Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
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Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Während der FC entspannt ins zweite Saisondrittel geht, erleben drei Ex-Kölner völlig unterschiedliche Fußballwelten nach ihrem Weggang vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs – drei FC-Abgänge im Check.

Ihre Wechsel waren mit Wirbel verbunden, mittlerweile fällt der Abschied angesichts des guten Saisonstarts nicht mehr so schwer. FC-Abgänge im Check: Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

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Das erste Saisondrittel eignet sich hervorragend für ein belastbares Zwischenfazit. Das zeigt sich dieser Tage nicht nur beim 1. FC Köln, sondern auch andernorts. Beim FC Augsburg und beim FSV Mainz 05 mussten die Cheftrainer Sandro Wagner und Bo Henriksen nach missratenen Saisonstarts bereits gehen. Beim 1. FC Köln herrscht unterdessen Zufriedenheit: Coach Lukas Kwasniok attestierte seiner Mannschaft im Interview mit der „Bild“ glatt Schulnote Zwei. Alles bestens also, mit ein wenig Optimierungspotenzial an der ein oder anderen Stellschraube. Während der Saisonstart des 1. FC Köln also bereits eingeordnet wurde, lohnt sich nun ein Blick über den Tellerrand auf jene Personalien, die den Verein im Sommer verlassen haben. Im Fokus stehen dabei drei Akteure aus dem Kölner Nachwuchs. Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

Max Finkgräfes schwieriger Start in Leipzig

Im Sommer wechselte Max Finkgräfe vom Geißbockheim zu RB Leipzig. Kurz nach seiner Ankunft folgte jedoch ein empfindlicher Dämpfer für seine Entwicklung. Eine Innenbandverletzung setzte ihn mehrere Wochen außer Gefecht und erst seit November gilt er wieder als vollständig einsatzbereit. Entsprechend lange musste der 21-Jährige warten, bis er erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auf dem Rasen stehen durfte. Am elften Spieltag war es schließlich so weit: RB-Trainer Ole Werner wechselte ihn gegen Werder Bremen tief in der Nachspielzeit ein. Eine Minute später beendete Schiedsrichter Martin Petersen die Partie. Auch im DFB-Pokal zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Ost-Duell mit dem 1. FC Magdeburg kam Finkgräfe in der 82. Minute für Antonio Nusa ins Spiel. In beiden Einsätzen durfte er nicht auf seiner angestammten Position links in der Viererkette spielen, sondern kam als offensiver Flügelspieler zum Einsatz.

An seiner geringen Einsatzzeit in Liga und Pokal dürfte sich in absehbarer Zeit wenig ändern. Nationalspieler David Raum präsentiert sich in herausragender Form, stand in dieser Saison jede mögliche Spielminute für die Roten Bullen auf dem Platz und führt den Tabellenzweiten zudem als Kapitän an. Für Finkgräfe ergibt sich damit kurzfristig kaum eine realistische Perspektive auf regelmäßige Einsätze. Ole Werner äußerte sich zur schwierigen Ausgangslage seines Youngsters zuletzt demonstrativ zuversichtlich und erklärte gegenüber der „Bild“: „Wir sind total überzeugt von ihm. Er entwickelt sich im Training Schritt für Schritt. Max ist einfach ein guter Junge und Fußballer bei dem wir ganz bewusst einen langfristigen Plan verfolgen. Deshalb ist es auch so, dass ich für den Moment sehr zufrieden bin“.

Tim Lemperle – Aus der Domstadt nach Madrid?

Der Wechsel zur TSG Hoffenheim hat sich für Tim Lemperle bislang als voller sportlicher Erfolg erwiesen. Unter Cheftrainer Christian Ilzer knüpft der Offensivspieler nahtlos an seine überzeugenden Leistungen aus der vergangenen Saison an. In elf Partien erzielte der 23-Jährige bisher vier Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Damit hat sich Lemperle in kurzer Zeit zu einer festen Größe im Hoffenheimer Angriff entwickelt und zeigt eine beeindruckende Konstanz.

Damit der positiven Nachrichten noch nicht genug: Laut Informationen von „Sky“ soll seine Entwicklung Begehrlichkeiten in der spanischen La Liga geweckt haben. Demnach steht Lemperle bei Atlético Madrid auf der Beobachtungsliste. Der Verein von Trainer Diego Simeone soll besonders von einer Kombination aus Geschwindigkeit, Physis und Torgefahr angetan sein, die den gebürtigen Frankfurter auszeichnet.

England bleibt ein hartes Pflaster für Damion Downs

Der Neustart beim FC Southampton hatte für Damion Downs zunächst alle Zutaten einer Erfolgsgeschichte. Nach seinem Wechsel aus Köln präsentierte sich der junge Mittelstürmer in der Vorbereitung torgefährlich und hinterließ beim Testspielsieg gegen Espanyol Barcelona sofort einen guten Eindruck.

