René Wagner über weitere Neuzugänge: „Wir haben die klare Überzeugung“

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René Wagner über weitere Neuzugänge: „Wir haben die klare Überzeugung“

Mit dem Duell gegen die TSG Hoffenheim startet der FC in die neue Saison. Dabei ist nicht klar, ob sich das Gesicht des Kaders noch ein wenig verändert beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zu den offenen Kaderstellen.

Nur noch wenige Tage bis zum Saisonauftakt gegen Hoffenheim und ein paar Tage mehr, um den Kader noch einmal zu verstärken. Veränderungen soll es geben, auf welcher Seite ist zumindest nicht vollends geklärt. Dazu wurde René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Sinsheimer gefragt.

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Es waren nach eigener Aussage Highlights einiger Begegnungen, die sich René Wagner am Mittwochabend noch angesehen hat. Explizit das Spiel Tottenham gegen Charlton habe er nicht gesehen, die besten Momente des Duells waren dabei. Und so wird ihm auch nicht der Auftritt von Mikey Moore entgangen sein. Eben jenem 19-jährigen Talent, das der FC zu gerne unter Vertrag nehmen würde. Es ist und bleibt eine Hängepartie, in der sich die Kölner befinden. Eine grundsätzliche Einigung soll sowohl mit Moore als auch mit Tottenham eigentlich schon vorliegen. Zunächst hatte Roberto de Zerbi seine Hand auf der bevorstehenden Leihe, zuletzt kriselte der Youngster, bevor er dann gegen Charlton zündete. Nun ist Wagner kein Coach, der die Chance vor dem Mikro nutzt, um Lobeshymnen auf Spieler zu singen, schon mal gar nicht auf die, die noch nicht einmal in seinem Kader stehen. Die Situation um Mikey Moore wird den Trainer dennoch beschäftigen.

„Dann freuen wir uns“

Denn die Kölner sehen durchaus noch Nachholbedarf auf dem Transfermarkt. „Wir haben gesagt, anderthalb Kaderstelle haben wir noch offen“, erklärte der Trainer, sagte aber auch, dass sich der Stand nicht verändert habe. „Der Kader, der da ist, ist für die Bundesliga tauglich und mit dem werden wir in die Saison gehen“, sagte der Coach der Geißböcke. „Wenn wir jetzt noch ein oder zwei Spiele dazubekommen, dann freuen wir uns. Aber generell haben wir eine Mannschaft da, die uns dafür helfen wird, in der Liga zu bleiben.“ Ein Wortlaut, den man beim FC durchaus öfter gehört hat. Den hatte auch ein Steffen Baumgart gemeinsam mit Christian Keller in der Saison benutzt, der nachher im Abstieg endete. Das muss nichts heißen, kann aber. Denn gerade auf der Position des Linksverteidigers und in der kreativen Schaltzentrale der Offensive gibt es Baustellen, die man eigentlich zu gerne geschlossen hätte. Namen wurden viele gehandelt, ein Vollzug deutet sich aktuell nicht an.


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„Das wissen die Jungs“

Den Kölner Verantwortlichen wird also im Worst Case gar nicht viel anderes übrig bleiben, als dem aktuellen Kader zu vertrauen. Doch in Köln ist man fest von der Qualität im Kader überzeugt. Daran würden auch das Testspiel gegen Paderborn sowie der Auftritt gegen Würzburg nichts ändern, sagte Wagner. „Wir haben die klare Überzeugung, dass wir mit dieser Mannschaft die Klasse halten werden. Und so gehen wir jede Woche ins Training, so gehen wir in jedes Spiel rein, so werden wir jetzt auch am Samstag gegen Hoffenheim auf dem Platz stehen“, erklärte der Trainer weiter. „Auf was sich jeder verlassen kann, ist, dass wir in jeder Sekunde des Spieles mit voller Akribie, mit voller Power arbeiten werden. Das werden wir auch jeden Tag im Training machen und das wissen die Jungs.“ Gerade die Begegnung gegen Würzburg hat aber auch bei dem ein oder anderen Fan Skepsis hinterlassen. Der FC dominierte den Gegner, ohne für die große Gefahr zu sorgen.

Möglicherweise wird es dann aber auch noch Veränderungen auf der Abgangsseite geben. Youssoupha Niang hat den Verein bekanntlich für eine Leihe in der 2. Bundesliga bei St. Pauli verlassen. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda stehen zwei weitere Talente in den Startlöchern, ebenfalls an anderer Stelle Spielpraxis zu sammeln. Dazu wollte sich Wagner nicht konkret äußern. Vielmehr ist der Coach guter Dinge, dass Niang bei den Kiezkickern weitere Entwicklungsschritte machen werde.

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So sieht René Wagner aktuell den Kader: „Vielleicht hat man dann noch einen Schuss frei“

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So sieht René Wagner aktuell den Kader: „Vielleicht hat man dann noch einen Schuss frei“

14 Wochen nach dem letzten Pflichtspiel greifen die Kölner am Montag in den DFB-Pokal und damit in die neue Saison ein. Vor dem Duell bleiben noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: So plant René Wagner mit dem aktuellen Kader.

