik von Samstagabend den Gegenbeweis liefert. Dass Kwasniok diesen Samstagabend möglichst schnell vergessen wollte, ist also durchaus verständlich, wird aber wohl aus rein sportlichen Gründen nicht den Tatsachen entsprechen. Zumindest nicht mehr. Denn der Coach sagte auf derselben Pressekonferenz auch, dass es nach solchen Niederlagen auch darum gehe, wieder aufzustehen. Und spätestens dann wird der Blick auf das Dortmund-Spiel auch seine guten Aspekte haben. Denn der FC war gerade in der ersten halben Stunde deutlich gefährlicher als die Borussia, besser im Spiel. Der Plan des Kölner Coachs ging in diesen 30 Minuten im Duell gegen den BVB fantastisch auf.

Der FC muss den gleichen Tugenden vertrauen

Said El Mala hätte mit seinen starken Tempoläufen die Geißböcke in Führung bringen können, vermutlich sogar müssen. Zu diesem Zeitpunkt war der BVB noch nicht einmal annähernd gefährlich vor das Kölner Gehäuse gekommen. Doch im Laufe des Spiels zeigte sich immer mehr, dass der FC spielerisch mit der Borussia nicht mithalten konnte. Die Dominanz des BVB war eindeutig. In Sachen Leidenschaft, Kampfgeist und Willen machte dem FC an diesem Abend aber dann keiner etwas vor. Die Kölner Profis gewannen 56 Prozent ihrer Zweikämpfe. Ein beeindruckender Wert für eine Mannschaft, die im Ligavergleich bis zum Dortmund-Spiel zu den schlechtesten der Liga gezählt hat. Die Erkenntnis, dass der FC also die Zweikämpfe sucht und auch gewinnen kann, ist eine besonders wichtige.

Eine wichtige für die Aufgabe am kommenden Mittwoch. Denn auf den BVB folgen die Bayern. Kwasniok betont bewusst, dass die Begegnung für ihn kein Highlight-Spiel sei. Das seien die Begegnungen gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. Gegner, mit denen sich der FC auf Augenhöhe befindet. Die Spiele gegen die Bayern und Dortmund scheinen also eher Richtung Kür zu tendieren. Kwasniok will diese Gegner überraschen. So, wie er es eine halbe Stunde gegen den BVB getan hat. Die Grundtugenden für den Pokal haben die Kölner zum richtigen Zeitpunkt ausgepackt. Und dass sich damit die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs verschieben können, ist hinlänglich bekannt.

Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

In der zweiten Halbzeit stand die Kölner Mannschaft gegen den BVB dann doch ordentlich unter Druck. Den Punkt zu bewahren war zu diesem Zeitpunkt oberstes Ziel für Trainer Lukas Kwasniok. Somit wechselte der Coach und brachte noch einmal drei frische Akteure des 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

Bevor sich Timo Hübers in der 82. Minute verletzte, hatte Trainer Lukas Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Somit mussten der FC die Begegnung zu zehnt beenden. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es den Treffer gegen den 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

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Die Gesichter waren leer, als sich die Spieler des 1. FC Köln am Samstagabend vor den rund 10.000 Fans im Dortmunder Signal Iduna Park aufbauten. Das 0:1 beim BVB fühlte sich aufgrund des späten Gegentreffers, vor allem aber auch aufgrund der Verletzung von Timo Hübers, besonders schmerzhaft an. Zumal der FC die letzten Minuten in Unterzahl agierte. Die Enttäuschung war auch bei den Anhängern groß und der Frust entlud sich in den Sozialen Medien zum Teil auch am Trainer oder seinen Wechseln. Als Hübers auf der Trage vom Platz gebracht wurde, hatte Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Der FC spielte folgerichtig nur noch zu zehnt, der Druck des BVB steigerte sich noch einmal, das Gegentor lag in der Dortmunder Luft. Einzig Marvin Schwäbe schien unüberwindbar.

