Intensität, eine stabile Abwehr und gnadenlose Effektivität: Das erwartet den 1. FC Köln in Dortmund

Timo Hübers verteidigt gegen den BVB
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Intensität, eine stabile Abwehr und gnadenlose Effektivität: Das erwartet den 1. FC Köln in Dortmund

Borussia Dortmund zeigt sich unter Niko Kovač in starker Verfassung: defensiv stabil, offensiv effizient und in der Champions League weiter ungeschlagen. Eine große Herausforderung für den 1. FC Köln: Das erwartet den FC in Dortmund.


Ein „Kracher-Spiel“ steigt am Samstagabend im Signal Iduna Park. Der Tabellenvierte Borussia Dortmund empfängt den Aufsteiger 1. FC Köln: Das erwartet den FC in Dortmund.

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Form: Der BVB kann auf einen positiven Saisonstart zurückblicken. Nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Rot-Weiß Essen und dem Unentschieden zum Start der neuen Bundesligasaison gegen St. Pauli gewannen die Dortmunder in der Liga gegen Union Berlin (3:0), Heidenheim (2:0), Wolfsburg (1:0) und Mainz (2:0). Vor der Länderspielpause holten die Jungs von Niko Kovač gegen Leipzig einen Punkt und gingen somit ungeschlagen ins Topspiel gegen den FC Bayern. Gegen die Münchner gelang aber nur ein 1:2 und damit musste der BVB die erste Saisonniederlage hinnehmen. In der Champions League sind die Dortmunder allerdings weiterhin unbesiegt. Auf ein 4:4 in Turin und ein 4:1 gegen Atlético Bilbao folgte am vergangenen Dienstag ein 4:2-Auswärtssieg in Kopenhagen.

Intensität und Effizienz prägen Dortmunder Spiel

Starke Defensive: Mit nur sechs Gegentoren in den ersten sieben Ligaspielen stellt der BVB gemeinsam mit dem VfB Stuttgart die zweitbeste Defensive der Liga. Nur der FC Bayern musste weniger Gegentreffer hinnehmen als die Schwarz-Gelben. Ein Fokus der Westfalen liegt offenbar auf dem Spiel mit dem Ball. Im Durchschnitt haben die Jungs von Trainer Niko Kovač 54 Prozent Ballbesitz. Zum Vergleich: Der FC kam an den ersten sieben Spieltagen durchschnittlich auf 48 Prozent.

Effizienz: Die Mannschaft von Kovač kann den Ball nicht nur in den eigenen Reihen halten. Sie ist dazu auch noch ziemlich gefährlich vor dem Tor. Bislang gab Borussia Dortmund zwar die wenigsten Torschüsse aller Bundesligisten ab. In sieben Spielen kamen die Schwarz-Gelben lediglich auf 76 Schüsse auf das gegnerische Tor. Allerdings stellt der BVB mit 13 Treffern die viertbeste Offensive hinter Bayern, Frankfurt und Leverkusen. Knapp jeder sechste Versuch führt zu einem Tor – nur Bayern und Frankfurt sind hier besser. Mit 4892 intensiven Läufen (Platz vier in der Liga) sowie 1200 Sprints (Platz fünf in der Liga) gehört Dortmund darüber hinaus zu den Mannschaften, die eine intensive Spielweise verfolgen. Der FC befindet sich in diesen beiden Statistiken eher im unteren Bereich der Liga.

Im Fokus: Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck zählt zu den absoluten Leistungsträgern des BVB. Der Innenverteidiger riss sich zum Ende der vergangenen Saison den Meniskus und fiel daher bis in die neue Saison aus. Am vierten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg feierte der 25-Jährige sein Comeback in der Startelf, spielte über 90 Minuten durch und zeigte eine sehr souveräne Leistung. Seitdem ist Schlotterbeck aus der Mannschaft von Kovač nicht mehr wegzudenken. In den darauffolgenden drei Ligaspielen sowie am vergangenen Mittwoch in Kopenhagen stand der Linksfuß über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Lediglich im Spiel gegen Bilbao gab Kovač ihm eine kleine Pause und brachte Schlotterbeck erst gegen Ende der Partie.

