Emotionale Reaktionen auf das FC-Aus im Sommer von Dominique Heintz

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Emotionale Reaktionen auf das FC-Aus im Sommer von Dominique Heintz

Dominique Heintz wird die Geißböcke wie berichtet im Sommer verlassen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, doch der Abschied des Routiniers ist beschlossen beim 1. FC Köln: Es folgten emotionale Reaktionen auf das Aus von Dominique Heintz.

160 Mal lief der Abwehrspieler für den FC auf, spielt nahezu sechs Jahre für die Geißböcke. Kein Wunder, dass die Netz-Reaktionen auf die Nachricht vom FC-Aus nicht lange auf sich warten ließen.

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Ein wenig überraschend kam die Verpflichtung im Sommer 2023 dann doch. Dominique Heintz kehrte vor nahezu drei Jahren zurück nach Köln. Fünf Jahre nach seiner ersten Zeit am Geißbockheim. Damals verstärkte der Abwehrspieler das dünn besetzte Innenverteidiger-Team um Timo Hübers, Jeff Chabot, Luca Kilian und Elias Bakatukanda. Viel Einsatzzeit räumten dem Rückkehrer die Skeptiker nicht ein. „Ich bin ein Mannschaftsspieler und stelle mich voll in den Dienst des Teams. Und wenn ich mitmache, dann möchte ich natürlich auch drinbleiben. Ich kenne meine Rolle, will einfach weiterhelfen“, sagte Heintz. „Wir haben noch viele schwere Aufgaben, die Saison ist lang. Von daher wird jeder einzelne gebraucht.“ Der Pfälzer betonte, dass er immer da sein wolle, wenn er gebraucht werde.

„Die Nachricht macht mich sehr traurig“

Und das war der Routinier. In der ersten Spielzeit kam Heintz noch auf zwölf Einsätze, in den vergangenen Saison waren es dann wettbewerbsübergreifend 32, davon 25 von Beginn an. Und auch in dieser Saison wurde Heintz wieder gebraucht, kommt auf acht Einsätze – in diesem Jahr sind es allerdings nur vier Minuten. Der Abschied hat sich angebahnt. Auch, weil die Kölner Verantwortlichen den Kaderumbruch weiter vorantreiben wollen. Aktuell haben Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied die Nase vorne. Schmied und van den Berg haben auch in der Zukunft ein gültiges Arbeitspapier. Wenn es nach dem FC geht, wird man bei Jahmai Simpson-Pusey die Kaufoption ziehen wollen und auch Özkacar drängt sich für mehr auf. Dazu kehrt Timo Hübers nach seiner Verletzung wohl wieder zurück, mit Bakatukanda und Julian Pauli sind zwei starke Talente noch bis zum Sommer verliehen. Die Konkurrenz wird eine große sein.



Sportlich scheint die Entscheidung also folgerichtig zu sein. In den Reaktionen auf die Nachricht zeigt sich aber vor allem Unverständnis. „Das ist ein Fehler! Er hätte klaglos noch ein Jahr als Ersatz spielen können. Ein Spieler, den man immer bringen kann“, schreibt ein User in den Facebook-Kommentaren. Ein weiterer: „Die Nachricht macht mich sehr traurig. Ein durch und durch untadeliger Sportsmann, der es mehr als verdient gehabt hätte, einen Anschlussvertrag zu erhalten.“ Gerade die Zuverlässigkeit wird immer wieder hervorgehoben. Genauso wie Heintz als Sympathieträger. Tatsächlich gibt sich der Abwehrspieler bodenständig, hat immer einen freundlichen Gruß auf den Lippen.

Unvergessen: Im Winter lud Heintz gleich mehrere FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus in Spanien ein. Die Teile des Staffs befanden sich in Vorarbeit auf das Trainingslager in La Nucia bereits in Spanien. Dort machte Heintz Urlaub, bevor er mit der Mannschaft zur Wintervorbereitung reiste.


Medienbericht: Der 1. FC Köln hat die nächsten Top-Talente im Visier

Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
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Medienbericht: Der 1. FC Köln hat die nächsten Top-Talente im Visier

Zwar ist noch nicht klar, in welcher Klasse die Geißböcke in der kommenden Saison spielen werden, die Kaderplanung ist natürlich dennoch im vollen Gange. Und anscheinend ist der 1. FC Köln gleich an zwei Talenten aus Frankreich interessiert.

Wenige Wochen vor Ende der Saison beginnt sich das Transferkarussell zu drehen und die ersten Gerüchte kochen hoch. So auch beim FC. Wie das Online-Portal fussballtransfers.com berichtet, beobachten die Kölner gleich zwei Talente aus Frankreich.

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Dass Said El Mala in der kommenden Saison weiterhin für den FC spielen wird, erscheint immer unwahrscheinlicher. Zwar gibt es noch keine konkrete Zusage bei einem anderen Club, dass der Offensivspieler verkauft wird, gilt aber dem Vernehmen nach als sehr sicher. Dabei wäre eine Leihe zurück an den FC durchaus ein denkbares Szenario, allerdings wohl eher nicht, wenn der kommende Club Brighton & Hove Albion heißt. Die Seagulls bemühen sich seit langem um den Kölner Shootingstar, wollen ihn direkt verpflichten. Zudem gilt das Team aus der Premier League als Paradebeispiel eines Entwicklungsvereins für junge Talente. Es gäbe keinen Grund den dann frisch verpflichteten El Mala zu verleihen. So oder so sollen sich die Kölner bereits mit den nächsten Talenten beschäftigen.