Doch bereits wenige Wochen später wich die anfängliche Aufbruchsstimmung der ernüchternden Realität. Downs gelang es nicht, sich dauerhaft in der Startelf festzusetzen, und der erhoffte Durchbruch in der körperlich intensiven zweiten englischen Liga blieb aus. In der bisherigen Spielzeit stand er in der Liga nur ein einziges Mal von Beginn an auf dem Platz. Obwohl er als zentraler Angreifer verpflichtet wurde, der dem Premier-League-Absteiger mehr Durchschlagskraft verleihen sollte, wartet er weiterhin auf seinen ersten Treffer im Trikot der „Saints“. Seine Aktionen wirken oft zu unauffällig und im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern findet er derzeit nur selten die nötige Bindung. Auch seine körperlichen Vorteile kann der 1,92 Meter große Stürmer bislang nicht konsequent einbringen.

Die sportlich schwierige Phase Southamptons mündete Anfang November in einem Trainerwechsel. Der Verein trennte sich von Will Still und übergab die Verantwortung an Interrimstrainer Tonda Eckert. Für Downs hätte dieser Schritt eine Gelegenheit zum Neustart sein können, doch bislang blieb die erhoffte Wende aus. In vierzehn Pflichtspielen kam der 21-Jährige auf etwas mehr als 400 Einsatzminuten. Zuletzt saß er beim Duell mit dem FC Millwall über die volle Distanz auf der Bank.

Kein Anlass zur Panik

Die Wege von Tim Lemperle, Max Finkgräfe und Damion Downs könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Lemperle in Hoffenheim voll einschlägt, kämpft Finkgräfe in Leipzig um Spielzeit und Downs sucht in Southampton noch seinen Rhythmus. Für letztere wird deutlich, wie anspruchsvoll der Sprung in ein neues, ungewohntes Umfeld sein kann. Fest steht: Es wäre zu kurz gedacht, ihre Wechsel so früh in der Saison schon als gescheitert zu verurteilen.

Bloß kein „Angsthasenfußball“ – der FC kämpft gleich gegen mehrere bittere Statistiken an

Florian Kainz im Duell gegen RB Leipzig
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Bloß kein „Angsthasenfußball“ – der FC kämpft gleich gegen mehrere bittere Statistiken an

Sieben Punkte aus drei Spielen sprechen eine beeindruckende Sprache. So wirklich war mit dem Auftakt der Geißböcke sicherlich nicht zu rechnen. Die Brust ist breit, doch der kommende Gegner hat es in sich für den 1. FC Köln: Der FC muss auch die Statistik durchbrechen.

So wirklich rund lief es zuletzt für den FC eher selten gegen Leipzig. Nun aber steht da ein ziemlich perfekter Start für den 1. FC Köln: Doch der FC muss bei den Sachsen auch die Statistik durchbrechen.

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Tom Krauß gab am Mittwoch nach dem Training die Marschroute für das Duell gegen seinen Ex-Club aus Leipzig vor. „Wir kommen schon mit einer Brust, wollen das auf dem Platz zeigen und keinen Angsthasen-Fußball spielen“, sagte der Defensiv-Allrounder. Nach sieben Zählern aus drei Partien und inklusive Pokal vier ungeschlagenen Spielen in Serie ist die breite Brust auch nicht sonderlich verwunderlich. „Wir gehen wie in Wolfsburg als Underdog in das Spiel rein. Diese Rolle haben wir gut angenommen“, so Krauß weiter.

Allerdings ist genauso die Sorge vor Angsthasen-Fußball gegen Leipzig auch nicht weit hergeholt. Denn die Statistik spricht ganz sicher nicht für die Geißböcke. Im Gegenteil. Nur eine der bisherigen sieben Begegnungen bei RB konnte der FC für sich entscheiden. 2018 sorgten Vincent Koziello und Leonardo Bittencourt für den 2:1-Erfolg bei den Sachsen. In der vergangenen Bundesliga-Spielzeit gab es bekanntlich zudem zwei dicke Packungen. In Leipzig kassierte Köln eine 0:6-Klatsche, beim Rückspiel in Köln gab es ein 1:5. Den Kölner Ehrentreffer erzielte damals Sargis Adamyan.

Mit breiter Brust nach Leipzig

Zudem zeigen sich die Sachsen in dieser Saison bislang wieder zurück in der Spur. RBL holte bereits sechs Zähler, hat sich von der derben Bayern-Klatsche zum Saisonauftakt erholt. Mit einem weiteren Erfolg würde Leipzig am FC vorbeiziehen. Und die Chancen auf Punkte stehen auch nicht schlecht. Denn Leipzig hat noch nie gegen einen Aufsteiger verloren. In 36 Begegnungen gab es 31 Siege und fünf Remis. Zudem erzielte Leipzig gegen keine andere Mannschaft im Schnitt so viele Tore (2,4 pro Begegnung). Der FC wird also ein dickes Brett zu bohren haben.

