Said El Mala auf großen Spuren: Torjäger, Debütanten und Weltmeister des 1. FC Köln

Pierre Littbarski feierte als Spieler des 1. FC Köln den WM-Titel
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Said El Mala auf großen Spuren: Torjäger, Debütanten und Weltmeister des 1. FC Köln

Mit dem Duell gegen Luxemburg könnte Said El Mala sein Debüt in der Deutschen Nationalmannschaft feiern. Es ist der erste Kölner seit sechs Jahren, der 44. insgesamt. Darunter sind zahlreiche Legenden. Das sind die deutschen Nationalspieler des 1. FC Köln.

Der Hype ist riesig, vielleicht weil die Sehnsucht groß ist. Der FC hat wieder einen Kicker im DFB-Dress. Das sind die deutschen Nationalspieler des 1. FC Köln.

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Für Said El Mala dürfte am Abend ein Traum in Erfüllung gehen, wenn der 19-Jährige denn tatsächlich erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen sollte. Zumindest eine Art Genugtuung – vor einigen Jahren noch drauf und dran, die Profi-Fußballer-Idee zu beerdigen, nun für die DFB-Elf das WM-Ticket lösen. Und auch in Köln freut man sich natürlich über den Nationalspieler, denn seit sechs Jahren lief kein FC-Profi mehr für die DFB-Auswahl auf. Zuletzt vor ziemlich genau sechs Jahren Jonas Hector. Der Linksverteidiger spielte im November 2019 das letzte Mal für die DFB-Auswahl. Und der November war für de heute 35-Jährigen zwei Mal besonders in der Nationalmannschafts-Karriere. Im November 2015 erlebte er die Anschläge in Paris hautnah im Stade de France mit, nahezu ein Jahr zuvor gab der Ex-Kapitän sein Debüt gegen Gibraltar, damals als Innenverteidiger (4:0).

Zahlreiche Welt- und Europameister

Hector kam somit erst wenige Monate nach dem WM-Titel in Brasilien zur Nationalmannschaft. Mit dabei waren aber andere Spieler, die dem FC doch sehr verbunden sind. Ron-Robert Zieler, die heutige Nummer zwei und ehemalige Juniorenspieler der Geißböcke, sowie Lukas Podolski, der damals aber bei Arsenal unter Vertrag stand. Podolski lief natürlich auch als FC-Spieler für Deutschland auf, feierte als solcher auch sein Debüt und ist gemeinsam mit Karl-Heinz Schnellinger der jüngste Nationalspieler Kölns. Beide Akteure waren bei ihrem Debüt 19 Jahre und zwei Tage alt. Podolski lief insgesamt 130 Mal für die DFB-Auswahl auf, erzielte dabei 49 Tore, 26 davon als FC-Profi. Er ist damit der Spieler, der als Geißbock die meisten Tore für die Nationalmannschaft erzielte. Ein gutes Omen für El Mala? Gegen Luxemburg war die Kölner Ikone 2006 doppelt erfolgreich.

Natürlich gibt es auch Spieler, die als FC-Akteure Welt- und/oder Europameister geworden sind. 1990 waren das Bodo Illgner, Pierre Littbarski, Thomas Häßler und Paul Steiner. Wobei Häßler in jenem Sommer zu Juventus Turin wechselte und Steiner bei der WM gar nicht erst zum Einsatz kam. 1974 spielten Wolfgang Overath, Heinz Flohe und Bernd Cullmann mit, 1954 waren es Hans Schäfer und Paul Mebus. Europameister wurden ebenfalls Cullmann, Harald Schumacher, Herbert Zimmermann, Bernd Schuster (alle 1980) und Hannes Löhr (1972). Die meisten Länderspiele als FC-Spieler absolvierte Overath (81). Die erste Berufung erhielt Jupp Röhrig (1950). El Mala kann am Freitagabend also den nächsten Meilenstein seiner Karriere gehen. Er wäre der 44. Nationalspieler des 1. FC Köln.

Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Said El Mala im DFB-Trikot
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Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Für Said El Mala steht am Abend möglicherweise die Premiere im Trikot der DFB-Elf an. Es wäre der erste FC-Nationalspieler seit Jonas Hector. Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen bei den Fans des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

Mit 19-Jahren und gerade einmal zehn Bundesliga-Spielen kann sich der Youngster heute Abend vielleicht auf internationalem Parkett zeigen. Die Reaktionen auf seine Berufung durch Julian Nagelsmann sind zwiegepalten bei den Anhängern des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

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Dass Said El Mala in einem neuen Umfeld keine große Eingewöhnungszeit braucht, hat er schon mehrfach bewiesen. Rein nach der Anzeigetafel beim 1. FC Köln zum Beispiel als er in seinem zweiten Liga-Spiel bereits sein Premieren-Tor in der höchsten deutschen Spielklasse erzielte. Bei seinem zweiten Auftritt für die deutsche U19-Nationalmannschaft war er gegen England ebenfalls zwei Mal erfolgreich und spielte nur ein knappes Jahr später ein starkes EM-Turnier, in dem er mit vier Toren und drei Vorlagen zum Topscorer wurde. Nun befindet sich der 19-Jährige seit fünf Tagen bei der deutschen A-Nationalmannschaft und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Kölner dort bereits am Abend sein Debüt geben wird. Und möglicherweise wäre angesichts der erfolgreichen zweiten Spiele eine weitere Begegnung am kommenden Montag für den Youngster ebenfalls nicht schlecht.

Erste Berufung mit 19 Jahren

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Erwartungen zuletzt ein wenig gebremst, erklärte, dass El Mala erst einmal mit trainieren, sich zeigen solle. Für den Offensivspieler ist die Nominierung in erster Linie schon einmal eine Ehre. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und ich bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagte El Mala nach der Nominierung. Von außen wird die Berufung nicht komplett gefeiert. Es gibt durchaus auch unter den FC-Fans kritische Stimmen. Ein wenig steht dort die Frage im Raum, ob die Nominierung eher Fluch oder Segen für den Youngster sei. Die Sorge, El Mala könne verheizt werden, die Berufung käme zu früh, wurde in zahlreichen Kommentaren genannt.

Rein sportlich gibt es aus Sicht des Youngsters wohl nur wenig Gründe, die gegen eine Nominierung sprechen. El Mala kann sich nach nur zehn Bundesliga-Spielen auf internationalen Parkett beweisen. Das ist früh, aber nicht außergewöhnlich früh. Jonas Hector hatte beispielsweise elf Bundesliga-Spiele auf dem Buckel, als er erstmals nominiert wurde. Allerdings hatte der Linksverteidiger damals schon ordentlich Erfahrung in Liga zwei gesammelt. Lukas Sinkiewicz hatte sogar erst sieben Bundesliga-Spiele absolviert. Auch Wolfgang Overath hatte erst fünf Bundesliga-Spiele in den Beinen, allerdings der gerade erst eingeführten Liga geschuldet. Dennoch war auch Overath 19 Jahre alt, so gerade, einen Tag nach seinem Debüt wurde das Kölner Idol 20.

Beflügelnde Wirkung?

Für Experten wie Lothar Matthäus sei eine Nominierung ohnehin nicht die Frage nach dem Alter oder den Einsätzen, vielmehr sei die Frage, ob ein Spieler gut genug sei. Und Julian Nagelsmann deutete an, dass El Mala durchaus etwas mitbringe, was die Nationalmannschaft gut gebrauchen könne. Am Donnerstagabend erklärte der Bundestrainer, dass es El Mala im Training bislang auch gut gemacht habe und dass sich der Youngster möglicherweise zeigen dürfe. Während also die Kölner Mannschaftskollegen im Kurzurlaub weilen, hat der 19-Jährige die Chance auf sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft. Zwar ist die Belastung bei dem Youngster damit natürlich höher, wäre El Mala nicht von Nagelsmann nominiert worden, hätte er wohl bei bei der deutschen U21 gespielt und wohl auch mehr Einsatzzeit erhalten.