„Insofern ist es müßig“

Schien, denn das Gegentor fiel in der Nachspielzeit dann doch. Und das ausgeschöpfte Wechselkontingent wird nun in einigen Kommentaren auf Instagram und Co. moniert, die Frage, warum der Kölner Trainer alle fünf Wechsel-Möglichkeiten recht früh gezogen habe, gestellt. „Im Nachhinein kann man sich diese Frage stellen. Es war sicherlich riskant. Wir waren so unter Druck, dass ich lieber sechs als nur vier frische Beine auf dem Platz haben wollte“, sagte der Kölner Trainer und betonte, dass er auch ohne den Dreifach-Wechsel in dieser Situation vor der Verletzung noch einmal final nachgelegt hätte. „Insofern ist es müßig.“ Tatsächlich waren bereits mehr als 80 Minuten gespielt, als sich der Kölner Abwehrchef verletzte. Dass eine Coach eine Wechsel-Option für etwaige Verletzungen bis zum Spielende offen hält, erscheint nicht wirklich den Sinn von Auswechselspielern zu treffen.

Die Diskussion erscheint unter einem anderen Gesichtspunkt schwierig. Denn noch in der vergangenen Spielzeit wurde Gerhard Struber für sein eher zurückhaltendes Wechsel-Verhalten kritisiert. Der Österreicher veränderte die Elf auf dem Platz eher punktuell und dann auch noch spät. Sein Nachfolger bewies dagegen mit seinen Wechseln in dieser Spielzeit schon mehrfach ein goldenes Händchen. Nicht umsonst kommen die Kölner auf sieben Scorerpunkte durch Joker. Einzig Bayern München ist mit drei Toren und fünf Vorlagen durch Einwechselspieler besser. Kwasnioks Plan am Samstagabend war es sicherlich auch, mit Linton Maina und Ragnar Ache wieder für mehr Entlastung in der Vorwärtsbewegung zu sorgen. Das gelang den Kölnern aber nicht mehr. Der Druck des BVB war zu groß. Die Diskussion, ob andere Einwechselspieler die Spieldynamik noch einmal verändert hätten, ist aber mindestens genauso müßig. Das kann nur der Blick in die Kristallkugel beantworten.

Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Said El Mala im Zweikampf mit Waldemar Anton
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Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Im Duell gegen Borussia Dortmund stand Said El Mala wieder in der Startelf der Geißböcke. Und mit einer starken Leistung rechtfertigte der Spieler auch die Maßnahme beim 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

Trotz der Niederlage und vergebener Großchance war er einer der absoluten Aktivposten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

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Hätte sich der bis dahin stark aufspielende Timo Hübers nicht schwerer verletzt und Marvin Schwäbe wäre nicht in letzter Sekunde doch noch überwunden worden, die Rolle des tragischen Helden wäre in der Begegnung der Geißböcke in Dortmund wohl an Said El Mala gegangen. Der Kölner Shootingstar stand zum zweiten Mal in dieser Spielzeit für den FC von Beginn an auf dem Feld. Und alle die erwartet hatten, der Angreifer würde von der erfahrenen BVB-Defensive in die Schranken gewiesen, sahen sich schnell einen Besseren belehrt. El Mala avancierte in der ersten Halbzeit im Grunde zum Kölner Alleinunterhalter. Zumindest war der 19-Jährige nahezu an jeder gefährlichen Aktion der Geißböcke beteiligt. Tragisch wurde die Rolle, weil El Mala dabei auch eine ganz dicke Chancen liegenließ, die vielleicht sogar in die Kategorie „muss“ fiel.

„Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt“

Mit mehr als 34 km/h rannte der Stürmer nach einem Steckpass von Marius Bülter auf Gregor Kobel zu, doch im entscheidenden Moment dachte der Angreifer vielleicht einen Tick zu lange nach. Nur wenige Minuten später verpasste der Stürmer ebenfalls den richtigen Zeitpunkt für einen Abschluss. Bereits in der Anfangsphase war El Mala aus spitzem Winkel und kurzer Distanz am Dortmunder Keeper gescheitert. Über die linke Seite stellte der 19-Jährige Routinier Waldemar Anton vor eine ganz schwere Aufgabe, hielt die Hintermannschaft auf Trab und schraubte seine persönliche Dribbling-Statistik auf 28 in die Höhe. El Mala führt die Statistik auch nach dem achten Spieltag vor Spielern wie Yan Diomande oder Antonio Nusa von RB Leipzig an. Dabei erreichte der Angreifer auch seinen persönlichen Tempo-Rekord von 35 km/h.

