So erklärt Florian Kainz seinen Abschied vom 1. FC Köln und das Karriere-Ende

Florian Kainz im Duell gegen Freiburg 2024
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So erklärt Florian Kainz seinen Abschied vom 1. FC Köln und das Karriere-Ende

Nach siebeneinhalb Jahren beim 1. FC Köln hat der Österreicher das Ende seiner Laufbahn bekannt gegeben: So erklärt Florian Kainz sein Karriere-Ende. Die Zeit als Ersatzspieler sei nicht „ausschlaggebend“ gewesen.

Florian Kainz hat mit dem FC viel erlebt. Kein Wunder, der Mittelfeldspieler ist der dienstälteste Profi der Kölner, spielt bereits seit 2019 beim FC. Nun wird der 33-Jährige seine Karriere beenden. Bei Sky Austria erläuterte der Österreicher seine Beweggründe.

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Am vergangenen Samstag gab es mal wieder ein paar Minuten, doch das von Lukas Kwasniok erhoffte gezirkelte Tor blieb noch aus. Florian Kainz befindet sich auf Abschiedstour und hat noch ein letztes Mal im Volksparkstadion gespielt. Ob noch weitere Einsätze in dieser Saison und damit mit dem Geißbock auf der Brust folgen werden, ist offen. Großen Impact wird der Österreicher in dieser Spielzeit aber wohl nicht mehr nehmen. Zu selten kam der 33-Jährige unter Lukas Kwasniok zum Einsatz. Das war aber nicht der Grund für das Karriere-Ende sagte Florian Kainz bei „Sky Austria“. „Natürlich ist die Situation so, dass ich hauptsächlich Ersatzspieler bin und nur zwei Mal in der Saison von Beginn an gespielt habe“, so Kainz. „Das war aber nicht der ausschlaggebende Grund. Die Familie ist auch ein Grund. Es war einfach der richtige Zeitpunkt für mich.“

Ein besonderes Geschenk

Aufstieg, Abstieg, Europa – kaum ein Spieler hat beim 1. FC Köln in den vergangenen Jahren so viel erlebt, wie Kainz. „Es war eine unglaubliche Reise. Nach 25 Jahren Fußball sage ich im Sommer ‚Servus‘. Vielen Dank für alles“, sagte der Offensivspieler in der vergangenen Woche in einem Interview. Der Offensivspieler kommt auf mehr als 200 Einsätze für die Geißböcke, erzielte für Köln 28 Tore, bereitete 48 vor. Noch in diesem Jahr erzielte Kainz gegen den Hamburger SV seinen ersten direkt verwandelten Freistoß. „Ich hatte eine wunderschöne Karriere und das Glück, dass ich relativ früh ins Profitum gekommen bin“, so der 33-Jährige weiter. „Ich habe sehr viele Spiele gespielt in meiner Karriere. Für mich ist es jetzt einfach der richtige Zeitpunkt, beim FC die Karriere zu beenden. Ich bin siebeneinhalb Jahre in Köln, von daher wollte ich auch hier meine Karriere beenden.“

Eine Weg nach Österreich war für den Mittelfeldspieler kein Thema mehr.  „Es war so, dass wir 2024 abgestiegen sind mit dem FC. Nach dem Abstieg habe ich die Einberufung für die Nationalmannschaft zur EM bekommen. Das war für mich mein absolutes Karriere-Highlight“, so Kainz. „Da macht man sich natürlich Gedanken, wie es weitergeht. Ich habe dann gesagt: Ich will beim FC bleiben, ich will versuchen, wieder aufzusteigen so schnell wie es geht. Ich wollte meine ganze Energie reinwerfen, dass wir mit dem FC raufkommen und dann in der Bundesliga bleiben. Wir sind dann aufgestiegen.“ Dann sei es nun erst einmal um den Klassenerhalt gegangen. „Ich bin überzeugt davon, dass sich das ausgeht. Wir haben nächste Woche mit eines der wichtigsten Spiele im Derby gegen Gladbach, in dem wir richtig motiviert sind. Es ist extrem eng alles, deswegen war der Punkt in Hamburg für uns sehr wichtig.“


Tatsächlich hatte der 33-Jährige nie einen Hehl daraus gemacht, sich in Köln besonders wohl zu fühlen. „Seine sportlichen Leistungen sprechen für sich: über 200 Pflichtspiele, wichtige Tore und starke Auftritte in entscheidenden Momenten. Kainzi hat sich diesen Weg beim FC verdient. Umso wichtiger ist es uns, dass wir gemeinsam alles daransetzen, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen und ihm damit auch den Abschied zu ermöglichen, den er sich verdient hat”, sagte Thomas Kessler zuletzt. Kainz begann seine Karriere bei Sturm Graz, debütierte dort mit 17 Jahren. Es folgte 2016 der Wechsel nach Bremen und 2019 nach Köln. 28 Mal lief er für Österreich auf.


