Salih Özcan vor BVB-Abflug – aber nicht Richtung Köln
Simon Bartsch
Eigentlich wollte er sich in Dortmund durchbeißen, aber die Zeichen stehen nun doch auf Abschied. Es wird aber wohl kein Wechsel zum 1. FC Köln: Salih Özcan steht nun doch vor dem BVB-Abflug.
Das Gerücht hält sich seit dem Sommer hartnäckig. Auch aktuell wird über eine Rückkehr des gebürtigen Kölners spekuliert. Doch es wird offenbar keinen Wechsel zum 1. FC Köln geben: Salih Özcan steht vor dem BVB-Abflug, allerdings Richtung Türkei.
Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Erst vor wenigen Wochen hieß es, Salih Özcan habe die Entscheidung getroffen, sich beim BVB durchzubeißen, gleichzeitig wurde aber auch weiter über eine mögliche Rückkehr zum FC spekuliert. Die Gerüchte um weitere Spielzeiten mit dem Geißbock auf der Brust halten sich seit dem vergangenen Sommer hartnäckig. Nun wird der Abschied aus Dortmund tatsächlich konkreter. Doch der FC spielt dabei anscheinend keine Rolle. Laut übereinstimmenden türkischen Medienberichten zieht es den Mittelfeldspieler in die Türkei. Und ganz oben auf der Liste soll Galatasaray Istanbul stehen. Der Club um Nationalspieler Leroy Sané und Ex-Nationalspieler Ilkay Gündogan hatte schon im Sommer zugeschlagen, nun soll noch einmal nachgebessert werden.
Özcan hofft auf die WM-Teilnahme
Und Özcan soll dabei deutlich unter den fünf Millionen Euro liegen, die der FC im Sommer 2022 von den Westfalen kassiert hat. Von zwei bis 2,5 Millionen Euro ist die Rede. Möglich machen das zwei Aspekte. Zum einen läuft der Vertrag des 27-Jährigen im kommenden Sommer aus und soll nicht verlängert werden. Zum anderen spielt Özcan in den Plänen von BVB-Coach Niko Kovac überhaupt keine Rolle mehr. Özcan könnte wiederum Einsatzzeit bekommen, die die Chance auf die WM im kommenden Jahr in den USA, in Mexiko und in Kanada aufrecht erhält – wenn, die Playoffs im März erfolgreich gestaltet werden. Zudem könnte der Mittelfeldspieler für die Champions League nachgemeldet werden, sollte Galatasaray die nächste Runde der Königsklasse erreichen. Als aktuell 18. stehen die Chancen zumindest zu den Playoffs nicht schlecht.
Beim BVB wurde der gebürtige Kölner zu Beginn der Saison nicht für die Königsklasse gemeldet. Überhaupt verläuft die Saison in Dortmund alles andere als gut für den U21-Europameister. In der Bundesliga stand Özcan zuletzt im September auf dem Platz. Insgesamt kommt der 27-Jährige in dieser Spielzeit auf drei Liga-Einsätze und einen Auftritt im Pokal. Der Mittelfeldspieler sammelte in dieser Saison erst 21 Minuten ein. In Istanbul dürfte doch deutlich mehr Zeit auf dem Rasen drin sein, auch, wenn Özcan Schwierigkeiten bekommen wird, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Neben Galatasaray soll auch Besiktas nach wie vor Interesse an dem Mittelfeldspieler haben.
Déjà-vu bei Salih Özcan: Interessenten erinnern stark an den Sommer
Simon Bartsch
Bereits im Frühjahr gab es Spekulationen über einen Wechsel des Mittelfeldspielers vom BVB. Auch der FC wurde mit dem gebürtigen Kölner in Verbindung gebracht. Und auch jetzt soll es angeblich Interesse geben. Aber nicht nur vom 1. FC Köln: Besiktas Istanbul soll ebenfalls an Salih Özcan interessiert sein.
Auf wirklich viel Einsatzzeit kommt der 27-Jährige nicht beim BVB. Dementsprechend steht wieder ein Wechsel im Raum. Und wie im Sommer gibt es auch Gerüchte um eine Rückkehr zum 1. FC Köln: Aber Besiktas Istanbul soll ebenfalls an Salih Özcan interessiert sein.
Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Aktuell weilt Salih Özcan wieder einmal bei der Nationalmannschaft. Eine willkommene Abwechslung für den Mittelfeldspieler. Denn so richtig rund läuft es auch weiterhin nicht für Özcan bei Borussia Dortmund – und das bereits seit einer ganzen Weile. Schon im Frühling des Jahres mehrten sich die Gerüchte um einen Wechsel. Beim BVB will man den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Verein soll dem Spieler schon damals angedeutet haben, bei einem Wechsel keine Steine in den Weg zu legen. Damals ploppten verschiedenste Vereine als mögliche Interessenten für den Mittelfeldspieler auf. Auch der 1. FC Köln war angeblich im Rennen, genauso wie diverse türkische Vereine. Am Ende der blieb Özcan dann doch in Dortmund, wollte sich dort durchsetzen.
Kaum Einsatzzeit beim BVB
Aktuell kommt der Mittelfeldspieler beim BVB in der Liga auf drei Einsätze. Zuletzt blieb ihm sechs Mal in Folge die Rolle des Zuschauers, dabei zwei Mal von der Tribüne aus. Unter anderem gegen den FC, aber auch gegen den HSV am vergangenen Wochenende. Zwar ist Özcan auch in der türkischen Nationalmannschaft kein Stammspieler, in den vergangenen drei Begegnungen sammelte der 27-Jährige aber immerhin mehr als doppelt so viel Einsatzzeit wie in dieser Saison bei der Borussia. Und Özcan spielt auf internationalem Parkett, für die Champions League wurde er von Niko Kovac bekanntlich nicht nominiert. Kein Wunder also, dass die Zeichen auf Abschied stehen. Und das für beide Parteien gerne im Winter. Immerhin würde der BVB ordentlich Gehalt einsparen. Özcan soll rund fünf Millionen verdienen.
Eine hohe Ablöse ist nicht mehr zu erwarten. Und so könnte der Mittelfeldspieler tatsächlich interessant werden für den FC. Allerdings nur, wenn Özcan auf einen Teil seines Gehalts verzichtet. Möglicherweise wäre ein Wechsel aber auch an die Zukunft von Eric Martel geknüpft. Die ist nämlich ebenfalls noch nicht entschieden. Konkrete Gespräche sollen nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht stattgefunden haben. Das gilt auch für einen weiteren Interessenten. Und bei dem sind die Spuren schon deutlich heißer und waren es wohl auch im Sommer. Denn Besiktas soll erneut ein Auge auf Özcan geworfen haben. Das berichtet zumindest das Portal „Fanatik“. Denn auch für den türkischen Club läuft es in der Liga aktuell alles andere als gut.
Besiktas wieder interessiert
So liegt die Mannschaft von Sergen Yalcin zwölf Zähler hinter Stadtrivale und dem aktuellen Tabellenführer Galatasaray. Für die Rückrunde soll sich der Club noch einmal verstärken wollen und somit den Mittelfeldspieler des BVB erneut in den Fokus genommen haben. Und die Vorzeichen für einen Transfer schienen im Sommer auch nicht die schlechtesten zu sein. So soll damals Yalcin bereits seine Zustimmung zum Transfer und Özcan das „Okay“ gegeben haben für den Wechsel in die Süper Lig. Das scheint jetzt wieder der Fall zu sein, der Mittelfeldspieler ist laut dem Portal ebenfalls nicht abgeneigt. Verhandlungen sollen tatsächlich für Januar geplant sein.
Nun stehen für den Mittelfeldspieler erst einmal die Länderspiele gegen Bulgarien und Spanien an. Für die Türkei ist sogar der Gruppensieg und die direkte WM-Quali möglich. Aktuell liegt die Mannschaft um Özcan drei Punkte hinter Spanien auf Rang zwei.
Beim BVB nicht für die Champions League nominiert: Wechselt Salih Özcan noch?
Simon Hense
Den Sommer über gab es bereits Wechselgerüchte, nun gibt es den nächsten Tiefschlag für Salih Özcan beim BVB: Der Ex-Spieler des 1. FC Köln ist nicht in der Champions League dabei.
Bei Borussia Dortmund ist Salih Özcan immer mehr außen vor. Das wurde bei der Kadernominierung des Vereins für die Champions League erneut deutlich: Der Ex-Spieler des 1. FC Köln ist nicht in der Champions League dabei. Kommt es dadurch noch zum Wechsel?