Sollte der 19-Jährige tatsächlich seine Einsatzzeit erhalten, könnten die Minuten sicherlich auch eine beflügelnde Wirkung haben. Dennoch bleibt natürlich das Thema „Hype“ um El Mala. Der würde durch eine mögliche Spielzeit und dann auch noch einen guten Auftritt nicht weniger werden. Im Gegenteil. Doch der Youngster geht mit dem bisherigen Rummel nach wie vor gut um und wird von den Kölner Verantwortlichen auch nur dosiert in Medien-Termine eingesetzt. Bislang scheint der Wirbel den Spieler nicht großartig zu beeinflussen. Denn eine der größten Stärken des Youngsters ist wohl die Unbekümmertheit. Und die hat schon eine andere FC-Ikone ganz groß gemacht.

„Das sind Dinge, die ich auch wahrnehmen will“: Nagelsmann stellt Said El Mala DFB-Debüt in Aussicht

Said El Mala könnte sein Debüt feiern
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„Das sind Dinge, die ich auch wahrnehmen will“: Nagelsmann stellt Said El Mala DFB-Debüt in Aussicht

Kommt Said El Mala tatsächlich am Freitag zu seinem Länderspiel-Debüt? Das scheint durchaus möglich für den Offensivspieler des 1. FC Köln: Julian Nagelsmann stellt El Mala Debüt in Aussicht.

Sechs Jahre nach dem letzten Spiel von Jonas Hector könnte es also einen weiteren Einsatz in der A-Mannschaft geben für einen Spieler des 1. FC Köln: Julian Nagelsmann stellt El Mala Debüt in Aussicht.

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Fast auf die Woche genau könnte es sechs Jahre nach dem letzten Einsatz eines Kölners im Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft das nächste geben. Said El Mala könnte am Freitagabend sein Debüt in der DFB-Auswahl im Duell gegen Luxemburg feiern. Der Kölner Youngster hat sich genauso wie Assan Ouédraogo im Training bewiesen. „Sie sollen nicht wie die großen Zampanos daher kommen, sondern Gas geben“, sagte Julian Nagelsmann am Donnerstagabend auf der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft. „Das machen beide und haben es auch gut gemacht. Und vielleicht kriegen sie auch beide ihre Chance. Da haben wir uns aber noch nicht entschieden, weil wir schon auch noch den Spielverlauf abwarten müssen. Aber sie machen beide einen guten Eindruck.“

„Sie machen es beide gut“

Schon zu Beginn der Woche hatte Nagelsmann die Beweggründe für die frühe Nominierung des Kölner Shootingstars erklärt. Der Bundestrainer betonte, dass es erst einmal darum ginge, dass El Mala im Training mit mache. Eine Überraschung zum Anpfiff wird es aber wohl nicht geben. „In der Startelf sehen wir keinen der beiden. Sie machen es beide gut“, so Nagelsmann. „Vom Scouting weißt du ja, welche Stärken und welche Schwächen sie noch haben. Das ist dann im Training auch meist eine Bestätigung. Dann siehst du ein paar Dinge, die dich überraschen oder nicht überraschen.“ Der 38-Jährige sagte aber auch, dass er schauen wolle, wie sich die Spieler verhalten würden. „Weil ich, wenn wir für uns ein Turnier qualifizieren, auch eine Entscheidung treffen muss, dass wir ein Gefüge haben, das gut zueinander passt.“

Und El Mala scheint einen ganz guten Eindruck hinterlassen zu haben. Zumindest plauderte der Bundestrainer aus dem Nähkästchen und erzählte, wie El Mala dem ankommenden Ouédraogo das Hotel zeigte. „Das war ganz goldig von ihm und das sind die Dinge, die ich auch wahrnehmen will“, sagte Nagelsmann. Ob es zum Debüt reicht, wird der Spielverlauf zeigen.