Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Said El Mala und Abubacarr Sedi Kinteh
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Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Mit Jahmai Simpson-Pusey werden die Kölner die dritte Verpflichtung der Transferphase bekannt geben. Nur handelt es sich bei allen drei „Neuverpflichtungen“ um Transfers des vergangenen Sommers. Noch sind eben keine neuen Spieler unter Vertrag genommen worden. Keine Transfers beim 1. FC Köln: Wie viel hängt von Said El Mala ab?

Sieben Spieler haben den FC verlassen, ein weiterer wird am heutigen Mittwoch folgen. Drei Akteure wurden fest verpflichtet. Allerdings Spieler, die schon im vergangenen Sommer geholt wurden. In Köln ist bei den Neuzugängen noch nichts passiert – und das hat Gründe.

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Es wirkt wie ein außergewöhnlicher, es wäre aber ein aufschlussreicher Schritt, den der FC laut Rudy Galetti geht. Der italienische Transfer-Journalist berichtet via Instagram, dass der FC beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL eine Bedingung für den Transfer von Abubacarr Sedi Kinteh hinterlegt habe. Demnach sei man in Köln bereit, eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro für den Abwehrspieler zu hinterlegen. Allerdings nur, wenn der FC sich von Said El Mala trenne. Heißt, die Kölner können das Innenverteidiger-Talent nur verpflichten, wenn ein El-Mala-Transfer das nötige Kleingeld einbringen würde. Nach Informationen von come-on-fc.com entspricht Galettis Post in diesem Fall aber nicht ganz der Wahrheit. Und doch zeigt die Nachricht, in welche Richtung sich der Transfermarkt bei den Kölnern entwickeln kann. Wenn die Tage die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey verkündet wird, haben die Kölner um die 15 Millionen Euro für drei Spieler ausgegeben, die vor oder während der vergangenen Saison an den Rhein wechselten. Stand jetzt bereits ein ordentlicher Batzen Geld.

Bislang kaum Einnahmen durch Abgänge

Nur zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. gaben im vergangenen Sommer rund 25 Millionen Euro für neue Spieler aus. Viel Geld. Allerdings war das so damals nur möglich, weil zuvor während der Transfersperre bekanntlich massiv gespart wurde und zudem mit Damion Downs und Max Finkräfe zwei Spieler verkauft wurden, die den Kölnern inklusive Boni mehr als zehn Millionen Euro eingebracht haben. Diese Einnahmen gibt es bislang nicht. Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian sowie die Leihrückkehrer Felipe Chavez, Kristoffer Lund und Cenk Özkacar bringen den Geißböcken durch die Abschiede jedenfalls kein frisches Geld. Das könnte sich bei Denis Huseinbasic nun anders gestalten, allerdings auch nur im mittleren sechsstelligen Bereich. Große wirtschaftliche Luftsprünge kann der FC aktuell nicht machen. Obwohl durch den Aufstieg natürlich auch mehr Einnahmen vorhanden sind.

Zuletzt sprachen die Kölner Verantwortlichen davon, auch ohne den Verkauf von Said El Mala handlungsfähig zu sein, allerdings auch, dass man nur „kleine Sachen“ machen könne, wie es Ulf Sobek formulierte. Mit „kleinen Sachen“ dürfte der Vizepräsident möglicherweise Leihkonstrukte meinen. Schon vor einigen Wochen hatte Thomas Kessler erklärt, dass man durchaus wieder zu dem altbewährten Mittel greift. Immerhin haben sich die Leihen von Tom Krauß, Jakub Kaminski und Simpson-Pusey als Erfolg herausgestellt. Doch in Köln strebt man eben nicht nur Leihen an, gerne würde die FC-Bosse auch Spieler direkt verpflichten. Dabei könnte es durchaus eine Kurskorrektur geben. Denn einige Spieler ohne oder mit wenig Bundesliga-Erfahrung eben wie Lund oder Chavez machten sich einfach nicht bezahlt. Im Gegenteil, gerade der Däne mit amerikanischen Pass sorgte für einige riskante Momente, möglicherweise aufgrund der fehlenden Routine.

Der FC würde gerne ein Regalfach höher einkaufen. Allerdings fehlen dem FC mindestens ein weiterer Innenverteidiger, zwei Linksverteidiger, ein Zielstürmer und ganz sicher ein bis zwei Akteure fürs Zentrum. Auch in der Offensive könnte es weitere Verstärkungen geben, genauso wie auf der rechten Schiene.

Anspruch und Realität bei den Transfers

Sieben bis zehn neue Spieler, möglichst mit Erfahrung und nicht alle als Leihspieler. Die Ansprüche sind hoch, das Budget wohl in der Kategorie „handlungsfähig“. Doch wie weit man Anspruch und Realismus in Köln übereinander legen kann, ist offen. Dass man beim FC nach Qualität sucht, steht außer Frage – es geht immerhin um den Verbleib in der Bundesliga, alles andere wäre sinnfrei. Dabei wird man aber auch ein Auge auf ein ordentliches Entwicklungspotenzial haben. Fakt ist, mit den Erlösen aus Transfers von Spielern wie Said El Mala oder Kaminski sähe die Welt am Geißbockheim anders aus. Wie berichtet, fordern die Kölner für El Mala rund 50 Millionen Euro. Nach Informationen von come-on-fc.com ist man in Köln auch nicht gewillt, deutlich unter diese Marke zu gehen. Und darauf wird auch die verhandelnde Spielerseite keinen Einfluss haben. Im Gegenteil, die Kölner wollen in den kommenden Wochen eine finale Entscheidung des Youngsters, in welche Richtung der Weg geht. Wird diese nicht schnell genug getroffen, bleibt El Mala in Köln.

