Was wird den FC erwarten? Die Saisonprognose der come-on-fc-Mitarbeiter

Jusuf Gazibegovic und Florian Kainz
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Was wird den FC erwarten? Die Saisonprognose der come-on-fc-Mitarbeiter

Am Sonntag startet auch für den FC die Saison in der Bundesliga. Es ist auch ein wenig die Reise ins Ungewisse. Zum Auftakt in die Spielzeit wagen die Mitarbeiter von come-on-fc einen Blick in die Zukunft: So fällt unsere Saisonprognose für den 1. FC Köln aus.

Auch wenn es den Kölner Fans immer wieder nachgesagt wird: So wirklich werden wohl die Wenigsten auf Europa hoffen. Die Meinungen zum Abschneiden des FC in der aktuellen Spielzeit kreisen eher in Sphären zwischen Mittelmaß bis Abstiegskandidat. Die Mitarbeiter von come-on-fc wagen ebenfalls einen Ausblick: So fällt unsere Saisonprognose für den 1. FC Köln aus.

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Simon Hense: Der FC wird eine solide bis gute Saison spielen. Thomas Kessler hat für mich mit vielen Zugängen wie – um nur ein paar zu nennen – Sebastian Sebulonsen, Tom Krauß, Isak Johannesson oder Jakub Kaminski einen guten Job gemacht und die Qualität des Kaders deutlich gesteigert. Das war sehr wichtig nach dem nicht immer souveränen Aufstiegsjahr. Mit Lukas Kwasniok hat der Sportdirektor außerdem einen passenden Trainer verpflichtet, der für einen aktiven Spielstil steht, aber auch sehr gut darin ist, seine Mannschaft an den Gegner anzupassen. Außerdem gibt es mit dem HSV, Heidenheim, Werder Bremen, St. Pauli oder Union Berlin einige Mannschaften, die ich im Moment aus unterschiedlichen Gründen schwächer oder zumindest nicht besser als den FC sehe. Darum denke ich, dass es am Ende auf Platz 13 hinausläuft.

Einen kleinen Hot Take habe ich auch noch: Johannesson wird seine 17 Scorerpunkte aus der abgelaufenen Zweitligasaison auch in der Bundesliga bestätigen und damit einer der entscheidenden Kölner Spieler sein.

Hendrik Broschart: Anfang August schlug Fußball-Rentner Mark Uth vor dem Testspiel der Geißböcke gegen Arnheim royale Töne an. Uth erklärte damals den neuen Stürmer Marius Bülter kurzerhand zum „Königstransfer“. Dabei ist er bei einem Blick auf die Liste der Kölner Neuzugänge nur einer von vielen spannenden Kandidaten, für die es sich lohnt, die kommende Saison der Domstädter mit besonderem Augenmerk zu verfolgen.

Die Transfersperre, der schmerzliche Abstieg und auch die sportlich fragwürdigen Entscheidungen des ehemaligen Sportdirektors Christian Keller hatten die Geduld der Fans lange Zeit überstrapaziert. Damit ist nun Schluss: Das Transferkarussell drehte sich im Sommer so rasant wie selten zuvor am Geißbockheim. “Don Kess” hat in allen Mannschaftsteilen für frischen Wind gesorgt und den Kader in Spitze und Breite bundesligatauglich geformt. Welche der vielen neuen Spieler sich dabei als echter Glücksgriff erweisen, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Eine solche Aufbruchstimmung wie derzeit hat es beim FC lange nicht gegeben. Die Kölner gehen rundum erneuert in die Mission Klassenerhalt. Wenn es Lukas Kwasniok in seiner Premierensaison gelingt, die neu zusammengestellte Mannschaft zusammenzuhalten, sollte das Mindestziel erreichbar sein.

Cedrik Kaiser: Der 1. FC Köln ist wieder zurück in der Bundesliga. Wäre das nicht Grund genug zum Feiern, steht der FC dank Sparfuchs Dr. Christian Keller finanziell so gut da, wie vielleicht zuletzt in den 80er Jahren. Diesen Umstand nutzte Keller-Nachfolger Thomas Kessler in diesem Sommer aus, um einen Kaderumbruch hinzulegen, der absolut notwendig war. Reichen die Neuzugänge aus, um die Klasse zu halten? Ich habe da keine Zweifel. Ein Grund für mich: Lukas Kwasniok. Kein dogmatischer Sturkopf wie Steffen Baumgart, aber mit einem ebenso beneidenswerten Motivationstalent gesegnet. Kwasnioks erste Monate zeigen, dass er nicht zum 1. FC Köln gekommen ist, um eine Wohlfühloase aufzubauen, sondern der Erfolg des gesamten Teams über allem steht. Sollten die Schlüsselspieler Marvin Schwäbe, Rav van den Berg, Eric Martel, Isak Johannesson und Ragnar Ache performen, steht einem Platz zwischen 10 – 14 nichts im Wege.

