Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden

Jeremiah St. Juste spielt für Sporting
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Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden

Nach den jüngsten Verletzungen von Joel Schmied und Dominique Heintz werden Verstärkungen beim FC in der Innenverteidigung wahrscheinlicher. Zumal das Präsidium offenbar grünes Licht gibt. FC-Sportdirektor Thomas Kessler wird also möglicherweise nachlegen. Das könnten mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

In der Innenverteidigung ist beim 1. FC Köln doch eine größere Lücke aufgegangen. Es ist gut möglich, dass die Kölner noch einmal nachbessern. Allerdings ist das eine größere Baustelle, als es auf den ersten Blick scheint. Denn im Sommer könnte sich beim FC noch einiges verändern. Julian Pauli und Elias Bakatukanda könnten zurückkehren, die Zukunft von Timo Hübers scheint offen. Auch die Verträge von Cenk Özkacar und Dominique Heintz laufen aus. Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Sechs Innenverteidiger hat der FC aktuell im Kader, vier fallen im Moment verletzt aus, zwei werden in dieser Saison möglicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen. Auch deswegen branden immer wieder Gerüchte über mögliche Neuverpflichtungen im Winter auf. Allerdings stehen hinter den aktuellen Spielern so viele Fragezeichen, dass nicht ersichtlich erscheint, welchen Weg der FC am besten gehen soll. Eine kurzfristige Leihe, ein Talent oder doch eine feste Verpflichtung? come-on-fc.com hat mal einige Spieler zusammengestellt, die unserer Meinung nach interessant werden könnten.

Kevin Akpoguma: Der 30-Jährige steht aktuell bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag. Acht Mal lief der Innenverteidiger für die Nationalmannschaft von Nigeria auf, kommt auf mehr als 200 Pflichtspiele für die Sinsheimer, spielte unter anderem auch Champions League und Europa League. In der vergangenen Spielzeit war der Abwehrspieler noch Stammspieler. Das hat sich in dieser Saison geändert- Akpoguma kommt gerade einmal auf drei Pflichtspiel-Einsätze und 35 Minuten. Der Marktwert des 30-Jährigen wird von dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell noch auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, der Spieler nicht zum Einsatz kommt, dürfte die Ablöse deutlich darunter liegen. Allerdings ist der Abwehrspieler, der wie Trainer Kwasniok eine KSC-Vergangenheit hat, Rechtsfuß.

Ozan Kabak: Auch der 25-Jährige kommt bei der TSG in dieser Saison noch nicht wie erhofft zum Zuge. Kabak stand erst fünf Mal auf dem Platz, noch nicht einmal in der Startelf. Das dürfte natürlich auch seinem Kreuzbandriss geschuldet sein, den er sich im Sommer 2024 zugezogen hat. Kabak hat lange zurück gebraucht, in der vergangenen Spielzeit keinen einzigen Einsatz gehabt. Nun soll er bei der TSG erst einmal Minuten sammeln. Doch der Vertrag des türkischen Nationalspielers, der einst 25 Millionen Euro wert gewesen sein soll, läuft im kommenden Sommer ebenfalls aus. Zuletzt hatte TSG-Sportchef Andreas Schicker betont, dass man im Winter über die Zukunft sprechen würde. Angesichts der Marktwertberechnung von fünf Millionen Euro, dürfte Kabak eine Nummer zu groß für den FC sein.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. Im Sommer hatte der Niederländer bereits mit einem Wechsel nach Deutschland geliebäugelt. Damals stand die Verpflichtung von Union Berlin wohl kurz bevor, doch der Deal platzte. Weil sich der Abwehrspieler öffentlich beschwerte, wurde er nun in die B-Elf von Sporting beordert. Der Vertrag läuft 2026 aus, das dürfte auf die Ablöse drücken. Der Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt.

Zeno Van Den Bosch: Ein sehr interessanter Innenverteidiger, den gleich mehrere Bundesligisten auf dem Zettel haben sollen. Ganz hoch im Kurs steht wohl Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlen“ hätten den belgischen U-Nationalspieler gerne schon im Sommer verpflichtet, doch dem Vernehmen nach scheiterte der Deal an der Ablöse. Kein Wunder, der Marktwert des Innenverteidigers wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Das dürfte auch eine Kategorie zu hoch für die Kölner sein. Aber: Der Stammspieler von Royal Antwerpen hat ebenfalls nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Der belgische Erstligist steht also ein wenig unter Zugzwang.