Wer gedacht hat, El Mala würde Lehrgeld gegen die Routiniers der Dortmunder Defensive bezahlen, der sah sich wohl getäuscht. Zumindest eine Halbzeit lang war der Kölner der absolute Aktivposten. „Er ärgert sich, dass er das Tor nicht gemacht hat und wir uns natürlich auch“, sagte Lukas Kwasniok. „In Sachen Bereitschaft, Hingabe und Einstellung in der Arbeit gegen den Ball hat er einen großen Step gemacht gegen einen Topgegner. Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt.“ Tatsächlich arbeitete der Außenbahnspieler viel mit zurück, gewann auch Zweikämpfe in der eigenen Hälfte. Allerdings gab es gerade im ersten Abschnitt auch wieder zwei, drei Aktionen, in denen vielleicht ein Abspiel durchaus Sinn gemacht hätte. Auch, wenn das vierte Saisontor fehlte, El Mala dem Spiel eine andere Wende hätte geben können, der Youngster lieferte wieder ein starkes Spiel ab.

BVB war an El Mala interessiert

Und das ausgerechnet gegen den Gegner, der im Sommer 2024 ebenfalls an die Tür der El Malas angeklopft hat. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken gab im Vorfeld der Begegnung zu, dass man sich intensiv mit El Mala beschäftigt habe. Dem Vernehmen nach soll sich der Offensivspieler mit seiner Familie aber für einen Wechsel nach Köln entschieden haben, weil die sportliche Perspektive eine bessere gewesen sei. So hätte El Mala in Dortmund wohl „nur“ im Nachwuchs Spielpraxis sammeln sollen, beim FC spielt er nun Bundesliga. Zudem war wohl ein gemeinsamer Wechsel mit Bruder Malek beim BVB kein Thema. Beim FC freut man sich über die Entscheidung. Auch, wenn am Samstag die ein oder andere Großchance nicht genutzt wurde.

Bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen – „…trifft uns alle hart“

Timo Hübers wird im Duell gegen den BVB behandelt
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Bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen – „…trifft uns alle hart“

Die Bilder auf dem Spielfeld ließen schon nichts gutes erahnen. Am Mittag bestätigte der Verein dann die bittere Befürchtung. Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen. Bereits am Montag wird der Kölner Abwehrchef operiert.

Die Bilder ließen eigentlich schon wenig Zweifel zu, nun herrscht auch die bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen. Das gab der Verein am Sonntag bekannt. Der Abwehrspieler soll am Montag operiert werden.

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Die Reaktionen von Tom Krauß, Eric Martel und Marvin Schwäbe zeigten schon Sekunden nach dem Zweikampf, dass es Timo Hübers wohl schwerer getroffen hat. Der Kölner Abwehrchef war nach einem Duell mit Serhou Guirassy zu Boden gegangen, hatte sich offenbar am Knie verletzt. „Er hat geweint, er hat Schmerzen – es geht ihm einfach miserabel“, erklärte Lukas Kwasniok später auf der Pressekonferenz. Nur wenige Minuten später wurde der Innenverteidiger mit einem Krankentransport nach Köln in die MediaKlinik gebracht. Die MRT-Untersuchung ergab tatsächlich eine schwere Knieverletzung. Timo Hübers wird am Montag in Köln operiert. Das teilte der Verein am Sonntagmittag mit.

„Die Diagnose trifft uns alle hart“

Hübers hatte sich bereits zwei Mal das Kreuzband gerissen. 2016 am rechten Knie, 2018 am linken. Der Abwehrspieler war stark zurückgekommen. Sein Wechsel nach Köln war von einigen Sorgen des ein oder anderen Fans begleitet, Hübers könne anfällig für Knieverletzungen sein. Das erwies sich aber als Trugschluss. Strukturelle Probleme hatte der Abwehrspieler am Knie nicht. Bis zum unglücklichen Zweikampf mit Guirassy. Nun wird Hübers lange ausfallen. Die genaue Diagnose gab der Verein nicht bekannt. Mit einer Rückkehr ist aber wohl erst im kommenden Jahr zu rechnen.