Auch bei der deutschen Nationalmannschaft war Schlotterbeck sofort gefordert. Sowohl gegen Luxemburg als auch gegen Nordirland trug der ehemalige Freiburger dazu bei, dass die Mannschaft von Julian Nagelsmann wichtige Punkte einfahren konnte und somit beste Chancen auf die direkte WM-Qualifikation hat. Am vergangenen Wochenende zeigte Schlotterbeck noch einmal seine ganze Klasse. Gegen den FC Bayern führte er den BVB als Kapitän aufs Feld. Der Innenverteidiger überzeugte mit seiner Passsicherheit, Zweikampfstärke und seinem nach vorne gerichteten Verteidigen. Leistungen wie diese machen deutlich, warum der BVB den 2027 auslaufenden Vertrag gerne vorzeitig verlängern würde. Allerdings ist der BVB großer Konkurrenz ausgesetzt. Neben dem FC Bayern sollen auch Real Madrid sowie Vereine aus England die Situation des deutschen Nationalspielers im Blick haben.

Übrigens: FC-Coach Lukas Kwasniok gilt Schlotterbeck zufolge als prägende Trainerpersönlichkeit in seiner Laufbahn. Erst Kwasniok habe in der U17 und U19 erkannt, dass die Stärken des heute 25-Jährigen auf der Innenverteidigerposition am besten aufgehoben sind.

Kontinuität in der Defensive, Flexibilität nach Vorn

Trainer Kovač lässt seine Mannschaft überwiegend im 3-4-3-System auflaufen. Im Tor ist Gregor Kobel gesetzt. Davor haben seit Saisonbeginn Ramy Bensebaini und Waldemar Anton die besten Karten. Nach der Rückkehr von Schlotterbeck besetzt der ehemalige Freiburger die dritte Position in der Dreierkette. Dabei spielt Schlotterbeck meist in der Mitte, Bensebaini links und Anton rechts. Auf der linken Schienenposition gibt es an Daniel Svensson kein Vorbeikommen. Rechts liefern sich Julian Ryerson und Yan Couto ein enges Duell. Allerdings scheint Ryerson hier leicht die Nase vorn zu haben. Im Mittelfeld setzt Kovač auf Marcel Sabitzer. Neben dem Österreicher kommt häufig Felix Nmecha zum Einsatz, der aktuell vor Jude Bellingham und Pascal Groß steht. In der Spitze ist Sehrou Guirassy gesetzt, auf den beiden Positionen dahinter gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese beiden Positionen machen vorwiegend Karim Adeyemi, Julian Brandt und Maximilian Beier unter sich aus. Der BVB hat mit den hochveranlagten Fabio Silva oder Carney Chukwuemeka allerdings noch weitere Optionen.

Kwasniok über Dortmund: „Völlig andere Herangehensweise“

Lukas Kwasniok würdigte auf der Pressekonferenz am Donnerstag die positive sportliche Entwicklung der Westfalen, die zuletzt zu beobachten war: „Man muss klar festhalten, dass die Dortmunder mit dem Trainerwechsel eine völlig andere Herangehensweise an den Tag legen. Ich will damit niemanden zu nahetreten, aber sie waren in der Vergangenheit sicherlich eine Mannschaft, die wechselhaft agierte, bei der vielleicht nicht immer jeder am Anschlag war. Das hat Niko Kovač eindrucksvoll hinbekommen“, so Kwasniok. Besagter Kovač fand seinerseits warme Worte für die Kölner Mannschaft: „Der FC ist ein Gegner, der sehr gut gestartet ist. Er trägt Euphorie in sich und hat tolle Fans, die sicher auch morgen zahlreich im Stadion sein werden.“ Kovač warnte zudem vor der Offensivgefahr der Domstädter: „Es ist eine Mannschaft, die sehr schnell vertikal nach vorn spielt, schnell ihre Abschlüsse sucht und viele Spieler mit in den Strafraum bringt. Wir müssen versuchen, den Gegner so weit wie möglich vom eigenen Tor wegzuhalten und unser Spiel zu machen“, so Kovač.

