Robert Hartmann pfeift den 1. FC Köln: Positive Bilanz und schlechte Erinnerung an ein passives Abseits

Robert Hartmann pfeift die Begegnung der Kölner beim VfB Stuttgart
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Robert Hartmann pfeift den 1. FC Köln: Positive Bilanz und schlechte Erinnerung an ein passives Abseits

Am Samstagabend ist der FC zu Gast beim VfB Stuttgart. Den FC erwartet eine heimstarke Mannschaft und ein den Kölnern nicht unbekannter Schiedsrichter. Robert Hartmann pfeift die Begegnung des 1. FC Köln in Stuttgart.

Der FC trifft am Samstag im Topspiel auf den VfB Stuttgart. Keine leichte Aufgabe für die Geißböcke, denn gegen den VfB konnte Köln lange nicht mehr gewinnen. Schiedsrichter der Begegnung ist Robert Hartmann.

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So ganz hatte Lukas Kwasniok mit den Vorkommnissen der Vorwoche noch nicht abgeschlossen, als er am Donnerstag vor die Presse trat. Der 44-Jährige hatte sich schon nach dem Spiel gegen Leipzig über die VAR-Entscheidung beim Handspiel von Christoph Baumgartner echauffiert. Komplett verdaut war die Szene offenbar noch nicht. „Mal abgesehen von dieser sehr skurrilen Abseitskonstellation mit Deliberate Play, wo du ja vier Semester studiert haben musst, um das zu verstehen, sieht man, wie abhängig wir einfach von diesen Entscheidungen sind“, sagte der Coach. Dass Baumgartner den Ball im Duell gegen Leipzig mit der Hand vor der Linie gespielt hatte, war nach Ansicht der Bilder fraglos. Allerdings hatte Schiedsrichter Willenborg eine Abwehraktion von David Raum als unbewusstes Spiel angesehen. Dadurch war keine neue Spielsituation entstanden und Sebastian Sebulonsen hatte hauchdünn im Abseits gestanden.

Leicht positive Bilanz

So die Auslegung des Schiedsrichters, die Kwasniok so gar nicht verstanden hatte. Denn der deutsche Nationalspieler hatte den Ball dann doch recht sicher aus dem Abwehrverbund geklärt. Zu ändern ist es nun ohnehin nicht mehr, zudem sind ähnliche Situationen in Köln bekannt. Eine ganz bittere Entscheidung musste der FC im Pokal vor ziemlich genau sechs Jahren hinnehmen. Die Kölner schieden damals im Achtelfinale des Cups gegen Jahn Regensburg nach Elfmeterschießen aus. Der FC lag damals 2:0 in Front, kassierte den Anschlusstreffer und stellte den alten Abstand wieder her. Kurzfristig. Denn der Treffer von Benno Schmitz zum vermeintlichen 3:1 wurde wieder einkassiert. Flankengeber Ondrej Duda hatte zwar im Abseits gestanden, der Ball kam aber von einem Gegner.

Schiedsrichter Robert Hartmann schaute sich die Szene nicht noch einmal an, die Entscheidung hatte Bestand. Der FC kassierte noch das 2:2 und schied nach dem Shootout vom Punkt aus. Allerdings vor allem aufgrund einer insgesamt schwachen Leistung. Im gleichen Jahr profitierten die Kölner im Spiel gegen Hertha BSC von einer VAR-Entscheidung unter Hartmann. Der FC hatte durch Anthony Modeste getroffen, der hatte allerdings Marton Dardai zuvor gelegt. Das Tor blieb bestehen. Am Samstagabend pfeift der Unparteiische die Begegnung der Geißböcke beim VfB Stuttgart. Es ist die insgesamt 20. Begegnung der Kölner, die Hartmann pfeift. Die Bilanz ist leicht positiv. Köln gewann acht Spiele, verlor sieben. Auch für den VfB Stuttgart ist es das 20. Duell, auch bei den Schwaben ist die Statistik positiv. Sechs Siege, stehen fünf Niederlagen gegenüber.

Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Frank Willenborg im Spiel des 1. FC Köln
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Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC RB Leipzig. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für Köln kein Unbekannter. Und die Bilanz ist alles andere als vielversprechend. Frank Willenborg pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Auf die Kölner wartet am Sonntag mit RB Leipzig eine besonders schwere Aufgabe. Die Bilanz gegen die Sachsen ist keine besonders gute. Und auch die unter Schiedsrichter Frank Willenborg könnte besser sein.

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Was man nicht alles so in acht Minuten machen kann, lautete eine oft gestellte Frage in den Sozialen Medien nach dem bitteren Pokal-Aus der Kölner in Leverkusen Anfang vergangenen Jahres. Bitter, weil der FC überraschend 2:0 gegen den damaligen Tabellenführer der Bundesliga in Führung lag, Bayer aber noch einmal den richtigen Schlüssel fand und verkürzte. Schiedsrichter Frank Willenborg gab schließlich acht Minuten Nachspielzeit und löste zumindest bei den FC-Fans ganz schön heftige Diskussionen aus. Auch, weil Patrik Schick in der sechsten Minute des Nachschlags ausglich, die Tür zur Verlängerung öffnete, in der Leverkusen dann eiskalt zuschlug und die Geißböcke dann doch als Verlierer vom Platz gingen.

Zuletzt eher schlechte Bilanz

Nicht die erste bittere Erfahrung: So richtig feiern wollte am 75. Geburtstag dann keiner mehr. Der FC hatte das Heimspiel im Februar 23 gegen den VfL Wolfsburg verdient und trotz beeindruckender Choreo 0:2 verloren. Und auch wenn der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart sehr wohl wusste, dass seine Mannschaft nicht gerade den besten Tag erwischt hatte und damit auch selbst verantwortlich für die Pleite war, richtete der damalige Coach seinen Zorn auf Schiedsrichter Frank Willenborg. „Alles“ habe ihn an dem Unparteiischen gestört, sagte Baumgart. „Da waren schon einige Sachen, die mich geärgert haben. Es war das Auftreten, das Verhalten und Entscheidungen im Umschaltspiel, die als taktisches Foul zu werten sind.“ Auch die Spieler waren nicht mit allen Pfiffen einverstanden, Dejo Ljubicic nannte die Leistung des Refs später einfach nur „schlecht“.

Schlecht ist aus Kölner Sicht vor allem die Bilanz in Begegnungen unter der Leitung des 45-Jährigen. 15 Partien der Geißböcke leitete der Realschullehrer, gerade vier Spiele gewann der FC. Von den vergangenen zwölf Duellen sogar nur zwei. Allerdings könnte eins dann doch ein gutes Omen für die Geißböcke sein. Im April 2021 setzte sich der FC 2:1 gegen RB Leipzig durch – beide Tore erzielte bekanntlich Jonas Hector. “Eigentlich bin ich nach vorne gegangen, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe in der Halbzeit zu Friedhelm Funkel gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich das noch packe”, sagte der Kölner Ex-Kapitän einige Zeit später. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung der Kölner gegen den SC Paderborn (2:1) vor einem knappen Jahr. Die Bilanz von Leipzig ist unter dem Schiri mit fünf gewonnenen und fünf verlorenen Partien ausgeglichen.