„Schon in der Situation selbst war zu sehen, dass es für Timo nichts Gutes bedeutet. Die Diagnose trifft uns alle hart, vor allem ihn selbst. Er hat sich in jungen Jahren schon zweimal nach schweren Verletzungen zurück auf den Platz gekämpft – und wir sind sicher, dass er auch dieses Mal seinen Weg gehen wird“, sagte Thomas Kessler. „Timo verfügt über eine große innere Stärke und eine bemerkenswerte Mentalität, die ihn durch diese Phasen bringen wird. Wir als FC-Familie stehen eng an seiner Seite, unterstützen ihn auf jedem Schritt und wünschen ihm viel Kraft sowie eine schnellstmögliche Genesung.“ Der Vertrag des 29-Jährigen läuft bereits im kommenden Sommer aus. Gut möglich, dass die Kölner wie im vergangenen Jahr bei Luca Kilian nun auch eine schnelle Vertragsverlängerung mit dem Abwehrchef anstreben.


Marvin Schwäbe – der überragende Profi des 1. FC Köln an einem bescheidenen Abend

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Marvin Schwäbe – der überragende Profi des 1. FC Köln an einem bescheidenen Abend

Die Enttäuschung war schon extrem groß nach der 0:1-Pleite gegen den BVB. Lange sah es so aus, als könnten die Kölner einen Punkt entführen. Dass das möglich war, lag vor allem an einem Akteur des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe überragt und wird nicht belohnt.

Mit einem glücklichen abgefälschten Schuss avancierte Maximilian Beier zum großen Gewinner des Abends. Doch der beste Mann des Spiels befand sich in den Reihen des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe überragt gegen Borussia Dortmund und wird nicht belohnt.

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Möglicherweise wäre der Grad der Enttäuschung nach der 0:1-Pleite gegen den BVB ein anderer gewesen, wenn Marvin Schwäbe nicht einen so beeindruckenden Abend erwischt hätte. Starke 30 Torschüsse feuerte die Offensive der Borussia ab, der xGoals-Wert stand am Ende des Abends bei 2,2. Doch Schwäbe hatte den FC lange im Spiel gehalten. Schon im ersten Abschnitt parierte der Kölner Keeper einen Versuch von Karim Adeyemi aus kurzer Distanz. Schwäbe blieb lange stehen, machte die kurze Ecke zu. Nach dem Wechsel wuchs der Kölner Keeper geradezu über sich hinaus. Serhou Guirassy scheiterte aus kürzester Distanz mit einem Drehschuss (den der Stürmer aber auch sehr unplatziert Richtung Tor und Schwäbe drosch). Anschließend rettete der Kölner Keeper ganz stark bei einem Schuss von Felix Nmecha.

Schwäbe mit überragenden Werten

Auch gegen Julian Brandt und Maximilian Beier war der Keeper bei Distanzschüssen der Sieger. Insgesamt kam Schwäbe auf mehr als 90 Prozent abgewehrter Versuche. Ein überragender Wert. Zehn Paraden standen auf der Liste des Keepers. Schwäbe war der Mann des Abends, hielt den FC lange im Spiel, denn die Dominanz der Dortmunder war vor allem im zweiten Abschnitt brutal. Die Kölner fanden gar kein Mittel mehr, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, bekamen nicht einen Abschluss auf die Haben-Seite. Doch der Kölner Keeper war trotz seiner herausragenden Leistung alles andere als zufrieden mit dem „beschissenen“ Abend. Denn neben der schweren Verletzung von Timo Hübers kassierten die Kölner dann auch noch das späte Gegentor.

„Sicht versperrt, vorher noch abgefälscht, hinten dran stehen noch Martel und Schmied irgendwie. Der eine bekommt ihn noch durch die Beine. Extrem bitter und schwierig zu sehen“, erklärte der Kölner Torhüter nach dem Spiel. Denn so stand am Ende eine besonders schmerzhafte Niederlage. Am Mittwoch wird Schwäbe die nächsten Chancen bekommen, sich auszuzeichnen. Dann ist der Gegner Bayern München. Und der Rekordmeister ist mit großem Abstand die Mannschaft mit den meisten Abschlüssen der Liga (152).