Salih Özcan von Borussia Dortmund (Foto: Pedro Salado/Getty Images)
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Vor drei Jahren verließ Salih Özcan nach 15 Jahren im Verein den 1. FC Köln. Das Eigengewächs wollte den nächsten Schritt machen und ging zu Borussia Dortmund. Dort erfüllte der Mittelfeldspieler sich einen Traum: Denn bereits kurz nach seinem Wechsel absolvierte der türkische Nationalspieler seine ersten Einsätze in der Champions League. So richtig durchsetzen konnte er sich beim BVB jedoch nie, blieb immer nur Ergänzungsspieler. Jetzt muss der 27-Jährige den nächsten Rückschlag hinnehmen: Die Schwarz-Gelben nominierten ihn nicht in ihren Kader für die Champions League. Das zeigt, wie gering die Chancen auf Einsatzzeiten des Ex-Kölners sind.
Wechsel in die Türkei noch möglich
Bereits im Sommer hatte es wegen seiner schlechten Aussicht auf Spielzeit Gerüchte um einen Transfer gegeben, auch zum 1. FC Köln. Die Gespräche über eine Rückkehr ans Geißbockheim wurden aber nie so richtig heiß. Stattdessen könnten nun andere Vereine, die an ihm dran gewesen sein sollen, wieder interessant werden. So sollen Galatasaray und Besiktas Istanbul sich mit dem Abräumer beschäftigt haben. Generell wäre für Özcan ein Wechsel in die Türkei noch möglich. Das Transferfenster der Süper Lig hat nämlich noch bis zum 12. September geöffnet. Für Borussia Dortmund wäre es gleichzeitig die letzte Chance, nochmal wirklich Geld mit dem Spieler zu machen, da sein Vertrag nur noch bis 2026 läuft. Aber der BVB ist im Mittelfeldzentrum nicht unfassbar breit besetzt. Der Klub muss also abwägen, ob er mit einem schmaleren Kader in die Spielzeit geht und für den Mittelfeldspieler noch etwas Ablöse einnimmt oder ihn lieber als Back-up bei eventuellen Verletzungen anderer Profis in der Hinterhand behalten möchte.
Türkische Vereine würden bei einer Verpflichtung des Kölner Eigengewächses wiederum davon profitieren, dass der Sechser ihnen als türkischer Nationalspieler bei der Kaderregistrierung hilft. Für den 27-Jährigen wäre es wiederum die Chance auf mehr Einsatzzeit und eine wichtigere Rolle. Das wäre wichtig, damit sich Özcan für die Nationalmannschaft empfehlen kann. Denn im kommenden Sommer steht die WM an. Für die Quali-Spiele in dieser Länderspielpause wurde der Ex-Kölner noch nominiert. Ob das so bleibt, wenn der Mittelfeldspieler weiter in so wenigen Partien im Verein aufläuft wie bisher, dürfte fraglich sein. Ein Abgang könnte sich daher für Özcan lohnen und ist wohl im Bereich des Möglichen.
Wer passt am besten zum 1. FC Köln? Die gehandelten Mittelfeldspieler im Vergleich
Luca Kaiser
Mit den Verpflichtungen von Lukas Kwasniok, Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der 1. FC Köln schon drei wichtige Personalien für die kommende Spielzeit geklärt. Die Verantwortlichen rund um Sportdirektor Thomas Kessler befinden sich jedoch auf der Suche nach weiteren Neuzugängen. Namen werden gehandelt beim 1. FC Köln: Welcher Mittelfeldspieler passt am besten?
Mahmadou Diawara, Tom Krauß, Salih Özcan und Besfort Zeneli – es werden zahlreiche Namen gehandelt beim 1. FC Köln: Doch welcher Mittelfeldspieler passt denn nun am besten?
Salih Özcan im Spiel des BVB gegen den 1. FC Köln
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Mahmadou Diawara
Nachdem der 20-Jährige seine komplette Jugend bis zur U19 bei Paris Saint-Germain verbracht hat, wechselte Diawara im Sommer 2023 in die Profimannschaft von Ligakonkurrent Olympique Lyon. In der Saison 2023/2024 feierte der Franzose dann sein Profidebüt in der Ligue 1. Allerdings gelang es Diawara nicht, sich in der ersten Mannschaft festzuspielen. In der vergangenen Spielzeit verbesserte sich die Situation des Rechtsfußes auch nicht wirklich. Für beide Teams von Lyon kam der Mittelfeldspieler in der Hinrunde auf lediglich 138 Spielminuten und musste die meisten Partien von der Tribüne verfolgen. Daher ließ sich Diawara im Januar 2025 zum französischen Erstligisten Le Havre AC verleihen, bei dem er Spielpraxis sammeln sollte. Und dieser Plan ging auf. Der Franzose entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil des Teams und kam bis zum Saisonende auf 15 Einsätze in der Ligue 1, bei denen er einen Treffer vorbereitete.