Und dennoch fahren die Kölner nach gutem Start mit breiter Brust nach Leipzig. „Das können wir zurzeit, egal wo wir hinfahren“, sagte Lukas Kwasnoik. „Das haben wir uns erarbeitet, das haben sich die Jungs erarbeitet. Und genau das will ich ja auch sehen. Wir treten mit breiter Brust auf, machen uns aber nicht breiter als wir sind.“ Immerhin hat mit Köln erstmals seit acht Jahren wieder ein Aufsteiger nach den ersten drei Spielen sieben Punkte eingefahren. Vor neun Jahren waren die Geißböcke ähnlich gut in die Spielzeit gestartet. Damals spielte der FC im September auch gegen Leipzig. Es gab ein 1:1 in Köln.


Max Finkgräfe und der bittere Abschied aus Köln

Max Finkgräfe kommt bei RB Leipzig noch nicht zum Zug
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Max Finkgräfe und der bittere Abschied aus Köln

Im Sommer wechselte Max Finkgräfe vom FC Richtung Leipzig. Bei den Roten Bullen läuft es für den Linksverteidiger aber alles andere als rund. Der 21-Jährige wartet noch auf seine ersten Minuten. Aber: Max Finkgräfe wird auch gegen den 1. FC Köln nicht spielen.

Vier Pflichtspiele und noch keine Einsatzminute – seinen Wechsel zu RB Leipzig dürfte sich der Linksverteidiger komplett anders vorgestellt haben. Und nun die nächste bittere Nachricht: Max Finkgräfe wird auch gegen den 1. FC Köln nicht spielen.

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Die Entscheidung pro RB Leipzig sei ihm nicht schwer gefallen, erklärte Max Finkgräfe im Juli als sein Wechsel zum Club aus Sachsen bekannt gegeben wurde. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern“, sagte das Kölner Eigengewächs.

Nur liegen diese Bemühungen beim 21-Jährigen aktuell eher brach. Schon in der Vorbereitung deutete sich an, dass es der Linksverteidiger schwer haben könnte. Finkgräfe kam in den Testspielen zum Einsatz, im letzten aber für eine B-Elf, die gegen eine B-Elf aus Lens antrat, während sich am gleichen Tag auch die A-Teams gegenüberstanden.

Bislang noch keine Einsatzzeit

Und so verwundert es nicht so richtig, dass der 21-Jährige in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz gekommen ist. Gegen den FC Bayern München und im Pokal gegen Sandhausen stand der gebürtige Gladbacher nicht im Kader, gegen Heidenheim und Mainz saß er 90 Minuten auf der Bank. Finkgräfe dürfte sich seinen Wechsel nach Leipzig sicherlich anders vorgestellt haben.

Denn die sportlichen Gründe für den Abgang lassen sich mit der aktuellen Situation sicherlich nicht erklären. Finkgräfe suchte eine neue Herausforderung und war dem Vernehmen nach alles andere als glücklich über seine Situation in der vergangenen Saison unter Gerhard Struber. So sehr, dass ein Verbleib selbst unter einem neuen Trainer offenbar ausgeschlossen war.

David Raum soll seinen Vertrag verlängern

Dabei hätte der Fußball von Lukas Kwasniok dem etwas offensiver ausgerichteten Finkgräfe vielleicht eher gelegen als dem mittlerweile ausgemusterten Leart Pacarada. Doch das Tischtuch war offenbar zerschnitten. „Max hat uns nach offenen Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte“, erklärte Sportdirektor Thomas Kessler damals. „Wir hätten uns gut vorstellen können, den Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen.“

Nun gehen die Kölner auf der linken Außenbahn bekanntlich einen neuen, einen anderen Weg. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Kristoffer Lund, der sich bislang sehr gut schlägt. Finkgräfe muss sich nun dem Duell mit David Raum stellen. Der Youngster hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben, ihm könnte also die mittelfristige Zukunft gehören. Könnte, denn in Leipzig ist man sehr daran interessiert, den Vertrag mit David Raum langfristig zu verlängern.

Der Weg wird für den 21-Jährigen nicht leichter werden. Den Kölnern spülte der Transfer weitere Millionen in die Kassen, die offensichtlich sinnvoll eingesetzt wurden. Zudem soll der FC eine Weiterverkaufsgebühr kassieren, sollte Finkgräfe aus Leipzig weiterziehen. Am Samstagabend steht also das Spiel gegen seinen Ex-Club an. Das aber ohne den Linksverteidiger, der verletzt ausfallen wird.


Abgänge der Eigengewächse: ein nötiges Übel eines Entwicklungsclubs?

Damion Downs jubelt über ein Tor für den 1. FC Köln
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Abgänge der Eigengewächse: ein nötiges Übel eines Entwicklungsclubs?

Beim einem ist es bereits offiziell, beim anderen vielleicht bald: Mit Max Finkgräfe und Damion Downs verlassen eventuell gleich zwei Eigengewächse den 1. FC Köln. Finkgräfe wechselt zu RB Leipzig, Downs soll vor einem Abgang zum FC Southampton stehen. Für die Fans frustrierend, aber wirtschaftlich wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.