Wenn Kwasniok es dann noch gelingen sollte, Spieler wie Jan Thielmann oder Luca Waldschmidt in die Spur zu bekommen, dann wird es einige Feste in Müngersdorf zu feiern geben. Eine Sorge habe ich aber: Sollte die neu formierte Abwehr sich nicht schnell einspielen, droht dem FC eine sehr schwierige Saison mit hartem Abstiegskampf und Kwasniok würde nicht auf dem FC-Wagen den Rosenmontagszug genießen können.

Außerdem wird die Vorstandswahl ein voller Erfolg und ein Zeichen für lebendige Demokratie bei einem Bundesligisten. Am Ende der Saison unterschreibt FC-Geschäftsführer Phillipp Türoff einen Deal mit der Stadt Hürth, ungenutztes Industrieareal für den Neubau des NLZs zu nutzen. Die U19 feiert den historischen Gewinn der Youth League, während tausende Kölnerinnen und Kölner die FC-Bubis durch halb Europa begleiten. Ach ja, in der Saison 26/27 heißt es dann wieder #effzehinternational. Diesmal geht es mit dem FC-Frauen auf die Reise.

Simon Bartsch: Der FC steht vor Saisonbeginn also einmal mehr vor einer Reise ins Ungewisse. Ein am Horizont noch nicht erkennbarer Zielhafen ist für die Kölner mittlerweile eher obligatorisch als neu. Und doch ist diese Spielzeit anders. Mit Lukas Kwasniok wurde wohl ganz bewusst einmal mehr ein Trainer verpflichtet, der Motivieren kann, der Euphorie entfacht, Spektakel verspricht. Das ist vor einigen Jahren schon mal gut gegangen. Auch, weil die Spieler vielleicht glaubten, besser zu sein, als sie am Ende es dann wirklich waren. Das Feuer ist dementsprechend auch schnell wieder erloschen, das Gebilde wie ein Kartenhaus zusammengestürzt. Nun ist die Marschroute wieder „Entertrainer“.

Die große Euphorie hat aber auch Thomas Kessler ausgelöst. Zehn Neuverpflichtungen und fast 25 Millionen Euro sind schon sehr beachtlich. Damit hat der neue Sportdirektor ein unerwartetes Statement gesetzt. Allerdings auch eins, das ein gewisses Risiko birgt. Denn die ganz große Bundesliga-Erfahrung kann der Großteil der neuen Spieler nicht vorweisen. Ein überragender Zweitliga-Spieler muss in der Bundesliga nicht zwingend zünden. Kann er aber und das macht eine Prognose so schwer. Zumal die Testspiele auch alles andere als Gradmesser waren. Weder das 2:2 gegen Fortuna Köln noch der 4:0-Erfolg über Atalanta Bergamo. Das 2:1 gegen Regensburg war hart erarbeitet und sicher nicht der Quell aller Vorfreude auf die Liga. Allerdings dürfte sich das Team noch in der Findungsphase befinden.

Unterm Strich gibt es in dieser Spielzeit sicher andere Teams, die nach aktuellem Transferstand größere Probleme haben dürften. Findet Kwasniok die richtigen taktischen Mittel im Rückwärtsgang, kann die Mannschaft sicherlich einen Platz im gesicherten Mittelfeld erreichen.

Meine Hot Takes: Lukas Kwasniok wird auf dem Rosenmontagszug auf dem FC-Wagen Platz nehmen dürfen (Ja, als Trainer). Ragnar Ache wird zweistellig treffen und damit die lange Suche nach einem Modeste-Nachfolger endlich beenden. Isak Johannesson wird der Topscorer der Kölner. Und Said El Mala wird mit dem Kader für die Weltmeisterschaft 2026 in Verbindung gebracht – ABER ACHTUNG: primär von den FC-Fans!


Saisonprognosen für den 1. FC Köln: Auf diesen Plätzen sehen ein Supercomputer, ChatGPT und Lothar Matthäus den FC

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Saisonprognosen für den 1. FC Köln: Auf diesen Plätzen sehen ein Supercomputer, ChatGPT und Lothar Matthäus den FC

Am kommenden Sonntag startet der FC in die neue Bundesliga-Saison. Vor dem Start ist wie immer die Zeit der großen Prognosen. Auch beim 1. FC Köln: So tippen Supercomputer, ChatGPT und ein Experte.