18 Torbeteiligungen in 29 Spielen

Das vermeldet der gut informierte Transfer-Experte Dominik Schneider. Der Journalist hatte vor mehr als einem Jahr als erstes über einen möglichen Abgang von Tim Lemperle Richtung Hoffenheim berichtet. Nun berichtet Schneider via fussballtransfers.com, dass die Kölner ein Auge gleich auf zwei französische Talente geworfen habe. Zum einen Martin Adeline. Der 22-Jährige gilt in Frankreich als großes Talent, spielte in der U19- und U20-Nationalmannschaft der Equipe tricolore. Aktuell steht der Mittelfeldspieler bei ESTAC Troyes unter Vertrag. Der Club führt die zweite französische Liga an. Auch aufgrund der Torgefahr von Adeline. In 29 Begegnungen erzielte der Franzose neun Treffer, bereitete neun weitere vor. Allerdings hat der offensive Mittelfeldspieler noch Vertrag bis 2027 und der Marktwert wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Auch das zweite Talent spielt in der Ligue 2. Giovani Versini steht bei Pau FC unter Vertrag. Der Franzose kommt in 28 Spielen ebenfalls auf neun Treffer, bereitete vier weitere vor. Versini ist gelernter Rechtsaußen, wird von dem Online-Portal auf einen Marktwert von vier Millionen Euro geschätzt. Der U21-Nationalspieler hat noch vertrag bis 2028. Laut Schneider habe es noch keinen direkten Kontakt zwischen den Vereinen gegeben.


Die Formkurve zeigt wieder nach oben: Jaka Potocnik trifft nach langer Flaute

Jaka Potocnik soll für RWE noch zum Faktor werden
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Die Formkurve zeigt wieder nach oben: Jaka Potocnik trifft nach langer Flaute

Seit fünf Monaten hat Jaka Potocnik nicht mehr für Rot-Weiss Essen getroffen. Den Negativtrend hat der Angreifer durchbrochen und hofft nun auf die sportliche Wende. Und das unter Beobachtung der Verantwortlichen des 1. FC Köln: Jaka Potocnik will zurück in die Spur finden.

Für Jaka Potocnik zeigt die Formkurve zurzeit wieder nach oben. Doch nicht alle Leihspieler erlebten ein erfreuliches Wochenende.

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Es war ein besonderes Spiel und es waren besondere Worte, die Uwe Koschinat vor fünf Monaten für den Stürmer wählte. „Eigentlich weiß ganz Europa, welches Potential er besitzt, um ein Top-Stürmer zu werden“, schwärmte der RWE-Coach. „Er ist stark mit dem Kopf, hat ein gutes Gefühl in den Räumen zu sein, er ist ein top Junge.“ Jaka Potocnik hatte gegen Ingolstadt getroffen, ein weiteres Tor für Essen eingeleitet. Auch in Köln wird man sich damals den Durchbruch des Stürmers gewünscht haben. Der FC hat bekanntlich viel bei der Verpflichtung des Talents riskiert, eine Transfersperre anschließend kassiert, das Talent blieb allerdings bislang hinter den doch sehr, vielleicht zu hohen Erwartungen zurück. Auch, weil der Slowene sich immer wieder verletzte.

Potocnik trifft erneut gegen Ingolstadt

Auch auf die Begegnung gegen Ingolstadt im November folgte eine schwierige Phase. Die nächste Verletzung, starke Konkurrenz – so richtig nahm die Form seitdem nicht an Fahrt auf. Und doch wollen die Kölner den Kontrakt mit dem Angreifer noch einmal verlängern. Denn die FC-Verantwortlichen sehen großes Potenzial in dem Angreifer, wollen ihn aber dem Vernehmen nach in der kommenden Spielzeit noch einmal verleihen. Bei RWE sammelt der 20-Jährige weiter Pluspunkte. So am vergangenen Wochenende als er erneut traf. Zum ersten Mal seit seinem Treffer gegen Ingolstadt und erneut gegen Ingolstadt. Der Slowene wurde in der Schlussphase eingewechselt und erzielte in der Nachspielzeit den 4:1-Endstand. RWE darf sich damit als Tabellenzweiter mit vier Zählern Vorsprung weiterhin große Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Für Potocnik war es der dritte Saisontreffer.

Julian Pauli spielte derweil 90 Minuten für Dynamo Dresden gegen den 1. FC Nürnberg. Die Sachsen fuhren einen wichtigen 2:0-Erfolg im Abstiegskampf ein. Der Innenverteidiger hat sich zum absoluten Leistungsträger bei Dynamo gemausert. Die Chancen für eine Rückkehr in den Kader des FC scheinen indes groß. Vermutlich größer als bei Elias Bakatukanda. Der Innenverteidiger kam bei BW Linz auch weiterhin nicht zum Einsatz. Genauso wenig wie Rasmus Carstensen, der nach wie vor verletzt aussetzen muss. Über die genaue Verletzung hat Aarhus bislang keine Auskunft gegeben. Imad Rondic war am Wochenende zwar fit, kam für Preußen Münster beim 0:0 gegen Greuther Fürth aber nicht zum Einsatz. Auch in Münster scheint der Knoten wohl nicht zu platzen.