„Servus“ vom 1. FC Köln: Florian Kainz beendet im Sommer seine Karriere

Florian Kainz vom 1. FC Köln
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„Servus“ vom 1. FC Köln: Florian Kainz beendet im Sommer seine Karriere

Über seine Zukunft war natürlich spekuliert worden. Ein Abschied galt als wahrscheinlich im Umfeld des 1. FC Köln: Florian Kainz beendet im Sommer seine Karriere.

Zum Zug war er zuletzt nicht mehr gekommen, dennoch ist die Karriere beim FC für Florian Kainz eine beeindruckende. Lange war er unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger. Im Sommer sagt der Grazer „Servus“.

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Aufstieg, Abstieg, Europa – kaum ein Spieler hat beim 1. FC Köln in den vergangenen Jahren so viel erlebt, wie Florian Kainz. Nun hat der Österreicher in einem emotionalen Video sein Karriereende im kommenden Sommer bekannt gegeben. „Es war eine unglaubliche Reise. Nach 25 Jahren Fußball sage ich im Sommer ‚Servus‘. Vielen Dank für alles“, sagt der Offensivspieler. Das Video ist untermalt mit Stationen seiner Karriere, seines Fußballer-Daseins, beginnend mit Bildern aus der frühesten Jugend. Vor etwas mehr als sieben Jahren wechselte der Grazer von Werder Bremen an den Rhein. Der Offensivspieler kommt auf mehr als 200 Einsätze für die Geißböcke, erzielte für Köln 28 Tore, bereitete 48 vor. Noch in diesem Jahr erzielte Kainz gegen den Hamburger SV seinen ersten direkt verwandelten Freistoß.

Ein besonderes Geschenk

„Und eins ist klar, ich möchte meinen Weg beim FC in der Bundesliga beenden. Dafür werde ich bis zum letzten Tag alles geben – das wäre für mich das schönste Geschenk zum Abschied”, zitiert der FC seinen ehemaligen Kapitän. In dieser Spielzeit kam der ehemalige Österreicher nicht mehr so recht zum Einsatz. Noch im Sommer hatte Kainz gegenüber come-on-fc im Interview geäußert, dass er sich im Laufe der Saison seine Gedanken über die Zukunft machen werde. Die Entscheidung ist nun gefallen. Angesichts der wenigen Spielzeit schien ein Verbleib beim FC unwahrscheinlich. „Mit Kainzi habe ich selbst noch gemeinsam in der Kabine gesessen. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen“, sagt Geschäftsführer Thomas Kessler. „In siebeneinhalb Jahren beim FC hat er unglaublich viel erlebt und ist in dieser Zeit nicht nur immer mehr zum Kölner geworden, sondern hat sich vom ersten Tag an zu hundert Prozent mit unserem Club identifiziert.“


Tatsächlich hatte der 33-Jährige nie einen Hehl daraus gemacht, sich in Köln besonders wohl zu fühlen. Die EM in seiner Wahlheimat 2024 hatte Kainz noch als einen der größten Momente seiner Karriere bezeichnet. „Seine sportlichen Leistungen sprechen für sich: über 200 Pflichtspiele, wichtige Tore und starke Auftritte in entscheidenden Momenten. Kainzi hat sich diesen Weg beim FC verdient. Umso wichtiger ist es uns, dass wir gemeinsam alles daransetzen, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen und ihm damit auch den Abschied zu ermöglichen, den er sich verdient hat”, so Kessler weiter. Kainz begann seine Karriere bei Sturm Graz, debütierte dort mit 17 Jahren. Es folgte 2016 der Wechsel nach Bremen und 2019 nach Köln. 28 Mal lief er für Österreich auf.