Mögliche Aufstellung Dortmund: Kobel –Süle, Schlotterbeck, Bensebaini – Ryerson, Nmecha, Sabitzer, Svensson – Adeyemi, Beier – Guirassy

Ausfälle: Emre Can (Aufbautraining) und Julien Duranville (Schulterverletzung).


Wer stürmt gegen den BVB? So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund auflaufen

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Wer stürmt gegen den BVB? So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund auflaufen

Für den 1. FC Köln steht am achten Bundesligaspieltag das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Im Vergleich zum Heimspiel gegen den FC Augsburg muss Lukas Kwasniok seine Startelf im Signal Iduna Park auf mindestens einer Position verändern. Ob es noch weitere Veränderungen geben wird, bleibt abzuwarten beim 1. FC Köln: So könnte der FC in Dortmund spielen.


Die Personalsituation der vergangenen Woche dürfte Lukas Kwasniok einige Gedanken gekostet haben. Unter der Woche verletzte sich Jan Thielmann und wird dem FC nun einige Wochen fehlen. Auch der potenzielle Ersatz Linton Maina hatte sich zwischenzeitlich krank gemeldet beim 1. FC Köln: So könnte der FC in Dortmund spielen.

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Beim Auswärtsspiel in Dortmund muss FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok neben Rav van den Berg und Luca Kilian auch auf Jan Thielmann verzichten. Dieser hat sich eine Muskelverletzung zugezogen. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen die Schwarz-Gelben äußerte sich Kwasniok auch zum Ausfall des Offensivspielers: „Es war natürlich für uns alle erst einmal ein kleiner Rückschlag. Vor allem natürlich auch für Jan“, so der 44-Jährige. „Jan wird jetzt vor der Länderspielpause nicht mehr zum Einsatz kommen. Einen Muskelfaserriss würde ich jetzt auch klar kommunizieren. Im hinteren Oberschenkel auf der linken Seite. Es war jetzt nicht eine bestimmte Bewegung, sondern ein schleichender Prozess. Deshalb waren wir eher negativ überrascht, dass es solche Auswirkungen hatte“. so der Trainer.

Kwasniok: „Werden eine gute Lösung finden“

Neben Thielmann könnte es noch einen weiteren Ausfall in Dortmund geben. Linton Maina, den Kwasniok aufgrund seines Tempos als möglichen Ersatz für Thielmann gesehen hätte, musste sich krankheitsbedingt von der Donnerstagseinheit abmelden. Ob der 26-Jährige bis Samstag wieder fit wird, ließ Kwasniok offen: „Wir werden schon eine Lösung finden und elf gute Jungs aufstellen können. Wie diese Lösung genau aussehen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.“ Am Freitag trainierte der Außenbahnspieler wieder mit. Sollte es für Maina nicht reichen, dürften entweder Said El Mala oder Marius Bülter für Thielmann in die Startformation rutschen. Auch die Option, dass beide beginnen, bietet sich an. Dann dürfte Bülter für Waldschmidt in die Spitze rücken und El Mala über die Außen kommen. Eine weitere Möglichkeit bietet Ragnar Ache, der eine gewisse Körperlichkeit mitbringen würde.

Wenn Bülter gemeinsam mit Ache startet, dürfte der 32-Jährige auf die Außen rücken. Sicherlich beginnt wieder Jakub Kaminski. Der Pole ist ein Aktivposten der Domstädter und bringt insbesondere viel Intensität ins Spiel.

Darf Dominique Heintz auch gegen Dortmund starten?

Während die Aufstellung im Offensivbereich noch offen ist, scheint die Besetzung weiter hinten klar. Eric Martel und Isak Johannesson werden wohl im Mittelfeld beginnen dürften, Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen haben auf den beiden Außenpositionen die Nase deutlich vorn. In der Abwehrreihe werden voraussichtlich Timo Hübers und Joel Schmied beginnen. Für die dritte Position gibt es allerdings verschiedene Möglichkeiten. Mit Dominique Heintz, der in den vergangenen beiden Spielen mindestens in Teilen überzeugte, hätte der FC einen erfahrenen und robusten Verteidiger mit einem linken Fuß auf dem Feld. Cenk Özkacar hätte ähnliche Qualitäten, hat jedoch bislang noch nicht über einen langen Zeitraum in der Liga gespielt. Auch Tom Krauß könnte die Position des linken Innenverteidigers übernehmen. Für den ehemaligen Schalker spricht, dass er im Vergleich zu den anderen beiden mehr Tempo mitbringt.

