Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Britta Carlson begrüßte ihr Team am Sonntagmorgen zur ersten Einheit nach der Sommerpause. Dabei versammelte sich – anders als in den Vorjahren – direkt fast der gesamte Kader auf dem Trainingsplatz 2 am Geißbockheim.
Am Sonntagvormittag füllte sich das Trainingsgelände am Geißbockheim wieder mit Leben. Die FC-Frauen starteten in die Vorbereitung auf die neue Saison.

Die Aufbruchstimmung zur neuen Saison war am Sonntagmorgen fast mit Händen zu greifen. Die neue Adidas-Kollektion trug hier ebenso ihren Teil bei wie der Umstand, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen bereits am ersten Training beteiligen konnten. Da in diesem Sommer kein großes Turnier der Nationalmannschaften anstand, konnte die Trainerin Britta Carlson fast den gesamten Kader auf dem Platz zur ersten Einheit begrüßen. Amelie Bohnen fehlte am Sonntag noch angeschlagen. „Ich hoffe, dass ich sie in zwei Wochen wieder teilintegriert im Mannschaftstraining habe“, äußerte Carlson auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Neuzugang Laureta Elmazi wird aufgrund ihrer Kreuzbandverletzung noch für längere Zeit ausfallen. Mit Alina Kerschbaumer fehlte eine weitere Neu-Kölnerin. Die 17-Jährige weilt aktuell bei der U19-Europameisterschaft in Bosnien, bei der sie am Dienstagabend mit Österreich auf Deutschland treffen wird.
„Es war eine gute, lange Pause“
„Es ist schön, wenn du mal eine richtige Vorbereitung hast und mit allen Spielerinnen arbeiten kannst. Zum Glück haben wir auch keine großen Verletzungen aus der letzten Saison. Das ist auch immer ein gutes Zeichen, dass wir da als gesamtes Team gut gearbeitet haben.“ Carlson verriet nach der ersten Einheit auch, dass die Vorfreude auf den Trainingsstart groß gewesen sei: „Es war eine gute, lange Pause. Wir hatten als Trainerteam Zeit, ein bisschen herunterzufahren und wieder Energie zu sammeln. Ich habe mich in den letzten Tagen schon gefreut, wieder nach Köln zu kommen. Ich war hungrig, dass es wieder losgeht, und freue mich, dass ich alle wiedergesehen habe.“
In den kommenden Wochen gilt es nun, aus der teils neuformierten Mannschaft mit bislang sieben externen Neuzugängen eine neue Einheit zu formen – und dann die starke Vorsaison mit dem siebten Platz und 37 Punkten zu bestätigen. „Das wird eine sehr große Herausforderung“, ahnte die Trainerin, „weil alle Mannschaften noch mal nachrüsten, sich verbessern wollen. Wenn du die Jahre zuvor vielleicht ein Underdog warst, hast du jetzt eine andere Wahrnehmung. Die Bestätigung ist daher erst mal die größte Herausforderung.“
“Vielleicht kommt noch eine dazu…“
Die Kaderplanung sei derweil größtenteils abgeschlossen, dennoch könne noch etwas passieren bis zum Ligastart: „Vielleicht kommt noch eine dazu“, sagte Carlson am Sonntag, „aber im Großen und Ganzen sind wir durch.“ Nach dem Auftakt am Geißbockheim werden die FC-Frauen aufgrund der angespannten Platz-Situation in den nächsten Tagen für ihre Einheiten nach Frechen in den Sportpark Herbertskaul ausweichen. Am 13. Juli (17:30 Uhr) steht im Schatten des Ruhrstadions auf dem Leichtathletik-Platz das erste Testspiel beim Zweitligisten VfL Bochum auf dem Programm.
Die neue Bundesliga-Saison startet am Wochenende vom 21. bis zum 24. August. Der neue Spielplan dürfte zeitnah veröffentlicht werden.