Dann wird wohl der zweite potenzielle Geldbringer stechen müssen. Für Kaminski gibt es festgeschriebene 20 Millionen. Für weniger werden die Geißböcke den Polen nicht ziehen lassen, mehr muss ein aufnehmender Verein aufgrund der Ausstiegsklausel nicht auf den Tisch legen. Am Ende hängt dann doch viel mit den möglichen Verkäufen zusammen. Zu lange werden sich die Kölner aber nicht Zeit lassen können. Die Konkurrenz schläft nicht.


Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Said El Mala bleibt vorerst beim FC, in der öffentlichen Wahrnehmung fehlen den Kölnern wichtige Transfer-Einnahmen. Doch es wäre zu leicht, Köln als den Verlierer darzustellen, wenn der Offensivspieler weiter mit dem Geißbock auf der Brust spielt. Diese Chancen hat der 1. FC Köln wenn El Mala bleibt.

Thomas Kessler betont seit Monaten, dass der FC froh seie, das Said El Mala Spieler der Geißböcke ist und der Verein keinen Druck habe, diesen abzugeben. Das Angebot aus Brentford ist ausgeschlagen, ob ein weiteres in der aufgerufenen Preisklasse kommt, ist ungewiss. Philipp Türoff wiederum bestätigte zuletzt einmal mehr, dass die Geißböcke auch ohne den Verkauf des Top-Talents auf dem Transfermarkt handlungsfähig seien. Tatsächlich bietet sich auch eine große Chance.

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Die Nachricht wirkte am vergangenen Donnerstag wie ein Paukenschlag. Und die Absage von Said El Mala zog medial, aber vor allem in den Sozialen Medien große Kreise. Vom verzockten Poker war die Rede, von Verlierern, aber auch von Gewinnern. Dem FC würden nun die 50 Millionen fehlen, El Mala ein Abnehmer. Die Faktenlage stellt sich so dar: Der Kölner Shootingstar wechselt nicht zum FC Brentford. Das Thema ist vom Tisch, wie Thomas Kessler unmissverständlich auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte. Ein Transfer ist immer noch möglich. Und das unter folgenden Umständen: Der Spieler muss den Wechsel wollen und der interessierte Verein muss den Wunschpreis des Vereins aufbringen. Der liegt unverändert bei rund 50 Millionen. Das wollte Brentford jedenfalls mit allen Boni auf den Tisch legen. Es ist also nach wie vor nicht sicher, ob El Mala in Köln bleibt, genauso wenig, dass er den Verein wechselt. Stand jetzt wird der 19-Jährige an der Vorbereitung der Geißböcke ab Mitte Juli teilnehmen. Stand jetzt werden die FC-Planer aber auch nicht mit dem ganz großen Portemonnaie auf Shoppingtour gehen können.

Schon jetzt oberes Bundesliga-Niveau

Und aus diesem Aspekt entwickelte sich so ein wenig das Narrativ, der FC sei der Verlierer in der Angelegenheit El Mala – zumindest wenn kein weiteres Angebot reinflattert. Aber stimmt das so auch? Sportlich ist die Antwort wohl denkbar leicht. Nein! 13 Tore und fünf Vorlagen sprechen eine ziemlich beeindruckende Sprache. 18 Scorer sammelte der Youngster in seiner Premierensaison in der Bundesliga. Wohlgemerkt ein Spieler, der ein Jahr zuvor noch in der 3. Liga spielte. Mit seinen 13 Treffern ist El Mala einer von vier FC-Spielern, die als Teenager zweistellig trafen. Der Vergleich mit Lukas Podolski kommt nicht von ungefähr. Zudem war der 19-Jährige der zweitbeste deutsche Torjäger der Bundesliga-Spielzeit, schaffte es insgesamt auf Rang acht und in der Scorerliste auf den geteilten elften Platz. Alleine von den Toren ist El Mala also kein Talent, dass noch reifen muss, um in der Bundesliga anzukommen. Der Offensivspieler gehört mit seiner Torgefahr schon jetzt zum oberen Leistungsfeld des deutschen Oberhauses. Die Diskussion um einen Platz im WM-Kader ist schließlich nicht unbegründet.

Eine Saison mit Störgeräuschen

Und das in einer Saison, die für El Mala sicherlich nicht geräuschlos verlief, ganz sicher nicht die einfachste wahr. Der Hype um seine Person, die ständigen Wechselgerüchte, die Anlauf-Schwierigkeiten seines Bruders, dem er so unglaublich nahe steht, aber auch die Kader-Entscheidungen seines Ex-Trainers. Zuletzt noch die Situation in der Nationalmannschaft, die Berufung, die Nicht-Berücksichtigung, das Hoffen auf die WM. Ziemlich viel für einen 19-Jährigen, der eigentlich erst einmal seine ersten Schritte auf der großen Bühne gehen sollte, aber ziemlich schnell zum Hauptdarsteller avancierte. Dabei ist die entscheidende Frage möglicherweise gar nicht, zu was der Spieler trotz der Umstände in der Lage gewesen ist. Vielleicht ist die Frage vielmehr zu was El Mala im Stande ist, wenn er die Störgeräusche eben kennt oder diese wie im Falle der bevorstehenden WM oder den Wechselgerüchten wegfallen. Das ist natürlich keine Garantie. Nur wären das die 50 Millionen auch nicht. Zumal 50 Millionen Euro Transfereinnahme auch nicht 50 Millionen Ausgaben in andere Spieler bedeutet.

