Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

Die U21 des 1. FC Köln hat erneut eine Führung aus der Hand gegeben und auch das Spiel gegen Bergisch Gladbach mit 1:2 verloren. Trainer Manuel Hartmann kritisierte vor allem den fehlenden Widerstand, forderte mehr Verantwortung von seinen Spielern und nahm dabei insbesondere die Routiniers in die Verantwortung. Das sagt Manuel Hartmann zur Niederlage der U21 des 1. FC Köln.

Mit den ersten 45 Minuten zeigte sich Trainer Manuel Hartmann noch zufrieden. Für den Rest der Spielzeit findet der Coach allerdings kritische Wort nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach.

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Der Nachmittag fühlte sich wie eine Kopie des Bonner Spiels an, das die U21 ebenfalls nach einer Führung noch komplett aus den Händen gab. „Ich war mit der ersten Halbzeit zufrieden. Du hast das Spiel komplett im Griff, du hast Chancen, machst das 1:0, es läuft wieder alles nach Plan“, lobte Hartmann die ersten 45 Minuten. Nach der Pause habe seine Mannschaft das Spiel zunehmend aus der Hand gegeben: „Dann weißt du nicht, was los ist.“ Besonders ärgerte sich der Trainer, dass seine Spieler nach dem ersten Rückschlag nicht die richtige Reaktion zeigten – und gerade die angedachten Leader ihre Rolle nicht ausfüllten: „Da vermisse ich einfach Führung auf dem Platz“, haderte Hartmann und nahm dabei ausdrücklich auch seine Routiniers in die Pflicht. In solchen Situationen müsse die Kommunikation übernommen werden. Genau das habe ihm aber erneut gefehlt. „Wir haben zu viele Spieler, die gerade in den schwierigeren Zeiten dann sich verstecken und dann den Ball nicht mehr wollen.“

“Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter“

Auch deshalb wolle Hartmann derzeit keinen Blick auf die Tabelle werfen. Die U21 hatte immerhin die nächste Gelegenheit verpasst, näher an den Spitzenreiter Gütersloh heranzurücken. Für den Coach gehe es zunächst um andere Dinge. „Mein Job ist, dass wir erstmal unsere Grundtugenden und diese Dinge, die dich erfolgreich machen, an den Tag legen.“ Dazu gehöre für ihn eine „Championship-Mentality“: „Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter.“ Erlebt habe er aber wiederholt das Gegenteil: „Dann siehst du wieder, wie die Schultern runtergehen, der Kopf runtergeht. Und das geht so nicht. Da müssen wir jetzt endlich mal eine Entwicklung zeigen, weil es sonst in der Liga immer schwierig ist.“

Stattdessen kassiere seine Mannschaft derzeit häufig den nächsten Rückschlag, weil sie sich nicht ausreichend dagegen auflehne. „Und deswegen gucke ich nicht auf die Tabelle. Ich habe genug so damit zu tun jetzt.“ Die Konsequenz: Nach der erneuten Niederlage gebe es für ihn fortan keine gesetzten Spieler mehr: „Da ist der Konkurrenzkampf offen. Egal ob jung oder alt, jeder muss sich da an die eigene Nase fassen. Von der Nummer eins bis zum letzten Kaderplatz muss jeder sich beweisen. Und beweisen tut man sich am Wochenende auf dem Platz.“

Die nächste Chance gibt es dafür am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Rhynern.

Bei U21-Niederlage des 1. FC Köln: Reigan Heskey bewirbt sich für mehr

Reigan Heskey bei der U21 des 1. FC Köln
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Bei U21-Niederlage des 1. FC Köln: Reigan Heskey bewirbt sich für mehr

Die U21 des 1. FC Köln hat die zweite Niederlage in Folge kassiert und musste sich gegen den SV Bergisch Gladbach – wie schon neun Tage zuvor in Bonn – nach einer Führung noch mit 1:2 geschlagen geben. Der 45-minütige Gala-Auftritt von Reigan Heskey reichte am Ende nicht für etwas Zählbares. Die U21 des 1. FC Köln verliert 1:2 gegen Bergisch Gladbach.