Wieder verlassen mit Max Finkgräfe zu RB Leipzig und eventuell Damion Downs zum FC Southampton zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den 1. FC Köln. Für die FC-Fans ein nur allzu bekanntes Gefühl. So haben in den letzten Jahren einige aufstrebende Talente den Verein verlassen. Neben dem verständlichen Fan-Frust ist aber auch die wirtschaftliche Seite wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.

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Es ist einer der Grundpfeiler des 1. FC Köln: „Die Förderung von jungen Spielerinnen und Spielern in der FC-Akademie ist der zentrale Baustein und eines der wichtigsten strategischen Ziele des 1. FC Köln in der Zukunft.“ So steht es im Leitbild der FC-Akademie. Und weiter: „Talente aus der Region zu sichten, auszubilden und aus dem eigenen Nachwuchs in den Profifußball zu überführen hat Tradition und erfüllt uns mit Stolz.“ Stolz konnte der Verein in den letzten Jahren zurecht sein auf seine Nachwuchsarbeit. Denn die Kölner haben einige Talente hervorgebracht, die sich im Profi-Bereich durchsetzen konnten. Spieler wie Max Finkgräfe und Damion Downs. Beide schafften aus der Akademie den Durchbruch bei der ersten Mannschaft. Damit stehen sie sinnbildlich für den Erfolg des FC in der Nachwuchsausbildung.

Fans enttäuscht über Abgänge

Für viele Kölner Fans stehen sie aber auch sinnbildlich für etwas anderes: dass der FC seine Eigengewächse zu früh verliere. Finkgräfe wechselt für ungefähr vier Millionen Euro plus Boni zu RB Leipzig und lehnte eine Vertragsverlängerung der Kölner ab. Ähnlich könnte es bei Downs aussehen: Auch ihm liegt ein neuer Vertrag vor, die Tendenz geht aber eher zu einem Abgang zum FC Southampton für acht bis zehn Millionen Euro. Für zahlreiche FC-Fans eine enttäuschende Situation. Wie schon so oft in den letzten Jahren verlassen beide Talente (im Fall von Downs vermutlich) den Verein relativ früh und sehen ihre Zukunft woanders. Gerade einmal 40 beziehungsweise 42 Spiele haben die beiden Youngster für die Profis der Kölner absolviert. Damit geht dem Verein Qualität, aber vor allem auch viel Potenzial verloren, denn beide hätten sich mit mehr Spielen beim Verein noch deutlich verbessern, den Marktwert erhöhen können.



Was aber ebenfalls schwer wiegt: Mit beiden würden potenzielle Identifikationsfiguren den Verein verlassen. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hätten sie bei einer Verlängerung direkt ein viel besseres Standing gehabt. Die Eigengewächse wissen, auf was es in dem Verein ankommt, wie die Fans ticken und es würde eine ganz andere Verbundenheit bestehen – sowohl mit dem Club, als auch mit den Anhängern.

Trotzdem auf dem richtigen Weg?

Es gibt aber auch noch einen anderen Teil der Wahrheit, den man bei den Transfers beachten sollte. Der 1. FC Köln hatte in den vergangenen Jahren immer wieder das Ziel betont, den Schritt Richtung Entwicklungsclub machen zu wollen. Die Idee ist simpel und ein wenig aus der Not geboren. So betonte Thomas Kessler vor wenigen Wochen noch, dass der FC eben nicht im ganz großen Teich mitschwimmen könne. Heißt: Im Vergleich zu den Topclubs der Liga muss der FC kleine Brötchen backen, zum Teil sehr kleine. Der Fokus liegt nun mal auf dem eigenen Nachwuchs. Auch, um sportliches oder wirtschaftliches Kapital zu schlagen. Die Idee: möglichst günstig junge Spieler langfristig binden, sie entwickeln, um entweder selbst sportlichen Erfolg mit ihnen zu feiern oder sie für eine ordentliche Summe abgeben.

Ein Prozedere, das andere Clubs bereits auf gesunde Beine gestellt hat. Kriterien für einen erfolgreichen Entwicklungsclub sind unter anderem die Anzahl der ausgebildeten Talente und eben die Durchlässigkeit dieser – also wie viele von ihnen bei den Profis ankommen. Der SC Freiburg gilt als Vorreiter, aber auch Borussia Dortmund. Allerdings ist der BVB eher mit jungen Talenten erfolgreich, die als Jungprofi zur Borussia stoßen und für sehr viel Geld den Verein wieder verlassen. Mit insgesamt sieben Profi-Debüts in der vergangenen Spielzeit scheint der FC die beiden genannten Kriterien jedenfalls zu erfüllen. Wenn auch durch die Transfersperre begünstigt. Dennoch sind Spieler wie Julian Pauli bei den Profis angekommen, um zu bleiben. Die Ausbildung an sich scheint zu funktionieren.

Eine Entwicklung ist zu erkennen

Doch für einen erfolgreichen Entwicklungsclub gibt es eben noch das dritte Kriterium: Die wirtschaftliche Entwicklung. Erzielt ein Club mit den Nachwuchsspielern Erlöse? Und da bröckelte das positive Bild in der jüngeren Vergangenheit. Der FC hat in den Vergangenheit viele junge Talente auf den Weg ins Profi-Dasein gebracht. Nur für wessen wirtschaftlichen Erfolg. Tim Lemperle, Justin Diehl, Justin von der Hitz – zahlreiche junge Spieler sind sogar in der jüngsten Vergangenheit ablösefrei gegangen. Das soll in Zukunft unbedingt vermieden werden. Und so gesehen, ist eine gewisse Entwicklung zu erkennen. Jonas Urbig hat dem FC im Winter acht Millionen fest, mit Boni rund zehn Millionen Euro eingebracht. Von einer ähnlichen Summe wird auch bei Damion Downs gesprochen – beide Eigengewächse würden es damit in die Top-5 der Rekord-Eigengewächs-Abgänge schaffen, in eine illustre Runde mit Lukas Podolski und Yannick Gerhardt.

Für Max Finkgräfe sind noch einmal vier Millionen möglich. Macht 20 bis 24 Millionen Euro für drei Eigengewächse (wenn Downs den Verein verlässt), die einst zum Nulltarif nach Köln gekommen sind. Gut möglich, dass die Spieler in wenigen Jahren ein Vielfaches wert sind. Gut möglich, dass es aber nicht alle drei nachhaltig schaffen. Und die Vertragskonstellation, ein Überbleibsel vergangener Fehler, lässt nun mal keinen anderen Spielraum zu. Wenn man so will hat der FC das beste aus einer unglücklichen Lage gemacht. Eine unglückliche Lage, die dafür nun aber mehr ermöglicht. Der FC erntet vielleicht nicht die dicksten Früchte, er erntet aber Früchte. Und das war in der Vergangenheit eher selten der Fall.

Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“

Max Finkgräfe vor dem Abschied beim 1. FC Köln?
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Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“

Es hatte sich angedeutet, nun ist der Abgang offiziell vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig. Der Linksverteidiger hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

Nun ist der Verlust eines weiteren Nachwuchsspielers offiziell beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig und verabschiedet sich besonders emotional.

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Max Finkgräfe hat bei den Sachsen einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, will bis 2030 bei RB spielen. Vor der Bekanntgabe hatte sich der Linksverteidiger noch via Instagram von den Kölner Fans verabschiedet. „Liebe FC-Familie, mir fällt es im Moment schwer, meine Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sie als Außenstehender ansatzweise versteht“, schreibt der 21-Jährige. „Nach vier Jahren in Köln ist es für mich an der Zeit, sportlich einen neuen Weg einzuschlagen und diesen tollen Verein zu verlassen.“

„rEin Grund dafür seid ih“

Finkgräfe war im Juli 2021 zum FC gekommen, hatte einige Juniorenmannschaften durchlaufen, bevor er in der Spielzeit 23/24 sein Debüt bei den Profis gegeben hat. Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Linksverteidiger sein erstes Profitor. In einem durchwachsenen Jahr überzeugte der Youngster so, dass Vergleiche mit Jonas Hector herangezogen wurde, Lothar Matthäus brachte Finkgräfe sogar in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Mönchengladbacher dann nicht mehr wie erhofft zum Einsatz. Vielleicht auch deswegen seine Begrüßungsworte bei RB. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Zukunft in Leipzig liegt. Der Club ist für seine gute Arbeit mit jungen Spielern bekannt. Insofern fiel mir die Entscheidung nicht schwer, als ich vom Interesse von RB erfahren habe“, sagt der 21-Jährige.



Dennoch war es auch immer ein Traum des Spielers beim FC den Weg zum Profi zu schaffen. 40 Mal lief das Eigengewächs für die Geißböcke auf. „Diese Stadt, dieser Verein ist besonders! Ein Grund dafür seid ihr, die Fans, die alles für den FC geben – egal in welcher Lage sich der Verein auch befinden mag: ihr seid da“, schreibt Finkgräfe weiter. Dennoch wagt der Schienenspieler nun einen neuen Schritt. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern.“ 

„Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“

Der FC kassiert rund vier Millionen Euro für den Abwehrspieler – zuzüglich einiger Boni. Auch eine Weiterverkaufsgebühr soll Teil der Vertragsgespräche gewesen sein. „Max hat uns nach offenen und transparenten Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte. Nach einer von gesundheitlichen Rückschlägen geprägten Phase im Nachwuchsbereich hat er bei den Profis eine sehr positive Entwicklung genommen und sich zum Bundesliga-Spieler entwickelt“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“

Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen
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Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Zwar ist es noch nicht offiziell, doch der FC hat sich offenbar die Dienste eines neuen Spielers gesichert. Jakub Kaminski wird wohl Spieler des 1. FC Köln. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Derweil steht mit Max Finkgräfe ein Abgang fest. Der Deal soll am Donnerstag verkündet werden.

