Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

OF Ist Alessio Castro-Montes gegen Bremen mal wieder als Flankenspezialist gefragt? (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

Schon gegen Eintracht Frankfurt hatte der FC auch auf Flanken setzen wollen – am Ende aber nicht sonderlich viele in den Strafraum gebracht. Gegen Werder könnte es sich aber wieder lohnen, auf Hereingaben zu setzen. Kommt der 1. FC Köln gegen Bremen mit Flanken zum Erfolg?

Neben Umschaltmomenten könnten für die Geißböcke Flanken ein gutes Mittel gegen Werder Bremen sein. Denn ein Spezialist für präzise Hereingaben drängt zurück in die Startelf.

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Eigentlich wäre das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag für ein spielerisches Mittel auf Kölner Seite prädestiniert gewesen: Mit der SGE wartete die nach Flanken defensiv anfälligste Mannschaft der Liga auf die Geißböcke. Vielleicht auch deshalb meinte FC-Trainer René Wagner vor der Partie, dass ein Plan sei, den Ball mal etwas länger in der Offensive zu halten, um den Strafraum gut besetzen zu können. „Und dann müssen wir gucken, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben“, erklärte der Coach. Seine Mannschaft setzte das nur so halb um. Zwar leitete eine Hereingabe von Kristoffer Lund den 2:2-Ausgleich ein. Aber insgesamt brachten die Kölner gerade mal fünf Flanken in den Strafraum – der zweitniedrigste Wert des FC in dieser Saison. Nur in der Hinrunde gegen Borussia Dortmund schlug man mit vier noch weniger.

Auch Bremen relativ anfällig nach Flanken

Die Schwäche der Eintracht hätten die Geißböcke also wohl noch öfter ausnutzen können als nur beim Ausgleich. Aber gegen Werder Bremen können sie genau das besser machen. Denn auch die Bremer sind in dieser Hinsicht anfällig. So haben sich die Grün-Weißen bereits sieben Gegentore nach Flanken aus dem Spiel heraus gefangen. Damit haben sie zwar deutlich bessere Werte als die SGE mit 14, kassierten aber gemeinsam mit Köln, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Heidenheim die fünftmeisten solcher Gegentore im Ligavergleich.

Daher könnte es sich für den FC durchaus lohnen, es mit Flanken zu probieren. Gerade auch, weil man schließlich mit Ragnar Ache einen extrem kopfballstarken Spieler in der Spitze hat. Der erzielte zwar von seinen wettbewerbsübergreifenden sieben Treffern für ihn ungewöhnlich nur zwei mit dem Kopf. Trotzdem stellt der Angreifer natürlich in der Luft immer eine Gefahr für den Gegner dar. Außerdem ist zu erwarten, dass Köln gegen Bremen den Ball eher mal, wie von Wagner schon gegen Frankfurt gefordert, länger im Angriffsdrittel halten kann, um Zeit für eine gute Strafraumbesetzung neben Ache zu haben.

Castro-Montes als Flankenspezialist

Zusätzlich drängt mit Alessio Castro-Montes ein Flankenspezialist zurück in die Mannschaft. Der Belgier ist sogar wieder eine Option für die Startelf. „Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit“, meinte Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag. Wenn der 28-Jährige am Sonntag startet, könnte er gerade Ache mit seinen präzisen Hereingaben füttern. So wie er es etwa beim vorletzten Kölner Sieg gegen Mainz 05 im Januar gemacht hatte. Dort legte der Schienenspieler dem Stürmer den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich mit einer gefühlvollen Flanke auf. Eine Wiederholung dieser Szene gegen Bremen würde wohl allen Kölnern sehr gut gefallen.


Mit der Viererkette zu mehr Stabilität beim 1. FC Köln?

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Mit der Viererkette zu mehr Stabilität beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln hat mit dem 1:0-Erfolg über den VfL Wolfsburg einen möglichen direkten Konkurrenten auf Distanz gehalten und hält zumindest tabellarisch einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Trainer Lukas Kwasniok setzte gegen die Niedersachsen erneut auf eine Viererkette in der Defensive: Gewinnt der 1. FC Köln durch die Viererkette an Stabilität?

Auch wenn die Neubesetzungen von Sebastian Sebulonsen in der Innenverteidigung und Alessio Castro-Montes auf der Rechtsverteidigerposition sicher noch nicht ganz eingespielt sein kann, so zeichnet sich doch eine gewisse Zukunftstauglichkeit im neuen System ab. Oder wechselt der Köln Coach wieder auf die Dreierformation?

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Der Heimsieg gegen die „Wölfe“ bescherte der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok den ersten Zu-Null-Erfolg der laufenden Spielzeit seit Spieltag sechs Anfang Oktober vergangenen Jahres. In der Zwischenzeit ließ der Trainer immer wieder zwischen Dreier- und Viererkette wechseln. Kwasniok ließ sich nie auf ein bestimmtes System festnageln. Flexibel müsse der FC sein, je nach Gegner bedarf es Überraschungsmomenten und individuellen Anpassungen von System und Positionen, so die Worte des Trainers. Damit könnte nun womöglich aber Schluss sein. Der knappe Heimsieg gegen die Mannschaft von VfL-Coach Daniel Bauer lieferte durchaus einige Erkenntnisse, warum eine Viererkette in der defensiven Grundordnung womöglich auch langfristig der Schlüssel zu mehr Stabilität sein könnte.

Mehr Raumabdeckung, weniger Platz für den Gegner

In erster Linie bietet eine Abwehr mit vier Spielern und somit logischerweise zwei Außenverteidigern zumindest in der Theorie weniger Platz für den Gegner. Gerade die Außenbahnen sind rund um den eigenen Strafraum besser abgedeckt als beispielsweise mit einer Dreier bzw. Fünferkette. Gegnerische Flügelspieler und Spielzüge können so zumindest theoretisch besser verteidigt und Flanken unterbunden werden. In der Bundesliga agieren viele Mannschaften wie auch Wolfsburg und Freiburg mit zwei offensiven Flügeln. Wenngleich der Däne Christian Eriksen auf Seiten des Gegners am Freitagabend eine Halbposition bekleidete.