Isak Johannesson blüht unter René Wagner wieder auf

Jubel nach dem Treffer zum 3:1
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Isak Johannesson blüht unter René Wagner wieder auf

Zu Saisonbeginn Stammspieler, dann kleine Krise und zuletzt wieder ansteigende Form: Isak Johannesson blüht beim 1. FC Köln wieder auf. Daran dürfte auch der neue Trainer seinen Anteil haben.

Das Tor wurde ihm zu Recht nicht gutgeschrieben, die Leistung krönte der Isländer dennoch mit dem Schuss zum 3:1, den Bremens Torhüter ins eigene Netz lenkte. Isak Johannesson untermauerte damit seine ansteigende Form.

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Der Schrei hatte schon etwas von einer Erlösung. Isak Johannesson baute sich vor den Zuschauern auf und ließ seinen Emotionen freien Lauf. Kurz zuvor hatte der Mittelfeldspieler aus spitzem Winkel abgezogen, Bremens Keeper Mio Backhaus den Ball ins eigene Netz abgelenkt, der 3:1-Endstand im direkten Duell der Geißböcke gegen Werder. Die Saison bislang für ihn eine Achterbahn der Gefühle, nach acht sieglosen Spielen in Folge wieder ein Dreier – auch von Johannesson fiel in diesem Moment sichtbar eine Last ab. Dass der Treffer zu einem Eigentor erklärt wurde, war für den 23-Jährigen kein Problem. „Ich habe es mir nochmal angesehen und denke, dass es nicht mein Tor war“, sagte der Isländer nun im vereinseigenen Interview bei fc.de. „In manchen Medien wird mir zumindest die Vorlage gutgeschrieben, das freut mich. Aber grundsätzlich ist mir das auch nicht wichtig. Ich will, dass die Mannschaft gewinnt, egal wer die Tore schießt.“ 

„Es gibt Dinge, die man nicht immer kontrollieren kann“

So oder so war Johannesson an dem Treffer maßgeblich beteiligt. Überhaupt rief der Mittelfeldspieler eine insgesamt doch gute Leistung ab. Der Isländer gab drei Torschussvorlagen, zog zwei Mal selbst ab, lief die meisten Kilometer aller Spieler (12,3). Es wirkt so als habe René Wagner die richtigen Stellschrauben bei dem 23-Jährigen gefunden. Johannesson blüht geradezu auf. „René ist ein positiver Typ, macht klare Ansagen und spricht offen mit mir. Er ist einerseits taktisch sehr gut und bereitet uns gut vor, er ist aber auch jemand, der die Mannschaft sehr gut führt“, sagt der Mittelfeldspieler. „Obwohl René noch sehr jung ist, macht er das super und ich arbeite sehr gerne mit ihm.“ Der Isländer spricht das gute Verhältnis und das gegenseitige Vertrauen an, das offenbar beflügelt.

Denn der Saisonverlauf war alles andere als optimal bei Johannesson. Zu Saisonbeginn noch unumstrittener Stammspieler, zum Ende des Jahres nur noch die Rolle des Jokers – möglicherweise auch, aufgrund des schmerzhaften Ausscheidens in der WM-Qualifikation. Zuletzt zeigte die Formkurve eben wieder deutlich nach oben. „Als isländischer Spieler, der zum ersten Mal in einer Top-fünf-Liga spielt, war mir klar, dass es eine Art Achterbahnfahrt sein wird“, so Johannesson. „Es gibt Dinge, die man nicht immer kontrollieren kann. Ich habe einen klaren Kopf behalten und weitergemacht. Aktuell fühle ich mich wieder sehr gut, seit Ende März zeige ich wieder gute Leistungen, gegen Gladbach, Frankfurt, Bremen.“ Und diese guten Leistungen sollen nun gegen St. Pauli bestätigt werden.

„Es kann ein guter Abend werden. Der Druck liegt bei St. Pauli. Für uns ist es ein Auswärtsspiel und wir gehen mit der Mentalität rein, dass wir gewinnen wollen“, sagt Johannesson und verrät einen möglichen Schlüssel: „Wir freuen uns darauf.“

„Nicht in Opfer-Rolle verfallen“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias traut seinem Team den Umschwung zu

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Nicht in Opfer-Rolle verfallen“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias traut seinem Team den Umschwung zu

Die U21 des 1. FC Köln sammelt in diesen Wochen eine ganze Reihe von Negativ-Erlebnissen: Last-Minute-Gegentore und nunmehr fünf Niederlagen in Folge trüben den Eindruck einer bis zum Jahreswechsel soliden Regionalliga-Saison.

Dabei spiegeln die jüngsten nackten Ergebnisse die Auftritte auf dem Rasen nicht einmal wieder. Zwei große Baustellen gibt es aktuell allerdings bei der U21 des 1. FC Köln.