Allerdings könnte Kwasniok auch auf eine Viererkette umstellen. In der Mitte wären dabei Lund und Sebulonsen sowie Schmied und Hübers die ersten Kandidaten. Auf der Sechs könnten Krauß und Martel beginnen, während Johannesson eine Position weiter nach vorn rückt. Weitere Optionen für das Zentrum wären Luca Waldschmidt und Denis Huseinbasic.


So könnte der FC in Dortmund spielen:

Marvin Schwäbe ungewohnt unsicher

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers und Rav van den Berg

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Isak Johannesson dürfte gesetzt sein

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Kristoffer Lund beim Training des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln freut sich über sein Tor. (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)

Jakub Kaminski

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf

Marius Bülter


Vier Scorerpunkte gegen Dortmund: Marius Bülter will nun auch für den 1. FC Köln beim BVB treffen

Marius Bülter jubelt für den 1. FC Köln
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Vier Scorerpunkte gegen Dortmund: Marius Bülter will nun auch für den 1. FC Köln beim BVB treffen

Die Aufgabe könnte für die Geißböcke nicht viel schwerer sein. Der FC trifft auf Borussia Dortmund und damit auf eine der besten Defensiven der Liga. Wo das Tor des BVBs steht weiß vor allem ein Spieler des 1. FC Köln: Marius Bülter will gegen den BVB weiter Scorerpunkte sammeln.

Am Samstag steht für die Geißböcke das Duell im Signal Iduna Park an. Die Begegnung wird keine leichte werden, dennoch ist man selbstbewusst beim 1. FC Köln: Marius Bülter will gegen den BVB weiter Scorerpunkte sammeln.

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Bülter

Elf Punkte aus sieben Spielen sind für den FC ein beeindruckender Start. Zumal es gegen einige Teams aus der Spitze der Bundesliga ging. Doch die kommenden beiden Aufgaben scheinen zumindest auf dem Papier eine doch große Nummer. „Wir können schon dahin fahren und ohne Druck mit viel Selbstvertrauen sagen, dass wir etwas holen wollen“, sagte Marius Bülter am Mittwoch nach dem Training. „Allgemein ist es immer schön, da zu spielen. Deswegen ist die Vorfreude groß. Es werden am Samstag alle Augen im Topspiel auf das Duell gerichtet sein.“ Somit auch auf die Kölner Spieler. Einer, der es schon zu Saisonbeginn in den Fokus geschafft hat, ist eben Bülter – gerade die Begegnung gegen den SC Freiburg dürfte für den Offensivspieler mit einem Tor und zwei Vorlagen besonders gewesen sein.

FC trifft auf starke Defensive

Zumal Bülter damit seine Scorerpunkte gegen den SCF auf sechs hochschraubte. Zuvor war Werder Bremen in Sachen Tore der Bülter-Lieblingsgegner (5 Tore) und dann auch schon Borussia Dortmund. Zwar betonte Bülter am Mittwoch, dass er keine besonders guten Erinnerungen an den BVB habe. Aber: Drei von neun Spielen gewann der Stürmer bereits gegen die Borussia, erzielte eben drei Tore und bereitete einen Treffer vor. In Dortmund feierte Bülter auch schon einen Erfolg, gewann mit der TSG Hoffenheim 3:2 im Signal Iduna Park. Auch Luca Waldschmidt und Florian Kainz spielten jeweils neun Mal gegen Dortmund, kassierten dabei sieben Niederlagen und erzielten jeweils einen Treffer und einen Assist. Jakub Kaminski und Linton Maina sammelten bislang gegen den BVB jeweils einen Assist – die Bilanz ist insgesamt aber auch negativ.