In Bezug auf die Raumverteidigung können sich ebenfalls Vorteile ergeben. Die Spieler können besser auf einer gemeinsamen Linie verteidigen und verschieben. Je nach Situation kann auch die Abseitsfalle für den Gegner besser organisiert und umgesetzt werden. Oft sind im eigenen Spielaufbau auch die Abstände zwischen den Spielern geringer als mit einer Dreierreihe. Sofern sich bei eben dieser kein Mittelfeldspieler zurückfallen lässt, um den Ball hinten abzuholen. Bei schnellen Gegenzügen senkt eine Grundordnung mit vier Abwehrspielern zudem die Wahrscheinlichkeit, dem Gegner aussichtsreiche Eins-gegen-eins-Situationen zu bieten. Vor allem schnelle und riskante Gegenstöße können so minimiert werden.

Zwei Neuzugänge im Fokus

Trotz genannter Vorteile gilt es natürlich auch mit einer Viererkette, die theoretischen Vorteile und Unterschiede in der Praxis gewinnbringend um- und einzusetzen. Beim 1. FC Köln haben sich in den vergangenen drei Spielen vor allem zwei Neubesetzungen hervorgetan. Zum Einen hat sich Coach Kwasniok dafür entschieden, den Norweger Sebastian Sebulonsen von der rechten Schiene eine Position weiter in die Zentrale zu rücken. Der 26-Jährige bringt mit 1,87 Meter gute Voraussetzungen mit, um Kopfballduelle in der Luft und harte Zweikämpfe gegen wuchtige gegnerische Angreifer zu gewinnen. Dazu ist er körperlich recht robust und bringt eine ordentliche Grundgeschwindigkeit mit, die heutzutage vor allem bei Innenverteidigern immer gefragter wird.

Als zweite Personalie kommt auch der Belgier Alessio Castro-Montes aus Kölner Sicht immer besser in Fahrt. Zu Saisonbeginn noch außen vor, stand der Neuzugang aus Saint-Gilloise in den letzten fünf Ligapartien vier Mal in der Startelf. Nachdem er gegen Heidenheim und Mainz nominell im linken Mittelfeld eingesetzt wurde und mit drei Vorlagen überzeugte, beorderte Kwasniok ihn gegen die (vermeintlich) stärkeren Gegner auf die Rechtsverteidigerposition. Der 28-Jährige bringt eine gute Dynamik mit, schlägt immer wieder gute Flanken und Standards in Richtung gegnerischen Strafraum. Zudem verfügt er über ein ordentliches Passspiel. In der Rückwärtsbewegung ist Castro-Montes laufstark und taktisch flexibel. Er kann sowohl auf den Außenbahnen agieren als auch im zentralen defensiven oder offensiven Mittelfeld.

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Dreierkette auch ihre Vorteile hat. Etwa steht ein Offensivspieler mehr zur Verfügung. Die Defensive kann viel flexibler verteidigen. Das Zentrum im Schlussdrittel ist kompakter, dadurch vielleicht sicherer. Dennoch: der 1. FC Köln hat mit dem Heimsieg gegen Wolfsburg einen wichtigen, aber noch lange nicht den letzten Schritt zum Saisonziel Klassenerhalt gemacht. Die neuen Optionen dürften Trainer Kwasniok zum aktuellen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der Verletztenliste dennoch gefallen. Mit Blick auf die künftigen Bundesligapartien könnte eine Viererkette bei den Rheinländern nun also vielleicht endlich die lang ersehnte Stabilität liefern. Eine Stabilität, auf die die Fans auch wegen wechselnder Aufstellungen und Systemänderungen bislang vergeblich warten.


Lukas Kwasniok freut sich aufs Heimspiel, schätzt aber die Auswärts-Odyssee

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Stuttgart-Spiel
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Lukas Kwasniok freut sich aufs Heimspiel, schätzt aber die Auswärts-Odyssee

Für den FC steht am Sonntag erst das zweite Heimspiel der Saison auf dem Spielplan. Köln ist die einzige Mannschaft, die erst einmal im eigenen Stadion ran durfte. Doch der Coach sieht darin einen Vorteil für den 1. FC Köln: Darum schätzt Lukas Kwasniok die vielen Auswärtsspiele.

Erst ein Heimspiel in vier Spieltagen, der FC durfte bislang eher in der Fremde ran. Doch ausgerechnet das gefällt dem Coach des 1. FC Köln: Darum schätzt Lukas Kwasniok die vielen Auswärtsspiele.

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Die Floskel-Bingo-Spieler unter den Pressekonferenz-Zuschauern dürften überrascht bis enttäuscht gewesen sein, als Lukas Kwasniok zum Fred-Feuerstein-Gedächtnis-Ruf ansetzte. „Yabba Dabba Doo! Endlich daheim“, sagte der Kölner Coach und freute sich dabei sichtbar. Allerdings war wiederum nicht ersichtlich, ob der verblüfften Gesichter der anwesenden Journalisten oder ob der Grund seines Strahlens dann doch eher das bevorstehende zweite Heimspiel der Saison war. Am Sonntag empfangen die Kölner den VfB Stuttgart im eigenen Stadion. „Du gehst raus, die Hymne kommt, du hast eine ganz andere ein anderes Feeling, es ist alles vertraut, du hast Bock den Menschen was zu zeigen“, schwärmte der Kölner Coach, der selbst erst bei einem Pflichtspiel in den Genuss des Stadions gekommen ist – zumindest als Trainer der Geißböcke.