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Die laufende Saison biegt mit einer kuriosen Situation am Geißbockheim auf die Zielgerade. Die U21 bewegt sich dank einer starken Hinserie schon seit der Weihnachtszeit fernab der Abstiegszone und hat mit dem Kampf um den Klassenerhalt nichts zu tun. Entsprechend entspannt können die Verantwortlichen bereits die Planung für die kommende Saison forcieren und bereits ohne Ergebnis-Druck vermehrt den aufstrebenden Talenten aus der U19 Spielpraxis vermitteln.

„Ich sehe es relativ nüchtern“

In diese entspannte Grundhaltung mischt sich jedoch immer mehr der Malus der schlechtesten Serie seit einem Jahrzehnt im Liga-Endspurt. Fünf Niederlagen wie aktuell gab es zuletzt im Frühjahr 2016. Doch anders als damals schwebt die FC-Reserve diesmal nicht in sportlicher Gefahr, weswegen die Entscheidungsträger auch weitgehend gelassen mit der Situation umgehen. Der Zwiespalt der Gefühle ist allerdings da, denn auch der Trainer Evangelos Sbonias verliert natürlich nicht gerne – schon gar nicht wochenlang am Stück.

Der Coach zeigte sich nach dem Schlusspfiff in Bonn jedoch weitgehend aufgeräumt: „Ich sehe es relativ nüchtern, auch ohne Emotionen. Es ist ein enger Platz, es ist kein guter Platz. Es ist ein tiefstehender Gegner und dann entscheidet ein Fehler so ein Spiel. Das ist die Phase, die wir momentan haben. Die muss man ein Stück weit akzeptieren, aber sich nicht darin ergeben. Das habe ich aber auch nicht gesehen.“ Vielmehr war seiner Mannschaft insbesondere nach der Pause anzumerken, dass sie das Spiel drehen wollte. Allerdings fehlten der jungen Mannschaft die Ideen, um gefährlich in die Offensive zu kommen. Gefährliche Torchancen sprangen gegen einen harmlosen Gegner kaum heraus. So wirkte dann auch die Schlussoffensive eher wie eine mit angezogener Handbremse.

Zwei große Baustelllen

„Es waren schon zwei, drei Situationen, wenn man da einfach ein bisschen abgeklärter, ruhiger, vielleicht auch mit mehr Gier das Ganze spielt, dann zu Torschüssen kommt, das schaffen wir momentan nicht“, verwies der Coach auf die eine von zwei großen Baustellen in diesen Wochen, nannte zudem die zweite: „Und jetzt kommen individuelle Fehler, die knallhart bestraft werden.“ Letztlich gehöre dies aber auch zur Entwicklung der Spieler dazu: „Damit muss man umgehen, da muss man sich rausziehen und nicht in eine Opfer-Rolle verfallen. Die Entwicklung muss sein, dass man als Mannschaft weiterhin arbeitet, um da rauszukommen. Und das wird passieren, da glaube ich fest dran. Die Spiele sind ja okay, wir sind hier auch nicht unterlegen oder werden an die Wand gespielt. Es passen gerade zwei, drei Dinge nicht zusammen, die sind erklärbar. Die müssen wir zusammenbringen, um dann wieder ein Spiel zu gewinnen.“ Weiter ins Detail gehen wollte Sbonias jedoch gegenüber come-on-fc.com nicht, setzt stattdessen auf die interne Aufarbeitung.

Am kommenden Freitagabend geht die U21 sicherlich nicht als Favorit in das Heimspiel gegen den designierten Meister und Aufsteiger SC Fortuna Köln. Im Duell gegen die Südstädter droht die sechste Niederlage in Folge. Dafür muss man in der FC-Historie weit zurückblättern: Im März und April 2015 der Saison 2014/15 verlor die FC-Zweitvertretung letztmals sechs Mal in Folge. Der Trainer hieß damals noch Stephan Engels.


Ein Sieg für den 1. FC Köln, ein Sieg für René Wagner

René Wagner jubelt über seinen ersten Sieg als Cheftrainer des 1. FC Köln
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Ein Sieg für den 1. FC Köln, ein Sieg für René Wagner

Mit dem 3:1-Erfolg über Werder Bremen haben die Geißböcke einen ersten wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Der nächste könnte am Freitag folgen. Gleichzeitig sammelt der Trainer damit Argumente für seine Zukunft. Der Sieg des 1. FC Köln ist auch einer für René Wagner.

Den Kölnern ist am Sonntag im Duell gegen Werder Bremen der erhoffte Befreiungsschlag im direkten Duell gelungen. Der Sieg war wichtig für die Tabelle, aber auch für den Trainer. René Wagner betonte erneut, dass es nicht um seine Person gehe.

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Es war eine kurze, aber eine innige Umarmung von René Wagner und Geschäftsführer Thomas Kessler, die sich die beiden sportlich Verantwortlichen am Rande des Spielfelds unmittelbar nach dem Schlusspfiff gönnten. Der 3:1-Erfolg über Werder Bremen hat zweifelsfrei einige Lasten von den Kölner Schultern genommen. Seit dem knappen Erfolg über den VfL Wolfsburg Ende Januar haben die Geißböcke also wieder einen Dreier eingefahren. „Ich freue mich jetzt für den Staff, für die Mannschaft und für alle anderen. Ich habe es ja schon mal gesagt, wenn ich Erfolg haben möchte, dann müssen alle um mich herum auch Erfolg haben – das war heute der Fall“, sagte Wagner. „Es haben sich alle reingehauen. Ich bin überglücklich für die Spieler, die einfach nur eine gute Leistung gebracht haben. So geht es in meiner Welt, so möchte ich gerne arbeiten.“

Fällt bereits am Freitag die Vorentscheidung?