Mit dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 geht für die Kölner am kommenden Sonntag die Bundesliga los. Das wichtigste Ziel ist dabei erstmal der Klassenerhalt. Es gibt aber unterschiedlich Prognosen, ob der gelingt beim 1. FC Köln: So tippen Supercomputer, ChatGPT und ein Experte.

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Wenn man ihnen jetzt gerade vor dem Saisonstart den Klassenerhalt anbieten würde, würden die meisten FC-Fans wahrscheinlich sofort unterschreiben. Auch wenn es bestimmt welche gibt, die sich für die kommende Spielzeit sogar noch mehr erhoffen. Dass aber schon der Verbleib in der ersten Liga ein Erfolg wäre, zeigt sich nun an einer Vorhersage. Denn der „Opta-Supercomputer“ hat eine Prognose für die Tabelle der Bundesliga nach dem 34. Spieltag aufgestellt, die nicht gut aussieht für den 1. FC Köln. Die Vorhersage basiert auf Wettquoten und den Opta Power Rankings, die historische und aktuelle Leistungen berücksichtigen. Der Supercomputer simuliert mit den Daten die Spielzeit tausende Male durch und gibt dann die Wahrscheinlichkeiten an, mit denen ein Team auf einem bestimmten Tabellenplatz landet.

Düstere Prognose vom Supercomputer

Und für den FC ist die Prognose leider schlecht. So sieht der Supercomputer die Geißböcke als den größten Abstiegskandidaten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kölner nach einer Saison schon wieder den Gang in Liga zwei antreten müssen, gibt die Vorhersage mit circa 31 Prozent an. Bei der Relegation liegt der Wert immerhin bei ungefähr 11 Prozent. So kommt der FC im Schnitt auf knapp über 34 Punkte und liegt damit hinter Heidenheim (17.), St. Pauli (16.) und dem HSV (15.). Diese Punktezahl ist dabei auffällig hoch. Schließlich sind Vereine mit 34 Punkten in den vergangenen Jahren öfter sogar gar nicht abgestiegen, geschweige denn Letzter geworden. Es scheint daher so, als ob der Supercomputer die Liga recht eng zusammen sieht.

Hoffnung machen wird diese Prognose allen FC-Fans sicher nicht. Aber gleichzeitig kann die Saison natürlich auch ganz anders ablaufen. So könnten die Kölner auch überraschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Geißböcke etwa Zweiter wird, liegt bei 0,1 Prozent. Einen Wert dafür, dass der Klub Meister wird, gibt der Computer jedoch nicht an, da er zu gering ist. Mehr Hoffnung machen aber die doch immerhin 10,1 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass der FC auf Rang 15 landet.

Vorhersage von ChatGPT und Lothar Matthäus

Ähnlich pessimistisch wie der Supercomputer sieht ChatGPT die Aussichten des 1. FC Köln. Auch die KI tippt den FC auf Platz 18. Als Begründung führt sie den Status der Kölner als Aufsteiger an. Deswegen könnte es schwierig für den Verein werden. Wenn man ChatGPT jedoch sagt, nur Quellen aus den letzten anderthalb Wochen zu benutzen und die zuvor beschriebene Prognose des Supercomputers außen vor zu lassen, stehen die Geißböcke schon besser da. Dann reicht es immerhin für Platz 15 – während Rivale Borussia Mönchengladbach vor dem VfL Wolfsburg auf Platz 17 getippt wird. Eine ziemlich wilde Vorhersage also, die laut der KI auf Wettquoten, Expertenmeinungen und Transfermeldungen basiert.

Ein Experte ist Lothar Matthäus. Für die Sport Bild hat der frühere Weltfußballer eine Prognose für die Abschlusstabelle erstellt. Und er traut dem FC den Klassenerhalt zu. Denn beim deutschen Rekordnationalspieler landet der 1. FC Köln auf dem 15. Platz vor Heidenheim (18.), Hoffenheim (17.) und dem HSV (16.). „Ich habe lange nicht mehr so viel Einstimmigkeit beim 1. FC Köln erlebt. Das ist die Grundvoraussetzung für den aktuellen Erfolg“, begründet Matthäus seine Entscheidung. Etwas, was wohl auch alle Fans des 1. FC Köln unterschreiben würden.