Étienne Youté Kinkoué: Seit Juli hielten sich im Sommer die Gerüchte um den Innenverteidiger und den 1. FC Köln. Aufgebracht von Transferexperte Fabrizio Romano. Mitte August hieß es dann, der FC habe sogar ein Angebot unterbreitet. Allerdings hatte der FC zu diesem Zeitpunkt gerade Rav van den Berg unter vertrag genommen und die Wahrscheinlichkeit, einen weiteren Spieler mit einem ähnlichen Marktwert zu verpflichten schien dann doch eher gering. Das hat sich mittlerweile ein wenig relativiert. Der Marktwert wird nur noch auf vier Millionen Euro eingeschätzt. Der 23-Jährige saß zudem zuletzt vier Mal nur auf der Bank, ist weit von einem Stammplatz entfernt. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Inter Mailand gilt aber als hochveranlagt.

Alte Bekannter?

Sebastiaan Bornauw: Unvergessen ist der wuchtige Kopfball gegen den FC Schalke 04, der dem FC überhaupt erst die Chance auf den Klassenerhalt ermöglichte. 57 Mal lief Sebastiaan Bornauw für die Geißböcke auf, bevor vier Jahre beim VfL Wolfsburg folgten. Im Sommer stand dann der Wechsel in die Premier League an. Doch glücklich ist Bornauw bei Leeds United nicht. Der Abwehrspieler kam in der Liga noch nicht zum Einsatz – auch, aber nicht nur aufgrund einer Knieverletzung. Im Pokal stand er 90 Minuten auf dem Platz, scheiterte aber an Sheffield Wednesday. Bornauw käme wohl nur als Leihspieler in Frage, denn der Vertrag des Abwehrspielers läuft bis 2029. In Köln würde der Belgier aber sicherlich Spielpraxis erhalten, die ihn auf mehr vorbereiten könnten.

Bright Akwo Arrey-Mbi: Noch ein weiterer Ex-Kölner könnte interessant werden. Der Innenverteidiger war ein halbes Jahr an den FC ausgeliehen, konnte sich aber nicht nachhaltig durchsetzen. Der ehemalige U21-Nationalspieler wurde schließlich von den Bayern an Hannover 96 weiterverliehen und später von den Niedersachsen fest verpflichtet. Aktuell spielt Arrey-Mbi für den FC Braga, würde aber gerne nach Deutschland wechseln. Die aktuelle Spielzeit verläuft sehr wechselhaft. Mal Startelf, mal Joker, mal 90 Minuten Bank. Der Marktwert liegt aktuell bei sechs Millionen Euro, der Vertrag läuft noch bis 2029.

Felix Uduokhai: Auch ein weiterer Ex-Wolfsburger könnte interessant werden – wenn, dann als Leihspieler. Der gebürtige Deutsche spielt aktuell bei Besiktas Istanbul. Allerdings hält sich auch die Einsatzzeit des 28-Jährigen in Grenzen. Zuletzt saß der 28-Jährige sieben Mal in Folge nur auf der Bank. Insgesamt kommt der Innenverteidiger auf mehr als 200 Profi-Pflichtspiele. Der Marktwert liegt aktuell bei rund sechs Millionen Euro. Tatsächlich steht Uduokhai auf der Streichliste des türkischen Traditionsvereins. In türkischen Medien heißt es, dass man einem Abgang, auch einer Leihe, offen gegenüber stehe. Es soll zahlreiche Interessenten, auch aus Deutschland geben.

Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Vier Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen.


Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und fällt länger aus. Das ist bitter für den FC, aber gleichzeitig eine Chance für zwei Spieler des 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

Mehrere Wochen wird Rav van den Berg dem FC fehlen. In der Zeit müssen wahrscheinlich vor allem zwei Spieler den teuersten Sommerneuzugang ersetzen beim 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

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Langsam hatte ihn Trainer Lukas Kwasniok an die Mannschaft herangeführt und dann direkt zweimal in Folge in die Startelf beordert: Rav van den Berg schien eigentlich gerade dabei zu sein, sich einen festen Platz in der ersten Kölner Elf zu erarbeiten. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich der teuerste Neuzugang des Sommers jedoch an der Schulter und fällt für mehrere Wochen aus. Eine bittere Nachricht für den FC, aber gleichzeitig die Chance für zwei andere Verpflichtungen, sich zu zeigen. Denn in den vergangenen beiden Partien hatte van den Berg noch Cenk Özkacar und Tom Krauß auf die Bank verdrängt. Die beiden sahen in den Begegnungen mit den Wölfen und dem SC Freiburg kaum Spielzeit, nur Krauß wurde für eine halbe Stunde gegen die Breisgauer eingewechselt. Sie drohten, hinter dem Niederländer zurückzufallen. Jetzt kann sich aber sehr wahrscheinlich mindestens einer der beiden wieder beweisen.

Bei einer Dreierkette braucht es einen Ersatz

Denn wenn Kwasniok weiterhin auf die Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt wie in den meisten bisherigen Spielen, muss es zwangsläufig nach dem Ausfall Veränderungen in der Innenverteidigung geben. Timo Hübers ist unter dem neuen Coach gesetzt. Und auch Joel Schmied scheint beim Trainer hoch im Kurs zu stehen, stand in der bisherigen Saison nur 45 Minuten nicht auf dem Platz. Dominique Heintz dagegen war bei noch keiner einzigen Partie im Kader. Darum ist es unwahrscheinlich, dass der Routinier der Ersatz für van den Berg wird.


Bleiben Özkacar und der von Kwasniok häufig in der Innenverteidigung eingesetzte Krauß. Der hatte bis jetzt trotz einer guten Vorbereitung keinen leichten Stand. Im erste Bundesligaspiel gegen seinen Stammverein FSV Mainz 05 durfte der Leihspieler sich als linker Innenverteidiger beweisen, konnte seinen Coach dabei aber nicht restlos von sich überzeugen und musste in der 68. Minute vom Platz. Aber der Trainer schätzt seine Einsatzbereitschaft und Energie, bezeichnete ihn als wichtigen „Defensiv-Allrounder“. Jetzt ergibt sich mit dem Ausfall von van den Berg für ihn die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen zu können. Denn die bisherigen Einsatzzeiten erfüllen bestimmt nicht die Ansprüche, mit denen der 24-Jährige per Leihe aus Mainz gekommen ist.

Özkacar eine Option als Linksfuß

Dafür muss der gelernte Mittelfeldspieler sich aber gegen Özkacar durchsetzen. Dieser erhielt bereits im Pokal den Vorzug und wurde im ersten Ligaspiel für Krauß eingewechselt. Dabei zeigte der Innenverteidiger solide Leistungen, ohne sich aber nachhaltig zu empfehlen. Nachdem der Türke dann in den beiden Partien danach keine Minute Einsatzzeit bekam, dürfte er nun heiß auf die neue Chance sein. Dabei hat der Neuzugang ein leicht anderes Profil als Krauß. Denn neben der Tatsache, dass Özkacar die Position gelernt hat, ist der 24-Jährige neben Heintz der einzige Innenverteidiger im Kölner Kader, der einen starken linken Fuß hat. Damit bietet der Abwehrspieler wegen der unterschiedlichen Passwinkel seinem Trainer nochmal andere Möglichkeiten. Das könnte ein Vorteil für den vom FC Valencia ausgeliehenen Profi sein.

Allerdings hat Kwasniok auch in den vorherigen Begegnungen kein Problem damit gehabt, einen Rechtsfuß als linken Innenverteidiger einzusetzen. Daher muss sich der türkische Nationalspieler wie Krauß im Training empfehlen, um die Chance zu bekommen, bis van den Berg zurückkehrt. Denn gegen den teuersten Sommerneuzugang könnte es alleine wegen der hohen Ablöse, aber auch wegen des zweifellos vorhandenen großen Potentials des Niederländers schwierig werden. Trotzdem könnte es für sie eine Möglichkeit sein, um Druck auf den 21-Jährigen bei dessen Rückkehr sowie vor allem auf Schmied und Hübers auszuüben.


