Der 1. FC Köln ist wohl an Keven Schlotterbeck interessiert – die Spur zu Ahmetcan Kaplan wird kälter

Keven Schlotterbeck vom FC Augsburg im Zweikampf
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Der 1. FC Köln ist wohl an Keven Schlotterbeck interessiert – die Spur zu Ahmetcan Kaplan wird kälter

Nicht erst seit der Verletzung von Julian Pauli ist der FC weiterhin auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Zuletzt wurde Ahmetcan Kaplan gehandelt, doch die Spur wird wohl kälter. Dafür gerät ein anderer Abwehrspieler in den Fokus: Wechselt Keven Schlotterbeck zum 1. FC Köln?

Mit dem 3:1-Erfolg gegen den englischen Zweitligisten Leicester City hat der 1. FC Köln nach dem 7:1 gegen Bergisch Gladbach und dem 2:2 gegen Fortuna Köln den zweiten Sieg der Sommervorbereitung eingefahren. Gegen die Engländer agierten die Kölner in einer Dreier- bzw. Fünferkette. Aufgrund der Engpässe in der Innenverteidigung musste Joel Schmied dabei als einziger Feldspieler die kompletten 90 Minuten auf dem Platz stehen. Passend dazu kamen während des Spiels gegen Leicester neue Informationen über potenzielle Neuzugänge auf. Wechselt Keven Schlotterbeck zum 1. FC Köln?

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Der 1. FC Köln befindet sich auch weiterhin mitten in den Kaderplanungen für die kommende Bundesligasaison. Dabei liegt der Fokus besonders auf einem Abwehrspieler, der als Linksfuß die Rolle des rechten Innenverteidigers einnehmen kann. Durch die Verletzung von Julian Pauli, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen nicht zur Verfügung steht, erhöht sich die Dringlichkeit der Verpflichtung eines neuen Verteidigers. Nachdem vor einigen Tagen bekannt geworden war, dass der FC an Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam interessiert sei, gibt es nun neue Informationen. Laut Sky waren sich die Kölner und der Spieler selbst bereits über einen Vertrag bis 2029 einig.

Problematik in der Abwehr

Allerdings lagen die beiden Vereine bei den Vorstellungen über die Ablösesumme zu weit auseinander. Daher sollen sich beide Clubs inzwischen aus dem Poker zurückgezogen haben, womit auch ein Transfer des Türken gescheitert scheint. Der FC hat jedoch noch weitere Kandidaten ausfindig gemacht. Wie Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, sollen die Kölner neben Calvin Brackelmann auch Keven Schlotterbeck vom FC Augsburg ins Visier genommen haben. Der 28-Jährige, der lange Zeit für den SC Freiburg aktiv war und nach zwei Leihen zu Union Berlin und zum VfL Bochum erst im vergangenen Sommer fest zum FC Augsburg wechselte, besitzt bei den Fuggerstädtern noch einen Vertrag bis Sommer 2027.

Robustheit und Emotionen

Der Bruder von Dortmund-Profi und Nationalspieler Nico Schlotterbeck zeichnet sich insbesondere durch seine Robustheit sowie seinen aggressiven Spielstil aus. Ebenso kann Schlotterbeck ein starkes Zweikampfverhalten sowie ein gutes Kopfballspiel aufweisen. Überdies schaltet sich der Linksfuß auch immer wieder in der Offensive mit ein und strahlt auch bei Standardsituationen eine große Gefahr aus. So hat er in den vergangenen beiden Spielzeiten acht Treffer erzielt sowie vier weitere vorbereitet. Eine weitere Stärke des 28-Jährigen liegt im progressiven Passspiel. So sucht Schlotterbeck häufig den vertikalen Weg und trägt somit zur Spieleröffnung seiner Mannschaft bei. 

Seine kämpferische Einstellung macht ihn zu einem unangenehmen Gegenspieler. Allerdings gibt es bei Schlotterbeck auch Schwächen. So gibt es immer wieder kleine Unkonzentriertheiten in seinem Spiel. Ebenso hat er gegen kleine, wendige Stürmer aufgrund seiner Geschwindigkeit seine Probleme. Auch bei der Passgenauigkeit hat der Augsburger noch Verbesserungspotenzial. Mit knapp 77 Prozent liegt der ehemalige Freiburger in dieser Statistik unter dem Ligadurchschnitt der Innenverteidiger.

Insgesamt würde Schlotterbeck vom Profil her gut zum FC passen. Der 28-Jährige ist Linksfuß und kann sowohl in einer Dreier- als auch in einer Viererkette spielen. Ebenso zeichnet er sich durch seinen Einsatz und seine Robustheit aus. Ein weiterer Vorteil gegenüber den anderen Kandidaten ist, dass Schlotterbeck mit 128 Bundesligaspielen bereits einiges an Erfahrung im deutschen Oberhaus gesammelt hat und auch schon nachweisen konnte, dass er die Qualität für diese Liga besitzt. Der gebürtige Weinstädter wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf 6 Millionen Euro Marktwert geschätzt und besitzt noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Eine Ablöse dürfte sich daher in diesem Bereich bewegen.