Nach 0:1 des 1. FC Köln: Ein Kracher-Spiel, das Lukas Kwasniok gerne streichen würde

Bittere Pleite für den 1. FC Köln in Dortmund
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Nach 0:1 des 1. FC Köln: Ein Kracher-Spiel, das Lukas Kwasniok gerne streichen würde

Die Dominanz der Borussia war gegen den FC beachtlich groß. Der Spielverlauf spiegelte das aber so nur in Teilen wieder und ein Punkt wäre für die Kölner wohl drin gewesen. Deswegen ist die Niederlage des 1. FC Köln beim BVB so bitter.

Die Vorfreude auf das Duell im Signal Iduna Park war groß. Im Nachhinein ist es nun eher ein Abend zum Vergessen. Deswegen ist die Niederlage des 1. FC Köln beim BVB so bitter.

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Die Vorfreude war bei Lukas Kwasniok vor dem BVB-Duell groß. Der Kölner Coach hatte von dem „Kracher-Spiel“ gesprochen, das bevorstand. Kein Wunder: 80.000 Zuschauer, Flutlicht, Champions-League-Teilnehmer als Gegner – was will man mehr. Doch die Meinung kann sich bekanntlich dann doch auch bei einem Bundesliga-Trainer schnell ändern. „Es gibt Tage im Leben, die würde man im Nachhinein gerne streichen. Und natürlich gehört dieser bei mir dazu“, sagte der 44-Jährige am späten Samstagabend, nachdem die Kölner die Partie in Dortmund abgegeben hatten. „Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns für einen leidenschaftlichen Kampf nicht belohnt haben. Nicht mit dem Punktgewinn und dann auch noch, was fataler ist, die schwere Verletzung von Timo Hübers.“

Dortmund überlegen, der FC mit Möglichkeiten

Tatsächlich fühlte sich der Abend besonders bitter an. Und das, obwohl die Statistik schon ziemlich eindeutig ausfiel. 65:35 Prozent Ballbesitz, 30:5 Torschüsse, 17:2 Ecken für die Borussia, alleine Abwehrspieler Nico Schlotterbeck kam auf genauso viele Torschüsse wie der gesamte FC. Die Dominanz der Borussen war schon groß, und doch schnupperten die Geißböcke an einer Überraschung. Alleine Said El Mala, der von Beginn an auflief, hätte in der ersten Halbzeit wohl ein Tor erzielen müssen und zwei Treffer erzielen können. Doch der Youngster der Geißböcke scheiterte an Gregor Kobel, wohl auch an den eigenen Nerven. Bei aller Dortmunder Überlegenheit wäre die Kölner Führung aber alles andere als unverdient gewesen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit viel mehr Entlastung gehabt, hatten auch die besseren Chancen, haben sie leider nicht gemacht“, sagte Thomas Kessler. Tatsächlich kam Karim Adeyemi ebenfalls zu einer guten Möglichkeit, aber Marvin Schwäbe war im Eins-gegen-Eins aus kurzer Distanz zur Stelle. „Man muss schon sagen, dass Dortmund die größeren Spielanteile hatte, aber wir hatten in der ersten Hälfte zwei Dinger – wenn wir die gemacht hätten, wer weiß schon, wie es ausgegangen wäre“, sagte Eric Martel. Nach dem Wechsel nahm der Druck des BVB noch einmal zu, der FC fand kaum noch Entlastung im gegnerischen Schlussdrittel. Die Borussia erspielte sich zunehmend ihre Möglichkeiten. „Wir hatten in der zweiten Hälfte dann keinen Durchbruch mehr, konnten nur noch wenige Stiche setzen“, so der Sechser weiter.