Starke Leistungen in der Vorbereitung: Joel Schmied empfiehlt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln

Joel Schmied im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Starke Leistungen in der Vorbereitung: Joel Schmied empfiehlt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln

Besonders auf der Innenverteidiger-Position hat der FC bis zuletzt nach Verstärkungen gesucht und jetzt mit Cenk Özkacar gefunden. Von den Spielern, die aber bereits da waren, hat sich vor allem ein Winterneuzugang empfohlen beim 1. FC Köln: Joel Schmied hat gute Chancen auf einen Stammplatz.

Neuer Trainer, neue Chance: Das war wohl bei einigen Profis der Kölner das Motto am Anfang der Saisonvorbereitung. Und einer der Spieler hat diese Chance bisher eindeutig genutzt beim 1. FC Köln: Joel Schmied hat gute Chancen auf einen Stammplatz.

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Er war einer der ersten Neuzugänge nach einer wegen der Transfersperre langen Zeit: Im Winter kam Joel Schmied für 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger sollte die Kölner Abwehr verstärken und so ein entscheidender Faktor für die Rückkehr in die Bundesliga sein. Das mit dem Aufstieg klappte, aber eher nicht wegen des Abwehrspielers. Der kam zwar zwölf Mal in der Liga zum Einsatz, konnte dabei aber nicht wirklich überzeugen. Daher war Schmied zum Ende der Saison in der heißen Phase auch eher außen vor. Zur neuen Saison nimmt der 26-Jährige nun einen neuen Anlauf und möchte richtig in Köln ankommen.

Überzeugende Vorbereitung

Und das gelingt ihm zumindest in der Vorbereitung bis jetzt sehr gut. So war Schmied in den Testspielen insgesamt der wahrscheinlich beste Kölner Innenverteidiger. So kassierten die Geißböcke mit dem Innenverteidiger in den Begegnungen nur zwei Gegentore, ohne ihn jedoch sechs. Und auch in der von der gesamten Mannschaft starken Partie gegen Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo stand die Null auch wegen des Winter-Neuzugangs, welcher knapp 80 Minuten auf dem Platz stand. Der Schweizer überzeugt mit seiner Ruhe am Ball und einer resoluten Zweikampfführung. Er scheint die neue Chance unter Trainer Lukas Kwasniok zu nutzen. Daher darf sich Schmied auch berechtige Hoffnungen darauf machen, im ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg in der Startelf zu stehen.

Dabei kommt ihm das System des Trainers mit einer Dreierkette und damit einem Platz mehr für Innenverteidiger zu Gute. Auch gibt es ansonsten im Team momentan keinen Spieler, der sich für einen Platz in der Abwehrzentrale so wirklich hervorgetan hat. Und Neuzugang Cenk Özkacar wird noch Zeit brauchen, um sich an das System des Trainers zu gewöhnen. Außerdem ist der 24-Jährige im Gegensatz zu Schmied ein Linksfuß, dürfte damit also auch eher den linken Part übernehmen. Schmied wird wohl eher im Zentrum oder als rechter Innenverteidiger eingeplant sein.

Leistungen übertragbar in die Bundesliga?

Spannend wird zu sehen sein, wie der Abwehrspieler seine guten Leistungen aus der Vorbereitung in die Bundesliga übertragen kann. Denn bis jetzt haben die Kölner meistens gegen schwächere Gegner oder sogar nur Amateurteams gespielt. Die einzige Ausnahme war Atalanta Bergamo. Wobei die Italiener aber auf ganzer Linie enttäuschten. Für den FC wäre es auf jeden Fall wichtig, wenn der Winterneuzugang nach einem halben Jahr endlich in Köln ankommt. Schließlich hat Schmied noch einen Kontrakt bis 2029. Wenn er die Erwartungen nicht erfüllt, wäre es dadurch schwer für die Geißböcke, ihn wieder abzugeben. Aber vielleicht zahlt der Innenverteidiger ja das Vertrauen, dass die FC-Bosse im Winter in ihn gesetzt haben und dass sich auch an der langen Vertragslaufzeit zeigt, jetzt in der neuen Saison zurück.