Das Warten auf den Start in die neue Saison hat so gut wie ein Ende. Am Montag steht für die Geißböcke das erste Pflichtspiel der Saison an. Und der FC reist zuversichtlich nach Würzburg.

Lesedauer: 7 Minuten

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Mehr als zwei Monate nach dem letzten Pflichtspiel geht es für die Geißböcke nun wieder los. Am kommenden Montag sind die Kölner zu Gast bei den Würzburger Kickers. Die Kölner werden mit breiter Brust nach Würzburg fahren. Immerhin hat der FC auf der Zielgeraden noch einige Baustellen geschlossen. Zuletzt die auf der Sechs. Am Morgen wurde der neue und alte Mittelfeldspieler offiziell vorgestellt. „Also erst einmal freue ich mich unheimlich, dass Ellyes wieder da ist. Ich glaube, jeder weiß, dass wir damals mit ihm eine super Zeit hatten. Ich war auch sehr eng mit ihm als Co-Trainer damals in der Analyse. Wir haben beide zusammen viel gearbeitet. Und deswegen kennen wir uns beide sehr, sehr gut“, erklärte Wagner am Freitag auf der Pressekonferenz. „Wir haben die ganze Vorbereitung gepredigt, vor allem auch bezogen auf Ellyes, dass wir auf den richtigen Spieler warten wollen. Das haben wir jetzt getan.“

„Am Montag wird es noch nicht reichen“

Skhiri steht den Kölnern ab sofort zur Verfügung, trainierte am Freitag schon mit der Mannschaft und ist somit auch eine Option für Montag. Aber: „Er steht genau für die ganzen Werte, die wir als Mannschaft verkörpern wollen. Deswegen freue ich mich ungemein, dass er jetzt da ist“, sagte der Trainer. „Am Montag wird es für den Start-Einsatz aber noch nicht reichen. Wir glauben aber, dass wir ihn trotzdem im Kader mit dabei haben. Und dann sehen wir, ob es für ein paar Minuten reicht.“ Eine andere Personalie ist ebenfalls geklärt. Said El Mala wird als neuer Zehner Einsatzzeit erhalten und das zweifelsfrei von Beginn an. Grundsätzlich ist der Coach mit der Kaderplanung zufrieden. „Wir haben jetzt Ellyes heute, dann die Verlängerung von Said und mit Thijs nochmal in der Offensive nachgelegt. Ich glaube, dass wir in den Planstellen, wo wir noch Bedürfnisse hatten, nachgelegt haben“, sagte Wagner. „Da gibt es vielleicht noch ein, anderthalb Stellen, wo wir da vielleicht noch was dazugeben wollen.“

Zwar kommentierte Wagner einmal mehr keine Namen, wollte sich also auch nicht zu dem Dauergerücht Mikey Moore äußern, der Trainer sagte aber schon, dass es noch Bedarf auf der Linksverteidigerposition gäbe. Immerhin gibt es bislang keine echte Alternative für Gideon Mensah, der in der Vorbereitung nicht immer überzeugte. „Wir haben aber auch zwei Spieler an der U21, die da drücken. Nichtsdestotrotz können wir uns schon vorstellen, auf der Position was zu machen“, sagte Wagner. „Und die halbe Position, die bei mir so drin ist: Vielleicht hat man am Ende nochmal einen Schuss frei. Das weiß man aber nicht. Die gehen meistens vielleicht auch später auf.“ Soll wohl heißen, wenn eine Tür aufgeht, will man durch diese auch durchgehen. Es heißt, dass die Kölner in der Tat noch in der Offensive nach einem Spieler Ausschau halten. Ob zusätzlich zu Wunschspieler Moore, ist nicht genau bekannt.

„Das ist der Weg, den wir gehen wollen“

Eine Option für Montag könnte Neuzugang Thijs Dallinga sein. Der Stürmer kam nicht nur als Backup für Ragnar Ache, sondern als Herausforderer und/oder Ergänzung zu beispielsweise einer Doppelspitze. „Wir waren da in der Position, die wir dort wollten, recht klar. Das sollte ein Stürmer sein, der als Doppelspitze auflaufen kann, aber auch alleine. Dass wir, wenn wir vielleicht auf Ragnar Ache mal verzichten müssen, aus welchen Gründen auch immer, einen Spieler haben, der ihn auf jeden Fall ersetzen kann. Er kann aber auch genauso mit ihm zusammen spielen“, erklärte der Trainer. „Er ist ein Spieler, der die Qualität hat in der Box. Das ist recht einfach ablesbar in seinen Zahlen. Die hat er jetzt vielleicht die letzten zwei Jahre nicht ganz so aufs Papier bekommen. Aber genau das ist der Weg, den wir ergehen wollen. Wir haben es mit Kuba Kaminski letztes Jahr gezeigt, dass wir Spielern eine Plattform bieten können, um sich weiterzuentwickeln, um auch ihre Leistung wieder hervorzurufen.“


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Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen Würzburg

Für den FC startet die Pflichtspiel-Saison am kommenden Montag mit dem Auswärtsspiel in Würzburg. Die Pokal-Begegnung wird um 18 Uhr angepfiffen. Das Spiel wird im Free-TV übertragen.

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