Vize-Präsident Ulf Sobek erklärte vor knapp zwei Wochen, dass man ohne El Mala eine „Torquote verbindlich“ einkaufen müsse. Diese Lücke müsste beim Verbleib nicht gestopft werden. Allerdings droht nach wie vor auch der Abgang von Jakub Kaminski. Und der ist angesichts der 20-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel auch nicht unwahrscheinlich. Die Offensive würde also einen empfindlichen Verlust hinnehmen. Gleichzeitig für El Mala aber auch bedeuten, dass der Shootingstar mehr Verantwortung übernehmen kann. Denn klar ist, dass der Verbleib des Spielers nicht einfach passieren darf, er muss auch gestaltet werden. Der Offensivspieler hat jedenfalls das Potenzial, die nächste Kölner Ikone zu werden. Das internationale Interesse hätte weiter Bestand, es könnten andere Summen folgen. Denn klar ist auch, dass El Mala weiterhin auf den Notizblöcken namhafter Vereine steht und wohl stehen wird. Alles keine Garantie, aber eine Chance. Die ersten Absagen sind erfolgt, weitere könnten folgen. Der FC aber kann in eine Saison starten, mit einem der besten Teenager der Bundesliga.

Das ist kein Trost, das ist die Ausgangslage. Und sollte El Mala bleiben, wäre es für den FC eine gute.


Der WM-Traum platzt für Said El Mala erneut – Julian Nagelsmann nominiert Assan Ouédraogo nach

Said El Mala steht im Kader der DFB-Auswahl
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Der WM-Traum platzt für Said El Mala erneut – Julian Nagelsmann nominiert Assan Ouédraogo nach

Am Donnerstag die Absage an den FC Brentford, nun erneut nicht berücksichtigt – die Tage um Said El Mala sind turbulent – und das, obwohl der Shootingstar gerade in Griechenland Urlaub macht. Es geht wild zu bei dem Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala wird für verletzten Karl nicht nachrücken.

Für Lennart Karl hätte es wohl nicht schlimmer kommen können. Der 18-Jährige zog sich im Vorfeld der Generalprobe der DFB-Auswahl gegen die USA am Samstag einen Muskelbündelriss zu. Der Traum von der ersten WM ist damit geplatzt. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass Said El Mala aber nicht der Nachrücker sein wird.

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Der Schock saß ganz offensichtlich tief, als Julian Nagelsmann unmittelbar nach der Einheit über die Verletzung von Lennart Karl sprach. Kein Wunder, der Bundestrainer ahnte bereits, dass der große Traum vom Endturnier nur eine Woche vor Beginn für den Youngster geplatzt war. Nur wenige Stunden später folgte dann auch die Bestätigung. „Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny. Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst“, erklärte Nagelsmann und wies darauf hin, dass es „nur ein schwacher Trost“ sei, dass der Münchner noch jung ist und sicher noch Turniere spielen werde.

„Es tut einfach unbeschreiblich weh“

Mittlerweile steht wohl fest, dass Karl sich tatsächlich einen Muskelbündelriss zugezogen hat. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen. Ich habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt“, sagte Karl. Bereits in die Verletzungs-Meldungen verirrten sich in den Sozialen Medien die ersten Wünsche nach Said El Mala als potenziell Nachnominierter. Das wäre durchaus möglich und nach den Äußerungen bei der Nominierung vor drei Wochen auch durchaus denkbar gewesen.

Assan Ouédraogo ersetzt Lennart Karl

Die Bestimmungen der FIFA sind eigentlich recht einfach. Jede Mannschaft kann einen Spieler bis zu 24 Stunden vor dem ersten Turnierspiel nachnominieren. Die Verletzung muss nur nachgewiesen werden. Also war die Hoffnung für El Mala in der Theorie berechtigt, wenn auch gefühlt ein wenig taktlos. Doch Nagelsmann wird El Mala nicht mit in die USA nehmen. Noch am Abend veröffentlichte der DFB ein Video von Assan Ouédraogo. Genau die Art von Video, die schon bei der ersten Nominierung den WM-Kader zeigten. Und die Wahl ist eine absolut verständliche. Bei dem 20-Jährigen handelt es sich um einen sehr komplexen, einen polyvalenten Spieler. Einen Akteur, der zwar im Zentrum zu Hause ist, die Flügel aber mindestens genauso beackern kann und genau das auch schon oft getan hat. „Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann.

Karl wiederum spielt eigentlich im Zentrum, weich wenn auf die rechte Seite aus. El Mala wäre einfach kein Eins-zu-Eins-Ersatz gewesen. Dennoch dürfte die Enttäuschung bei El Mala groß sein. Der 19-Jährige hatte sich durchaus Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme gemacht.


FC-Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison beim 1. FC Köln

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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FC-Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison beim 1. FC Köln

So wirklich überraschend ist das Ergebnis wohl nicht, eine Ehre dennoch für den Spieler des 1. FC Köln: Die Kölner Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison. Und der bedankt sich mit einer Video-Botschaft.