Dass diese Bilanz bei der Kölner Offensive aber am Samstagabend aufpoliert wird, dürfte zumindest eine große Herausforderung werden. Denn die Borussia verfügt aktuell über eine der besten Defensiven der Liga. Einzig Bayern München hat in der Liga bislang weniger Tore kassiert. BVB-Keeper Gregor Kobel musste bislang erst sechs Mal hinter sich greifen. Der BVB hat bisher auch die zweitwenigsten Schüsse aufs eigene Tor bekommen und den zweitbesten gegnerischen xGoals-Wert. Lukas Kwasniok wird sich also einiges einfallen lassen müssen. Der Kölner Coach erwartet ein Lowscore-Game – ein Treffer könne die Begegnung unter Umständen entscheiden. Kwasniok würde es egal sein, wer den erzielt. Solange der Torschütze ein FC-Trikot trägt.


1. FC Köln beim BVB: Karim Adeyemi vs. Said El Mala – Das Duell der Dribbelkönige

Duell der Dribbelkönige: Karim Adeyemi vs. Said El Mala
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1. FC Köln beim BVB: Karim Adeyemi vs. Said El Mala – Das Duell der Dribbelkönige

Wenn am Samstagabend der FC zu Gast bei Borussia Dortmund ist, dann treffen auch zwei der besten Dribbler der Liga aufeinander. Den größeren Hype gibt es aktuell um den Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala und Karim Adeyemi im Duell der Dribbelkönige.

Der eine ist A-Nationalspieler im Dienste des BVB und aktuell in bestechender Form, der andere ist Shootingstar beim 1. FC Köln: Said El Mala und Karim Adeyemi im Duell der Dribbelkönige.

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Eine halbe Stunde stand Said El Mala gegen den FC Augsburg auf dem Platz, aber diese 31 Minuten reguläre Spielzeit reichten aus, um gegen die Fuggerstädter einen Punkt zu sichern, vor allem aber den Wirbel um seine Person einmal mehr anzuheizen. Mit einem beeindruckenden Solo und einem wunderschönen Abschluss traf der 19-Jährige zum 1:1-Endstand. El Mala avancierte einmal mehr für die Kölner zu Man of the Match. Diese 31 Minuten reichten demnach auch aus, um zum zweiten Mal in Folge für die Kicker-„Elf des Spieltags“ nominiert zu werden. El Mala ist aktuell eins der auffälligsten Talente der Bundesliga. Nicht umsonst werden mit dem Kölner die ersten europäischen Schwergewichte in Verbindung gebracht.

Beeindruckende Werte des Youngsters

Neben seinem beeindruckenden Treffer zeigte der Stürmer gegen den FCA vor allem erneut seine starken Tempodribblings und den Mut, in die direkten Gegnerduelle zu gehen. „Wir versuchen ihn in die Position reinzubringen, dass er ins Eins-gegen-Eins kommt. Das ist genau seins“, sagte Eric Martel nach dem Remis. Seins sind ganz offensichtlich die Dribblings. El Mala zog in dieser Spielzeit bereits 23 davon an. Einzig Yan Diomande weist mit 24 einen besseren Wert auf. Der Kölner gewann auch 16 seiner Dribblings, bei dem Leipziger sind es 20. Allerdings erreichte der FC-Youngster die beeindruckende Anzahl in keinen 250 Spielminuten. Im Schnitt ist El Mala also der Bundesligaspieler mit den meisten Dribblings pro Minuten. Mit 14 Torabschlüssen ist der 19-Jährige auch der zweitbeste Schütze der Geißböcke, einzig Jakub Kaminski hat die Kugel häufiger abgefeuert.

Dabei war der Offensivspieler auch schon drei Mal erfolgreich. Kaminski und El Mala sind gleichzeitig auch die besten Torschützen des FC. El Mala trifft im Schnitt alle 83 Minuten, ist damit der zweitgefährlichste regelmäßig auflaufende Offensivspieler der Liga. Harry Kane erzielt alle 48 Minuten ein Tor, Serhou Guirassy dafür nur alle 130. Für einen Flügelspieler kommt der Kölner auf ziemlich beeindruckende Werte. So beeindruckend, dass die ersten Experten das Thema A-Nationalmannschaft für den Offensivspieler geöffnet haben. Dort würde sich der 19-Jährige aber überharter Konkurrenz stellen müssen. Unter anderem Karim Adeyemi, der in dieser Spielzeit unter Niko Kovac vornehmlich als Doppel- oder hängende Spitze eingesetzt wurde, in der Nationalmannschaft über den rechten Flügel kommt, aber durchaus auch auf dem linken schon gespielt hat.