„Wir haben auch ein bisschen was drauf“

Tatsächlich ist der FC vor dem Sonntagsduell gegen den VfB das einzige Team der Liga, das bislang erst einmal vor dem eigenen Publikum spielen durfte. Und gerade deswegen blickt der Kölner Coach auch deswegen zurzeit besonders gerne auf das Tableau. „Mit vier Punkten aus drei Auswärtsspielen als Aufsteiger in der Bundesliga, kannst du leben“, sagte der Trainer am Freitag. Tatsächlich hatte der 44-Jährige schon vor dem ersten Pflichtspiel erklärt, dass er gar nicht so traurig über das doch anspruchsvolle Auftaktprogramm gewesen sei. Die Rechnung ist ganz einfach: Hätten die Kölner aus jenen drei Spielen nur einen, vielleicht zwei Zähler geholt, der Coach hätte sicherlich noch nicht unter massivem Druck arbeiten müssen.

„Die Erwartungshaltung ist auswärts eine andere. Du hast von Beginn an einen Punkt. Und wenn du den mit allem, was du hast, verteidigst, dann akzeptiert das jeder. Daheim ist die Erwartungshaltung: Drei Punkte müssen her“, hatte der Coach noch vor der Niederlage in Leipzig gesagt. Doch die Erwartungshaltung schraubt der Trainer auch in der Fremde ein wenig nach oben. Denn in der Fremde hätten die Kölner auch gerne „einen fünften, sechsten, siebten“ Zähler gehabt. „So ticken wir auch mittlerweile, dass wir immer mehr haben wollen“, sagte der Coach, der sich vor dem VfB nicht verstecken will. „Wir haben auch ein bisschen was drauf. Mit den Fans im Rücken kann das ein durchaus wildes Spiel werden, weil beide Mannschaften nach vorne spielen wollen.“

Nun also sollen weitere Punkte in einem Heimspiel her. So wie gegen den SC Freiburg, mit einem ähnlichen Feuerwerk. Bei einer Wiederholung wäre der Fred-Feuerstein-Ruf vielleicht noch einmal drin.



Ache, Thielmann oder El Mala? Wer vertritt Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
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Ache, Thielmann oder El Mala? Wer vertritt Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Mit Marius Bülter fällt beim FC der bislang gefährlichste Stürmer für das Duell gegen den VfB Stuttgart aus. Und zwangsläufig stellt sich die Frage nach einem adäquaten Ersatz beim 1. FC Köln: Wer spielt für Marius Bülter?

Durch die Verletzung im Angriff muss der Köln Coach umstricken. Im Angriff wird es eine Veränderung geben beim 1. FC Köln: Wer spielt für Marius Bülter?

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Die Nachricht kam dann doch etwas überraschend: Marius Bülter wird dem 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer leidet unter einer Achillessehnen-Reizung. Ein Einsatz „hätte keinen Sinn“ gemacht, sagte Lukas Kwasniok am Freitag. Das ist schon alleine insofern bitter, weil Bülter einer von fünf Spielern ist, die immer in der Anfangsformation gestanden haben. Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass er keine Stammelf besitze, Stammspieler ist Bülter im noch jungen Saisonverlauf allemal und dazu noch mit zwei Toren und zwei Vorlagen der gefährlichste Akteur bei den Kölnern. Einen so erfolgreichen Auftakt hätten dem 32-Jährigen wohl nur die wenigsten Experten zugetraut, aktuell führt für den Kölner Coach kein Weg an dem Stürmer vorbei.

„Wir haben die Qual der Wahl“

Eigentlich, denn nun bremst die Achillessehne Bülter aus. Der Stürmer wird also zum ersten Mal gar nicht zum Einsatz kommen und reißt damit eine doch große Lücke in die Achse, die Kwasniok in seinem System vorsieht. Die Antwort auf die Frage nach dem möglichen Ersatz wollte der Coach nicht liefern. Sicherlich, weil er sich nicht in die Karten schauen lassen wollte, sicherlich aber auch, weil sein System so variabel, auch der Einsatz seines Stürmers so unterschiedlich bislang war, dass es einfach gleich mehrere Optionen gibt. Auf der Hand läge nominell wohl, dass Ragnar Ache den Stürmer vertreten könne. „Oder Linton Maina. Oder Said El Mala. Wir haben die Qual der Wahl, das ist doch das Schöne. Darum geht es im Mannschaftssport“, sagte Kwasniok. „Wenn einer ausfällt oder wenn zwei ausfallen, dass dann andere in die Bresche springen.“

Auf den Außenpositionen wären sicherlich Maina oder El Mala eher die Vertretung als Zielstürmer Ache. Der Kölner Coach hob die Leistungen der beiden Joker einmal mehr hervor. Denkbar wäre auch wieder eine wechselnde Variante mit Jakub Kaminski, Jan Thielmann und Luca Waldschmidt, der nun doch zur Verfügung steht. Ob es allerdings für einen Platz in der Anfangsformation reicht, werden wohl die nächsten Stunden zeigen. Allerdings würde sich so auch die Spieldynamik voraussichtlich verändern. Denn Bülter bringe nun mal eine körperliche Wucht mit sich. Dann wäre man doch wieder schnell bei Ache. „Eine gewisse Körperlichkeit, die durch den Ausfall von Bülti wegbricht, müssen wir wettmachen“, sagte Kwasniok. Und die bringt der Stürmer einfach mit. „Er hat ja auch schon dazu beigetragen, dass wir im Pokal weitergekommen sind, aus Wolfsburg einen Punkt mitgenommen haben und deswegen glaube ich schon auch, dass er sich das verdient hätte“, sagte der Coach.

Auffallend: Bislang wurde Ache erst einmal für Bülter eingewechselt. Genauso wie Said El Mala am vergangenen Samstag. Wer übernimmt denn nun die Rolle im Sturm? „Lassen wir uns überraschen“, betont Kwasniok.