13 Tore und fünf Assists sprechen eine deutliche Sprache. Said El Mala wurde in seiner ersten Bundesliga-Saison zum besten Scorer der Geißböcke. Und das, obwohl der Youngster noch vor einer Spielzeit in der 3. Liga kickte.

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Mit seinem Sololauf gegen den FC Bayern München hatte er noch einmal einen kleinen Hype ausgelöst und die Hoffnungen auf die WM-Teilnahme geweckt. Aus der eigenen Hälfte startend, schüttelte der 19-Jährige gestandene Abwehrspieler wie Dayot Upamecano oder Konrad Laimer einfach ab und vollendete souverän gegen Manuel Neuer zum Kölner Tor. Der Treffer machte am Ende bei der 1:5-Niederlage keinen großen Unterschied mehr, doch der Torschütze selbst zeigte einmal mehr, warum er in dieser Spielzeit für den FC so wichtig war und warum sich nicht wenige Ex-Spieler, TV-Experten und Fußball-Fans El Mala sehr gut bei der WM hätten vorstellen können.

“Spieler der Saison“

Der 19-Jährige legte in seiner Bundesliga-Premieren-Saison einen kometenhaften Aufstieg hin. Vergangenen Sommer wechselte der Youngster aus seiner Leihe beim Drittligisten Viktoria Köln zu den Geißböcke und zeigte bereits am zweiten Spieltag seine Trefferqualitäten gegen den SC Freiburg. Das Duell endete damals 4:1 für den FC. Auf den Bundesliga-Debüt-Treffer folgten bekanntlich zwölf weitere Tore und fünf Assists. Der gebürtige Krefelder war somit bester Torjäger und Topscorer des 1. FC Köln. Zu Beginn der Saison von Ex-Trainer Lukas Kwasniok noch als Joker eingesetzt, erspielte sich El Mala nach und nach den Platz in der Startelf, wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann im vergangenen Herbst zur DFB-Auswahl eingeladen. Für die Kadernominierung zur WM in den USA, Kanada und Mexiko reichte es bekanntlich nicht.

Dennoch darf sich der Kölner Shootingstar nun freuen. Denn Said El Mala wurde von den FC-Fans zum „Spieler der Saison“ gewählt. Mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen hat er 19-Jährige einen deutlichen Vorsprung auf die folgenden Plätze. So landete Marvin Schwäbe (29 Prozent) auf Platz zwei, dahinter folgen Jakub Kaminski (21 Prozent) und Ragnar Ache (5 Prozent). In einem Video wendete sich der Preisträger via Social Media an die Kölner Anhänger. „Das freut mich extrem und ich bin sehr happy. Danke an jeden FC-Fan, der für mich abgestimmt hat“, so El Mala.

Nach El-Mala-Überraschung: Das sagt Julian Nagelsmann, das sagt der FC und so reagieren die Fans

Fährt Said El Mala noch zur WM?
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Nach El-Mala-Überraschung: Das sagt Julian Nagelsmann, das sagt der FC und so reagieren die Fans

Der Kölner Youngster wurde also doch nicht für die WM berücksichtigt. Der 19-Jährige ist nicht nominiert worden. Und das sorgt für Unmut in den Sozialen Medien. So fallen die Reaktionen auf das WM-Aus von Said El Mala aus.

Nun also doch nicht. Said El Mala wird nicht mit zur WM in die USA, nach Mexiko und Kanada fahren. Der Offensivspieler wurde nicht für den WM-Kader nominiert.

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Die Vorfreude auf einen Kölner WM-Teilnehmer bei der deutschen Nationalmannschaft war groß, genauso wie die Enttäuschung nach der Nicht-Nominierung. Noch am Dienstag hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, der Offensivspieler würde sicher mit zur Weltmeisterschaft fahren. Am Donnerstag fehlte der Name dann aber in der Kaderliste. El Mala ist nicht dabei. „Said hat sehr gut reagiert. Er hat eine tolle Rückrunde gespielt. Er passt aber natürlich auch zu der Spielidee von Köln sehr gut“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann und erklärte dann die Gründe für die Nicht-Nominierung. „Die Frage war: Ist er schon so weit für unsere Spielidee in einer anderen Angriffshöhe? Wenn man seine Heatmap in Köln sieht, ist er sehr nah am eigenen Tor. Für Konter haben wir Maxi Beier dabei, der eine tolle Saison gespielt hat mit extremen Fleiß, mit einer unfassbaren Mentalität, in jeder Spielsekunde immer an die Grenzen gehen. Da musst du immer ein bisschen abwägen.“

„Deine Zeit wird kommen“

Die Abwägung fiel also gegen den Kölner Youngster aus. Und das sorgt zwangsläufig für Unmut bei den Fans. „Dieser Trainer hat seine Lieblinge und geht nicht nach dem Leistungsprinzip“, schreibt ein User bei Facebook. Andere drücken ihr Unverständnis deutlicher und nicht zitierbar aus. Vor allem die Nominierung von Leroy Sané sorgt für allgemeines Unverständnis. Der Offensivspieler galt eigentlich als angezählt, hatte dann aber auch bei Galatasaray nicht immer überzeugt. Auch die Wortwahl des Bundestrainers kam nicht bei allen Usern an. „Ich verstehe den Kader einfach nicht und auch nicht die Begründung: sind eingeladen, weiterhin gute Leistungen zu zeigen.. was denn das für ein nichtssagender, abwertender Satz?“, schreibt ein weiterer User bei Facebook. „Spanien nimmt beste Talente mit.. Deutschland nimmt Rentner mit“, heißt es bei einem Fan bei „x“.