„Das gehört zu unserem Job“

Und spätestens dann entwickelte sich die Begegnung auch ein wenig zu einem Duell Schwäbe gegen den BVB. Serhou Guirassy, Felix Nmecha und Julian Brandt probierten es und der Kölner Keeper parierte stark bis weltklasse. Es deutete bereits viel auf ein Remis hin. Doch dann nahmen die Geißböcke mit der Verletzung von Timo Hübers den ersten bitteren Nackenschlag kurz vor Spielende hin. „Es hat bei Hübi ziemlich übel ausgeschaut. Man hat etwas gesehen, deswegen habe ich mich umgedreht und nicht mehr hingeschaut. Da scheint mehr kaputt gegangen zu sein“, sagte Martel. „Das ist extrem bitter. In erster Linie, einen Mitspieler so zu sehen. Da fehlen mir die Worte. Das sind Szenen, die keiner sehen will“, erklärte Marvin Schwäbe. Für den FC bedeutete die Verletzung dann auch, die letzten Minuten in Unterzahl zu spielen.

Der Druck der Westfalen nahm weiterhin zu und Schwäbe schien weiterhin unbezwingbar. „Bei dem Spielverlauf – wir haben ein so geiles Spiel gezeigt, da wäre ein Punkt schön gewesen“, sagte Schwäbe. Doch mit dem letzten Abschluss machte es Maximilian Beier dann doch noch. „Das war ein absolutes Scheißtor. Der trifft den Ball nicht richtig, drei Mann stehen vor mir, Sebulonsen fälscht ihn ab, Schmied trifft ihn nicht und Eric kriegt ihn durch die Beine. Das ist extrem bitter“, so der Keeper weiter. Am Ende kehrt der FC mit einer Niederlage und einer schweren Verletzung nach Köln zurück. Ein Abend, der emotional und gut begonnen hatte, den Kwasniok aber gerne aus dem Kalender streichen würde. „Es gehört zu unserem Job, Niederlagen einzustecken, auch harte Niederlagen. Ab morgen stehen wir wieder auf und gucken, dass wir im Pokal irgendwie gegen die Bayern bestehen können“, sagte der Trainer.


Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: BVB trifft in der letzten Minute der Nachspielzeit zum 1:0

Lukas Kwasniok beim FC-Training
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Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: BVB trifft in der letzten Minute der Nachspielzeit zum 1:0

Am Samstagabend steht für den FC der 8. Spieltag auf dem Programm. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenvierten. Leicht wird es für den FC nicht gegen den BVB: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

Die Mannschaft von BVB-Trainer Niko Kovac ist stark in die Saison gestartet. Nur im Duell gegen den FC Bayern München konnten die Westfalen keine Punkte einfahren. Gegen den BVB starten die Kölner selbstbewusst, wissen aber um die bevorstehende Aufgabe. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Der FC ist am Samstagabend zu Gast bei der Mannschaft von Niko Kovac. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Die Mannschaft ist extrem fleißig, investiert von vorne bis hinten viel“, so der 44-Jährige. „Sie haben ganz klare Abläufe mit und gegen den Ball und sie lassen halt einfach nicht nach. Sie werden am Samstagabend auch die Zuschauer unterhalten wollen und uns attackieren, uns stressen“, so Kwasniok weiter. „Es ist ja jetzt nicht so, dass wir völlig chancenlos dort hinfahren, auch wenn wir jetzt nicht gerade als haushoher Favorit aufdribbeln werden.“



Nicht die beste Erinnerung: Ein schnelles Wiedersehen des 1. FC Köln mit Benjamin Brand

Schiedsrichter Benjamin Brand beim Spiel des 1. FC Köln
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Nicht die beste Erinnerung: Ein schnelles Wiedersehen des 1. FC Köln mit Benjamin Brand

Am Samstag ist der 1. FC Köln zu Gast bei Borussia Dortmund. Mit dem Schiedsrichter gab es zuletzt nicht gerade die besten Erfahrungen für den 1. FC Köln: Benjamin Brand pfeift den FC in Dortmund.

Es ist ein schnelles Wiedersehen: Erst vor einem Monat leitete der Unparteiische Benjamin Brandt die Partie des FC gegen RB Leipzig. Auch am Samstag ist der 36-Jährige der Schiedsrichter der Begegnung des 1. FC Köln: Benjamin Brand pfeift den FC in Dortmund.

