Keine Chance unter René Wagner: Denis Huseinbasic droht ein besonders bitterer Abschied vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic reist nicht mit nach München
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Keine Chance unter René Wagner: Denis Huseinbasic droht ein besonders bitterer Abschied vom 1. FC Köln

Sein Transfer war von Skepsis begleitet, die sich sehr schnell und beeindruckend zerstreute. Unter René Wagner spielt er aber keine Rolle mehr beim 1. FC Köln: Wird es der stille Abschied von Denis Huseinbasic bei den Geißböcken?

Gibt es im Sommer den Abschied von Denis Huseinbasic. Die Anzeichen verdichten sich jedenfalls. Der Mittelfeldspieler wurde wieder nicht in den Kader berufen, spielt unter René Wagner einfach keine Rolle.

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So richtig rund lief es für Denis Huseinbasic in den vergangenen Wochen mal so gar nicht. Beim FC wenig Spielzeit, der Traum von der Weltmeisterschaft platzte wohl mit der verfrühten Abreise aus dem Kader Bosniens im vergangenen Sommer. Auch, wenn Spieler und die Verantwortlichen der Nationalmannschaft betonten, dass es keine Streitereien gegeben habe, wurde der Mittelfeldspieler nicht mehr berücksichtigt. Im vorläufigen WM-Kader steht der 24-Jährige demnach auch nicht. Und auch beim FC dürfte sich Huseinbasic komplett ausgebootet fühlen. Denn unter René Wagner spielt der Hesse gar keine Rolle. Noch gegen Frankfurt stand er in der Startelf, ging nach einer guten Stunde vom Platz und hat den Kölner Coach anscheinend nicht überzeugt. Denn anschließen kam der Spieler gar nicht mehr zum Einsatz.

Zwei Einsätze in vier Monaten

So auch gegen den FC Bayern München. Huseinbasic stieg am Freitag nicht mit in den Bus, war einer der drei nicht berücksichtigten Spieler. Und das, obwohl Tom Krauß verletzt ausfällt, also ein positionsähnlicher Spieler fehlt. Zudem berief Wagner mit Florian Kainz einen Akteur, der zuletzt ebenfalls eher selten im Kader stand. Ein deutliches Zeichen, in welche Richtung es für den siebenmaligen bosnischen Nationalspieler beim FC gehen wird. Huseinbasic kam in der gesamten Rückrunde, also in den vergangenen vier Monaten, gerade einmal in zwei Spielen zum Einsatz – insgesamt gut 70 Minuten. Schon vor einigen Wochen hatte Wagner erklärt, dass der Spieler natürlich alles andere als glücklich sei. Kein Wunder, der gebürtige Hesse hatte sich in dieser Spielzeit sicherlich mehr vorgenommen, kam seit seiner Verpflichtung 2022 für den FC wettbewerbsübergreifend immer mindestens auf 30 Einsätze. In dieser Saison sind es insgesamt 16.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Denn Thomas Kessler hat schon an verschiedenen Stellen erklärt, dass es durchaus Veränderungen geben könne, gerade bei Spielern, die sich mehr Einsatzzeit versprochen hätten, vielleicht mit ihrer Situation unzufrieden sind. Daran besteht bei Huseinbasic wohl kein Zweifel. Und sollte René Wagner Trainer der Kölner bleiben, sind die Aussichten für die kommende Spielzeit vielleicht auch nicht die besten. Denn die Geißböcke schauen sich ganz offensichtlich auf dem Markt nach einem weiteren Sechser um, möglicherweise als Ersatz für Eric Martel. Und wollen die FC-Verantwortlichen an dem Spieler noch einmal verdienten, bietet sich wohl nur der kommende Sommer an, denn der Vertrag läuft noch bis 2027. Es dürfte ein positives Geschäft werden, Huseinbasic war 2022 für 50.000 Euro nach Köln gekommen und würde den FC wohl für ein Vielfaches verlassen.