Mittlerweile hat auch der FC reagiert: „Lieber Said, Deine Zeit im DFB-Team wird kommen. 18 Scorer-Punkte in Deiner ersten Bundesliga-Saison sprechen für sich. Darauf kannst Du sehr stolz sein und wir sind es auch!“, schreibt der Verein über seine Social-Media-Kanäle. FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler fügte hinzu: „Wir als FC-Familie und natürlich auch ich persönlich finden es sehr schade, dass Said nicht mit zur WM fährt. Wenn man seine Entwicklung und seine Leistungen in dieser Saison betrachtet, hätte er es sich definitiv verdient. Gleichzeitig respektieren wir die Entscheidung des Bundestrainers“, so der 40-Jährige. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Said seine ersten Schritte in der Bundesliga bei uns gemacht hat – und er kann sehr stolz darauf sein, was er erreicht hat. Wir sind überzeugt davon, dass er nach der WM ein ernsthafter Kandidat für den Kreis der Nationalmannschaft sein wird.“

Am Vormittag war der 19-Jährige vom Verein noch zum Spieler des Monats gekürt worden. Natürlich gab es auch dort Reaktionen, vor allem aufmunternde Worte. Immerhin gibt auch Nagelsmann eine positive Aussicht: „Saids Zukunft wird kommen. Aber klar ist so ein Gespräch immer kompliziert“, so der Bundestrainer.


Offiziell: Said El Mala steht nicht im WM-Kader

Said El Mala steht im Kader der DFB-Auswahl
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Offiziell: Said El Mala steht nicht im WM-Kader

Nun ist es also offiziell. Auch bei diesem Endturnier wird kein deutscher Spieler des 1. FC Köln dabei sein: Said El Mala steht nicht im WM-Kader der DFB-Elf. Auf der Kaderliste fehlte der Offensivspieler. Zuletzt hatte es Medienberichte über eine Nominierung des 19-Jährigen gegeben.

Der 1. FC Köln muss weiter auf seinen ersten WM-Fahrer seit Jonas Hector 2018 warten. Said El Mala wurde entgegen anderslautender Berichte von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht in den Kader berufen. Das gab der DFB am Donnerstag bekannt.

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Im November war der Offensivspieler das erste Mal in den A-Kader berufen worden, hatte ein Spiel auf der Bank verfolgt und musste dann – allerdings abgesprochen – zur U21 abreisen. Im März wurde der 19-Jährige nicht berücksichtigt, erhielt dafür aber einige kritische Worte des Bundestrainers sowie die Vorgabe, die Rolle eines Stammspielers einzunehmen. Das gelang El Mala, der Kölner verbesserte auch seine Defensivarbeit und sorgte mit seinen Treffern für wichtige Punkte beim FC. Insgesamt erzielte der Youngster in seiner Premierensaison 13 Tore. In der Liga ist von den deutschen Spielern einzig Deniz Undav erfolgreicher, der erwartungsgemäß nominiert wurde. Noch zu Beginn der Woche hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vermeldet, dass der Youngster bei der WM sicher dabei sein würde. Auch die „Bild“ bestätigte später die Nominierung. Das ist nicht der Fall. El Mala bleibt zu Hause.

Emotionale Videos zu den Nominierten

Nagelsmann erklärte, dass die Gespräche auch mit den Daheimgebliebenen positiv verlaufen seien. „Aus Trainer-Sicht sind das ganz fiese Gespräche. Nicht angenehm. Wenn man dann aber den Wink bekommt, dass sie uns trotzdem die Daumen drücken. Dann ist das ein super Gefühl“, so der Bundestrainer. „Sie sind ein großes Zukunftsversprechen für den DFB und sind sehr gute Spieler. Aus unterschiedlichen Gründen haben wir sie nicht nominiert. Ihre Zeit wird noch kommen“, erklärte Nagelsmann auf El Mala sowie die Youngster Tom Bischof und Assan Ouedraogo angesprochen, die ebenfalls nicht mit zum Endturnier fahren. Die jungen Spieler sind „herzlich eingeladen, sich mit weiteren guten Leistungen zu bewerben.“ 

Seit den Morgenstunden hatte der DFB halbstündig kleine Videos über die Social-Media-Kanäle gespielt und damit nach und nach Spieler des Kaders bekannt gegeben. In den Videos kommen Familienmitglieder wie Undavs Tochter oder Browns Mutter, genauso wie der Bundestrainer jeweils zu Wort. Untermalt sind die Worte von Bildern aus der Kindheit und frühen Karriere. Unter anderem wurden so Leon Goretzka, Joshua Kimmich oder David Raum vorgestellt. Mit den Torhütern Oliver Baumann und Manuel Neuer ließ sich der DFB dagegen Zeit. Neuer wird auch als Nummer eins fungieren. Die Entscheidung sei für ihn die richtige, sagte der Bundestrainer. Jonas Urbig reist ebenfalls mit zur WM, gehört aber aktuell nicht zum Kader.