Starker Saisonauftakt des 1. FC Köln: Erfolg mit spielerischen Mitteln statt Mauern

Jan Thielmann bei seinem Tor gegen RB Leipzig (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Starker Saisonauftakt des 1. FC Köln: Erfolg mit spielerischen Mitteln statt Mauern

Sieben Punkte aus vier Spielen – das als Aufsteiger und gegen Teams, die sich selbst auf dem Weg Richtung Europa sehen. Der FC ist nahezu perfekt in die Saison gestartet und das nicht mit einer möglicherweise erwarteten defensiven Ausrichtung. Im Gegenteil: Der 1. FC Köln sucht den Erfolg mit spielerischen Mitteln.

Der FC tritt in der aktuellen Saison durchaus couragiert auf. Das Spiel der Gegner lediglich zu zerstören und den Bus zu parken ist für Lukas Kwasniok und seine Mannschaft bisher keine Option. Der 1. FC Köln sucht den Erfolg mit spielerischen Mitteln.

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Das Versprechen war vielleicht dann doch ein wenig hoch gegriffen. Schon bei seinem Amtsantritt hatte Steffen Baumgart 2021 klargemacht, dass er mit dem FC in die volle Offensive gehen werde – unabhängig von Gegner, Namen oder Wettbewerb. Der damalige Trainer versprach attraktiven Fußball. Der Plan sei ein Tor mehr zu schießen, als zu bekommen und einen Bus würde er im eigenen Strafraum ganz sicher nicht parken. Im Abstiegsjahr änderte Baumgart gegen den FC Bayern München damals erstmals diese Vorgabe, ließ sein Team erstaunlich defensiv auflaufen. Köln stand mit dem Rücken zur Wand, brauchte gefühlt jeden Zähler, wenn es sein muss eben auch ermauert. Beton anmischen, also lieber das gegnerische Spiel zerstören, als das eigene aufzuziehen, war in der Vergangenheit sicherlich immer mal wieder ein probates Mittel im Abstiegskampf.

FC gehört in zahlreichen Statistiken zur Spitze

Doch ob es das Heilmittel ist, ist alles andere als beantwortet. Und die Kölner zeigen gerade, dass die Flucht nach vorne durchaus eine erfolgversprechende Variante ist. Zumindest ist ein Weg ganz offensichtlich, spielerische Lösungen zu finden. „Wir hatten einen klaren Plan, den haben die Jungs auch über einige Strecken schon gut umgesetzt“, sagte Thomas Kessler am Samstag nach dem 1:3 gegen RB Leipzig. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Marvin Schwäbe ein, zwei Mal stark parierte und es gerade bei Standards in der Box ab und an lichterloh brannte. Dennoch gibt es keine Zweifel, dass der FC äußerst couragiert auftrat und den Weg nach vorne vor allem spielerisch suchte. Wie beispielsweise vor dem 1:1 durch Jan Thielmann, eingeleitet durch Isak Johannesson, vorbereitet durch Eric Martel.

Die Kölner erspielten sich trotz der hohen individuellen Qualität des Gegners auch einige weitere Chancen. Dass Leipzig spielerisch die bessere Mannschaft sein würde, kam schließlich alles andere als überraschend. „Wir haben ja auch nicht gegen niemanden gespielt, wir haben gegen Leipzig gespielt, die normalerweise Champions-League-Anwärter sind, deswegen müssen wir da schon auch realistisch bleiben“, sagte Jan Thielmann dementsprechend. Zu diesem Realismus gehört auch, dass der FC noch immer Aufsteiger, das erste Ziel der Klassenerhalt ist, vielleicht aber eben nicht so spielt. Neun Tore nach vier Spieltagen hat der FC in der Bundesliga zuletzt vor 48 Jahren auf dem Tacho gehabt. Aktuell haben nur die Bayern (22) und Frankfurt (11) öfter getroffen.

Vorwärtsgang gegen Stuttgart

Die potenziellen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Heidenheim und Hamburg waren beide erst zwei Mal vor dem Tor erfolgreich, davon jeweils nur einmal aus dem Spiel heraus. In dieser Statistik sind sogar nur die Bayern besser als der FC, der bislang alle Treffer herausgespielt hat. Zwar liegen die Geißböcke mit dem xGoals-Wert von 6,5 „nur“ im sicheren Mittelfeld (Platz 9), aber auch hier zeigen sich die Kölner deutlich gefährlicher als zahlreiche Mitbewerber. Das sicherlich auch, weil der FC bereits auf 56 Torabschlüsse kommt und damit auch einen Platz im oberen Tabellendrittel belegt, im Gegensatz zu Mitaufsteiger Hamburg auf Rang 17 (42) sowie Relegations-Team Heidenheim auf Platz 18 (39). Auffallend hoch sind auch die erfolgreichen Dribblings der Geißböcke (70 Prozent), nur Mainz weist einen besseren Wert auf (73 Prozent).

Natürlich wissen auch die Kölner Verantwortlichen, dass die Werte und der Tabellenplatz aktuell eine Momentaufnahme sind. „Wir sind gut und erfolgreich gestartet, aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen. Wir haben eine gute Energie, einen unfassbar guten Geist, ein tolles Herz, eine Aufopferungsbereitschaft – aber im Spiel mit dem Ball ist schon noch Luft nach oben“, hatte Lukas Kwasniok vor dem Spiel gegen Leipzig gesagt. Natürlich genau wissend, dass bei den Sachsen noch einmal eine ganz andere Hausnummer warten würde. Einen qualitativ ähnlichen Gegner empfangen die Kölner nun auch mit Stuttgart. Auch wenn die Aufgabe keine leichte wird, Lukas Kwasniok wird sicherlich wieder den Vorwärtsgang einlegen. „Wir versuchen diesen Mal keine drei Gegentore zu bekommen und vorne vielleicht eins mehr zu schießen als der Gegner“, so der Trainer.



Schwere Aufgabe im Heimspiel – Lukas Kwasniok erwartet gegen Stuttgart ein „wildes Spiel“

Linton Maina im Duell mit dem VfB Stuttgart
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Schwere Aufgabe im Heimspiel – Lukas Kwasniok erwartet gegen Stuttgart ein „wildes Spiel“

Nach der Mitgliederversammlung am Samstag steht am Sonntag das sportliche Highlight des Wochenendes im Kölner Stadion an. Den FC erwartet mit Stuttgart eine schwere Aufgabe. Doch FC-Trainer Lukas Kwasniok hat einen klaren Plan. So will der 1. FC Köln gegen Stuttgart punkten.

Lukas Kwasniok ist mit dem FC insgesamt gut in die Saison gestartet. Gegen den VfB erwartet die Kölner allerdings keine leichte Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Stuttgart punkten.

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Gerade die Auswärtsspiele in Köln boten in den vergangenen Jahren meist Erfolgserlebnisse für den VfB Stuttgart. Möglicherweise hat sich bei den Feierlichkeiten in der Domstadt da schon eine gewisse Routine für die Schwaben eingestellt. Mal so richtig ausgelassen wurde vor allem bei einem Heimspiel gegen die Geißböcke gefeiert und das wird den Schwaben wohl noch ganz besonders in Erinnerung geblieben sein. Das am 34. Spieltag in der Saison 21/22. Der FC hatte sich für das europäische Geschäft qualifiziert, Stuttgart war durch einen Last-Minute-Treffer gerade noch der Relegation entgangen. Zwei Jahre später feierte der VfB die Vizemeisterschaft, qualifizierte sich für die Champions League, während der FC sang- und klanglos in die 2. Bundesliga musste.

„Wir versuchen aber unseren eigenen Weg zu gehen“

Eine rasante Entwicklung und eine Erfolgsgeschichte, die andere Clubs sicher zu gerne wiederholen würden. „Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Ich glaube nicht, dass die Stuttgarter damals, als es ihnen nicht ganz so gut ging, damit gerechnet haben, dass sie innerhalb so kurzer Zeit sich zu einem Topteam in der Bundesliga entwickeln“, sagte Lukas Kwasniok. „Sie haben sehr gute personelle Entscheidungen getroffen, insbesondere auf der Sportgeschäftsführer- und auf der Trainerposition. Dann hat man auch sehr gute personelle Entscheidungen in Bezug auf Neuzugänge, Abgänge getroffen, hungrige Spieler geholt, sie für viel Geld verkauft und das wieder reinvestiert.“ Der Weg klingt natürlich interessant, doch der Kölner Coach will mit dem FC seine eigene Geschichte schreiben.

„Man kann nur alle Hüte vor ihnen ziehen. Wir versuchen aber unseren eigenen Weg zu gehen, um uns dann auch irgendwann nachhaltig in der Bundesliga zu etablieren“, sagt Kwasniok. Die ersten Kapitel sind unterhaltsam, spannend und vielversprechend. Gegen Stuttgart soll das nächste folgen, gerne eins mit Happy End. Doch Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe. „Sie haben eine brutale Qualität, eine brutale Mannschaft, einen Top-Trainer und verfolgen seit Jahren eine ganz klare Fußball-Philosophie“, so Kwasniok. „Sie versuchen einfach mit ihrem Ballbesitzspiel den Gegner zu dominieren. Du wirst leiden müssen, du wirst verteidigen müssen.“ Dinge, die die Kölner in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt haben. „Sie können nicht nur kicken, sondern sie marschieren, malochen und versuchen, dich zu stressen.“

Kwasniok erwartet ein wildes Spiel

Kwasniok will aber dagegenhalten. „Das Gute ist, wir sind jetzt auch nicht auf der Wurstsupp` dahergeschwommen. Wir haben auch ein bisschen was drauf, deswegen glaube ich auch mit den Fans im Rücken, dass es ein durchaus wildes Spiel werden kann. Weil beide Mannschaften schon auch nach vorne spielen wollen“, sagt Kwasniok. Personell muss der Trainer auf zwei Leistungsträger verzichten. Neben Rav van den Berg kommt nun auch Marius Bülter dazu, der aufgrund einer Achillessehnen-Reizung nicht spielen kann. Alternativen hat der Trainer einige, auf welche er sich einlässt, verrät er noch nicht. „Lassen wir uns überraschen“, sagt der Coach. Und der Trainer hat auch schon einen klaren Plan, wie die Punkte in Köln bleiben sollen: „Wir versuchen, diesmal keine drei Gegentore zu bekommen und vorne vielleicht eins mehr zu schießen als der Gegner.“ Dann würde es zumindest keinen Grund für den VfB geben, einen weiteren Auswärtssieg in Köln zu feiern.



Die „Waffe“ Linton Maina: Mit Tempo zurück in die Startelf des 1. FC Köln?

Linton Maina im Spiel gegen Atalanta Bergamo
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Die „Waffe“ Linton Maina: Mit Tempo zurück in die Startelf des 1. FC Köln?

Verletzt, auf der Bank, nicht im Kader – für Linton Maina war es im bisherigen Saisonverlauf alles andere als einfach. Gegen Leipzig wurde der Topscorer der Vorsaison eingewechselt und drehte auf. Das sah auch der Trainer des 1. FC Köln: Ist Linton Maina ein Kandidat für die Startelf?

In der vergangenen Spielzeit war er einer der großen Leistungsträger, in dieser Saison will es bislang noch nicht rundlaufen beim 1. FC Köln: Ist Linton Maina ein Kandidat für die Startelf? Immerhin war die Leistung gegen RB Leipzig eine durchaus vielversprechende.