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Benjamin Brand leitet die Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln. Der 36-Jährige gehört seit 2015 zum Kreis der Bundesliga-Schiedsrichter und kann auf reichlich Erfahrung zurückblicken: Bislang hat er 86 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse sowie 63 Partien in der 2. Bundesliga geleitet. In der vergangenen Saison gehörte Brand zu den aktivsten Referees, wenn es um den Griff zur Gelben Karte ging. Mit 64 Verwarnungen in 16 Spielen lag er in dieser Statistik hinter Daniel Siebert (75) und Felix Zwayer (69) auf dem dritten Platz. Die Brusttasche hatte er also stets griffbereit. Seinen letzten Auftritt mit FC-Beteiligung hatte Brand beim 3:1-Sieg von RB Leipzig gegen den 1. FC Köln. Dabei blieb der Unparteiische weitgehend unauffällig. Auf Kölner Seite kassierte lediglich Eric Martel nach einem Foul an dem schnellen Johan Bakayoko die einzige Gelbe Karte der Partie.

Insgesamt negative Bilanz

Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Florian Kainz getroffen, Luca Waldschmidt verschossen – lautete die Elfmeterbilanz des Spiels, eines besonderen Spiels. Die Geißböcke steckten im Abstiegskampf, in der Krise. Und das gemeinsam mit dem FSV Mainz. Am 31. Spieltag stand für den FC eins der zahlreichen so kolportierten Endspiele auf dem Plan – eben gegen den direkten Konkurrenten, der Rückstand betrug bereits fünf Punkte, ein Sieg wurde als Pflicht vorausgesetzt. So war der Frust nach dem Remis verständlich und groß. Der FC hatte die Chance auf drei Punkte liegen gelassen. Dabei hatte Kainz ohnehin erst in der Nachspielzeit ausgeglichen. Der Frust galt aber nicht nur der eigenen Leistung, auf Schiedsrichter Benjamin Brand waren die Kölner jedenfalls nicht besonders gut zu sprechen.

Dabei hatte der Unparteiische dem FC doch zwei Elfmeter zugesprochen und Philipp Mwene die Rote Karte gezeigt. Der FC wollte aber mehr, forderte mehr und das wohl auch zu recht. Schon nach einer guten Stunde hätte Anthony Caci nach einem taktischen Foul wohl mit Gelb-Rot vom Platz gehört, doch es blieb bei der Verwarnung. Richtig gefrustet waren die Kölner aber, als sie nur wenige Minuten nach dem Ausgleich von Kainz einen weiteren Elfmeter haben wollten, es wäre der dritte gewesen und das in der elften Minute der Nachspielzeit. Kainz brachte einen Freistoß in die Box, Mark Uth verlängerte und die Kugel sprang Leandro Barreiro an den ausgestreckten Arm. Die Rheinhessen hätten sich nicht über einen weiteren Strafstoß beschweren dürfen, doch der dritte Elfmeter-Pfiff blieb aus, stattdessen gab es den Abpfiff. Zur Wahrheit gehört auch, dass Jeff Chabot wohl auch mit der Ampelkarte vom Platz hätte gehen können.

Durchwachsene FC-Erfahrungen mit Schiedsrichter Brand

Vom Platz schickte Benjamin Brand einen ehemaligen FC-Profi in einer anderen Begegnung. Bei der heftigen 0:6-Klatsche gegen Leipzig. Matthias Olesen wurde in der 70. eingewechselt und ging in der 80. schon wieder in die Kabine – das aber berechtigterweise. Insgesamt hat der 36-Jährige den FC bislang elf Mal gepfiffen. Das erste Mal 2014 gegen Energie Cottbus in Liga zwei. Mittlerweile sind es vier Siege und vier Niederlagen.


Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln – das aber anders als im Sommer gedacht

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln – das aber anders als im Sommer gedacht

Im Sommer galt er in der Gerüchteküche noch als potenzieller Neuzugang. Am Samstag gibt es für den ehemaligen Kölner als Spieler von Borussia Dortmund ein Zusammentreffen mit dem 1. FC Köln: Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem FC.