Der Trainer betonte einmal mehr, dass es dabei gar nicht um seine Person ginge, sondern nur um das Wohl des Vereins, in diesem Fall also um den Klassenerhalt. Aus rein sportlicher Sicht mag das stimmen. Doch geht es am Ende des Tages für Wagner dann eben doch auch um die eigene Zukunft. Der 37-Jährige war nach der Entlassung von Lukas Kwasniok vom Assistenten zum Cheftrainer befördert worden. Allerdings mit dem Zusatz „interimsmäßig“. „Wir haben jetzt erst mal volles Vertrauen in René“, erklärte Thomas Kessler kurz nach dem Personalwechsel. „Wir schauen uns jetzt die Spiele an und werden ihn maximal unterstützen.“ Und nach dem 3:1-Erfolg über Werder Bremen ist eine neue Trainerdiskussion erst einmal in weitere Ferne gerückt. Der FC hat durch den Erfolg fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz (St. Pauli), neun auf den direkten Abstiegsplatz (Wolfsburg) und das bei noch 15 Zählern, die für die Teams noch zu vergeben sind.

Ein gesundes Polster also. Eins mit einem beeindruckenden Torverhältnis, das am Ende eigentlich einen weiteren Punkt wert sein sollte. Zudem treffen Wolfsburg und St. Pauli am letzten Spieltag auch noch im direkten Duell aufeinander, nehmen sich die Zähler also gegenseitig ab. Sollte Köln am Freitag am Millerntor gewinnen, dürfte die Vorentscheidung gefallen sein. Denn dann betrüge der Abstand acht Zähler zu Rang 16 – bei nur noch zwölf zu vergebenden – eben inklusive gutem Torverhältnis. Die Planungen werden ohnehin zweigleisig laufen, die für die erste Liga könnten eventuell ab Freitag intensiviert werden. Auch die mit René Wagner? Selbst im Falle des Klassenerhalts ist nicht gesagt, dass der gebürtige Dresdener auch in der kommenden Spielzeit noch Cheftrainer ist. Allerdings würden die Chancen für den 37-Jährigen deutlich steigen.

Am Ende sind die Zähler ein Faktor

Die vier Zähler aus den vergangenen beiden Spielen dürften zumindest Pluspunkte bei den Bewerbungsunterlagen des Trainers für mehr sein. Allerdings gehört zur Wahrheit natürlich auch, dass nicht gesagt ist, dass Lukas Kwasniok nicht die gleiche Anzahl an Zählern geholt hätte. Der 44-Jährige hatte immer wieder betont, dass das Spielglück nicht auf Seiten der Geißböcke sei, gerade die 50:50-Entscheidungen der Schiedsrichter und des VARs oft gegen die Kölner ausgefallen wären. Das hat sich am Sonntag sicher geändert. Sowohl der Elfmeter als auch die Rote Karte waren absolut berechtigt – genauso wie auf der anderen Seite der von Ragnar Ache verursachte Strafstoß. Doch blieb die Pfeife bei ähnlichen Aktionen auch gerne mal stumm. Zudem kann Wagner pünktlich zum Saisonendspurt nahezu aus dem Vollen schöpfen. Ausgerechnet auf der Zielgeraden stehen dem Coach so viele Spieler zur Verfügung wie seit Spieltag elf nicht mehr.

Und auch das nötige Quäntchen Glück spielte dem FC in die Karten. Spielerisch war der 3:1-Erfolg sicher kein Glanzstück. Gerade in der Offensive ließen die Kölner zahlreiche Chancen liegen, die sie sich aber immerhin erspielten. Fakt ist: Ähnlich wie bei Lukas Kwasniok sollte bei einer Bewertung auch für René Wagner am Ende des Tages die Punkteausbeute ein Faktor sein. Und da hat Wagner in den zwei bisherigen Spielen bereits einen mehr geholt als sein Vorgänger in den sieben Partien zuvor. Mit einem Erfolg am Freitag würde sich die Verhandlungsgrundlage sicherlich noch einmal verbessern.


Kommentar: Der FC hat die Chance auf die frühe Vorentscheidung – Baustellen darf das 3:1 aber nicht kaschieren

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kommentar: Der FC hat die Chance auf die frühe Vorentscheidung – Baustellen darf das 3:1 aber nicht kaschieren

Nach acht sieglosen Spielen in Folge haben die Kölner wieder einen Dreier eingefahren und sich damit die Chance auf die Vorentscheidung am kommenden Freitag erspielt. Geschafft ist der Klassenerhalt aber noch nicht. Ein Kommentar zum wichtigen Sieg des 1. FC Köln gegen Bremen.

Mit dem ersten Sieg seit Ende Januar haben die Kölner einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. In Köln hat man das Gefühl eines kollektiven Aufatmens. Dabei ist das Ziel noch nicht erreicht.