Konkret sagte Nagelsmann zu El Mala: „Said hat sehr gut reagiert. Er hat eine tolle Rückrunde gespielt. Er passt aber natürlich auch zu der Spielidee von Köln sehr gut. Die Frage war: Ist er schon so weit für unsere Spielidee in einer anderen Angriffshöhe? Wenn man seine Heatmap in Köln sieht, ist er sehr nah am eigenen Tor. Für Konter haben wir Maxi Beier dabei, der eine tolle Saison gespielt hat mit extremen Fleiß, mit einer unfassbaren Mentalität, in jeder Spielsekunde immer an die Grenzen gehen. Da musst du immer ein bisschen abwägen. Saids Zukunft wird kommen. Aber klar ist so ein Gespräch immer kompliziert.“

Der Kader im Überblick

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart)

Abwehr: Joshua Kimmich (FC Bayern), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), David Raum (RB Leipzig), Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (FC Bayern), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Malick Thiaw (AC Mailand)

Mittelfeld: Jamal Musiala (FC Bayern), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Aleksandar Pavlovic (FC Bayern), Nadiem Amiri (FSV Mainz), Leon Goretzka (FC Bayern), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Lennart Karl (beide FC Bayern), Florian Wirtz (FC Liverpool), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Pascal Groß (Borussia Dortmund)

Sturm: Deniz Undav (VfB Stuttgart), Kai Havertz (FC Arsenal), Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Nick Woltemade (Newcastle United)


Spieler des 1. FC Köln bei der WM: Said El Mala offenbar in den WM-Kader berufen

Said El Mala ist in den WM-Kader berufen
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Spieler des 1. FC Köln bei der WM: Said El Mala offenbar in den WM-Kader berufen

Die Entscheidung ist offenbar gefallen, der Spieler soll bereits informiert worden sein. Stand jetzt könnte ein Spieler des 1. FC Köln mit zum Endturnier mitfahren. Said El Mala in den WM-Kader der DFB-Auswahl berufen.

Nun also doch: Said El Mala darf sich anscheinend Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, wird der 19-Jährige dem WM-Kader angehören und wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann darüber informiert.

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Demnach sei El Mala sogar als einer der ersten Spieler informiert worden. Bereits über den ganzen Tag waren immer mehr Spieler durchgesickert, die es in den Kader geschafft haben oder vom Bundestrainer von der Nicht-Nominierung erfahren haben. So unter anderem auch der Ex-Kölner Chris Führich. Damit starteten bereits die ersten Spekulationen über eine mögliche Teilnahme des Kölner Shootingstars. El Mala war im vergangenen Jahr erstmals in die Nationalmannschaft berufen worden, kam aber nicht zum Einsatz und war sogar nach dem ersten Spiel (abgesprochen) zur U21 geschickt worden. Im Märt war der Angreifer dann nicht berücksichtigt worden. Nagelsmann erklärte, dass der Akteur Einsatzzeit, einen Stammplatz benötige. Den erhielt er unter Lukas Kwansiok viel zu selten. Das änderte sich aber unter René Wagner.

DFB-Kader mit El Mala

Mit 13 Toren und fünf Assists hat der Kölner allerdings mächtig Eigenwerbung betrieben. Zuletzt im Spiel gegen die Bayern, als er bei seinem 60-Meter-Sprint gefühlt der kompletten FCB-Abwehr davonlief und eiskalt vollstreckte. Ein hundertprozentiger Freifahrtschein für das Endturnier ist die Kaderberufung noch nicht. Denn es handelt sich um den vorläufigen Kader. Julian Nagelsmann kann also noch Spieler vor dem Endturnier aus dem Aufgebot streichen, der finale Kader muss erst am 1. Juni stehen. Am Donnerstag wird das Aufgebot vom Bundestrainer offiziell vorgestellt. Noch am Samstagabend im ZDF-Sportstudio hielt sich der Coach bedeckt, wollte sich nicht zu den Nominierungen konkret äußern, erklärte aber, dass er jeden Spieler anrufen wolle, der zuletzt für die Länderspiele nominiert worden ist. El Mala soll einer der ersten gewesen sein.

Damit hat der FC nach Jonas Hector wieder einen A-Nationalspieler. Stand jetzt wäre der 19-Jährige der einzige Akteur des 1. FC Köln, der es in ein WM-Aufgebot geschafft hat. Jusuf Gazibegovic ist zumindest in den vorläufigen Kader berufen. Ob El Mala nach der WM weiter im Trikot des 1. FC Köln aufläuft, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Schließlich schielt halb Europa auf den Spieler. Mittlerweile ist auch klar, dass Manuel Neuer die Nummer eins sein wird – wenn die Wade des Keeper hält. Robert Andrich und Niclas Füllkrug wurden nicht berufen.


Said El Mala zeigt, warum „die WM doch eine Option“ ist

Said El Mala nach dem Anschlusstreffer gegen die Bayern
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Said El Mala zeigt, warum „die WM doch eine Option“ ist

Für ein paar Minuten sorgte Said El Mala für Hoffnung bei den Geißböcken. Die Niederlage konnte der Offensivspieler aber nicht anwenden, dafür aber mächtig Eigenbewerbung betreiben. Öffnet der Bayern-Treffer die WM-Tür für Said El Mala?

Einmal mehr hat Said El Mala sein Können unter Beweis gestellt. Nun muss sich entscheiden, ob das für die WM in vier Wochen reicht.