Kwasniok: „Das ist unsere Verantwortung“

Die Ausfälle von Jan Thielmann (Muskelfaseriss) und Linton Maina (Erkältung) lassen derweil die Herzen derjenigen höher schlagen, die Said El Mala gerne häufiger von Anfang an für den FC stürmen sehen wollen: „Wir haben nicht mehr ganz so viele Optionen, wenn jetzt zwei vorneweg brechen. Da ist die Wahrscheinlichkeit einfach etwas gestiegen, dass Said nach und nach mehr Einsatzzeiten bekommt“, ließ FC-Coach Lukas Kwasniok heute auf der Pressekonferenz verlauten. Generell gelte aber im Umgang mit El Mala , dass man beim FC alles dafür tut seine Entwicklung mit gebotener Vorsicht zu begleiten: “Wir werden ihn nach und nach aufbauen. Die ganzen Messis und Ronaldos und Neymars und wie sie alle heißen, die Superstars. Die haben auch mit 17, 18, 19 niemals jedes Spiel von Beginn an gespielt. Das ist unsere Verantwortung, Woche für Woche diesen Spieler im richtigen Moment zu bringen“, so Kwasniok weiter.

Adeyemi einer der schnellsten Spieler

Beim BVB ist aktuell Adeyemi so etwas wie der Dribbelkönig. Zumindest hat der Nationalspieler in dieser Saison zur Topform gefunden. Der 23-Jährige kommt aktuell auf 19 Dribblings, von denen er 13 gewonnen hat. Kein anderer Dortmunder kann da mithalten. Wie El Mala kommt auch Adeyemi auf 14 Torabschlüsse. In Sachen Laufleistung weist der Dortmunder die deutlich besseren Werte auf, allerdings hat er von Kvoac auch deutlich mehr Spielzeit erhalten. Bei 400 Minuten und sechs Mal Startelf in der Liga erzielte der 23-Jährige bislang zwei Treffer, bereitete einen weiteren vor. Beide Spieler kommen auf einen ähnlichen Zweikampfwert (45,8:45,6), ähnliche Passquote (68:66) und auf einen ähnlichen Wert an Sprints (gemessen an der Spielzeit). Vorteil Adeyemi: Der 23-Jährige ist in dieser Spielzeit bereits mit 35,8 km/h geblitzt worden.

Adeyemi ist aktuell der viertschnellste Spieler der Liga und vor allem deutlich schneller als El Mala unterwegs. Der Kölner Youngster wurde bislang mit einer Höchstgeschwindigkeit von 34,4 km/h gemessen. Am Samstagabend treffen die beiden Dribbler dann auch direkt aufeinander. Ein direktes Duell wird es eher selten geben – eins auf Distanz dagegen umso mehr.

Defensive des 1. FC Köln: Bislang sehr stabil, doch nun warten die großen Herausforderungen

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Defensive des 1. FC Köln: Bislang sehr stabil, doch nun warten die großen Herausforderungen

Bislang hat sich die Defensive der Geißböcke doch sehr stabil gezeigt. Mit erst zehn Gegentreffern zählen die Kölner zu den stärksten Teams der Liga. Doch nun kommen gleich zwei Brocken: Auf die Defensive des 1. FC Köln warten nun Härtetests.

Der FC hat erst wenige Gegentore kassiert, ist in der Abwehr stabil. Dabei sprechen nicht alle Defensivwerte für den FC. Und nicht nur das – auf die Defensive des 1. FC Köln warten nun zwei richtige Härtetests.

