„Wir müssen uns vorwerfen lassen…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin

Thomas Kessler lässt die Zukunft des Trainers offen
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„Wir müssen uns vorwerfen lassen…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin

Mit dem 2:2-Unentschieden gegen die Eisernen hat der FC am Samstagnachmittag einen Punkt eingefahren. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Torschütze Marius Bülter und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln bei Union Berlin.

Der 1. FC Köln hat sich die erarbeitete 2:0-Führung gegen Union Berlin noch nehmen lassen. Somit fährt der FC mit nur einem Punkt zurück nach Köln und muss im Kampf um den Klassenerhalt noch weiter zittern.


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„Es ist dann schon Fairplay, ihn zurückzuspielen“

Marius Bülter vom 1. FC Köln

Marius Bülter

„Man ist natürlich schon enttäuscht, weil man dem Sieg ziemlich nahe war. Die Enttäuschung müssen wir schnell verarbeiten. Am Ende war es ein Punkt, der uns weiterhilft. Jetzt gerade ärgert es mich natürlich ein bisschen.“


„Man muss schon anerkennen, dass Union da schon Qualitäten hat, dass sie viele hohe Bälle in den Sechzehner gespielt haben, die dann die Größe und die Körperlichkeit haben. Das ist dann nicht immer so leicht zu verteidigen. Wir hätten vielleicht für ein bisschen mehr Entlastung sorgen können. Aber es ist auch schwer. Das Stadion war schon da.“


„Union hat dann auch offensiver gewechselt und ist mehr ins Risiko gegangen. Ich glaube nicht, dass das am Dreier-Wechsel bei uns lag.“


Zum Weiterspielen der Unioner: „Ich denke schon, dass das ein bisschen schade ist. Es ist dann schon Fairplay, ihn zurückzuspielen. Er spielt ihn klar ins Aus. Wir können es nicht ändern.“


„Ja, scheiße“

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe

„Es ist extrem bitter. Ich glaube, wenn du hier 2:0 führst, dann ist das extrem niederschmetternd mit nur einem Punkt nach Hause zu fahren. Wir haben nicht mehr den nötigen Druck gefunden. Wir haben uns hinten reindrücken lassen. Das tut weh.“


„Natürlich haben sie dann den ein oder anderen Spieler reingebracht, die uns vor Herausforderungen gestellt haben. Wir hatten hier und da Entlastung nach vorne, aber nichts Zwingendes. Wir wissen, wie die Stimmung hier ist. Aber es war dennoch ein gutes Spiel. Wenn wir hier auswärts den Punkt mitnehmen, dann ist das trotzdem in Ordnung. Nach dem Spielverlauf ist es extrem bitter.
Wenn wir das dann zu Hause klarmachen, dann ist es genau das was wir brauchen.“


Zum zweiten Gegentor: „Ich weiß gar nicht, wer es war. Aber irgendein Unioner zieht da noch den Kopf ein. Deswegen sehe ich den Ball erst sehr spät – ja, scheiße.“


„Es ist wieder ein weiterer Schritt für die nächsten Spiele“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

“Wir haben auswärts wieder einen Punkt gesammelt. Das muss uns Mut geben, dass wir auch in Spielen gefährlich sein können. Wir haben zwei Tore gemacht. Letzte Woche haben wir darüber gesprochen, dass wir die Tore nicht machen. Jetzt waren wir 2:0 vorne. Da müssen wir es schaffen, dass uns diese Führung Sicherheit gibt, dass wir dann ein bisschen mehr Ballkontrolle bekommen und den Gegner nicht mehr ins Spiel zurück kommen lassen. Es ist wieder ein weiterer Schritt für die nächsten Spiele.“


„Dann ist es am Ende ein sehr sehenswerter Treffer…“

Thomas Kessler vom 1. FC Köln

Thomas Kessler

„Wenn du hier 2:0 führst, dann willst du das Spiel natürlich gewinnen. Unter dem Strich, wenn wir rational drauf schauen, haben wir genau das gesehen, was wir vor dem Spiel erwartet haben: Viel Intensität, viele zweite Bälle, Zweikämpfe ohne Ende. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir es nicht geschafft haben, mit der 2:0-Führung souveräner umzugehen. Union Berlin ist bei Standards immer gefährlich. Wir haben vieles gut weg verteidigt. Einmal schaffen wir es heute nicht und dann ist es am Ende ein sehr sehenswerter Treffer, der dafür sorgt, dass wir leider nur mit einem Punkt nach Hause fahren.“

Zum Verbleib von Trainer Wagner als Trainer: „Wie wollen unsere Ziele erreichen. Danach setzen wir uns hin und dann werden wir die Saison ganz in Ruhe bewerten. Dann werden wir mit René natürlich auch über die Themen sprechen. Grundsätzlich sind wir jetzt wieder einen Schritt näher dran gekommen, unser Saisonziel zu erreichen. René hat mit Ausnahme von dem guten Spiel gegen Leverkusen, was wir leider verloren haben, immer gepunktet und das ist wohl sicherlich nicht schlecht für uns.“

Zu Said El Mala und der Planung mit ihm: „Die Diskussion wird in erster Linie in den Medien gespielt. Das ist völlig normal, wenn beim 1. FC Köln in so einer Stadt so ein talentierter Junge spielt, der heute auch wieder getroffen hat und Woche für Woche gute Leistungen für uns zeigt. Es gibt keine Zeitleiste, sondern wir beobachten das Ganze in Ruhe, sind froh, dass wir Said haben. Er arbeitet jeden Tag im Training extrem akribisch. Wir erhoffen uns noch viel von ihm. Und dann schauen wir mal, was er in den letzten beiden Spielen noch macht.“

„Das hat uns jetzt zumindest mal einen Punkt gekostet“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

Thomas Kessler lässt die Zukunft des Trainers offen
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„Das hat uns jetzt zumindest mal einen Punkt gekostet“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

Mit der bitteren 1:2-Niederlage gegen die Werkself hat der FC am Samstagnachmittag keinen Punkt eingefahren. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen.

An der Leistung und dem Willen lag es am Samstagabend sicherlich nicht beim 1. FC Köln. Die Geißböcke erspielten sich gegen Bayer Leverkusen gute Torchancen, konnten diese allerdings nicht nutzen. Der Handelfmeter ist zudem erneut eine Schiedsrichterentscheidung, die für etliche Diskussionen sorgt.


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„Deswegen kann ich das nicht nachvollziehen“

Eric Martel hadert mit einer Entscheidung

Eric Martel

Zum Elfmeter: „Das ist für mich eine natürliche Bewegung dann auch zum Ball. Aber es ist niemals gewollt, dass der Ball da irgendwie mit meinem Arm gespielt wird. Es war eher mit der Brust, glaube ich. Und ja, deswegen finde ich es ein Stück weit hart, dass es nicht mehr draußen anschaut. Ich glaube, es gab schon auch andere Situationen in der Bundesliga Saison, wo der Schiedsrichter dann auch rausgegangen ist und sich das noch mal angeschaut hat. Deswegen kann ich das nicht nachvollziehen.“

„Ich glaube, wir haben heute etwas liegen lassen, wenn wir uns den ganzen Spielverlauf anschauen und wie viele Chancen wir hatten. Ich glaube, das können wir uns echt heute vorwerfen. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir mega viele Chancen schon auf das 1:0 gehabt und haben die nicht gemacht. Aber nichtsdestotrotz, glaube ich, es ist trotzdem eine Qualität, die uns auszeichnet, dass wir immer weiter gemacht haben. Vor dem 2:0 haben wir auch die dicke Chance auf das 1:1, kassieren dann den Konter und haben trotzdem wieder weiter gemacht. Es gibt manchmal so Tage, da da will der Ball einfach nicht so oft rein.“

„Wenn du dann null Punkte hast, dann fühlt sich das immer Scheiße an. Nichtsdestotrotz können wir trotzdem viel aus dem Spiel mitnehmen und ich glaube, es geht auch immer ein bisschen um die Art und Weise, wie wir das Spiel gestaltet haben und die fand ich echt gut.“

„Wir wollten vorne Druck drauf machen, hinten einen sauberen Ball spielen und ich glaube, das ist uns echt gut gelungen das ganze Spiel.“

„Wir haben es jetzt selber in der Hand mit Union, mit Heidenheim, das sind unsere nächsten beiden Gegner und ja, da schauen wir, dass wir da dann die Punkte holen.“


„Es ist schade und unverdient“

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen

Luca Waldschmidt

„Es ist total schade und auch extrem unverdient, weil wir sehr sehr viele Chancen hatten. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, können in Führung gehen. Wir können nach dem 0:1 wieder zurückkommen. Wir können viele Tore machen. Wir verpassen das leider und dementsprechend ist es schon sehr bitter heute mit Null Punkten.“

„Man sieht ja, dass wenn wir mutig sind, wenn wir einfach probieren Fußball zu spielen, konsequent sind und richtige Entscheidungen treffen, dass wir dann auch gut sind und uns nicht verstecken müssen. Dann werden wir eiskalt bestraft und das ist zumindest heute auf jeden Fall der größte Unterschied gewesen.“

„Am Ende ist es eine Sache von Vertrauen. Ich habe schon häufiger gesagt, dass es Spiele gibt, die später aufgehen. Es gibt Spiele, die laufen von Anfang an, so wie heute so und ich bin einfach ein Spielertyp, der der dann halt manchmal weniger im Spiel ist und manchmal mehr. Ich muss die Geduld haben, um einfach in Aktionen zu kommen. Dieses Vertrauen habe ich ich für mich. Das habe ich auch schon schon häufiger gezeigt und ja, darum geht es am Ende. Es ist am Ende dann nicht meine Entscheidung, sondern von anderen. Ich probiere einfach, auf dem Platz das Beste zu geben und es fühlt sich für mich auch deutlich besser an vom Platz zu gehen und einfach zu wissen, okay, du hast die Leistung gebracht, du hast probiert einfach der Mannschaft zu helfen und das liegt dann in meiner Hand.“

„Ich glaube, es ist kein Elfer. Eric probiert alles um die Hand irgendwie wegzuziehen und trotzdem den Ball ja, fair und regelkonform zu blocken. Im Zweifel, glaube ich, ist schwerer ihn zurückzunehmen, als wenn er nicht pfeift, dass er dann rausgeschickt wird. Wahrscheinlich ist es dann auch mal Opfer des Systems.“


„Da hat nicht viel gefehlt“

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe

“Wir haben trotz der Niederlage sehr mutig agiert, haben sehr sehr gut verteidigt gegen eine Top-Truppe. Da hat nicht viel gefehlt. Gerade, wenn man die erste Halbzeit sieht, hatten wir geile Chancen, die wir dann hätten einfach auch nutzen können oder besser ausspielen können. Das Tor durch den Elfmeter direkt vor der Halbzeit war natürlich extrem bitter vom Timing her. Am Ende finde ich aber schon, dass wir trotzdem ein sehr sehr gutes Spiel gemacht haben.“

Zum Elfmeter: „Wir hatten das Gefühl – ich habe jetzt noch nicht das Livebild gesehen – dass er (Eric Martel, Anm. der Red.) den Arm angelegt hat und dass er mit angelegtem Arm aktiv zum Ball geht, um den Ball zu blocken. In dem Moment muss man sich das noch mal angucken. Es sieht nicht so aus, dass es ein klares Handspiel wäre, um dann einen Elfmeter zu geben.“

Zur Chancenverwertung: „Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei, drei Chancen, die wir hätten einfach nutzen können und müssen. Dann geht das Spiel ganz anders aus, ganz klar.“


„Ich bin enttäuscht, dass wir uns nicht belohnen konnten“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

„Erst einmal bin ich unfassbar stolz auf die Mannschaft, gegen so einen Gegner so eine Leistung zu bringen. Wir haben gesagt, dass wir Leverkusen stressen wollten. Das haben wir gut gemacht. Ich bin enttäuscht, dass wir uns nicht belohnen konnten. Ich bin stolz auf die Leistung, aber enttäuscht über das Ergebnis. Aber wir können viel Mut mitnehmen für die nächsten Spiele.“


„Offensichtlich eine falsche Wahrnehmung“

Thomas Kessler vom 1. FC Köln

Thomas Kessler

„Ich frage ihn in der Halbzeit auch, er sagt, er steht vier Meter davor. Ich glaube, jeder, der das Bild sieht, wird da nicht die Meinung der Schiedsrichter sein. Er stand daneben, ist dann nicht mehr in die Review-Area gegangen.“

„Also grundsätzlich bin ich ein totaler Freund davon, dass wir die Schiedsrichter auf dem Platz auch die Entscheidungen treffen lassen. Und wenn es eine klar falsche ist, dann sollen sie darauf hingewiesen werden. Wir reden ja auch von Schwarz-Weiß-Situationen.
Also ich glaube, das ist schwer, da heute Grau zu finden. Ich finde es schon, dass er darauf hinweisen muss, dass er offensichtlich eine falsche Wahrnehmung hatte. Schon alleine, wie er die Körperhaltung von Eric zeigt, mit so ein bisschen ausgespreiztem Arm.
Natürlich zieht Eric den Arm weg. Und natürlich, wenn du den Arm wegziehst, ist das eine Körperbewegung, ein Oberkörper. Aber darauf dann auf Elfmeter zu entscheiden, ist natürlich für uns heute extrem bitter.“

„Und man muss auch sagen, es hat uns jetzt zumindest mal einen Punkt gekostet. Und ich würde vielleicht sogar mal einen Schritt weiter gehen. Ich glaube, so ein Spiel ändert sich einfach in der Statik. Wenn Bayer Leverkusen hier auswärts bei uns spielt, 1:0 führt, dann verändert sich natürlich auch ein bisschen die Herangehensweise. Sie standen heute extrem unter Druck, für ihre Ambitionen in Richtung Champions League dieses Spiel gewinnen zu müssen. Und ich glaube, spätestens in der zweiten Halbzeit hat man auch gesehen.“

„Wir haben da mit mal auch gute Entscheidungen getroffen, leider nur ein Tor gemacht. Das sind viele Chancen, das nehmen wir jetzt auch mit. Und daran werden wir arbeiten. Ansonsten bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft heute zufrieden.“

Lob für „smarten Move“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli
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Lob für „smarten Move“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Mit dem 1:1-Unentschieden über St. Pauli hat der FC am Freitagabend einen Punkt eingefahren. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Torschütze Luca Waldschmidt und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen St. Pauli.

Für René Wagner war es das dritte Duell als Chefcoach an der Seitenlinie des 1. FC Köln. Und erneut fahren die Geißböcke Punkte ein. Nach dem Ausgleich per Elfmeter durch Luca Waldschmidt zum 1:1 kehrt der FC mit einem Zähler zurück an den Rhein.


„Smarter Move“

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli

Luca Waldschmidt

“Der Punkt ist sehr viel wert. Nach dem 0:1 hier zurückzuliegen, mit dem Stadion, das voll da war, ist es schwer, hier wieder ins Spiel zu kommen. Von daher sind wir sehr glücklich mit dem Punkt.“

Zu seinem verwandelten Elfmeter: „Ich bin ganz klar ran. Da habe ich gedacht, das ist meine Ecke, die nehme ich mir. Ich wollte keine großen Experimente bei der Wichtigkeit des Tores machen.“

“Said hatte direkt im Mittelfeld gefragt, ob ich ihn (den Elfmeter, Anm. der Red.) nehme. Ich habe ja gesagt und er hat gesagt ,Ist gut, mach ihn`. Im Sechtzehner wollte er aber glaube ich nochmal ein bisschen Verwirrung stiften, so dass der Torwart denkt, er schießt. Smarter Move. Mich hatte er schon gefragt, als der Schiri noch draußen war.“

Zum Lob von René Wagner: „René und ich sind in einem guten Austausch und gehen da offen miteinander um. Ich kenne ihn auch schon ein bisschen länger aus der Zeit mit Steffen Baumgart. Er macht es gut in der Ansprache mit der Mannschaft, kriegt uns gut gepackt, vermittelt die Inhalte gut und die kommen dann auch gut bei uns an. Es ist wichtig, wenn man das Vertrauen vom Trainer spürt, auch wenn man nicht direkt in der Startelf ist. Ich bin froh, dass das gut klappt und ich helfen kann.“

Zu Ragnar Ache und seiner Verletzung: „Ich habe leider noch nichts mitbekommen. Ich war noch nicht in der Kabine und er ist direkt rein. Ich hoffe, dass es nicht sehr schlimm ist.“


„So lange derjenige trifft, der antritt, ist es mir scheißegal“

Entscheidender Faktor? Marvin Schwäbe ist der starke Rückhalt bei den Geißböcken

Marvin Schwäbe

„Man hat gerade am Ende gemerkt, wie aufgeheizt die Stimmung ist. Für uns war es enorm wichtig, dass wir die Distanz gewahrt haben, dass wir uns nicht aufgegeben haben und bis zum Ende dran geglaubt und weiter nach vorne gespielt haben, um die fünf Punkte zu halten.“

Zum Elfmeterschützen: “Es kommt immer darauf an, wer sich gerade gut fühlt. Luca hat es in der Vergangenheit gut gemacht. Von daher ist es absolut in Ordnung. So lange derjenige trifft, der antritt, ist es mir scheißegal. Die Jungs legen sich im Training die Bälle für die Elfmeter hin und probieren es. Luca ist enorm sicher. Vielleicht kommt es dann auch auf das bisschen Erfahrung an.

„Wenn man kurzfristig auf die Tabelle geschaut hat, sah es dann nicht gut aus.“

Zur Leistung gerade im zweiten Durchgang: „Ich kann es mir zum Teil selbst nicht erklären. Wir haben im letzten Drittel nicht die Lösungen gefunden.“


„Großen Respekt an Said“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

„Es war ein wilder Ritt für beide Mannschaften. Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, mit Ball gefährlich zu werden. Wir haben zu viel die langen Bälle gespielt, das war eigentlich nicht der Plan. Dann haben wir es in der zweiten Halbzeit auch nicht geschafft, hinten rauszukommen. Dann wurde es schwer, dann kommen die Ecken rein und wir bekommen nach einem Standard das Gegentor. Dann zieht sich Pauli zurück, wir können mit Ball wieder Akzente setzen und kommen dann auch gefährlich in die Box rein, dann wird Kuba gefoult und bekommt den Elfmeter.“

Zum Elfmeter: „Es sah von außen recht klar aus. Die Jungs haben auch so reagiert, dass es einer war. Pauli hat dann auch nicht lamentiert. Es wirkte schon wie ein klarer Elfmeter und das Schiedsrichtergespann war sich auch recht sicher, das war eine gute Kommunikation. Ich bin froh, dass am Ende der VAR da war für uns.“

“Said hat Luca den Ball gegeben. Er wollte schießen, aber Luca war sich sicher und dann hat er den Ball abgegeben. Großen Respekt an Said, in der Situation den Ball abzugeben. Ich freue mich für Luca, dass er ihn dann auch reingehauen hat.“

“Der Punkt war unfassbar wichtig. Wenn wir das Spiel verlieren, dann sind wir zwei Punkte an St. Pauli ran, so sind wir fünf weg.“


„Wir haben den Abstand gehalten“

Thomas Kessler vom 1. FC Köln

Thomas Kessler

“Es war ein sehr wichtiger Punkt für uns. Uns ist heute nicht alles gut gelungen, gerade mit Ball haben wir nicht immer gute Entscheidungen getroffen. Aber man muss sagen, die Atmosphäre war phantastisch. St. Pauli hat uns alles abverlangt. Es war ein sehr spannendes Spiel und es ist wichtig, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.“

„Wir haben den Abstand gehalten. Das war für uns sehr wichtig. Der Spielverlauf hätte auch ehrlich gesagt nicht mehr hergegeben.“

Zum Elfmeter von Luca Waldschmidt: „Es ist so, dass der Trainer sagt, der Junge, der sich am besten fühlt, soll sich den Ball nehmen. Das ist völlig normal. Said brennt für jedes Tor, für jedes Dribbling. Natürlich will er Tore schießen. In der Situation war es eine gute Entscheidung, Luca den Ball zu geben. Das war sehr wichtig.“