Die offizielle Bestätigung fehlt zwar noch, doch laut der „Wolfsburger Allgemeine“ steht der nächste Neuzugang bei den Geißböcken fest: Jakub Kaminski wird offenbar Spieler des 1. FC Köln. Max Finkgräfe hat derweil den Medical bestanden und wechselt nach Leipzig.

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Am Donnerstagvormittag folgt wohl die offizielle Verkündung, der Deal ist aber schon sei Mittwoch sicher. Max Finkgräfe hat den Medical bei RB Leipzig problemlos bestanden, wechselt für rund vier Millionen Euro vom Rhein zu den Sachsen und wird in der kommenden Saison Nationalspieler David Raum auf der Position des Linksverteidigers herausfordern. Die Nachricht ist alles andere als überraschend, für den FC unterm Strich aber eine gute. Denn der Abgang von Finkgräfe ist seit Monaten beschlossene Sache, die Kölner streichen eine wohl höher als erwartete Ablöse ein und können sich nun gezielter mit dem Thema Linksverteidiger neben Leart Pacarada beschäftigen. Auch, wenn der nächste Abgang eines Eigengewächses sicherlich schmerzt.

Kaminski-Deal offenbar durch

Finkgräfe wird also auch am kommenden Montag nicht beim Trainingsauftakt der Geißböcke dabei sein. Lukas Kwasniok bittet zum ersten Mal zum Training, der Shootingstar der Abstiegssaison wird da schon fehlen. Dafür wird es mit großer Sicherheit einen Neuzugang geben. Die Leihe von Jakub Kaminski soll ein „Done Deal“ sein. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Demnach sei der „Deal durch“ und soll in den kommenden Tagen auch offiziell verkündet werden. Die Geißböcke leihen Kaminski für eine Spielzeit aus und haben laut Artikel auch eine Kaufoption in dem Vertrag verankert. Diese soll bei sieben Millionen Euro liegen. Kwasniok soll große Stücke auf den polnischen Nationalspieler halten. Kaminski würde als Linksaußen eine weitere schnelle Alternative auf der Außenbahn bilden.

Der 23-Jährige ist polyvalent defensiv und offensiv einsetzbar, spielte auch auf der rechten Seite. Beim VfL Wolfsburg wurde er als Spieler mit enormen Potenzial verpflichtet. In der abgelaufenen Saison kam er aber nur noch auf 26 Einsätze, weniger als die Hälfte von Beginn an. Beim FC soll nun ein Neuanfang her. Über das Medical gibt es noch keine Auskunft. Seinen ersten Trainingsauftakt absolvierte Tom Krauß dagegen am Mittwoch beim FSV Mainz. Der Mittelfeldspieler ist aktuell noch Angestellter der Rheinhessen und da sich an dem Status bislang noch nicht geändert hat und der 24-Jährige auch nicht für Vertragsgespräche freigestellt ist, ist das alles andere als verwunderlich. Auch, wenn man den Mainzer sicherlich schon jetzt gerne in Köln sehen würde.

Einigung nur noch eine Frage der Zeit

Die Hintergründe dürften recht unspektakulär sein. Der FC würde gerne eine Kaufoption in den Vertrag verankern, die Rheinhessen also eine Kaufpflicht. Da sich aber Spieler und der FC einig sind und Krauß bei Mainz sicher nicht zu den erwartbaren Stammspielern gehören wird, ist eine Einigung wohl nur noch eine Frage der Zeit. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit also zwei Auftakttrainingseinheiten absolviert.


Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.

Keine Vertragsverlängerung für Martel?

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.

Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.

Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Geht jetzt alles ganz schnell? Max Finkgräfe vor Wechsel zu RB Leipzig

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Geht jetzt alles ganz schnell? Max Finkgräfe vor Wechsel zu RB Leipzig

Jetzt scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Ein weiterer Spieler verlässt in Kürze offenbar den 1. FC Köln: Max Finkgräfe steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zu RB Leipzig. Der Deal könnte diese Woche noch über die Bühne gehen.

Viele Fans der Geißböcke warten auf einen Transfer-Vollzug auf der Haben-Seite. Doch nun nimmt der nächste Abschied konkretere Züge an beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zu RB Leipzig. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

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Demnach stünden Spieler und der Club aus Sachen unmittelbar vor der Einigung. Finkgräfe soll in Leipzig einen langfristigen Vertrag unterschreiben, um David Raum „richtig Dampf zu machen“. Wie berichtet soll der Deal dem FC rund vier Millionen Euro bringen. Laut „Sky“ sind auch Boni für den FC möglich. Ob es eine Weiterverkaufsgebühr gibt, ist nicht bekannt. Ein Deal und eine medizinische Untersuchung könnten noch diese Woche anstehen, schreibt Irlbacher weiter. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Markwert des 21-Jährigen auf vier Millionen Euro ein. Schon am Sonntag hatte „Sky“ berichtet, dass Finkgräfe wohl einer von drei Kandidaten bei Leipzig für die Linksverteidiger-Position sei. Finkgräfe hatte in der Abstiegssaison 23/24 sein Debüt für den FC gefeiert und galt als einer der wenigen Leistungsträger.