Am Sonntagmittag verlor die Kölner Reserve gegen Bergisch Gladbach 1:2. Die Führung aus der ersten Halbzeit durch den Treffer von Maik Afri Akumu brachte das Team von Manuel Hartmann nicht über die Zeit.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum unbefriedigenden Auftritt beim 1:2 in Bonn auf fünf Positionen: Gil Neves war gelb-rot-gesperrt, Jonas Arweiler und Luis Stapelmann fehlten im Aufgebot. Marvin Ajani und Luiz Labenz rutschten auf die Ersatzbank. Dafür kehrten Malek El Mala, Kristiyan Irmiev, Maik Akumu und – erstmals in dieser Saison – Luc Dabrowski in die erste Elf zurück. Das neue Startelf-Quintett komplettierte Reigan Heskey. Der Engländer, der bisher nur in Stuttgart als Joker auf 15 Einsatz-Minuten für die Profis kam, sollte in der U21 mehr Spielpraxis sammeln und sich damit wieder für die Bundesliga-Mannschaft aufdrängen.

Reigan Heskey überzeugt zu Beginn

Und Heskey setzte direkt den ersten Akzent mit einem Steckpass in den Lauf von Malek El Mala, dessen Schuss aus spitzem Winkel jedoch vom Gäste-Torwart Robin Schulze zur Ecke abgewehrt wurde (4.). Die Gäste hatten einen ersten guten Abschluss nach einer Ecke, der Kopfball von Finn Stromberg flog jedoch am Tor vorbei (9.) Insgesamt war den Kölnern im Dauerregen jedoch anzumerken, dass sie auf Wiedergutmachung aus waren und die Spielkontrolle ausüben wollten. Die Gäste setzten mit rustikalen Fouls, für die es direkt in der Anfangsphase zwei gelbe Karten gab, Zeichen, um den Kölner Spielfluss zu unterbinden.

Bemerkenswert: Die Kölner suchten immer wieder den Weg über den linken Flügel mit Reigan Heskey. Zwingende Torchancen entwickelten sich daraus jedoch nicht – zumindest bis der 18-Jährige nach einem Zuspiel an den Sechzehner aus der zweiten Reihe abzog und der platzierte Schuss nur knapp rechts unten am Tor vorbeiflog (28.). Wenige Momente danach zappelte der Ball aber im Tor der Gäste. Maik Akumu nahm eine Hereingabe von Yacobi im Sechzehner an und traf aus der Drehung rechts unten zum 1:0 (28.). Auch hier hatte Heskey in der Entstehung auf dem linken Flügel seine Füße im Spiel. Der Engländer passte zum Vorlagengeber Yacobi. Dem Engländer wäre beinahe das 2:0 gelungen, doch Bergisch Gladbachs Torwart Schulze lenkte den Flachschuss mit den Fingerspitzen am Pfosten vorbei (36.).

Den Kölnern entgleitet die Partie

Bergisch Gladbach trat nach der Halbzeit deutlich engagierter und druckvoller auf. Die U21 konnte sich kaum für längere Zeit in die gegnerische Hälfte retten. Den Kölnern entglitt die Partie wie neun Tage zuvor in Bonn. Der Ausgleich war bezeichnend. Der Kapitän Niklas Hoffmann hatte den Ball eigentlich schon gewonnen gegen Finn Stromberg. Doch der Stürmer setzte nach. Er spitzelte durch zu Ole Tillmann, der am Fünfer gedankenschneller als Luc Dabrowski war und unhaltbar zum 1:1 einschoss (66.). Heskey konnte nach dem Seitenwechsel keine Akzente mehr setzen und wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Für ihn kam Etienne Borie, der damit sein Saison-Debüt feiern konnte.

Die U21 brachte sich derweil selbst um den Lohn der starken ersten Hälfte. Luc Dabrowski verlor vor dem Strafraum in einem unnötigen Zweikampf den Ball an Tillmann, der frei durchstartete und zum 1:2 traf (71.). Die U21 hat die zweite Niederlage in Folge kassiert und konnte damit die Chance nicht nutzen, näher an den Spitzenreiter FC Gütersloh heranzurücken, der am Vortag seine erste Niederlage einstecken musste. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger SV Westfalia Rhynern weiter.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Dabrowski, Hoffmann, Friemel – Irmiev (60. Harchaoui), Elyazidi (81. Hekmat) – Akumu (60. Labenz), Yacobi, Heskey (69. Borie) – M. El Mala (81. Okpodu). Tore: 1:0 Akumu (28.), 1:1/1:2 Tillmann (66./71.).