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Als Marius Bülter und Joel Schmied die Tür in der Kölner Mauer öffneten und damit Harry Kane die 2:0-Führung nach bereits 13 Minuten ermöglichten, schwante den FC-Fans bereits Böses. Eine bittere Klatsche beim FC Bayern München zeichnete sich früh ab, die Hoffnung auf Wiedergutmachung nach dem bitteren 1:3 gegen Heidenheim würde es sicher nicht geben. Zumindest für wenige Minuten flammte Hoffnung auf. Und natürlich Dank Said El Mala. Der Offensivspieler luchste Jamal Musiala wenige Meter vor der Mittellinie den Ball ab und nahm Tempo auf. Verfolgt von vier Bayern drang der 19-Jährige in die Box ein und überwand den wohl bald wieder Nationaltorhüter Manuel Neuer mit einem satten Flachschuss ins lange Eck. Die deftige Niederlage konnte der Kölner Shootingstar nicht abwenden, El Mala konnte aber ordentlich Eigenwerbung betreiben – und zwar für die Nationalmannschaft.

„Es war ein typisches Said-Tor“

Bekanntlich will Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag seinen vorläufigen WM-Kader bekannt gegeben. Und El Mala zeigte einmal mehr, warum er eigentlich ein Kandidat für das Endturnier in den USA, in Mexiko und Kanada sein könnte. „Es war ein typisches Said-Tor. Er hat sich gut durchgewurschtelt und dann die Ruhe vor dem Tor. Es spricht für ihn, er hat eine gute Qualität. Das hat uns in dem Moment nochmal Hoffnung gegeben“, sagte FC-Kapitän Marvin Schwäbe, der direkt eine Empfehlung für seinen Mannschaftskollegen aussprach. “Wenn man in so jungen Jahren diese Leistungen zeigt und die auch über die Saison halten konnte und die Scorer eingefahren hat, dann ist die WM doch auf jeden Fall eine Option.“ Tatsächlich zeigte El Mala mit seiner unbekümmerten Aktion, welchen Part er in der DFB-Elf – vielleicht dann in einer Jokerrolle – übernehmen könnte.

Zumal der Kölner Top-Torjäger bei seinem Treffer eine erstaunliche Abgeklärtheit vor dem Tor bewies, überlegt einschob. Überhaupt hat sich El Mala offenbar noch einmal weiterentwickelt. Auch René Wagner hatte zuletzt betont, dass der 19-Jährige nun durch weitere Rollen noch flexibler einsetzbar sei. “Ich weiß, dass Said das leisten kann und hätte mir gewünscht, dass er das drei, vier Mal mehr in dieser Saison schafft, die Dinger reinzumachen, weil er diese Situationen hatte. Er hat aber nie aufgegeben“, sagte René Wagner, bei dem der Shootingstar uneingeschränkter Stammspieler wurde. Das war bekanntlich eine Forderung des Bundestrainers. Nun also wieder die Hoffnung auf die WM. Mit 13 Toren ist der Stürmer ohnehin der zweitgefährlichste deutsche Torjäger der Bundesliga. Kein Wunder, dass es nach wie vor zahlreiche Interessenten für El Mala gibt.


Medienbericht: Nahe an gewünschter Summe für Said El Mala? Weitere Premier-League-Club hat wohl Interesse

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Medienbericht: Nahe an gewünschter Summe für Said El Mala? Weitere Premier-League-Club hat wohl Interesse

Das Interesse am Kölner Shootingstar scheint nicht abzureißen. Nachdem in der vergangenen Woche von Chelsea und Newcastle bekannt geworden war, dass die Clubs wohl ein Auge auf den Kölner Topscorer geworfen hätten, ist nun ein neuer Verein mit im Rennen um das Talent des 1. FC Köln: Der FC Brentford soll an Said El Mala interessiert sein.

Im Kampf um den Kölner Angreifer tauchen weiterhin neue Namen auf. Nun soll ein weiterer Verein aus der Premier League ein Angebot für Said El Mala vorbereiten.

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Einen Spieltag vor dem Ende der Saison laufen die Kaderplanungen beim 1. FC Köln bereits auf Hochtouren. Mit dem Verbleib in der Bundesliga haben die Geißböcke ein gutes Argument in den Verhandlungen in der Hinterhand, internationale Auftritte kann Thomas Kessler aber nicht in die Waagschale werfen. Für die Karriereplanung könnte dies allerdings bei einigen Akteuren ein attraktives Argument sein. So auch bei Said El Mala. Der Shootingstar avancierte in seiner Premieren-Spielzeit zum Kölner Topscorer und kommt bisher auf zwölf Tore und fünf Assists. Das weckt zwangsläufig Begehrlichkeiten – auch aus dem Ausland.

Neues Interesse aus England

Bereits vor einigen Monaten klopfte unter anderem Brighton & Hove Albion an und soll dem FC zuletzt ein Angebot von 35 Millionen Euro für den Angreifer unterbreitet haben. Wie berichtet lehnten die wohl Geißböcke ab. Die Schmerzgrenze soll bei kolportierten 40 bis 50 Millionen Euro liegen. Nun scheint neben dem FC Chelsea sowie Newcastle auch der FC Brentford Interesse an EL Mala zu bekunden. Wie der „Kicker“ berichtet, soll der Club aus dem Westen Londons sogar bereit sein, das Angebot von Brighton zu überbieten und scheint „eine stattliche Ablösesumme im mittleren zweistelligen Millionenbereich“ zahlen zu wollen. Ein konkretes Angebot liege noch nicht vor, 40 Millionen Euro werden aber als Größenordnung genannt.