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Nach der Begegnung gegen Leipzig gab es in den Kreisen des 1. FC Köln durchaus die einhellige Meinung, dass der Doppelpack vor dem Seitenwechsel dem FC am Ende vielleicht doch den Stecker gezogen habe. Das 1:3 sei dann gegen eine individuell so starke Mannschaft wie RB schwer aufzuholen, so der Tenor. Dabei hatte der FC durchaus die richtige Reaktion in der zweiten Halbzeit gezeigt und auch das Spiel noch einmal belebt. Das vor allem durch die Einwechslungen. So war Linton Maina ein absolut belebendes Element. „Er hat mit seiner Einwechslung auf sich aufmerksam gemacht“, sagte Kwasniok am Freitag. Tatsächlich kam der Offensivspieler in den verbleibenden 30 Minuten auf zehn Sprints, eine Passquote von 95 Prozent und zwei Torschussvorlagen. „Linton Maina ist grundsätzlich mal eine Waffe“, betonte der Coach. „Und die versuchen wir, im richtigen Moment zu nutzen.“

„Er wird seine Möglichkeit bekommen“

Nur hatte der Trainer jene Waffe in dieser Spielzeit eben noch nicht oft hervorgeholt. Maina spielte zunächst im Pokal von Beginn an, fiel gegen Mainz aus, saß gegen Wolfsburg 90 Minuten auf der Bank und wurde gegen Freiburg nicht berücksichtigt. Bereits vor dem Duell gegen Leipzig hatte Kwasniok betont, dass er so bei Maina durchaus auch eine Reaktion erzielen wolle. „Mein Verhältnis zum Linton ist sehr warm, herzlich, weil er ein guter Mensch ist“, sagte der Trainer. „Linton musst du mal in den Arm nehmen und dann versuchst du aber, ihn wieder so ein bisschen zu kitzeln, ein bisschen anzustacheln. Ich glaube, dass er das tief im Inneren einem dankt, weil er jemand ist, der einfach zu seinen Höchstleistungen auch ein wenig angetrieben werden muss.“

Die Höchstleistung könnte es in einem so intensiven Spiel wie gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag wohl gut gebrauchen. „Mit seiner Geschwindigkeit hat er einfach eine Waffe, mit der er dem Gegner dann auch einfach wehtun kann“, so der Coach weiter. „Er wird im richtigen Moment seine Möglichkeit auch von Beginn an bekommen, wenn er das gleiche Mindset an den Tag legt, wie in den vergangenen Tagen.“ Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Marius Bülter wird ein Einsatz des Offensivspielers jedenfalls nicht unwahrscheinlicher. In der vergangenen Spielzeit hatte Maina seine Waffe durchaus erfolgreich eingesetzt, war nicht ohne Grund einer der Topscorer der Kölner. Nun soll es auch in der Bundesliga klappen.



Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
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Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Bisher hat der FC in allen Spielen unter Lukas Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agiert. Im ersten Heimspiel starteten die Kölner dann mit einer Viererkette: Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

Mit einer starken Leistung besiegte der FC den SC Freiburg mit 4:1. Auffällig war dabei das Kölner System, denn erstmal agierten die Geißböcke von Beginn an mit einer Viererkette. Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

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Normalerweise ist man von Lukas Kwasniok eine Sache gewohnt: Der Kölner Coach lässt seine Mannschaften gerne mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agieren. Dieses System hatte der Trainer schon in Paderborn in fast allen Partien spielen lassen. Und auch in der Vorbereitung bei seinem neuen Verein trainierte er diese Art zu spielen ein. Wie genau sich seine Mannschaft dann anordnet, ist variabel. Möglich sind zum Beispiel eine Spitze und zwei Offensive dahinter oder umgekehrt. Gegen Freiburg überraschte Kwasniok dann aber erstmals mit seiner Aufstellung. Denn gegen die Breisgauer ließ er seine Schützlinge mit einer Viererkette agieren. „Durch das Ausweichen von Grifo und das Überlaufen von Kübler auf der rechten Seite sind die Wege in einem 4-3-3 etwas näher“ erklärte der Coach seinen taktischen Kniff.

Starke Defensivleistung

Damit hat der Trainer die richtige Wahl getroffen. Denn die Kölner Defensive stand von Beginn an sehr gut und sicher. Freiburg kam in der gesamten Partie nur auf wenige Torchancen und wenn dann gerade zu Beginn aus etwas größerer Entfernung vom Strafraumrand und nicht im Sechzehner. Und das von Kwasniok gefürchtete Freiburger Überlaufen konnten die Geißböcke mit ein, zwei Ausnahmen meistens verhindern. So entwickelten die Freiburger auf diese Art nur wenig Gefahr.

Für den Trainer war die Systemfrage aber ohnehin gar nicht so wichtig: „Das heißt aber, aus einem 5-2 mit sieben verteidigenden Spielern hat sich ja nichts geändert. Du musst die Jungs dann ein wenig davon überzeugen, dass das der bessere Weg ist, weil die Wege dann einfach auch ein bisschen kürzer sind. Auch wenn das ein gewisses Risiko mit sich bringt, weil wir tatsächlich so noch nicht gespielt haben. Aber das sind schon auch Fußballprofis und deswegen ist mir die Systemthematik natürlich auch immer viel zu aufgebauscht.“ Seine Spieler hatten jedenfalls mit der Umstellung kein Problem. Kwasnioks Risiko zahlte sich voll aus. Und im eigenen Ballbesitz blieben die Muster sowieso mindestens ähnlich zu sonst. So entstand immer wieder im Spielaufbau eine Dreierkette. Dafür ließ sich zum Beispiel einer der Mittelfeldspieler zurückfallen. Genauso agierten in der Offensive erneut Jakub Kaminski, Marius Bülter und Jan Thielmann als offensive Dreierreihen wie beim Auftakt gegen Mainz.