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Es trägt schon eine gewisse Komik in sich, dass Lukas Kwasniok am Ende recht behalten könnte. Der Ex-Trainer der Geißböcke wurde bis kurz vor seinem Aus nicht müde zu betonen, dass seine Mannschaft das Zeug zum Klassenerhalt habe. Dass eben nur ein Quäntchen fehle und dass das Spielglück nicht auf Seiten der Kölner sei. Als Argumente hielten unter anderem die 50:50-Schiedsrichter-Entscheidungen her, der mitunter seltsame Eingriff oder eben Nicht-Eingriff des VARs und ja, auch der Ausfall zahlreicher Spieler wurde selten, aber ab und an genannt. Durch den 3:1-Erfolg gegen Werder Bremen hat sich die Situation beim FC grundlegend verändert. René Wagner hat in den vergangenen beiden Spielen mehr Punkte eingefahren als sein Vorgänger in den sieben Partien zuvor. Der FC hat nun ein beruhigendes Polster von fünf Zählern auf Rang 16, von neun auf Rang 17. Gewinnt Köln am Freitag, ist die Vorentscheidung in Sachen Klassenerhalt gefallen.

Eine andere Ausgangslage

Und das dann vier Spieltage vor Saisonende. Tatsächlich hat sich die Ausgangslage innerhalb von zwei Spieltagen komplett verändert. Rund um das Geißbockheim ist wieder eine gewisse Euphorie zu spüren. Das Ziel Klassenerhalt scheint plötzlich so greifbar nahe. Denn nun lautet die Bilanz nicht mehr acht sieglose Spiele in Folge, sondern vier Partien ohne Niederlage in Serie. Wagner spielt bei seiner bisherigen Ausbeute als Cheftrainer in die Karten, dass die Schiedsrichter-Entscheidungen gegen Bremen zum Großteil mal pro FC ausgefallen sind (zu Recht!) und dass dem Interimscoach nahezu der gesamte Kader wieder zur Verfügung steht. Bis auf die beiden Langzeitverletzten hat der 37-Jährige die Qual der Wahl, muss schmerzhafte Entscheidungen treffen. Quantitativ stellt sich der Kader nicht mehr von alleine auf.

Vor allem aber profitierten die Kölner am Sonntag von dem von Kwasniok angesprochenen Spielglück, das dem FC lange fehlte. Und da liegt dann auch wieder der andere Teil der Wahrheit. Denn auf Glück alleine können und sollten sich die Geißböcke im Saisonfinale nicht verlassen. Der 3:1-Erfolg gegen Bremen darf nicht die Probleme kaschieren, die auch unter René Wagner (noch) nicht abgestellt sind. Der Sieg war zweifelsfrei verdient, die Leistung gegen ein dezimiertes Werder aber ganz sicher nicht beeindruckend. Und das nicht nur aufgrund der eklatant schwachen Chancenverwertung. Der FC tat sich gerade im Spielaufbau in Überzahl doch schwer. Die Geißböcke offenbarten erneut Unkonzentriertheiten, Stockfehler, Ungenauigkeiten und gerieten am Ende des Spiels sogar noch einmal in Bedrängnis.

Der FC kann am Freitag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, eine Art Vorentscheidung herbeiführen. Acht (durch die Torbilanz eigentlich neun) Punkte Vorsprung wären schon ziemlich nah am Klassenerhalt. Er kann! Gespielt ist die Begegnung noch nicht, gewonnen erst recht nicht – wie das Hinspiel in Köln (1:1) enttäuschend bewiesen hat. Aber: Der FC hat die Rettung in der eigenen Hand, hat den Ball im Grunde auf dem Elfmeterpunkt liegen und es wirkt so, als haben die Kölner unter dem neuen Trainer auch eine ergebnisorientierte Idee, wie Siege gelingen können. Mit dem ersten Erfolg seit Ende Januar dürfte sich das Team das nötige Selbstvertrauen geholt haben, am Millerntor die nächsten Punkte einzufahren – möglicherweise die entscheidenden. Sollte dem FC der Klassenerhalt gelingen, hätte Kwasniok recht gehabt. Nur würde der Erfolg der personellen Entscheidung unterm Strich genauso recht geben.


Der nächste starke Auftritt: Cenk Özkacar verdient sich den Stammplatz

Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel
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Der nächste starke Auftritt: Cenk Özkacar verdient sich den Stammplatz

Seit Wochen ist Cenk Özkacar einer der Kölner Leistungsträger. Auch am Sonntag im Duell gegen Bremen überzeugte der Innenverteidiger, der es zu Saisonbeginn noch so schwer hatte. Cenk Özkacar macht sich beim 1. FC Köln unverzichtbar.

Einmal mehr stand Cenk Özkacar am Wochenende wieder in der Startelf. Und der Türke zahlte das Vertrauen mit einer weiteren starken Partie zurück. Mittlerweile ist der 25-Jährige absoluter Stammspieler – und das zu Recht.