Allerdings konnte auch er den Abstieg von Le Havre nicht mehr verhindern. Nun kehrt Diawara in diesem Sommer zunächst nach Lyon zurück, hat dort jedoch kaum Aussicht auf Spielzeit. Daher würde Diawara den Verein gerne verlassen und eine neue Herausforderung annehmen. Der 20-Jährige ist ein spielstarker, intelligenter, aber auch zweikampfstarker Sechser, der sowohl die defensive Position halten kann, als sich auch offensive Vorstöße zutraut. Der Franzose ist zudem durch seine Größe von 1,87 Metern gut in der Luft und bringt ebenso eine gute Robustheit mit. Neben dem FC sind allerdings auch Borussia Mönchengladbach und die Young Boys Bern an den Diensten des Mittelfeldspielers interessiert. Bei Lyon besitzt Diawara noch einen Vertrag bis 2028. Der Spieler dürfte durch seine geringen Einsatzchancen jedoch für einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag zu haben sein.
Mittelfeldspieler mit Bundesliga-Erfahrung
Tom Krauß
Der gebürtige Leipziger wechselte im Alter von zehn Jahren in die Jugend von RB Leipzig. Bei den Sachsen durchlief Krauß sämtliche Jugendmannschaften und rückte in der Saison 2019/2020 in die erste Mannschaft der Roten Bullen. Damals kam der Rechtsfuß allerdings nicht zum Einsatz. Im Sommer 2020 ließ sich Krauß dann für zwei Jahre zum 1. FC Nürnberg verleihen. Bei den Franken entwickelte sich der Mittelfeldspieler zum Stammspieler, absolvierte 66 Pflichtspiele für Nürnberg. 2022 folgte dann der nächste Schritt der Karriere beim FC Schalke 04, bei dem er seine ersten Erfahrungen in der Bundesliga sammelte. Auch bei den Knappen entwickelte Krauß sich zum Leistungsträger und verbuchte 32 Einsätze.
Nach dem Abstieg ging es zunächst zurück nach Leipzig und schnell weiter zum 1. FSV Mainz 05. Bei den Mainzern kam Krauß in der Saison 203/2024 zwar auf 29 Ligaspiele, agierte jedoch überwiegend als Rotationsspieler. Krauß suchte im Sommer 2024 nach einer neuen Herausforderung und ließ sich in die englische Championship zu Luton Town verleihen. Bei den Engländern war der 23-Jährige gesetzt. Im Winter folgte dann jedoch der Wechsel zum VfL Bochum. Unter Trainer Dieter Hecking war der gebürtige Leipziger sofort ein Fixpunkt im Spiel der Bochumer. Von 15 möglichen Spielen absolviert Krauß ganze 14 Partien. Nun kehrt Krauß zu Mainz zurück, hat jedoch große Konkurrenz.
Das wäre die Möglichkeit für den FC, Krauß durch bessere Aussicht auf Spielzeit von einem Wechsel in die Domstadt zu überzeugen. Mit dem Mittelfeldspieler würde der FC einen Profi bekommen, der sich durch seine Lauf- und Zweikampfstärke und sowie gute Spielübersicht auszeichnet. Zudem kennt der Mittelfeldspieler Eric Martel. Die beiden würden sich sehr gut ergänzen und für ein kompaktes und zweikampfstarkes Mittelfeld sorgen. Jedoch sind neben dem FC auch der Hamburger SV und Werder Bremen an Krauß interessiert. Bei Mainz besitzt der Rechtsfuß noch ein Arbeitspapier bis 2027. Er wäre für eine Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro zu haben.
Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?
Kehrt das Eigengewächs zurück zum 1. FC Köln?
Salih Özcan
Nachdem der türkische Nationalspieler mit neun Jahren in die Jugend des FC gewechselt war, durchlief er die kompletten Nachwuchsmannschaften der Geißböcke. Zur Saison 2016/2027 rückte der Rechtsfuß ins Profiteam des FC und feiert in dieser Spielzeit auch seine Premiere in der Bundesliga. In den beiden folgenden Spielzeiten war Özcan bei den Kölnern eher ein Rotationsspieler und entschied sich im Sommer 2019 für eine einjährige Leihe zu Holstein Kiel. Bei den Kielern entwickelte sich der gebürtige Kölner weiter und kehrte in die Domstadt zurück. In den Spielzeiten 20/21 und 21/22 gehörte Özcan zum Stammpersonal beim FC und nahm eine sehr starke Entwicklung.