Viele Interessenten für Finkgräfe

Für den FC lief der gebürtige Mönchengladbacher genau 40 Mal auf, erzielte ein Tor, das per Freistoß gegen die TSG Hoffenheim. Auch die Sinsheimer hatten sich für eine Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert. Das abgegebene Angebot soll dem Vernehmen nach aber deutlich unter den Vorstellungen des FC gelegen haben. Das scheint sich bei Leipzig anders zu verhalten. Da scheinen die Kölner Verantwortlichen mitgehen zu wollen. Finkgräfe hatte den FC-Bossen vor einigen Wochen anscheinend mitgeteilt, den Vertrag beim FC nicht verlängern zu wollen. Damit war klar, dass das Eigengewächs verkauft werden sollte. Neben der TSG Hoffenheim und RB Leipzig gab es auch ein Interesse des VfB Stuttgart. Angeblich soll auch Eintracht Frankfurt an dem Youngster interessiert gewesen sein.

Der Wechsel nach Leipzig dürfte unter einem Gesichtspunkt dann doch überraschen. Beim FC war der 21-Jährige dem Vernehmen nach nicht sonderlich glücklich über die mangelnde Einsatzzeit. Möglicherweise wären die Karten unter Lukas Kwasniok neu gemischt worden. Bei RB wird sich der einmalige U20-Nationalspieler erst einmal hinter Raum einordnen müssen. Die Lücke zum Nationalspieler dürfte Stand jetzt eine große sein. Als Ersatz für Finkgräfe wurde lange Aaron Zehnter vom SC Paderborn gehandelt. Der 20-Jährige wechselt aber zum VfL Wolfsburg und nicht zu seinem Ex-Trainer. Interesse an einem anderen Linksverteidiger ist bislang nicht bekannt.

Max Finkgräfe: Der Abschied wird konkreter – auch, weil der 1. FC Köln Transfergelder benötigt?

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Max Finkgräfe: Der Abschied wird konkreter – auch, weil der 1. FC Köln Transfergelder benötigt?

Nach einer eher frustrierenden Saison könnte es zum nächsten Abgang eines Eigengewächses kommen beim 1. FC Köln: Die Zeichen stehen auf Abschied bei Max Finkgräfe. Für den FC könnte so aber frisches Geld frei werden.

Mit erstaunlich hohem Tempo ist der FC in die Transferphase gestartet. Zwei Spieler hat der FC verpflichtet und dafür rund zehn Millionen Euro investiert. Zwar ist nicht klar, ob Köln dieses Tempo beibehalten will, dennoch braucht es wohl für frisches Geld auch den ein oder anderen Abgang beim 1. FC Köln: Die Zeichen stehen auf Abschied bei Max Finkgräfe.

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Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der FC bereits zwei Spieler für die kommende Spielzeit verpflichtet. Zwei vielversprechende Spieler wohlgemerkt. Allerdings haben die FC-Bosse auch bereits einen zweistelligen Millionenbetrag für die neuen Akteure in die Hand genommen. Das exakte Budget ist natürlich nicht bekannt und wird wohl auch einigermaßen flexibel je nach Marktlage sein. Geschäftsführer Philipp Türoff bestätigte in der vergangenen Woche dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ aber, dass sich der FC im Rahmen der kolportierten zwölf Millionen Euro bewegt. Und davon sind nun rund zehn Millionen bereits weg. Sollte der FC bei Lukas Kwasniok Nägel mit Köpfen machen, wird ein weiterer siebenstelliger Betrag als Ablöse dazukommen. Im Gespräch sind anderthalb Millionen Euro.

Finkgräfe zu Hoffenheim?

Und die Kölner haben noch zahlreiche weitere Baustellen, die eben alles andere als leicht zu schließen sind. Die vergangene Saison hat nunmal bewiesen, dass es wohl mehr als nur Ergänzungsspieler brauchen wird. In mehreren Mannschaftsteilen werden die Geißböcke auch erfahrene Spieler brauchen und sich dabei sicher nicht nur auf Leihspieler verlassen. Frische Geld verspricht noch der Transfer von Florian Wirtz. Sollte der Nationalspieler für die kolportierten 130 Millionen Euro nach Liverpool wechseln, wären für Köln erst einmal knapp zwei Millionen Euro möglich. Angeblich prüft der FC, ob für die Kölner sogar noch mehr möglich ist, etwa wenn Leverkusen nicht als Ausbildungsverein für Wirtz gelten würde. Immerhin wurde der Ex-Kölner mit einem Profivertrag ausgestattet. Die rechtliche Grundlage für diese Annahme ist aber mindestens fraglich.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Weitere Gelder könnten die Kölner aus Verkäufen generieren. So wie bei Max Finkgräfe. Wie berichtet läuft der Vertrag des Linksverteidigers im Sommer 2026 aus. Finkgräfe will den Vertrag nicht verlängern. Der FC könnte also nun Geld generieren. Eine Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro steht im Raum. Und Interessenten gibt es auch. Wie schon in der vergangenen Woche berichtet, buhlt neben Eintracht Frankfurt und dem VfB Suttgart auch die TSG Hoffenheim um den Spieler. Die FC-Bosse gelten schon seit einigen Wochen als gesprächsbereit. Auch weitere Spieler könnten noch einmal zum Verkaufsthema werden.