Mut zur Anpassung kann Punkte bringen

Dass Kwasniok aber bereit war, gegen Freiburg seinen Ansatz an den Gegner anzupassen, zeigt, dass er als Trainer auch pragmatisch agiert. Der Coach ist niemand, der aus Prinzip an einem System festhält, sondern nach der besten Lösung für die jeweilige Aufgabe sucht. Diese kann der Trainer wie im Duell mit den Breisgauern seinen Profis anscheinend auch gut vermitteln. Die taktische Flexibilität kann für die Kölner im Saisonverlauf sehr wichtig werden. Denn gerade als Aufsteiger kann der FC nicht immer einfach nur sein Spiel durchzuziehen. Er muss sich auch mal mehr an den Gegner anpassen.

Gleichzeitig können die Geißböcke so auf unterschiedliche Situationen in einem Spiel reagieren. Wie bereits gegen Jahn Regensburg im Pokal geschehen, als der Trainer nach dem Rückstand das erste Mal auf eine Viererkette umstellte. Gleichzeitig verändert Kwasniok aber (bisher) nicht zu viel, sondern lässt die Grundsätze, wie seine Mannschaft spielen soll, gleich beziehungsweise ähnlich. Auch wenn bestimmt nicht jede Umstellung so gut wie gegen Freiburg aufgehen wird, dürfte die Variabilität dem FC helfen, in der Bundesliga zu bestehen.


Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Alessio Castro-Montes könnte für den FC eine große Verstärkung sein
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Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Nach dem 4:1-Sieg über den SC Freiburg hat der FC auch am Transfermarkt einen weiteren Erfolg zu vermelden. Alessio Castro-Montes kommt nach Köln. Und bei der Verpflichtung könnte es sich tatsächlich um einen Coup handeln. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

Nun haben die Geißböcke ihr Puzzle beisammen, das letzte Steinchen verpflichtet. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

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Der Belgier war in seiner bisherigen Karriere bislang nur in seinem Heimatland aktiv. Nachdem der heute 28-Jährige sämtliche Jugendmannschaften des RSC Anderlecht durchlaufen hat, wechselte der etatmäßige Mittelfeldspieler im Sommer 2015 in die Nachwuchsabteilung von VV St. Truiden. Bei St. Truiden feierte Castro-Montes in der Spielzeit 2015/2016 sein Profidebüt, kam danach jedoch nicht mehr zum Einsatz. Aufgrund dessen zog der Mittelfeldspieler 2017 zu KAS Eupen weiter. In Eupen gehörte er in seiner ersten Spielzeit eher zum Ersatzpersonal, entwickelte sich jedoch in der zweiten Saison zum Stammspieler. Durch seine guten Leistungen machte sich Castro-Montes auch für andere Vereine interessant und wechselte nach zwei Jahren in Eupen zum Ligakonkurrenten KAA Gent.

In dieser Spielzeit bislang Joker

Bei den Blau-Weißen hatte der Rechtsfuß keine Anlaufschwierigkeiten und kam in drei Jahren auf 182 Pflichtspiele, in denen er 15 Treffer erzielte und 22 weitere vorbereitete. In seiner Zeit bei Gent sammelte der Belgier auch internationale Erfahrung und gewann 2022 den belgischen Pokal. Im Sommer 2023 ging Castro-Montes dann zu Union Saint-Gilloise, wo er direkt in seiner Premierensaison zu den absoluten Leistungsträgern zählte und auch den belgischen Pokal gewann. In der vergangenen Saison wurden die Einsätze des Mittelfeldspielers dann aufgrund mehrerer Verletzungen weniger. Bei den entscheidenden Meisterschaftsspielen stand der 28-Jährige allerdings wieder zur Verfügung und half dabei mit, dass seine Mannschaft belgischer Meister wurde. In der neuen Saison kam der Belgier zwar bereits fünfmal zum Einsatz, agierte jedoch eher als Ersatzspieler. Vermutlich wurde der Wechsel dadurch möglich.


Stärken und Schwächen des 28-Jährigen

Der gebürtige Belgier ist ein vielseitiger und konstanter Spieler, der sowohl auf der rechten als auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden kann. Bei seinen vergangenen Stationen beim KAA Gent und Union Saint-Gilloise hat sich der Belgier als Leistungsträger des Teams etabliert und überzeugte vorwiegend durch seine Kreativität und Übersicht im Spielaufbau. Seine Pässe sind präzise und er trägt regelmäßig zu Torchancen bei, auch wenn er selbst nur selten torgefährlich wird. Besonders wertvoll sind seine Spielintelligenz, seine Robustheit in Zweikämpfen und die Fähigkeit, in wichtigen Momenten Akzente zu setzen.

Dennoch hat der 28-Jährige auch einige Schwächen. So hat er insbesondere im Torabschluss noch einiges an Potenzial und ist eher Vorlagengeber als Vollstrecker. Auch im Dribbling und beim Tragen des Balls nach vorne hat der Mittelfeldspieler noch Luft nach oben. Zwar ist der Rechtsfuß defensiv solide und kann sich auch im Zweikampf behaupten, allerdings gibt es in der Strafraumsicherung und Positionsarbeit noch deutliches Verbesserungspotenzial. Insgesamt ist Castro-Montes ein spielstarker, mannschaftsdienlicher Profi, der durch Flexibilität, Kreativität und Einsatz überzeugt.

Allerdings muss die Frage erlaubt sein, wie sinnvoll dieser Transfer für die Kölner ist. Zwar bringt der Belgier einiges an Erfahrung auch internationaler Natur mit, jedoch ist Castro-Montes kein gelernter Außenverteidiger. Zwar spielte der Belgier diese Rolle bereits, allerdings selten und dann eher auf der rechten Seite. Auf den defensiven Außenpositionen sind die Kölner mit Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen und Jusuf Gazibegovic weiterhin dünn besetzt.


Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

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Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

Leart Pacarada ist derzeit der einzige gelernte Linksverteidiger beim 1. FC Köln. Gerüchten Zufolge arbeitet man beim FC intensiv daran, Derrick Köhn ans Geißbockheim zu lotsen. Doch ist Köhn der richtige Mann für diese Aufgabe? Und worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

Ein erstes Angebot des FC für Köhn soll der türkische Hauptstadt-Club bereits abgelehnt haben. Sollte der Wechsel dennoch über die Bühne gehen, hätte der FC nicht nur die nächste Lücke geschlossen, sondern auch einen Konkurrenten für Leart Pacarada verpflichtet. Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

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Gerüchten zufolge besteht konkretes Interesse an Derrick Köhn von Galatasaray Istanbul, ein erstes FC-Angebot soll der türkische Hauptstadt-Club allerdings abgelehnt haben. Galatasaray will Medienberichten zufolge für die Dienste des gebürtigen Hamburgers mindestens fünf Millionen Euro einstreichen. Soll heißen, soll der Transfer über die Bühne gehen, müssen sich Kessler und die Verantwortlichen der Gelb-Roten noch annähern. Wenn der Transfer des gebürtigen Hamburgers dennoch klappt, dann bedeutete das für den FC nicht nur das Ende einer großen Kaderbaustelle, sondern auch die Verpflichtung eines veritablen Konkurrenten für Leart Pacarada. Daher drängt sich die Frage auf: Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn? Wer könnte unter Trainer Lukas Kwasniok den Vorzug bekommen?

In der Position geeint, in den Stärken getrennt

Obwohl beide auf derselben Position spielen, unterscheiden sich die beiden in ihren Stärken signifikant. Während der kosovarische Nationalspieler ein technisch versierter Linksverteidiger ist, der seine Qualität vorwiegend in einer Viererkette zum Vorschein bringt, stellt der Deutsch-Ghanaer den Prototypen eines modernen, offensivfreudigen Flügelverteidigers in einer Dreier- oder Fünferkette dar. In Bezug auf die Geschwindigkeit liegt Köhn eindeutig vor Pacarada. Während Köhn in der abgelaufenen Spielzeit mit 35,81 km/h in der Spitze gemessen worden ist, kam Pacarada „nur“ auf 32,98 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ferner wagt sich der potentielle Neuzugang häufiger ins Dribbling.

Pacarada weist jedoch in anderen Statistiken deutlich bessere Werte auf. So schlug der Kölner mit 115 Hereingaben mehr als dreimal so viele Flanken wie Köhn, der lediglich 35 vorweisen kann. Gleiches gilt für die Passquote. Während der 30-Jährige knapp 80 Prozent seiner Zuspiele an den Mann brachte, sind es bei Köhn unter 64 Prozent. Weiterhin zeigt sich Pacarada auch im Zweikampf deutlich robuster. So gewann der Kölner in der Aufstiegssaison 38 Kopfball sowie 318 Bodenduelle, während der ehemalige Bremer lediglich zehn gewonnene Kopfballduelle und 113 gewonnene Zweikämpfe auf seinem Konto verbuchte. Zwar weist Köhn ein deutlich höheres Tempo und mehr progressive Läufe auf, allerdings führt der kosovarische Nationalspieler deutlich mehr Sprints und intensive Läufe durch. In Sachen taktische Disziplin und Standards für Gefahr hat Köhn ebenso das Nachsehen. Köhn geht in seinem Spiel deutlich mehr Risiko und vernachlässigt in manchen Situationen Defensivaufgaben.

Mehr als nur ein Lückenfüller

Dennoch: Ein potenzieller Transfer von Köhn birgt jede menge Potenzial, dem Spiel des FC mehr Variabilität zu verleihen. Er würde dem Kader von Lukas Kwasniok vordergründig mehr Tempo, Tiefe und offensive Wucht auf der linken Seite bringen. Mit Pacarada, der in der Defensive und technisch deutlich stärker als der 26-Jährige ist, hätte der FC damit zwei verschiedene Verteidiger-Profile im Kader. Somit könnte man auf verschiedene Spielsituationen und Gegner flexibel reagieren. So wäre Pacarada gegen Mannschaften, in denen man viel Ballbesitz hat und das Spiel gestalten muss, die deutlich bessere Wahl. Köhn dagegen drängt sich insbesondere gegen spielerisch stärkere Teams sowie Mannschaften auf, um etwa gegnerisches Pressing durch Umschaltsituationen zu lösen. Daher scheint ein Transfer von Köhn sowohl aus sportlicher als auch aus strategischer Sicht sinnvoll und könnte dem FC im Laufe der Saison immens weiterhelfen. In erster Linie wäre auch die klaffende Kader-Lücke geschlossen, was sicher ganz weit oben auf der langen Transfer-To-Do-Liste von Thomas Kessler steht.

Weitere Optionen auf dem Transfermarkt

Auf der Suche nach Verstärkung für die linke Seite scheint Sportdirektor Thomas Kessler nicht alles auf die Köhn-Karte setzen zu können. Auch, weil der FC im Poker um Köhn mit dem russischen Club FK Krasnodar namenhafte und kapitalstarke Konkurrenz aus der ersten russischen Liga bekommen hat. Demnach steht medienberichten zufolge steht auch weiterhin Linksverteidiger Kristoffer Lund vom Serie B-Klub Palermo FC als möglicher Transfer im Raum, nachdem die Verhandlungen mit Lunds derzeitigem Arbeitgeber von Kessler aufgrund der verkomplizierenden Verhandlungen von seiten des Italienischen Klubs eigentlich bereits abgebrochen wurden. Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.