Diese blieb auch anderen Vereinen nicht verborgen. So wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022, nach insgesamt 95 Bundesligaspielen für den FC, für fünf Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Beim BVB spielte Özcan zunächst eine wichtige Rolle und verpasste mit Dortmund in der Saison 22/23 nur knapp die Meisterschaft. In der zweiten Spielzeit in Dortmund kam der langjährige Kölner zwar immer noch regelmäßig zum Einsatz, allerdings als Rotationsspieler. Dortmund verlieh Özcan vor der vergangenen Saison zum VfL Wolfsburg. Doch auch beim VfL musste Özcan meist auf der Bank Platz nehmen und kam nur zu Kurzeinsätzen. Der BVB beendete die Leihe im Januar und der Deutsch-Türke kehrte zurück. Unter dem neuen Dortmund-Coach Niko Kovač agierte der ehemalige deutsche U-Nationalspieler erneut nur als Rotationsspieler.
Zwischen dem Spieler und Thomas Kessler soll es bereits Gespräche über einen möglichen Wechsel gegeben haben. Mit Özcan würde der FC einen Spieler mit enormer Erfahrung, einer guten Spieleröffnung sowie einem großen Drang zum gegnerischen Tor erhalten. Des Weiteren kennt Özcan bereits das Umfeld und bräuchte somit kaum Eingewöhnungszeit. Neben dem FC sollen aber auch Galatasaray und Besiktas über eine Verpflichtung des Dortmunders nachdenken. Bei den Schwarz-Gelben besitzt der gebürtige Kölner noch einen Vertrag bis 2026 und soll den Verein für fünf Millionen Euro verlassen dürfen.
Abgang nach Deutschland?
Besfort Zeneli
Der 22-jährige Schwede durchlief diverse Jugendmannschaften von IF Elfsborg. Im Januar 2022 rückte Zeneli dann in die erste Mannschaft des schwedischen Erstligisten auf und feierte im selben Jahr auch sein Profidebüt. Nachdem der schwedische Nationalspieler in der Saison 2023 noch als Rotationsspieler agierte und eher sporadisch zum Einsatz gekommen war, entwickelte sich Zeneli 2024 zum Stammspieler. Auch in dieser Saison gehört der Mittelfeldspieler wieder zu den Leistungsträgern von Elfsborg. Zeneli ist ein sehr spielfreudiger Akteur, der versucht, alles spielerisch zu lösen.
Darüber hinaus zeichnet sich der 22-Jährige durch seine hohe Arbeitsbereitschaft sowie seine Dynamik im Spiel nach vorn aus. Allerdings ist der FC nicht der einzige Interessent für Zeneli. Neben den Kölnern soll eine Vielzahl weiterer Vereine an den Diensten des Schweden interessiert sei. Durch seinen bis 2028 laufenden Vertrag sowie sein enormes Potenzial dürfte Zeneli auch nicht günstig werden und deutlich über seinem aktuellen Marktwert von 2,5 Millionen verkauft werden.
Wer passt denn nun am Besten?
Alle vier Spieler bringen komplett unterschiedliche Profile mit. Wollen die Kölner einen Leader und Führungsspieler verpflichten, würde wohl Özcan am besten passen. Geht es den Verantwortlichen jedoch um einen Spieler, der schon Erfahrung in der Bundesliga gesammelt hat und dennoch Entwicklungspotenzial sowie einen möglichen Wiederverkaufswert hat, dann wäre Krauß wohl die ideale Lösung. Mit Diawara würde der FC eher auf ein Profil setzen, das zwar viel Potenzial mitbringt, aber auch noch einiges lernen muss. Dasselbe gilt für Zeneli. Der Schwede ist zwar ein sehr großes Talent, hat bislang jedoch noch nicht unter Beweis gestellt, ob er in einer der fünf Topligen spielen kann.
Ohnehin dürfte der 22-Jährige für den FC schwierig zu finanzieren sein, da neben den Kölnern weiter zahlungskräftigere Teams am Mann aus Elfsborg interessiert sind. Sollte Eric Martel den FC im Sommer verlassen, würde sich die Situation allerdings noch einmal komplett ändern. Dann hätte der FC mehr Geld zur Verfügung und könnte sogar zwei der vier oben genannten Deals verwirklichen.