Max Finkgräfe vor Abschied beim 1. FC Köln? Der nächste Bundesligist steigt in den Poker ein

Max Finkgräfe vor dem Abschied beim 1. FC Köln?
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Max Finkgräfe vor Abschied beim 1. FC Köln? Der nächste Bundesligist steigt in den Poker ein

Verliert der FC das nächste Eigengewächs an einen Konkurrenten aus der Bundesliga? Die Zeichen stehen zumindest auf Abschied und es gibt weitere Interessenten für den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Max Finkgräfe im Fokus der TSG Hoffenheim.

Noch Anfang der Woche gab sich Thomas Kessler zuversichtlich, dass es zum Verbleib kommen können, als ergebnisoffen beschrieb er die Situation um den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Doch Max Finkgräfe steht offenbar im Fokus der TSG Hoffenheim.

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Die Zeichen stehen auf Abschied beim 1. FC Köln. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit mittlerweile recht groß, dass Max Finkgräfe die Geißböcke verlassen wird. Denn es gibt den nächsten Interessenten im Buhlen um den Linksverteidiger. Der 21-Jährige blickt in dieser Saison auf eine schwierige Spielzeit zurück, kam nachdem er in der Vorsaison noch der absolute Shootingstar war nur auf wenig Einsatzzeit, spielte unter Gerhard Struber so gut wie keine Rolle. „Ich kann verstehen, dass bei Max eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, auch weil er eine hohe Erwartungshaltung an sich selber hat. Ich habe mit ihm schon sehr offen darüber gesprochen und denke, dass seine Entwicklung beim 1. FC Köln noch nicht vorbei ist“, hatte Thomas Kessler unter der Woche dem „Express“ gesagt.

Champions League für Finkgräfe?

Doch die Zeit bei den Geißböcken scheint sich durchaus dem Ende zuzuneigen. Schon im vergangenen Winter gab es die Anfrage aus Stuttgart für den Abwehrspieler. Damals hatte Christian Keller dem VfB einen Korb erteilt. Die Schwaben sollen dem Vernehmen nach nach wie vor ein loses Interesse an dem 21-Jährigen haben. Viel größer ist dagegen das Interesse aus Frankfurt. Die Eintracht soll wie berichtet den Linksverteidiger verpflichten wollen. Das berichtet nun auch die „Frankfurter Rundschau„. Demnach könnte die mögliche Champions-League-Einsatzzeit für Frankfurt sprechen. Bekanntlich hat Finkgräfe den Kölner Verantwortlichen schon vor Wochen signalisiert, dass er seinen bis 2026 laufenden Vertrag nicht verlängern werde. Und das macht die Situation kompliziert. Verlängert Finkgräfe nicht, ist er nur noch in diesem Sommer zu verkaufen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Thomas Kessler gab sich zuletzt vorsichtig optimistisch. „Ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm sehr gerne zusammen weiterarbeiten würde. Aber es ist das eine, jemandem einen Weg aufzuzeigen und die Gespräche anzubieten – auf der anderen Seite muss dann natürlich auch die Bereitschaft des Spielers da sein“, sagt Kessler dem „Express“ und glaubt den Abschied des Youngsters aber noch nicht in Stein gemeißelt zu sehen. „Nein, das ist in meinen Augen ergebnisoffen. Wir wollen die Gespräche aufnehmen und müssen dann abwarten, wie der Spieler darauf reagiert.“ Doch die Kölner könnten zu spät kommen. Denn wie die Rundschau weiter berichtet, soll nun auch die TSG Hoffenheim in den Poker um Finkgräfe einsteigen wollen. Die Sinsheimer sollen ebenfalls an Finkgräfe interessiert sein und würden dem Youngster mehr Einsatzzeit ermöglichen als Frankfurt. Laut „Frankfurter Rundschau“ soll Hoffenheim gute Karten haben.

Bei der TSG würde Finkgräfe wohl auf seinen aktuellen Mitspieler Tim Lemperle treffen, der schon im Winter seinen Abschied verkündet hatte. Zwar ist es noch nicht offiziell, doch Lemperle wird für Hoffenheim auflaufen.