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Möglicherweise hatte das Knie von Dominique Heintz mehr als nur einen Zähler im Duell gegen den FC Augsburg verhindert. Der Kölner Innenverteidiger hatte im Duell gegen den FC Augsburg sein Bein vielleicht ein wenig unglücklich stehen lassen, Mittelfeldspieler Anton Kade nahm dankend an und Fabian Rieder verwandelte den vertretbaren Elfmeter zur Führung des FCA. „Schade, dass ich dann den Elfmeter verursache und wir 0:1 in Rückstand geraten. Das wird dann im Fußball bestraft“, sagte Heintz. „Wenn er den pfeift, dann ist er natürlich berechtigt. Ich finde aber nicht, dass ich aktiv hingehe. Er geht in mich aktiv rein. Das sieht in der Geschwindigkeit blöd aus. Das passiert leider. Das ist dann mein Fehler und da muss man auch dazu stehen.“ 

Wenige Gegentore

Und so stand nicht nur der 0:1-Rückstand, vielmehr hatte der FC den nächsten Gegentreffer nach einem ruhenden Ball kassiert. Der siebte in dieser Saison. Auch, wenn die beiden Strafstöße gegen den VfB Stuttgart und eben Augsburg in einer Standard-Gegentore-Bilanz ein wenig anders gewichtet sind, der FC bleibt anfällig bei den Standards. Und doch ist dann da auch weiterhin das andere Stück Wahrheit. Denn die Kölner kassierten auch gegen die Fuggerstädter kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Das sind nach dem siebten Spieltag genau drei. Kein anderes Team hat weniger Gegentore aus dem Spiel eingenetzt bekommen, einzig der FCB liegt mit dem FC auf Augenhöhe. Das spricht wohl für eine gute Defensivleistung. Auch gegen den FCA ließen die Kölner nicht so wirklich viel zu, standen sehr stabil.

Erstaunlich, denn der FC lief einmal mehr mit Timo Hübers, Joel Schmied und Dominique Heintz und damit mit der Innenverteidiger-Formation der Vorsaison auf. Und die wurde im Grunde mit dem Aufstieg dann vor der Saison noch ein wenig in Frage gestellt. Schmied habe sich zu viele Fehler erlaubt, Hübers wirke nicht immer sattelfest und bei Heintz stünde die Frage nach dem Bundesliga-Tempo im Raum, so der Tenor. Drei Gegentore aus dem Spiel, erst zehn insgesamt sprechen aber eine andere Sprache. Gerade einmal vier Clubs haben weniger Tore der Gegner auf dem Konto. Das sind die Bayern, Stuttgart, Leipzig und eben der kommende Gegner aus Dortmund – also schon auch die Topclubs der Liga.

Schwache Zweikampfwerte

Die Frage wird aber schon erlaubt sein, wie sich die Kölner Defensive in den Härtetests schlägt. Denn die beiden kommenden Gegner heißen bekanntlich Dortmund und Bayern München. Auf die letzte Kette der Rheinländer dürfte einiges zukommen. Und zumindest in der Statistik zeigen sich dann doch einige Werte, die zeigen, dass die Kölner Hintermannschaft vielleicht doch nicht so souverän wie erhofft ist. Hübers kommt auf einen Zweikampfwert von knapp über 50 Prozent, Schmied liegt sogar unter der Hälfte gewonnener Zweikämpfe. Überhaupt bestreiten die Kölner die wenigsten Bodenzweikämpfe und gewinnen dann prozentual auch am drittwenigsten davon. Dazu ist der FC die Mannschaft mit den wenigsten Balleroberungen.

Dass es gegen spielstarke Mannschaften schwer werden kann, hat die Begegnung gegen RB Leipzig gezeigt, als die Sachsen für mächtig Betrieb in der Kölner Box sorgten. Nicht umsonst betonte Lukas Kwasniok später, dass es gerade bei der Boxverteidigung noch einiges zu tun gäbe. Und der BVB ist ebenfalls bekannt für das Offensivspiel. Zwölf Treffer erzielte die Borussia aus dem Spiel heraus, liegt damit gemeinsam mit dem FC auf Rang drei. Ganz sicher wird Lukas Kwasniok wieder versuchen, den richtigen Schlüssel zu finden.