Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“

Max Finkgräfe vor dem Abschied beim 1. FC Köln?
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Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“

Es hatte sich angedeutet, nun ist der Abgang offiziell vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig. Der Linksverteidiger hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

Nun ist der Verlust eines weiteren Nachwuchsspielers offiziell beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig und verabschiedet sich besonders emotional.

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Max Finkgräfe hat bei den Sachsen einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, will bis 2030 bei RB spielen. Vor der Bekanntgabe hatte sich der Linksverteidiger noch via Instagram von den Kölner Fans verabschiedet. „Liebe FC-Familie, mir fällt es im Moment schwer, meine Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sie als Außenstehender ansatzweise versteht“, schreibt der 21-Jährige. „Nach vier Jahren in Köln ist es für mich an der Zeit, sportlich einen neuen Weg einzuschlagen und diesen tollen Verein zu verlassen.“

„rEin Grund dafür seid ih“

Finkgräfe war im Juli 2021 zum FC gekommen, hatte einige Juniorenmannschaften durchlaufen, bevor er in der Spielzeit 23/24 sein Debüt bei den Profis gegeben hat. Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Linksverteidiger sein erstes Profitor. In einem durchwachsenen Jahr überzeugte der Youngster so, dass Vergleiche mit Jonas Hector herangezogen wurde, Lothar Matthäus brachte Finkgräfe sogar in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Mönchengladbacher dann nicht mehr wie erhofft zum Einsatz. Vielleicht auch deswegen seine Begrüßungsworte bei RB. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Zukunft in Leipzig liegt. Der Club ist für seine gute Arbeit mit jungen Spielern bekannt. Insofern fiel mir die Entscheidung nicht schwer, als ich vom Interesse von RB erfahren habe“, sagt der 21-Jährige.



Dennoch war es auch immer ein Traum des Spielers beim FC den Weg zum Profi zu schaffen. 40 Mal lief das Eigengewächs für die Geißböcke auf. „Diese Stadt, dieser Verein ist besonders! Ein Grund dafür seid ihr, die Fans, die alles für den FC geben – egal in welcher Lage sich der Verein auch befinden mag: ihr seid da“, schreibt Finkgräfe weiter. Dennoch wagt der Schienenspieler nun einen neuen Schritt. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern.“ 

„Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“

Der FC kassiert rund vier Millionen Euro für den Abwehrspieler – zuzüglich einiger Boni. Auch eine Weiterverkaufsgebühr soll Teil der Vertragsgespräche gewesen sein. „Max hat uns nach offenen und transparenten Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte. Nach einer von gesundheitlichen Rückschlägen geprägten Phase im Nachwuchsbereich hat er bei den Profis eine sehr positive Entwicklung genommen und sich zum Bundesliga-Spieler entwickelt“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“

Geht jetzt alles ganz schnell? Max Finkgräfe vor Wechsel zu RB Leipzig

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Geht jetzt alles ganz schnell? Max Finkgräfe vor Wechsel zu RB Leipzig

Jetzt scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Ein weiterer Spieler verlässt in Kürze offenbar den 1. FC Köln: Max Finkgräfe steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zu RB Leipzig. Der Deal könnte diese Woche noch über die Bühne gehen.

Viele Fans der Geißböcke warten auf einen Transfer-Vollzug auf der Haben-Seite. Doch nun nimmt der nächste Abschied konkretere Züge an beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zu RB Leipzig. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

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Demnach stünden Spieler und der Club aus Sachen unmittelbar vor der Einigung. Finkgräfe soll in Leipzig einen langfristigen Vertrag unterschreiben, um David Raum „richtig Dampf zu machen“. Wie berichtet soll der Deal dem FC rund vier Millionen Euro bringen. Laut „Sky“ sind auch Boni für den FC möglich. Ob es eine Weiterverkaufsgebühr gibt, ist nicht bekannt. Ein Deal und eine medizinische Untersuchung könnten noch diese Woche anstehen, schreibt Irlbacher weiter. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Markwert des 21-Jährigen auf vier Millionen Euro ein. Schon am Sonntag hatte „Sky“ berichtet, dass Finkgräfe wohl einer von drei Kandidaten bei Leipzig für die Linksverteidiger-Position sei. Finkgräfe hatte in der Abstiegssaison 23/24 sein Debüt für den FC gefeiert und galt als einer der wenigen Leistungsträger.

Viele Interessenten für Finkgräfe

Für den FC lief der gebürtige Mönchengladbacher genau 40 Mal auf, erzielte ein Tor, das per Freistoß gegen die TSG Hoffenheim. Auch die Sinsheimer hatten sich für eine Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert. Das abgegebene Angebot soll dem Vernehmen nach aber deutlich unter den Vorstellungen des FC gelegen haben. Das scheint sich bei Leipzig anders zu verhalten. Da scheinen die Kölner Verantwortlichen mitgehen zu wollen. Finkgräfe hatte den FC-Bossen vor einigen Wochen anscheinend mitgeteilt, den Vertrag beim FC nicht verlängern zu wollen. Damit war klar, dass das Eigengewächs verkauft werden sollte. Neben der TSG Hoffenheim und RB Leipzig gab es auch ein Interesse des VfB Stuttgart. Angeblich soll auch Eintracht Frankfurt an dem Youngster interessiert gewesen sein.

Der Wechsel nach Leipzig dürfte unter einem Gesichtspunkt dann doch überraschen. Beim FC war der 21-Jährige dem Vernehmen nach nicht sonderlich glücklich über die mangelnde Einsatzzeit. Möglicherweise wären die Karten unter Lukas Kwasniok neu gemischt worden. Bei RB wird sich der einmalige U20-Nationalspieler erst einmal hinter Raum einordnen müssen. Die Lücke zum Nationalspieler dürfte Stand jetzt eine große sein. Als Ersatz für Finkgräfe wurde lange Aaron Zehnter vom SC Paderborn gehandelt. Der 20-Jährige wechselt aber zum VfL Wolfsburg und nicht zu seinem Ex-Trainer. Interesse an einem anderen Linksverteidiger ist bislang nicht bekannt.