Von der Startelf zur Ausbootung – Ein Fingerzeig über die Zukunft?

Denis Huseinbasic hat es aktuell schwer
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Von der Startelf zur Ausbootung – Ein Fingerzeig über die Zukunft?

Am Donnerstagnachmittag ist der FC zum Auswärtsspiel nach Hamburg aufgebrochen. Nicht dabei: Denis Huseinbasic. Der Mittelfeldspieler wurde zum zweiten Mal in dieser Spielzeit nicht berücksichtigt für den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Bereits zwei Abgänge sind für den Sommer fix. Es wird noch weitere geben. Möglicherweise ist Denis Huseinbasic einer davon. Der Mittelfeldspieler wurde für die Begegnung gegen St. Pauli nicht nominiert. Ein Fingerzeig?

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Als sich die Mannschaft am Donnerstagnachmittag auf den Weg nach Hamburg machte, da weilte Denis Huseinbasic schon nicht mehr am Geißbockheim. Der Mittelfeldspieler wurde nicht für den Kader für das Freitagabendspiel gegen den FC St. Pauli nominiert, das Team reiste ohne den 24-Jährigen ab. Für den neuen Coach der Geißböcke tut sich gerade ein kleines Dilemma auf, das unter Lukas Kwasniok noch zur Rarität geworden war. Denn der Kader ist so gut gefüllt wie seit dem elften Spieltag nicht mehr. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian ist der Kader vollzählig. Für die Begegnung gegen die Kiezkicker ist auch kein weiterer Akteur gesperrt. Und so musste Wagner wie bereits in der Vorwoche Entscheidungen treffen, die „weh tun“.

Noch Vertrag bis 2027

Das war auch schon vor Bremen der Fall. „Ich muss ein paar Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht für jeden cool sind“, sagte der Coach. Das täte ihm unfassbar leid, gerade bei den erfahrenen Akteuren. Tatsächlich traf es neben Joel Schmied die beiden Routiniers Florian Kainz und Dominique Heintz. Schmied erholte sich noch von einer Verletzung. Der dritte Streichkandidat fiel dem 37-Jährigen damit wohl leichter. Doch Schmied ist jetzt wieder fit und steht damit im Kader für die Begegnung gegen St. Pauli. Im Gegensatz zu Huseinbasic. Eine überraschende Entscheidung. Zumindest hatte der 24-Jährige gegen Frankfurt noch in der Anfangsformation gestanden. Vielleicht auch, weil Eric Martel gegen die Hessen gesperrt fehlte. Nur überzeugte der Mittelfeldspieler gegen die Eintracht wahrlich nicht.

Und die Spekulationen über die Zukunft des siebenmaligen bosnischen Nationalspielers haben erneut begonnen. Fakt ist, dass der Mittelfeldspieler in dieser Saison auf doch eher wenig Einsatzzeit kommt. 16 Mal stand Huseinbasic in dieser Saison auf dem Feld, neun Mal in der Startelf, acht Mal saß er 90 Minuten auf der Bank. 2026 kommt er nur auf drei Einsätze – auch aufgrund von Verletzungen. Doch da stehen eben auch sechs Nicht-Berücksichtigungen in diesem Jahr und nun schon die zweite Kader-Ausbootung in dieser Spielzeit. Huseinbasic hat noch Vertrag bis 2027. Es ist alles andere als gesagt, dass der FC den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler verlängern wird. Gut möglich, dass er dem Umbruch zum Opfer fallen wird, die FC-Verantwortlichen im Sommer ein Transfererlös erzielen wollen.

Schon im vergangenen Sommer hatte der 24-Jährige das Interesse von Braga geweckt, bestätigte später in einem Interview dem „Kicker“, dass ihn das Thema beschäftigt habe. Vielleicht fand Huseinbasic auch deswegen schwer in die Saison. Der Mittelfeldspieler war 2022 für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach nach Köln gewechselt, der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt.