Julian Nagelsmann öffnet die WM-Tür: Auch für Said El Mala?

Said El Mala wurde zum dritten Mal in die Kicker Elf des Spieltags gewählt
,
Startseite » Said El Mala DFB

Julian Nagelsmann öffnet die WM-Tür: Auch für Said El Mala?

Bundestrainer Julian Nagelsmann betonte am Sonntag, dass die Tür für noch keinen Spieler geschlossen sei. Gerade die Leistung von Leroy Sané war gegen die Schweiz nicht überzeugend. Das könnte Auswirkungen auf einen Spieler des 1. FC Köln haben: Steigen die WM-Chancen für Said El Mala wieder?

Noch vor wenigen Wochen hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann angedeutet, dass der aktuelle Testspiel-Kader schon viel von dem WM-Team haben werde. Ausnahmen könnte es geben. Nun sprach Nagelsmann davon, dass die Tür ohnehin noch nicht verschlossen sei. Darf Said El Mala also doch weiter hoffen?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Rund um das Geißbockheim dürfte wohl noch voll und ganz auf den Klassenerhalt gerichtet sein, wenn in gut sechs Wochen der Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und in Mexiko bekannt gegeben wird. Doch mit mindestens einem Ohr werden auch die FC-Fans den Ausführungen des Bundestrainers dann folgen, denn es besteht offenbar nach wie vor die Chance, dass zum ersten Mal seit Jonas Hector wieder ein Kölner Profi das DFB-Trikot bei einem größeren Turnier überstreift. Zumindest lassen sich die Worte von Nagelsmann am Sonntag auf der PK vor dem Testspiel gegen Ghana heute Abend deuten. „Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist auch nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind. Man muss das schon immer auch bestätigen“, sagte der Coach.

Momentum kann in der Offensive entscheiden

Vor allem Leroy Sané muss genau das wohl in den kommenden Spielen mit der DFB-Elf und dann im Verein tun. Der Offensivspieler war gegen die Schweiz auf der rechten Seite zum Einsatz gekommen und hatte im Gegensatz zu seinem Pendant auf links Florian Wirtz keine Akzente setzen können. Nagelsmann wurde noch präziser: „Gerade bei den Offensivpositionen habe ich ja gesagt, dass es Entscheidungen gibt, die ein Momentum betreffen, was den Kader angeht. Nicht für die erste Elf, aber für den Kader“, so der 38-Jährige. Ist die Tür also auch für Said El Mala offen? Natürlich hat auch der Kölner noch immer die Chance, sich beim FC mit weiteren Toren und guten Leistungen zu empfehlen und damit auf den WM-Zug aufzuspringen. Zumal der Bundestrainer Eins-gegen-eins-Spieler bräuchte.

Nur sprach der Bundestrainer von einer Schwachstelle auf der rechten Seite und dass es gerade „fußverkehrte“ Außenspieler nicht „wie Hülle und Fülle“ gäbe. Zwar spielt El Mala als gelernter Rechtsfuß (mittlerweile eigentlich beidfüßig) meist „fußverkehrt“, aber eben auf der linken Seite. Und dort überzeugte nun mal im vergangenen Länderspiel Florian Wirtz. In der Regel ist Serge Gnabry auf der linken Seite gesetzt. Mit Chris Führich nominierte der Bundestrainer zudem einen aktuell performenden Linksaußen nach. Auf der rechten Seite dürfte ein genesener Jamie Leweling auch zunächst die Nase vorne haben. „Allzu viele Spieler, die auf der rechten Seite das Eins-gegen-eins gewinnen haben wir nicht. Lenny (Lennart Karl, Anm. d. Red.) hat das jetzt ganz gut gemacht“, so Nagelsmann weiter. „Wir haben den Jamie, der das fußverkehrt machen kann. Wir haben den Chris, der das auf rechts spielen kann.“

Man werde in zwei Monaten es so bewerten, dass die beste Entscheidung getroffen werde. Diskutiert werden wohl trotzdem werden, sagte Nagelsmann. Möglicherweise dann auch in Köln – so oder so.


Nimmt ausgerechnet dieser Nationalspieler Said El Mala die kleine WM-Hoffnung?

Fährt Said El Mala noch zur WM?
,
Startseite » Said El Mala DFB

Nimmt ausgerechnet dieser Nationalspieler Said El Mala die kleine WM-Hoffnung?

Während der FC-Youngster bei der U21 einen schweren Stand hatte, überragte ein Ex-Kölner bei der A-Nationalmannschaft und das auf der Position des Spielers des 1. FC Köln: Die kleine WM-Chance schwindet bei Said El Mala.

Die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme ist ohnehin nicht die größte. Am Freitagabend gab es gleich auf zwei Plätzen kleine Rückschläge.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da hatte Said El Mala seinen bis dahin größten Auftritt an diesem Abend. Der 19-Jährige drang in die Box ein, zog ab und verpasste das Tor nur knapp. Es wäre im U21-Duell gegen Nordirland das 3:0 gewesen und gleichzeitig die erste richtig gute Aktion des Kölners. Im EM-Quali-Spiel blieb der FC-Shootingstar von Beginn an blass, hatte auch nach seiner Möglichkeit nur noch wenige auffällige Momente. Sollte El Mala das Länderspiel als Bewerbungschance für die A-Nationalmannschaft oder die WM betrachtet haben, er hat sie wohl eher nicht genutzt. Sehr wahrscheinlich bekommt der Offensivspieler bereits am Dienstag im Spitzenspiel gegen Griechenland das nächste Mal das Vertrauen von Coach Antonio di Salvo.

Wirtz führt DFB-Auswahl mit Gala zum Sieg

Allerdings wurden die Chancen des Kölners eine knappe Stunde nach dem Abpfiff des U21-Spiels ohnehin deutlich geschmälert. Und das ausgerechnet von einem Ex-Kölner. Denn Julian Nagelsmann setzte Florian Wirtz im Duell der DFB-Auswahl gegen die Schweiz etwas überraschend auf die linke Außenbahn. Und der Offensivspieler machte von Beginn an mächtig Betrieb. Wirtz leitete früh einige erste Angriffe ein. Und dann auch den Ausgleich. Nach einer kurzen Ecke servierte der Spieler des FC Liverpool seinem Ex-Mitspieler Jonathan Tah von der linken Seite eine butterweiche Flanke auf den Kopf: 1:1. Dan Ndoye hatte zuvor die Eidgenossen in Führung gebracht. Nach der erneuten Schweizer Führung durch Breel Embolo spielte der ehemalige Kölner einen Traumpass erneut von links auf Serge Gnabry, der auf 2:2 stellte.

Im zweiten Abschnitt schweißte Wirtz noch zwei weitere Treffer selbst unter die Latte. Gerade das zwischenzeitliche 3:2 gehörte in die Kategorie weltklasse. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass er genau dahin gehen sollte“, sagte Wirtz nach dem Spiel. Insgesamt tat sich die deutsche Nationalmannschaft beim 4:3-Erfolg bei den Eidgenossen sehr schwer. Wirtz ragte aber dermaßen hervor. Nagelsmann hatte vor einigen Wochen bereits angekündigt, dass der aktuelle Kader schon viel von einem potenziellen WM-Team haben werde. Natürlich ist die Tür für Spieler wie eben El Mala noch offen. Nur muss der 19-Jährige dann richtig performen.

Dass die Chancen des Offensivspielers ohnehin nicht die besten sind, zeigt möglicherweise der Umstand, dass Nagelsmann für den verletzten Jamie Leweling lieber gar nicht nachnominierte als den FC-Profi. El Mala wird sich also noch ganz schön strecken müssen, will der 19-Jährige noch auf den WM-Zug aufspringen. Dabei ist nicht gesagt, dass Wirtz eine Dauerlösung auf der linken Seite ist. Genauso wäre der Kölner wohl sowieso eher ein Ergänzungsspieler. Doch die Konkurrenz ist mit Serge Gnabry und Co. so oder so eine große. Immerhin hat der Kölner Youngster in den kommenden Wochen noch einige wichtige Spiele vor der Brust, bei denen er aus FC-Sicht gerne glänzen darf.


Said El Mala nicht für A-Nationalmannschaft nominiert, Jonas Urbig schon

Said El Mala erwischte beim 1. FC Köln nicht seinen besten Tag
,
Startseite » Said El Mala DFB

Said El Mala nicht für A-Nationalmannschaft nominiert, Jonas Urbig schon

Der Traum der Fußball-Weltmeisterschaft ist für den Kölner Shootingstar wieder ein Stückchen weiter entfernt. Said El Mala ist nicht für die A-Nationalmannschaft nominiert. Der FC-Profi reist zu den Länderspielen der U21.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte es vor einigen Wochen in einem Interview bereits durchscheinen lassen. Jetzt ist es für Said El Mala Realität, der Kölner Youngster wurde nicht für die A-Nationalmannschaft nominiert.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Zuletzt hatte Nagelsmann erklärt, dass die 50 Prozent Einsatzzeit beim FC „zu wenig“ für ihn seien. Der Bundestrainer merkte zudem an, dass der Kölner Youngster noch in Sachen Defensivarbeit zulegen müsse. In den vergangenen vier Spielen hatte El Mala dann für den FC drei Mal von Beginn an auf dem Platz gestanden, erzielte in dieser Zeit zwei Treffer, bereitete einen weiteren vor. Zudem wurde El Mala auch gerade für seine Arbeit gegen den Ball gelobt. Dem Bundestrainer hat die positive Entwicklung offenbar nicht ausgereicht. El Mala wird also nicht mit der DFB-Elf zu den Länderspielen gegen die Schweiz (27. März) und Ghana (30. März) reisen. Damit dürfte eine Teilnahme an der WM für den Kölner auch ein Stückchen weiter entfernt sein.

Jonas Urbig bei A-Team dabei

Nagelsmann hatte im Interview mit dem „Kicker“ erklärt, dass der aktuelle Kader viel von dem WM-Kader haben würde. Das bedeutet sicherlich nicht, dass der Zug für die nun nicht nominierten Kandidaten abgefahren ist. Zumal El Mala auf Abruf steht. Die Chancen sind aber sicher nicht die größten. Der 19-Jährige reist dafür aber mit der U21. Das Team von Antonio Di Salvo trifft in der EM-Qualifikation auf Nordirland (27. März, 18 Uhr) und Spitzenreiter Griechenland (31. März, 18 Uhr). Zwar war der Kölner Youngster im November bei der A-Nationalmannschaft, kam aber nicht zum Einsatz und musste sogar früher wieder abreisen – das war allerdings vorab abgesprochen.

Ein ehemaliges Kölner Eigengewächs ist allerdings nominiert worden. Jonas Urbig wird als dritter Torwart den DFB-Tross auf der Länderspielreise begleiten. Noch am Mittwochabend stand der Keeper bei den Bayern im Achtelfinale der Champions League gegen Atalanta Bergamo im Tor. Im Anschluss verriet der Keeper im Grunde schon seine Nominierung. „Mir wurde es gerade gesagt, aber ich habe noch nicht auf mein Handy geschaut“, sagte Urbig. „Wenn es dann zu einer Nominierung kommen sollte, ist das etwas, worüber ich mich freue.“