Die Fußball-Romanze blieb dem gebürtigen Kölner im Sommer verwehrt. Der 27-Jährige soll zwischenzeitlich wohl eine Option für Thomas Kessler und seine Transferbemühungen gewesen sein. Doch es kam bekanntlich anders. Nun trifft der BVB-Spieler wieder auf den 1. FC Köln: Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem FC.

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Wie heiß das Gerücht im Sommer wirklich kochte, wissen wohl nur die Beteiligten. Dass Salih Özcan aber zumindest eine Überlegung beim FC wert gewesen ist, steht wohl außer Frage. Bei den Kölnern drohte immerhin wahrgenommen der Abgang von Eric Martel, einem der zentralen Spieler im FC-Gebilde, die Kölner wollten sich im defensiven Mittelfeld noch einmal verstärken. Die Rückkehr des gebürtigen Kölners, immerhin ausgezeichnet mit der Fritz Walter Medaille und U21-Europameister, lag da wohl auf der Hand. Zumal Özcan in Dortmund eine Saison auf der Bank drohte und ehrlich gesagt noch immer droht. Ein Wechsel nach Köln wäre also mehr als nur ein Teil einer Fußball-Romanze gewesen.

Beim BVB nur noch Ergänzungsspieler

Fußball-Romanze, weil Özcan dann doch ein Beispiel der Eigengewächse ist, die durch einen geduldigen Aufbau, inklusive Leihe, den Durchbruch in Köln geschafft haben. Özcan wurde in Köln geboren, wechselte schon im Alter von neun Jahren vom SC West zum FC. Dort durchlief der heute 27-Jährige sämtliche Juniorenteams. Ab 2012 hatten die Geißböcke in ihm dann noch einen weiteren Junioren-Nationalspieler in den eigenen Reihen, der ebenfalls Spiel um Spiel im DFB-Nachwuchs abriss. 2019 folgte dann die Leihe zu Holstein Kiel, wo Özcan zum Stammspieler und Leistungsträger avancierte. Und sich offensichtlich auch das Nötige für den Durchbruch beim FC holte. Nach seiner Rückkehr war der Mittelfeldspieler Stammspieler. Bis eben Borussia Dortmund rief.

Die Chance Champions League wollte sich Özcan verständlicherweise nicht entgehen lassen. Und so folgte 2022 der Wechsel zur Borussia und für den FC eine festgeschriebene Ablöse von fünf Millionen Euro. Gemessen an der Einsatzzeit gibt es sicherlich Beobachter, die Özcans Wechsel als Fehlentscheidung ansehen. Das wird der türkische Nationalspieler möglicherweise anders einschätzen. Denn von Begegnungen gegen Paris Saint-Germain, ManCity, Chelsea oder gegen den FC Barcelona können nicht viele Ex-Kölner berichten. Und dennoch schien ein Wechsel im Sommer wahrscheinlich, denn die Borussia plant mittelfristig nicht mehr mit Özcan. Der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, eine Verlängerung scheint aktuell sehr unwahrscheinlich.

Spielt Özcan gegen den FC?

Und damit war ein Wechsel zurück zum FC alles andere als abwegig. Das Interesse einiger türkischer Clubs war wohl größer. Vor allem Besiktas Istanbul wurde immer wieder als Interessent genannt. Doch Özcan probiert es weiter beim BVB, will sich durchbeißen. Aktuell sieht es da eher düster aus. Spielzeit erhält der gebürtige Kölner kaum. Und so wird ein Wechsel im Winter dann wieder zur Option. Eine Rückkehr nach Köln erscheint nach aktuellem Stand aber eher unwahrscheinlich. Ob Özcan am Samstag Spielzeit gegen den FC erhalten wird, erscheint zumindest möglich. „Ich werde rotieren, das habe ich heute auch getan, weil ich zu dem stehe, was ich sage: Wir haben eine sehr gute Mannschaft, wir haben dort sehr viel Qualität. Und deswegen kann jeder einzelne spielen“, hatte Niko Kovac nach dem Champions-League-Duell gegen Kopenhagen gesagt. Vielleicht also auch Özcan.