Wie schon mehrfach in dieser Saison nahm Lukas Kwasniok auch am vergangenen Samstag mit seinen Einwechslungen wieder Einfluss auf das Spiel und damit auch auf das Ergebnis des 1. FC Kรถln: Die Breite des Kaders zahlt sich aus.
Mit Said El Mala, Denis Huseinbasic und Marius Bรผlter wechselte Lukas Kwasniok einmal mehr Gamechanger fรผr den 1. FC Kรถln ein: Die Breite des Kaders zahlt sich weiterhin aus.

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So wirklich rund lief die Saison fรผr Denis Huseinbasic nun wahrlich nicht. Mal ausgebootet, mal Startelf und ganz viel Bankplatz. Auch gegen den FC Augsburg kam der Mittelfeldspieler erst in der zweiten Halbzeit. Und auch wenn Huseinbasic spรคter nicht auf dem Scorerboard auftauchte, hatte der Bosnier einen groรen Anteil am Ausgleich und das zwei Minuten nach seiner Einwechslung. Der 24-Jรคhrige eroberte stark den Ball, spielte weiter auf Marius Bรผlter, der wiederum Said El Mala schickte. Und der Rest war dann wieder eine El-Mala-Sache. Bemerkenswert: Alle drei maรgeblichen Protagonisten an dem Treffer befanden sich noch nicht lange auf dem Platz. Huseinbasic keine zwei Minuten, Bรผlter und El Mala eine gute Viertelstunde. Lukas Kwasniok hatte einmal mehr ein goldenes Hรคndchen bewiesen, vor allem aber den Beweis geliefert, dass der FC in dieser Saison einen besonders breiten Kader hat.
Sieben Scorerpunkte durch Joker
In der vergangenen Spielzeit war die Bank noch das groรe Problem der Kรถlner. Unter Gerhard Struber gelangen den Jokern vier Treffer, insgesamt fรผnf Torbeteiligungen, inklusive Friedhelm Funkel waren es fรผnf Tore und zwei Assists. Auf eben jene sieben Scorerpunkte kommt der FC auch in dieser Spielzeit – nur eben schon nach dem siebten Spieltag. In der Vorsaison eins der schlechtesten Teams ist Kรถln in dieser Bundesliga-Saison bislang die Mannschaft mit dem grรถรten Joker-Impact – vor Borussia Mรถnchengladbach mit fรผnf Torbeteiligungen. Es folgen dann erst groรe Mannschaften wie Borussia Dortmund oder Bayern Mรผnchen mit vier. Und auch im Pokal wechselte Kwasniok mit Ragnar Ache einen Gamechanger ein. Zumindest legte der Stรผrmer beide Kรถlner Tore durch Eric Martel und Isak Johannesson vor.
Der Kรถlner Coach hat seit seinem Amtsantritt immer wieder betont, wie wichtig ihm der breite Kader sei und welche Rolle dieser dann auch am Erfolg des FC spiele. „Unsere gute Bank hat uns heute ins Spiel zurรผckgebracht, weil wir da wieder sehr variabel Dinge verรคndern konnten“, sagte der Coach dann auch nach dem Augsburg-Duell. Die Breite des Kaders nutzt Kwasniok Woche fรผr Woche. Der 44-Jรคhrige gehรถrt zu den fรผnf Trainern, die bislang immer ihr komplettes Wechselkontingent erschรถpft haben. Das liegt zum Groรteil sicherlich an den zwรถlf Neuverpflichtungen, die Thomas Kessler im Sommer getรคtigt hat. Immerhin gehรถrt ein Groรteil der neuen Akteure zum erweiterten Kreis der Stammspieler.
Auch in Paderborn bewies Kwasniok sein goldenes Hรคndchen
Oder kommt eben von der Bank. Doch auch Lukas Kwasniok wird seinen Anteil an der guten Bilanz seiner Joker haben. Der Kรถlner Coach hat schon mehrfach in dieser Spielzeit bewiesen, dass er auch wรคhrend des Spiels noch reagiert, den richtigen Schlรผssel auch im Laufe der Partie findet. Und das scheint eben nicht nur an den Neuverpflichtungen zu liegen. Schlieรlich war der 44-Jรคhrige auch in der Vorsaison in der 2. Bundesliga der Kรถnig der Einwechslungen. Damals kam er beim SC Paderborn mit seinen Jokern auf 24 Scorerpunkte – ligabestwert. Einen Wert, den der Trainer wenn er so weitermacht in Kรถln toppen kรถnnte. Bislang ist die Bank der Geiรbรถcke jedenfalls eine Bank.