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Der direkte Weg führte zu Lukas Sinkiewicz. Cenk Özkacar lief nach dem 2:0 im Heimspiel gegen Werder Bremen zum neuen Co-Trainer der Geißböcke. Unmittelbar zuvor hatte der Innenverteidiger mit einem Kopfball an den Pfosten das Tor durch Ragnar Ache vorgelegt. Der Stürmer traf im Nachschuss. „Sinke hat die letzten drei Wochen viel mit den Innenverteidigern am Kopfballspiel trainiert. Deshalb ist Cenk zu ihm gerannt nach dem 2:0, so habe ich das interpretiert. Die Beiden haben eine Wette am Laufen und ich hoffe, Cenk gewinnt sie“, sagte Trainer René Wagner. Für Özkacar war es der erste Assist – wenn auch nicht offiziell – in dieser Saison, vor allem aber die Krönung einer erneut starken Leistung. Der Innenverteidiger ist aktuell aus der Startelf der Kölner kaum noch wegzudenken.

Die meisten Ballkontakte, die meisten Pässe

Und das war zu Saisonbeginn nicht zwingend abzusehen gewesen. Der Leihspieler des FC Valencia war in den vergangenen Jahren bei keinem Club so richtig durchgestartet, immer wieder auf Leihbasis in halb Europa unterwegs. Und auch bei den Geißböcken deutete nicht viel auf eine wirklich glückliche Zeit. In den ersten sieben Ligaspielen kam der Türke auf zwei Kurzeinsätze. Aufgrund der anhaltenden Personalprobleme sammelte der Abwehrspieler schließlich doch Minute um Minute und ist aktuell ein absoluter Stammspieler. Am Sonntag erhielt der 25-Jährige den Vorzug vor Rav van den Berg. Der Niederländer rutschte aus der Startformation, weil auch der frisch gebackene Vater Jahmai Simpson-Pusey wieder mit von der Partie war und von Beginn an auflief.

Van den Berg war im Sommer für rund acht Millionen Euro plus Boni an den Rhein gewechselt. Schon alleine aufgrund der Ablöse der eigentliche Königstransfer des ersten Transferfensters in dieser Spielzeit. Und dennoch erhielt Özkacar am Wochenende den Vorzug, stand nun in neun der vergangenen zehn Begegnungen von Beginn an auf dem Platz. Neben einigen guten Defensivaktionen kam der Türke am Sonntag auf die mit Abstand meisten Ballkontakte und die meisten Pässe aller Spieler. Davon kamen mehr als 90 Prozent auch beim Mitspieler an. Mit einer Saison-Zweikampfquote von rund 60 Prozent gehört Özkacar in dieser Statistik zu den besseren Innenverteidigern der Spielzeit. Und damit sammelt der Türke Bewerbungspunkte. Die Zukunft des 25-Jährigen ist weiterhin offen. Der FC besitzt eine Kaufoption, ob er sie zieht ist noch unklar. Und leise Hoffnungen auf die WM-Teilnahme wird Özkacar sicherlich auch noch haben.

Die jüngsten Leistungen sprechen definitiv für ihn.


Auch Dominique Heintz wird den 1. FC Köln verlassen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin
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Auch Dominique Heintz wird den 1. FC Köln verlassen

Irgendwie hatte es sich dann doch in den vergangenen Wochen angedeutet, nun nimmt ein weiterer Abschied Konturen an. Dominique Heintz wird den 1. FC Köln wohl ebenfalls im Sommer verlassen. Der Innenverteidiger wird aber seine Karriere wohl fortsetzen wollen.

Den 3:1-Erfolg der Geißböcke verfolgte Dominique Heintz als Zuschauer im Kölner Stadion. Der Abwehrspieler stand gegen Werder Bremen nicht im Kader und wird es wohl auch in den kommenden Wochen schwer haben, auf Einsatzzeit zu kommen. Die Zeichen stehen auf Abschied.

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Die Saison war noch jung, als Dominique Heintz im Oktober mit come-on-fc.com über seine Zukunft sprach. „Ich habe schon oft gesagt, dass ich gerne hier spiele. Jeder weiß, wie wohl ich mich auch mit meiner Familie in Köln fühle. Das ist kein Geheimnis und das muss auch gar kein Geheimnis sein“, sagte Heintz damals. „Der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich an dem Verein habe. Zum richtigen Zeitpunkt werden sich die richtigen Personen zusammensetzen und dann werden wir da eine Entscheidung treffen.“ Diese ist nun gefallen. Come-on-fc.com kann die Meldung des „Express“ bestätigen: Demnach wird Dominique Heintz keine Zukunft beim FC haben. Demnach habe Thomas Kessler dem Innenverteidiger die Entscheidung bereits mitgeteilt. Der Routinier wird also offensichtlich dem weiteren Kaderumbruch zum Opfer fallen.

„Es gibt einen brutalen Konkurrenzkampf“

Am Sonntagnachmittag hatte René Wagner die undankbare Aufgabe gleich mehrere Akteure aus dem Kader zu streichen. Die Schattenseite des dickeren Kaders, der sich seit Wochen von Spieltag zu Spieltag wieder füllt. Neben Florian Kainz traf es den Rekonvaleszenten Joel Schmied sowie eben Heintz. „Ich habe es beiden schon die Tage gesagt, dass es nicht einfach wird, in den Kader zu kommen. Es gibt einen brutalen Konkurrenzkampf im Training“, erklärte Wagner auf Heintz und Kainz angesprochen bei DAZN. „Jetzt muss ich schwere Entscheidungen treffen. Die beiden und Joel Schmied hat es nun getroffen.“ Und leichter dürfte es angesichts der personellen Lage auch in den kommenden Wochen nicht werden. Gerade in der Innenverteidigung ist Köln aktuell so gut aufgestellt, dass auch der (wirtschaftliche) Königstransfer des vergangenen Sommers Rav van den Berg auf der Bank Platz nahm.