Verstärkung für die Bundesliga: Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant sein

Jeremiah St. Juste spielt für Sporting
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Verstärkung für die Bundesliga: Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant sein

In der Defensive möchte FC-Sportdirektor Thomas Kessler noch nachlegen. „Das ist sicherlich unsere nächste große Aufgabe, da schon noch für Verstärkungen zu sorgen“, sagte er am Mittwoch. Speziell in der Innenverteidigung braucht der Verein noch mehr Qualität, da hinter vielen Spielern ein Fragezeichen steht: Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln.

In der Innenverteidigung beim 1. FC Köln herrscht momentan noch eine Lücke. Bei vielen Spieler ist nicht sicher, ob sie das Niveau in der Bundesliga mitgehen können. Bei Kapitän Timo Hübers wiederum läuft der Vertrag in einem Jahr aus. Der Verein muss sich daher nach möglichen Verpflichtungen auf der Position umschauen: Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht zwingend um Gerüchte!

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Justin de Haas: Mit Justin de Haas würde der 1. FC Köln den gesuchten Linksfuß bekommen. Aktuell steht der 25-Jährige noch in der ersten portugiesischen Liga beim FC Famalicão bis 2026 unter Vertrag. Der Niederländer verfügt über ein gutes progressives Passspiel und ordentliche Zweikampfwerte. Besonders herausragend ist bei ihm das Abfangen von Bällen. So kann der Innenverteidiger immer wieder gut nach vorne verteidigen. Bei einem Marktwert von drei Millionen Euro laut transfermarkt.de wäre er voraussichtlich gut für die Kölner finanzierbar, auch wenn de Haas wohl das Interesse von etwa Celtic Glasgow geweckt hat.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. In Köln könnte der 28-Jährige wieder zu alter Form zurückfinden. Er dürfte dabei auch finanzierbar sein: Sein Marktwert liegt zwar bei geschätzten sechs Millionen Euro. Da St. Juste aber bei Sporting keine wirkliche Rolle spielt und nur noch ein Jahr Vertrag hat, könnte er vielleicht auch günstiger zu haben sein.

Armel Bella-Kotchap: Vor ein paar Jahren lag Armel Bella-Kotchaps Marktwert bei geschätzten 20 Millionen Euro. Heute hat sich der Wert auf neun Millionen Euro fast halbiert. Aus dem Bochumer Nachwuchs schaffte er beim VfL vor ein paar Jahren den Durchbruch. Der Verteidiger überzeugte mit seiner robusten Spielweise sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga. Der Lohn war eine Nominierung in den deutschen WM-Kader 2022 und ein Wechsel in die Premier League zum FC Southampton im gleichen Jahr. In England spielte er eine gute erste Saison, konnte den Abstieg seines Vereins aber nicht verhindern. Dann geriet seine Karriere jedoch ins Stocken. Eine Leihe zur PSV Eindhoven war wenig erfolgreich. Auch in der abgelaufenen Saison kam der Abräumer bei Southampton kaum zum Einsatz. Daher ist es kein Wunder, dass bei nur noch einem Jahr Vertrag ein Wechsel im Raum steht. Der immer noch erste 23-Jährige zieht das Interesse zahlreicher Vereine auf sich, darunter der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach oder Udinese Calcio. Southampton fordert angeblich 10 Millionen Euro, zu viel für die Kölner. Aber vielleicht senken die Engländer ihre Forderungen ja noch, um das Gehalt einzusparen.

Verstärkungen aus Frankreich?

Étienne Kinkoué: Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano soll Étienne Kinkoué unter anderem beim 1. FC Köln auf der Liste stehen. Der Innenverteidiger wolle den nächsten Schritt machen und dürfe seinen Verein Le Havre verlassen. Neben den Geißböcken sollen sich aber auch zum Beispiel der FC Burnley, Sheffield United und Besiktas Istanbul mit dem talentierten Franzosen beschäftigen. Kinkoué gilt als sehr robust, gut im Klären von Bällen und Blocken von Schüssen sowie kopfballstark – was bei 1,96 Metern Körpergröße keine Überraschung ist. Der 23-Jährige ist noch bis 2026 an Le Havre gebunden. Der Verein soll daher schon bei einem Preis von fünf Millionen Euro gesprächsbereit sein, was zwei Millionen unter seinem geschätzten Marktwert liegt.