Für den 19-Jährigen könnte Brentford dabei nicht nur ob der Ligazugehörigkeit interessant sein. Der Club aus der Premier League kämpft aktuell nämlich noch darum, auch europäisch zu spielen. FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler betonte noch in der vergangenen Woche, dass man froh seie, einen Spieler wie El Mala in der Mannschaft zu haben. Beim FC hat man ob des Vertrags bis 2030 keinen Druck und kann gelassen auf die eingehenden Angebote warten. Zudem besteht die Chance, dass sich mit einer weiterhin möglichen Nominierung des Top-Talents von Julian Nagelsmann für die deutsche A-Nationalmannschaft der Wert des Spielers noch einmal in die Höhe schraubt. Dann würde wohl auch der FC Brentford noch einmal nachlegen müssen.


Medienbericht: Brighton steigt aus dem Poker um Said El Mala aus, weitere Interessenten bleiben

Said El Mala im Duell mit Robert Andrich
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Medienbericht: Brighton steigt aus dem Poker um Said El Mala aus, weitere Interessenten bleiben

Er war einer der auffälligsten, wenn auch nicht einer der glücklichsten Akteure im Nachbarschafts-Duell gegen Bayer Leverkusen. Wie viele starke Auftritte der Youngster aber noch im Dress des 1. FC Köln hat, ist unklar: Doch Brighton pokert offenbar nicht mehr um Said El Mala.

Zwar machte Said El Mala gegen Leverkusen nicht immer die erfolgreichste Figur, aber er kam immerhin in die Situationen auffällig und gefährlich zu werden. Die Zukunft des 19-Jährigen scheint nach wie vor offen zu sein.

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Auf die Enttäuschung im Stadion am Samstag, folgte am Sonntag eine Art Versprechen via Instagram. „Manchmal gibt es einfach Spiele, in denen der Ball nicht ins Tor gehen will – auch das gehört zum Sport dazu“, schrieb Said El Mala in den Sozialen Medien. „Wir geben weiterhin alles, um diesen Verein in der Liga zu halten.“ El Mala hatte im Duell gegen Leverkusen aus kurzer Distanz, aber spitzem Winkel, den Ball an den Pfosten und nicht ins leere Tor geschossen (come-on-fc.com berichtete). Zwar vergab der Youngster diese riesen Möglichkeit zur Führung, war auch in weiteren Abschlüssen nicht genau genug und verpasste ab und an das sicherlich erfolgsversprechendere Abspiel und doch war der Kölner Shootingstar der auffälligste Spieler der Geißböcke. Neun Abschlüsse, ein xGoals-Wert von 1,2, die meisten Zweikämpfe, die höchste Geschwindigkeit – hätte El Mala dann auch das Tor getroffen, wäre der 19-Jährige ein heißer Man-of-The-Match-Anwärter geworden.

Brighton & Hove Albion steigt aus

Der Youngster ließ jedenfalls keinen Zweifel daran, dass er zum einen tatsächlich „alles“ dafür tun werde, den „Verein in der Liga zu halten“ und zum anderen eine große Zukunft vor sich hat. Und die beinhaltet wohl schon bald einen Wechsel – mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Club mit internationalen Interessen, mit hoher Wahrscheinlichkeit Richtung England. Ob das schon in diesem Sommer oder erst 2027 passieren wird, scheint dieser Tage offen. Allerdings sollte ein Abgang vor der kommenden Spielzeit die FC-Fans dann nicht in einen großen Schock versetzen. Allerdings scheint der bisherige Favorit auf den El-Mala-Zuschlag nun aus dem Rennen zu sein. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Sonntag berichtet, hat sich Brighton & Hove Albion aus dem Poker um den Youngster zurückgezogen. Die Südengländer hatten sich seit vergangenem Sommer massiv um den Shootingstar gestreckt, waren aber immer wieder beim FC abgeblitzt.

Andere Clubs weiter interessiert

Die erste Offerte aus England, konterte Thomas Kessler mit der Vertragsverlängerung der El-Mala-Brüder, die im Nachhinein als wirtschaftliches Masterpiece zu bezeichnen ist. Da keine feste Ablöse oder Ausstiegsklausel im Vertrag verankert ist, hat Köln im Poker Entscheidungshoheit, kann also den Preis bestimmen. Und der scheint Brighton dann einfach zu hoch zu sein. Wie berichtet waren die Engländer bereit rund 40 Millionen Euro für den 19-Jährigen auf den Tisch zu legen. Das scheint den Geißböcken nicht zu reichen. Ein Deal kommt zwischen den Parteien aktuell also nicht zu Stande. Dabei war vor wenigen Wochen noch kolportiert worden, dass El Mala den Seagulls bereits seine mündliche Zusage gegeben habe. Dass Brighton sich nun aus dem Poker zurückzieht bedeutet weder, dass die Südengländer nicht doch noch einen weiteren Anlauf unternehmen werden noch, dass El Mala in Köln bleibt.

Denn Interessenten gibt es nach wie vor einige. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen Chelsea und Manchester United den Spieler weiterhin im Fokus haben. Auch Manchester United beobachtet El Mala. Wie konkret das Interesse ist, ist indes unklar. „Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Clubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten“, hatte Thomas Kessler vor wenigen Wochen ebenfalls dem Stadt-Anzeiger gesagt. Bei DAZN sprach der Geschäftsführer am Rande des Spiels gegen St. Pauli davon, dass er nicht über ein Preisschild sprechen werde. Dass es das aber gibt, steht wohl außer Frage. Und El Mala müht sich zweifelsohne darum, dieses noch ein wenig in die Höhe zu treiben.