Der 32-jährige Heintz lief insgesamt für die Geißböcke 160 Mal auf. Im August 2023 war der Routinier wieder ans Geißbockheim zurückgekehrt, hatte in Köln schon von 2015 bis 2018 gespielt. Nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer gab es durchaus Skeptiker, die dem Routinier den Sprung in die Bundesliga nicht mehr zugetraut haben. Doch Heintz strafte die Kritiker lügen, sprang aufgrund der Verletzungswelle gleich mehrfach ein und überzeugte durchweg mit starken Leistungen. Heintz gilt als sehr Heimatverbunden, fühlt sich auch in der Pfalz sehr wohl und könnte sich eine Rückkehr in seine alte Heimat gut vorstellen. Möglicherweise gibt es die Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern. Am Betzenberg startete die Karriere des Abwehrspielers.


Said El Mala knackt Poldi-Rekord und will mehr!

Said El Mala jubelt nach dem 1:0 gegen Bremen
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Said El Mala knackt Poldi-Rekord und will mehr!

Früh gingen die Kölner im Heimspiel gegen Werder Bremen in Führung. Und das einmal mehr durch Said El Mala. Der Kölner Youngster ist nach wie vor eine Lebensversicherung des 1. FC Köln: Said El Mala knackt den Podolski-Rekord.

Mit seinem elften Saisontor brachte der 19-Jährige die Geißböcke auf die Erfolgsspur und überholte nebenbei Lukas Podolski.

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So richtig rund lief Said El Mala nach dem 3:1-Erfolg über Werder Bremen nicht mehr. Der Offensivspieler der Geißböcke humpelte leicht durch die Katakomben des Kölner Stadions. Doch so die ganz großen Sorgenalten braucht kein FC-Verantwortlicher auf der Stirn tragen. Denn El Mala litt eher unter Ermüdungserscheinungen. „Ich habe die ganze Woche nicht trainiert, das habe ich schon nach 15 Minuten gespürt“, sagte der 19-Jährige mit einem Grinsen im Gesicht. Tatsächlich hatte El Mala gegen Frankfurt einen Schlag auf den Knöchel bekommen, arbeitete zumindest die ersten Tage individuell. Am Sonntag hatte es der Kölner Torjäger aber in die Startelf geschafft. Kein Wunder, bei bis dato zehn Toren und vier Vorlagen. Kein anderer Kölner ist an an anhähernd vielen Treffern beteiligt.

„Da brauche ich nicht zum Trainer gucken“

Und der Kölner Angreifer hat seine Bilanz gegen Bremen noch aufpoliert. Nach einem Foulspiel an Jakub Kaminski entschied Schiedsrichter Tobias Reichel auf Elfmeter und Said El Mala schritt fast schon selbstverständlich zur Tat. „Ich hatte Kuba gefragt. Der wollte aber nicht schießen. Ich habe mich gut gefühlt, habe den Ball genommen, angelegt geschossen“, sagte El Mala. „Das war auch Druck und nicht leicht, aber ich hatte Bock. Ich wollte wieder ein Tor machen.“ Ein Tor und dazu noch eine Premiere. „Das ist tatsächlich mein erster Elfmeter. Auch bei Viktoria gab es immer andere“, so der Schütze weiter, der bestätigte, dass es keinen Augenkontakt zum Coach gegeben habe. „Das ist eine selbstbewusste Entscheidung, da brauche ich auch nicht zum Trainer gucken. Der vertraut mir da schon genug.“

Für Coach René Wagner gab es keine Einwände. „Said hat sich gut gefühlt vor dem Elfmeter und hat ihn deshalb geschossen. Ich freue mich, dass er sich mit dem Tor belohnt hat“, sagte der Trainer. Mit dem Tor und einem Rekord. Denn der 19-Jährige hat damit mehr Treffer erzielt als Lukas Podolski bei dessen Premieren-Saison. „Wenn man Rekorde knackt, die dann auch noch vom Poldi waren, ist das schon was Besonderes“, erklärte der Außenspieler. „Es ist die Bestätigung für die Leistung. Ich freue mich, dass ich das geknackt habe. Es ist einfach eine schöne Auszeichnung jetzt heißt es einfach weitermachen.“ Denn der Fokus liegt voll und ganz auf dem Klassenerhalt. Und in diese Richtung haben die Kölner einen großen Schritt gemacht. Für El Mala geht es aber auch weiter um Eigenwerbung – für die Nationalmannschaft, aber auch potenzielle Interessenten.

Dazu wollte sich der Kölner dann aber nicht äußern. „Die Lust ist extrem groß, ich fühle mich extrem wohl“, so der Torschütze. „Was passiert, kann ich nicht sagen. Ich habe noch fünf Spiele zu gehen, da gebe ich alles.“