Arouna Sangante: Und noch ein weiterer Innenverteidiger von Le Havre könnte für den FC wegen eines im nächsten Sommer auslaufenden Vertrages interessant sein: Arouna Sangante war bereits mit 21 Jahren Kapitän des Vereins. Mit inzwischen 23 Jahren könnte er bereit sein für eine neue Herausforderung. Sangante überzeugt vor allem durch starke Tacklings und die Fähigkeit, Bälle abzufangen. Er kann außerdem auch als Rechtsverteidiger spielen, würde da bei den Kölnern also auch die Breite verstärken. Sein Marktwert wird allerdings auf acht Millionen Euro geschätzt. Ob Le Havre diese Summe wirklich fordert, hängt vielleicht auch davon ab, ob der Verein vorher bereits Kinkoué verkauft und damit schon einen Innenverteidiger abgegeben hat oder sonst noch auf Einnahmen angewiesen ist.

Vom spanischen zum deutschen Aufsteiger?

David Affengruber: Mit Sturm Graz hat David Affengruber bereits das Double gewonnen und einige Erfahrungen in der Europa League sammeln können. Jetzt ist der Österreicher als absoluter Stammspieler mit dem FC Elche in die erste spanische Liga aufgestiegen. Dorthin war er vor einem Jahr gewechselt, um eine Auslandserfahrung zu machen, nachdem er seinen Vertrag in Graz hatte auslaufen lassen. Affengruber ist ein zweikampfstarker Abwehrspieler, der sich in Spanien auch mit dem Ball am Fuß nochmal deutlich gesteigert hat. Sein Vertrag bei Elche läuft nur noch ein Jahr, daher könnte er für den 1. FC Köln finanzierbar sein. Der Marktwert liegt bei geschätzten fünf Millionen Euro.

Malang Sarr: Vor fünf Jahren galt Malang Sarr als ein großes französisches Talent in der Innenverteidigung. Mit nur 21 Jahren hatte er in Nizza schon viel Erfahrung in der ersten französischen Liga gemacht. Dabei überzeugte der Innenverteidiger, der auch als Linksverteidiger spielen kann, mit einem starken Passspiel, war sehr gut am Ball. Auch eroberte er häufig den Ball, verteidigte aktiv nach vorne. Schwächen hatte Sarr allerdings bei einer Größe von für einen Innenverteidiger nur 1,83 Metern im Kopfballspiel. Im Sommer 2020 ging der Franzose dann ablösefrei zum FC Chelsea – eine sehr schlechte Entscheidung. In England spielte er keine Rolle, auch Leihen nach Porto und Monaco halfen nicht. Vor einem Jahr wechselte Sarr daher erneut ablösefrei, dieses Mal zurück in die Heimat zum RC Lens. Dort absolvierte der inzwischen 28-Jährige gerade in der zweiten Saisonhälfte einige Partien und fand wieder mehr zu alter Form. Sein Vertrag bei den Franzosen läuft aber in einem Jahr aus, was eine Gelegenheit für den 1. FC Köln sein könnte. Dort passt Sarr als Linksfuß gut ins Profil. Der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Günstige Situation bei Posch

Stefan Posch: 109 Bundesliga-Spiele für die TSG Hoffenheim, 80 in der Serie A, zehn in der Champions League und 44 Länderspiele für Österreich: Stefan Posch hat in seiner Karriere schon einiges an Erfahrungen gesammelt. In der abgelaufenen Saison verlor er jedoch seinen Stammplatz beim FC Bologna, wurde im Winter an Atalanta Bergamo verliehen. Dort verpasste er aber die meisten Spiele verletzungsbedingt. Darum zog Atalanta nicht die Kaufoption, die bei acht Millionen Euro gelegen haben soll. Ein Verbleib in Bologna gilt als ausgeschlossen. Wenn der Verein noch eine Ablöse kassieren möchten, müssen sie Posch jetzt verkaufen, da er nur bis 2026 Vertrag hat. Das könnte dazu führen, dass Posch günstiger als acht Millionen Euro wird, was ihn für den FC interessant machen könnte. Jedoch sind laut Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg gleich mehrere deutsche Vereine am Österreicher dran.